DE2003308C3 - Vorrichtung zum Ablesen des Anteiles der Erythrozyten im Verhältnis zum Plasma - Google Patents

Vorrichtung zum Ablesen des Anteiles der Erythrozyten im Verhältnis zum Plasma

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DE2003308C3
DE2003308C3 DE19702003308 DE2003308A DE2003308C3 DE 2003308 C3 DE2003308 C3 DE 2003308C3 DE 19702003308 DE19702003308 DE 19702003308 DE 2003308 A DE2003308 A DE 2003308A DE 2003308 C3 DE2003308 C3 DE 2003308C3
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Joerg Ddr 7031 Leipzig Dittrich
Heinz Ddr 7123 Engelsdorf Janetzki
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VEB ZENTRIFUGENBAU ENGELSDORF DDR 7123 ENGELSDORF
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    • G01N33/48Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers
    • G01N33/483Physical analysis of biological material
    • G01N33/487Physical analysis of biological material of liquid biological material
    • G01N33/49Blood
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ablesen des Anteils der Erythrozyten im Verhältnis zum Plasma einer in Kapillarröhrchen eingebrachten und zentrifugierten Blutprobe außerhalb einer Zentrifuge.
Es ist bekannt, daß bei Hämatokrhbestimmungen Blut aus dem Ohrläppchen oder der Fingerbeere des Patienten entnommen und in Kapillarröhrchen gefüllt wird, worauf diese Röhrchen mit Hilfe einer Zentrifuge zentrifugiert werden.
Durch die auf das eingebrachte Blut einwirkende Zentrifugalkraft wird eine Trennung des eingebrachten Bluts in Erythrozyten und Plasma erzielt.
Diese getrennten Schichten müssen nunmehr in ihren Anteilen genau bestimmt werden. Dazu verwendet man in der Praxis Ablesegeräte.
Es sind Ablesevorrichtungen bekannt, mit denen die Auswertung des Bluts nach dem Zentrifugieren in der Zentrifuge erfolgt, vgl. US-PS 3168 473 und US-PS 32 18 719. Der Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daß die Zentrifuge während der Zeit der Auswertung für die weitere Zentrifugation von Blutproben nicht zur Verfugung steht.
Weiterhin sind Ablesevorrichtungen bekannt, bei denen die Auswertung der Blutproben außerhalb der Zentrifugen erfolgt, vgl. US-PS 27 50 671.
Der Nachteil dieser Ablesevorrichtung begründet sich darauf, daß die Kapillarröhrchen einzeln aus der Zentrifuge entnommen und in einen Ständer abgesetzt werden müssen, um von dort wiederum einzeln in die Ablesevorrichtung eingebracht und abgelesen zu werden. Außer diesem Nachteil kann bei dieser Methode ein Vertauschen der einzelnen Kapillarröhrchen erfolgen, das für den behandelnden Patienten zu
großem Nachteil gereichen würde.
Um die angeführten Nachteile zu beseitigen, ist es Zweck der Erfindung eine Ablesevorrichtung zu schaffen, die eine maximale Auslastung der Zentrifuge gewährleistet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ablesevorrichtung so zu gestalten, daß der Rotoreinsatz mit den zentrifugierten Kapillarröhrchen aufgenommen und eine Reihenablesung erfolgen kann.
ι ο Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Patentansprüchen 2 und 3 beschrieben.
Im Folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert; es bedeuten:
F i g. 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung zum Ablesen des Anteils Erythrozyten und Plasma mit eingebrachtem Rotoreinsatz,
F i g. 2 eine Draufsicht zur Abbildung gemäß F i g. 1,
F i g. 3 einen Ausschnitt der F i g. 2 in Ablesezustand.
Auf einem Grundkörper 1 ist ein Träger 2 mittels einer Stellspindel 3 verschiebbar gelagert. Durch den Lagerbolzen 7 wird die Rastscheibe 4 mit dem Träger 2 auf dem Grundkörper 1 gehalten. Die Rastscheibe 4 weist am Umfang 11 Sacklöcher 12 auf, in weiche eine in der Führung 10 für den Rotoreinsatz 6 angeordnete und
ω federnd gelagerte Stahlkugel 13 eingreift. Die Führung 10 für den Rotoreinsatz 6 ist mit dem Träger 2 verschraubt und besitzt einen größeren Radius als der Rotoreinsatz 6. Dadurch wird erreicht, daß aus dem Rotoreinsatz 6 hervorstehende Kapillarröhrchen automatisch bei der Drehung des Rotoreinsatzes 6 in der Nut 14 zurückgeschoben werden. Die Rastscheibe 4 hat zwei Mitnehmerstifte 5 zur Aufnahme und Arretierung des Rotoreinsatzes 6. Der Rotoreinsatz 6 ist mit einer bestimmten Anzahl von radial angeordneten Nuten 14 zur Aufnahme der Kapillarröhrchen 15 versehen. Am Grundkörper 1 ist außerdem die Führung 9 für die Skalenplatte 8 befestigt. Die Skalenplatte 8 kann mit Hilfe der Führung 9 von der horizontalen Lage in die vertikale Stellung geklappt werden, wodurch ein einwandfreies Einsetzen bzw. Auswechseln des Rotoreinsatzes 6 ermöglicht wird. Gleichzeitig ermöglicht die Führung 9 ein seitliches Verschieben der Skalenplatte 8. Die Skalenplatte 8 weist eine gedruckte, geätzte oder gravierte Skala auf. Sie trägt eine O-Linie 16, welche parallel zur Führung 9 verläuft, eine 100%-Linie 17, die von links nach rechts ansteigend verläuft, sowie eine im gleichen System wie die 100%-Linie 17 angeordnete Zwischengradation 18, zum Ablesen der Werte. Zum besseren Standvermögen der Vorrichtung sind dem Grundkörper 1 Gummifüße 19 zugeordnet.
Die Arbeitsweise des Geräts ist wie folgt:
Der Rotoreinsatz 6 wird nach erfolgter Zentrifugation aus der Zentrifuge entnommen und mit seinen Bohrungen in die Mitnehmerstifte 5 der Rastscheibe 4 eingesetzt und arretiert. Dabei steht die Skalenplatte 8 vertikel. Anschließend wird die Skalenplatte 8 in die horizontale Lage über den Rotoreinsatz 6 so abgeklappt, daß sie mit ihrem oberen Ende auf dem Bolzen 7 zu liegen kommt. Das im rechten Winkel zur Null-Linie
h5 16 liegende Kapillarröhrchen 15 wird darauf mit Hilfe der Stellspindel 3 mit dein unteren Ende der Blutprobe auf die Null-Linie 16 der Skalenplatte 8 eingestellt. Durch seitliches Verschieben der Skalenplatte 8 auf der
Führung 9 wird nunmehr das obere Ende der Blutprobe mit der 100%-Linie 17 in Deckung gebracht, worauf nunmehr an den Zwischengradationen 18 der Prozentanteil Erythrozyten und Plasma abgelesen werden kann. Durch Drehen der Rastscheibe 4 bis zur nächsten Rastung wird der Rotoreinsatz 6 so weiterbewegt, daß das folgende Kapillarröhrchen 15 unter der Skalenplatte 8 im rechten Winkel zur O-Linie 16 zu liegen kommt Die Einstellung und Ableseung erfolgt wie vorbeschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ablesen des Anteils an Erythrozyten im Verhältnis zum Plasma einer in Kapillarröhrchen eingebrachten und zentrifugierten Blutprobe außerhalb einer Zentrifuge, gekennzeichnet durch einen auf einem Grundkörper (1) mit einer Stellspindel (3) verschiebbar gehaltenen Träger (2); eine dem Träger (2) zugeordnete und auf diesem drehbar gelagerte Rastscheibe (4) mit Mitnehmerstiften (5) zur Aufnahme eines auswechselbaren Rotoreinsatzes (6) einer Zentrifuge; eine am Träger (2) befestigte Führung (10) für den Rotoreinsatz (6); sowie eine Skalenplatte (8) aus durchsichtigem Material, welche in einer am Grundkörper (1) befestigten Führung (9) schwenk- und verschiebbar gehalten ist
2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß der Führung (10) für den Rotoreinsatz eine Rasteinrichtung mit federnd gelagerter Stahlkugel (13) zugeordnet ist, weiche in am Umfang der Rastscheibe (4) vorhandene Sacklöcher (12) eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Skalenplatte (8) eine parallel zu ihrer Führung (9) verlaufende Null-Linie (16) sowie eine zu dieser von links nach rechts gesehen ansteigend zugeordnete 100%-Linie (17) und zwischen diesen Linien angeordnete Zwischengradationen (18) aufweist.
DE19702003308 1970-01-26 1970-01-26 Vorrichtung zum Ablesen des Anteiles der Erythrozyten im Verhältnis zum Plasma Expired DE2003308C3 (de)

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DE2003308A1 DE2003308A1 (de) 1971-08-12
DE2003308B2 DE2003308B2 (de) 1978-01-26
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3013122C2 (de) * 1980-04-03 1983-02-10 Fa. Andreas Hettich, 7200 Tuttlingen Ablesegerät zur Bestimmung des Haematokritwertes von Blut

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Publication number Publication date
FR2079610A5 (de) 1971-11-12
DE2003308B2 (de) 1978-01-26
DE2003308A1 (de) 1971-08-12

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