DE2003453A1 - Autoreifen - Google Patents

Autoreifen

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DE2003453A1
DE2003453A1 DE19702003453 DE2003453A DE2003453A1 DE 2003453 A1 DE2003453 A1 DE 2003453A1 DE 19702003453 DE19702003453 DE 19702003453 DE 2003453 A DE2003453 A DE 2003453A DE 2003453 A1 DE2003453 A1 DE 2003453A1
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Germany
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glass
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particles
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DE19702003453
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Inventor
Wilhelm Dr-Ing Lepper
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/14Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Autoreifen Winterreifen mit Spikes haben den Nachteil, daß die Spikes mit fortschreitendem Verschleiß des Reifens herausfallen. Dadurch verliert der Reifen, lange bevor das abnutzbare Profil abgefahren ist, seinen eigentlichen Zweck, die durch die Spikes bedingte bessere Straßenhaftung.
  • Nachstehend beschriebene Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß der Gummimasse, die das abnutzbare Profil des Reifens bildet, gemahlenes Glas beigefügt wird, und zwar von einer Körnung und in einem Mischungsverhältnis, die dem beabsichtigten Zweck einer besseren Straßenhaftung am besten entsprechen. Gemahlenes Glas ist rauh und besitzt keine scharfen Kanten mehr. An der Oberfläche des Reifenprofils treten immer so viele Glaskörner zutage, wie zur guten Straßenhaftung nötig sind. Die herausgefallenen Glaskörner werden stets durch die in den tieferen Schichten des Profils liegenden Körner, welche mit dem Verschleißen des Profils in Erscheinung treten, wieder ersetzt.
  • Die Einbettung der gemahlenen Glaskorpuskeln in der elastischen Masse kann unmittelbar oder mittelbar durch ein geeignetes Bindemittel erfolgen. Derartige Reifen können bei Verwendung entsprechend feinerer Glaskörnung auch mit Sommerprofil hergestellt werden, so daß nicht nur für den Winter, sondern auch für die übrige Jahreszeit Reifen mit besserer Straßenhaftung zur Verfügung stehen.
  • Die Glaskörner werden vorteilhafterweise aus leeren Glasflaschen, die keiner erneuten Verwendung zugeführt werden können, sogen.
  • Einwegflaschen, gewonnen.
  • Die erfindungsgemäßen Reifen stellen eine Umkehrung zu einer älteren Erfindung (Patentanmeldung P 19 37 371.8 vom 23.7.1969) von mir dar, laut welcher zur besseren Haftung der Reifen auf der Straße dem Straßenbelag bzw. dessen oberster Zementschicht gemahlenes Glas hinzugefügt wird, wobei jener Erfindung ebenfalls der Gedanke zugrunde liegt, daß gemahlenes Glas nicht mehr echarfkantig, sondern rauh ist und somit die Straßendecke in den Stand setzt, dem Autoreifen einen besseren Halt zu geben.
  • Wenn durch das Mahlen des Glases bei einer gewissen Körnung keine genügende Aufrauhung der Glasoberfläche erfolgt, kann das gemahlene Glas mit Korundkörnern in Trommeln bewegt werden, bis der Korund eventuell noch vorhandene Schnittkanten oder noch verbliebene glatte Flächen des Glases aufgerauht hat. Anschließend kann der Korund durch Sieben wieder von den Glaskörnern getrennt werden.
  • Es ist aber auch möglich, gemahlenes Glas und Korund zusammen in die elastische Masse einzubringen.
  • Als harter, rauher sowie griffiger Zuschlag zur Beimischung in die Gummimasse kann auch Sand verwendet werden. Glas- wie Sandkörner müssen nur immer eo stumpf sein, daß sie den Gummi nicht einschneiden können.
  • Statt Glas, Korund und Steinsand lassen sich auch andere geeignete Arten von Korpuskeln verwenden, beispielsweise solche aus Porzellan oder sonstigen keramischen Materialien, aber auch solche metallischer Art, beispielsweise aus zerstückeltem runden oder kantigen Draht aus Duraluminium, der sich deshalb besonders gut eignen dürfte, weil er bei höherer Fahrtgeschwindigkeit geringen Fliehkräften ausgesetzt ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Autoreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der aus elastischem Material, vorzugsweise aus Gummi bestehenden Reifendecke, insbesondere in der vollen Profilhöhe, Korpuskeln aus gemahlenem Glas, Korund, Sand, Porzellan, Metall, beispielsweise zerstückelter Draht aus Duraluminium, oder aus ähnlich harten, rauhen sowie griffigen Zuschlägen entsprechender Größe in entsprechendem Mischungsverhältnis zugesetzt sind.
2. Autoreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Art oder mehrere Arten von korpuskularen Zuschlägen dem elastischen Material der Reifendecke beigemischt sind.
3. Autoreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftung der korpuskularen Zuschläge in der elastischen Masse der Reifendecke durch geeignete Bindemittel verstärkt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0461469A3 (en) * 1990-05-31 1992-05-06 Lonza Ag Composite containing hard particles

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