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Vorrichtung zur Unterstützung des Lernvorgangs Die Aufnahme von Eissen
also das Lernen, erfol;-':;t unter Vermittlung der Sinnesorgane, Ein zu lernender
Stoff wird beispielsweise gelesen oder auch akustisch in Form eines Vortreges aufgenommen.
Dieser Lernvorgang erfordert viel Zeit und Hähe, wenn man beispielsweise an das
Auswendiglernen eines Textes oder die Aufnahme von Vokabeln einer fremden Sprache
denkt. Hierbei sowie bei fast allen anderen Lernvorgängen sind häufige Wiederholungen
erforderlich damit der Lernstoff überhaupt aufgenommen bzw.
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nicht sofort wieder vergessen wird.
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Die Erfindung will eine Vorrichtung schaffen, mit deren Eilfe sich
der Lernvorgang verbessern, insbesondere beschleunigen läßt. Zur Lösung der Aufgabe
-reht die Erfindung von des bekannten Tatsache aus, daß hochfrequente elektromagnetische
Strahlung nicht nur energetische Wirkungen, insbesondere Wärme, im menschlichen
Körper hervorruft , sondern auch auf das Nervensystem direkt einwirken kann. So
wurden beispielsweise im Bereich von Radarstationen schädliche Störungen im Nervensystern
beobachtet.
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Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrichtung vor,
die gekennzeichnet ist durch einen Sender zur Erzeugung eines Hochfrequenzfeldes
im Frequenzbereich der Dezimeter- oder Zentimeter-Wellen und durch eine Modulationseirichtung,
die das Hochfrequenzfeld in seiner Amplitude mit einem elektrischen Signal moduliert,
das aus einer akustischen Wiedergabe des Lernstoffes abgeleitet ist,
Bei
Benutzung der Vorrichtung hat die jeweilige Person nicht den Eindruck, direkt einen
Wissensstoff aufzunehmen. Der @enutzer weif also nicht mit velcher gesprochenen
Text beispielsweise der Sender moduliert worden ist. Es wurde jedoch festgestellt.
daß beim anschließenden Aufnehmen des Lernstoffes auf übliche Weise also beispielsweise
durch Lesen oder @ören des gleichen Textes der bestimmte Eindruck entsteht diesen
Text früher schon einmal @ehört oder @elesen zu haben. Offenbar beruht diese Wirkung
darauf, da@ durch das Mochfrequenzfeld @ervenwege im Genirn vorbereitend gereizt
worden sind, so da@ bei der s@@teren Aufnahme des Stoffes über die Sinnesor@ane
die entsprechenden @ervenwege bereits angele@t sind.
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Anders gesa@t, die @eim normalen Aufnehmen eines Stoffes über die
Sinnesorgane erzeugten @ervenreize versuchen über diejeni@en @ege zu gelan@en, die
vorher bereits durch das amplitudenmoqulierte @ochfrequenzfeld gereizt worden sind.
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Versuche haben @ezeigt daß sicd bei richtiger Anwendun@ des Gerätes
und nach einer gewissen Gew@hnungszeit eine mittlere Verringerung der Lernzeit bis
zu 90% erreichen läßt. Die Erinnerung an den aufgenommenen Stoff ist dabei genau
so gut und hält genau so lange an, wie beim normalen Lernen.
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Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor daß die Wellenläge der
Hochfrequenzenergie etwa gleich dem doppelten Schädelinnendurchmesser der jeweiligen
Person, gemessen zwischen Stirn und Hinterhaupt ist. Dann treten Resonanzerscheinungen
auf. die eine Verbesserun, der @irkung und eine Verringerung der abgestrahlten Hochfrequerzenergie
ermöglichen.
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So wurden gute Erfolge mit Sendeenergien von nur 150 oder auch 400
mW erreicht. Schäden können bei so kleinen Energien nicht auftreten.
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Eine Verbesserung läßt sich erfindungsgemäß noch dadurch erzielen
daß ein elektromechanischer Wandler zur Umsetzung des elektrischen Signals in mechanische
Schwingungen vorgesehen ist, die der jeweiligen Person als Tastreiz zuführbar sind.
Dieser Tastreiz, der entweder dem Kopf des Benutzers im Bereich des Mastoidhirns
oder der Handinnenfläche zugeführt wird.
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wirkt im gleichen Sinn wie das mit dem elektrischen Signal amplitudenmodulierte
Hochfrequenzfeld und unterstützt dieses. Unter günstigen Umständen lassen sich aber
uch mit der Tastreiz allein ausreichende Wirkungen erzielen.
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Teine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß ein Empfänger zum
drahtlosen Empfang der mit dem elektrischen Signal amplitudenmodulierten Hochfrequenzenergie
vorgesehen sit und daß der Empfänger einen Demodulator sowie einen nachgeschalteten
Verstärker enthielt an messen Ausgang der elektromechanische Wandler angeschaltet
ist. Dann kann das elektrische Signal ohne zusätzliche Virbindungen dem Wandler
zugeführt werden, was insbesondere bei einer Benutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
durch mehrere Personen vorteilhaft ist.
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Zusätzliche Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen
gekennzeichnet-Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
es zeigen: Fig. 1 die perspektivische Außenansicht eines erfindungsgemäßen Gerätes;
Fig. 2 eine Feilfrontansicht des Gerätes nach Fig. 1; Fig. 3 das Prinzipschaltbild
eines einstufigen @öhrengenerators, der bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1
und 2 benutzt wird Fig. 4 die schematische Ansicht eines Stirnreifens mit einem
Empfänger,
Fig. 5 schematisch einen in der Hand zu tragenden Empfänger;
Fig. 6 das Prinzipschaltbild eines Ausführungsbeispiels für den Empfänger nach Fig.
4 und 5.
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Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Gerät als Ausfünrungsbeispiel
der Erfindung enthält als wesentlichen Bestandteil einen einstufigen. selbstschwingenden
Röhrengenerator nach Fig. 3. Der frequenzbestimmende Schwingkreis des Generators
enthält eine Induktivität in Form eines Kupferbügels 1 sowie einen festen Kondensator
2 von beispielsweise 8 pF. Zur Einstellung des Generators auf unterschiedliche Frequenzen
ist der Fügel 1 steckbar ausgeführt. Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt weist das
Gerät auf der Oberseite zwei Steckbuchsen 3 auf, in die je nach der gewünschten
Frequenz Bügel unterschiedlicher Abmessungen eingestec@t werden können. Aus Sicherheitsgründen
sollten die Bügel isoliert sein. Für niedrigerre Frequenzen können Bügel mit einer
oder mehreren zusatzlichen @indungen verwendet werden.
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Die Amplitudenmodulation des erzeugten Hochfrequenzsignals erfolgt
im Anodenkreis der Röhre 4 mithilfe eines @odulationsübertragers 5, dessen Primärwicklung
über einen Eingangsanschluß 6 das niederfrequente Modulationssignal zugeführt wird.
Eine an der Frontplatte des Gerätes angebrachte Glimmlampe 7 leuchtet auf, wenn
die Modulationsspannung ausreichend groß ist. Eine weitere Glimmlampe 8 überwacht
das @in-und Ausschalten des Gerätes mit dem Schalter 9. Die Schaltung des @etzteiles
wurde in Fig. 3 weggelassen, weil sich hier keine Besonderheiten er;eben.
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Der Sender kann in an sich bekannter Weise auch nithilfe von Transistoren
aufgebaut werden und egebenenfalls mehrere Stufen enthalten, beispielsweise wenn
höhere
Leistungen für größere Räume oder auch. eine höhere Frequenzkonstanz
bzw. eine bequemere Abstimmung der Frequenz ermöglicht werden soll. Das Gehäuse
des Cre,rätes sollte aus Metall bestehen oder auf andere Weise für eine Abschirmung
sorgen, damit unkontrollierte Abstrahlungen und Beeinflussungen vermieden werden
können. Es ist nicht erforderlich, daß- wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
-das Gerät aus dem Netz gespeist wird. Insbesondere bei Transistorgeneratoren kommt
auch ein Batteriebetrieb infrage weil die erforderlichen Leistungen nur gering sind.
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Nach der Inbetriebnahme des rTerätes setzt sich die Versuchsperson
in einem Abstand von beispielsweise 70 cm vor -das Gerät, so daß sich ihr Kopf in
Strahlungsfeld des Bügels 1 befindet. Die Modulationsspannung wird über den Eingang
6 zugeführt. Sie kann beispielsweise am Latsprecherausgang eines Tonbandgerätes
abgenommen werden, das ein Tonband mit einem aufgesprochenen Unterrichtsstoff wiedergibt.
In gleicher Weise kann auch ein Plattenspieler verwendet werden. Weiterhin ist es
möglich, die Modulationsspannung vom Ausgang eines Rundfunkempfängers zu beziehen,
wenn entsprechende Programme über den Rundfunk verbreitet werden, Schließlich kann
die Modulationsspannung auch ohne Zwischenspeicherung von einem Mikrofon mit nachgeschaltetem
Verstärker stammen.
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In allen Fällen braucht der Lautsprecher des Tonbandgerätes bzw. Rundfunkgerätes
oder Plattenspielers nicht eingeschaltet zu sein da eine zusutzliche akustische
Aufnahme durch die Versuchsperson nicht erfolgen muß. Der erforderliche Modulationsgrad
wird durbh Laut stä.rkeeinstellung an dem die Modulationsspannung liefernden Gerät
eingestellt. Bei genügend hoher Modulationsspannung
leuchtet die
Gli@@r@nre 7 auf. Anstelle der @li@@-röhre kann in an sich bekannter Weise auch
ein andere@ Aussteuerungsme@@erät vervendet werden.
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Die Frequenz der asgestrahlten Vochfrequenzenergie ist zur Erzielung
von @esonanzeffekten an die @opfabmessungen der Versuchspesson anzupassen, Dazu
soll die @ellenlänge der @ochfrequenzener de @leich de doppelten
| c.c |
| ccnASelinn --n iii ^'n ness.er w |
@emessen zwischen Stirn und @interhaupt sein. Zur Ermittlung des Innendurchmessers
werden zweckmäßig die @ußeren @aße festgestellt und ein mittlerer @etrag von 2 cm
in Abzug gebracht, In der folgenden @abelle sind die auf diese Weise ermittelten
Sendefrequenzen für eine Anzahl von Schädelapressungen angegeben.
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Schädelinnendurchmesser Sendefrequenz zwischen Stirn und @interhaupt
cm,, 20 834 21 79n 22 750 23 714 24 632 25 652 26 u25 27 600 23 577 29 556 30 546
31 517 32 509 Die Frequenzeinstellung erfolgt bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
durch einstecken eines entsprechenden bemessenen Bügels 1 in die Steckbuchsen 3.
Für die Benutzung durch Laien hat dies den Vorteil, daß bestimmten Schädelabmessungen
eindeutig
ein bestimmter, beispielsweise numerierter Bügel zugeordnet
werden kann. Andererseits besteht natürlich die @öglichkeit einen festen Bügel anzuordnen
und den Sender beispielsweise mithilfe einer variablen Kapazität durchzustimmen.
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Eine Verbesserung der Wirkung läßt sich erreichen, wenn die Versuchsperson
einen Stirnreifen 10 gemäß Fig. 4 trägt. Die offene Seite des Reifens 10 soll sich
über der Stirn befindun, Die gestreckte Länge des reifens liegt zwischen 12 und
22 cm sein Breite beträgt 1,5 cm und seine Dicke 0,3 cm. Der Reifen estent aus verchromtem
per.
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Es wurde festgestellt, daß die Lernwirkung durch Übertragung eines
Tastreizes im Rhytmus der Modulationsspannungen gesteigert werden kann. Unter Umständen
reicht sogar dieser Tastreiz allein aus.
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Zur übermittlung des Tastreizes ist entsprechend der Darstellung in
Fig 4 an dem Stirnreifen 1O ein Empfänger 11 befestigt, dessen Prinzipschaltung
in Fig. 6 gezeigt ist. Der Empfänger nimmt die hochfrequente Strahlungsenergie auf,
gewinnt daraus die ursprüngliche Modulationsspannung und verstärkt diese niederfrequent.
Als Empfangsantenne dient gemaß Fig. 6 eine Induktivität 12, die bei dem Ausführungsbeispiel
nach wi. 4 durch den Stirnreifen 10 gebildet sein kann. Zur Abstimmung auf die-
Sende-frequenz ist ein variabler Kondensator 13 vorgesehen, der jedoch bei fester
Sendefrequenz und auch sonst definierten Verhältnissen entfallen bzw. durch einen
Festkondensator ersetzt werden kann. Zur Demodulation dient in bekannter Weise eine
Diode 14. Die gewonnene Niederfrequenzspannung wird in einem dreistufigen, gleichstromgekoppelten
Transistorverstärker mit den Fransistoren 15, 16 und 17 weiterverstärkt. Eine Gleichstromgegenkopplung
vom Kollektor des Transistors 17 zur Basis des Transistors 15 sorgt für eine Stabilisierung@
insbesondere Temperaturstabilisierung. An den
Kollektor des Transistors
17 ist über ein Mikroamperemeter 19 ein elektromechanischer Wandler 19 a;ngeschaltet.
Mithilfe des Mikroamperemeters 18 kann die richtige Abstimmung des Empfängers sowie
die günstigste Lage und Entfernung mit Baug auf den Sender festgestellt erden, Der
elektromechanische Wandler 3;9 ist ähnlich wie ein normaler Kop£- oder Chrhörer
ausgebildet und weist eine Nagnetspule 20 sowie eine Membran 21 auf. An der Membran
21 ist ein Taststab 22 befestigt, der (vgl. Fig, 4) hinter dem Ohr des Benutzers
am Kopf anliegt und dem Mastoid-Hirn Tastreize durch Knochenleitung vermittelt.
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Abweichend hiervon werdn bef dem in Fig. 5 dargestellten Empfänger
23 die Tastrdze der Handinnenfläche,vorzugsweise der rechten Hand, übermittelt.
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Die Schaltung des Empfängers 23 entspricht wiedenum der nach Fig.
6. Die als Empfangsantenne wirkende Spule 12 ist im Empfängergehäuse eingebaut.
Bei der elektromechanischen Wandler 19 enträllt der Taststab 22. Die membran 21
wirkt direkt auf die Handinnenfläche ein. Zur Befestigung an der Hand dient ein
Band 24.
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Die drahtlose Übermittlung des Modulationssignals zu den Empfängern
11 bzw. 23 hat den Vorteil, daß keine zusätzlichen Verbindungen mit dem die Modulationsspannungen
liefernden Gerät erforderlich sind.
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Das ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn mehrere Personen gleichzeitig
im Einflußbereich des Senders sitzen. Andererseits können die elektromechanischen
Wandler auch direkt über ein Kabel an das jeweilige, die Modulationsspannung liefernde
Gerät angeschlossen sein.