DE2003884C - Verfahren zur Herstellung einer Ein sockel Wolfram Halogenlampe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Ein sockel Wolfram HalogenlampeInfo
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Description
j 2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herste!- dabei nach seinem Durchschmelzen überflüssig, d. Ji.,
lung einer Einsockel-Wolfram-Halogenlnmpe mit or hat lediglich die Funktion, das Einfuhren der
einem zwei Abschnitte aufweisenden Glühfaden, Halterung in das Absaugrohr zu ermöglichen und
deren jeder mit seinem einen Ende in einem Quetsch- diese während des Abschmelzen* des Absaugrohres
fuß und an seinem anderen Ende von einer gemein- 5 in der richtigen Luge zu halten,
samen Halterung unter Verwendung eines Halte- Zweckmäßig wird ein Haltedraht verwendet der
drahtes in einem angeschmolzenen Absaugrohr ge- im Bereich der Halterung aus einem Edelmetall he-
hnltcn ist. steht. Beispielsweise hat sich Platin hierfu, besonder-,
Es ist ein Verfahren dieser Art bekannt, bei wel- bewährt.
chem der Haltedraht von außen her durch das Ab- io Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
saugrohr in den Kolben der herzustellenden Lampe besteht darin, daß zunächst der HaUedrant an der
eingeführt wird. Sodann wird der aus den beiden Halterung angschwaßt und anschließend beide m
Glühfadenabschnitten bestehende Glühkörper in den Kolben und Absaugrohr eingeführt werden.
Kolben eingeführt und am Haltedraht aufgehängt. Ein Ausführungsbeispiel Her Erfindung ist im .ol-
Der Haltedi-aht stützt sich dabei mit einem erwei- 15 genden an Hand einer in der Zeichnung dargestellten,
lerien, wendeiförmigen Teil an der äußeren Wand des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergesteil-
Kolbens innerhalb des Absaugrohres ab. Nach- ten Einsockel-Wolfram-Halotzenlampe naher erlau-
teiligerweise muß dabei der Haltedraht kompliziert tert. Fs zeigt
gebogen werden, d. h. er muß nicht nur einen Haken Fig. I eine Seitenansicht einer fertigen Einsockei
aufweisen, sondern auch an seinem anderen Ende ao Wolfram-Halogenlampe,
mit einer Wendel bestimmten Durchmessers versehen Fig. 2 einen Querschnitt durch die Emsockd-
sein. Dieser Durchmesser muB einerseits so g.oß Woifram-Halogenlampe nach Fig. 1 zur Darstellung
sein, daß das wendeiförmige Ende des Haltedrahtes eines Zwischenstadiums bei ihrer Herstellung,
nicht durch die vorhandene öff.iung in der Kolben- Die gezeigte Einsockel-Wolfram-Halogenlamp.
wand hindurchgleiten kann, andererseits so klein, »5 weist einen Kolben 10 aus Quarz mit einem Quetsch-
daß es in das Abzugrohr hineinpaßt. Um überhaupt fuß 11 auf, der in einer Keramikkappe 12 mit K>
>n
ein Haltern des Haltedrahtes zii ermöglichen, kann taktstiften 13 angeordnet ist. Mit den Kontaktstift:i
der Kolben nie'' einfach in das Absaugrohr über- 13 sind aus dun Quetschfuß austretende Strömen·
gehen, sondern es muß eine Anlagefläche vorhanden führungsdrähte verbunden. Innerhalb des Kolbens 10
sein, die kreisri.igförmig ist und innen durch das 30 ist ein zwei Abschnitte 14 und 15 aufweisender Glüh-
LtKh. außvn durch die Wandum- des Absaugrohres faden a-is doppelgewendeltem Wolframdraht ange
begrenzt is:. Demnach ist auch üie Ausbildung von ordnet, die sich im wesentlichen parallel zueinander
Kolben und Absaugrohr aufwendig. Darüber hinaus erstrecken und deren jeder mit seinem einen Ende in
vermittelt der Haltedraht bei dem bekannten Ver- dem Quetschfuß U gehalten ist. An ihrem anderen
fahren keine feste Arretierung der Halterung, da 35 Ende werden die Abschnitte 14 und 15 des Glüh-
auch nach dem Abschmelzen des Absaugrohres eine fadens von einer gemeinsamen Halterung 16 in einem
Bewegung des Haltedrahtcs stattfinden kann, dabei abgeschmolzenen Absaugrohr 17 gehalten. Bei dem
beispielsweise das wendeiförmige Ende bei Ersehnt gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Halterung
lerimgen Bewegungen ausführen kann. 16 aus einem bügelförmigen Stück Wolframdraht,
Ferner ist es bei röhrenförmigen Glühlampen mit 40 dessen Enden in die Primärwendel der Abschnitte 14
sich axial erstreckenden Glühfaden bekannt, eine und 15 des Glühfadens eingesetzt sind,
zentrale, im wesentlichen kreisförmige Drahthalterung Bei der Herstellung der in Fig. 1 dargestellvorzusehen,
die suh mit ihrem Umfang an der Innen- ten Einsockel-Wolfram-Halogenlampe wird gemäß
wand iles Kolbens anlegt und ein radial nach außen Fig. 2 die Halterung 16 mittels eines Haltedrahtes
abgebogenes, in die Wandung eingeschmolzenes Ende 45 24, 25 in das noch nicht abgeschmolzene Absaugrohr
zeigt 26 gezogen, der Draht 24, 25 sodann festgehalten, die
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe Lampe 10 g illt und anschließend das Absaugi ir
wird darin gesehen, ein Verfahren der eingangs gc- im Bereich der Halterung 16 abgeschmolzen, wobei
nannten Art zu schaffen, das /u Einsockel-Wolfram- der Haltedraht 24, 25 durch- und die Halterung ein-
Halogenlampen führt, die nicht nur einfacher und 5° schmilzt. Dabei kann man so vorgehen, daß zunächst
billiger herzustellen sind, sondern bei denen auch eine ein sogenanntes Gestell aus den zwei Abschnitten 14
bessere, d. h stabilere und widerstandsfähigere und 15 des Glühfadens mit der Halterung 16, zwei
Halterung vorhanden ist. inneren Stromeinführungsdrähten 18 und 19, Molyb-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- dänblechen 20 und 21 und äußeren Stromeinführungs-
lcist. daß die Halterung mittels des Halledrahtes in 55 drähten 22 und 23 gebildet wird. Ferner wird zweck-
das Absaugrohr gezogen, der Draht sodann festge- mäßig ein Haltedraht verwendet, der 1: Bereich 24
hallen, die Lampe gefüllt und anschließend das Ab- der Halterung 16 aus einem Edelmetall, .rzugsweise
saugrohr im Bereich der Halterung abgcschmolzcn Platin, besteht und der in seinem übrigen Teil aus
wird, wobei der Haltedraht durch- und die Halterung einem steiferen Draht 25, z. B. Nickeldraht, bestehen
einschmilzt. 60 kann. Der Haltedraht 24,25 kann an der Halterung
zwischen Kolben und Absaugrohr in der komplizier- AusfUhrungsform des Verfahrens wird jedoch darin
ten und teueren Weise auszubilden, wie dies bei den gesehen, daß zunächst der Haltedraht 24,25 an der
ßinsockel-Wolfram-Halogenlampen der Fall ist, die Halterung 16 angeschweißt und anschließend beide
nach dem eingangs erwähnten, bekannten Verfahren 65 in Kolben 10 und Absaugrohr 26 eingeführt werden,
hergestellt sind. Ferner ergibt sich eine erheblich Die äußeren Leitdrähte 22 und 23 werden dann auf
bessere Befestigung der Halterung, nachdem diese irgendeine Weise festgehalten, beispielsweise in eine
25 hüll sodann die Halterung 16 und damit die Abschnitte
14 und 15 des Glühfadens in der gewünschten Stellung unter Aufrechterhaltung der erforderlichen
Spannung in den Sekundärwendeln der Abschnitte 14 und 15 des Glühfadens. Formt man
anschließend den Quetschluö 11, dann ergibt sich die Anordnung gemäß F i g. 2.
Zur Verhinderung der Oxydation wird in dem Kolben 10 bei Bildung des Quetschfußes eine Schutzgasatmosphäre
aufrechterhalten. Dieses Schutzgas wird anschließend durch das Absaugrohr 26 entfernt
und durch das gewünschte Lampenfüllgas, das ein Halogen enthält, ersetzt. Vorteilhafterweise wird sodann
beim Abschmelzen das Absaugrohr 26 zunächst um die Halterung 16 herum so lange erhitzt, bis die
Halterung eingeschmolzen ist; anschließend wird dann in geringem Abstand von der Halterung 16 das
Abschmelzen des Absaugrohres 26 und Durchschmelzen des Haltedrahtes 24, 25 im Bereich 24
durchgeführt, welch letzterer aus Platin bestehen kann, wie bereits angedeutet wurde. Das aogeschmolzene
Absaugrohr 17 dichtet den Kolben 10 hermetisch ab und bildet durch die Einbettung der Halterung 16
eine stabile, zuverlässige und dauerhafte Befestigung des Glühfadens.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung einer Einsockel-Wolfram-Halogenlampe
mit einem zwei Abschnitte aufweisenden Glühfaden, deren jeder mit seinem einer.-Ende in einem Quuischfult und an
seinem anderen Ende vun einer gemeinsamen
Halterung unter Verwendung eines Hultedruhlcs
in einem abgeschmolzenen Absaugrohr gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halterung (16) mittels des Haltedrahles (24, 25) in das Absaugrohr (26) gezogen, der Draht su
dann festgehalten, die Lampe (10) gefüllt und anschließend das Absaugrohr im Bereich der
Halterung (16) abgeschmolzen wird, wobei der Haltedraht durch- und die Halterung einschmilzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haltedraht (24, 25) verwendet
wird, der im Bereich (24) der Halterung (16) aus einem Edelmetall besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Edelmetall Platin verwendet
wird.
4. Verfahren nach Ansrvuch I, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der Haltedraht (24,
25) an der Halterung (16) angeschweißt und anschließend beide in Kolben (10) und Absaugrohr
(26) eingeführt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abschmelzen das Absaugrohr
(26) zunächst um die Halterung (16) herum so lange erhitzt wird, bis die Halterung
eingeschmolzen ist, und anschließend in geringem Abstand von der Halterung das Abschmelzen des
Absaugrohres und Durchschmelzcn des Haltedrahtes (24, 25) durchgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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