DE2004100C3 - Einrichtung zur automatischen Erfassung des Amplitudenverlaufs der Bordspannung eines Fahrzeugs - Google Patents
Einrichtung zur automatischen Erfassung des Amplitudenverlaufs der Bordspannung eines FahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur automatischen Erfassung des Amplitudenverlaufs der Bordspannung
eines mit einem Generator ausgerüsteten Fahrzeugs in Abhängigkeit von der Motordrehzahl desselben.
Zur Kontrolle der Betriebsbereitschaft der elektrischen Anlage eines Kraftfahrzeugs besteht Bedarf an
einer Einrichtung, die es gestattet, möglichst ohne Eingriff in die Anlage selbst und in kurzer Zeit Meßwerte
zu erhalten, die den Verlauf der Bordspannung des Fahrzeugs in Abhängigkeit von der Motordrehzahl
charakterisieren. Bisher gewinnt man entsprechende Informationen in der Weise, daß man bei verschiedenen
Motordrehzahlen, die man an einem Meßgerät abliest, die entsprechende Spannung mißt und die Kurve
zeichnet. Dieses Verfahren hat sich als zu zeitraubend und aufwendig erwiesen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen,
die die Nachteile des Standes der Technik vermeidet. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist dadurch
gekennzeichnet, daß eine die Drehzahl abbildende elektrische Größe gleichzeitig mehreren parallel liegenden
Amplitudenbereichs-Diskriminatoren für Amolitudenbereiche
dieser elektrischen Größe zugeführt wird die teils im Generatorbetrieb ohne Erregungsbegrenzung,
teils im Generatorbetrieb mit Erregungsbeerenzung
durch einen Spannungsregler hegenden Diehzahlbereichen zugeordnet und aus jewe.ls zwei
AmDlitudendiskriminatoren zusammengesetzt sind, von denen einer auf oberhalb des oberen, der andere auf
oberhalb des unteren Grenzwertes des jeweiligen Drehzahlbereichs liegende Amplitudenwerte der elektrischen
Größe anspricht und die mit einem zumindest mehreren der Amplitudenbereichs-Diskriminatoren gemeinsamen
Ausgang über logische Verknüpfungsglieder verbunden sind, die beim Ansprechen von Amplitudendiskriminatoren
erzeugte Ansteuers.gnale an den gemeinsamen Ausgang, an den eine sonst gesperrte
Auswerteeinrichtung für die Bordspannung angeschlossen ist nur dann gelangen lassen, wenn in einem der
Ampütudenbereichs-Diskriminatoren nur einer der beiden
Amplitudendiskriminatoren angesprochen hat. Die Auswerteeinrichtung kann ein Drucker oder auch ein
Kennlinienschreiber sein. Unter Verknüpfungsgliedern sind im Rahmen der Erfindung aus der Schaltungsalgebra
bekannte logische Verknüpfungsglieder zu verste-
6AuS »Funk-Technik«, 24. Jahrgang, 1969, Heft 10.
S 398, ist eine Sortieranlage bekannt, bei der ebenfalls Amplitudenbereichs-Diskriminatoren vorhanden sind,
die auf den oberen und unteren Grenzwert jeweils eines Bereichs ansprechende Schwellendiskriminatoren
in solcher Verknüpfung enthalten, daß nur bei Ansprechen des »unteren«, nicht aber des »oberen« Schwellendiskriminators
ein Signal am Ausgang der zugeordneten Verknüpfung erscheint. Diese verschiedenen Diskriminatoren
arbeiten auf eine Lampenmatrix, die zugleich über eine zweite Transistorkette angesteuert
wird. Hiervon unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß bei ihr zusätzliche Maßnahmen in Gestalt
des Vorsehens von Verknüpfungsgliedern getroffen sind, damit alle Amplitudenbereichs-Diskriminatoren
(oder mehrere der vorhandenen Diskriminatoren) auf einen gemeinsamen Ausgang arbeiten, der zum Anschluß
eines einen Steuereingang besitzenden Registriergerätes dient. Die bekannte Anordnung ist nicht
geeignet, ein derartiges Registriergerät mit Signalen zu beliefern, da das Registriergerät in Gestalt der Lampenmatrix
mit einer Vielzahl von Steuereingängen bereits fest vorgegeben ist. Die genannte Literaturstelle
gibt daher auch keine Anregung, jeweils zwei in bestimmter Weise abgestimmte Amplitudendiskriminatoren
zu einem Ampiituderibereichs-Diskriminator zusammenzufassen und den einzelnen Amplitudenbereichs-Diskriminatoren
Verknüpfungsgüeder zuzuordnen, deren Ausgänge mit einem gemeinsamen Ausgang
in Verbindung stehen.
Der Erfindung liegt unter anderem die Erkenntnis zugrunde, daß es genügt, nur bestimmte Werte der
Bordspannung zu erfassen, und zwar solche, die an besonders markanten Bereichen der Kennlinie liegen.
Dies veranschaulicht F i g. 1: Die den Verlauf der Bordspannung U in Volt in Abhängigkeit von der Motordrehzahl
η in Umdrehungen/Minute angebende Kennlinie zerfällt im wesentlichen in drei Bereiche. Der Bereich
1 entspricht dem reinen Batteriebetrieb, d. h., die Drehzahl ist noch so niedrig, daß die Lichtmaschine
praktisch nicht wirksam ist. Im Bereich II setzt dagegen der Generatorbetrieb ein, die Lichtmaschine arbeitet
noch ohne Erregungsbegrenzung durch eine Regeleinrichtung. Die Regeleinrichtung wird dagegen im Bereich
III wirksam, so daß dort die Bordspannung U
weitge-.fcnd unabhängig von der Drehzahl η ist. In diesem
Bereich folgt die Kennlinie, sofern die Anordnung in ordnungsgemäßem Zustand ist, etwa dem durch a
gekennzeichneten Kurvenast, während bei fehierhaftem
Betrieb des Reglers etwa der Kurvenast b den Zusammenhang zwischen Bordspannung und Mc rdrehzahl
wiedergibt.
Es hat sich gezeigt, daß zur Festlegung dieser Kennlinie,
deren grundsatzlicher Verlauf ja bekannt ist, im Einzelfall genügt, die Amplitudenwerte der Bordspannung
ty bei drei verschiedenen Werten der Drehzahl η
zu messen. Es handelt sich dabei um Drehzahlwerte der Kurbelwelle des Motors innerhalb der drei Bereiche A,
B und C, die sich in diesem Ausführungsbeispiel um Drehzahlwerte in der Größenordnung von 1000, 1500
und 3000 Umdrehungen/Minute gruppieren. Ausdrücklich sei bemerkt, daß alle Zahlenangaben in F i g. 1 nur
als Beispiele aufzufassen sind.
Die erfindungsgemäße Einrichtung sieht in Anwendung auf den in F i g. 1 gezielten Fall also so aus, daß
drei Ampütudenbereichs-Diskriminatoren vorhanden sind, denen im Parallelbetrieb eine der Drehzahl η des
Motors proportionale elektrische Größe, in der Regel eine Spannung, zugeführt wird und die so ausgelegt
sind, daß sie beim Auftreten von Spannungen, die den Drehzahlbereichen A, Boder Centsprechen, Ansteuersignale
für eine angeschlossene Auswerteeinrichtung für die Spannung Uabgeben.
An die einzelnen Amplitudenbereichs-Diskriminatoren individuell zugeordneten Teile der Verknüpfungsglieder
können Indikatoren für die Drehzahlbereiche angeschlossen sein. Dann hat man zugleich eine beispielsweise
optische Anzeige des jeweils vorliegenden Drehzahlbereichs.
F i g. 2 läßt die wesentlichen Teile eines Ausführungsbereichs der Erfindung erkennen.
Die Klemme 1 symbolisiert den Eingang der Einrichtung, deren Ausgangsklemme mit 2 bezeichnet ist. Der
Eingangskiemme t werden der Drehzahl des Motors in ihrer Frequenz proportionale elektrische Signale zügeführt,
die in die monostabile Kippschaltung 3 und in die Schaltung 4 zur Bildung des arithmetischen Mittelwertes
geleitet werden. Diese Einrichtungen sind an sich bekannt.
Der Ausgang der Einrichtung 4 speist in diesem Ausführungsbeispiel
drei parallel angeschlossene Amplitudenbereichs-Diskriminatoren 5, 6 und 7, die jeweils aus
zwei Amplitudendiskriminatoren 8, 9 bzw. 10, 11 bzw. 12, 13 zusammengesetzt sind. Die verschiedenen Amplitudendiskriminatoren
sind so ausgelegt, daß sie oberhalb unterschiedlicher Schwellwertc ansprechen. Diese
Schwellwerte sind als Drehzahlwerte π in den die einzelnen Amplitudendiskriminatoren 8 bis 13 wiedergebenden
Kästchen verzeichnet.
In jedem Amplitudenbereichs-Diskriminator ist jeweils
demjenigen Amplitudendiskriminator, der für den höheren Schwellwen ausgelegt ist, ein Inverter 14 bzw.
15 bzw. 16 zugeordnet, der, wie alle im Rahmen der gezeigten Einrichtung verwendeten Bausteine, einen an
sich bekannten Aufbau hat. Diese Inverter gehören zu den individuellen Teilen einer Verknüpfungsschaltung,
die ferner je Amplitudenbereichs-Diskriminator ein NAND-Gatter 17 bzw. 18 bzw. 19 und als allen Amplitudenbereichs-lndikatoren
5, 6 und 7 gemeinsamen Schahungsbestandtej) das NAND-Gatter 20 enthält.
Der Ausgang des NAND-Gatters 20 ist identisch mit Ausgang 2 der Einrichtung, an den ein Registriergerät,
beispielsweise ein Drucker, angeschlossen ist. Der Ausgang 2 ist dabei mit dem Steuereingang des Registriergerätes
verbunden.
Nimmt man einmal an, daß ein Drehzahiwert in dem
in F i g. 1 mit C bezeichneten Drehzahlbereich in der Gegend von 3000 Umdrehungen/Minute auftritt, so
sind die Amplitudendiskriminatoren 9 bis 13 durchgeschaltet, während der Schwellwert für den Amplitudendiskriminator
8 noch nicht erreicht ist. In F i g. 2 ist dieser Fall durch »L« bzw. »0« eingezeichnet. Man erkennt,
daß infolge der Wirkungsweise der Inverter 14 bis 16 nur im Fall des NAND-Gatters 17 an beiden
Eingängen das Signal »L« steht, so daß nur von dem Amplitudenbereichs-Diskriminator 5 her ein Ansteucrsignal
an den Ausgang 2 gegeben wird.
Liegt die Motordrehzahl π zwischen den drei Ampiitudenbereichen,
denen jeweils ein Amplitudenbereichs-Diskriminator zugeordnet ist, so wird keinem der
NAND-Gatter 17, 18 und 19 an einem Eingang das Signal »L« und am anderen Eingang das Signal »0« zugeführt,
so daß am gemeinsamen Ausgang 2 kein Ansteuersignal ansteht.
Mit 21, 22 und 23 sind Signallampen zur Anzeige des jeweilig vorliegenden Drehzahlbereichs bezeichnet. Sie
sind an den individuellen Teil der Verknüpfungsschaltung angeschlossen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einrichtung zur automatischen Erfassung des Ainpiitudenverlaufs der Bordspannung eines mit
einem Generator ausgerüsteten Fahrzeugs in Abhängigkeit von der Motordrehzahl desselben, d a durch
gekennzeichnet, daß eine die Drehzahl abbildende elektrische Größe (n) gleichzeitig
mehreren parallel liegenden Amplitudenbereichs-Diskriminatoren (5, 6, 7) für Amplitudenbereiche
dieser elektrischen Größe zugeführt wird, die teils im Generatorbetrieb ohne Erregungsbegrenzung,
teils im Generatorbetrieb mit Erregungsbegrenzung durch einen Spannungsregler liegenden Drehzahlbereicher
(A. B, C) zugeordnet und aus jeweils zwei Amplitudendiskriminatoren (8, 9; 10, 11; 12, 13) zusammengesetzt
sind, von denen einer (8, 10, 12) auf oberhalb des oberen, der andere (9, 11,13) auf oberhalb
des unteren Grenzwertes des jeweiligen Drehzahlbereichs (A, B, C) liegende Amplitudenwerte
der elektrischen Größe (n) anspricht und die (8 bis 13) mit einem zumindest mehreren der Amplitudenbereichs-Diskriminatoren
(5, 6, 7) gemeinsamen Ausgang (2) über logische Verknüpfungsglieder (14 bis 20) verbunden sind, die beim Ansprechen von
Amplitudendiskriminatoren (8 bis 13) erzeugte Ansteuersignale an den gemeinsamen Ausgang (2), an
den eine sonst gesperrte Auswerteeinrichtung für die Bordspannung angeschlossen ist, nur dann gelangen
lassen, wenn in einem der Amplitudenbereichs-Diskriminatoren (5, 6, 7) nur einer der beiden
Amplitudendiskriminatoren (8, 9; 10, 11; 12, 13) angesprochen hat.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den einzelnen Amplitudenbereichs-Diskriminatoren
(5, 6, 7) individuell zugeordneten Verknüpfungsgliedern (17, 18, 19) Indikatoren (21,
22,23) für die Drehzahlbereiche angeschlossen sind.
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Priority Applications (10)
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| DE2004100A1 DE2004100A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE2004100B2 DE2004100B2 (de) | 1975-07-17 |
| DE2004100C3 true DE2004100C3 (de) | 1976-03-04 |
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