DE2004106B - Verfahren zur Herstellung von Benzin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzin

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DE2004106B
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English (en)
Inventor
Laurence Oliver Western Springs; Pohlenz Jack Bernard Arlington Heights; 111. Stine (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Universal Oil Products Co
Original Assignee
Universal Oil Products Co

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Description

etwa 230° C bei einem Fraktionierdruck von 0,7 bis 1,05 atü abrieht und unter im Temperaturbereich von 260 bis 455° C, einem Druckbereich \on 28 bis 140 atü, einem Raumgeschwindigkeitsbereich von 0,5 bis 20 und Molverhältrussen von Wasserstoff zu Öl 5 von 2 bis 20 derart gewählten Bedingungen mit Wasserstoff an einem Katalysator behandelt, daß das leichte Kreislauföl dann hauptsächlich Indane und Tetraline enthält, mindestens einen Teil dieses behandelten Kreislauföles in die dichte Wirbelschicht des vom Reaktionsprodukt abgetrennten, teilweise entaktivierten Katalysators einführt und das dabei gebildete Krackprodukt mit dem Krackprodukt der Kohlenwasserstoffbeschickung vereinigt, den aus der dichten Wirbelschicht abfließenden Katalysator in an sich bekannter Weise ausstreift und anschließend regeneriert.
Die Zusammensetzung des leichten Kreislauföles vor und nach der Behandlung mit Wasserstoff läßt sich mit dem Massenspektrum analysieren, das Spitzen entsprechend dem Molekulargewicht der aromatischen Verbindungen aufweist, was die Kennzeichnung der Aromaten nach der Formel CnHyn. z, worin Z die Z-Zahl bedeutet, ermöglicht. Die folgende Tabelle zeigt die Beziehung zwischen der Z-Zahl und der Art der aromatischen Kohlenwasserstoffe.
30
35
Die Massenspektrometeranalyse gestattet somit innerhalb der angegebenen Bereiche für die Temperatur, den Druck, die Raumgeschwindigkeit und das Molverhältnis von Wasserstoff zu Öl die Auswahl optimaler Bedingungen für jedes spezielle leichte Kreislauföl, um bei dessen anschließender Krackung eine optimale Ausbeute an Benzin mit hoher Oktanzahl zu bekommen.
Es gibt eine große Zahl von Katalysatoren, die zur Verwendung bei dem katalytischen Krackprozeß geeignet sind, wie amorphe Kieselsäure-Tonerde, Kieselsäure-Magnesia, Kieselsäure-Zirkonoxid, mil Säure aktivierter Ton, kristalline Katalysatoren einschließlich Faujasit, dispergiert in einem kieselsäurchaltigen anorganischen Oxidträger, mordenithaltige Katalysatoren, entweder dispergiert in einem kieselsäurehaltigen Träger, einem tonerdehaltigen Träger oder in reiner Form oder reiner Faujasit. Bevorzugte Krackkatalysatoren für das erfindungsgemäße Verfahren sind amorphe Kieselsäure-Tonerde mit Konzentrationen von 10 bis 40 Gewichtsprozent Tonerde und 90 bis 60 Gewichtsprozent Kieselsäure und Faujasit, dispergiert in einem kieselsäurehaltigen anorganischen Oxidträger. Bei letztgenanntem Katalysator beträgt die Faujasit-Konzentration 2 bis 20 Gewichtsprozent, und der Natriumgehalt des Faujasits kann in starkem Maße reduziert sein und vorzugsweise weniger als 2 Gewichtsprozent des Faujasits betragen. Geeignete Kationen zur Aktivierung des Faujasits
Z-Zahl Art des aromatischen Kohlenwasserstoffes
6 Alkylbenzole und Benzol
8 Indane, Tetraline
10 Indene
12 Alkylnaphthaline und Naphthalin
14 Acenaphthene, Tetrahydroanthracen
16 Acenaphthaline, Dihydroanthracene
18 Anthracene, Phenanthrene
sind beispielsweise Wasserstoff, mehrwertige Kationen, wie Calcium, Magnesium und die Seltenen Erden.
Bei dein katalytischen Kracken liegt das vereinigte Beschickungsverhältnis, d. h. das Verhältnis von frischer Beschickung plus schwerem Kreislauföl, geteilt durch die frische Beschickung, bei 1,1 bis 2,0. Die Verfahrensvariablen, von denen einige unabhängig sind und einige in Wechselbeziehung zueinander stehen, werden allgemein so eingestellt, daß man je Durchgang Umwandlungen in Benzin von 30 bis 70%, in einigen Fällen bis 80% aufrechterhält
Der Wasserstoffbehandlungskatalysator ist vorzugsweise schwefelfest, d.h. er besitzt Hydrieraktivität in Gegenwart von Schwefelverbindungen. Ein bevorzugter Katalysator enthält einen Kieselsäure-Tonerdeträger mit mindestens einem Metall oder einer Metallverbindung aus der Gruppe VI des Periodensystems und ein Metall oder eine Metallverbindung aus Gruppe VIII des Periodensystems. Besonders bevorzugt sind Katalysatoren mit Wolfram und/oder Molybdän zusammen mit Nickel oder Kobalt auf Kieselsäure-Tonerdeträgern. Auch kommen andere Metalle in Betracht, z. B. Edelmetalle, wie Platin oder Palladium. Diese Edelmetallkatalysatoren sind im allgemeinen auch ohne ein Metall der Gruppe VI zufriedenstellend.
Bei der Hydrierung des leichten Kreislautöles werden innerhalb der angegebenen Bereiche die Bedingungen so ausgewählt, daß man ein Höchstmaß der Umwandlung von Alkylnaphthalinen und Naphthalin in Indane und Tetralin bekommt. Im allgemeinen hält man vorzugsweise Druck, Raumgeschwindigkeit und das Verhältnis von Wasserstoff zu öl konstant und verändert die Temperatur, um zu diesem Ergebnis zu kommen. Die Auswahl der Anfangsbedingungen hängt in hohem Maße von der jeweiligen Beschickung ab. Bevorzugte Drücke der Hydrierung des leichten Kreislauföles liegen im Bereich von 42 bis 84 atü, bevorzugte Raumgeschwindigkeiten bei 3 bis 10, bevorzugte Molverhältnisse von Wasserstoff zu Öl im Bereich von 5 bis 15.
Wählt man bei der Hydrierung des leichten Kreislauföles zu scharfe Bedingungen außerhalb der angegebenen Bereiche, so werden die Alkylnaphthaline und Naphthalin in Alkylbenzole und Benzol oder gesättigte Kohlenwasserstoffe umgewandelt, was unerwünscht ist, da dadurch der Wasserstoffverbrauch erhöht und die Oktanzahl des gewonnenen Benzins herabgesetzt wird. Bei zu milden Arbeitsbedingungen dagegen wird die Hitzebeständigkeit des leichten Kreislauföles ungenügend herabgesetzt, was seine Umwandlung in Benzin erschwert. Bei Einhaltung der oben angegebenen Bedingungen der Hydrierung des leichten Kreislauföles jedoch läßt sich dieses anschließend leicht katalytisch kracken, wodurch die gesamte Ausbeute an Benzin mit hoher Oktanzahl erhöht wird. Es wurde festgestellt, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren das leichte Kreislauföl zu Benzin gekrackt wird, das in der Hauptsache Alkylbenzole und Benzol enthält und ein guter Motortreibstoff ist
In bestimmten Fällen kann es zweckmäßig sein, in die Wasserstoffbehandlungszone zusammen mit dem leichten Kreislauföl zusätzlich eine hitzefestere Kohlenwasserstoffbeschickung als die erste Kohlenwasserstoffbeschickung einzuführen.
Weiterhin ist es bevorzugt, aus der Fraktionierung zusätzlich ein schweres Kreislauföl an einer auf etwa
2900C gehaltenen Abnahmestelle der Fraktionier- es als erwünschtes Hauptprodukt des Verfahrens zone abzuzweigen und mindestens einen Teil des- gewonnen wird. Schweres Kreislauföl wird von der selben mit der Kohlenwasserstoffbeschickung zu ver- Fraktionierkolonne 14 durch eine untere Nebeneinigen. Zweckmäßig wird auch das gesamte mit schnittabnahmestelle mit Leitung 2 abgezogen und Wasserstoff behandelte leichte Kreislauföl zur kata- 5 kehrt zur Leitung 3 zurück, um mit der Beschickung lytischen Krackung zurückgeführt. vermischt zu werden. Vom Boden der Fraktionier-
Nach dem Verfahren der Erfindung kann man kolonne 14 wird durch Leitung 37 Schlammöl abeine Umwandlung von Gasölbeschickungen in Benzin gezogen, das in das Absetzgefäß 38 geführt wird, und leichtere Kohlenwasserstoffe von 90%> und mehr Geklärtes Schlammöl wird durch Leitung 39 abgebekommen. Tatsächlich sind sogar Umwandlungen io zogen und kann als Brennstofföl verwendet werden bis zu 100%> nach dem Verfahren der Erfindung öder zur Leitung 3 zur weitereu Krackung zurückmöglich, wenn auch das Schlammöl der Krackung geleitet werden. Unter gewissen Arbeitsbedingungen zugeführt wird. Dies ist eine Leistung, die bisher als wird kein Schlammöl erzeugt. Ein hitzebeständiges unmöglich angesehen wurde. leichtes Kreislauföl wird von der Fraktionierkolonne
Die leichteren Kohlenwasserstoffe als das Benzin, 15 14 an einer oberen Nebenschnittabnahmestelle mit das im Bereich von 117 bis 230° C und zweckmäßiger- einer Austrittsleitung 17 abgezogen und fließt über weise bei etwa 220° C abgenommen wird, sind reich Leitung 20 zur Wasserstoffbehandlungszone 21. Wasan Olefinen, mit denen Paraffine alkyliert werden serstoff strömt durch die Leitungen 19 und 20 in die können, um Isoparaffine hoher Oktanzahl zu liefern. Wasserstoffbehandlungszone 21, wobei er sich mit Diese können dann dem Benzin wieder zugesetzt ao dem leichten Kreislauföl vermischt. Das Gemisch werden. Man erhält dann ein Benzin hoher Oktan- geht zweckmäßig durch eine festliegende Katalysatorzahl mit Alkylbenzolen und Isoparaffinen als Haupt- schicht, die unter Hydrierbedingungen gehalten wird, bestandteilen. Ein weiterer Vorteil des erfindungs- Aus der Reaktionszone 21 wird ein Ausfluß durch gemäßen Verfahrens besteht darin, daß die kataly- Leitung 22 abgezogen, der gekühlt und in ein Trenntische Krackung und die Wasserstoffbehandlung unter as gefäß 23 eingeführt wird, in dem er in ein normalerrelativ niedrigen Ducken durchgeführt werden, so weise flüssiges Produkt und einen normalerweise gasdaß die Investitionskosten und Betriebskosten relativ förmigen Strom zerlegt wird. Der Gasstrom wird niedrig sind. aus dem Trenngefäß 23 durch Leitung 24 abgezogen
Nachfolgend ist unter Bezugnahme auf die Zeich- und fließt durch den Umwälzkompressor 25 zur Leinung ein Fließbild einer zweckmäßigen Ausführungs- 30 tung 26, wo er sich mit frischem Wasserstoff verform des Verfahrens nach der Erfindung beschrieben. mischt, der in Leitung 18 ankommt. Der kombinierte Eine frische Beschickung wird in Leitung 1 ein- Wasserstoff-Gas-Strom wird dann durch Leitung 19, geführt, wo sie mit zurückgeführtem schwerem Kreis- wie schon beschrieben, zur Reaktionszone 21 zurücklauföl vermischt wird, das aus Leitung 2 ankommt. Das geschickt. Gegebenenfalls kann ein Teil des normalererhaltene Gemisch fließt durch Leitung 3, wo es sich 35 weise gasförmigen Stromes abgeblasen werden, obmit heißem, regeneriertem Krackkatalysator ver- gleich dies im allgemeinen nicht notwendig ist Der mischt, der unter der Schwerkraft aus Leitung 4 normalerweise flüssige Produktstrom wird aus dem kommt. Die Beschickung, schweres Kreislauföl und Trenngefäß23 durch Leitung 27 abgezogen, wo er Katalysator werden darin vermischt und fließen auf- schnell erhitzt oder ausgestreift wird, um gelöste wärts durch das Steigrohr 5 in den Zyklus 7, der sich 40 Gase, wie Wasserstoff und Schwefelwasserstoff, zu in der Reaktionskammer 6 befindet Der Katalysator entfernen, jedoch kann diese Stufe gegebenenfalls besteht aus feinen Teilchen, so daß er als Wirbel- auch fortgelassen werden. In einigen Fällen wird ein schient voruegt. Die frische Beschickung und schweres Teil dieses Öles als hydriertes Brennstofföl verwendet. Kreislauföl reagieren in Leitung 5 unter dem Einfluß In einem solchen Fall kann es durch die Leitung 33 des Krackkatalysators und liefern verschiedenerlei 45 mit Ventil 34 abgezogen werden. Das wasserstoff-Produkte, wie leichte Kohlenwasserstoffe, Benzin, behandelte leichte Kreislauföl wird durch Leitung 27 hitzebeständiges leichtes Kreislauföl, schweres Kreis- zu der Reaktionskammer 6 zurückgeführt und wird lauföl, Flammöl und Koks. Der Koks wird im all- im unteren Teil derselben eingeleitet. Durch den Vergemeinen auf den Katalysatorteilchen gebildet Der teiler 32 wird es in der dichten Wirbelschicht aus so teilweise entaktivierte Katalysator wird von den 50 teilweise entaktiviertem Katalysator dispergiert Ei Reaktionsprodukten mit dem Zyklon 7 abgetrennt wird darin unter Bildung von Reaktionsprodukten Obgleich das Fließbild nur einen Zyklon zeigt, ver- wie Benzin, leichten Kohlenwasserstoffen und Koks steht es sich, daß eine Gruppe von in Reihe und/oder katalytisch gekrackt Ein Teil dieser Reaktionsproparallelgeschalteten Zyklonen verwendet werden kann, dukte wird in den Zyklon 9 geleitet, der sich inner um eine wirksame Trennung zu erreichen. Die ab- 55 halb der Reaktionskammer 6 befindet und dazu dient getrennten Reaktionsprodukte gehen durch den Zy- etwa mitgerissenen teilweise entaktivierten Kataly klon 7, die Leitung 11 und durch die Leitung 13 zur sator von diesen Reaktionsprodukten abzutrennen Fraktionierkolonne 14, die so betrieben ist, daß sie Die abgetrennten Reaktionsprodukte werden aus den mindestens in vier und gegebenenfalls in fünf Frak- Zyklon 9 durch Leitung 12 abgezogen, wo sie siel tionen auftrennt Ein leichte Kohlenwasserstoffe und 60 mit den Reaktionsprodukten vermischen, die aus de Benzin enthaltender Kohlenwasserstoffstrom wird am Leitung 11 kommen. Es ist zu bemerken, daß dii Kopf der Fraktionierkolonne 14 durch Leitung 15 Zyklone 7 und 9 Tauchrohre 8 und 10 besitzen, un abgezogen und fließt durch den Kühler 16 zum sie mit der dichten Wirbelschicht aus Katalysator ii Trenngefäß 40. Dampfförmige leichte Kohlenwasser- der Reaktionskammer 6 zu verbinden,
stoffe, die hauptsächlich aus C1- bis C4-Kohlenwasser- 65 Bei dem dargestellten Fließbild kommt das wasser Stoffen bestehen, werden aus dem Trenngefäß durch stoffbehandelte leichte Kreislauföl nur mit teilweisi Leitung 41 abgezogen. Flüssiges Benzin wird vom entaktiviertem Katalysator in Kontakt Hierin ist eü Trenngefäß 40 durch Leitung 42 abgezogen, worauf wesentliches Merkmal der Erfindung zu erblicken
da der teilweise entaktivierte Katalysator in seiner tang 4 abgeführt, um seinen Kreislauf erneut zu
ursprünglichen hohen Aktivität etwas vermindert ist, beginnen.
so daß er bei der Umwandlung des wasserstoffoehan- Bei einer abgewandelten bevorzugten Ausführungs-
delten leichten Kreislauföles mehr Benzin und weniger form des Verfahrens wird das ganze Kreislauföl mit
Koks und leichte Kohlenwasserstoffe ergibt, als dies S Wasserstoff behandelt und dann zur Wirbelschicht
bei frischem Katalysator der Fall wäre. des Krackkatalysators durch die in der Zeichnung
Gegebenenfalls kann zusätzlich fremde Beschik- dargestellte Leitung 27 zurückgeführt. Bei dieser
kungsmasse, die von Natur hitzefest ist, durch Lei- Ausführungsform fließt also praktisch kein Material
tang 35 eingeführt werden, wo sie sich mit dem in der Leitung 2. Die Wasserstoffbehandlung des
hitzebeständigen leichten Kreislauföl vor Eintritt in io ganzen Kreislauföles erhöht seine Krackfähigkeit, und
die Wasserstoffbehandlungszone vermischt. In diesem gegebenenfalls kann die Schärfe der Krackbedingun-
FaIl wird auch diese fremde Beschickungsmasse mit gen gesteigert werden, um die Fließgeschwindigkeit
Wasserstoff behandelt und so leichter krackbar ge- des Kreislauföles in der Leitung 11 möglichst gering
macht. zu halten.
Der in die Reaktionskammer 6 zusammen mit der 15
Beschickung und schwerem Kreislauföl über die Beispiel
Steigleitung 5 eingeführte Wirbelschichtkrackkatalysator wird in dem Zyklon 7 von den Reaktionspro- Die verwendete Anlage entspricht im wesentlichen dukten abgetrennt. Der teilweise entaktivierte Kataly- der Darstellung in der Zeichnung. Eine Mischung sator fließt durch das Tauchrohr 8 in die dichte ao aus Gasöl wird in die katalytische Krackreaktions-Wirbelscbicht aus teilweise entaktiviertem Katalysator zone durch Leitung 1 eingeführt. Das Steigrohr 5 wird im unteren Teil der Reaktionskammer 6. Der teil- auf einer Temperatur von etwa 4800C und unter weise entaktivierte Katalysator fließt weiter abwärts einem Druck von etwa 1,33 atü gehalten. Das verdurch die dichte Katalysatorschicht und geht schließ- einigte Beschickungsverhältnis beträgt 1,2. Ein hitzelich durch den Verteiler 32 in den Ausstreifer 28. Im as beständiges leichtes Kreislauföl wird aus Leitung 17 allgemeinen wird in den Ausstreifer 28 durch die von der Fraktionierkolonne 14 in einer Menge von Leitung 36 Wasserdampf eingeführt, der im Gegen- etwa 20% des Volumens der frischen Beschickung strom zu dem absinkenden teilweise entaktivierten abgezogen und fließt in das Wasserstoffbehandlungs-Krackkatalysator strömt und mitgeführtes öl von gefäß 21. Dieses wird unter einem Druck von etwa dem Katalysator ausstreift. Diese Ausstreifung des 30 56 atü, einer stündlichen Flüssigkeitsraumgeschwin-Katalysators wird durch das leichte Kreislauföl unter- digkeit von etwa 2, einem Wasserstoftamlaufverhältnis stützt und so die erforderliche Dampfmenge vermin- von etwa 84,95 Normal-ms je 1,637 hl und einer dert. Der teilweise regenerierte Katalysator fließt Temperaur von etwa 370° C gehalten. Das gesamte durch den Ausstreifer 28 in das Regeneriergefäß 29, vom Trenngefäß 23 gewonnene flüssige Produkt wo er durch Abbrennen eines Teiles des Kokses 35 wird durch Leitung 27 zur dichten Wirbelschicht aus regeneriert wird. Hierzu wird durch die Leitung 30 teilweise entaktiviertem Krackkatalysator in der Luft in das Regeneriergefäß 29 eingeführt. Das Stick- Reaktionskammer 6 zurückgeleitet. Unter kontinuierstoff und Kohlenoxide enthaltende Abgas wird vom lichem Betrieb bei diesen Verfahrensbedingungen Regeneriergefäß 29 durch Leitung 31 abgezogen. Der erhält man Umwandlungen der Gasölbeschickung nunmehr regenerierte Katalysator wird durch Lei- 40 von über 95°/o.
Hierzu i Blatt Zeichnungen

Claims (3)

PatentansDrüche· Kokereigasöl, in Gegenwart eines Katalysators zu v ' kracken und die Produktgemische durch Fraktionie-
1. Verfahren zur Herstellung von Benzin durch rung in mehrere Fraktionen aufzutrennen. Bei der katalytische Krackung einer kohlenwasserstoff- Fraktionierung werden üblicherweise am Kopf der haltigen Beschickung durch Gleichstromkontakt 5 Fraktionierkolonne Benzin und leichtere Kohlenmit einem frisch regenerierten Katalysator in einer Wasserstoffe, am Boden Schlammöl und an Nebenverdünnten aufsteigenden Wirbelschichtkrackzone Schnittabnahmestellen schweres und leichtes Kreisbei einer Temperatur von 430 bis 700° C1 Ab- lauföl abgenommen, wobei gewöhnlich das schwere trennung des Reaktionsproduktes von dem Kata- Kreislauföl zur katalytischen Krackzone zurücklysator, Einführung des Katalysators in eine dichte io geführt wird, während das hitzebeständige leichte Katalysatorwirbelschicht, Auftrennung des Reak- Kreislauföl nicht leicht weiter gekrackt werden kann tionsproduktes mittels Fraktionierung in mehrere und deshalb nicht zu der Krackzone zurückgeschickt Fraktionen, von denen die leichteste das Benzin- wird. Ein solches Verfahren ist beispielsweise aus der produkt enthält and eine Kreislaufölfraktion an USA.-Patentschrift 3 065 166 bekannt, bei dem eine einem Katalysator in Gegenwart von Wasserstoff 15 kohlenwasserstoffhaltige Beschickung durch Gleich-Ix handelt und in den Katalysatorkreislauf zurück- Stromkontakt mit einem frisch regenerierten Katalygeführt wird, wobei Katalysator aus der dichten sator in einer verdünnten aufsteigenden Wirbel-Wirbelschicht nach Aussteifung mit Dampf schichtkrackzone bei 400 bis 545° C gekrackt wird, regeneriert und wieder in den Strom der Kohlen- das Reaktionsprodukt von dem Katalysator abgewasserstoffbeschickung eingeführt wird, d a - 20 trennt wüd, der Katalysator in eine dichte Kataly· durch gekennzeichnet, daß man die satorwirbelschicht eingeführt wird, der Katalysator katalytische Krackung der Beschickung bei einem aus der dichten Wirbelschicht nach Ausstiegen mit Druck von Luftdruck bis 3,5 kg/cm2 und bei Dampf regeneriert und wieder in den Strom der einem Gewichtsverhältnis von Öl zu Katalysator Kohlenwasserstoffbeschickung eingeführt wird und von 1 bis 10 durchführt, aus dem Krackprodukt 15 das Reaktionsprodukt in der oben geschilderten Weise bei der fraktionierten Destillation ein leichtes fraktioniert wird, wobei das leichte Kreislauföl aus Kreislauföl, das hauptsächlich an Alkylnaphtha- dem Verfahren abgezogen, das schwere Kreislauföl linen und Naphthalin angereichert ist, an einer dagegen teilweise an einem Katalysator in Gegenwart Nebenschnittabnahmestelle von etwa 230° C bei von Wasserstoff behandelt und sodann in den Katalyeinem Fraktionierdruck von 0,7 bis 1,05 atü ab- 30 satorkreislauf zurückgeführt wird,
zieht und unter im Temperaturbereich von 260 Auch ist es bekannt, das hitzebeständige leichte
bis 455° C, einem Druckbereich von 28 bis Kreislauföl zu hydrieren, um seine Krackeigen-140 atü, einem Raumgeschwindigkeitsbereich von schäften zu verbessern, wie die USA.-Patentschrift 0,5 bis 20 und Molverhältnissen von Wasserstoff 2 671754 zeigt Aus dem Aufsatz in »Chemistry of zu öl von 2 bis 20 derart gewählten Bedingungen 35 Petroleum Hydrocarbons«, Band 3, Kapitel 52, S. 333 mit Wasserstoff an einem Katalysator behandelt, und 334, ist es weiterhin bekannt, allgemein die daß das leichte Kreislauföl dann hauptsächlich Krackeigenschaften von Kreislaufölen durch Hydrie-Indane und Tetraline enthält, mindestens einen ren zu vcrbes&ern.
Teil dieses behandelten Kreislauföles in die dichte Aufgabe der Erfindung war es nunmehr, bei der
Wirbelschicht des vom Reaktionsprodukt abge- 40 Benzinherstellung durch katalytisches Kracken einer trennten, teilweise entaktivierten Katalysators ein- kohlenwasserstoffhaltigen Beschickung erhöhte Umführt und das dabei gebildete Krackprodukt Wandlungsraten, d. h. größere Ausbeulen an Benzin mit dem Krackprodukt der Kohlenwasserstoff- mit hoher Oktanzahl, zu bekommen,
beschickung vereinigt, den aus der dichten Wirbel- Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung
schicht abfließenden Katalysator in an sich be- 45 von Benzin durch katalytische Krackung einer kohlenkannter Weise ausstreift und anschließend regene- wasserstoffhaltigen Beschickung durch Gleichstromriert und daß man gegebenenfalls das gesamte kontakt mit einem frisch regenerierten Katalysator wasserstoflbehandelte leichte Kreislauföl zur kata- in einer verdünnten aufsteigenden Wirbelschichilytischen Krackung zurückführt. krackzone bei einer Temperatur von 430 bis 700f C,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 50 Abtrennung des Reaktionsproduktes von dem Katalykennzeichnet, daß man aus der Fraktionierung sator, Einführung des Katalysators in eine dichte zusätzlich ein schweres Kreislauföl an einer auf Katalysatorwirbelschicht, Auftrennung des Reaktionsetwa 290° C gehaltenen Abnahmestelle der Frak- produktes mittels Fraktionierung in mehrere Fraktionierzone abzweigt und mindestens einen Teil tionen, von denen die leichteste das Benzinprodukt desselben mit der Kohlenwasserstoffbeschickung 55 enthält und eine Kreislaufölfraktion an einem Katalyvereinigt. sator in Gegenwart von Wasserstoff behandelt und
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 in den Katalysatorkreislauf zurückgeführt wird, wobei und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in die Katalysator aus der dichten Wirbelschicht nach Aus-Wasserstoffbehandlungszone eine hitzefestere Koh- streifung mit Dampf regeneriert und wieder in den lenwasserstoffbeschickung als die erste Kohlen- 60 Strom der Kohlenwasserstoffbeschickung eingeführt Wasserstoffbeschickung zusammen mit leichtem wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß man die kata-Kreislauföl einführt. lytische Krackung der Beschickung bei einem Druck
von Luftdruck bis 3,5 kg/cm2 und bei einem Ge-
wichtsverhältnis von Öl zu Katalysator von 1 bis 10
65 durchführt, aus dem Krackprodukt bei der fraktionierten Destillation ein leichtes Kreislauföl, das
Es ist seit längerer Zeit bekannt, kohlenwasserstoff- hauptsächlich aa Alkylnaphthalinen und Naphthalin haltige Beschickungen, wie Gasöl, Vakuumgasöl oder angereichert ist, an einer Nebenschnittabnahmestelle

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