DE2004143C - Vorrichtung für die Herstellung von Emulsionen bzw. Suspensionen - Google Patents
Vorrichtung für die Herstellung von Emulsionen bzw. SuspensionenInfo
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- DE2004143C DE2004143C DE19702004143 DE2004143A DE2004143C DE 2004143 C DE2004143 C DE 2004143C DE 19702004143 DE19702004143 DE 19702004143 DE 2004143 A DE2004143 A DE 2004143A DE 2004143 C DE2004143 C DE 2004143C
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- rotor
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Description
Die vorliegende Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung für die Herstellung von Emulsionen bzw.
Suspensionen, bestehend aus einer Kreiselhomogenisiermaschine,
die aufgebaut ist aus einem Gehäuse, in dem ein umlaufender Rotor angeordnet ist, dessen
Stirnfläche mit Aussparungen aufweisenden Kränzen versehen ist, die zwischen ebensolchen am Giehäuse
angeordneten Kränzen umlaufen, wobei der Zulauf zentrisch gegen die Stirnfläche des Rotors mündet und
aus mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordneten Zulaufrohren besteht.
Emulsionen bzw. Suspensionen werden normalerweise in der Form hergestellt, daß man zwei oder
mehrere Flüssigkeiten miteinander verrührt.
Im Falle der Emulsionsbildung sind die beiden Flüssigkeitsphasen nicht mischbar, im Falle der Suspensionsbildung
reagieren die beiden unter Umständen ganz oder teilweise miteinander unter Bildung
eines Feststoffes, welcher dann in der Restflüssigkeit suspendiert ist.
Die Qualität, insbesondere die Stabilität: einer Emulsion bzw. Suspension, ist durch Tropfen- bzw.
Korngröße und Tropfen- bzw. Korngrößenspektrum gekennzeichnet. Je nach vorgesehenem Anwenidungszweck
benötigt man verschiedene Korngrößen mit einem entsprechenden Korngrößenspektrum.
Besonders bei der Herstellung von Suspensionen bzw. Emulsionen mit kleinen Korngrößen ist eine
kurze Verweilzeit erforderlich, um durch „Oswaldreifung,
d. h. Wachsen der großen Teilchen auf Kosten der kleinen infolge Umlösen, bedingte Kornffrößenverschiebungen
zu verhindern.
Es ist ferner bekannt, daß die Keimzahl je Volumeinheit durch Hie beim Zusammengeben der einen
Phase erzielten Übersättigungen mitbestimmt wird und daß nach erfolgter Keimbildung aus der übersättigten
Lösung weitere Zugabe von Lösungen vorwiegend zum Wachstum der bereits gebildeten Keime
bzw Kristalle beiträgt und so die Anzahl der gebildeten Einzelteile, wie Keime, Tröpfchen, Kristalle, herabsetzt.
Voraussetzung für kurze Verweilzeiten ist deshalb eine kontinuierliche Arbeitsweise, zu der Maschinen
erforderlich sind, der die Komponenten kontinuierlich
zuführbar und die fertige Suspension oder Emulsion kontinuierlich abführbar sind. Man hat sich hierbei
der eingangs erwähnten Kreiselhomogenisiermaschinen bedient. Nachteil dieser Maschinen ist, daß sich
ίο mit ihnen nur Suspensionen oder Emulsionen in
einem schmalen Tropfen- oder Korngrößenbereich herstellen lassen, denn für die Korngröße ist neben
der Zähnezahl, deren Gestalt und Größe als feste Parameter nur die Rotordrehzahl als variabler Parame-
»5 ter von Einfluß Sollen auf der gleichen Maschine Suspension
und Emulsionen in verschiedenen Tropfenoder Korngrößen hergestellt werden, so ist die Anwendbarkeit
der Maschine begrenzt durch den Drehzahlbereich des Rotors über den sich die Tropfen-
ao oder Korngröße variieren läßt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Vorrichtung für die kontinuierliche Herstellung von Emulsionen bzw. Suspensionen in einem möglichst
weiten Tropfen- und Korngrößenbereich zu schaffen.
«5 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Spalt zwischen den Mündungen der Zulaufrohre und dem Rotor einstellbar ist. Es war überraschend
und nicht vorherzusehen, daß durch diese einfache Maßnahme ein weitgehender Einfluß auf die
Tropfen- und Korngrößenbestimmung bei der Herstellung von Suspensionen bzw. Emulsionen genommen
werden kann, denn dieser zusätzliche Parameter iäßi keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen
Spaltbreite und Tropfen- oder Korngröße erkennen.
Mit der Erfindung wird sonach der Vorteil erzielt, daß mit der gleichen Maschine Suspensionen und
Emulsionen in einem weit größeren Tropfen- und Korngrößenbereich schnell und zuverlässig herstellbar
sind als mit den bisher bekannten Ausführungsformen von Kreiselhomogenisiermaschinen.
Vorzugsweise ist der Spalt für jedes Zulaufrohr gesondert einstellbar. Die in die Maschine zentral eintretenden
Produkte werden durch die Drehung des Rotors radial beschleunigt und zwischen den rotierenden
und stationären Kränzen, die beispielsweise Zähne, Löcher, Stifte u. dgl. aufweisen, hohen Scher-, Prall-
und Kavitationskräften ausgesetzt.
An Hand einer Zeichnung sei die erfindungsgemäße Vorrichtung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert:
In dem Gehäuse 1 ist die Welle 2 eines Rotors 3 in Lagern 4 und 5 gelagert. Die Stirnfläche 6 des Rotors
ist mit Zahnkränzen 7 versehen, die zwischen den am Gehäuse 1 starr angeordneten Zahnkränzen 8 rotieren.
Die beiden Phasen, aus denen die Emulsion bzw. Suspension gebildet werden soll, werden über die Zulaufrohre
9 und 10, deren Mündungen 11 und 12 konzentrisch und zentral gegen die Stirnfläche 6 des Rotors
3 gerichtet sind, zugeführt. Die beiden Phasen werden radial beschleunigt, und im Bereich der Zahnkränze?
und 8 findet das eigentliche Suspendieren bzw. Emulgieren statt. Die fertige Emulsion bzw. Suspension
verläßt die Vorrichtung durch den Auslaufstutzen 13. Der Spalt 14 zwischen dem Rotor und den
Mündungen 11 und J2 ''er Zulaufrohre9 und 10 ist mittels einer Stellschraube 15 einstellbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung für die Herstellung von Emulsionen bzw. Suspensionen, bestehend aus einer
Kreiselhoinogenisiermaschine, die aufgebaut ist
aus einem Gehäuse, in dem ein umlaufender Rotor angeordnet ist, dessen Stirnfläche mit Aussparungen
aufweisenden Kränzen versehen ist, die zwischen ebensolchen am Gehäuse angeordneten
Kränzen umlaufen, wobei der Zulauf unter Belassung eines Spaltes zentrisch gegen die Stirnfläche
des Rotors mündet und aus mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordneten Zulaufrohren
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (14) zwischen den Mündungen (11, 12)
der Zulaufrohre (9, 10) und dem Rotor (3) einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte (14) für jedes Zulaufrohr
(9,10) gesondert einstellbar sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004143 DE2004143C (de) | 1970-01-30 | Vorrichtung für die Herstellung von Emulsionen bzw. Suspensionen | |
| CH41371A CH517515A (de) | 1970-01-30 | 1971-01-12 | Vorrichtung zur Herstellung von Emulsionen bzw. Suspensionen |
| US00106425A US3744763A (en) | 1970-01-30 | 1971-01-14 | Apparatus for producing emulsions or suspensions |
| GB2011271A GB1344191A (en) | 1970-01-30 | 1971-04-19 | Apparatus for producing emulsions and suspensions |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004143 DE2004143C (de) | 1970-01-30 | Vorrichtung für die Herstellung von Emulsionen bzw. Suspensionen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2004143A1 DE2004143A1 (de) | 1971-08-19 |
| DE2004143B2 DE2004143B2 (de) | 1972-09-07 |
| DE2004143C true DE2004143C (de) | 1973-05-10 |
Family
ID=
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