DE2004205A1 - Hochdruckfiltervorrichtung - Google Patents

Hochdruckfiltervorrichtung

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DE2004205A1
DE2004205A1 DE19702004205 DE2004205A DE2004205A1 DE 2004205 A1 DE2004205 A1 DE 2004205A1 DE 19702004205 DE19702004205 DE 19702004205 DE 2004205 A DE2004205 A DE 2004205A DE 2004205 A1 DE2004205 A1 DE 2004205A1
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filter
inlet
outlet
container
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DE19702004205
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Rosaen Nils O
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Parker Hannifin Corp
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Parker Hannifin Corp
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Description

PARKER-IiANNIFIN CORPORATION 2004203
CLEVELMD, OHIO, USA
Ho chdruckfilt ervo rri chtung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fluidums-FiItervorrichtungen, die mit .Anzeigevorrichtung versehen sind, welche auf ein Druckdifferenzial ansprechen, um das Ausmaß der Verschmutzung des Filterelements anzuzeigen und ein Signal für die Bedienungsperson der Vorrichtung oder Anlage verfügbar zu machen, in der die Filtervorrichtung eingebaut ist, damit das Filter gesäubert oder ausgetauscht werden kann. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Filtervorrichtung, die mit einer Einrichtung versehen ist, die ein vollständiges Umgehen des Filterelemente bei dessen verschmutztem Zustand ermöglicht, um den Druck in dem Fluidumssystera aufrecht zu erhalten.
Fluidums-Filtervorrichtung, die Signaleinrichtungen verschiedener Gestaltungen aufweisen und die in verschiedener Weise auf Druck ansprechende Glieder besitzen, die dazu bestimmt sind, bei einem Druckdifferenzial in dem Filter in Aktion zu treten, um die Lage zu ändern und durch diese Bewegung die Betätigung der Signaleinrichtung zu bewirken, so daß der innere Strömlings zustand des Filters angezeigt wird, was andernfalls von außen nicht wahrgenommen werden kann, gehören zum Stande der Technik. Einrichtungen in Verbindung mit der Anzeigeeinrichtung, die
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einen Bypass für die Flüssigkeit öffnen, um zu ermöglichen, daß die Flüssigkeit direkt von dem Einlaß zum Auslaß fließt, wenn das Filterelement etwa vollständig verschmutzt ist, so daß ein Zerreißen oder eine andere Beschädigung des Filterelements verhindert wird, sind ebenfalls bekannt. Die Bypassstellung, die bei einer Maximalbewegung des auf Druck ansprechenden Teils vorgesehen ist, das gleichzeitig eine weitere Betätigung der Signaleinrichtung bewirkt, um den Bypasszustand des Filters anzuzeigen, macht eine unverzügliche Abhilfe erforderlich.
Welche Anzeige- und Bypasseinrichtungen wurden bisher in verschiedenen Arten von Innenfluidumsfiltern vorgesehen, d. h. in Filteranordnungen, die ein Gehäuse umfassen mit Außenverbindungen für einen Einlaß und Auslaß. In den meisten dieser Anwendungsfälle mußten Jedoch die Fluidumsauslaßanordnungen in Anpassung an die besonderen Einlaß- und Auslaßstellungen dieser Filterarten angepaßt werden, was normalerweise zu einer versetzten Stellung relativ zueinander auf Grund der besonderen inneren Konstruktionen dieser Filterarten führte.
Die vorliegende Erfindung macht neuartige Einrichtungen zur Verfügung, um diese Schv/ierigkeiten zu überwinden.
Die vorliegende Erfindung macht eine verbesserte Filterkons fcruktion verfügbar für gerade verlaufende Innen-
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filter mit neuartigen Einrichtungen,um die Einlaßkammer von der Auslaßkammer zu trennen, wobei auf Druck ansprechende Mittel vorgesehen sind, um eine Signaleinrichtung zu betätigen, um den verschmutzten Zustand des Filterelements anzuzeigen und dieser Einrichtung ist ein Bypass zugeordnet, so daß das Filterelement bei einem etwa vollständig verschmutzten Zustand umgangen werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform ist eine Umkehr- μ
strömungsfilterkonstruktion vorgesehen, bei der die auf Druck ansprechende Anzeigeeinrichtung in neuartiger Weise so konstruiert ist, daß sie gleichermaßen wirksam in beiden Richtungen der Strömung ist.
7/eitere Ziele und-Merkmale der vorliegenden Erfindung sollen sich aus der Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ergeben, in denen sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche Teile in den verschiedenen Figuren beziehen. Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine senkrechte Schnittansicht durch die erfindungsgemäß Filtervorrichtung mit einer Bypassfilteranordnung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestelle Filtervorrichtunc;
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Fig. 3 eine vergrößerte Schnittdarßtellung des oberen Teils der in Fig. 1 dargestellten Filtervorrichtung;
Fig. 4 senkrechte Schnittansicht durch eine
weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Filtervorrichtung mit einer Umkehrströmungsfilteranordnung;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die in Fig. 4 dargestellte Filtervorrichtung.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Filtervorrichtung 10 dargestellt, die ein äußeres zylindrisches Gehäuse 11 umfaßt mit einer zylindrischen Kammer 12. Ein Kappenteil 14 ist oben auf dem äußeren Gehäuse 11 beispielsweise durch Schrauben 16 befestigt, um das eine Ende der Kammer 12 abzuschließen und das andere Ende der Kammer 12 ist durch eine Bodenwand 18 vershlossen.
Das äußere Gehäuse 11 ist zwischen seiner Ober- und Bodenseite mit einer Einlaßöffnung 20 an der einen Seite und einer Auslaßöffnung 22 an seiner anderen gegenüberliegenden Seite versehen. Es ist ersichtlich, daß der Einlaß 20 und der Auslaß 22 sich gegenüberliegend axial ausgefluchtet sind, so daß eine gerade Linie durch die Installation für den Filter 10 verläuft. Eine Leckage von der Kammer 12 zwischen der Kappe 14 und dem Gehäuse 11 wird verhindert durch eine O-Ringdichtunr, 24, die zwischen Kappe und Gehäuse festge-
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klemmt ist.
Die Filterkammer 12 enthält einen zylindrischen Halter bzw. Gehäuse 26, das sich umfänglich im Abstand von der äußeren Gehäusewand befindet und das zwischen der Kappe 14 und dem Gehäuse 11 an der O-Ringdichtung 24 festgeklemmt ist mittels eines ringförmigen radialen rialteflansches 28 am oberen offenen Ende des inneren Behälters 26. Der Boden
30 des inneren Behälters 26 befindet sich im μ
Abstand von der Bodenwand 18 des äußeren Gehäuses 11 und ist mit einer mittigen Öffnung 32 für den Zugang zum Inneren des Behälters versehen.
Die Innenfläche 13 des äußeren Gehäuses 11 ist mit einer ringförmigen nach innen sich erstreckenden diagonal angeordneten Rippe 15 versehen, die sich umfänglich rund um die gesamte Innenfläche 13 in einer solchen Weise erstreckt, daß sie von der Unterseite der Einlaßöffnung 20 diagonal quer die Kammer 12 zur Oberseite der Auslaßöffnung 22 durchläuft. Die Kante 15 ist von einer solchen Abmessung, daß sie über den Umfang gegen den inneren Behälter 26 anliegt und somit den Einlaß vom Auslaß trennt und die Kammer 12 zwischen dem inneren Behälter 26 und dem äußeren Gehäuse 11 in eine obere Kammer 12 a und eine untere Kammer 12 b unterteilt. Das obere Teil des inneren Benälters 26 benachbart dem radialen Trageflansch 28 innerhalb der Kammer 12 a
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ist rait einer Vielzahl ringförmig im Abstand voneinander angeordneten öffnungen 34 versehen, um eine Fluidumsverbindung zwischen dem Einlaß 20 durch die Kammer 12 a in das Innere des inneren Behälters 26 herzustellen. Die diagonale Unterteilungsrippe 15 ist mit einer geeigneten 0-Ringdichtung 17 oder ähnliches versehen, um eine Leckage des Fluidums von der Kammer 12 a vorbei an der Rippe in die Kammer 12 b zu verhindern.
Der innere Behälter 26 ist dazu bestimmt, eine zylindrische FilterhUlse 36 aufzunehmen und koaxial ausgefluchtet zu lagern. Die FilterhUlse 36 setzt eich aus einem Filterelement 28 von herkömmlichem Filtermaterial zusammen, das für eine genügende Festigkeit zwischen einem äußeren perforierten Schirm 40 und einer inneren perforierten Wand 42 sitzt, die zu einem Element verbunden sein können. Die offenen Enden des Filterelements sind mit Kappen 44 bzw. 46 versehen, die in geeigneter Weise durch Dichtungsringe 48 und 50 abgedichtet sind. Die Kappen sind axial aneinander befestigt durch eine Vielzahl von Bolzen 52, die sich längs durch das Innere des Filterelements erstrecken und die beim abdichtenden Anziehen der beiden Endkappen 44 und 46 aufeinander-zu das Filterelement zwischen sich festklemmen und eine dichte Berührung mit den Filterringen 48 und 50 herstellen. Die untere Kappe 44 sitzt auf dem Boden 30 des inneren Behälters 26 und ist mit einer raittigen
in
Öffnung 54 versehen, die mit der öffnung 34/der Boden-
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wand des inneren Behälters 26 fluchtet. Die obere Endkappe 44 ist in gleicher Weise mit einer mittigen öffnung 54 koaxial zur öffnung 56 versehen, um es zu ermöglichen, daß die Verlängerung eines längs beweglichen Ventilgliedes 58 sich hindurch erstreckt, das für eine axiale Gleitbewegung auf einer Stange 60 gelagert ist, die sich mittig in das Innere der Filterhülse 36 erstreckt und die in die Gehäusekappe 14 eingeschraubt ist. Die Stange 60 trägt an ihrem unteren Ende innerhalb der Filterhülse 36 eine Anordnung 62, die eine Vielzahl magnetischer Schreiben 64 umfaßt, die fest auf der Stange durch eine Mutter 66 gehalten werden und beim Festziehen die magnetischen Scheiben gegen ein Auflager 68 drückt, das als ein Stück auf der Spange 60 ausgeformt ist. Die Anordnung 62 ist dazu bestimmt, Metallteilchen, die nicht durch die liauptfilterhülse 36 abgefangen werden, anzusammeln.
Wie am besten Fig. 3 zeigt, trägt die Anordnung 62 eine Dehnungsfeder 70, die rund um die Stange 60 angeordnet ist. Das andere Ende der Feder 70 erstreckt sich in eine Ausnehmung 59 auf dem Bodenteil des Ventilgliedes 58. Somit wird das Ventilglied 58 nachgiebig federnd auf der Stange 60 gelagert und wird normalerweise in Auflage mit der Gehäusekappe 14 gehalten. Das Ventilglied 58 ist an seinem oberen Ende mit einem radial nach außen sich erstreckenden Flansch 72 versehen, der eine allgemein flache Oberfläche 74 hat, um gegen die Bodenfläche 76 einer mittigen Nabe 78 aufzuliegen, die
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sich von der Kappe 14 nach innen erstreckt. Die mittige Nabe 78 des Kappenteiles bildet in der normalen Stellung des Ventilgliedes 58 einen umfänglich sich erstreckenden Zwischenraum 80 zwischen dem radialen Flansch 72 und dem Kappenglied 14, wie in den ausgezogenen Linien in den Fig. 1 und 3 dargestellt ist. Zusätzlich ist das obere. Ende des Ventilgliedes 58 mit einer mittigen Ausnehmung rund um die Stange 60 bei 82 versehen und seitlich mit einer Vielzahl von radial im .Abstand voneinander angeordneten senkrechten Schlitzen 84, die am Umfang in der Außenfläche des Ventilgliedes vorgesehen sind und sich senkrecht im Abstand vom oberen Ende der Ventilhülse 36 erstrecken, zu einem nachfolgend näher beschriebenen Zweck.
Die Innenbohrung 57 des Ventilgliedes ^Q ist mit einer Dichtung, beispielsweise einer O-Ringdichtung 61 versehen, um eine Fluidumsleckage zv/ischen dem Ventilglied und der Stange 60 zu verhindern.
An einer Stelle ist der Radialflansch 72 des Ventilgliedes 58 mit einem nach innen sich erstreckenden Schlitz 86 versehen, der ein drehbares Betätigungsglied 88 aufnimmt, das sich hindurch erstreckt in das Gehäuse 11 in Richtung auf die Filterhülse 36. Das Betätigungsglied 88 umfaßt vorzugsweise ein langgezogenes Band aus einem geeigneten Material mit einer gleichförmigen Verdrillung um seine Längsachse vn Ende zu Jtünde.
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Normalerweise sind der Schlitz 86 und der B'lansch 72 am oberen Ende des Betätigungsgliedes 88 benachbart der Kappe 14 angeordnet. Das Betätigungsglied 88 ist mit einem eilenteil 90 versehen, das sich in die Kappe 40 erstreckt und in eine Ausnehmung 92, die in der Kappe 14-vorgesehen ist, und oben durch ein Sichtglas 94 abgedeckt ist. In der Ausnehmung 92 sitzt für eine Drehung mit der Welle 90 ein Zeigerelement 96, das an dem oberen Ende der Welle 90 mittels einer Druckschraube 98 befestigt ist. O-Ringdicltungen 100 und 102 sind in der Kappe 14 rund um die Welle 90 am Eingangs- und Ausgangsende vorgesehen, um eine Flüssigkeitsleckage von der Kammer 12 oder den Eintritt von Schmutzteilchen in die Kammer zu verhindern. Zusätzlich ist ein Axiallager 104 an dem Ende des Betätigungsgliedes 88 vorgesehen, das in der Kappe 14 gelagert ist, um eine Drehung des Betätigungsgliedes zu erleichtern. Da das Ventilglied sich gradlinig bewegt und ein Führungsstift 89 vorgesehen ist, um diese Bewegung zu unterstützen, dreht die Verbindung des Schlitzes mit dem verdrillten Betätigungsglied dieses wiederum und somit den Zeiger 96 durch seine Drehung mit Hilfe der Welle 90. Auf der oberen Fläche der Kappe 14 benachbart dem Schauglas 94 ist eine Anzeigeplatte 106 vorgesehen, die durch Markierungen 108 unterteilt ist, um den entsprechenden seuberen oder verschmutzten Zustand des Filterelements 38 anzuzeigen. Der Zeiger 96 wird zu diesen Markierungen in Bezug auf die Drehung gerichtet, die von dem Ventilglied 58 verursacht wird. Der Körper
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97 des Zeigers ist zylindrisch und etwas exzentrisch in Bezug auf die Welle 90 angeordnet und liegt seitlich gegen einen Kontaktknopf 110 eines elektrischen Schalters 112 an, der an der Kappe 14 befestigt ist. Der Schalter 112 besitzt eine Leitung 114 durch die er mit einer elektrischen Anzeigevorrichtung (nicht dargestellt) verbunden ist, die in einem von der Filterinstallation entfernt gelegenen Punkt sich befindet. Somit wird auf die Drehung des Zeigers 96 der Schaltknopf 110 niedergedrückt durch den exzentrischen Körper 97, um ein elektrisches Signal an irgendeinem von dem Filter entfernt gelegenen Punkt zu erzeugen.
während des Betriebs tritt Flüssigkeit durch den Einlaß 20 in die Kammer 12 a ein und fließt nach oben zwischen dem inneren Behälter 96 und dem Gehäuse 11, wie es durch die Diagonalrippe 15 bewirkt wird, und durch die Öffnungen 34 in den inneren Behälter unter die Gehäusekappe 14 und dann nach unten längs der Innenseite des inneren Behälters 26 rund um die Filterhülse 36, um in diese durch die Perforationen der äußeren Schirmwand 40 einzutreten. Das Fluidum strömt dann durch das Filterelement 38 und verläßt dieses durch die Perforationen in der Wand 42, um nach unten durch die Filterhülse und nach außen durch die Bodenöffnungen 56 und 32 in die Kammer 12b zu erlangen, wo die Flüssigkeit sich wieder längs des
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Zwischenraums zwischen dem inneren Behälter und der Außenwand nach oben bewegt, um durch den Auslaß 22 auszutreten. Die abgedichtete Rippe 15 verhindert ein Zurückfließen von der Kammer 12 b in die Kammer 12 a.
Unter normalen Strömungsbedingungen ist der Fluidumsdruck an der Oberstromseite des Filters, der auf die Oberseite des Flansches 72 des Ventilgliedes mittels des Zwischenraums 80 wirkt, der zwischen dem Flansch und der Kappe 14 ausgebildet ist, ausgeglichen mit M
der Unterstromseite durch den Innendruck in der Filterhülse 36, der verstärkt wird durch die Feder 70, um das Ventilslied 58 in seiner oberen inaktiven Stellung gegen die i>iabe 78 der Kappe 14 zu halten.
Wenn das Filterelement 38 durch Ansammlung von Schmutzpartikeln verschmutzt wird, tritt ein Druckabfall auf der Unterstromseite in Erscheinung, der ein Druckdifferenzial über dem Ventilglied 58 erzeugt, da das Ventilglied zwischen der Oberstrom- und der Unterstromseite des Filters angeordnet ist. Der Anstieg des Druckes auf dem Flansch 72 des Ventilkörpers auf Grund des Druckabfalls innerhalb der Eilterhülse 36, bewirkt, daß das Ventilglied axial nach unten längs der Stange 90 gegen den Druck der Feder 70 bewegt wird.
Wenn ein Filterelement 38 verschmutzt wird, steigt der Druck auf der Einlaßseite des Elements an und wirkt auf die Oberfläche des Ventilgliedes 48 und bewegt 009883/1867
dieses von der Kappe 14 weg. Das erste Stadium der Bewegung des Ventilgliedes 58 bewirkt eine entsprechende Drehbewegung des Zeigers 56 zu dem Zwischenteil, das auf die Markierung gerichtet ist, die anzeigt, daß das Filterelement eine Säuberung benötigt(Fig. 2).
Eine erhöhte Verschmutzung des Filterelements, wenn es noch nicht gesäubert ist, und bevor das Filterelement in die Gefahr der Zerstörung kommt, erzeugt ein Anstieg des Druckdifferenzials über dem Ventilglied 58, so daß es weiter weg von der Kappe 14 längs der Stange 60 bewegt wird, in eine Stellung, die in gestrichelten Linien in Fig. 3 angegeben ist. Diese Bewegung bringt die senkrechten Schlitze 84 auf der Außenfläche des Ventilkörpers in eine Stellung zwischen der öffnung 54 in der Filterendkappe 46, um eine direkte Flüssigkeitsverbindung zwischen der Innenkammer 12 a und dem Inneren der FilterhUlse 36 herzustellen. In dieser Stellung hat das Ventilglied 58 den Zeiger 96 wjeiter zur Markierung der Anzeigeplatte 196 gedreht, die aussagt, daß nunmehr der Bypass zur Wirkung gekommen ist und unverzügliche Maßnahmen erfordert. Wie Fig. zeigt, wird in dieser Stellung des Ventilsglieds der Hauptteil der Flüssigkeit von dem Einlaß durch die öffnungen 34 abgeleitet und dann durch die öffnung 54 der Filterendkappe 44 mittels der Verbindungsschlitze 84 in dem Ventilglied 58 in und durch das Innere der Filterhülse 36 ohne daß das Fluidum das
Filterelement 38 passiert. Die durch den Bypass 009883/1867
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gelangte Flüssigkeit verläßt dann die Filterhülse durch die mittigen Bodenöffnungen 56 und 32 und fließt nach oben in die Kammer 12 zum Auslaß 22.
Die Ausführungsform des Filters 10 b nach den Fig. 4 und 5 unterscheidet sich von der vorangegangenen Ausführungsform des Filters 10 darin, daß kein Bypass vorgesehen ist, sondern stattdessen das Betätigungsventil so konstruiert ist, daß es eine Betätigung des Anzoigezeigers in zwei Richtungen der Strömung ermöglicht. Zusätzlich ist kein Sekundärfilterelement in dieser Ausführungsform vorgesehen.
In allen anderen Beziehungen sind die Filtervorrichtungen 10 und 10 b die gleichen. Somit sind das äußere Gehäuse 11, die Gehäusekappe I4,üer innere Behälter 26, die Filterhülse 36 und die Anzeigeanordnung mit Ausnahme des Ventilgliedes in den Konstruktionen die gleichen und sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, ao daß eine nochmalige Beschreibung nicht notwendig ist.
Die Filtervorrichtung 10 b in den Fig. 4 und 5 enthält eine Schmutzsperre 116 in der Form eines Röhrenteils, das nach beiden Seiten offen ist und das sich ii die Filterhülse 36 durch die Bodenöffnung 56 der unteren FiIterendkappe 46 erstreckt. Die Schmutzfalle 116 besitzt einen radialen Flansch 118 rund um ihr unteres Ende, der mit der Bodenöffnung 32 in dem inneren Behälter 26 übereinstimmt, durch den die Falle an
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der Filterendkappe 56 durch Löten oder ähnlicherweise befestigt werden kann.
Die Ventilanordnung 120 dieser Ausführungsform ist für eine Betätigung durch ein Druckdifferenzial bestimmt, das in der Filteranordnung erzeugt wird und umfaßt eine Stange 122, die in die Gehäusekappe 14 eingeschraubt ist und erstreckt sich mittig in die Filterkappe 36 durch die Öffnung 54 in der oberen Endkappe 44 der Filterhülse. Die Stange 122 trägt verschiebbar ein Ventilglied 124, das sich gleichermaßen in die Filterhülse 36 durch die Öffnung 54 erstreckt. Unter normalen Strömungsbedingungen, wie in Fig. 4 gezeigt, wird das Ventilglied 124 in eine Zwischenlage in die öffnung 54 durch ein Paar entgegengesetzter abgeglichener Federn 126 und 128 gedrängt, wobei die obere Feder 126 rund um die Stange 122 zwischen dem Ventilglied und der Gehäusekappe 14 angeordnet ist und die Neigung hat, das Ventilglied nach innen in die Filterhülse 36 zu drängen. Diesem Bestreben wird durch die Kraft der unteren Feder 128 entgegengewirkt, die in die entgegengesetzte Richtung auf das Ventilglied 124 einwirkt und das Bestreben hat, das Ventilglied aus der FilterhUlse 36 zu drängen. Die untere Feder sitzt auf der Stange 122 zwischen dem Ventilglied und einer Platte 130 am unteren Ende der Stange, wobei die Platte gegen ein Auflager 132 durch eine Mutter 134 gehalten wird. Die Federn 126 und 128 besitzen etwa die gleiche Größe und halten somit
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normalerweise das Ventilglied 124 im Gleichgewicht in einer Zwischenstellung auf der Stange 122. Das obere Ende des Ventilglieds 124 ist mit einem Verlänp:erungsarm 168 zu einer Seite hin versehen, der einen Schlitz 140 an seinem Ende aufweist, um ein verdrilltes Betätigungsglied 88 der Anzeigeeinrichtung aufzunehmen für eine Gleitberührung, um damit den Zeiger 96 bei einer Bewegung des Ventilgliedes zu drehen. In der normalen Stellung der
Anordnung, wie Fig. 4 zeigt, ist der Verlängerungs- d
arm 138 mit dem Betätigungsglied 88 an einem Punkt in der Mitte seiner Enden in Eingriff. Bei dieser Betätigungsstellung der Filteranordnung zeigt der Zeiger 96 auf die Markierung "sauber" (Fig. 5) und während des Betriebs tritt Flüssigkeit durch den Einlaß 20 in die Kammer 12a ein und bewegt sich durch die Öffnungen 34 in den inneren Behälter 26 und dann durch das Filterelement 38 und durch die Bodenöffnung des Filters durch die Öffnung 114 in der Schrautzfalle 116 in die Kammer 12b, von wo aus das Fluidum durch den Zwischenraum zwischen innerem Behälter und äußeren Gehäuse 11 zu dem Auslaß gelangt. In dieser Richtung der Flüssigkeitsströmung baut sich, wenn das Filterelement 38 verschmutzt wird, ein Druckdifferenzial über der Oberseite des Ventilgliedes 124 auf, und bewirkt, daß das Ventilglied nach unten längs der Stange 122 gegen die Kraft der
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unteren Feder 128 bewegt wird. Die Abwärtsbewegung des Filtergliedes bewirkt, daß der Zeiger 96 nach rechts gedreht wird (in Bezug auf die Zeichnungen) mittels seiner Verbindung mit dem verdrillten Betätigungsglied 88 auf die Markierung "verschmutzt" (Fig. 4), um somit auf die Tatsache aufmerksam zu machen, daß der Filter eine Säuberung oder einen Austausch benötigt. Das Fluidum bewegt sich dann durch das Filterelement, wie oben beschrieben.
Bei einer Umkehrung der Strömungsrichtung tritt das Fluidum in die FiIteranordnung durch die Öffnung und in die Kammer 12 b ein, um sich nach unten in dem Zwischenraum zwischen dem inneren Behälter und der äußeren Gehäusewand zu bewegen. Diese Fluidumsbewegung zum Boden des Behälters rund um den inneren Behälter 26 bewirkt, daß einige Schmutzteilchen durch die Behälterwand abgelöst werden, um am Boden 142 des Filtergehäuses 11 gesammelt zu werden, der in diesem Fall mit einem Ablaßstöpsel 144 versehen ist, um periodisch den am Boden des Gehäuses angesammelten Schmutz zu entfernen. Die Flüssigkeit tritt dann in die Filterhülse durch die Öffnung 117 in die Schmutzfall 116 ein, geht durch das Filterelement 38 in das innere des Behälters 26 und durch die Öffnungen 34 in die obere Kammer 12 a,von der sie durch die öffnung 20 austritt. Bei dieser Umkehrrichtung der Strömung wird, wenn das Filterelement 38 verschmutzt wird, ein Druckdifferenzial über dem Boden des Ventilgliedes
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aufgebaut, wodurch das Ventil nach oben längs der Stange 122 gegen die Kraft der oberen Feder 126 bewegt wird. Die Aufwärtsbewegung des Ventilgliedes bewirkt, daß der Zeiger 96 nach links (in Bezug auf die Zeichnungen) gedreht wird auf Grund seiner Verbindung mit dem verdrillten Betätigungselement 88 zu der gegenüberliegenden Markierung "verschmutzt" (Fig. 5), um auf die Tatsache hinzuweisen, daß das Filterelement eine Säuberung oder einen Austausch benötigt. Die Flüssigkeit setzt ihre Bewegung durch das verschmutzte Filterelement fort.
Somit ist bei dieser Anordnung eine universelle Anzeigeeinrichtung vorgesehen, die wirkungsvoll den Zußtand des Filters in beiden Strömungsrichtungen anzeigt.
Wenn es notwendig wird, das Filterelement 38 von der FiIteranordnung 10 oder 10 b zu entfernen, werden die Schrauben 16 gelöst, um das Filterkappenteil 14 vom Gehäuse 11 zusammen mit der Anzeigeeinrichtung und der Ventilanordnungen abzuheben, da die Ventilanordnungen mit der Kappe durch die Stange 60 oder 122 verbunden sind. Die Filterhülse 36 kann dann aus dem Inneren des Behälters 126 durch die obere Öffnung des Gehäuses 11 entfernt werden. Die beschriebene Konstruktion erlaubt es, das Filterelement zu säubern
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oder auszutauschen rait praktisch keinem Verlust an Flüssigkeit und mit einem geringen Zeitverlust, da die Filterhülse und die iLinheit, die das Kappenelied, die Anzeigeeinrichtung und die Ventilanordnung umfaßt, schnell in ihre Stellung zurückgebracht werden können, um unverzüglich das Filter für den Betrieb wieder zurückzubringen.
V/ie zu sehen ist, bildet der innere iBehälter einen wirksamen Schutzschild quer zu beiden Öffnungen 20 und 22, so daß das Filter-.ement nicht direkt in der Bahn des ankommenden ilochdruckfluidums entweder durch die Öffnungen 20 oder 22, sich befindet und somit gegen eine Beschädigung geschützt ist.
Die einheitliche innere Gehäusekonstruktion in der vorliegenden neuartigen Vorrichtung auf Grund der diagonal angeordneten Rippe 15 bewirkt eine Unterteilung des Gehäuses in eine Einlaß- und Auslaßkammer, vollständig getrennt voneinander, und macht eine geradlinige Filterinstallation möglich, da Einlaß und Auslaß in^xial ausgefluchteter entgegengesetzter Beziehung angeordnet werden können.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Λ 4 liochclruckfiltervorrichtunr; mit einem äußeren Gehäuse, das einen Einlaß und einen Auslaß aufweist, und eine etwa zylindrische Kammer besitzt, wobei an dem äußeren Gehäuse ein entfernbares Kappenteil befestigt ist, um das eine Ende der Kammer abzuschließen, dadurch gekennzeichnet, daß Einlaß und Auslaß koaxial miteinander fluchten, daß ein inneres Gehäuse vorgesehen ist, das einen Behälter begrenzt, der vom äußeren Gehäuse in der Kammer getragen wird und radial sich im Abstand vom äußeren Gehäuse befindet, daß Trennmittel in der zylindrischen Kammer vorgesehen sind, um den Einlaß vom Auslaß zu trennen und eine Einlaß- und Auslaßkammer zu bilden und daß in dem Behälter eine Filterhülse angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kappenteil eine Stange befestigt ist, die sich in die Filterhülse erstreckt und daß auf der Stange ein auf Druck ansprechendes Glied axial bewegbar angeordnet ist und daß eine Vielzahl von öffnungen in dem Behälter vorgesehen sind, um eine Verbindung zwischen der Einlaßkammer und dem Inneren des Behälters herzustellen, wobei der Behälter und die Filterhülse mit koaxialen Öffnungen versehen sind, die eine Verbindung zwischen dem Inneren der Filterhülse und dem Auslaß herstellen.
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    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Druck ansprechenden Mittel in einer inaktiven Stellung gehalten werden und daß eine visuelle Anzeige mit der auf Druck ansprechenden Einrichtung verbunden ist, um bei einer Bewegung dieser Einrichtung den Strömungszustand in der Filterhölse bei einem vorhandenen Druckdifferenzial anzuzeigen.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Trennung eine ringförmige Kante sich an der Innenfläche des äußeren Gehäuses für eine radiale Berührung mit dem Behälter erstreckt und diesen radial im Abstand vom äußeren Gehäuse hält.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Umfangskante diagonal quer zum Einlaß und Auslaß verläuft.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangskante ein Abdichtungsglied aufweist, das mit dem Behälter in Berührung steht, um eine Flüssigkeitsleckage zwischen Einlaß- und Auslaßkammer zu verhindern.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Druck ansprechenden Einrichtung ein Bypass zugeordnet ist, der auf die Flüssigkeit bei einem vorbestimmten Druckdifferenzial direkt von der Einlaßkammer zur Auslaßkammer leitet.
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    3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Druck ansprechende Einrichtung durch zwei entgegengesetzt wirkende Federn in der inaktiven Stellung gehalten wird und durch ein Druckdifferenzial in beiden Richtungen bewegbar ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurcn gekennzeichnet, daß der innere Behälter aus einem Rohrteil besteht, das mit einer Vielzahl von Öffnungen versehen ist, um eine Verbindung zwischen der oberen Kammer und dem Inneren des Rohrteils herzustellen.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß eine schräg verlaufende Ringkante der Innenfläche des äußeren Gehäuseteils den kaum zwischen dem äußeren Gehäuse und dem inneren Behälter in eine obere und untere Kammer teilt, die mit dem Auslaß bzw. mit dem Einlaß in Verbindung stehen.
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