DE2005143B2 - Parallel druckwerk fuer registrierende maschinen - Google Patents
Parallel druckwerk fuer registrierende maschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Parallel-Druck- gemäße Druckwerk auch ein Drucken sowohl bei der
werk für registrierende Maschinen, z. B. Rechen- und Vorwärts- als auch bei der Rückwärtsbewegung des
Buchungsmaschinen, Registrierkassen, Meßwert-, Wiegebalkens.
Scheck- oder dergleichen Zeilendrucker, mit mehre- In weiterer Ausbildung des Gegenstandes der Er-
ren einstellbaren Typenträgern, mit einem auf die 5 findung ist vorgesehen, daß der Wiegebalken mit zwei
Typen eine Druckkraft ausübenden, in Zeilenrich- seitlich angeordneten, in dem Druckwerkrahmen ge-
tung abwälzbaren Druckglied und mit wenigstens lagerten Kniegelenken versehen ist, die wechselweise
einem zwischen den Typen und dem Druckglied hin- in eine Knick- und in erne Strecklage bewegbar sind,
durchgeführten Aufzeichnungs- sowie Farbträger. Dabei kann der Wiegebalken eine Stange mit kugel-
Bei einem bekannten Druckwerk (USA.-Patent- io förmigen Enden aufweisen, auf denen die einen
schrift 3 309 987) ist das Druckglied als· Abdruck- Hebel der aus zwei Hebeln gebildeten Kniegelenken
rolle ausgebildet, die durch Federkraft zunächst in gelagert sind.
Richtung auf die Typen bewegt wird, danach durch Um einen möglichst gleichmäßigen Antrieb des
die Kraft einer anderen Feder in Zeilenrichtung ab- Wiegebalkens mit einfachen Mitteln zu erzielen, sind
rollt und den Druck bewirkt, dann von den Typen 15 zweckmäßig die einen Hebel der aus zwei Hebeln
abgehoben und schließlich in der abgehobenen Lage gebildeten Kniegelenke auf einer drehbaren Welle zuin
umgekehrter Richtung in die Ausgangsstellung zu- einander versetzt und undrehbar angeordnet sowie
rückgeführt wird. Die Verwendung einer Andruck- durch eine gemeinsame Kurvenscheibe antreibbar,
rolle hat sich jedoch als nachteilig erwiesen. Da der Die Zustellbewegung des Wiegebalkens in Rich-Durchmesser der Andruckrolle verhältnismäßig klein 20 tung auf die Typenträger bzw. die Zurückstellbeweist, fällt diese daher beim Abrollen in Zeilenrichtung gung in umgekehrter Richtung kann auf einfache in den Zwischenraum zweier benachbarter Typen- Weise dadurch erfolgen, daß der Druckwerkrahmen träger hinein, um anschließend plötzlich wieder über mit dem Wiegebalken, den Kniegelenken und der die Oberfläche der nächsten Type zu rollen. Dadurch Welle verschwenkbar angeordnet ist. Um diese Bewegerät die Andruckrolle mit ihren Führungsgliedern 25 gungen zu beschleunigen, kann sowohl für das Zuin eine schwingende Bewegung lotrecht zu den stellen als auch für das Zurückstellen je eine Kurven-Typenoberflächen und bewirkt einen ungleichmäßi- scheibe vorgesehen sein.
rolle hat sich jedoch als nachteilig erwiesen. Da der Die Zustellbewegung des Wiegebalkens in Rich-Durchmesser der Andruckrolle verhältnismäßig klein 20 tung auf die Typenträger bzw. die Zurückstellbeweist, fällt diese daher beim Abrollen in Zeilenrichtung gung in umgekehrter Richtung kann auf einfache in den Zwischenraum zweier benachbarter Typen- Weise dadurch erfolgen, daß der Druckwerkrahmen träger hinein, um anschließend plötzlich wieder über mit dem Wiegebalken, den Kniegelenken und der die Oberfläche der nächsten Type zu rollen. Dadurch Welle verschwenkbar angeordnet ist. Um diese Bewegerät die Andruckrolle mit ihren Führungsgliedern 25 gungen zu beschleunigen, kann sowohl für das Zuin eine schwingende Bewegung lotrecht zu den stellen als auch für das Zurückstellen je eine Kurven-Typenoberflächen und bewirkt einen ungleichmäßi- scheibe vorgesehen sein.
gen Abdruck sowie beim Druckvorgang ein rubbeln- Der Gegenstand der Erfindung wird in der nach-
des, störendes Geräusch. Ferner wird der Aufzeich- stehenden Beschreibung an einem in den Figuren
nungsträger an den Kanten der Typen eingeprägt und 30 dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. Hierbei
kann sogar zusammen mit dem Farbträger seitlich, zeigt
d.h. in Zeilenrichtung, verschoben werden. Außer- F i g. 1 em Parallel-Druckwerk mit Wiegebalken in
dem müssen, um einen klaren, sauberen Abdruck zu Vorderansicht,
erzielen, die einzelnen Typen beweglich angeordnet F i g. 2 das Druckwerk in seiner Ausgangslage in
sein, damit sich die Typenoberfläche der Andruck- 35 Seitenansicht und
rollenoberfläche anpassen kann. Schließlich ist ein Fig. 3 das Druckwerk am Ende des Druck-Drucken
in beiden Richtungen nicht möglich. Vorganges in Seitenansicht.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Das Parallel-Druckwerk weist nebeneinander an-
Parallel-Druckwerk der eingangs genannten Art zu geordnete, einstellbare Typenträger 1 (Fig. 1) auf,
schaffen, das die Nachteile der bekannten Druck- 40 von denen jeder mit den Zifferntypen »0« bis »9«
werke in vollkommener Weise vermeidet und sich oder anderen Zeichentypen versehen ist. Oberhalb
trotzdem durch größte Einfachheit und Betriebs- der Typenoberflächen ist ein band- oder karten-
sicherheit auszeichnet. förmiger Aufzeichnungs- sowie ein Farbträger 2 vor-
Die Erfindung besteht darin, daß das Druckglied gesehen. Der Aufzeichnungsträger 2 wird dadurch
als ein sich über die gesamte Zeilenlänge erstrecken- 45 bedruckt, daß ein Druckglied 3 auf die Typen der
der, sichelförmiger Wiegebalken ausgebildet ist, deren Typenträger 1 eine Druckkraft ausübt und sich in
seitliche Enden lotrecht zur Oberfläche der abzu- Zeilenrichtung abwälzt. Das Druckglied ist dabei als
druckenden Typen der Typenträger wechselweise ein sich über die gesamte Zeilenlänge erstreckender,
heb- und senkbar in Schlitzen eines Druckwerk- sichelförmiger Wiegebalken 3 ausgebildet, dessen
rahmens geführt sind. 50 unterer Außenumfang eine relativ geringe Krümmung
Der Erfindungsgegenstand hat den Vorteil aufzu- aufweist. Auf dem den Typenträgern 1 zugewandten
weisen, daß die gesamte beim Druckvorgang bewegte Außenumfang ist der Wiegebalken 3 mit einem BeMasse
durch die sichelförmige Ausbildung des Wiege- lag 4 aus Gummi oder einem anderen elastischen
balkens gering und durch die Anordnung und Füh- Werkstoff festhaftend verbunden, der den Aufzeichrung
des Wiegebalkens praktisch nur auf und ab, 55 nungs- und Farbträger 2 gegen die eingestellten
aber nicht seitüch bewegt wird. Hiermit wird ein seit- Typen der Typenträger 1 drückt,
liches Verschieben des Aufzeichnungs- und Färb- Der Wiegebalken 3 weist in seiner Längsrichtung trägers beim Abwälzen des Wiegebalkens mit Sicher- eine Bohrung für eine Stange 5 auf, deren linkes heit vermieden, die benötigte Antriebskraft gering Ende 6 kugelförmig und deren rechtes Ende 7 birnen- und ein Parallel-Druckwerk mit einem abwälzbaren 60 förmig ausgebildet und mit einem Bund 8 versehen Druckglied für schnell laufende Druckmaschinen ge- ist. Jedes seitliche Ende des Wiegebalkens 3 ist mit eignet gemacht. Da ferner die Krümmung des Wiege- zwei Lappen 9 versehen, die lotrecht zur Oberfläche balken-Außenumfangs so gering gewählt werden der abzudruckenden Typen der Typenträger 1 in kann, daß dieser sich stets auf den Typen wenigstens Schlitzen 10 eines Druckwerkrahmens 11 geführt zweier benachbarter Typenträger abwälzt, wird ohne 65 sind. An dem Wiegebalken 3 greift ferner eine Feder .Verwendung: federnd nachgebender Typen ein gleich- 12 an, die diesen nach rechts gegen den Bund 8 der ^mäßiges Druckbild sowie ein nahezu geräuschloses Stange S zieht, deren birnenförmiges Ende 7 sich stets Drucken erzielt. Schließlich erlaubt das erfindungs- an dem rechten Druckwerkrahmen 11 abstützt. Da-
liches Verschieben des Aufzeichnungs- und Färb- Der Wiegebalken 3 weist in seiner Längsrichtung trägers beim Abwälzen des Wiegebalkens mit Sicher- eine Bohrung für eine Stange 5 auf, deren linkes heit vermieden, die benötigte Antriebskraft gering Ende 6 kugelförmig und deren rechtes Ende 7 birnen- und ein Parallel-Druckwerk mit einem abwälzbaren 60 förmig ausgebildet und mit einem Bund 8 versehen Druckglied für schnell laufende Druckmaschinen ge- ist. Jedes seitliche Ende des Wiegebalkens 3 ist mit eignet gemacht. Da ferner die Krümmung des Wiege- zwei Lappen 9 versehen, die lotrecht zur Oberfläche balken-Außenumfangs so gering gewählt werden der abzudruckenden Typen der Typenträger 1 in kann, daß dieser sich stets auf den Typen wenigstens Schlitzen 10 eines Druckwerkrahmens 11 geführt zweier benachbarter Typenträger abwälzt, wird ohne 65 sind. An dem Wiegebalken 3 greift ferner eine Feder .Verwendung: federnd nachgebender Typen ein gleich- 12 an, die diesen nach rechts gegen den Bund 8 der ^mäßiges Druckbild sowie ein nahezu geräuschloses Stange S zieht, deren birnenförmiges Ende 7 sich stets Drucken erzielt. Schließlich erlaubt das erfindungs- an dem rechten Druckwerkrahmen 11 abstützt. Da-
durch wird ein seitliches Flattern des Wiegebalkens 3 vermieden.
Zum Antrieb des Wiegebalkens 3 greift an dem linken, kugelförmigen Ende 6 der Stange 5 ein Kniegelenk
an, das aus den Hebeln 13 und 14 gebildet ist und sich in F i g. 1 in seiner Knicklage befindet. An
dem rechten, birnenförmigen Ende 7 greift ebenfalls ein Kniegelenk an, das aus den Hebeln 15 und 16
gebildet ist und sich in Fig. 1 in seiner Strecklage befindet. Die Hebel 14 und 16 sind auf einer Welle
17 undrehbar, aber zueinander versetzt befestigt. Die Welle 17 ist in dem Druckwerkrahmen 11 drehbar
gelagert. Wird nun das linke Kniegelenk 13, 14 in seine Strecklage überführt, dann wird gleichzeitig das
rechte Kniegelenk 15,16 seine Knicklage einnehmen. Durch diesen wechselweisen Antrieb wird das linke
Ende des Wiegebalkens 3' gesenkt und das rechte Ende gehoben, wie in Fig. 1 in strichpunktierten
Linien angedeutet ist. Der Wiegebalken 3 wälzt sich dadurch unter Zwischenschaltung des zu bedruckenden
Aufzeichnungs- sowie des Farbträgers 2 auf den Typen der eingestellten Typenträger 1 ab.
F i g. 2 zeigt den Typenträger 1 einer Wertstelle, oberhalb dessen der Aufzeichnungsträger 2 vorgesehen
ist, der nach jedem Druckvorgang in bekannter Weise schrittweise nach links in Pfeilrichtung bewegt
wird. Dieser Figur ist ferner der hintere (in F i g. 1 linke) Druckwerkrahmen 11 zu entnehmen.
Der gesamte Druckwerkrahmen 11 ist um eine gestellfeste Achse 18 verschwenkbar gelagert. In diesem ist
die drehbare Welle 17 gelagert, auf der die Hebel 14 und 16 der beiden Kniegelenke 13,14 und 15,16 zueinander
versetzt, aber undrehbar angeordnet sind. Das Kniegelenk 13,14 befindet sich in seiner Knicklage,
das Kniegelenk 15,16 in seiner Strecklage, so daß der in dem Druckwerkrahmen 11 gelagerte
Wiegebalken 3 die in F i g. 1 dargestellte Lage einnimmt.
Zum wechselweisen Bewegen der beiden Kniegelenke ist an dem Gelenk 19 des Kniegelenks 13,14
ein Hebel 20 gelagert, dessen anderes Ende mittels eines Gelenks 21 an einem Hebel 22 befestigt ist, der
wiederum mittels eines Gelenks 23 auf dem Druckwerkrahmen 11 verschwenkbar gelagert ist. Der Hebel
22 trägt eine drehbare Rolle 24, die mit einer Kurvenscheibe 25 zusammenarbeitet, die bei jedem
Druckvorgang mit einer Welle 26 um 360° im Gegenuhrzeigersinn umläuft. Eine an dem Hebel 22 angeordnete
Feder 27 legt die Rolle 24 stets an den Umfang der Kurvenscheibe 25' an, die einen ansteigenden
Kurventeil 251 und einen abfallenden Kurventeil 252 aufweist. Wie F i g. 2 ferner zeigt, gleiten
während des Antriebs des Wiegebalkens 3 die beiden, an jedem seitlichen Ende vorgesehenen Lappen 9 in
entsprechenden Schlitzen 10 des linken bzw. rechten Druckwerkrahmens 11.
Die Zustellbewegung des Wiegebalkens 3 in Richtung auf die Typenträger 1 bzw. die Zurückstellbewegung
in umgekehrter Richtung erfolgt dadurch, daß der Druckwerkrahmen 11 mit dem Wiegebalken 3,
den Kniegelenken 13,14 und 15,16 und der Welle 17 um die Achse 18 verschwenkt wird. Dazu ist eine
Kurvenscheibe 28 vorgesehen, die auf der Welle 26 befestigt ist und mit dieser umläuft. Die Kurvenscheibe
28, die eine abfallende Kurvenbahn 281, eine Vertiefung 282 und eine wieder ansteigende Kurvenbahn
283 aufweist, arbeitet mit einer Rolle 29 eines Hebels 30 zusammen, der auf einer gestellfest gelagerten,
drehbaren Welle 31 undrehbar befestigt ist. Die Welle 31 trägt ferner einen undrehbar befestigten
Hebel 32, dessen anderes Ende mit einer Lasche 33 gelenkig verbunden ist, die wiederum auf dem
Druckwerkrahmen 11 gelagert ist. Schließlich ist an dem Druckwerkrahmen 11 noch eine Feder 34 befestigt,
die bestrebt ist, diesen nach unten zu ziehen und die Rolle 29 des Hebels 30 an den Umfang der
Kurvenscheibe 28 anzulegen.
ίο Die Wirkungsweise des beschriebenen Parallel-Druckwerks
ist folgende:
Das Druckwerk befindet sich in seiner Ausgangslage gemäß Fig.2. Nachdem die Typenträger 1 in
bekannter Weise eingestellt worden sind, sollen die dadurch ausgewählten Ziffern und/oder Zeichen auf
dem Aufzeichnungsträger 2 abgedruckt werden. Zu diesem Zweck dreht sich die Welle 26 um 360° im
Gegenuhrzeigersinn. Dabei wird die Kurvenscheibe 28 mitgenommen, durch deren abfallende Kurvenbahn
281 der Hebel 30 und über die Welle 31 auch der Hebel 32 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden.
Über die Lasche 33 wird dadurch der Druckwerkrahmen 11 langsam gesenkt, wodurch sich der Wiegebalken
3 den Typenträgern 1 nähert. Schließlich kommt die Vertiefung 282 der Kurvenscheibe 28
gegenüber der Rolle 29 zu liegen. Dadurch kann die Feder 34 den Druckwerkrahmen 11 plötzlich nach
unten verschwenken, bis sich der Gummibelag 4 des Wiegebalkens 3 auf die Typen der rechts angeordneten
Typenträger 1 legt, wie der F i g. 1 deutlich zu entnehmen ist. Diese Stellung des Druckwerkrahmens
-11 ist auch in Fi g. 2 in strichpunktierten Linien dargestellt. Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, ist dabei die
Vertiefung 282 der Kurvenscheibe 28 so tief ausgebildet, daß die Rolle 29 des Hebels 30 nicht mehr mit
ihr zusammenarbeitet und daß der Wiegebalken 3 durch sein Eigengewicht und durch die Kraft der
Feder 34 auf die Typen eine Druckkraft ausübt.
Während der beschriebenen Zustellbewegung des Wiegebalkens 3 in Richtung auf die Typenträger 1
hat sich der ansteigende Kurventeil 251 der Kurvenscheibe 25 (Fig. 2) so weit der Rolle24 des Hebels
22 genähert, daß dieser nunmehr den Hebel 22 um das Gelenk 23 entgegen der Kraft der Feder 27 im
Uhrzeigersinn verschwenkt. Dadurch wird der Hebel 20 nach rechts mitgenommen, der über das Gelenk
19 den Hebel 14 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt und damit das Kniegelenk 13,14 in seine Strecklage
bringt. Da der Hebel 14 über die Welle 17 mit dem Hebel 16 verbunden ist, wird gleichzeitig das Kniegelenk
15,16 in seine Knicklage gebracht. Diese Stellung der Kniegelenke 13,14 und 15,16 ist aus Fig. 3
ersichtlich. Durch das Strecken des Kniegelenks 13, 14 und das Einknicken des Kniegelenks 15,16 wird
das in F i g. 1 linke Ende des Wiegebalkens 3 gesenkt und das rechte Ende angehoben, wodurch sich der
Wiegebalken 3 in Zeilenrichtung auf den Typen der eingestellten Typenträger 1 abwälzt und der zwischengeschaltete
Aufzeichnungsträger 2 bedruckt wird. Am Ende des Druckvorganges nimmt der Wiegebalken 3
die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Lage ein.
Aus dem Beschriebenen geht hervor, daß der
Hebel 20 das Koppelglied des Gelenkvierecks 23, 21, 19,17 ist, das für den wechselweisen Antrieb der
beiden, über die Welle 17 miteinander verbundenen Kniegelenke 13,14 und 15,16 vorgesehen ist. Der
Hebel 22 des Gelenkvierecks 23, 21,19,17 ist auf dem Druckwerkrahmen 11 gelagert und arbeitet mit
der Kurvenscheibe 25 zusammen. Das Koppelglied 20 des Gelenkvierecks 23, 21,19,17 verbindet den
Hebel 22 mit dem Hebel 14 des Kniegelenks 13,14, welcher Hebel 14 ebenfalls auf dem Druckwerkrahmen
11 gelagert ist.
Nach Beendigung des Druckvorganges drückt die ansteigende Kurvenbahn 283 der Kurvenscheibe 28
den Hebel 30 und über den Hebel 32 sowie die Lasche 33 den Druckwerkrahmen 11 nach oben, der
dadurch wieder die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt. In der abgehobenen Lage des Druckwerkrahmens
11 wird schließlich durch den abfallenden Kurventeil 252 der Kurvenscheibe 25 über die Hebel
22 und 20 sowie die Kniegelenke 13,14 und 15,16 auch der Wiegebalken 3 in seine Ausgangslage gemäß
F i g. 2 zurückgeführt.
Es sei bemerkt, daß man bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel die verschiedensten
Abänderungen oder Abwandlungen vorsehen kann, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. So
können z. B. die beiden Kurvenscheiben bei jedem Druckvorgang nur um 180° gedreht werden und so
ausgebildet sein, daß ein Abwälzen des Wiegebalkens und damit ein Drucken sowohl bei der Vorwärts- als
auch bei der- Rückwärtsbewegung des Wiegebalkens erfolgt. Auch kann, um die Zustellbewegung des
Wiegebalkens in Richtung auf die Typenträger bzw. die Zurückstellbewegung in umgekehrter Richtung zu
beschleunigen, sowohl für das Zustellen als auch für das Zurückstellen je eine Kurvenscheibe vorgesehen
sein. Anstatt jedes seitliche Ende des Wiegebalkens mit zwei Lappen zur Führung zu versehen, ist es ·
selbstverständlich auch möglich, an jedem Ende nur ein Führungsglied vorzusehen, das in einem Schlitz
des Druckwerkrahmens geführt ist.
Claims (8)
1. Parallel-Druckwerk für registrierende Maschinen mit mehreren einstellbaren Typenträgern,
mit einem auf die Typen eine Druckkraft ausübenden, in Zeilenrichtung abwälzbaren Druckglied
und mit wenigstens einem zwischen den Typen und dem Druckglied !^durchgeführten
Aufzeichnungs- sowie Farbträger, dadurch45 gekennzeichnet, daß das Druckglied als
ein sich über die gesamte Zeilenlänge erstreckender, sichelförmiger Wiegebalken (3) ausgebildet
ist, dessen seitliche Enden (9) lotrecht zur Oberfläche der abzudruckenden Typen der Typenträger
(1) wechselweise heb- und senkbar in Schlitzen (10) eines Druckwerkrahmens (11) geführt
sind.
2. Parallel-Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wiegebalken (3)
mit zwei seitlich angeordneten, in dem Druckwerkrahmen (11) gelagerten, aus zwei Hebeln gebildeten
Kniegelenken (13,14 und 15,16) versehen ist, die wechselweise in eine Knick- und
eine Strecklage bewegbar sind.
3. Parallel-Druckwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einen
Hebel (14 und 16) der Kniegelenke (13,14 und 15,16) auf einer drehbaren Welle (17) zueinander
versetzt und undrehbar angeordnet sowie über Zwischenhebel (20,22) durch eine gemeinsame
Kurvenscheibe (25) antreibbar sind.
4. Parallel-Druckwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckwerkrahmen
(11) mit dem Wiegebalken (3), den Kniegelenken (13,14 und 15,16) und der Welle
(17) verschwenkbar angeordnet ist.
5. Parallel-Druckwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den wechselweisen
Antrieb der beiden Kniegelenke (13,14 und 15, 16) ein Gelenkviereck (23,21,19,17) vorgesehen
ist, dessen einer Hebel (22) auf dem Druckwerkrahmen (11) gelagert ist und mit der Kurvenscheibe
(25) zusammenarbeitet, dessen Koppelglied (20) diesen Hebel (22) mit dem einen Kniegelenk
(13,14) verbindet und dessen dritter Hebel (14) der eine auf dem Druckwerkrahmen (11) gelagerte
Hebel des Kniegelenks (13,14) ist.
6. Parallel-Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Typenträgern
(1) zugewandte Außenumfang des Wiegebalkens (3) eine relativ geringe Krümmung aufweist und
mit einem Belag (4) aus einem elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, festhaftend verbunden ist.
7. Parallel-Druckwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wiegebalken
(3) eine Stange (5) mit kugelförmigen Enden (6 und 7) aufweist, auf denen die einen
Hebel (13 und 15) der aus zwei Hebeln gebildeten Kniegelenke (13,14 und 15,16) gelagert
sind.
8. Parallel-Druckwerk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl für das Zustellen des Wiegebalkens (3) in Richtung auf die Typenträger (1) als auch
für das Zurückstellen je eine Kurvenscheibe vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DE19702005143 DE2005143B2 (de) | 1970-02-05 | 1970-02-05 | Parallel druckwerk fuer registrierende maschinen |
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE2005143B2 (de) |
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