DE2005652A1 - Verfahren zur Dichtung von Baukorpern, insbesondere von Tunnelrohren - Google Patents

Verfahren zur Dichtung von Baukorpern, insbesondere von Tunnelrohren

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DE2005652A1
DE2005652A1 DE19702005652 DE2005652A DE2005652A1 DE 2005652 A1 DE2005652 A1 DE 2005652A1 DE 19702005652 DE19702005652 DE 19702005652 DE 2005652 A DE2005652 A DE 2005652A DE 2005652 A1 DE2005652 A1 DE 2005652A1
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DE19702005652
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auf Nichtnennung P Antrag
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Stump Bohr GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/38Waterproofing; Heat insulating; Soundproofing; Electric insulating

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Description

  • Verfahren zur Dichtung von Baukörpern, insbesondere von Tunnel röhren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Dichtung von Baukörpern, insbesondere von Tunnelröhren, wobei die Tunnel röhren mit Tübbings ausgekleidet und der verbleibende Zwischenraum mit einem Stützmedium ausgefüllt wird.
  • Tunnelröhren werden beispielsweise im Schildvortriebsverfahren erstellt. Die T;om Schild gebohrte Tunnelröhre wird mit Tübbings ausgekleidet, wobei zwischen Erdreichwandung und Äussenwandung ein Ringraum verbleibt. Dieser Ringraum wird anschließend an das jeweilige Setzen der Tübbings durch Stützmaterial, z.B. Mörtel ausgepreßt. Die Tübbing-Innenwandung wird überlicherweise mit einer Isolierung versehen.
  • AnschlieBend wird eine Beton-Innenschale zum Schutz der Isolierung betoniert. Nachteilig ist hierbei, daß die Isolationsschicht häufig feuergefährlich ist wie z.B. Teerpappe. Weiterhin ergibt sich als Nachteil, daß bei Undichtheit der Isolierschicht eine Reparaturmöglichkeit nicht ohne weiteres gegeben ist.
  • Anstelle einer Isolierschicht hat man schon unmittelbar an die Innenwandung der Tübbings angrenzend eine Innenschale aus Sperrbeton erstellt. Sperrbeton ist an sich wasserdicht, es besteht aber immer die Gefahr, daß fehlerhafte Stellen vorhanden sind, durch die Flüssigkeit, wie z.B. Grundwasser, nach innen dringen kann. Auch hierbei sind Reparaturen nur mit Schwierigkeiten durchführbar.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, das auf einfache Weise eine zuverlässige Dichtung von Baukörpern, insbesondere von Tunnelröhren ermöglicht. Sollten trotzdem bei der Abdichtung in der Praxis Schwierigkeiten auftreten, so soll außerdem eine leichte Reparaturmöglich keit gewährleistet sein.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß zum Abdichten eine an sich bekannte Bingham'sche Flüssigkeit verwendet wird. Diese Bingham'sche Flüssigkeit ist beispielsweise eine Zellulose- oder Bentonit-Suspension oder eine Mischung beider Medien. Es ergibt sich bei Anwendung dieser bekannten Flüssigkeit der Vorteil, daß sie erst dann fließfähig wird, wenn ein bestimmter statischer Druck von außen auf die Flüssigkeit einwirkt. Unterhalb dieser Druckgrenze ist die Fließfähigkeit nicht gegeben und das Medium ist stockend. Somit ergibt sich durch Anwendung dieses Mediums eine sehr gute Dichtwirkung.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Binghamj schen Flüssigkeit Stützmedium beigegeben werden; dio Bingham'sche Flüssigkeit transportiert hierbei das Stützmedium und wirkt außerdem abdichtend.
  • Wenn die Tübbinginnenwandung mit einer Betonschale versehen wird, so kann nach einem anderen erfindungsgemäßen Merkmal zwischen Tübbing und Betonschale Bingham1sche Flüssigkeit eingegeben werden. Auch hierdurch wird in vorteilhafterweise eine sehr gute Dichtwirkung erzielt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Betonschale mit im Abstand voneinander angeordneten Ventilen versehen sein. Damit ist es ohne weiteres möglich, im Bedarf fall Bingham'sche Flüssigkeit einzugeben.
  • Weiterhin können nach einem anderen kerkmal der Ed ndung die Tübbings mit im Abstand voneinander angeordneten verschließbaren Ablaufrohren versehen sein. Dieses erfindungsgemäße merkmal ist besonders dann vorteilhaft, wenn der Bingham'schen Flüssigkeit Stützmedien beigegeben werden.
  • Nach einem anderen merkmal der Erfindung können an der Tübbig-Innenwandung Abstandsnocken vorgesehen sein, zur Bildung eines Ringraums.
  • Hierbei kann nach einem weiteren erfindungsgemäßen erkmal an die Abstandsnocken Rippenstreckmetall angelegt werden, welches als Schalung für die Betoninnenschale dient.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig. 1, 2 und 3 verschiedene Auçführungsformen des erfindung sgemäßen Verfahrens zur Dichtung von Tunnelröhren.
  • Nach Fig. 1 wird die Tunnelröhre beispielsweise im Schildvortriebsverfahren erstellt. Nunmehr wird die vom Schild gebohrte Tunnelröhre mit Tübbings 2 ausgekleidet. Bei der Auskleidung ergibt sich zwischen der Tunnelröhre 1 und den Tübbings ein Zwischenraum 3, welcher ringförmig ist. Dieser Zwischenraum wird nach dem Setzen der Tübbings 2 mit Stützmaterial wie z.B. Mörtel ausgepreßt. snschließend wird eine Sperrbetonschale 4 betoniert. Diese Sperrbetonschale 4 weist nun verschiedene, im bestimmten Abstand angeordnete Ventile 5 auf. Mit Hilfe dieser Ventile ist es möglich, im Bedarf so fall zu Abdichtzwecken Bingham'sche Flüssigkeit einzugeben.
  • Dieses Eingeben erfolgt mit einem bestimmten Druck, so daß die Flüssigkeit fließfähig ist. Unterhalb dieser Druckgrenze ist die Fließfähigkeit der Bingham'schen Flüssigkeit nicht mehr gegeben und diese wird stockend, so daß eine sichere Abdichtung geährleistet ist.
  • Nach Fig. 2 ist wiederum zwischen der Tunnelröhre 1 und den Tübbings 2 der Zwischenraum 3, welcher mit Stützdedium ausgefüllt ist. An die Innenwandung der Tübbings 2 wird nun eine Betonschale so angebracht, daß sich zwischen dieser Betonschale 6 und den Tübbings 2 ein Ringraum 7 ergibt.
  • Die Tübbings 2 weisen hierbei Abstandnocken 9 auf, um die Bildung des Ringraums 7 zu erleichtern. An die Abstandsnocken 9 wird eine verlorene Schalung (z.B. Rippenstreckmetall) angelegt, welches als Schalung für die Betonschale 6 dient. Der Ringraum 7 wird über Ventile 5 mit Binghamscher Flüssigkeit gefüllt, so daß eine einwandreie Abdichtung der Tunnelröhre gewährleistet ist, wobei außerdem jegliche Brandgefahr vermieden wird.
  • In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Hierbei ist die Tunnelröhre 1 lediglich mit Tübbings 2 ausgekleidet, wobei sich ein Ringraum 3 ergibt. In disen Ringraum 3 wird vom Schildschwanz her mit Hilfe von Bingham'scher Flüssigkeit Stützmedium (z.B. Feinkies) eintransportiert. Ueber Ablaufrohre 8 kann überschüssige Bingham'sche Flüssigkeit solange abfließen, bis sich das Korngerüst aus dem von Bingham'scher Flüssigkeit transportierten Stützmedium aufgebaut hat. Nach Aufbau des Korngerüsts werden die Abflußrohre 8 verschlossen. Hierdurch ergibt sich eine einfache Ausführungsmöglichkeit, da einmal die Herstellung dieser Tunnelröhre wenig zeit- und kostenaufwendig ist, andererseits aber eine sichere Abdichtung mit Hilfe der Bingham'-schen Flüssigkeit gegeben ist.
  • Durch die Erfindung wird ein Verfahren geschaffen, das auf einfache und kostensprarende Weise eine sichere Abdichtung von Baukörpern, insbesondere von Tunnelröhren gewährleistet, wobei jedoch stets im Bedarfsfall eine Reparaturmöglichkeit gegeben ist und jegliche ¢val. Brandgefahr mit Sicherheit vermieden wird.

Claims (7)

  1. at entansprüche
    fahren zur Dichtung von Baukörpern, insbesondere von Tunnelröhren, wobei die Runnelröhre mit Tübbings ausgekleidet und der verbleibende Zwischenraum mit einem Stützmedium ausgefüllt wird, dadurch gekennzeichneot, daß zum Abdichten an sich bekannte Bingham'sche Flüssigkeit verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bingham'schen Flüssigkeit Stützmedium beigegeben wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Tübbinginnenwandung mit einer Betonschale versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Tübbings (2) und Betonschale (6,4) Bingham'sche Flüssigkeit eingegeben wird. (Fig.2)
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonschale (4) mit im Abstand voneinander angeordneten Ventilen (5) versehen wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tübbings (2) mit im Abstand voneinander angeordneten verschließbaren Ablaufrohren (8) versehen werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tübbinginnenwandung Abstandsnocken (9) vorgesehen sind zur Bildung eines Ringraumes (7).
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Abstandsnocken 49) Rippenstreckmetall (10) angelegt wird, welches als Schalung für die Betoninnenschale (6) dient.
DE19702005652 1970-02-07 1970-02-07 Verfahren zur Dichtung von Baukorpern, insbesondere von Tunnelrohren Pending DE2005652A1 (de)

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DE (1) DE2005652A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT396712B (de) * 1991-05-10 1993-11-25 Hofinger Rudolf G Verfahren zur herstellung einer tunnelröhre und nach diesem verfahren hergestellte tunnelröhre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT396712B (de) * 1991-05-10 1993-11-25 Hofinger Rudolf G Verfahren zur herstellung einer tunnelröhre und nach diesem verfahren hergestellte tunnelröhre

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