DE2005657A1 - Schutzschaltanordnung für ein gesteuertes Halbleiter-Schaltelement - Google Patents

Schutzschaltanordnung für ein gesteuertes Halbleiter-Schaltelement

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DE2005657A1
DE2005657A1 DE19702005657 DE2005657A DE2005657A1 DE 2005657 A1 DE2005657 A1 DE 2005657A1 DE 19702005657 DE19702005657 DE 19702005657 DE 2005657 A DE2005657 A DE 2005657A DE 2005657 A1 DE2005657 A1 DE 2005657A1
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DE
Germany
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series
load
controlled semiconductor
parallel
switching element
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Pending
Application number
DE19702005657
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl.-Ing. Buchs Unterweger (Schweiz). P H02h 7-14
Original Assignee
Sprecher & Schuh AG, Aarau, (Schweiz)
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Filing date
Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00—Details of apparatus for conversion
    • H02M1/32—Means for protecting converters other than automatic disconnection
    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/005—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Protection Of Static Devices (AREA)

Description

  • Schutzschaltanordnung für ein gesteuertes Halbleiter-Schaltelement Die Erfindung betrifft eine Schutzschaltanordnung für ein gesteuertes Halbleiter-Schaltelement, das in eina niederfrequenten Wechselstromnetz eine mindestens eine Induktilität enthaltende Impedanz ein- und ausschaltet, und bei welcher dem Halbleiterelement, als Schutz gegen kurzzeitige Ueberspannungen, die vom Wechselstromnetz konen, ein RC-Serienglied parallel geschaltet ist.
  • Bei den bekannten kontaktlosen Schutzschaltanordnungen mit einem das Halbleiter-Schaltelement gegen aus dem Wechselstromnetz kommende Ueberspannungen schützenden RC-Serienglied, muss der Widerstand des RC-Seriengliedes niederohmig sein, um das gesteuerte Halbleiterelement gegen diese Ueberspannungen zu schützen. Im allgemeinen beträgt der Widerstand im genannten RC-Glied 20-50-100 wLund die Kapazität des im RC-Serienglied eingeschalteten Kondensators ca. 10 nF. Ein solches RC-Serienglied kann jedoch das Halbleiterelement nicht ausreichend gegen die von der geschalteten Impedanz kommenden Ueberspannungen schützen. Solche "Last-Ueberspannungen, wie z.B. Ueberschwingen be Aufschalten der Netzspannung, beim Abschalten der Last oder Ueberspannungen, deren Ursache im Trägerstaueffekt liegt, werden wegen des nur kleinen Widerstandswertes und der daraus folgenden schwachen Dämpfung des aus dei Schutzkondensator des RC-Seriengliedes und der Induktivität der Last bestehenden Serienschwingkreises nicht ausreichend b.grenzt.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Schutzschaltanordnung für ein gesteuertes Halbleiterelement zu finden, bei welchen die erwähnten Nachteile weitgehend beseitigt sind.
  • Die erfindungsgemässe Schutzschaltanordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum RC-Serienglied mindestens ein weiteres RC-Serienglied geschaltet ist, welches das gesteuerte Halbleiterelement gegen Ueberspannungen, die von der geschalteten Impedanz herrühren, schützt, wobei die Zeitkonstante der RC-Serienglieder verschieden sind.
  • Vorzugsweise enthält die Schutzschaltanordnung zwei RC-Serienglieder, wobei der Widerstand des zweiten RC-Seriengliedes einen Wert von 6K#- lkw und der Kondensator desselben einen Wert 0,1µF aufweisen kann, sofern die Gibse des Laststromes zwischen 2-6A liegt.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispiels ausführlich erläutert.
  • Die einzige Figur der Zeichnung zeigt ein elktronisches SchUtz S, welches einen Steuerkontakt K enthalt und bei welchem die geschaltete mindestens eine Induktivität aufweisende Impedanz wie eine Last in einen seiner zwei Zufuhrungsleiter eingeschaltet ist. Eine erste Klemme X dieser aus der Last L und dem elektronischen Schütz S bestehenden Serienschaltung ist an einen Phasenleiter und eine zweite Klemme 0 an einen Nulleiter eines Wechselstromnetzes angeschlossen.
  • Das dargestellte elektronische Schütz S enthält ein gesteuertes Halbleiterelement B1, beispielsweise einen sogenannten "Triac", welcher bekanntlich in seiner Funktion anti-parallel geschalteten und mit einer gemeinsamen Steuerelektrode 0 versehenen Thyristoren entspricht. Zur gesteuerten Zündung dieses "Triacs" enthält das Schütz S eine aus einem selbszündenden Halbleiterelement, einen sogenannten "Disc" B2' einen Widerstand R3 und einen Kondensator C3 bestehende ZUndschaltung.
  • Eine erste Anode Al des "Triacs" B1 ist an die Nullleiter-Klemme 0 angeschlossen und die zweite Anode A2 desselben ist über die Last L lit der Phasenleiter-Klemme X verbunden. Parallel zum "Triac" B1 sind ein erstes und ein zweites RC-Serienglied R1, C1 bzw. R2, C2 geschaltet.
  • Die gemeinsame Steuerelektrode G des "Triacs" B1 ist an die eine Elektrode des wDincs't B2 angeschlossen, dessen andere Elektrode sowohl über einen dritten Kondensator C3 mit der ersten Anode Al des "Triacs" und mit der Nullleiterklemme 0, als auch über einen dritten Widerstand R3 und einen Steuerkontakt K mit der zweiten Anode A2 des "Triacs" B1 und über die Last L auch mit der Phasenleiterklemme X verbunden ist.
  • Die beschriebene elektronische Schutzschaltanordnung arbeitet wie folgt Wenn der Steuerkontakt K geschlossen ist, lädt sich in der Zündschaltung der Kondensator C3 über den Widerstand R3 auf, bis die Durchbruchspannung des "Diacs" B2 erreicht wird. Dann zündet dieses Halbleiter-Schaltelement B2, wodurch die an dem Kondensator C3 liegende Spannung zwischen die Steuerelektrode G und die erste Anode Al des "Triacs" B1 gelegt wird, so dass der "Triac" B1 und der Kondendator C3 sich über den "Diac" B2 und die Steuerelektrode G - erste Anode Al-Strecke entlädt. Bei gezUndetem "Triac" B1 bricht die Spannung zwischen seinen beiden Anoden Al und A2 bis auf die Durchlasspannung zusammen, wodurch der Laststrom von der einen Klemme X zur anderen Klemme 0 fliessen kann.
  • Beim nächsten Nulldurchgang des die Last durchfliessenden Wechselstromes sperrt der "Diac" B1 und wird durch den Steuerkontakt K in der darauffolgenden Halbwelle wieder geztindet usw.
  • Solange der Steuerkontakt cfrrn ist, bleibt das Schaltelement B1 gesperrt und durch die Last L fliesst nur ein geringer Strom, der durch die Elemente R1, C1 and R2, C2 und den Widerstand des gesperrten "Triacs" B1 gegeben ist.
  • Wie bereits erwähnt, dient das erste RC-Serienglied R1, C1 zum Schutz des ersten Halbleiter-Schaltelementes B1, des "Triacs" gegen kurzzeitige, vom Wechselstromnetz herkommende Ueberspannungen. Zu die Zweck muss sein Widerstand R1 niederohmig sein. Ueblicherweise hat der Widerstand R1 einen Wert von 20-50-100#. Der Kondensator C1 des rsten RC-Gliedes beträgt dabei meist ca. 10 nF.
  • Das zweite RC-Serienglied soll dagegen die von der geschalteten Impedanz kommenden Ueberspannungen begrenzen, wie z.B. das Ueberschwingen bein Aufschalten der Netzspannung oder beim Abschalten der Last oder die Ueberspannung, deren Ursache ii Trägerstaueffekt liegt. Zu diesem Zweck muss das zweite RC-Serienglied R2, C2 eine grössere Dämpfung im Anodenkreis des ersten Schaltelementes B1 bewirken und deshalb ist ein grösserer Wert für seinen Widerstand R2 von Vorteil. Dieser grössere Widerstand dämpft dann besser die Schwingungen, die in dem Serienschwingkreis entstehen, der aus der Induktivität der Last und dem Kondensator des RC-Seriengliedes besteht. Der Wert des Widerstandes R2 liegt bei Lastnennströmen von 2 bis 6A zwischen 6K#- 1k#, wobei die Dimensionierung desselben nit Berücksichtigung auf die grösste Lastinduktivität erfolgen muss.
  • Entsprechend Versuchen mit diesem elektronischen Schütz dürfen die Elemente des ersten RC-Seriengliedes folgende Werte haben R1 - 18#; C1 = 10 nF Hinsichtlich der von der Last L kommenden Ueberspannungen darf man das erste RC-Serienglied ausser Acht lassen, und die Elemente des zweiten RC-Seriengliedes der fen dann folgende Werte aufweisen R2 = 5,6 K# ; C2 - 0,1µF beim 2A-Schütz R2 = 2,2 K#; C2 = 0,1 µF beim 6A-Schütz Nach dem Aufheren des Zündimpulses muss noch ein gewisser minimaler Laststrom durch das erste Schaltelement B1 fliessen, danit dieser "Triac" leitend bleibt. Daraus folgt, dass eine Mindestgrösse der Last vorhanden sein muss, um eine sichere Funktion zu gewährleisten. Auch hier bringt das Einschalten des zweiten RC-Serienkreises einen Vorteil mit sich. Wegen der grösseren Zeitkonstante dieses zweiten RC-Serienkreises liefert dieses beim Aufhören des Steuerimpulses einen Strom an den Anodenkreis des "Triacs" B1.
  • Dieser Strom addiert sich zum Laststrom, der durch das Schaltelement B1 fliesst. Damit kann eine kleinere Mindestlast und ein langsamerer Anstieg des Laststromos zugelassen werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schutzschaltanordnung für ein gesteuertes Halbleiter-Schaltelememnt, das in einem niederfrequenten Wechselstromnetz eine mindestens eine Induktivität enthaltende I-pedanz ein und ausschaltet und bei welcher dem Halbleiterelement, al Schutz gegen kurzzeitige Ueberspannungen, die vom Wechselstromnetz kommen, ein RC-Serienglied parallel geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum RC-Seringlied (Rl, Cl) mindestens ein weiteres RC-Serienglied (R2, C2) geschaltet ist, welches das gesteuerte Halbleiterelement (B1) gegen Ueberspannungen, die von der geschalteten Impedanz herrühren, schützt, wobei die Zeitkonstanten der RC-Serienglieder verschieden sind.
2. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei RC-Serienglieder (R1, C1; R2, C2) parallel geschaltet sind.
3. Schutzscghaltung nach Anspruch 2 für einen Laststrom von 2-6A, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand des zweiten RC-Seriengliedes innen Widerstandswert von 6K# -1K# und der Kondensator desselben eine Kapazität von 0,1 nF aufweist.
@e
DE19702005657 1969-03-20 1970-02-07 Schutzschaltanordnung für ein gesteuertes Halbleiter-Schaltelement Pending DE2005657A1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2613818A1 (de) * 1976-03-31 1977-10-06 Bernhard Blasig Schaltungsanordnung zur ansteueung und zum betrieb von induktiven lasten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4415794A1 (de) * 1994-05-05 1995-11-16 Braun Ag Schaltungsanordnung zur Begrenzung des zu schaltenden Stromes eines elektrischen Verbrauchers

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DE2613818A1 (de) * 1976-03-31 1977-10-06 Bernhard Blasig Schaltungsanordnung zur ansteueung und zum betrieb von induktiven lasten

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AT294229B (de) 1971-11-10
CH481508A (de) 1969-11-15

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