DE200617C - - Google Patents

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DE200617C
DE200617C DENDAT200617D DE200617DA DE200617C DE 200617 C DE200617 C DE 200617C DE NDAT200617 D DENDAT200617 D DE NDAT200617D DE 200617D A DE200617D A DE 200617DA DE 200617 C DE200617 C DE 200617C
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Germany
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wheels
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
Es sind Vorrichtungen zum Stechen von Kartoffelpflanzlöchern bekannt, die im wesentlichen aus einem in der mittels Pflugschar aufgerissenen Pflanzfurche entlang laufenden Rade mit radialen Spitzen am Umfange bestehen. Diese Spitzen dringen in den Furchenboden ein und schaffen das Pflanzloch oder zeigen die Pflanzstelle an.
Derartige Vorrichtungen besitzen den Ubelstand, daß sich die Räder, namentlich in feuchtem, backendem Boden, schon nach kurzem Gebrauche mit einer dicken Erdschicht umkleiden, die auch die Spitzen einhüllt und sie wirkungslos macht. Ein selbsttätiges Abkratzen des Radumfanges durch Abstreicher, die auf ihm schleifen, ist wegen der aus dem Umfange herausragenden Spitzen nicht möglich.
Die ferner bekannten Sternräder, die von besonderen Laufrädern so getragen werden, daß nur die Sternspitzen den Erdboden berühren und in den Furchenboden eindringen, ■ zeigen den Übelstand, daß die Spitzen, ganz abgesehen von ihrer schnellen Verschmutzung, nur dann ordnungsmäßig arbeiten können, wenn der von den Lauf rädern bestrichene Boden vollkommen eben ist. Das ist aber erfahrungsgemäß nur selten der Fall. Ein
^ auch den Pflanzvorrichtungen der erstge-
nannten Art anhaftender Übelstand ist der, daß die Pflanzlöcher wegen der wechselnden Beschaffenheit des Bodens ungleichmäßig tief gestochen werden, das Saatgut also nicht überall gleich tief eingelegt wird. Es ist bereits bei Straßenlokomotiven bekannt, an den Laufflächen der Räder Vorsprünge, Rippen
o. dgl. radial verschiebbar anzuordnen, um für die Räder einen Gleitschutz zu bilden.
Beim Gegenstand vorliegender Erfindung ist diese radiale Verschiebung bei einer Pflanzlochstechvorrichtung angewendet, die die vorgenannten Übelstände nicht besitzt und die da, wo eine tiefere Unterbringung des Saatgutes im Boden gewünscht wird, vorteilhafte Verwendung findet. Wie die Zeichnung in Fig. 1 und 2 an einem Ausführungsbeispiele zeigt, besteht die Erfindung darin, daß an dem an sich bekannten Trag- oder Laufraden, das man am besten in einer mittels Pflugschar i aufgerissenen Furche entlang laufen läßt, radiale Stäbe b längsverschiebbar gelagert sind, und zwar so, daß sie bei jeder einmaligen Umdrehung des Rades an der tiefsten Stelle aus dessen Umfang heraus in den Erdboden dringen und sich darauf wieder hinter den Umfang zurück- ■ ziehen. Auf diese Weise ist ein die Pflanzlöcher erzeugendes oder bezeichnendes Stechrad geschaffen, dessen Umfang beim Drehen an einer Stelle, und zwar an und nahe der höchsten Stelle, nicht von den Spitzen oder sonstigen Vorsprüngen unterbrochen,- sondern vollkommen glatt ist, so daß sich an dieser Stelle leicht eine beliebige Abstreichvorrichtung c anbringen läßt, die den Radumfang sauber hält. Die Spitzen der Stäbe b reinigen sich selbsttätig beim Zurückziehen hinter den Radumfang durch Abstreichen an den Führungen d (Fig. 2).
Das Herausschieben der Stäbe b aus dem Radumfange und ihr nachheriges Zurückbewegen kann auf die verschiedenste Weise
erfolgen. Ein Beispiel zeigen die Fig. ι und 2. Je zwei in derselben Richtung gegenüberliegende Stäbe b sind hier zu einem vereinigt. An der höchsten Stelle des Rades α ist über diesem eine es berührende Rolle e gelagert, und zwar am besten derart nachgiebig, daß sie - bei einem die Schwere der Vorrichtung übersteigenden Druck, etwa beim Zwischengeraten eines dem Rade α anhaftenden kleinen
ίο Steines o. dgl. zwischen die Räder α und e, etwas auszuweichen vermag. Diese Rolle e trifft beim Drehen des Rades α den aus seinem Umfange herausragenden Stab b und drückt ihn hinter den Umfang zurück. Hierbei wird das andere Ende des Stabes, da dieser länger ist als der Raddurchmesser, aus dem Umfange heraus und in den Erdboden gedrückt, wodurch er das Pflanzloch schafft oder deutlich bezeichnet. Die Stäbe b müssen natürlich, wenn sie als durchgehende Stäbe ausgebildet werden, um die Achse g des Rades a und auch umeinander herumgekröpft werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird
der Stab b, der auch hier wieder aus je zwei in einer und derselben Richtung gegenüberliegenden, zu einem einzigen durchgehenden Stabe vereinigten Stäben bestehen kann, durch ein Exzenter f gesteuert, das auf der festen Achse g des Laufrades α befestigt ist und von einem mit dem Stabe b verbundenen Ringe h umschlossen wird.
Zu einer gebrauchsfertigen Vorrichtung werden zweckmäßigerweise zwei Räder α auf einer starren Achse nach Art eines Wagens oder mehrere Räder auf einer biegsamen Achse zusammengestellt, wodurch die Leistung der Vorrichtung gegenüber der mit nur einem Rade erhöht und die Handhabung wesentlich erleichtert wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Stechen von Kartoffelpflanzlöchern o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lauf- oder Tragra'de (a) radiale, in ihrer Längsrichtung verschiebbare Stäbe (b) angeordnet sind, deren die Pflanzlöcher stechende oder anzeigende Spitzen bei jeder Umdrehung des Rades (a) aus dem Umfange heraus in den Erdboden gedrängt und darauf wieder hinter den Umfang zurückgeholt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei in einer und derselben Richtung gegenüberliegende Stäbe (b) zu einem einzigen vereinigt sind, der mittels'Exzenter (f) von der Achse (g) des Laufrades (a) aus oder durch eine äußere, auf dem Radumfange abrollende Druckrolle (e) aus diesem herausgeschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200617D Active DE200617C (de)

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DE (1) DE200617C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5240688A (en) * 1990-08-01 1993-08-31 Fuel Tech Gmbh Process for the in-line hydrolysis of urea

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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