DE200627C - - Google Patents

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DE200627C
DE200627C DENDAT200627D DE200627DA DE200627C DE 200627 C DE200627 C DE 200627C DE NDAT200627 D DENDAT200627 D DE NDAT200627D DE 200627D A DE200627D A DE 200627DA DE 200627 C DE200627 C DE 200627C
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DE
Germany
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thread
tire
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circumference
guide wheels
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DENDAT200627D
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English (en)
Publication of DE200627C publication Critical patent/DE200627C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08—Building tyres
    • B29D30/10—Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
    • B29D30/14—Rolling-down or pressing-down the layers in the building process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200627 -. KLASSE 63 e. GRUPPE
Schnurfadenlagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Radreifenmänteln u. dgl. aus ringsumlaufendem Schnurfaden, welcher mittels Preßrollen auf
.5 einem auf einer drehbar angeordneten zerlegbaren Reifenform aufliegenden Gewebe o. dgl. in nebeneinander sich anreihenden Windungen aufgepreßt wird. Bei den bisher zu diesem Zwecke geschaffenen Maschinen waren außer
ίο der Preßrolle noch zur Führung für den Schnurfaden dienende besondere Führungsvorrichtungen, wie von nachgiebig gelagerten, durch besondere Antriebsmechanismen zu bewegenden Armen getragene Führungsaugen
0. dgl. erforderlich. Gemäß .vorliegender Erfindung sollen derartige besondere Führungsvorrichtungen entbehrlich gemacht werden. Zu diesem·Zwecke sind die Preßrollen gleichzeitig als Führungsrolle eingerichtet und hierzu an ihrem Umfange mit einer Nut versehen, in welcher sich der Faden führt. Um zu ermöglichen, daß die Auflage und Führung des Schnurfädens auf der ganzen im Querschnitt entsprechend gekrümmten Oberfläche einzig und allein durch diese Führungs- bzw. Preßrollen bewirkt werden kann, Sind dieselben vorzugsweise zu drei Paaren angeordnet, wobei die einzelnen Rollen dieser Paare auf bestimmten. Zonen der Reifenform zur Wirkung gelangen.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Oberansicht derselben.
Fig. 4 ist eine vergrößerte Schnittansicht durch den oberen Teil von Fig. 1.
.Fig. 5 ist eine vergrößerte Seitenansicht des oberen Teiles von Fig. 2.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt der Reifenform nebst den Vorrichtungen zum Auflegen des Schnurfädens auf die seitwärts sich erstreckenden Flansche der Reifenform.
Fig. 7 bis 10 sind Einzelansichten von Leiträdern.
Fig. 11 und 12 sind Einzelansichten von Stützvorrichtungen für die Leiträder.
Mit ι ist die Reifenform bezeichnet, die zur Unterstützung der auf dieselbe in Schraubenwindungen aufzubringenden Schnurfadenlagen dient,» aus welchen der Reifenmantel hergestellt werden soll. Die Reifenform besteht aus vier Stücken, die durch Bolzen 2 miteinander verbunden werden, welche durch Flanschen 3 der Formteile hindurchgeführt sind. Die Reifenform kann somit leicht auseinandergenommen werden, so daß der fertiggestellte Reifenmantel leicht von derselben abgenommen werden kann. Die Reifenform ist am Umfang eines Radkranzes 4 zu befestigen, der mittels Speichen 5 und einer
Nabe 6 auf einer Antriebswelle 7 gelagert ist. Diese Welle wird von in dem Rahmen 9 angeordneten Lagern 8 getragen. Der Radkranz 4 ist ausdehnbar gemacht, um der Reifenform einen festen Sitz an demselben erteilen zu können, zu welchem Zwecke ein Schlitz 10 im Radkranz 4 vorgesehen ist. Mittels eines Bolzens oder einer Schraube 11 können die an dem Schlitz 10 vorgesehenen Flanschen auseinandergedrückt werden, so daß sich hierbei der Radkranz dicht an die Innenfläche der Flanschen der Reifenform 'anlegt.
Um die Abnahme der Reifenform erleichtern zu können, ist die Welle, auf welcher die Radnabe 6 befestigt ist, innerhalb der Nabe oder in unmittelbarer Nähe derselben bei 12 geteilt. Außerdem sind die äußeren Lagerstücke 13 und der Rahmen 14 auf stangenförmigen Führungen 15 gleitbar gelagert, welche Führungen an der Rahmenplatte 16 angeordnet sind. Man ist somit imstande, die äußeren Lager und den äußeren Teil der Welle entsprechend zu verschieben, um die Abnahme des Reifengehäuses oder -rohres zu gestatten.
An jedem Ende der Welle sind Mittel vorgesehen, um die Reifenform in Drehung zu versetzen, wozu beispielsweise Kurbeln 17 benutzt werden können. Die beiden Teile der Welle'führen eine gleichzeitige Drehbewegung aus, zu welchem Zwecke an dem einen Teil derselben ein Ansatz 12 vorgesehen ist, der in eine am anderen Teil der Welle vorgesehene Ausnehmung eingreift, um diesen Teil der Welle mitzunehmen.
Zu beiden Seiten der Reifenform sind die Leiträder 19, 19 (Fig. 4) vorgesehen, über welche der entsprechend vorbereitete Schnurfaden α läuft, welcher auf die auf der Form aufliegende Gewebestreifenlage 22 (Fig. 4) aufgelegt wird.
Die Leiträder 19, welche an ihrem Umfange mit einer Führungsnut für den Faden versehen sind, legen denselben auf das Gewebe 22 unter entsprechendem Anpressungsdruck derartig auf, daß sie an der inneren Ecke 20 der Form anfangen und den Faden in beständig sich erweiternder Schraubenwindung zur Auflage bringen, bis die Stelle 21 erreicht ist. Der Faden α ist außen durch geeignete Vorrichtungen mit klebrigem bzw. isolierendem Material überzogen, so daß er auf der Gewebestreifenlage 22 gut anhaftet und die ihm gegebene Lage ohne Verschiebung beständig beibehält.
Die Leiträder 19 sind innerhalb der Gabeln 23 drehbar gelagert, welche sich mit ihrem im Querschnitt viereckigen Schaft durch in den Stützen 25 vorgesehene viereckige Ausnehmungen hindurch erstrecken, so daß sie sich nicht drehen können. Die Stützen sind an Führungsstangen 27, 27 in senkrechter Richtung beweglich, die an den an den Rahmenteilen 9 und 14 angeordneten Plattformen
28, 28 befestigt sind. Die Stützen 25 für die Gabeln 23 der Leiträder 19 werden langsam angehoben, wobei dieses Anheben in der Größe dem erweiterten Durchmesser der auf die Reifenform sich auflegenden Schraubenwindungen des Fadens α entspricht. Das Anheben der Gabeln wird durch die mit Rechts- und Linksgewinde versehenen senkrechten Wellen 29,29 bewirkt, die durch in den Stützen vorgesehene Muttern 30 hindurchgeführt sind. . Die Drehbewegung genannter Wellen wird von der Antriebswelle 7 aus unter Vermittlung der Kegelräder 31,32 bewirkt. Die Bewegungen sind entsprechend bemessen; auch ist die Steigung der Schraube derartig, daß die Leiträder 19, 19 bei jeder einmaligen Umdrehung der Reifenform den Faden in einer weiteren Dicke an die bereits fertiggestellte Windung anlegen.
Die Gabeln können derartig eingestellt wer-' den, daß ihre Vorwärtsbewegung" eine entsprechende Begrenzung erfährt, zu welchem Zwecke-an ihren äußeren Enden Schraubengewinde 33 vorgesehen ist, auf welches eine Mutter 34 "aufgeschraubt werden kann, die an der Stütze ihren Anschlag findet. Durch Federn 35, welche auf die Haltevorrichtungen der Räder 19 einwirken, werden diese in beständiger Berührung mit der Reifenform gehalten, so daß der Faden α sicher auf den Umfang des letzteren bzw. den Gewebestreifen 22 aufgedrückt wird. Zur Überführung des Fadens auf die Leiträder 19 dienen die Leiträder 35ß.
Mit den an der Welle 7 sitzenden konischen Rädern 32 stehen Kupplungshebel 60 und Ringe 61 in Eingriff, um den Eingriff der Zahnräder entsprechend beeinflussen und die rechts- und linksgängigen Schraubenspindeln
29, 29 stillsetzen zu können, sobald der Faden bis zu einer genügenden Höhe auf der Reifenform aufgewunden worden ist, so daß die Auf- lage des Fadens an dem der Lauffläche des Reifenmantels entsprechenden Teil der Form erfolgen kann, wobei die Leiträder 19 mit den Leiträdern 36 dicht zusammentreffen.
Die Leiträder 36, welche den der Lauffläche no des Reifenmantels entsprechenden Teil der Reifenform mit Schnurfaden belegen und an ihrem Umfang ebenfalls eine Führungsnut für den Faden besitzen, sind an einer horizontalen Stange 37 derartig gelagert, daß sie sich an derselben frei drehen können und mit dieser seitlich bewegt werden. Die Stange 37 ist in einem gabelartigen Rahmen 38 befestigt, der zur Ausführung einer Vertikalbewegung mittels in dem Kopf 39 verschiebbar ange-
ordneter, unter Federwirkung stehender Stangen R unterstützt gehalten wird. Der Kopf 39 ist an dem Lagerbock 40 mittels eines Zapfens 41 drehbar befestigt, wodurch genannter Kopf sowie die Gabel und die Leiträder angehoben werden können, während die Reifenform aus der Maschine herausgenommen wird.
Bei dem Auflegen der Fadenwindungen bewegen sich die Leiträder 36 gegeneinander hin, bis der der Lauffläche des Reifenmantels entsprechende Teil der Reifenform vollständig belegt ist, wobei sie an der durch diese sich erstreckenden Mittellinie zusammentreffen. Zur Überleitung des Schnurfadens auf die Leiträder dienen die Führungsräder 42,42. Jedes derselben ist an einem Arm 44 gelagert, der sich mittels einer Nabe 43 an der Stange 37 führt. Die Nabe 43 ist mit einem halbrunden Flansch und einer Nut 48 versehen, mit welcher ein an der Nabe des Leitrades 36 vorgesehener ringförmiger Flansch 49 in Eingriff steht. Zufolge dieser Einrichtung nimmt das Leitrad 36 den Arm 44 des zugehörigen Führungsrades 42 mit, wenn ersteres weitergleitet. Um letzteres an einem Kippen zu verhindern, setzt sich an den Arm 44 ein zweiter Arm 46 mit einer Rolle 45 an, die an einer horizontalen Stange 47 entlang läuft, welche an dem Rahmen 38 befestigt ist. Die höchstgelegenste Bahn jedes Leitrades 19 sowie die niedrigste Bahn jedes Leitrades 36 berühren sich gegenseitig, so daß die durch dieselben hergestellten Schnurfadenwindungen unmittelbar ineinander übergehen.
Die A^orrichtungen zum Aufwinden des Schnurfadens auf die seitlichen Fortsätze E der Reifenform werden gleichzeitig betätigt und umfassen an ihrem Umfange ebenfalls mit einer Führungsnut für den Faden versehene Leiträder 50, die in unter Federwirkung stehenden Gabeln 51 gelagert sind, welche sich in der Längenrichtung in Stützvorrichtungen 52 bewegen, und deren Schäfte 53 viereckig gestaltet sind, um ein Verdrehen derselben zu verhindern. An diese •Stützvorrichtungen sind des weiteren Gabeln 54 starr angeschlossen, in welchen die Leiträder 55 drehbar gelagert sind, die zur Überführung der Schnurfaden auf die Leiträder 50 dienen. Um den Stützvorrichtungen 52 eine seitliche Schwingbewegung zu gestatten, sind dieselben an den Armen 56 drehbar gelagert, welche an das die Leiträder 36,36 tragende Rahmenstück angeschlossen sind. Einer dieser Arme ist bei 57 gelenkig, so daß derselbe von der Reifenform weggedreht werden kann, wenn der fertiggestellte Mantel von derselben abgenommen werden soll.
Die Leiträder 50 führen den Schnur faden zunächst in den Winkel 20 des Reifenrahmens ein. Hierauf schließt sich an die erste Windung eine zweite Schnurwindung an und so fort, wobei die Leiträder entsprechend nachgeben, indem sie sich allmählich nach den Kanten der Flanschen der Reifenform hin bewegen. Die Federn 35 üben hierbei einen elastischen Druck auf die auf den Schnurfäden aufliegenden Leiträder aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Herstellung von Radreifenmänteln aus ringsumlaufenden Schnurfadenlagen mit drehbar angeordneter zerlegbarer Reifenform, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnurfaden unter Vermeidung von besonderen Fadenführungsvorrichtungen für denselben mittels verschiebbar und nachgiebig gelagerter bzw. unter Federdruck stehender Rollen in nebeneinander sich anreihenden Windungen auf dem auf den Umfang der Reifenform (i) aufliegenden Gewebe o. dgl. entlang geführt bzw. aufgelegt und gleichzeitig aufgepreßt wird, wobei die Rollen an ihrem Umfang mit Führungsnuten für den Faden versehen und zur Ermöglichung der auf der ganzen Oberfläche der Reifenform durch dieselben zu bewirkenden Auflage des Fadens vorzugsweise zu drei Paaren (19,36,50) angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200627D Active DE200627C (de)

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DE (1) DE200627C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130157B (de) * 1955-02-01 1962-05-24 Dunlop Rubber Co Vorrichtung zum Aufwickeln von Verstaerkungseinlagen ergebenden Cordfaeden fuer einen Reifenrohling an einer Aufbautrommel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130157B (de) * 1955-02-01 1962-05-24 Dunlop Rubber Co Vorrichtung zum Aufwickeln von Verstaerkungseinlagen ergebenden Cordfaeden fuer einen Reifenrohling an einer Aufbautrommel

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