DE2007014A1 - Elektrische Kontaktbuchse und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Elektrische Kontaktbuchse und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE2007014A1
DE2007014A1 DE19702007014 DE2007014A DE2007014A1 DE 2007014 A1 DE2007014 A1 DE 2007014A1 DE 19702007014 DE19702007014 DE 19702007014 DE 2007014 A DE2007014 A DE 2007014A DE 2007014 A1 DE2007014 A1 DE 2007014A1
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  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Dr. phil. G. B. HAGEN .
MÜNCHEN 71 (SoIIn)
Franz-Hals-Straße 21
Telefon 79 62 la
AMP 2658 München, den 13.Februar 1970
AMP Incorporated
Eisenhower Boulevard
Harrisburg, .Pa.'; U. S. A.
Elektrische Kontaktbuchse und Verfahren zur ihrer Herstellung
Priorität: U. S. A.; 24- Februar 1969; π. S. Ser. No. 801 436
Die Erfindung betrifft eine elektrische-Kontaktbuchse und ein Verfahren zu ihrer Herstellung aus Streifen eines elektrisch gut'leitenden Iletalls. Elektrische Köntaktbuchaen werden in den liodulen von Schaltfeldern verwendet. Ein Schaltfeld dient zum Verbinden mehrerer Drähte und besitzt mehrere Kodule, die in einem !'rager oder Rahmen montiert sind, wobei ,jeder Hodul zur Aufnahme von Kontakt st if ten geeignet ist, die an den Enden von Drähten befestigt sind. Es ist bekannt, in jedem i-Iqdul acht oder zehn Kontaktbuchsen vorzusehen und die Nodule mit Verbindungen zwischen den Lontaktbucnsen in zahlreichen verschiedenen Anordnungen zu versehen.
Kompakte Schaltfelder kann man erhalten, wenn man in einem kleinen Raum eine große Anzahl von Verbindungen unterbringen kann. Vorteilhaft ist es» wenn die elektrischen ^onta/ctbüchsen in den liodulen klein und leicht sind, so daß einerseits das Schaltfeld insofern kompakt ist, als eine große Anzahl von Verbindungen in einem kleinen ilaum untergebracht werden kann, andererseits daa Schaltfeld aber eine genügend hohe "Stromfestigkeit besitzt.
B.y«i.d,iV«.|nib.nk Mü„d,«820ee3 BAD qriGINAL
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Nach einem kerkmal der Erfindung besitzt eine elektrische kontaktbuchse aus elektrisch leitendem Material mehrere im Abstand voneinander angeordnete, langgestreckte Arme, die sich von einem l'ragteil auswärts erstrecken und einen zwischen den Armen angeordneten Buchsenraum zur passenden Aufnahme eines entsprechenden Kontaktstiftes begrenzen, wobei mindestens i'eile der Arme von einer Ringfeder umschlossen sind, die einer von der Längsachse des Buchsenraums wegführenden bewegung der Arme einen Widerstand entgegensetzt.
Wach einem weiteren 1.erlanal der Erfindung besteht ein Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Kontaktbuchse darin, daß ein elektrisch gut leitendes Blech durch Stanzen mit zwei Paaren von langgestreckten Armen ausgebildet wird, P wobei sich die beiden Arme jedes Paares von entgegengesetzten Seitenrändern eines Streifens erstrecken, jeder Arm so gebogen wird, daß die Arme einen zwischen ihnen angeordneten ISucheenraum für die Aufnahme eines Kontalfetiftes begrenzen, wobei die Längsachse des Buchsenraums im wesentlichen rechtwinklig zu dem Streifen liegt, und eine Ringfeder so auf die Arme aufgeschoben wird, daß sie mindestens Teile der Arme umschließt und einer von der Längsachse des Buclisenraums wegführenden Bewegung der Arme einen Widerstand entgegensetzt.
Vorzugsweise bestehen die Arme der elektrischen Kontaktbuchse aus dem elektrisch gut leitenden ,,upfer und ρ bestellt die l'eder aus unmagnetischem, nichtrostendem Stahl. Han erhält auf diese Weise eine unmagnetische elektrische Kontaktbuchse, die für die elektrischen Systeme in Plugzeugen verwendet werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt
. 1 schaubildlich einen l'eil eines Uchalterfeldes mit einem aus einem Rahmen herausgenommenen iiodul und einem Kontaktstift,
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00ÖÖ37/UO4
5ig» 2 sahaubildlich den Kontaktstift nach Fig. 1,
Mg-. . 3 schaubildiich ein kurzes Stück einer Buchsenleiste, , /
Fig. 4- schaubildlieh, ein Band aus Zuschnitten, aus denen die■" Buchsenleiste-.nach Fig. 3 hergestellt werden kann,
|ig. 5- schaubildlich eine abgeänderte Fo:m des Zuschnittbandes und -
Fig.- 6 im Tertikailängsschnitt einen Kontaktbuchsen
enthaltenden Modul." ■"-.." : ·.
Fig. 7 und 8 aeigen je einen Schnitt nach der Iiinie 7-7 b^w. 8-8 in FigV- G, : \ /
Fig. 9 zeigt in einem Vertikallängsschnitt einen Teil eines Moduls nach Fig. T mit Einzelheiten eines Iiontafctäufnahmekanals, · · " ;.
Fig. 1.0 schaubildlich eine andere Ausfuhrungsform einer zweiteiligen IContaktbuchsenleiste, . -
Fig. 11 schaubildlich und auseinandergezogen die beiden Streifen, aus denen die zweiteilige iContaktbuchsenleiste nach Fig. 10 besteht,
Fig. 12 schaubildlich eine weitere Ausführungsform einer zweiteiligen KontaktbuchBenleiste,
Fig. 13 schaubMlich und auseinandergezogen die beiden Streifen, aus denen die .zweiteilige IContaktbuchsenleiste nach Fig.. 12 besteht, und
Fig. 14 im Yertikalläiigsschnitt eine andere Ausführungsform eines Moduls mit einer zweiteiligen Kontaktbuahsenleiste der in Fig. 12; dargestellten Art.
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Gemäß Fig. 1 besitzt ein Schaltfeld mehrere untereinander gleiche l.odule 2, die in einem tl-profilförmigen Träger 4 montiert sind, der einen Steg 6 und Plansche 8, 10 besitzt. Die Module 2 sind zwischen den Planschen 8, 10 des Trägers 4 montiert. Jeder Modul 2 ist auf einander entgegengesetzten Seitenflächen mit einer Feder 12 und einer dazu komplementären i.:ut 13 versehen. Die Feder eines Moduls 2 greift in die zu ihr komplementäre i7ut 13 des benachbarten Moduls 2 ein.
Gemäß Fig. 6 bis 9 besitzt jeder IJodul 2 einen Körper 24, der aus einem verpreßbaren Material, z.B. einem Epoxidharz, hergestellt ist. Der Körper 24 ist auf seiner fe oberen und seiner unteren Fläche mit je einer rechteckigen Vertiefung 56 bzw. 44 versehen. Vom Grund 28 der Vertiefung 56 zu dem Grund 30 der Vertiefung 44 erstrecken sich zwei parallele Reihen von je fünf Kanälen 26. Jeder Kanal 26 besitzt eine Eintrittsstrecke 32,- eine zylindrische Kammer 34» eine Halsstrecke 36 und eine Endstrecke 38 mit einer Seitenwand 40.
Das untere Ende des Körpers 24 ist durch eine Grundplatte 46 dicht abgeschlossen, die mit dem unteren Ende des Körpers 24 verbunden ist. Die Grundplatte 46 ist auf ihrer oberen Fläche mit zwei Keinen von je fünf Höckern 48 versehen, die in der Draufsicht quadratisch sind und sich " mit den Kanälen 26 fluchtend in die Vertiefung 44 erstrecken. Jeder Hocker 48 ist in seiner oberen Fläche mit einer Vertiefung 49 ausgebildet.
Mit dem oberen Ende des Körpers 24 ist ein Dichtblock 50 verbunden, der aus einem zusammendrückbaren Material, z.B. Silikonkautschuk, besteht und passend in der rechteckigen Vertiefung 56 sitzt. In dem Dichtblock 50 sind zwei leihen von je fünf Ausnehmungen 52 ausgebildet, die mit je einem Kanal 26 fluchten. Die Ausnehmungen 52 sind mindestens in einem Teil ihrer Länge bei 54 (Fig· 9) verengt.
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Der in Fig. 2 gezeigte Kontaktstift 14 besitzt einen Kontaktteil 16, der von dem freien Ende des Kontaktstifts zu einer Schulter 18 reicht, und einen Iieiteraufnahmeteil 20, der auf das Ende eines Drahtes 22 aufgekniffen ist.
Gemäß Fig. 6 und 7 kann in der. zylindrischen Kammer 34 eines Moduls 2 ein Halteglied 58 in Form eines Hohl-Teilzylinders untergebracht werden. Das Halteglied 58 besitzt einander diametral gegenüberliegende, durch Einschneiden und Ziehen gebildete Zungen 60, die sich gemäß Pig. 6 und schräg einwärts und abwärts erstrecken.
Gemäß Pig. 3 und 4'besitzt jede der für die Aufnahme in einem Modul 2 bestimmten Kontaktbuchsen 62 zwei Paare von langgestreckten Kontaktarmen 64, 66, 68, 70, von denen Teile in gleichen Winkelabständen voneinander um die Iiängsachse des zwischen den Armen vorhandenen Buchsenraums herum ·- angeordnet sind. Jeder Arm erstreckt sich von einem Tragteil 83 weg, der einen Teil eines Streifens 82 aus einem elektrisch gut leitenden Metall, z.B. Kupfer, bildet. Jeder Arm erstreckt sich von einem Seitenrand 81 oder 85 des Streifens 82 weg und besteht aus einer freien Endstrecke 74, einer Kontakt-Strecke 72, einer verdrehten Übergangsstrecke 76 und einer Fußstrecke 78, die an ihrem Ende 80 in einen Seitenrand des Metallstreifens 82 übergeht. Die freie Endstrecke 74 istvon der Längsachse des Bucrioenraums auswärts weggebogen.
Die verdrehte Strecke 76 bildet einen Übergang zwischen der itontaktstrecire 72 und der schräg angeordneten Fußstrec,-:.e 78. Die Fußstrecke 78 ist an ihrem unteren Ende 80 so umgebogen, daß sie sich über den TragteiJ. 83 erstreckt. Die unmittelbar unter den Armen 64-70 liegenden und von dem Streifen 82 gebildeten Tragteile 83 bilden die inneren Enden der einzelnen Kontaktbuchsen 62. Die zwischen den einander benachbarten Kontaktbuchsen 62 liegenden Teile 88 des Streifens 82 dienen als Übertragungsteile, die Strom von einer Kontaktbuchse zu den anderen Kontaktbuchsen des Streifens, führen.
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Jeder Arm ist um seine Längsachse zu dem anderen Arm des Paares verdreht, so daß die Kontaktstrecke 72 einwärts der Längsachse des zwischen den Armen vorhandenen Buchsenraums zugekehrt ist. Die Kontaktstreclce 72 ist im Querschnitt "bogenförmig, wobei die konkave I1IaGhe der Längsachse des Buchsenrauius zugekehrt ist.
Die Kontaktstreifen 72 der Arme sind von einer zylindrischen Feder 84 umgeben, die beispielsweise aus nichtrostendem Stahl besteht und eine wendeiförmige, offene Naht 86 besitzt.
]?ig. 4 zeigt einen gestanzten und teilweise verformten Blechstreifen 82' und erläutert einige der Schritte, die bei der Herstellung des Streifens 82 in Pig. 3 durchgeführt werden. Von entgegengesetzten Rändern des Streifens 82' erstrecken sich paarweise angeordnete Arme 64', 66', 68', 70', und zwar nicht genau parallel zueinander, sondern es sind ihre an einer Verdrehungslinie 71' beginnenden, äußeren Strecken leicht einwärts zueinander hin geneigt. Die Arme werden in einem breiten Ausgangs-Bleclistreifen in dieser einwärtsgerichten Form durch Stanzen gebildet. Nach'der Bildung der Arme durch Stanzen des Ausgangsbleches \^erden die Kontaktstrecken 72' der Arme zu einem bogenförmigen Querschnitt verformt und üie freien Endstrecken 74' der Arme abwärtsgebogen. Die Arme werden dann im allgemeinen längs der gedachten Verdrehurigslinie 71' derart um ihre Längsachsen verdreht, daß ihre in Pig. 4 oberen, konkaven Flächen schräg aufwärtsgekehrt sind.
Das Ende 80' jedes Arms wird aufwärtsgebogen, bis sich die Kontaktstrecke 72' parallel zu den Strecken 72' der anderen Arme erstreckt und die Kontaktstrecken 72' die Längsachse des Buchsenraums umgeben. Beim Aufwartsbiegen können die Arme über ihre normalen Stellungen hinaus einwärtsgebogen werden, wora. f die Peder 84 abwärts auf die ivontakt-
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strecken 72r 'aufgeschoben werden kann. Dann'wird zwischen den Armen ein'Anschlagzapfen eingesetzt, der denselben Durchmesser hat wie der Buchsenraum der Kontaktbuchse 62.
-. . -Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform eines' gestanzten Streifens 82", von dessen entgegengesetzten B.ändern sich die Arme 64",.66", 68", 70" normal erstrecken. Diese Arme unterscheiden^sieh von den in !Fig. 4 gezeigten Armen, weil' sich diese an ihren freien Enden einwärts zueinander hin erstrecken. Bei der, Verformung des in Fig. 5 gezeigten Zuschnitts zu einer Buchse 62 werden die einzelnen' Arme längs einer Verdrehungslinie 71" um ihre "Längsachsen verdreht. Diese Yerdrehungslinien' 71" erstrecken sich nicht wie in Fig. 4 schräg, sondern normal zu den Seiten der Arme. Damit die Kontaktstrecken 72" der Arme gegenüber der Buchsenraumaclise in die richtige Lage gelangen,, werden die Fußstrec^en 83" der Arme bei deren Aufwärtsbiegen so verformt, daß sie eine allgemein konische Fläche bilden.
Gemäß Fig. 6 ist eine aus drei Kontaktbüchsen 62a, 62b, 62c bestehende Leiste in dem linken Teil eines Koduls 2 eingesetzt. Zum Einsetzen der Leiste in den Modul 2 werden die drei Kontaktbüchsen 62a, 62b, 62c aufwärts in die Endstrecken 38 der Kanäle 26 eingesetzt, ehe die Grundplatte 46 mit dem Körper 24 verbunden wird. Kach dem Einsetzen der Kontaktbuehsen 62a, 62b, 62c wird die Grundplatte 46 mit dem unteren Ende des Körpers 24 verbunden, wobei die oberen Flächender Höcker 48 die Unterseite der Tragteile 83 abstützen* ' .
Beim Einsetzen der mit den Buchseh 62a, 62b. 62c versehenen Leiste in den Modul 2 kann man die unteren Enden der Seitenwände 40 der Endstrecken 38 der Kanäle 26 entfernen, um Platz für die Aufnahme der Seile 88 des Streifens zu schaffen. Beim Einsetzen eines Kontaktstiftes 14 in einen Kanal 26 einea Moduls 2 wir dder Kontaktstift durch eine Ausnehmung 52 in dem Dichtblock 50 abwärtsbewegt, bis sich das untere Ende des Stiftes durch die Halsstrea,:e 36 des
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: Kanals 26 in eine llontaJ-tbucjise erstrect. Bei diesem Einsetzen eines Kontaktstiftes 14 bewegt sich seine Schulter 18 an den durch Einschneiden und Liehen gebildeten Lungen 60 des Haltegliedes 58 vorbei, worauf die Zungen 60 hinter der Schulter 18 einrasten. Die Feder 84 setzt jedem Spreizen der Arme der Kontaktbuchse einen Widerstand entgegen. Die freien Endstrecken 74 unterstützen das Einführen des mittleren Teils 16 des Kontaktstiftes 14. Die konkaven Flächen der Kontaktstrecken 72 stellen einen elektrischen Kontakt mit dem Kontaktteil 16 her.
Die vorstehend beschriebene Ausführuiigsform hat den Vorteil, daß bei der Herstellung der Kontaktbüchsen nur eine minimale Abfallmenge anfällt und die Breite des Ausgangs-
P Blechstreifans nicht größer zu sein braucht als der Abstand zwischen den freien Enden der Arme 64', 66', 68', 70'. Der Abstand zwischen den Fußstrecken der beiden Arme jedes Paars kann auch kleiner sein als der Durchmesser des Kontaktstifts, den die Kontaktbuchse aufnehmen soll. Der Abstand zwischen einander benachbarten Armpaaren ist nicht kritisch und kann beliebig klein sein. Die Verwendung von Kupferblech hat den Torteil, daß es leicht gestanzt und mit sehr geringem Werkzeugverschleiß verformt werden kann. Ferner braucht der
■" ' gestanzte Kupferstreifen nicht wärmebehandelt zu werden.
; Fig. 10 und 11 zeigen eine andere Ausführungsform
k in Form einer zweiteiligen Koiitaktbuchsenleiste mit in zwei parallelen Reihen angeordneten Kontaktbüchsen 93· Jede Kontaktbuchse 93 besitzt vier Arme 98, 100, 108, 110 bzw. 102, 104, 112, 114, die von einer zylindrischen Feder 84 der vorstehend beschriebenen Art umgeben sind. Die Kontaktbüchsen sind mit " den vorstehend beschriebenen Kontaktbuchsen 62 im wesentlichen identisch, doch ist der zweiteilige Streifen 92, von dem sich die Arme erstrecken, anders ausgebildet als der vorstehend beschriebene Streifen 82. Der zweiteilige Streifen 92 besteht mti» einem ereten 'x'eilstreifen 94 und einem zweiten Teilstreifen 90, die voneinander getrennt sind. Der Teilstreifen 96 ist 3?ig. 10 zentral auf der oberen Fläche des Teilstreifens
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94 angeordnet· Der Teilstreifen 94 ist relativ breit; seine Breite ist im wesentlichen ebensogroß oder etwas größer als das Doppelte des Durchmessers eines Kontaktstiftes, der in die llontaktbuchse 93 eingesteckt werden soll. Die Kontaktarme 98, TCO, 102 und 104 erstrecken sich von einander entgegengesetzten Seitenrändern des Teilstreifens 94 aufwärts. Der Arm 98 fluchtet mit dem Arm 102 und der Arm 1'00 mit dem · Arm 104. Die mit den Iländern des Teilstreifens einstückigen Arme sind einwärtsgekehrt bzw. einander zugekehrt. Man kann den Teilstreifen 94 im allgemeinen in der anhand der vorher beschriebenen Ausführungsform erläuterten Weise herstellen. Der zweite Teilstreifen 96 des zweiteiligen Streifens 92 ist relativ schmal und hat Arme 108 und 110, die sich von dem einen Rand und Arme 112, 114? die sich von clem entgegengesetzten xiand des Teilstreifens erstrecken. Die Arme sind an ihren unteren Enden mit dem Teilsiireifen einstückig. Die Arme 108 und 114 sind um ihre Längsachsen verdreht, jedoch erhalten die Armei in diesem Ilall -eine solche Verdrehung, daß die konkaven Flächen der Kontaktstrecken von dem Teilstreifen v/eg auswärtsgekehrt sind. Der Teilstreifen 96 hat zwischen zwei einander benachbarten Armen seitliche Portsätze 116, deren Endteile 118 sich abwärts erstrecken und durch Offnungen 106 des Teilstreifens 94 gestecht werden können. Zum .befestigen der Teilstreifen 96, 94 aneinander kann man die L'ndteile 118 stauchen oder spalten und spreizen, wie es in Pig. 6 bei 105 angedeutet ist. Die beiden Teilstreifen werden so zusammengesetzt, daß die Arme 108, 110 des Teilstreifens 96 zusammen mit den Armen 98, 100 eine Iiontakt buchse auf der einen Seite des zweiteiligen Streifens 92 bilden und die Arme 112, 114 des Teilstreifens. 96 den Armen 102, 104 des Teilstreifens 94 gegenüberliegen und mit ihnen eine Kontaktbuchse auf der entgegengesetzten Seite des Streifens 92 bilden. .
Jetzt sei wieder auf die Figuren 6 und 7 '-"bezuggenommen. Die in Pig. 6 auf der rechten Seite des 1-Ioduls 2 angeordneten Kanäle 26nehmen einen.Satζ von vier Kontaktbucnaen auf, von denen in der Zeichnung nur drei in dem
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IIodul 2 eingesetzte Buchsen 93a, 93b, 93c dargestellt sind. Es werden daher vier in diese !uontaktbuchsen eingesetzte Kontaktstifte 4- miteinander verbunden. Die Endtei^e 118 auf der Unterseite des Streifens 92 erstrecken sich in die Vertiefungen 49 der Höcker 48.
Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß zwischen zwei beliebigen ^ontaktbuchsen des Streifens zwei getrennte elektrische Leitwege vorhanden sind, weil jede Buchse zwei Kontaktarme von einem der i'eilstreifen 94, 96 und zwei Kontaktarme von dem anderen Teilstreifen enthält. Diese Redundanz der Leiste trägt beträchtlich zur Zuverlässigkeit der Gesamtanordnung bei.
Die Figuren 12 und 13 zeigen eine weitere Ausführungsform einer zweiteiligen I^ontaktbuchsenleiste, mit einem zweiteiligen Streifen 124, von dessen entgegengesetzten Rändern sich axial miteinander fluchtende Kontaktbüchsen 122, 123 erstrecken. Der zweiteilige Streifen 124 besteht aus einem ersten Teilstreifen 126 und einem zweiten Teilstreifen 128, die untereinander identisch sind. Der Teilstreifen 126 besitzt miteinander fluchtende Paare von Armen 130, 132 und 134, 136, die sich von den Längsseitenrändern des i'eilstreifens erstrecken. Der Teilstreifen 128 besitzt Arme 138, Ho und 142, 144, die sich von seinen Längsseitenrändern erstrecken. ^ wie vorstehend beschrieben wurde, besitzen die Arme jedes Paars im Querschnitt bogenförmige Kontaktstrecken, die sich schräg einwärts zu der Längsachse des von den Armen begrenzten Buchsenraums erstrecken. Pig. 13 zeigt für den Arm 130, daß an eine zur Ebene des Teilstreifens 126 parallele Kontaktstrecke 151 eine verdrehte Ubergangsstrecke 152 anschließt, die sich schräg von der von dem Teilstreifen 126 gebildeten Ebene weg erstreckt. Am unteren Arm der verdrehten Ubergangsstrecke 152 ist der Arm 130 bei 150 unter Bildung eines Fußteils 148 umgebogen, der seinerseits bei 146 an seinem Übergang in den Teilstreifen 126 umgebogen ist. Der Arm 132 ähnelt dem Arm 130, doch ist seine verdrehte Ubergangsetrecke
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in der entgegengesetzten Richtung geneigt wie die Strecke 152 des Arms 130. Die beiden Teilstreifen 126, 128 werden mit Hilfe von seitlich vorspringenden lappen 154 miteinander verbunden, die mit Rastvorsprüngen 1 56 versehen sind und sich zwischen den an einem Rand der Teilstreifen 126, 128 vorgesehenen Armen von diesen Teilstreifen weg erstrecken. Zum Befestigen der Teilstreifen 126, 128 aneinander werden ihre einander gegenüberliegenden Flächen gegeneinandergelegt, worauf die Lappen 154 um 180 gebogen und die Rastvorsprünge 156 veranlaßt werden,, formschlüssig in Rasten 157 einzugreifen, die in den Teilstreifen ausgebildet sind (Fig. 12). Wenn die Teilstreifen formschlüssig miteinander verbunden sind, begrenzen die Arme 138, 140 des Teilstreifens 128 und die Arme 130, 132 des Teilstreifens 126 einen Buchsenraum auf der Oberseite des zweiteiligen Streifens 124 (Fig. 12 und 13) und begrenzen die Arme 142, 144» 134 und 136 einen Buchsenraum auf der Unterseite des zweiteiligen Streifens. Jeder Satz von vier Armen ist von einer zylindrischen Feder 84 umgeben. Ein zweiteiliger Kontaktbuchsenstreifen 124 kann in einem Schaltfeldmodul 2a verwendet werden, wie er in Fig. 14 gezeigt ist.
Der Modul 2a besitzt zwei- im wesentlichen identische Körper 24a, 24b. Jeder der Körper 24a> 24b ist ähnlich ausgebildet wie der Körper 24 des Moduls 2, besitzt jedoch keine Grundplatte so. Die beiden Körper 24a, 24b sind so miteinander .verbunden, daß ihre rechteckigen Vertiefungen 44a, 44b einander benachbart sind und die Kanäle 26a, 26b miteinander fluchten. Der zweiteilige Streifen 124 ist in einer Kammer angeordnet, die von den Vertiefungen 44a, 44b gebildet wird. Die Kontaktbuchsen 122 erstrecken sich in die Endstrecken der Kanäle 26b und die Kontaktbuchsen 123 in die Endstrecken der Kanäle 26a.
. Der zweiteilige Streifen 124 hat ebenfalls den Vorteil, daß zwischen zwei beliebigen Kontaktbuchseh zwei getrennte elektrische Leitwege vorhanden sind, weil jede Kontaktbuchse zwei Kontaktarme von einem der Teilstreifen 126, 128 und zwei Kontaktarme Von dem anderen Teilstreifen
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Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    ülektrische kontaktbuchse aus elektrisch gut leitendem Material, mit mehreren, im Abstand voneinander angeordneten, langgestreckten Armen, die sich von einem 'l'ragteil auswärts erstrecken und einen zwischen den Armen angeordneten Buchsenraum zur passenden Aufnahme eines entsprechenden .kontaktstift es begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens Teile der Arme (64, 66, 68, 70) von einer Ringfeder (84) umschlossen sind, die einer von der .Längsachse des JBUChsenraums wegführenden Bewegung der Arme einen Wider- Y stand entgegensetzt.
    i; 2. Elektrische kontaktbuchse nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (64, 66, 68* 70) an einer zwischen seinen Enden befindlichen ütelle (.76; so um seine .Längsachse verdreht ist, daß eine Fläche einer zwischen den Enden des Arms befindlichen Kontakt strecke (.72; des Arms einwärts der kitte des üuchsenraums zugekehrt ist.
    3· Elektrische Xontaktbuchse nach Anspruch 1 oder 2, in welcher der i'ragteil einen xeil eines ersten Hetallstrei-
    - fens und einen Teil eines zweiten Metallstreifens bildet, wobei diese beiden i-eile übereinanderliegen und aneinander
    - befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich einige der
    Arme (.98, 1uu) von einem üeitenrand des ersten Streifens (94) und die übrigen der Arme (108, 110) von einem Seitenrand des zweiten Streifens (.96; weg erstrecken.
    '* 4· Elektrische Kontaktbuchse nach Anspruch 3,
    »dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder Arm (.98, 1υυ, 1u8, 110; von seinem in den Seitenrand des entsprechenden Streifens übergehenden Ende schräg bis zu der btelle erstreckt, an
    ''J1 warloher der Arm verdreht ist.
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    5· Elektrische" Kontaktbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die leder (84) ein Hohlzylinder mit einer wendeiförmigen, offenen ivaht λ 86) ist.
    6. verfahren zur Herstellung einer elektrischen Kontaktbuchse nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrisch gut leitendes Blech durch Stanzen mit zwei Paaren-von langgestreckten Armen I164, 66; 68, Tu j ausgebildet wird, wobei sich die beiden Arme jedes Paares von entgegengesetzten Seitenrändern ^81, 85) eines ötr.eifens (,82) erstrecken, jeder Arm so gebogen wird, daß die Arme einen zwischen ihnen angeordneten uuchsenraum für die Aufnahme eines Kontaktstiftes (14) begrenzen, wobei die Längsachse des -Duchsenraums im wesentlichen rechtwinklig zu dem Streifen (82) liegt,-und eine Ringfeder (84) so auf'die Arme aufgeschoben wird, daß sie mindestens !'eile, der Arme umschließt und einer von der längsachse des üuchsenraums wegführenden bewegung der Arme einen Widerstand entgegensetzt.
    7. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen x.onta.Ltbuchse nach Anspruch 3, dadurch -gekennzeichnet, daß ein erstes elektrisch gut leitendes .blech durch Stanzen mit einem ersten Paar von langgestreckten Armen (1u8, 11 υ) ausgebildet wird, die sich von einem beitenrand eines ersten Streifens (96) erstrecken, ein zweites elektrisch gut leitendes ülech durch Stanzen mit einem zweiten Paar von langgestreckten Armen (.98, 1UÜ) ausgebildet wird, die sich von einem Seitenrand eines zweiten Streifens (94) erstrecken, jeder Arm beider Paare gebogen wird und der erste und der zweite Streifen (96, 94) derart übereinanderliegend miteinander verbunden werden, daß die Arme einen zwischen ihnen angeordneten xiuchsenraum zur Aufnahme eineö Kontaktstiftes (14) begrenzen, wobei die jjängsachse des ±suchaenraums im wesentlichen rechtwinklig zu dem Streifen liegt, worauf eine ringfeder (,84) so auf die Arme aufgeschoben wird, daß sie mindestens Teile der Arme umschließt und einer von der -Längsachse des Duchsenrauma wegführenden Bewegung der Arme einen Widerstand entgegensetzt.
    009837/UOA
    BAD ORIGINAL
    8. verfahren zur Herstellung einer elektrischen kontaktbuchse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes elektrisch gut leitendes j^lech durch stanzen init einem ersten Paar von langgestreckten Armen (13U, 132) ausgebildet wird, die sich seitlich auswärts von einem Seitenrand eines ersten Streifens (,126; erstrecken, jeder Arm im tiereich seines in den ersten Streifen übergehenden lindes in einer ersten .uichtung derart gebogen wird, daß sich eine Fußstrecke (Ho-) des Arms quer zur üibene des btreifens erstreckt, eine weitere Strecke (151) jedes Arms so'gebogen wird, daß sich die genannte weitere Strecke parallel zu der Ebene des Streifens von dessen oeite weg erstreckt, ein mit dem ersten Streifen (126) im wesentlichen identischer, zweiter Streifen I1128) derart über dem ersten Streifen (.126) liegend an diesem befestigt wird, daß die Arme einen zwischen ihnen angeordneten xsuchsenraum begrenzen, dessen .Längsachse sich quer zu den Streifen erstreckt, und eine icingfeder t,84; so auf die Arme aufgeschoben wird, daß sie mindestens Teile der Arme umschließt und einer von der Längsachse des Buchsenraums wegführenden uewegung der Arme einen widerstand entgegensetzt»
    BAD ORIGINAL
    009837/1404
    Leers ei t e
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