DE2007111B2 - Tragband für Gardinen, Vorhänge - Google Patents
Tragband für Gardinen, VorhängeInfo
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- DE2007111B2 DE2007111B2 DE19702007111 DE2007111A DE2007111B2 DE 2007111 B2 DE2007111 B2 DE 2007111B2 DE 19702007111 DE19702007111 DE 19702007111 DE 2007111 A DE2007111 A DE 2007111A DE 2007111 B2 DE2007111 B2 DE 2007111B2
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/14—Means for forming pleats
- A47H13/16—Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
möglich ist.
,, Die Aufgabe besteht darin, auch für das Tragband
50 gemäß der Erfindung eine Lösung zu finden, die es ermöglicht, den Zwischenraum zwischen Bandober-Die
Erfindung betrifft ein Tragband für Gardinen, kante und Schienenunterkante abzudecken.
Vorhänge mit einer abwechselnd von einer Bandseite Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe gelöst,
auf die andere durchtretenden und verschiebbar im durch ein aus einem anzunähenden und einem etwa
Band angeordneten Zugschnur zur Bildung und Fi-'55 in der Länge der Aufhängerschenkel über der Garxierung
von in Zugrichtung der Gardine schlangenli- dine überstehenden Teil bestehendes Tragband, wonienförmig
verlaufenden Falten und mit Befesti- bei die Zugschnur im Abstand des überstehenden
gungsmitteln für die Aufhänger. Teils von der oberen Bandkante verlaufend angeord-
Bei den bekannten faltenlegenden Bändern der ge- net ist und die Befestigungsmittel für die Aufhänger,
nannten Art ist die Zugschnur unmittelbar unterhalb 60 wie Löcher, Schlaufen rechts und links von den
der oberen Bandkante verlaufend angeordnet und die Durchtrittsstellen und/oder unterhalb der DurchAufhänger
in gleicher Höhe an der Zugschnur und/ trittssteilen der Zugschnur angeordnet sind,
oder am Band befestigt Das hat zur Folge, daß zwi- Die Gestaltung eines solchen Tragbandes, bei der
oder am Band befestigt Das hat zur Folge, daß zwi- Die Gestaltung eines solchen Tragbandes, bei der
sehen der Bandoberkante und Schienenunterkante die Köpfchenbildung also nicht wie bei den anderen
ein durch die Länge der Aufhängerschenkel be- 65 Bändern von der Gardine, sondern vom Tragband
stimmter Abstand entsteht, der durch eine Blende selbst übernommen wird>
ermöglicht es, Gardinen für oder Schabracke od. dgl. zum Raum hin abgedeckt zu alle Schienensysteme ohne Anbringung von Blenden
werden pflegt. Für Schienensysteme, die in jüngster zu verwenden. Zudem ist damit der Vorteil verbun-
3 4
daß der den Spalt zwischen Bandoberkante und Das in den Abb.2 und 3 dargestellte gewebte
Schienenunterkante abdeckende Streifen mit dem Tragband 10 gemäß der Erfindung ermöglicht die
Annähen des Tragbandes an der Gardine vorhanden Verwendung von in Zugrichtung schlangenförmig
ist, wohingegen die Hausfrau oder der Dekorateur verlaufenden Gardinen auch ohne Anbringung von
bisher das Maß der Köpfchenbreite zunächst festzu- 5 Sichtblenden. Das Tragband 10 besteht aus dem unstellen
und dann das Tragband in gleichbleibender teren, an die Gardine 4 anzunähenden Teil 10 a und
Breite vom oberen Gardinenrand anzunähen hat, was dem oberen, in seiner Breite der Länge der Aufeinige
Geschicklichkeit erfordert hängerschenkel6a bemessenen, über der Gardine 10
Um den Eiudruck einer bis zur Scaienenunter- überstehenden Teil 10*. Die in diesem Falle auch
kante durchgehenden Gardine zu erhalten, kann der io als Schlitzkordel ausgebildete Zugschnur 7 ist irr, Abüberstehende
Teil des Tragbandes gemäß der Erfin- stand des überstehenden Teils 10 b von der oberen
dung beispielsweise eine gegenüber den übrigen Bandkante verlaufend und in an sich bekannter
Bandteilen geringere Fadendichte aufweisen, die mit Weise von einer auf die andere Seite des Tragbandes
der gitterartigen Struktur eines Gardinenstoffes über- 10 bei 10 c durchtretend angeordnet Die Aufhängeeinstimmt
oder ihr sehr nahe kommt 15 mittel zur Befestigung der Aufhänger 6 sind in Form
Zur Erzielung einer nach oben hin durch eine eines Lochpaares 10 d neben den Durchtrittslöchern
Borte abgeschlossenen Gardine kann der uberste- und in Form einer Krempe 1Oe unterhalb der
hende Teil des Tragbandes gemäß der Erfindung Durchtrittslöcher für die Zugschnur 7 angeordnet
auch eine von den übrigen BandteUen abweichende Der überstehende Bandteil 10 b trägt in diesem
Musterung, Farbmusterung oder Färbung aufweisen, ao Ausführungsbeispiel einen Gardinencharakter, der
Weitere Merkmale des Tragbandes gemäß der Er- dadurch erreicht wird, daß der Bandteil 10 b eine ge-
findung bestehen darin, daß durchgehende Verstei- genüber dem Bandteil 10 α geringere Webdichte auf-
fungsmittel, wie Kunststoffdrähte oder -fäden, oder weist. Die geringere Webdichte kann beispielsweise
Teilversteifungsmittel, wie Kunststoffstäbchen, im durch halbe Schüsse und unterschiedliche Bindung
Tragband eingearbeitet sind und der überstehende as erzielt werden. Der überstehende Bandteil 10 & kann
Teil des Tragbandes eine durch Auswahl der Anzahl, aber auch, als Abschlußborte wirkend, mit einer von
Dicke und Dichte der durchgehenden Versteifungs- den übrigen BandteUen abweichenden Musterung,
mittel oder einer Kombination daraus bewirkte ge- Farbmusterung oder Färbung versehen sein. Zur Er-
ringere Versteifung als in den übrigen BandteUen zielung einer größeren Längssteifigkeit und damit
aufweist. 30 einer erhöhten Formbeständigkeit des Bandes sind
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Aus- im Tragband 10 durchlaufende Kunststoffäden, z. B.
führungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt auf Polyamidbasis, mit eingearbeitet, die gemäß der
A b b. 1 eine mit einem herkömmlichen Tragband Erfindung zur Erreichung einer unterschiedlichen
versehene und in Falten gelegte Gardine in TeUan- Versteifung im angenähten TeUlOa in Form von drei
sieht von vorn, 35 dickeren Kunststoffäden oder Kunststoffdrähtenil
Abb.2 die Rückseite des neuen Tragbandes in und im überstehenden Bandteil 10ö in Form von
Aufsicht und zwei dünneren Kunststoffäden 12 eingewebt sind.
A b b. 3 eine mit dem neuen Tragband versehene Die Handhabung des Tragbandes ist folgende: Das
und in Falten gelegte Gardine ebenfalls in Teilan- Tragband 10 wird mit seinem Teil 10 α so an der Garsicht
von vorn. 40 dinc angenäht oder anderweitig befestigt, daß der
Die in Ab b. 1 dargestellte Gardine4 ist mit einem obere Rand4 α der Gardine4 unmittelbar unterhalb
herkömmlichen TragbandS versehen und durch üb- der Zugschnur? angelegt wird (s. Abb.3). Nach
liehe, in einer Schiene8 gleitende Aufhänger6 aufge- Aufschieben der Faltenbogen auf der Zugschnur? in
hängt, wobei die als Schlitzkordel ausgebildete Zug- bekannter Weise legt man die Falten durch Einstek-
schnur7 in der oberen Bandkante verlaufend, von 45 ken der Aufhängerschenkel 6 α durch die Schlitze 7 α
einer auf die andere Seite des Bandes durchtretend der Schlitzkordel und anschließend durch das Loch-
im Band eingearbeitet ist. Befestigungsmittel, in die- paar 10 d oder die Krempe 10 e fest. Das Tragband
sem Falle Schlitze 5 a, sind im oberen Bandrand vor- 10 deckt mit seinem überstehenden Teil 10 b den in
gesehen. Die Faltenbildung geschieht in der Weise, A b b. 1 mit 9 bezeichneten Zwischenraum, wie aus
daß das am oberen Rand der Gardine 4 befestigte so A b b. 3 ersichtlich, ab.
Tragband 5 auf der Zugschnur 7 so weit verschoben Selbstverständlich kann an Stelle der Schlitzkordel
wird, daß schlangenlinienförmig verlaufende Falten auch eine andere Zugschnur, z. B. eine Schlauchkorentstehen,
die durch die Aufhänger 6, deren Sehen- del, wie sie durch die DT-PS1000 957 bekannt ist, im
kel 6 α jeweils durch die Schlitze 7 α der Zugschnur 7 Tragband mit eingearbeitet sein. Es können an Stelle
und anschließend durch die Schlitze 5 α des Tragban- 55 der als Befestigungsmittel gewählten Lochpaare oder
des hindurchzustecken sind, fixiert werden. Infolge Krempen auch andere, z.B. Laschen, Trensen,
der Aufhängung der Gardine an dem mit der Gardi- Schlaufen od. dgl. oder eine Kombination daraus vornenoberkante
abschließenden oberen Tragbandrand gesehen sein. Eine durchgehende oder teUweise
bleibt ein der Länge der Aufhängerschenkel 6 α ent- V?rsteifung des Tragbandes kann auch mit HUfe
sprechend breiter, mit 9 bezeichneter Zwischenraum 60 einer physikalischen und/oder chemischen Nachbezwischen
Gleitschiene und Gardine frei, der mit Hilfe Handlung erreicht werden. Neben Weben kann das
einer Blende der Sicht entzogen werden kann. Tragband auch durch Wirken hergestellt sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Tragband für Gardinen, Vorhänge mit einer ohne Blende montiert werden, sind die herkömmliabwechselnd
von einer Bandseite auf die andere 5 chen Bänder der genannten Art nicht geeignet
durchtretenden und verschiebbar im Band an- Bei Gardinentrag- bzw. Faltenlegebändern einer geordneten Zugschnur zur Bildung und Fixierung anderen bekannten Gattung, bei denen die Zug- bzw. von in Zugrichtung der Gardine Schlangenlinien- Faltenlegeschnur und die Aufhängepunkte nicht unförmig verlaufenden Falten und mit Befesti- mittelbar unterhalb der oberen Bandkante, sondern gungsmitteln für die Aufhänger, gekenn- io darunter angeordnet sind, konnte das Problem der zeichnet duTci-ein aus einem anzunähen- Abdeckung des Spaltes zwischen Bandoberkante und den (10 a) und einem etwaiin der Länge der Auf- Schienenunterkante dadurch gelöst werden, daß die hängerscjlienkel (6 a) über der Gardine (4) über- Oberkante des Tragbandes in dem dem erwähnten stehenden TeU(IOiJ bestehendes Tragband (10), Spalt entsprechenden Abstand von der Gardinenwobei die Zugschnur.(5) im Abstand des äberste- 15 Oberkante angenäht wird, so daß die Gardine über hefiden Teils (10 i) von der oberen Bändkante dem Gardinentragband übersteht und das sogenannte verlaufend angeordnet· ist und die^Befestigungs- Köpfchen bildet
durchtretenden und verschiebbar im Band an- Bei Gardinentrag- bzw. Faltenlegebändern einer geordneten Zugschnur zur Bildung und Fixierung anderen bekannten Gattung, bei denen die Zug- bzw. von in Zugrichtung der Gardine Schlangenlinien- Faltenlegeschnur und die Aufhängepunkte nicht unförmig verlaufenden Falten und mit Befesti- mittelbar unterhalb der oberen Bandkante, sondern gungsmitteln für die Aufhänger, gekenn- io darunter angeordnet sind, konnte das Problem der zeichnet duTci-ein aus einem anzunähen- Abdeckung des Spaltes zwischen Bandoberkante und den (10 a) und einem etwaiin der Länge der Auf- Schienenunterkante dadurch gelöst werden, daß die hängerscjlienkel (6 a) über der Gardine (4) über- Oberkante des Tragbandes in dem dem erwähnten stehenden TeU(IOiJ bestehendes Tragband (10), Spalt entsprechenden Abstand von der Gardinenwobei die Zugschnur.(5) im Abstand des äberste- 15 Oberkante angenäht wird, so daß die Gardine über hefiden Teils (10 i) von der oberen Bändkante dem Gardinentragband übersteht und das sogenannte verlaufend angeordnet· ist und die^Befestigungs- Köpfchen bildet
mittel fiiir die Aufhänger, wie Löcher (10 d). So wird z. B. das Tragband gemäß der DL-Gbm-
Schlaufeu(lOe), rechts und links von den Durch- Schrift 9695 mit zwei übereinander angeordneten
trittssteilen und/oder unterhalb der Durchtritts- ao Schlitzen zum Durchziehen eines Schenkels eines
stellen (1.0 c) der Zugschnur (5) angeordnet sind. U-förmigen Gleitstückes versehen, wobei der obere
2. Gardinentragband nach Anspruch 1, da- Schlitz zum Halten des Köpfchens dient. Zur Behedurch
gekennzeichnet, daß der überstehende Teil bung des Nachteils, daß der Schenkel des U-förmi-(106)
des Tragbandes (10) «ine gegenüber den gen Gleitstücks teilweise sichtbar ist, schlägt die
übrigen Bandteilen geringere Fadendichte auf- a5 DL-Gbm-Schrift 13 877 vor, anstatt der Schlitze aufweist,
gesetzte Laschen am Tragband anzuordnen. Das
3. Gardinentragband nach Anspruch 1 oder Tragband gemäß der FR-PS 1 216 856 wird zwecks
nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- Bildung eines Köpfchens so angeordnet, daß der
zeichnet, daß der überstehende Teil (10 b) des obere nach innen umgeschlagene Rand der Gardine
Tragbandes (10) eine von den übrigen Bandteilen 30 übersteht.
abweichende Musterung, Farbmusterung oder Eine weitere Möglichkeit zur Abdeckung des Spal-
Färbung aufweist. - - tes zwischen Bandoberkante und Schienenunterkanle
4. Gardinentragband nach den Ansprüchen 1 . ergibt sich bei dem Trag- und Faltenlegeband gemäß
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durchgehende der CH-PS 473 565. Hierbei weist das Band auf sei-Versteifungsmittel,
wie Kunststoffdrähte oder 35 ner Rückseite in mehreren, in Bandlängsrichtung -fäden (ILl, 12), oder Teilversteifungsmittel, wie verlaufenden Reihen mit verschiedenen Abständen
Kunststoffstäbchen, im Tragband eingearbeitet zur Bandoberkante Schlaufen zur Aufnahme von
sind. Aufhängeelementen auf, so daß das Befestigen dieser
5. Gardinentragband nach den Ansprüchen 1 Aufhängeelemente an verschieden hohen Aufhängebis
4, dsidurch gekennzeichnet, daß der überste- 40 punkten ein Verdecken des Spaltes bewirkt.
hende Toil (10 b) des Tragbandes (10) eine durch Beide Lösungen sind aber auf das Tragband geAuswahl
der Anzahl, Dicke und Dichte der ' maß der Erfindung nicht anwendbar, weil eine Köpfdurchgehenden
Versteifungsmittel (11, 12) oder chenbildung mit Hilfe eines Gardinenüberstandes
einer Kombination daraus bewirkte geringere wegen der über die Oberkante des Tragbandes ver-Versteifung
als in den übrigen Bandteilen auf- 45 laufenden Zugschnur und eine verschieden hohe Anweist.
Ordnung der Aufhängeschlaufen wegen der im oberen Bandrand befindlichen Aufhängeschlitze nicht
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007111 DE2007111B2 (de) | 1970-02-17 | 1970-02-17 | Tragband für Gardinen, Vorhänge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007111 DE2007111B2 (de) | 1970-02-17 | 1970-02-17 | Tragband für Gardinen, Vorhänge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2007111A1 DE2007111A1 (de) | 1971-08-26 |
| DE2007111B2 true DE2007111B2 (de) | 1974-08-15 |
| DE2007111C3 DE2007111C3 (de) | 1975-04-03 |
Family
ID=5762464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702007111 Granted DE2007111B2 (de) | 1970-02-17 | 1970-02-17 | Tragband für Gardinen, Vorhänge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2007111B2 (de) |
-
1970
- 1970-02-17 DE DE19702007111 patent/DE2007111B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2007111C3 (de) | 1975-04-03 |
| DE2007111A1 (de) | 1971-08-26 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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