DE2007258B2 - Dioptervisier - Google Patents

Dioptervisier

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DE2007258B2 DE19702007258 DE2007258A DE2007258B2 DE 2007258 B2 DE2007258 B2 DE 2007258B2 DE 19702007258 DE19702007258 DE 19702007258 DE 2007258 A DE2007258 A DE 2007258A DE 2007258 B2 DE2007258 B2 DE 2007258B2
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    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
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Description

4. Dioptervisier nach Anspruch 2 oder 3, da- Mit dem erfindungsgemäßen Dioptervisier ist in durch gekennzeichnet, daß die Einstellscheibe (11) vorteilhafter Weise erreicht, daß sowohl ohne lichtmit einem über den Stellhebel (8) und den Dreh- absorbierende Filter als auch ircit dem Einsatz eines arm (4) reichenden Einstellkranz (15) versehen schwach absorbierenden Filters gezielt werden kann, ist, und daß ein aus dem Einstellkranz (15) nach 40 nämlich dann, wenn sich die beiden Polarisationsinnen ragender Anschlagstift (14) vorgesehen ist, ebenen decken. Ferner ist auch das Zielen mit einem der beim Bewegen der Einstellscheibe auf eine Filter möglich, das praktisch nicht mehr lichtdurchihrer Endlagen zu den Stellhebel (8) und den lässig ist, nämlich dann, wenn die Polarisations-Dreharm (4) gemeinsam um die Lagerachse des ebenen der beiden Filter um 90° gegeneinander verletzteren aus der optischen Achse (6) heraus- 45 dreht sind.
schwenkt. Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungs
gemäßen Dioptervisiers besteht darin, daß auf dem rohrförmigen Gehäuse an dem Stellhebel anliegend
eine mit dem Stellhebel in Wirkeingriff stehende Ein-
50 Stellscheibe drehbar gelagert ist. Die Einstellscheibe hat den Vorteil, daß ihre Bedienung die gleiche ist
Die Erfindung betrifft ein Dioptervisier, dessen wie die zur Veränderung anderer Zielgeräte, daß sie Okular in einem rohrförmigen Gehäuse angeordnet also dem Schützen geläufig ist und er sie auch gut und zum kontinuierlichen Einstellen der Helligkeit im Griffbereich hat.
durch zwei im Gehäuse in der optischen Achse des 55 Wenn nach einer weiteren vorteilhaften Weiter-Dioptervisiers hintereinander angeordnete Polarisa- bildung die Einstellscheibe mit einer Skala versehen tionsfilter abgedeckt ist, von denen das erste am ist, ist es möglich, schon vor dem Zielen eine geGehäuse befestigt und das zweite an einem von außen wünschte Lichtabschwächung einzustellen, die den zu betätigenden schwenkbaren Stellhebel angeordnet physiologischen Gegebenheiten des menschlichen und mit dem Stellhebel um bis zu 90° um die opti- 60 Sehvermögens Rechnung trägt,
sehe Achse verschwenkbar ist. Um mit derselben Einstellscheibe zugleich das
Bei einem bekannten Dioptervisier dieser Art Filter vollständig aus der Visierlinie herausschwenken macht sich, insbesondere bei schlechten Lichtverhält- zu können, kann das erfindungsgemäße Dioptervisier nissen, nachteilig die dauernde Lichtabschwächung noch dadurch weitergebildet werden, daß die Eindurch die beiden ständig eingefügten Polarisations- 65 stellscheibe mit einem über den Stellhebel und den filter bemerkbar. Zweckmäßigerweise sollte ein der- Dreharm reichenden Einstellkranz versehen ist, und artiger Diopter daher so aufgebaut sein, daß beide daß ein aus dem Einstellkranz nach innen ragender Filter aus dem Durchblick des Diopters entfernt Anschlagstift vorgesehen ist, der beim Bewegen der
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Einstellscheibe auf eine ihrer Endlagen zu den Stell- gesichert. Ein Anschlagstift 14 durchquert einen Einhebel und den Dreharm gemeinsam um die Lager- stellkranz 15, der vor dem Anschlagstift 14 zur Aufachse des letzteren aus der optischen Achse heraus- nähme des Endes 16 des Dreharms 4 ausgespart (17) schwenkt. Die Einstellscheibe dient also sowohl zum ist.
Einschwenken des Filters in die Visierlinie als auch 5 Die Funktion des Dioptervisiers ist in den F i g. 4 zum kontinuierlichen Einstellen des Absorptions- bis 6 dargestellt. F i g. 4 zeigt die Polarisationsfilter grades. 5 α, 5 ft mit um 90° gegenseitig verschwenkten PoIa-Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand risationsebenen, also mit maximaler Absorption, schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 5 zeigt die Polarisationsfilter 5 a, 5 b mit sich Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Okular des io nahezu überdeckenden Polarisationsebenen, also mit Diopters, minimaler Absorption, und F i g. 6 zeigt die ausge-F i g. 2 einen Dreharm mit eingesetztem Polarisa- schwenkten Polarisationsfilter 5 a, 5 b, jeweils in tionsfilter, einem Schnitt nach der Schnittlinie IV-IV der F i g. 1. Fig. 3 einen Stellhebel mit eingesetztem Polarisa- In der ersten Stellung ist durch Verdrehen der tionsfilter, und die 15 Einstellscheibe 11 der Stellhebel 8 mittels des durch F i g. 4, 5 und 6 verschiedene Stellungen der PoIa- die Längsbohrung 10 hindurchgreifenden Zapfens 9 risationsfilter. bis an c'nen Endanschlag 13, der durch einen Querin einem rohrförmigen Gehäuse 1 ist eine Diopter- schlitz in dem rohrförmigen Gehäuse 1 gebildet ist, scheibe (nicht eingezeichnet) untergebracht. An einem geführt. Der Drehann 4 ist hierbei in seiner Lage Bund 2 dieses rohrförmigen Gehäuses 1 ist mittels ao durch seine Befestigung am Bund 2 fixiert. In dieser eines Schraubenbolzens 3 ein Dreharm 4 drehbar ge- Stellung kreuzen sich die Polarisationsebenen der lagert. Der Drehann 4 umfaßt an seinem Ende ein beiden Polarisationsfilter 5 α, 5 6, so daß das Licht Polarisationsfilter 5 a, das in der gezeigten Darstel- maximal absorbiert wird. In der Stellung nach F i g. 5 lung in die Visierlinie 6 eingeschwenkt ist. Mit ihm ist der Stellhebel 8 nahezu in Deckung mit dem Drehüber einen Klemmring 7 drehbar verbunden ist ein 25 arm 4 gebracht, so daß sich entsprechend auch die Stellhebel 8, der an der Verbindungsstelle ebenfalls Polarisationsebenen der beiden Polarisationsfilter 5 a, ein Polarisationsfilter 5 b umfaßt. Beide Polarisa- 5 b nahezu decken, also eine minimale Lichtabsorptionsfilter weisen relativ zu den Längsachsen von tion erfolgt. Beim Weiterdrehen der Einstellscheibe Dreharm 4 und Stellhebel 8 die gleiche Polarisations- 11 erfaßt der Anschlagstift 14 das seitliche vorgeebene auf. An dem Stellhebel 8 ist ein Zapfen 9 be- 30 zogene Ende des Dreharms 4, wodurch nicht nur festigt, der in einen Längsschlitz 10 einer Einstell- dieser Dreharm 4, sondern auch der Stellhebel 6 um scheibe 11 eingreift. Die Einstellscheibe 11 ist durch die Achse des Schraubenbolzens 3 herum aus der einen Sicherungsring 12 im rohrförmigen Gehäuse 1 Visierlinie 6 herausgeschwenkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

werden können, ohne daß hierfür größere Manipula- Patentansprüche: tionen notwendig sind. Zu bedenken ist hierbei, daß ein Austausch des Diopters gegen einen Diopter ohne
1. Dioptervisier, dessen Okular in einem rohr- Polarisationsfilter nicht möglich ist, ohne daß dadurch förmigen Gehäuse angeordnet und zum konti- 5 die Zielgenauigkeit beeinträchtigt wird. Aus dem nuierlichen Einstellen der Helligkeit durch zwei gleichen Grunde muß auch dafür Sorge getragen werim Gehäuse in der optischen Achse des Diopter- den, daß der Ausbau der Polarisationsfilter die Lage visiers hintereinander angeordnete Polarisations- des Diopters nicht verändert. Der Schütze soll vielfilter abgedeckt ist, von denen das erste am Ge- mehr, möglicherweise sogar im Anschlag, den Diopter häuse befestigt und das zweite an einem von io den jeweils herrschenden Lichtverhältnissen so anaußen zu betätigenden schwenkbaren Stellhebel passen können, daß er sowohl eine mehr oder weniger angeordnet und mit dem Stellhebel um bis zu 90° starke Lichtabsorption durch Verschwenken der um die optische Achse verschwenkbar ist, da- Polarisationsfilter erzielen als auch, nach Möglichkeit durch gekennzeichnet, daß das erste durch dieselben Einstellelemente, die Polarisations-Polarisationsfilter (S a) an dem einen Ende eines 15 filter aus dem Diopter entfernen kann.
Droharms (4) angebracht ist, der mit seinem Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
anderen Ende auf einer parallel zur Visierlinie ein Dioptervisier der eingangs genannten Art zu verlaufenden Lagerachse an einem Bund (2) des schaffen, bei dem mit denselben Einstsllelementen Gehäuses (1) drehbar gelagert ist, daß der Dreh- sowohl in bekannter Weise ein Steuern der Lichtarm (4) und der das zweite Polarisationsfilter (5 b) 20 absorption durch Verschwenken der Polarisationsaurnehmende Stellhebel (8) über hohlzylindrische, filter wie auch das vollkommene Herausschwenken die Polarisationsfilter (5 a, 5 b) umfangende Fas- der Polarisationsfilter aus dem Durchblick des Visiers sungen (7) drehbar miteinander verbunden sind, möglich ist.
und daß der Dreharm (4) und der Stellhebel (8) Diese Aufgabe wire erfindungsgemäß dadurch gegemeinsam um die Lagerachse des Dreharms (4) 25 löst, daß das erste Polarisationsfilter an dem einen aus der optischen Achse (6) herausschwenkbar Ende eines Dreharms angebracht ist, der mit seinem sind. anderen Ende auf einer parallel zur Visierlinie ver-
2. Dioptervisier nach Anspruch 1, dadurch ge- laufenden Lagerachse an einem Bund des Gehäuses kennzeichnet, daß auf dem rohrförmigen Ge- drehbar gelagert ist, daß der Dreharm und der das häuse (1) an dem Stellhebel (8) anliegend eine mit 30 zweite Polarisationsfilter aufnehmende Stellhebel über dem Stellhebel (8) in Wirkeingriff stehende Ein- hohlzylindrische, die Polarisationsfilter umfangende Stellscheibe (11) drehbar gelagert ist. Fassungen drehbar miteinander verbunden sind, und
3. Dioptervisier nach Anspruch 2, dadurch ge- daß der Dreharm und der Stellhebel gemeinsam um kennzeichnet, daß die Einstellscheibe (11) mit die Lagerachse des Dreharms aus der optischen einer Skala versehen ist. 35 Achse herausschwenkbar sind.
DE19702007258 1970-02-18 1970-02-18 Dioptervisier Expired DE2007258C3 (de)

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DE2007258A1 DE2007258A1 (de) 1971-09-02
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DE2007258C3 DE2007258C3 (de) 1974-05-16

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DE3004635C2 (de) * 1980-02-08 1982-01-14 Walter 7500 Karlsruhe Gehmann Dioptervisier
DE3613513A1 (de) * 1986-04-22 1987-10-29 Walter Gehmann Dioptervisier

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DE2007258A1 (de) 1971-09-02
DE2007258C3 (de) 1974-05-16

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