DE2007496C3 - Verschiebematrix mit passiven Matrixelementen zur parallelen Verschiebung von Informationen - Google Patents
Verschiebematrix mit passiven Matrixelementen zur parallelen Verschiebung von InformationenInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Verschiebematrix mit passiven Matrixelementen zur parallelen Verschiebung
von auf Eingangsleitungen liegenden Informationen, insbesondere um ein oder mehrere. Schrille in 5<>
einem Takt.
Verschiebespeicher oder Verschieberegister spielen in informationsverarbeitenden Maschinen eine große
Rolle, da derartige Schaltungsanordnungen die Informationen in zwei Richtungen, sowohl in Serie als
auch parallel verschieben können. Für die serienweise Verschiebung eignen sich am besten die bekannten
ein- oder mehrtaktigcn Schieberegister, die die zu verschiebenden Informationen speichern und durch Anlegen
eines Taktes um jeweils eine oder mehrere Stellen nach links oder mich rechts verschieben. Ein
derartiges Schieberegister ist z. B. in der deutschen Auslegeschrift 1 198 599 beschrieben. Diese Schieberegister
haben jedoch den Nachteil, daß die Parallelverschiebung einer mehrstelligen Information um
mehr als eine Stelle in mehreren Einzelschritten vorgenommen
werden muß, so daß die Verschiebezeit sich aus der Anzahl der zu einer Verschiebung erforderlichen
Takte ergibt. Außerdem müssen die einzelnen Speicherzellen des Schieberegisters aus bistabilen
oder mehrstabilen Kippschaltungen bestehen, in die eine Information eingeschrieben werden kann,
und aus denen die gespeicherte Information zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder ausgelesen werden
kann. Das Vorhandensein dieser aktiven Speicherzellen in derartigen Schieberegistern macht diese technisch
sehr aufwendig, so daß derartige Lösungen zur Parallelverschiebung von mehrstelligen Informationen
um mehrere Stellen in einem Takt völlig ungeeignet sind. Ein weiterer Nachteil dieser Art Schieberegister
besteht darin, daß die einzelnen Stufen der Schieberegister bei einer Veischiebung umgeschaltet werden
müssen, wodurch insbesondere bei sehr schnellen Schieberegistern die Verschiebezeit um die Schaltzeit
der einzelnen Stufen verlängert wird.
Durch die deutsche Patentschrift 900 281 ist es weiterhin bekannt, zur Rechts- und Linksverschiebung
von Ziffern Matrizen mit Speicherzellen zu verwenden, die z. B. nach dem Glimmbogen-Prinzip arbeiten.
Die Zahl bzw. Ziffer wird bei dieser Anordnung durch Leitungsgruppen an die Zelle gebracht.
Wenn nun eine der weiterhin vorhandenen Verteilungsleitungen auf Spannung gebracht wird, so können
nur die Glimmbogen in einer Zeile oder Leiste der Matrix zünden, zu welcher die Verteilungsleitung
Verbindung hat. Die Spannung des Glimmbogens wird durch Ausgangsdrähte entnommen und die in
dieser Speicherzelle gespeicherte Zahl an die gewünschte Stelle gebracht. Diese Anordnung hat jedoch
auch den Nachteil, daß zur Verschiebung einer Zahl oder Ziffer ein Zünden der Speicherzelle und damit
ein Umschalten erforderlich ist, das den Verschiebezyklus besonders bei sehr schnellen Verschiebeanordnungen
wesentlich verlängert.
Des weiteren ist durch die deutsche Auslegeschrift 1 179 399 eine Anordnung von magnetischer. Schieberegistern
bekanntgeworden, die eine Verschiebung eir.cr Zahl dadurch erreicht, daß die Schieberegister derart
zu einem Netzwerk vereinigt sind, daß sie sich mit verschiedenen Koordinatcneinrichtungcn in den einzelnen
Registerstufen kreuzen, und daß steuerbare Schaltglieder solcher Art vorgesehen sind, daß eine
Information aus einer Registerstufe in einer wählbaren Koordinateneinrichtung zur nachfolgenden Registerstufe
weitergegeben wird. Das Netzwerk ist dabei als Matrix mit zwei oder mehr Koordinaten ausgebildet.
In einer speziellen Ausführungsform sind nach dieser Auslegeschrift die Schieberegister der
Zeilen und/oder Spalten je für sich zu geschlossenen Ringen zusammengeschaltet. Jedoch hat auch diese
Schaltungsanordnung den Nachteil, daß aktive Speicherstufen verwendet werden müssen, die zum Verschieben
einer anliegenden Zahl oder Ziffer umgeschaltet werden, so daß die Schaltzeit der einzelnen
Stufen in die Zeit für den Verschiebezyklus eingeht.
Weiterhin ist durch die deutsche Auslegeschrift 1 249 345 eine Verschiebematrix für Parallelverschiebung
eines Wortes bckanntcewordcn, die es unter
Verwendung handelsüblicher Transformatoren und Dioden ermöglicht, eine eingespeicherte Information
aus einem Eingaberegister in ein Ausgaberegister ohne Umschalten der ein/einen Matrixelemente zu übertragen,
wobei gleichzeitig die Verschiebung dieser Information um eine bestimmte Zahl von Stellen erfolgt.
Obwohl liier eine Verschiebematrix für Parallelverschiebung mit passiven Schaltungselementen ge-
zeigt ist, hat diese Verschiebematrix jedoch den Nachteil, daß sie aus Transformatoren und Dioden
aufgebaut ist, so daß die Herstellu.-.g einer derartigen
Matrix äußerst kompliziert wird und die Funkiionssicherheit speziell im oberen Frequenzhereich zweifelhaft
isi, da hier die induktiven Kopplungen und die Vorgänge beim Ein- und Ausschalten der anliegenden
Signale nicht mehr mit Sicherheit beherrscht werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die eine Verschiebung
von Zahlen oder Ziffern parallel um eine oder mehrere Stellen nach recht und nach links
ermöglicht, ohne daß die einzelnen Schaltgliedcr der Verschiebematrix umgeschaltet werden müssen, so
daß die Zeit für eine Verschiebung in· wesentlichen nur noch durch die Laufzeit der Elemente der Verschiebeanordnung
bestimmt wird.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Verschiebematrix aus N gleichartigen ao
Basiseinheiten besteht, die als monolithischer Halbleiter-Festwertspeicher ausgebildet sind, an die außer
den bekannten Daten- und Verschiebcrichtungs-Steuerleitungen sowie den an sich bekannten Stenerleitungen
für die Angabe des Verschiebewertes noch eine Basiseinheiten-Auswahlleitung angeschlossen ist.
Der Vorteil der vorliegenden Verschiebeanordnung besteht vor allem darin, daß sie aus einer Vielzahl
gleichartig aufgebauter Festwertspeicher besteht, die sich besonders zur Herstellung in monolithischer
Technik eignen und ohne weiteres eine Lesezeit im Nanosekundcngcbiet ermöglichen. Ein Umschalten
der einzelnen Elemente eines Festwertspeichers entfällt, da die einmal eingespeicherten Verbindungswege
bzw. Informationen ohne Umschalten lediglich abgefragt werden können, so daß nur die Signallaufzeit
vom Eingang der Verschicbcanordnung zu in Ausgang für die Verschiebezeit einer Zahl eine Roiic
spielt. Durch das in der erfindungsgemäßen Lösung angegebene Verbindungsprinzip der einzelnen Festwertspeicher
und der inneren Organisation dieser einzelnen Festwertspeicher ist es außerdem möglich, daß
die vorhandenen Zellen in einem Festwertspeicher alle zur Verschiebung ausgenutzt werden können, so
daß keine Spcicherstellen in einer Matrix unausgenutzt
bleiben.
Die Erfindung wird nun an Hand von in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
In den Zeichnungen bedeutet
F i g. 1 ein Prinzipschaltbild einer Basiseinheit für
eine Verschiebeschaltung,
F i g. 2 eine Verschiebeanordnung zur parallelen Rechts- und Linksverschiebung von 16 Datenbits
und
Fig. 3 ein Funktionsdiagramm mit 16 Basiseinheiten.
Das in Fig. 1 gezeigte Prinzipschaltbild zeigt vor
allem die erforderlichen Eingangs-, Ausgangs- und Steuerleitungen für eine Basiseinheit der Verschiebeanordnung
nach Fig. 2. Im Ausführungsbeispiel besitzt jede Basiseinheit 4 Eingangsleitungen, an denen
die Eingangssignale D1, bis D1, liegen; weiterhin 3 Leitungen,
an denen die Kontrollbits C1 bis C3 anliegen,
eine Leitung, auf die das Signal der Verschieberichtung (links oder rechts) gegeben wird und eine Leitung,
auf die ein Selektionssignal S gegeben wird, das innerhalb einer Verschiebeeinrichtung, die aus mehreren
Basiseinheiten besteht, beim Auftreten diese bestimmte Basiseinheit auswählt und weiterhin
4 Ausgangsleitungen, auf denen die Ausgangsdaten O11 bis O,i abgenommen und wei'crgcleitet werden
können.
Die Verbindungen innerhalb der Basiseinheit nach Fig. 1 sind so ausgeführt, daß bis zu vier Eingangsdatenbits
bis zu drei Stellen nach links oder nach rechts direkt verschoben werden können. Wenn das
Kontrollsignal, das aus den drei Bit:; C, C2 und C,
besteht in der binären Schreibweise r--- 4 (LOO), dann
werden die Ausgangsbits den Wert Null (0000) annehmen. Bei einem Kontrollsignal C1 bis C3, das
größer 4 ist, folgen die Ausgangsdatcnsignale einem besonderen Algorithmus, der das Zusammenschalten
mehrerer solcher Basiseinheiten zu einer großen Verschicbcanordnung,
mit der parallel mehrere anliegende Datenbits um eine oder mehrere Stellen gleichzeitig
verschoben werden können, ermöglicht. Die Zusammenhänge zwischen den Eingangsdaten D11
bis D1,, den Kontrollsignalcn C1 bis C.,, dem Vcrschiebesignal
S1, und den Ausgangsdaten On bis O11
sind in den nachfolgenden Tabellen 1 und 2 dargestellt. Die Tabelle 1 zeigt dabei die Zusammenhänge
bei der Linksverschiebung und die Tabelle 2 die Zusammenhänge bei der Rechtsverschiebung.
Tabelle Links-Verschiebung (SD - Q)
| Eingang: | Cj | C, | C1 | 0,, | X | n,, | D„ | Ausgang | O1. | O1, | O1, |
| SD | 0 | 0 | 0 | X | X | X | X | O11 | Dc | Di, | D11 |
| 0 | 0 | 0 | 1 | X | X | X | X | Da | Di, | Dn | O |
| 0 | 0 | 1 | 0 | X | X | X | X | Dr | Da | O | O |
| 0 | 0 | I | 1 | X | X | X | X | D1, | O | O | O |
| 0 | 1 | 0 | 0 | X | X | X | X | Da | O | O | O |
| 0 | 1 | 0 | 1 | X | X | X | X | O | O | O | Da |
| 0 | 1 | 1 | 0 | X | X | X | X | O | O | Da | Dc |
| 0 | 1 | 1 | 1 | X | X | X | O | Da | Dr. | Di, | |
| 0 | O | ||||||||||
0 oder 1
Tabelle 2 Rechts-Verschiebung (SD = 1)
| Eingang: | C3 | C2 | C1 | Dd | Dc | D„ | D11 | Ausgang: | O1 | O„ | O1, |
| SD | 0 | 0 | 0 | X | X | X | X | O11 | Dc | Db | Da |
| 1 | 0 | 0 | 1 | X | X | X | X | Dd | Dd | Dc | Db |
| 1 | 0 | 1 | 0 | X | X | X | X | 0 | 0 | Dd | Dc |
| 1 | 0 | 1 | 1 | X | X | X | X | 0 | 0 | 0 | Dd |
| 1 | 1 | 0 | 0 | X | X | X | X | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 0 | 1 | X | X | X | X | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 1 | 0 | X | X | X | X | Da | Da | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 1 | 1 | X | X | X | X | Dt | Db | Da | 0 |
| 1 | Dc | ||||||||||
χ = 0 oder 1
An dieser Stelle soll bemerkt werden, daß alle Verbindungen innerhalb der Basiseinheit fest verdrahtet
sind und daß eine solche Basiseinheit als Festwertspeicher ausgebildet ist. Besonders vorteilhaft
ist dabei die Ausführung eines Festwertspeichers in monolithischer Technik entweder mit bipolaren
oder mit Feldeffekttransistoren. Es ist jedoch auch möglich, daß andere technische Ausführungen, wie
z. B. Kondensator-Festwertspeicher, verwendet werden können. Diese Verschiebeanordnung aus einer
Anzahl gleichartig aufgebauter Festwertspeicher, die im nachfolgenden an Hand des hexadezimalen Zahlensystems
erklärt wird, ist jedoch auch für jedes andere Zahlensystem mit allgemeinen Ziffern ausführbar.
Die dargestellten Beispiele zeigen nur wenige technische und logische Möglichkeiten des inneren
Aufbaus einer Basiseinheit. Das jedoch, was aller Basiseinheiten einer Art mit verschiedenem innerer
Aufbau gemeinsam ist und damit die Basiszelle cha rakterisiert. besteht in den Funktionen der Zufüh
rungsdrähte und Ableitungsdrähte sowie der Steuerdrähte, die an die Basiseinheit herangeführt werder
bzw. von ihr weggeführt werden.
Die Kapazität eines Festwertspeichers, mit derr eine komplette Basiseinheit realisiert werden kann
muß für dieses Beispiel eine Speicherkapazitiit vor 4-2» - 2'" Bits haben.
Der vollständige logische Aufbau einer Basiseinheil ist in der nachfolgenden Tabelle 3 angegeben
wobei die Bitkombinationen in der hexadezimaler Schreibweise dargestellt sind.
| O | O | 1 | 2 | --> EINGANGSDATEN | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | (D0 | ,Dc, | Dft, D0) | B | C | D | E | F | |
| 1 | O | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | /ί | B | C | D | E | F | ||
| 2 | O | 2 | 4 | 6 | 8 | A | C | E | 8 | 9 | /4 | 6 | 8 | A | C | E | ||
| 3 | O | 4 | 8 | C | 0 | 4 | 8 | C | 0 | 2 | 4 | C | 0 | 4 | 8 | C | ||
| O | 8 | O | 8 | 0 | 8 | 0 | 8 | 0 | 4 | 8 | 8 | 0 | 8 | 0 | 8 | |||
| O | 4 | 0 | 8 | 0 | ||||||||||||||
| rj | 5 | O | O | O | O | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
| η | 6 | O | O | O | .0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 7 | O | O | O | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | ||
| 8 | O | O | 1 | 1 | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 | 2 | 5 | 6 | 6 | 7 | 7 | |||
| ω | 9 | O | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 4 | 4 | 5 | £ | C | D | E | F | |
| Z | A | O | O | 1 | 1 | 2 | 2 | 3 | 3 | 8 | 9 | /ί | 5 | 6 | 6 | 7 | 7 | |
| O I 1 |
B | O | O | O | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | 4 | 5 | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 1/1 | C | O | O | O | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 1—1 O Qi |
D | O | O | O | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| H Z |
E | O | 8 | O | 8 | 0 | 8 | 0 | 8 | 0 | 0 | 0 | 8 | 0 | 8 | 0 | 8 | |
| O | F | O | 4 | 8 | C | 0 | 4 | 8 | C | 0 | 8 | 0 | C | 0 | 4 | 8 | C | |
| O | 2 | 4 | 6 | 8 | A | C | £ | 0 | 4 | 8 | 6 | 8 | A | C | E | |||
| 0 | 2 | 4 | ||||||||||||||||
In der Tabelle 3 stellen die Zahlen in den einzelnen Quadraten die Bitkombinationen der Ausgangssignale
dar. Zur Erklärung sei folgendes Beispiel herausgegriffen:
| Den Eingangsdaten: | A | - 1010 |
| und den Kontroll- | ||
| signalen: | 7 | - Olli |
| entspricht die Aus | ||
| gangsbitkombination : | 5 | - 0101 |
Im nachfolgenden soll an Hand der F i g. 2 und verschiedener Funktionstabellen die Zusammenschaltung
von mehreren Basiseinheiten nach Fig.1· zu einer Verschiebecinheit beschrieben werden.
Die Anzahl der Basiseinheiten N, die für eine Verschiebeeinheit mit η Eingangssignalen notwendig
ist, kann durch folgende Gleichung ausgedrückt werden:
N ä (N/4)2
Somit besteht eine Verschiebeeinheit für z.B. 16 Eingangsbits oder -signale aus 16 Basiseinheiten
nach Fig. 1. Eine Verschiebeanordnung für 16 Eingangssignale
ist in F i g. 2 dargestellt.
Bei dieser Verschiebeeinheit sind alle gleichwertigen
Ausgärgc aller Basiseinheiten in einer Zeile untereinander durch logische ODER-Glieder miteinander
verbunden. Den Dateneingängen D1 bis D16
aller Basiseinheiten in einer Spalte werden die gleichen Eingangssignale zugeführt. Auf diese Weise
entsteht eine Matrix, bei der an der ersten Zeile die Ausgangssignale O1, O.„ O.,, O4, in der zweiten Zeile
die Ausgangssignale ΟΓι, O11, O7, O8 und in der letzten
Zeile die Ausgangssignale O13, O14, O15 und O10
erzeugt werden. Die Zusammensetzung der einzelnen Ausgangssignale O1 bis O1B ergibt sich aus der nachfolgenden
Tabelle 4.
01 = O0
02 - O,,
O7 -
O16 =
Tabelle 4
1 4 O0 2
1 4 O0 2
O1,2 1- Ob 3 +
Oc7 4- Oc 8
In der Verschiebeanordnung nach F i g. 2 liegen an
allen Basiscinheilen die Kontrollsignale C1 und C2
sowie das Vcrschiebesignal Sä parallel an. Das Kontrollsignal
C3 wird abwechselnd in wahrer und komelementarer
Form, beginnend mit der Basiseinheit I, mit allen Basiseinheiten innerhalb der Verschiebeanordnung
verbunden. Um eine Verschiebung der anliegenden Eingangsdatensignale zu erreichen, werden
an die Basiseinheiten abhängig von der Verschieberichtung und vom Schiebebetrag die einzelnen
Basiseinheiten ausgewählt. Zum Beispiel werden bei einer Linksverschiebung um 5 Stellen die Basiseinheiten
5, 9, 10, 14 und 15 selektiert und aktiviert. Die Ausgangssignale, die an den Ausgängen der einzelnen
Basiseinheiten der Verschiebeanordnung bei einer Eingangsdatenbitkonfiguration von
0100 0011 0010 0001
entstehen, sind aus Fig. 3 zu entnehmen.
Um die logischen Zusammenhänge innerhalb der Verschiebeanordnung bei der beschriebenen Verschiebung
um 5 Stellen besser erkennen zu können,
sind in Fig. 3 die Basiseinheiten 5, 9, 10, 14 und 15
stark umrandet, was andeuten soll, daß diese entsprechend unserem Beispiel ausgewählt und aktiviert
sind.
Der wesentliche Vorteil, der sich auch zur Zusammenschaltung mehrerer Basiseinheiten gemäß
F i g. 1 zu einer Verschiebeanordnung gemäß F i g. 2 ergibt, besteht darin, daß es dadurch möglich ist. daß
die Anzahl der notwendigen Speicherbits innerhalb der verwendeten Festwertspeicher stark reduziert
wird. Wenn nämlich z. B. eine Verschiebeeinheit, die aus einem Festwertspeicher bestehen würde, z. B. mit
16 Eingangs- und 16 Ausgangsleitungen versehen würde und außerdem die Fähigkeit haben sollte, die
anliegenden Eingangsdatenbits nach links und nach rechts bis zu 16 Stellen zu verschieben, dann wurden
21β· 16-2-2* = 2«
Speicherbits benötigt.
Durch die Aufteilung der Verschiebeeinheit auf mehrere, nach dem besonderen Algorithmus ausgelegte
Basiseinheiten war es hingegen möglich, die Anzahl der erforderlichen Speicherbits auf
16-4-28 = 211
Speicherbits zu reduzieren.
Speicherbits zu reduzieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verschiebematrix mit passiven Matrixelementen zur parallelen Verschiebung von auf
Eingangsleitungen liegenden Informationen, insbesondere um ein oder mehrere Schritte in einem
Takt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebernalrix aus N gleichartigen Basiseinheiten
(1 bis 16) besteht, die als monolithischer Halbleiter-Festwcrtspeicher
ausgebildet sind, an die außer den bekannten Daten- und Verschicberichtungs-Steuerleitungen
(D und .5D) sowie den an sich bekannten Steuerleitungen (C) für die Angabe
des Verschiebewertes noch eine Basiseinheiten-Auswahlleitung (S) angeschlossen ist.
2. Verschiebematrix nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Basiseinheiten
innerhalb einer Verschiebematrix mit η Eingangsinformationen
gleich N (n/4)1. «
3. Verschiebematrix nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der
Verschiebeeinheit alle gleichwertigen Ausgänge der Basiseinheiten (1 bis 16) in einer Zeile untereinander
durch logische ODER-Glieder verbunden »5 sind und den Dateneingängen (D, bis D1,,) aller
Basiseinheiten in einer Spalte gleiche Eingangssignal
zugeführt werden und daß an allen Basiseinheiten die Kontroll- oder Steuersignale (C) sowie
das Verschiebesignal (5D) parallel anliegen.
4. Verschiebematrix nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontrollsignal (z. B. C3),
abwechselnd in wahrer oder komplementärer Form, beginnend mit der Basiseinheit 1 mit allen
Basiscinheiten (1 bis 16) innerhalb der Verschiebematrix über Steuerleitungen verbunden ist.
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DE19702007496 DE2007496C3 (de) | 1970-02-19 | 1970-02-19 | Verschiebematrix mit passiven Matrixelementen zur parallelen Verschiebung von Informationen |
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| GB2097571A GB1323825A (en) | 1970-02-19 | 1971-04-19 | Data shift apparatus |
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| DE2007496B2 DE2007496B2 (de) | 1974-06-27 |
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ID=5762638
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Families Citing this family (1)
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1970
- 1970-02-19 DE DE19702007496 patent/DE2007496C3/de not_active Expired
-
1971
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- 1971-04-19 GB GB2097571A patent/GB1323825A/en not_active Expired
Also Published As
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| GB1323825A (en) | 1973-07-18 |
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| FR2080605A1 (de) | 1971-11-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |