DE200761C - - Google Patents

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DE200761C
DE200761C DENDAT200761D DE200761DA DE200761C DE 200761 C DE200761 C DE 200761C DE NDAT200761 D DENDAT200761 D DE NDAT200761D DE 200761D A DE200761D A DE 200761DA DE 200761 C DE200761 C DE 200761C
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DENDAT200761D
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K39/00—Devices for relieving the pressure on the sealing faces
    • F16K39/04—Devices for relieving the pressure on the sealing faces for sliding valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 200761 '-KLASSE 47g\ GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Absperrschieber mit zwei Absperrplatten und Entlastungsvorrichtung". Gemäß der Erfindung ist zwischen den Absperrplatten ein von diesen getragener und mit einer Querbohrung versehener Drehkörper angeordnet, der beim Anheben der Spindelmutter von dieser derart gedreht wird, daß seine Querbohrung zur Erzielung der Entlastung mit Bohrungen der beiden Ab-Sperrplatten in Verbindung kommt, bevor die Mutter die Absperrplatten mitnimmt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt nach 1 -1 der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach 2-2 der Fig. ι (die in Fig. 1 veranschaulichte Anzeigevorrichtung für die jeweilige Stellung des Abschlußorganes ist hierbei weggelassen).
Fig. 3 ist teilweise ein Grundriß mit weggelassenem Handrad und teilweise ein Längsschnitt nach .3-3 der Fig. 1.
Die Fig. 4, 5 und 6 sind teilweise wagerechte Schnitte nach x-x der Fig. 1 bei verschiedenen Stellungen der auf der Spindel sitzenden Schraubenmutter.
Fig. 7 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt durch eine besondere Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 8 ist ein wagerechter Schnitt nach 8-8 der Fig. 7.
Fig. 9 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt durch eine weitere Ausführungsform.
Fig. 10 ist ein wagerechter Schnitt nach 10-10 der Fig. 9.
In dem Schiebergehäuse A werden die beiden Absperrplatten C mittels Leisten B geführt. Die Platten C sind in der Mitte ihrer einander zugekehrten Flächen derart ausgespart, daß sie einem Drehkörper D, z. B. einer Kugel, eine passende Lagerung bieten. Eine in dem Drehkörper D vorgesehene Querbohrung D' kann mit Kanälen C der beiden Platten C durch Drehung des Körpers D in Verbindung gebracht werden. Der Drehkörper D verlängert sich nach oben in einen zylindrischen Teil E, von dem aus zwei Zungen E' aufwärtsragen, welche in entsprechende Aussparungen einer Schraubenmutter F eingreifen; der Drehkörper D ist mit der Schraubenmutter F für Bewegungen in Richtung der Längsachse nicht gekuppelt, sondern nur auf Drehung, so daß er von der Schraubenmutter in Drehung versetzt wird, wenn letztere eine Schraubenbewegung ausführt.
Die Schraubenmutter, welche ihre Bewegung durch die Spindel G und ein Handrad H erhält, ist mit zwei Nasenstücken F', F' versehen, welche in schraubenförmige Nuten/ an der Innenseite jeder der Platten C eingreifen.
Wenn der Drehkörper D die aus den Fig. 1, 2, 3 und 5 ersichtliche Mittelstellung einnimmt, so ist es zwecks Öffnung des Schiebers erforderlich, das Handrad H zu drehen. Die Drehbewegung der Spindel G bewirkt zunächst ein Anheben der Mutter F, aber die Nasen F', F', welche in die schraubenförmigen Nuten / eingreifen, bewirken gleichzeitig eine Drehbewegung der Schraubenmutter F um einen Bruchteil einer Umdrehung, der
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gleich ist der wagerechten Projektion der Nuten /. Bei dieser Drehbewegung nimmt die Schraubenmutter F den Drehkörper D mit, bis die Bohrung D' des letzteren in Verbindung mit den Kanälen C der Platten C kommt. In diesem Augenblick beginnt der Druckausgleich zwischen den Außenseiten der beiden Platten; bei Weiterdrehung des Handrades H setzt die Schraubenmutter F ihre Aufwärtsbewegung fort und hebt hierbei die Platten, die den Drehkörper D mitnehmen.
Die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der nach den Fig. 1 bis 6 dadurch, daß der Drehkörper D an seinem oberen Teil eine aus einem doppelten Schraubengang J bestehende Verlängerung besitzt, welche in entsprechende, außen auf der Schraubenmutter F angeordnete Nuten eingreift; letztere ist mit zwei rechtwinkligen Nasen F', F' ausgestattet, die sich in je einer senkrechten Nut /', I' der Platten C bewegen können.
Beim Anheben der Mutter führt diese gegenüber den Platten C einen der Länge der Nuten /' entsprechenden toten Gang aus, wobei sie den Drehkörper D in die Entlastungsstellung bewegt. Darauf kommen die Nasen F' in Berührung mit der wagerechten Fläche C" der Nuten /', der Drehkörper hört auf sich zu drehen, und die Platten werden gemeinsam mit dem Drehkörper wie bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 6 angehoben.
Bei dem in den Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Schraubenmutter F mit einem zweiten Innengewinde F' versehen, dessen Ganghöhe etwa 7 bis 8 mal größer ist als die der Spindel G, und in welches zwei schraubenförmige Führungsstücke D" des Drehkörpers D eingreifen. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Absperrschieber mit zwei Absperrplatten und Entlastungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Absperrplatten (C) ein von diesen getragener, mit einer Querbohrung (D') versehener Drehkörper (D) angeordnet ist, der beim Anheben der Spindelmutter (F) von dieser derart gedreht wird, daß seine Querbohrung (D') zwecks Erzielung der Entlastung mit Bohrungen (C) der beiden Absperrplatten (C) in Verbindung kommt, bevor die Spindelmutter (F) die Absperrplatten mitnimmt.
2. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (F), welche mit dem zweckmäßig kugelförmig gestalteten Drehkörper (D) auf Drehung gekuppelt ist, mittels zweier Führungsstücke (F') in schraubenförmige Nuten der beiden Absperrplatten (C) eingreift, so daß sie beim Beginn der Drehbewegung der Spindel (G) eine begrenzte Drehbewegung ausführt, wobei sie den Drehkörper (D) mitnimmt.
3. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper (D) mittels eines doppelten Gewindeganges in schraubenförmige Nuten der Mutter (F) eingreift, die sich mittels Führungsstücken (F') in geradlinigen Nuten (I') der beiden Absperrplatten (C) verschieben kann, so daß bei einer Ver-Schiebung der Mutter gegen die Absperrplatten (C) der Drehkörper (D) gedreht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE200761C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897788C (de) * 1950-01-29 1953-11-23 Wilhelm Mittelmann G M B H Absperrschieber
DE1075391B (de) * 1960-02-11 Klein, Schanzlin S. Becker Aktiengesellschaft, Frankenthal (Pfalz) Absperrschieber, insbesondere Zweiplattenkeilschieber mit innenliegendem Spindelgewinde und beweglich angeordneten Schieberplatten
DE1150552B (de) * 1956-08-31 1963-06-20 Zimmermann & Jansen Gmbh Absperrschieber mit zwei Absperrplatten und zwei keilfoermigen Druckstuecken

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075391B (de) * 1960-02-11 Klein, Schanzlin S. Becker Aktiengesellschaft, Frankenthal (Pfalz) Absperrschieber, insbesondere Zweiplattenkeilschieber mit innenliegendem Spindelgewinde und beweglich angeordneten Schieberplatten
DE897788C (de) * 1950-01-29 1953-11-23 Wilhelm Mittelmann G M B H Absperrschieber
DE1150552B (de) * 1956-08-31 1963-06-20 Zimmermann & Jansen Gmbh Absperrschieber mit zwei Absperrplatten und zwei keilfoermigen Druckstuecken

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