DE20084C - Handwickelapparat für Cigarren und Cigaretten - Google Patents

Handwickelapparat für Cigarren und Cigaretten

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Publication number
DE20084C
DE20084C DE188220084D DE20084DA DE20084C DE 20084 C DE20084 C DE 20084C DE 188220084 D DE188220084 D DE 188220084D DE 20084D A DE20084D A DE 20084DA DE 20084 C DE20084 C DE 20084C
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DE
Germany
Prior art keywords
roll
cigars
cigarettes
wrapping machine
hand wrapping
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Expired
Application number
DE188220084D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl F Forwerg
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/40Hand-driven apparatus for making cigarettes

Landscapes

  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
KLASSE 79: Tabak.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Mai 188a ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellten Handwickelapparate bezwecken, die Handarbeit bei der Cigarrenfabrikation zu vervollkommnen und sie so der Formenarbeit gegenüber concurrenzfähiger zu machen.
Fig. ι zeigt einen Apparat, wie er in seinen Formen der Regaliawickelfac,on entspricht. Die äufsere, aus dünnem Blech gefertigte Hülse a ist cylindrisch und mit einem Schlitz versehen, in dem sich der Knopf c der inneren Hülse b, die ich als Transporteur bezeichne, verschieben läfst. Dieser Transporteur b ist aus dünnstem, gerolltem Blech gefertigt, besitzt keine Löthnaht und läfst sich in α zwar streng, doch bequem verschieben. Der Schlitz in α ist ebenso lang wie der Transporteur b, und wenn man den Knopf c an das Ende des Schlitzes schiebt, müssen die Enden von b und α sich decken. Im übrigen kann Länge und Weite von α von vornherein der gewünschten Cigarrenform entsprechend beliebig gewählt werden.
Man handhabt den Apparat in folgender Weise: Der Wickel wird, wie bei Handarbeit nöthig, stramm eingeschlagen bezw. gerollt und lassen sich auch auf der Wickelmaschine hergestellte Wickel gut verwenden. Man verreifst das Ende des Wickels, welches den Kopf bilden soll, nach rechts oder nach links, schlägt den Wickel in Papier und läfst das Papier ca. 20 mm über das Kopfende des Wickels hervorstehen. Mit diesem hervorstehenden Papierende wird der Winkel bis zum dritten Theil in die Hülse a geschoben' und hierauf der Transporteur b entgegengeschoben. Dieser erfafst den Wickel und hierauf schiebt man mittelst des Knopfes c den Wickel dem anderen Ende entgegen. Zeigt sich auf dieser Seite das leere Papier, so erfafst man dasselbe mit zwei Fingern der einen Hand, während man mit der anderen Hand Hülse und Wickel hält, und entfernt das Papier zwischen Hülse und Wickel, um letzteren vor unzeitigem Austrocknen zu bewahren. Das Papier darf nicht die eigentliche Länge des Wickels haben, auch nicht mehrere Male um den Wickel geschlagen sein; an der Länge können vielmehr ca. 25 mm fehlen, da hierdurch das Abziehen des Wickels erleichtert wird. Das Kopfende des Wickels ist in derselben Füllung zu halten, wie der Abschnitt. Will man Kneifercigarren machen, so schneidet man den Wickel an der Hülse ab und tüllt das Kneiferende des Wickels.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Apparate sind konisch gestaltet und für Bauch- und Manillafac.on bestimmt. Die Handhabung ist eine noch einfachere, weil man ganz ohne Papier arbeiten kann. Man macht einfach einen bauchigen Wickel, rollt denselben etwas straff an und schiebt, nachdem man den Transporteur b an das weitere Ende von α gebracht hat, den Wickel hinein. Hierauf zieht man ohne Schwierigkeit den Wickel in die Hülse. Der Transporteur b schmiegt sich an die Innenwand von a an und diese ist zu dem Zwecke in der Längsrichtung aufgeschlitzt. Um die Bauchfac,on zu vollenden, bringt man den Wickel mittelst Transporteurs in eine erwärmte Tülle.
In Fig. 4 ist α eine einfache Blechhülse, die zur Herstellung sogenannter Cigarillos dient,
dargestellt. Der Wickel wird mittelst Papiers in die Blechhülse gebracht und nach ι bis 2 Stunden überrollt.
Durch Anwendung vorstehend beschriebener Apparate lassen sich die Vortheile der Formenarbeit vollständig ersetzen.
Jede gewaltsame Entziehung der normalen Feuchtigkeit ist vermieden und der Taback verliert nichts an seinem Aroma. Bei derselben Gleichmäfsigkeit und Eleganz kann jede durch die Holzformen herstellbare Facon nachgeahmt werden, und tritt gegen die gewöhnliche Papierarbeit bedeutende Materialersparnifs ein.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Ein Handwickelapparat, bestehend aus einer äufseren Blechhülse a, in der eventuell eine zweite Hülse b mittelst des Knopfes c verschiebbar angeordnet ist, um die Wickel der Cigarren bei der Handarbeit in angegebener Weise zu behandeln.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188220084D 1882-05-01 1882-05-01 Handwickelapparat für Cigarren und Cigaretten Expired DE20084C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20084T 1882-05-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20084C true DE20084C (de) 1882-11-10

Family

ID=296855

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188220084D Expired DE20084C (de) 1882-05-01 1882-05-01 Handwickelapparat für Cigarren und Cigaretten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20084C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3100968A (en) * 1960-06-22 1963-08-20 Thomas E Bourdon Marine dock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3100968A (en) * 1960-06-22 1963-08-20 Thomas E Bourdon Marine dock

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