DE2009057B2 - Einstellvorrichtung fuer einen typenraddrucker - Google Patents
Einstellvorrichtung fuer einen typenraddruckerInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für Ritzel eine halbe Umdrehung ausführen läßt,
einen Typenraddrucker mit mehreren Typenrädern, sowie mechanische Wandler, welche die binär koeiner
Schiebesteuer-und einer Drehsteuervorrichtung, dierte Winkelstellungen der Ritzel der Drehsteuerdie
beide gleichzeitig, aber unabhängig voneinander vorrichtung in eine schrittweise Drehung der Typenarbeiten,
sowie einer Anschlagvorrichtung. Bei jedem 5 räder und die Winkelstellungen der Ritzel der Schiebe-Druckzyklus
wird unter der Steuerung eines auf Elek- Steuervorrichtung in eine schrittweise Verschiebung
tromagnete wirkenden kodierten elektrischen Druck- der Druckeinheit umsetzen.
signals über einen mechanischen Binär-Dezimal-Um- Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin,
wandler das gewünschte Zeichen in der gewünschten daß die Organe für die Umschaltung sich auf einen
Zeit in Druckstellung gebracht und anschließend io kleinen verzahnten Hebel beschränken und daß diese
durch die Anschlagvorrichtung gegen eine Papier- Umschaltung durchgeführt wird, wenn die Bewegung
walze geschlagen. der Zahnstange praktisch gleich Null ist.
Derartige Drucker sind seit längerer Zeit bekannt. Die Erfindung und ihre Vorteile werden in der fol-
Bei diesen Maschinen sind die Typenräder in einer genden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
längs der Papierwalze schrittweise verschiebbaren 15 näher beschrieben, das in der Zeichnung dargestellt
Druckeinheit gelagert, deren Stellung über eine Par- ist. In dieser zeigen
allelogrammsteuerung durch die Schiebesteuervor- Fig. IA und IB schematische Ansichten eines
richtung gesteuert wird, während die Drehung der Druckers von vorn bzw. den linken Teil von oben,
Typenräder über eine Welle durch die Drehsteuer- Fig. 2 eine Ansicht von der Stirnseite auf die
vorrichtung gesteuert wird. 20 Wählvorrichtung für die Drehbewegung,
Es sind bereits Einstellvorrichtungen über-solche Fig. 3 einen Schnitt durch die Wählvorrichtung
Maschinen bekannt, die je eine Anzahl von Kupp- für die Drehbewegung längs der Linie ΙΙΙ-ΙΠ in
lungen aufweisen mit einem Ritzel, an dessen Um- Fig. 2, Jj
fang an zwei diametral gegenüberstehenden Stellen Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Teiles, der ™
Zähne ausgespart sind und das zwei um 180° zuein- 25 von der Linie IV-IV in Fi g. 2 umrahmt wird,
ander versetzte Stellungen einnehmen kann. Jede F i g. 5 eine Darstellung der bei jedem Druckzyklus
Kupplung wird durch einen zugeordneten Elektro- möglichen vier Stellungen eines Zahnsegments relativ
magneten gesteuert, um bei jedem Umlauf je nach- zur Zahnstange und
dem zu schalten oder nicht und die zugehörige Stufe Fig. 6 eine schematische Seitenansicht der Hebeleines
mechanischen Binär-Dezimal-Umwandlers aus 30 anordnung.
der Stellung, die sie beim vorangegangenen Umlauf Fig. IA und IB zeigen in schematischer Darstel-
eingenommen hat, umzuschalten oder nicht. lung die wichtigsten Teile eines erfindungsgemäßen
Diese Maschinen haben den Vorteil, daß die Wähl- Druckers. In einem Gestell, welches nur angedeutet
Vorrichtungen nicht bei jedem Zyklus auf Null zu- ist, dreht sich eine Welle 29, deren Winkelstellung
rückgestellt werden müssen, und sie kommen mit der 35 über ein Antriebsritzel 291 durch eine Drehsteuerkleinsten
notwendigen Anzahl Kupplungen aus. Dies vorrichtung 2 gesteuert wird. Der entsprechende Bebringt
eine Erhöhung der Druckleistung und eine fehl wird bei jedem Druckzyklus durch ein (nicht
fühlbare Verringerung der Abnutzung der bewegten dargestelltes) Ritzel auf eine Druckeinheit 5 über-Teile.
Dennoch sind die Teile, deren Verschiebung tragen. Diese Druckeinheit hat mehrere Typenräder,
die Umschaltung bewirkt, relativ umfangreich. Dies 40 sie könnte aber auch nur ein einziges Typenrad
bringt eine beträchtliche Trägheit in die Vorrichtung. haben.
Da sie zudem über ein Getriebe, welches sich in be- An einer senkrechten Welle ist in geringer Entfer-
ständiger Drehung befindet, bewegt wird, erzeugt nung vor der Welle 29 ein Parallelogrammgestänge
jede Umschaltbewegung einen Stoß. 39 angeordnet, dessen kürzere Lenker an festen, mit gj
Der Anmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, bei 45 dem Gestell verbundenen Achsen angebracht sind ™
Einstellvorrichtungen der genannten Art der Mecha- und dessen linker Schenkel 392 (in der Fig. IA sicht-
nik der Wähl- und Steuervorrichtungen dadurch lei- bar) in seiner Stellung durch eine Schiebesteuervor-
stungsfähiger zu gestalten, daß die Anzahl der be- richtung 3 gesteuert wird. Der entsprechende Befehl
wegten Teile verringert und die bewegten Massen wird bei jedem Druckzyklus durch einen Läufer 394
verkleinert werden. 50 auf die Druckeinheit übertragen. Die Figuren lassen
Die Erfindung geht aus von einer Einstellvorrich- ferner erkennen eine Papierwalze 59, eine intermittie-
tung für Typenraddrucker, die aus einer Zahnstange rend antreibende Schrittschaltvorrichtung 4 und einen
besteht, der bei jedem Druckzyklus eine hin- und Anschlagwagen 6.
hergehende Bewegung erteilt wird, aus einer Anzahl Eine ständig umlaufende Antriebswelle 10 trägt
Ritzel, die an zwei diametral gegenüberliegenden 55 ein Zahnrad 10 α. Auf einer Zwischenwelle 11 par-Segmenten
ungezahnt sind und mit ihren gezahnten allel zur Welle 10 sitzt eine eine halbe Umdrehung
Segmenten mit der Zahnstange kämmen können, und ausführende Eintourenkupplung, die aus einer treiaus
einem Satz Elektromagnete, welche die binären benden Zahnscheibe 1I1 und einer angetriebenen
Zeichensignale empfangen und die Einstellungen der Zahnscheibe 1I2 besteht, die entsprechend lose oder
Steuervorrichtungen steuern. Erfindungsgemäß sind 60 fest auf der Welle 11 angeordnet sind. Diese Welle
eine Anzahl zweiarmiger Zahnsegmente schwenkbar 11 stellt die beiden Steuervorrichtungen gemeinsame
mit den Ritzeln verbunden und eine Anzahl trapez- Antriebswelle dar.
förmiger Vorsprünge seitlich der Zahnstange angeordnet, die mit den Zahnsegmenten in Eingriff korn- Aufbau der Drehsteuervorrichtung
men können. Ferner sind eine Vorrichtung vorge- 65 (Fig. 2 3 und 4)
sehen, die unter Steuerung durch die Elektromagnete
förmiger Vorsprünge seitlich der Zahnstange angeordnet, die mit den Zahnsegmenten in Eingriff korn- Aufbau der Drehsteuervorrichtung
men können. Ferner sind eine Vorrichtung vorge- 65 (Fig. 2 3 und 4)
sehen, die unter Steuerung durch die Elektromagnete
wahlweise einen der Zähne der Zahnsegmente in die An einem freien Ende der Zwischenwelle 11, die
Bahn der trapezförmigen Vorsprünge bringt und die in einer Seitenwange 12 des Gestelles gelagert ist, ist
3 4
ein Exzenter 21 aufgekeilt, der über ein Pleuel 22 welches zwei zugespitzte Arme aufweist, von denen
eine Zahnstange 23 antreibt. Die Zahnstange 23 ist jeder einen Evolventenzahn trägt (F i g. 5).
mit zwei Schlitzen 23 a und 23'α versehen, mit denen Die Segmentarme bilden zueinander einen offenen
sie auf zwei am Gestell sitzenden Gleitbolzen 23 b, stumpfen Winkel und bestimmen zwei feste Endlagen
23' b in Längsrichtung und horizontal in ihrer verti- 5 des Zahnsegments relativ zum Zahnrad.
kalen Ebene geführt ist. Die Gleitbolzen 23 b und Das Segment ist einseitig von einer Druckfeder
23' b sind an der äußeren Stirnseite eines prisma- 26 b beaufschlagt, welche in einem Sackloch 24/ des
tischen Blockes 13 angebracht, der parallel zur verzahnten Teils 24 b des Ritzels 24 angebracht ist
Seitenwange 12 liegt. Die Kupplung21-22-23 wirkt (vgl. Fig. 3).
derart, daß bei jeder halben Umdrehung des Exzen- io Je nach Stellung des um seine Welle 24 α schwen-
ters 21 die Zahnstange eine vorherbestimmte Bewe- kenden Ritzels 24 kann das Segment 26 zwei ver-
gung nach der einen oder der anderen Richtung aus- schiedene Stellungen einnehmen, die in Fig. 5 mit
führt. (1) und (0) bezeichnet sind, und innerhalb dieser
In die Oberkante 230 der Zahnstange 23 sind vier Stellungen wieder zwei verschiedene Endlagen, die
Zahnabschnitte 23j bis 234 eingearbeitet; die flache 15 mit (1), (1') bzw. (0), (0') bezeichnet und abhängig
Oberkante 230 liegt etwas höher als die Zahnspitzen vom Erregungszustand des Elektromagneten 27 c
der Zähne. Der Grund hierfür wird später erklärt. sind.
Seitlich trägt die Zahnstange an ihrer der Gestell- In der Ruhestellung befindet sich das Ritzel 24 in
wange zugekehrten senkrechten Fläche, z. B. durch der einen oder der anderen von zwei Stellungen, die
Schrauben befestigt und mit Beilagscheiben versehen, 20 um 180° verschieden sind und zu denen die Flächen-
jeweils neben den Zahnabschnitten senkrecht ange- hälften 24 d horizontal stehen, derart, daß die eine
ordnete Platten 23tc bis 234c, »Masken« genannt. derselben mit dem Rastglied 241 zusammenwirkt.
Jede Maske besitzt an der zugehörigen Oberkante Der Exzenter 25 steht in einem unteren oder in einem
einen trapezförmigen Vorsprung Zi1 d bis 234 d, der oberen Totpunkt, den zwei Ziffern des Binärsystems
nicht verzahnt ist, der von flachen horizontalen Ver- 25 entsprechend, die mit Null (0) oder Eins (1) be-
tiefungen 230 d begrenzt wird und in seiner Länge zeichnet werden können.
den vorerwähnten Zahnabschnitten entspricht. Jede Wenn man sich nunmehr der F i g. 5 zuwendet, so
Maske trägt an ihrer großen senkrechten Außenfläche sieht man, daß das doppelarmige Zahnsegment 26
und ein wenig unterhalb ihres trapezförmigen Vor- sich zu Anfang des Druckzyklus in einer der vier fol-
sprungs einen flachen Nocken Zi1 e bis 234 e, der ein 30 genden Stellungen befinden kann: in 0 oder 1, wenn
im wesentlichen dreieckiges Profil hat, dessen nach der Elektromagnet 27 e nicht erregt ist, oder in 0'
unten gerichtete abgerundete Kante Zi1S bis 234/ oder Γ, wenn der Elektromagnet 27 e erregt ist; die
zwei Flanken trennt, die spiegelsymmetrisch sind und Stellungen werden so benannt, weil sie den ebenso
entgegengesetzten Anstieg haben. Die Rolle der Vor- benannten Stellungen des Exzenters 25 entsprechen,
sprünge und der Masken wird noch später betrachtet. 35 In den Stellungen 0 oder Γ liegt der untere Arm des
Senkrecht zur Zahnstange sind, den beschriebenen Segments mit seinem Zahn außerhalb der Bahn, die
vier Zahnabschnitten zugeordnet, vier waagerechte der Vorsprung 23 d der Maske 23 c beschreibt; dar-
Wellen 24 α in Kugellagern im Sockel des Blocks 13 aus folgt, daß die Zahnstange ihren Weg nach der
gelagert; eine Welle 24α ist in Fig. 3 dargestellt. Die einen oder der anderen Seite hin nimmt, ohne die
Welle 24 a trägt ein Ritzel 24, welches an der der 40 Anordnung 24 bis 26 zu beeinflussen, und daß insbe-
Wange 12 zugekehrten Seite des Blockes 13 auf die sondere der Exzenter 25 in seiner Stellung unbeein-
Welle aufgekeilt ist, d.h. über der Zahnstange23. flußt bleibt, gleich ob in der Stellung0 bzw. 1. Im
Das Ritzel weist zwei einander gegenüberliegend ver- Gegensatz hierzu liegt der Zahn des Segments in den
schiedene Zahnabschnitte 24 b auf, die durch zwei Stellungen 0' oder 1 in der Bahn, die der Vorsprung
zueinander parallele unverzahnte Abschnitte 24 c ge- 45 23 d der Maske beschreibt. Es ergibt sich, daß die
trennt sind. Am Ritzel ist außerdem ein äußerer Ab- hierdurch eingeleitete Drehung des Ritzels weiterge-
schnitt 24 e angebracht, welcher sich über der Maske führt wird durch das Zusammenwirken der Zahn-
23 c der Zahnstange befindet und welcher sich in der abschnitte 24 b des Ritzels mit den zugehörigen Zahn-Mittelebene
zwischen den Zahnabschnitten des abschnitten der Zahnstange, daß die Anordnung 24
Ritzels senkrecht zu dessen Vorderfläche 24 d er- 50 bis 26 eine Drehung um 180° beschreibt und daß der
streckt. Exzenter 25 in die Stellung 0 oder 1 umschaltet.
Die Welle 24 a trägt ferner an der der Gestellwange Hieraus folgt, wenn der Elektromagnet 27 e am Anzugekehrten
Seite des Blocks 13 einen Exzenter 25, fang des Zyklus erregt oder nicht erregt ist, daß der
dessen Exzentrizität in senkrechter Richtung zu den Exzenter 25 nach Verschiebung der Zahnstange die
Flächenhälfte 24 d, jedoch parallel zu den Flächen 55 Stellung 0 oder 1 behält oder einnimmt.
24 c liegt. Die Flächenhälften 24 α7 wirken mit einem Der Anker 27 des Elektromagneten 27 e ist in üb-Rastglied241
in Form einer Klappe zusammen, licher Weise mit einer Rückholfeder 27 b verbunden,
welche drehbar um eine Achse 241a auf dem Block Der Elektromagnet 27 e empfängt praktisch nur einen
13 gelagert und mit einer Zugfeder 241 & verbunden kurzen Arbeitsimpuls; wenn jedoch dieser Impuls den
ist, die ihrerseits in eine mit dem Block verbundene 60 Anker erregt hat, wird der Anker durch eine Sperröse
eingehängt ist, derart, daß eine Abkantung241 c klinke271 festgehalten (Fig. 3). Die Klinke271 hat
mit dem Zylinderabschnitt 24 c des Ritzels 24 im Ein- einen mit Ansätzen versehenen Schlitz 271 b, der mit
griff sein kann und, wenn das Ritzel in Ruhestel- dem Anker zusammenwirkt, und eine untere Nase
lung ist, mit der einen oder der anderen der Flächen- 271 c, die mit der Erhebung 234 e der Zahnstange zuhälften
24 d (F i g. 4). 65 sammenwirkt. Die Klinke 271 ist um die Achse 271 a
Auf einer kleinen Achse 26 a, die sich frei drehend drehbar gelagert, welche am Block 13 angebracht ist,
im Abschnitt 24 e des Ritzels 24 gelagert ist, ist ein und mit der Zugfeder 271 d verbunden, die sie entkleines
Zahnsegment 26 beweglich angebracht, gegengesetzt dem Uhrzeigersinn dreht. Es ist leicht
einzusehen, daß unter diesen Bedingungen der Anker 27, wenn er einmal angezogen ist, sofort durch den
Klinkenschlitz 271 b festgehalten wird, der sich unter der Wirkung der Feder dreht, wodurch das Zahnsegment
26 am Anfang der Zahnstangenbewegung arretiert wird, und daß das Freigeben des Ankers 27
auf der ersten Hälfte des Zahnstangenweges durch die Tatsache bewirkt wird, daß eine der Rampen des
Nockens 234e mit der Nase 271c der Sperrklinke
zusammenwirkt, um dieselbe entgegen der Wirkung ihrer Zugfeder zu drehen.
Wie bereits bemerkt, liegen die Zahnabschnitte der Zahnstangen zwischen nicht verzahnten Abschnitten
230 mit horizontalen Flächen, die etwas höher liegen
als die Krone der Zahnabschnitte. Diese Besonderheit hat die Aufgabe, daß am Ende des Zahnstangenweges
nach der einen oder der anderen Seite der nicht verzahnte Abschnitt 230, welcher dem Zahnabschnitt
234 folgt, mit den äußeren Zähnen des Ritzels 24 zusammenwirken kann, um dasselbe auszurichten
und zu blockieren.
Die Eintourenkupplung H1, H2 kann auch fehlen.
In diesem Fall wird die Zahnstange in ununterbrochener Hin- und Herbewegung gehalten. Da jedoch die
Ausschaltung der Elektromagneten in den Augenblicken erfolgen muß, in welcher sich die Zahnstange
in den beiden Umkehrpunkten ihres Hin- und Herlaufes befindet, muß es ein System geben, welches
ein Signal gibt, welches in diesen Augenblicken das Ausschalten der Elektromagneten bewirkt z. B. einen
Kontakt, der in den betreffenden Winkelstellungen der Zwischenwelle 11 betätigt wird, die den Wegenden
der Zahnstange entsprechen.
Die bereits in bezug auf die Verzahnungsabschnitte 23X bis 234 der Zahnstange beschriebene
Untergruppe mit einem Exzenter als Endglied ist in der Drehsteuervorrichtung viermal vorhanden. Die
Vorrichtung weist also vier Exzenter auf, welche nach jedem Durchlauf der Zahnstange 23 unabhängig
voneinander eine der zwei Stellungen 0 (unterer Totpunkt) oder 1 (oberer Totpunkt) einnehmen können
(Fig. 6), was insgesamt 24=16Kombinationen ausmacht,
genau die gewünschte Anzahl zur Auswahl für die Drehbewegung der Typen.
An die Exzenter 25X bis 254 sind an den jeweiligen
Enden die Pleuelstangen 25I1 bis 25I4 angelenkt, die
andererseits mit den Übertragungshebeln 28X bis 283
"gelenkig verbunden sind, wie F i g. 6 zeigt. Die Pleuelstangen 25I1, 25I2 sind an ihren beiden Enden 2S11
bzw. 2812 an dem Hebel 28t angelenkt. Die Pleuel- So
stange 25I3 ist mit ihrem Ende2822 an dem Hebel
282 angelenkt, welcher seinerseits mit seinem Ende
2821 an einem Punkt angelenkt ist, welcher einem
Drittel der benutzbaren Länge des Hebels 2S1 entspricht,
von dem Punkt 2812 an gerechnet. Die Pleuelstange
25I4 ist mit ihrem Ende2832 an den Hebel
283 angelenkt, welcher seinerseits mit seinem Ende
2831 an einen Punkt angelenkt ist, der vier Siebentel
der nutzbaren Lange des Hebels 282 entspricht, von
dem Punkt 2821 an gerechnet. Es ist leicht nachzuweisen,
daß unter diesen Bedingungen ein Punkt, der, von 283 an gerechnet, acht Fünfzehntel der Länge
des Hebels 283 ausmacht, 16 Höhenstufen einnehmen kann, was die Übertragung einer Binärzahl in die
Dezimalzahl darstellt, deren Zahlenwert durch den Zustand des Exzenters 2S1 dargestellt wird (0 oder 1),
das. folgende Binärelement durch den Zustand des Exzenters 252 usw.
Eine Pleuelstange 281 ist zwischen dem Mittelpunkt des Hebels 283 und dem einen Ende eines
Zahnsegments 282 angelenkt, der um eine Achse a drehbar gelagert ist, welche am Gestell sitzt
und mit dem Ritzel 291 kämmt, dessen Welle 29 die Abtriebswelle der Drehsteuervorrichtung darstellt.
Die Schiebesteuervorrichtung 3 hat den gleichen Aufbau wie die beschriebene Vorrichtung, wobei in
diesem Fall die Anzahl der Untergruppen, die die Exzenter positionieren, auf drei beschränkt ist und
die der Hebel auf zwei, was 23=8 Kombinationen ergibt — eine mehr als genügende Anzahl für die Auswahl
der geradlinigen Bewegung der Typen ist.
Außerdem ist das Zahnsegment 282 überflüssig, und die Pleuelstange 281 kann unmittelbar an den
Schenkel 392 des Parallelogrammlenkers 39 angelenkt werden.
Der Hebelmechanismus des Binär-Dezimal-Umwandlers besteht gemäß Fig. 6 aus vier Exzentern,
vier Pleuelstangen und drei Übertragungshebeln oder Lenkern. Im allgemeinen Falle eines Systems mit
«Exzentern und Pleuelstangen sowie (re—1) Übertragungshebeln
ist der /-te Hebel (/=1, 2 ... n—1) derart zu unterteilen, daß seine beiden Arme
2* u 2/ -1
bzw. —
2/+1 — 1 2i+1 — 1
lang sind, und das Ende seines längeren Armes ist mit dem vorhergehenden Hebel und das Ende seines
kürzeren Armes mit der (/+l)-ten Pleuelstange zu kuppeln.
Claims (5)
1. Einstellvorrichtung für einen Typendrucker, bestehend aus einer Schiebesteuervorrichtung zur
Auswahl eines der Typenräder und einer Drehsteuervorrichtung zur Auswahl einer Type am
Umfang dieses Rades, die beide einen ähnlichen Aufbau aufweisen, bestehend aus einer Zahnstange,
der bei jedem Druckzylinder eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird, aus einer Anzahl
Ritzel, die an zwei diametral gegenüberliegenden Abschnitten ungezahnt sind und mit
ihren gezahnten Abschnitten mit der Zahnstange kämmen können, und aus einem Satz Elektromagnete,
welche Binärsignale empfangen, gekennzeichnet durch eine Anzahl zweiarmiger Zahnsegmente (26), die schwenkbar mit
den Ritzeln (24) verbunden sind, einer Anzahl trapezförmiger Vorsprünge (23 d) seitlich der
. Zahnstange (23), die mit den Zahnsegmenten in Eingriff kommen können, und durch eine Vorrichtung,
die unter Steuerung durch die Elektromagnete(27e) wahlweise einen der Zähne der
Zahnsegmente (26) in die Bahn der trapezförmigen Vorsprünge bringt und die Ritzel eine
halbe Umdrehung ausführen läßt, sowie durch mechanische Wandler (25, 251, 28), welche die
binär codierte Winkelstellung der Ritzel der Drehsteuervorrichtung in eine schrittweise Drehung
der Typenräder und die Winkelstellung der Ritzel der Schiebesteuervorrichtung in eine schrittweise
Verschiebung der Druckeinheit (5) des Typendruckers umsetzen.
2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mechanischen Wandler
in Form einer Anzahl Exzenter (25), die mit den zweiarmigen Zahnsegmenten (26) gekuppelt sind,
Pleuelstangen (251), welche an die Exzenter angelenkt sind, und eine Kette von Lenkern (28),
von denen erste Lenker (28J mit der ersten und zweiten Pleuelstange (25I1, 25I2) und der /-te
Lenker mit seinen Enden mit der (j + l)-ten Pleuelstange und einem Punkt auf dem (/—l)-ten
Lenker gekuppelt ist, der diesen in zwei Hebelarme unterteilt, deren Längen sich wie
zu
2M - 1
verhalten, wobei der letzte Lenker der Kette deren Stellung über seinen Teilungspunkt auf die
Abtriebswelle (29) der Steuervorrichtung überträgt.
3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilungspunkt des
letzten Lenkers (283) der Kette mit einem Zahnsegment (282) gekuppelt ist, welches mit einem
Ritzel (291) auf der Abtriebswelle (29) kämmt.
4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (23)
mehrere Zahnabschnitte (23X bis 234) aufweist,
deren Anzahl gleich derjenigen der zweiarmigen Zahnsegmente (26) ist, wobei die Zahnkuppen
der Zahnabschnitte etwas unterhalb der Oberkante (230) der Zahnstange liegen, so daß nach
jedem Eingriff eines der Zahnabschnitte (24 b) des Ritzels (24) in die Zahnstange der erste Zahn
ίο des nicht beteiligten Zahnabschnittes (24 b) gegen
einen mit Zähnen besetzten Abschnitt (230) der Zahnstange anschlägt und die Drehung des Ritzels
(24) und damit des Zahnsegments (26) stoppt.
5. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich der Zahnstange
(23) keilförmige Nocken (23 e) angeordnet sind, welche auf der ersten Hälfte des Zahnstangenweges
eine Sperrklinke (271) auslösen, welche den Anker (27) eines erregten Elektromagneten
(27 e) festhält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
109538/126
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| FR6904887A FR2033495A5 (de) | 1969-02-26 | 1969-02-26 |
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| DE2009057B2 true DE2009057B2 (de) | 1971-09-16 |
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ID=9029628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702009057 Pending DE2009057B2 (de) | 1969-02-26 | 1970-02-26 | Einstellvorrichtung fuer einen typenraddrucker |
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-
1970
- 1970-02-24 US US13613A patent/US3621966A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-02-26 GB GB9344/70A patent/GB1267746A/en not_active Expired
- 1970-02-26 DE DE19702009057 patent/DE2009057B2/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2514024A1 (de) * | 1975-03-29 | 1976-10-07 | Triumph Werke Nuernberg Ag | Summengetriebe fuer schreib-, rechen-, buchungs- oder aehnliche bueromaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1267746A (en) | 1972-03-22 |
| US3621966A (en) | 1971-11-23 |
| DE2009057A1 (de) | 1971-09-16 |
| FR2033495A5 (de) | 1970-12-04 |
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