DE2009369B2 - Schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlunngsanlagen mit identifiziereinrichtung zur ueberwachung von verbindungsanforderungen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlunngsanlagen mit identifiziereinrichtung zur ueberwachung von verbindungsanforderungenInfo
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Description
Katastrophensperre.
Andererseits besteht gemäß einer Weiterbildung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs- 40 der Erfindung die Möglichkeit, daß die Gmppe der
anordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprech- jeweils durchgeschaltetcn Anfordemngsleitungen der
Vermittlungsanlagen mit Identifiziereinrichtungen zur Identifiziereinrichtung nach vorgegebener Zeitdauer
Überwachung von Verbindungsanforderungen der gegen eine andere Gmppe in zyklischer Folge ausangeschlossenen
Teilnehmer. tauschbar ist.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art sind 45 Auf diese Weise sind nicht immer dieselben Teilin
die Anfordemngsleitungen der Identifiziereinrich- nehmer von einer Sperre betroffen. Es besteht vieltung
Schalter eingefügt, durch die Verbindungs- mehr für jeden Teilnehmer in beschränktem Maße
anforderungen einzelner bzw. ganzer Gruppen von die Möglichkeit, einen Verbindungswunsch abzu-Teilnehmern
unwirksam schaltbar sind. setzen.
Durch diese Trennschalter in den einzelnen An- 50 Besondere Vorteile ergeben sich des weiteren,
fordemngsleitungen soll sichergestellt werden, daß wenn die Zahl der jeweils eine Gmppe bildenden
bei einer Störung im Identifiziernetzwerk nur die Anfordemngsleitungen der Identifiziereinrichtung
unmittelbar betroffenen Teilnehmer bzw. Teil- abhängig von dem Ausmaß der jeweiligen Stömng
nehmergruppen gesperrt werden, während der üb- veränderbar ist.
rige Teil weiterhin ordnungsgemäß bedient werden 55 Weitere Einzelheiten der Erfindung seien nachkann.
Auch ist es mit Hilfe dieser Trennkontakte folgend an Hand eines Ausfühmngsbeispieles näher
möglich, den gesamten Identifizierer zu sperren und erläutert.
damit sämtliche Anrufanreize zu unterbinden, wenn F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer bekannten
keine freien Wahlsätze mehr zur Verfugung stehen. Fernsprcchvermittlungsanlage. Die einzelnen Teil-Ausgehend
von derartigen Anordnungen, be- 60 nehmer TN sind über Teilnehmerschaltungen TS an
zweckt die Erfindung die Erhöhung der Betriebs- das Koppelnetzwerk KN angeschaltet, über das sie
bereitschaft bei Anlagen der vorgenannten Art im Zugriff zu Übertragungen J-Ue für den Intern-Falle
von zu Verkehrsbeschränkungen führenden verkehr sowie zu Übertragungen F-Ue für Extern-Störungen.
Zu solchen Störungen ist z. B. der Aus- verbindungen über Verbindungsleitungen VL haben,
fall von Verbindungssätzen, der Ausfnll von ab- 65 Des weiteren ist eine Identifiziereinrichtung JD gegehenden
Verbindiingsleitungen oder bei zentral- zeigt, die die von den einzelnen Teilnehmern TN
gesteuerten Anlagen der Ausfall von Datenstrecken ausgehenden Anrufanreize der einzelnen Teilvon
und zu der Zentralsteuerung zn zählen. Die nehmerschaltung identifiziert und der gemeinsamen
3 4
Steuereinrichtung ST meldet. Diese Steuereinrichtung wodurch einerseits die ^^ff/J^rkes^S-
kann in bekannter Weise die Zentralsteuerung einer Vielfachleitungen des ."eottfeeraeuwwtes abge
gesamten Vermittlungsanlage darstellen oder aber schaltet und andererseits Ma*Xten™nt£t £
lediglich ein Teilsteuerwerk eiucr ferngesteuerten ausgewählte Zeilenleitung, z.B. überjtontatt zi,
Anltgc sein, das über Datenkanäle DK mit dem 5 angeschaltet wild..Damit besteh,tem weiterer Pnrf
^Steuerwerk der übergeordneten Anlage ver- —fü^ —Jte^ ψ^
Tig 2 zeigt einen Ausschnitt der Identifizier- Auswahlketten ermittelten Ziffe*n Jjjd«*^»
einrichtung JD gemäß Fig. 1. Gezeigt sind lediglich bekannter Weise an die nicht gezeigte g™sam_^
die für das Verständnis wesentlichen Einzelheiten, i. Steuerung übergeben, woraufhin Ae Identifizier
Diese bestehen im wesentlichen aus einem Identi- einrichtung wieder freigeschaltet wira. ...
fiziernetzwerk JD-N mit den Teilnehmern indi- Mit Hilfe ^.^ΐ/Γ^^-
viduellen Anreizkontakten r und drei Auswahlketten AW besteht nun die Möglichkeit ™anr^iz^ vJr
AK-G, AK-Z und AK-S zur Feststellung der ein- schiedener Gruppen von Τ^1η^.6™Ζ""η^η
zelnen Ziffern einer Teilnehmernummer sowie aus 15 drücken. Diese Auswahleinrichtung bestens den
in die Anforderungsleitungen eingefügten Trenn- Relais Al bis An sowie Xl ^s J"owie zwm
schaltern al bis xn, die in Auswirkung der Erfin- Wahlschaltern Wl und Wl. Abhangig von den
dung von Kontakten einer zusätzlichen Auswahl- Steuerkontakten bO bl und 62,and^drei wractae
einrichtung A W gebildet werden. dene Stufen an ν^^^ϊ^Α,^Αΐ
Die Anforderungsstromkreise der Identifizier- 20 was zu einer unterschiedlichen Einschaltung der ge
einrichtung verlaufen in bekannter Weise von Erde zeigten Relais fuhrt. v-ri^hrsheschränkune
über einen Kontakt zk, Dioden Dv und über an die Für den Fall, daß keine ^kehrsbe^chrankung
Ausgänge der Auswahlkette AK-S angeschlossene vorliegt, also im Normalfall sind duitoteUeJU
Vielfachleitungen zu den teilnehmerindividuellen geschlossen und dementsprechend ^müiche Relais
Anreizkontakten r mit vorgeschalteter Diode Dr und »5 eingeschaltet. Sind dagegen die Kontakte OJ^ ge
von dort weiter über Zeilenvielfachleitungen des schlossen, so werfen, gesteuert durdta den Wah
Identifiziernetzwerkes und die einzelnen Trenn- schalter W1 die^ einzelnen ™™£%^·'^
kontakte der Kontakteinheit S sowie über Gruppen- X... in zyklischer Folge mit vorpgebew« festen
kontakte gl bzw. g2 der Auswahlkette AK-G zum Zeitabständen eingeschaltet. Sind ^gegen ent
Gegenpotential der Versorgungsbatterie. 30 sprechend einer noch storkeren y^rsbeschra^
Wird in einem dieser Anforderungsstromkreise, kung lediglich die Kontakte bl 8^oj?en, » wer
der nicht gesperrt ist, ein Anreizkontakt r im Identi- den, gesteuert durch die ,b.Md»J^J^I*
fiziernetzwerk:JD-N geschlossen, so spricht in der und Wl, die gezeigten Relais einzeln °«Jein^
Auswahlkette AK-G das zugehörige Gruppenrelais gleichfalls in vorgegebenem Zeitabstand wirksam
an und schaltet mit seinen zugehörigen Kontakten, 35 geschaltet. »„..._. Har
z.B. gl, die Anforderungsleitungen in der züge- Eine weitere Möglichkeit stellt d« VoUsperre dar,
hörigen Gruppe auf die Eingänge der Auswahlkette die gegeben ist, wem kemer dw ItontekteftO^fcl
AK-Z für die Bestimmung der nächsten Ziffer durch. und bl geschlossen ist. In diesem FaUe 1 t tones
Nach Ansprechen eines der Stufenrelais in der Aus- der Relais erregt, und alle ^^ηνο&^Μ&κ
wahlkette AK-Z werden die Kontakte zk betätigt, 40 der Identifizieremnchtung sind folglich aufgetrennt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, ins- dungsversuche zum Ziel führen, weil die Steuerbesondere Fernsprechanlagen, mit Identifizier- 5 einrichtungen zum Aufbau der Verbindungen die
einrichtungen zur Überwachung von Verbin- sich immer weiter steigernde Zahl von Verbindungsdungsanforderungen
der angeschlossenen Teil- wünschen nicht bewältigen können.
nehmer, bei denen in die Anforderungsleitungen Um nun in solchen Fällen die verbleibenden Ver-
der Identifiziereinrichtung Schalter eingefügt kehrsmöglichkeiten voll nutzen zu können, schlagt
sind, durch die Verbindungsanforderungen ein- ao die Erfindung vor, daß die Schalter zur Unter-
zelner bzw. ganzer Gruppen von Teilnehmern drückung von Verbindungsanforderungen zusätzlich
unwirksam schaltbar sind, dadurch ge- durch eine Auswahlschaltung steuerbar sind und
kennzeichnet, daß die Schalter (Kontakte daß bei einer Verkehrsbeschränkung infolge von
(al bis an und jcl bis xn) zur Unterdrückung Störungen, z.B. Ausfall von Verbindungsleitungen,
von Verbindungsanforderungen zusätzlich durch 15 jeweils nur eine Gmppe von Anfordemngsleitungen
eine Auswahlschaltung (A W) steuerbar sind und zur Identifiziereinrichtung in Abhängigkeit von der
daß bei einer Verkehrsbeschränkung infolge von Auswahlschaltung durchgeschaltet ist.
Stömngen, z. B. Ausfall von Verbindungs- Es wird also die Möglichkeit, einen Anrufanreiz
leitungen, jeweils nur eine Gmppe von Anforde- abzugeben, auf eine Gmppe von Teilnehmern be-
rungslcitungen zur Identifiziereinrichtung (JD) in 20 schränkt, was zwangläufig zu einer Reduzierung der
Abhängigkeit von der Auswahlschaltung durch- zu bearbeitenden Verbindungswünsche führt. In
geschaltet ist. gleichem Maße steigt die Wahrscheinlichkeit, daß
2. Schaltungsanordnung nach Anspmch 1, da- auftretende Verbindungswünsche auch zum Ziel
durch gekennzeichnet, daß die Gmppe der je- führen. Der Aufwand an zusätzlichen Schaltmitteln
weils durchgeschalteten Anfordemngsleitungen 25 für die Durchfährung dieser Maßnahme ist infolge
der Identifiziereinrichtung nach vorgegebener der Doppelausnutzung der bereits vorhandenen
Zeitdauer gegen eine andere Gruppe in zyklischer Schalter in den Anfordemngsleitungen der Identi-Folge
austauschbar ist (Wl, Wl). fiziereinrichtung sehr gering. Weiterhin von Vorteil
3. Schaltungsanordnung nach Anspmch 1 ist, daß die Identifiziereinrichtung gleichfalls von
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl 30 nicht verarbeitbaren Anrufanreizen verschont bleibt,
der jeweils eine Gmppe bildenden Anforde- was bei Anlagen mit Feststellung gesperrter Teilrungsleitungen
der Identifiziereinrichtung ab- nehmer über die mit der Identifizierung verbundene
hängig von dem Ausmaß der jeweiligen Störung Berechtigungsfeststellung nicht möglich ist. Faßt
(Kontakte fcO, fal, b 1) veränderbar ist. man zudem die im Katastrophenfall bevorzugten
35 Teilnehmer in der Gmppe zusammen, deren Anfordemngsleitungen
durchgeschaltet sind, so ergibt
sich eine mit einfachsten Mitteln zu verwirklichende
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702009369 DE2009369C (de) | 1970-02-27 | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Identifiziereinrichtungen zur Überwachung von Verbindungsanforderungen | |
| CH75871A CH524299A (de) | 1970-02-27 | 1971-01-19 | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Identifiziereinrichtungen zur Überwachung von Verbindungsanaforderungen |
| AT59671A AT308840B (de) | 1970-02-27 | 1971-01-25 | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Identifiziereinrichtungen zur Überwachung von Verbindungsanforderungen |
| NL7102110A NL7102110A (de) | 1970-02-27 | 1971-02-17 | |
| FR7106047A FR2078936A5 (de) | 1970-02-27 | 1971-02-23 | |
| LU62669D LU62669A1 (de) | 1970-02-27 | 1971-02-25 | |
| BE763553A BE763553A (fr) | 1970-02-27 | 1971-02-26 | Montage pour installations de telecommunications, specialement de telephonie, avec dispositif d'identification pour la supervision des demandes de raccordement |
| GB2241071A GB1309186A (en) | 1970-02-27 | 1971-04-19 | Telecommunications exchange systems |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702009369 DE2009369C (de) | 1970-02-27 | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Identifiziereinrichtungen zur Überwachung von Verbindungsanforderungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2009369A1 DE2009369A1 (de) | 1971-09-09 |
| DE2009369B2 true DE2009369B2 (de) | 1972-09-07 |
| DE2009369C DE2009369C (de) | 1973-03-29 |
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| FR2078936A5 (de) | 1971-11-05 |
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| BE763553A (fr) | 1971-08-26 |
| CH524299A (de) | 1972-06-15 |
| GB1309186A (en) | 1973-03-07 |
| LU62669A1 (de) | 1971-08-18 |
| NL7102110A (de) | 1971-08-31 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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