DE2009384B2 - Photographische selbstentwicklerkamera - Google Patents

Photographische selbstentwicklerkamera

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DE2009384B2
DE2009384B2 DE19702009384 DE2009384A DE2009384B2 DE 2009384 B2 DE2009384 B2 DE 2009384B2 DE 19702009384 DE19702009384 DE 19702009384 DE 2009384 A DE2009384 A DE 2009384A DE 2009384 B2 DE2009384 B2 DE 2009384B2
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    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
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Description

ι darauf verzichten, die beiden Blätter der Fflminde Echtundurchlässig auszubilden, wie dies ai Fflmverbänden üblich ist, /Je nicht innerhalb • Kamera entwickelt werden, sondern nach Beder Behandlnngsfrsssigkeit ans Tageslicht ^t werden.
diesen und auch bei Filmverbanden der aa :r Stelle genannten Gattung ecgibt de Erfindung den Vorteil, daß eine Beschädigung der die achwalzen verlassenden Filmverbände vermieden , was geschehen könnte, wenn die Fihnverbändc !g erfaßt ■«erden, bevor sie noch vollends ausorfen sind. Bei Verwendung der Fihnverbändc letztgenannten Gattung ergibt sich noch der teil, daß die Fihnverbände innerhalb der Aufnekammer betrachtet werden können, wenn diese ^parent ausgebildet wird.
^Dadurch, daß die die Anfnahmekammer bildende Umschließung von der Arbeitsstellung in eine Verstaustellung überführbar ist, ergibt sich ein äußerst raumsparender Aufbau in Nichtgebrauchsstellung.
Der Erfindung liegt nun die weitere Aufgabe zugrunde, ein Auswerfen des Filmverbandes zu verhindern, wenn sich die Umschließung in ihrer Nichtgebrauchsstellung befindet.
Diese Aufgabe wird bei einer Selbstentwicklerkamera mit kraftgetriebenen Filmvorschubmitteln dadurch gelöst, daß eine Betätigungsvorrichtung vorgesehen ist, um die Vorschubmittel mit dem Kraftantrieb zu kuppeln, wenn die Umschließung in ihrer ersten Stellung befindlich ist, wobei eine Entkuppluns zwischen Vorschubmittel und Kraftantrieb erfokt. wenn die Umschließung nach der zweiten Stellung bewegt wird.
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß der Filmverband aus der Kamera nur austreten kann, wenn die Umschließung in ihrer Aufnahmestellung befindlich ist. Erst hierdurch wird ein unbeabsichtigtes Hcnmterfallen eines fertig behandelten oder in der Behandlung befindlichen Filmverbandes mit Sicherheil verhindert.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben.
F i g. 1 ist eine teilweise weggebrochen gezeichnete perspektivische Darstellung einer Klappkamera, die sich in ihrer Gebrauchsstellung befindet, und an deren einem Ende eine Umschließung oder Tränkungskammer befestigt ist, welche einen Filmverband aufnehmen kann, nachdem er belichtet worden ist;
F i g. 2 zeigt perspektivisch die Kamera und die Umschließung nach Fig. 1 in ihrer zusammengeklappten Stellung;
F i g. 3 zeigt die Kamera und die Umschließung nach Fig. 1 in einer teilweise als Längsschnitt gezeichneten Seitenansicht;
F i g. 4 ist eine perspektivische Darstellung der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Umschließung.
In F i g. 1 bis 3 erkennt man eine photographische Vorrichtung einschließlich einer als Selbstentwicklerkamera ausgebildeten Klappkamera 10 und einer Umschließung 12, welch letztere einen Filmverband gegen Lichteinfall geschützt auf eine noch zu erläuternde Weise nach dem Belichten und während des Entwickeins aufnehmen kann. Die Kamera 10 umfaßt ein erstes Gehäuseteil bzw. ein Hauptgehäuseteil 14, ein zweites Gehäuseteil 16 mit einer Objektivun'd Verschlußbaugruppe sowie ein drittes Gehäuseteil 18. Das mit dem Gehäuseteil 18 durch eine Scharnierachse 19 gelenkig verbundene eiste Gehäuseteil 14 hat die Form eines relativ dünnen Quaders and umfaßt eine Rückwand 20 in Form einer Tür, die geöffnet werden kann, um das Innere der Kamera zugänglich zu machen, Seitenwände 22 «nd eine innere Wand 24 mit einer Belichtungsöffnung 26, durch die ein Färopack 4?der du Salz von Filmverbänden in einer Belichtungsstellung gehalten wird. Das zweite Gehäuseteil 16 ist ebenfalls allgemein ίο quaderförmig, und seine längs der optischen Achse gemessene Dicke ist etwas geringer als die Dicke des Hauptgehäuseteils 14; das Gehäuseteil 1* ist auf dem Hauptgehäuseteil 14 zwischen dessen Seitenwänden 22 drehbar gelagert, so daß es geschwenkt werden kann, und zwar zwischen einer in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung, bei der es zwischen den Seitenwänden 22 liegt, und einer ausgeschwenkten Stellung bzw. einer GebrauchssteHang, die in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, und bei der das zweite Gehäuseteil aus seiner ίο Ruhestellung um einen Winkel von weniger als 90°, z. B. um einen Winkel von etwa 70 bis 75°, gegen das Hauptgehäuseteil 14 geschwenkt ist. Die Gehäuseteile 14 und 16 begrenzen gemeinsam eine öffnung 17, durch die ein Filmverband hindurchbewegt werden kann, während er sich noch im lichtempfindlichen Zustand befindet, um den Verband aus dem Inneren der Kamera zu entfernen.
Die Kamera ist mit einer Belichtungseinrichtung versehen, die ein Objektiv 28 mit einstellbarer Brennweite umfaßt, ferner ein Entfemungseinstellorgan 29 sowie einen auf bekannte Weise ausgebildeten photographischen Verschluß, der vorzugsweise automatisch auf die Helligkeit des Aufhahmegegenstandes anspricht und in das zweite Gehäuseteil 16 eingeschlossen ist. Gemäß Fig. 1 ist die Wand des zweiten Gehäuseteils, die bei der Gebrauchsstellung die vordere Wand bildet, mit einem Fenster 32 versehen, das Licht zu einer Photozelle zum Steuern des Verschlusses gelangen läßt; ferner ist in diese Wand des zweiten Gehäuseteils, die bei der Gebrauchsstellung die höchste Lage einnimmt und nach dem Zusammenklappen eine Stirnwand bildet, ein Verschlußauslöseknopf 33 bewegbar eingebaut.
Die vorstehend beschriebene Kamera kann in Verbindung mit einem Satz von Selbstentwickler-Filmverbändcn benutzt werden, wie sie in der USA.-Patentanmeldung 622 287 vom 10. März 1%7 beschrieben sind; ein solcher Satz von Filmverbänden umfaßt einen Behälter 34 mit einer Vorde^and und einer Belichtungsöffnung 38, und dieser Behälter hält mehrere Filmverbände in einer solchen Lage, daß sich der vorderste Filmverband an der Vorderwand 36 abstützt und sein lichtempfindliches Element so angeordnet ist, daß es mit Hilfe des Objektivs 28 belichtet werden kann. Die innere Wand 24 dient dazu, ein lichtempfindliches Element in der Belichtungsstellung zu halten und ist zu diesem Zweck im wesentlichen in einer der Brennebene des Objektivs benachbarten Ebene unter einem spitzen Winkel zur optischen Achse des Objektivs angeordnet. Das dritte Gehäuseteil 18 trägt auf seiner Innenseite einen Spiegel 40, der bei der Gebrauchsstellung der Kamera so angeordnet ist, daß er das von dem Objektiv durchgelassene Licht auf ein lichtempfindliches EIe-65 ment fallen läßt, das zum Belichten hinter dei^Belichtungsöffnung 26 der inneren w?-1'1·^ ist. Die reflektierende Fläche dess vorzugsweise unter einem von*5
2 PO 9 £84
Winkel zur optischen Achse des Objektivs und unter gehäuseteil in einem kleinen Abstand von der Achse einem spitzen Winkel zur Ebene der inneren Wand angeordnet ist, an welcher das zweite Gehäuseteil 16 24, wenn die Teile des Kameragehäuses ihre Ge- an dem ersten Gehäuseteil 14 angelenkt ist Jedes brauchsstellung einnehmen. Gestängeglied 56 trägt einen nach innen ragenden
Das dritte Gehäuseteil 18 ist durch eine Scharnier- 5 Stift öder Zapfen 58, der zwischen den Enden des achse 19JnH einem Ende des ersten.Gehäuseteils 14 Gestängegliedes so angeordnet ist, daß er dem von gelenkig verbunden, so daß es gegenüber dem ersten dem Hauptgehäuseteil 14 am weitesten entfernten Gehäuseteil 14 zwischen der in Fig. 1 und 3 ge- Ende näher benachbart ist. Das dritte Gehäuseteil zeigten aufgerichteten Stellung und der in F i g. 2 18 ist auf beiden Seiten mit Kanälen oder Nuten 60 gezeigten Ruhestellung geschwenkt werden kann, in io versehen, und die Zapfen 58 sind in den Nuten 60 der es von dem Raum zwischen den Seitenwänden gleitend geführt, so daß sie sich zwischen einer Ge-22 des Gehäuseteils 14 aufgenommen ist wobei der brauchsstellung, bei der sie in unmittelbarer Nähe Spiegel 40 der inneren Wand 24 nahe benachbart ist. der Gelenkverbindung zwischen dem Gehäuseteil 18 Das dritte Gehäuseteil 18 umfaßt eine äußere Wand und der Wand 54 angeordnet sind, wobei sie in dazu 42 mit einem ebenen Abschnitt, der eine Außenfläche 15 passend geformten Endabschnitten der Nuten liegen, aufweist die im wesentlichen in der gleichen Ebene und einer Ruhestellung bewegen können, bei der die Hegt wie die Vorderkanten der Seitenwände 22, wenn Zapfen dem anderen Ende des dritten Gebäudeteils 18 die Kamera geschlossen ist so daß dieses Gehäuse- näher benachbart sind. Auf dem dritten Gehäuseteil teil einen Teil der Vorderwand der zusammenge- 18 sind Rastfedern 62 vorgesehen, die die Zapfen 58 klappten Kamera und außerdem einen nach innen so in den Enden der Nuten 60 federnd festhalten, wenn versetzten Abschnitt 44 bildet der nahe dem Ende die Kamera in ihre Gebrauchsstellung gebracht worangeordnet ist an dem das Gehäuseteil 18 mit dem den ist. Ein auf bekannte Weise ausgebildeter, auch Hauptgehäuseteil 14 gelenkig verbunden ist wobei als Entfernungsmesser dienender Sucher 68 ist mit der Abschnitt 44 bei der geschlossenen Stellung der den freien Enden der Gestängeglieder 56 drehbar Kamera zusammen mit Teilen der Seitenwände 22 25 verbunden, so daß er zwischen seiner in F i g. 1 geeine sich nach außen öffnende Aussparung bildet auf zeigten Gebrauchsstellung und einer in F i g. 2 gederen Zweck im folgenden näher eingegangen wird. zeigten Ruhestellung bewegbar ist bei welch letzterer
Die drei Kameragehäuseteile 14,16 und 18 bilden er von der in F i g. 3 gezeigten Aussparung 44 aufbei der Gebrauchsstellung der Kamera drei Wände genommen ist. Weitere Einzelheiten der Konstruktion einer lichtdichten Kammer, innerhalb deren das von 30 der beschriebenen Kamera können der USA.-Patentdem Objektiv 28 durchgelassene Licht durch den anmeldung 763 883 vom 30. September 1968 entSpiegel 40 auf ein lichtempfindliches Element ge- nommen werden.
leitet wird, das seine Belichtungsstellung hinter der Die Kamera ist vorzugsweise als Selbstentwickler-
inneren Wand 24 einnimmt. Die übrigen Wände die- kamera ausgebildet und mit Vorrichtungen ausgeser lichtdichten Kammer werden durch einen aus- 35 rüstet mittels deren jeder photographische Filmvereinanderziehbaren Faltenbalg 46 gebildet der vor- band nach dem Belichten weitertransportiert und zugsweise aus einem lichtundurchlässigen flexiblen behandelt werden kann, und zwar vorzugsweise zum Werkstoff oder einem Elastomermaterial besteht und Erzeugen einer positiven Übertragungskopie in dem drei öffnungen aufweist an denen er an der inneren Filmverband. Die Vorrichtungen zum Transportieren Wand 24 am Umfang der Belichtungsöffnung 26, der 4° und Behandeln jedes Filmverbandes umfassen zwei Wand 42 des dritten Gehäuseteils 18 am Umfang des zum Aufbringen von Druck dienende Walzen 48 und Spiegels 40 sowie an der inneren Wand des zweiten 50, die parallel zueinander und durch einen kleinen Gehäuseteils 16 am Umfang des Objektivs 28 be- Abstand getrennt in dem Hauptgehäuseteil 14 drehfestigt ist. Weitere Einzelheiten der Konstruktion die- bar gelagert sind; im vorliegenden Fall ist die obere ses Faltenbalges können der USA.-Patentanmeldung 45 Walze 48 so gelagert, daß sie sich um die Schwenk-663 719 vom 28. August 1967 entnommen werden. achse des zweiten Gehäuseteils 16 drehen kann. Die
Ferner ist eine Aufspreizvorrichtung vorgesehen, Kamera umfaßt ferner z. B. ein Federwerk oder einen die eine Wand 54 und zwei Gestängeglieder 56 um- durch eine Batterie gespeisten, in dem zweiten Gefaßt und dazu dient, die drei Gehäuseteile zusammen häuseteil 16 untergebrachten Motor 51 sowie eine mit dem Objektiv, dem Spiegel and dem lichtemp- 50 nicht dargestellte Kraftübertragungsvorrichtung, mitfindlichen Element in der Gebrauchsstellung zu hai- tels deren die beiden Walzen zusammen mit einer ten; jedoch ermöglicht es diese Aufspreizvorrichtnng, Vorrichtung zum Transportieren jedes Fflmverbandes die Gehäaseteüe leicht so zusammenzulegen, daß sie nach dem Belichten angetrieben werden können, so besonders wenig Raum einnehmen. Die Wand 54 ist daß der betreffende Filmverband aus dem Behälter in der Nähe eines ihrer Ränder mit Hilfe einer Achse 55 34 durch eine öffnung 52 in einer Stirnwand des 55 gelenkig mit demjenigen Ende des dritten Gehäuse- Behälters in den Spalt zwischen den Walzen 48 und teils 18 verbunden, das von dem Ende dieses Ge- 50 überführt werden kann, wobei die Walzen gedreht häuseteüs abgewandt ist, welches drehbar mit dem werden, um den Filmverband direkt aus der Kamera ersten Gehäuseteil 14 verbunden ist Die Wand 54 zu entfernen, während der Filmverband gleichzeitig dient dazu, einen Teil des Faltenbalges 46 zu schützen, &> einem Druck ausgesetzt wird, um die Behandlungsand bei der zusammengelegten Stellung der Kamera flüssigkeit in dem Verband zu verteilen,
bildet diese Wand einen Teil der äußeren vorderen Zwar können Filmverbände der vorstehend ge-
Wand der Kamera. Jedes der Gestängegtieder 56 ist nannten Art ein Lichtschutzmittel enthalte», durch auf dem ersten Gehäuseteil 14 nahe dessen Längs- das die der Silberhalogenidemulsion zugeordneten kanten zwischen den Seitenwänden 22 einerseits und 85 Bilderzeugungs-Farbstoffe abgedeckt bzw. geschützt dem dritten Gehäuseteil 18 und der Wand 54 ande- werden sollen, doch ist es möglich, daß dieses Lichtrerseits auf dem Hauptgehäuseteil 14 um eine Achse Schutzmittel nicht in dem erforderlichen Ausmaß drehbar gelagert die zwischen den Enden des Haupt- lichtundurchlässig ist, so daß es nicht geeignet ist
eine weitere Belichtung der Silberhalogenidemulsion teil 16 aufnimmt, um den Deckel 100 und die Umwährend des Entwicklungsvorgangs in Gegenwart von Schließung 70 in ihrer Gebrauchsstellung zu halten. Licht zu verhindern, das für das lichtempfindliche Gemäß Fig. 1 und 2 weist der Flansch 104 einen Material aktinisch ist. Um hier Abhilfe zu schaffen, mit einer Aussparung versehenen Abschnitt 110 auf, ist die Kamera 10 mit einer Tränkungskammer in 5 der beim Aufklappen der Kamera und beim Erreichen Form einer flexiblen Umschließung 70 versehen, die der in F i g. 1 gezeigten Stellung einen normalerweise aus einem lichtundurchlässigen Material, z. B. offenen Schalter 111 schließt, der in dem Stromkreis Gummi oder einem Polyvinylharz, besteht Die Um- zwischen dem Motor 51 und der Vorrichtung liegt, Schließung 70, die sich im wesentlichen über die durch die ein Filmverbahd aus dem Behälter 34 ganze Fläche eines Filmverbandes erstreckt, besitzt io zwischen die Walzen 48 und 50 geführt wird. Wenn ein offenes Ende 72 und ein geschlossenes Ende 74. an Stelle eines Elektromotors ein Federwerk vorge-In die Umschließung 70 ist nahe dem offenen Ende sehen ist, könnte der Schalter 111 durch eine Vor-72 ein Tragorgan in Form eines elastischen Drahtes richtung ersetzt sein, durch die eine Kupplung der 76 eingebettet, der so gebogen ist, daß er zwei allge- Kraftübertragungsvorrichtung zwischen dem Federmein U-förmige Abschnitte 77 bildet, deren ge- 15 werk und den Walzen eingerückt wird. Der Schalter krümmte Schenkel durch schleifenförmige Abschnitte bzw. die Betätigungsvorrichtung 111 zeigt nicht nur, 78 miteinander verbunden sind; an dem Diaht 76 ist daß der Deckel 100 und die Umschließung 70 in ihrer ein zweiter Draht 80 befestigt. Die schleifenfönnigen Gebrauchsstellung gehalten werden, sondern sie geAbschnitte oder Augen 78 können z. B. Schrauben währleistet auch, daß die Walzen einen Filmverband oder Stifte 79 od. dgl. aufnehmen, die aus dem Ge- ao nur dann in Richtung auf die Umschließung 70 behäuseteil 16 herausragen und dazu dienen, die Um- wegen können, wenn die Umschließung in ihre Geschließung lichtdicht mit der Kamera zu verbinden. brauchsstellung nach Fig. 1 gebracht und der Ver-Die Abschnitte 85 und 87 des Drahtes 76 sind in Schluß betätigt worden ist; hierdurch wird sicherge-Nuten 89 und 91 (F i g. 1) angeordnet, die in den stellt, daß kein Filmverband dadurch beschädigt Gehäuseteilen 14 und 16 ausgebildet sind, um die »5 wird, daß die Umschließung 70 nicht in Fluchtung Umschließung 70 gemäß F i g. 3 in lichtdichter Ver- mit der Austrittsöffnung 52 gebracht worden ist Jeder bindung mit den Rändern der öffnung 17 zu halten, der Flansche 104 und 106 trägt eine Rippe 114, die und zwar ohne Rücksicht darauf, ob die Gehäuse- mit einer zugehörigen Rippe 116 der benachbarten teile zusammengelegt oder in ihre Gebrauchsstellung Seitenwand 22 zusammenarbeitet, um den Deckel gebracht worden sind. Das normalerweise geschlos- 30 100 und einen Teil der Umschließung 70 in ihrer sene Ende 74 umfaßt Abschnitte 83 und 84, die sich Ruhestellung in Anlage an der Rückwand 20 zu halüberlappen, um das Eindringen von Licht zu verhin- ten. Um diese Bewegung zwischen der Gebrauchsdern. Eine Feder 86 in Form einer langgestreckten stellung und der Ruhestellung zu ermöglichen, ist der Schleife ist auf der Innenseite der Umschließung 70 Deckel 100 um die Enden 81 des Drahtes 80 drehbar in deren Material eingebettet oder auf andere Weise 35 gelagert, der unmittelbar vor dem Gehäuseteil 16 so daran befestigt, daß sie die Abschnitte 83 und 84 angeordnet ist.
so vorspannt, daß sie sich überlappen; jedoch ist die Wenn die beschriebene Kamera benutzt werden Feder 86 so ausgebildet daß sie es ermöglicht das soll, erfaßt der Benutzer den Sucher und Entfer-Ende 74 der Umschließung durch das Aufbringen nungsmesser 68, um die Gestängeglieder 56 gemäß einer Kraft auf die Punkte 88 und 90 zu öffnen, 40 Fig. 1 und 3 entgegen dem Uhrzeigersinn zu schwendamit der Umschließung ein Filmverband entnommen ken, damit die Gehäuseteile 14,16 und 18 in die werden kann. Die Umschließung 70 ist ferner auf Gebrauchsstellung gebracht werden. Dann schwenkt beiden !,ängsseiten mit Falten 92 versehen, um das der Benutzer den Deckel 100 und den größten Teil noch zu beschreibende Zusammenlegen der Um- der Umschließung 70 im UhTeigersinn um die durch Schließung zu erleichtern. Alternativ könnten die 45 die Drahtenden 81 gebildete Lagerachse 81 bzw. die Falten 92 beim Herstellen der Umschließung aus Stifte oder Schrauben 79 in die in F i g. 1 und 3 einem Elastomermaterial erzeugt werden, so daß sie gezeigte Stellung, bei der die Umschließung 70 und beim öffnen oder Spannen der Umschließung ver- der Deckel 100 eine Verlängerung der Gehäuseteile schwinden, daß jedoch eine Nachwirkung in der 14 und 16 bilden und der Schalter 111 geschlossen Weise verbleibt daß sich nach innen bewegende 5° wird. Jetzt befindet sich die Umschließung 70 in einer Falten bilden, wenn die Umschließung zusammen- Stellung, in der sie einen Filmverband nach dem gelegt wird. Belichten aufnehmen und gegen unerwünschten Licht-Ein aus Metall oder einem in hohem Maße stoß- einfall schützen kann. Hierauf wird der Verschluß festen Kunststoff hergestellter Deckel 100 ist an der mit Hilfe des Bauteils 33 betätigt um den vordersten Umschließung70 auf beliebige Weise, z.B. durch 55 Filmverband zu belichten und den Motor51 mit Verkleben, befestigt im die Umschließung in ihrer einer Energiequelle zu verbinden, damit die Walzen Gebrauchsstellung nach F i g. 1 und 3 sowie in ihrer 48 und 50 sowie die nicht dargestellte Transport-Ruhestellung nach Fig. 2 zu schützen. Der Deckel Vorrichtung betätigt werden, um den Fihnverband 100 umfaßt einen Hauptabschnitt 102, der sich im aus dem Behälter 34 zwischen die Walzen und dann wesentlichen über die ganze Länge und Breite der *° durch die öffnung 17 in die Umschließung 70 zu Umschließung 70 erstreckt, sowie zwei Flansche 104 führen, während der Fihnverband noch lichtempfind- und 106, die sich über die ganze Länge des Deckels lieh ist. Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne, erstrecken und zusammen mit dem Hauptabschnitt die genügt mn den Fümverband so zu behandein, 102, der einen gekrümmten Endabschnitt 108 auf- daß er ein Stadium erreicht in dem er nicht mehr weist die Umschließung 70 im wesentlichen voll- 65 lichtempfindlich ist drückt der Benutzer auf die ständig verdeckt, wenn sie zusammengefaltet ist Der Enden 88 und 90 der Feder 86, um das Ende 74 der Flansch 106 ist an einem Ende mit einem Ausschnitt Umschließung zu öffnen, so daß der Filmverband aus versehen, der einen Ansatz an dem zweiten Gehäuse- der Umschließung entnommen werden kann.
Hierzu 1 BIaU Zeichnungen 309 513/259

Claims (7)

  1. 2 009
    1 Xl 2.
    η _, sculöäsenen Endes vorgesehen ist, um das norma-FatentaospmchK lesweise geschlossene Ende in SÄeßsteauag zu L Selbstentwicklerkamera, in der ein iFflm- halten gud den Eintritt von IMiI zu verhindern, verband nach semer Belichtung durch Verteilung and daß die Feder so konstruiert und angeordnet einer Behandhmgsflüssigkeil innerhalbdes Film- s ist, daß Teile vom zwei flexiblen Abschnitten der Verbandes behandelt und nach einer Stelle außer- Umschließung getrennt werden, um das normalerhalb der Kamera vorgeschoben wird, dadurch weise ge&chlossene Ende zn öffnen, damit der gekennzeichnet, daß eine flexible Um- Fihnverband aas der UmschlieSung entnommen
    Schließung (70) vorgesehen ist, die eme Kammer werfen kann.
    definiert, welche so dimensioniert ist, daß sie io
    einen Fihnverband aufnehmen kann, daß diese Die Erfindung betrifft eine Selbstentwicklerkamera,
    Umschließung (70) am Kameragehäuse festgelegt in der ein Fihnverband nach semer Belichtung durch
    ist und ein offents Ende (72) besitzt, das mit der Verteilung einer Behandlungsflüssigkeit innerhalb des
    Wegzugsöffnung der Kamera zusammenwirkt, um Filmverbandes behandelt und nach einer Stelle außer-
    den Filmveiband in die Umschließung austreten 15 halb der Kamera vorgeschoben wird.
    zu lassen, und daß Halterungen (79) voigesehen ©eraridge SeUistentwicäderkameras, bei denen der
    sind, um die Umschließung (70) auf dem Gehäuse Ffiinverband durch Handantrieb oder automatisch
    so zu haltern, daß die Umschließung zwischen aus der Kamera ausgeworfen wird, unterscheiden sich
    euer ersten Stellung, in der sie einen Fortsatz von jenen herkömmlichen Selbstentwicklerkameras,
    des Gehäuses bildet und einen Filmverband auf- so bei denen der Filmverband durch Ziehen an einer
    nehmen kann, und einer zweiten Stellung beweg- am Filmverband ansetzenden Lasche aus einer Weg
    lieh ist. in der wenigstens ein Teil der Umschlie- zugsöffnung herausgezogen wurde. Bei Selbstentwick-
    ßung der Außenwand (20) des Gehäuses anliegt lerkameras der zuletzt erwähnten Gattung war näm-
  2. 2. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 1 lieh gewährleistet daß die Bedienungsperson den mit kraftgetriebenen Filmvorschubmitteln, die in »5 Fihnverband in der Hand hielt, während die mechader Kamera so angeordnet sind, daß sie einen nisih ausgeworfenen Filmverbände bei unsachgemä-FUmverband durch die Wegzugsöffnung nach ßer Handhabung zu Boden fallen konnten.
    einer Stellung außerhalb der Kamera bewegen, Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
    dadurch gekennzeichnet daß eine Betätigungs- die Bedienung einer Selbstentwicklerkamera mit me-
    vorrichtung(lll) vorgesehen ist, um die Vor- 30 chanischem Auswurf der Filmverbände dadurch zu
    schubmittel mit dem Kraftantrieb zu kuppeln, vereinfachen, daß auf die Beobachtung und das
    wenn die Umschließung in ihrer ersten Stellung manuelle Ergreifen der ausgeworfenen Filmverbände
    befindlich ist, wobei eine Entkupplung zwischen verzichtet werden kann.
    Vorschubmittel und Kraftantrieb erfolgt, wenn Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
    die Umschließung nach der zweiten Stellung be- 35 gelöst daß eine flexible Umschließung vorgesehen
    wegt wird. ist, die eine Kammer definiert welche so dimensio-
  3. 3. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 1, niert ist. daß sie einen Filmverband aufnehmen kann, dadurch gekennzeichnet daß ein starrer Deckel daß diese Umschließung am Kameragehäuse festgeil 00) vorgesehen ist der Schaltbetätigungsmittel legt ist und ein offenes Ende besitzt das mit der Weg-(110) aufweist die mit der Umschließung (70) 40 zugsöffnung der Kamera zusammenwirkt, um den gekuppelt sind, um letztere zu tragen und die Filmverband in die Umschließung austreten zu lassen, Schaltvorrichtung zu schließen, so daß die Vor- und daß Halterungen vorgesehen sind, um die Umschubvorrichtung tätig werden kann, wenn die Schließung auf dem Gehäuse so zu haltern, daß die Umschließung in der ersten Stellung befindlich ist, Umschließung zwischen einer ersten Stellung, in der und um die Vorschubmittel von dem Kraftantrieb 45 sie einen Fortsatz des Gehäuses bildet und einen zu entkuppeln, wenn die Umschließung nicht in Filmverband aufnehmen kann, und einer zweiten der ersten Stellung befindlich ist. Stellung beweglich ist, in der wenigstens ein Teil der
  4. 4. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 3, Umschließung der Außenwand des Gehäuses anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (80, 81) vor- Dadurch, daß der mechanisch ausgeworfene Filmgesehen sind, um den Deckel (100) so an der 50 verband automatisch in die Umschließung gefördert Umschließung (70) zu haltern, daß jener Ab- wird, wird es möglich, die Kamera bereits wieder schnitt der Umschließung und des Deckels in für eine neue Aufnahme vorzubereiten bzw. ein neues eine Stellung bewegt wird, in der der Deckel die Aufnahmeobjekt anzuvisieren, während die vorher Umschließung in der zweiten Stellung im wesent- getätigte Aufnahme noch im Behandlungsstadium liehen einschließt. 55 befindlich ist. Hierdurch wird die Bildfolgefrequenz
  5. 5. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 4, bei derartigen Selbstentwicklerkameras wesentlich dadurch gekennzeichnet, daß die Umschließung vergrößert.
    (70) plissiert ist (92), um eine Faltung zu erleich- Bei Filmverbänden unterscheidet man grundsätz-
    tern. lieh zwei verschiedene Gattungen, nämlich jene, bei
  6. 6. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 3, 60 denen die Fertigstellung des Bildes unter Lichtabdadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (100) Schluß stattfinden muß und die zweite Gattung, bei Verriegelungsmittel (114) aufweist, die mit dem der die Bilderzeugung unter TagesUchteinwirkung Gehäuse (14,116) zusammenwirken, um die Um- stattfinden und beobachtet werden kann. Bei Verwenschließung entweder in der ersten oder in der dung der Filmverbände der erstgenannten Gattung zweiten Stellung zu haltern. 65 kann die Umschließung lichtundurchlässig ausgebil-
  7. 7. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprii- det sein, so daß die Vollendung des Diffusionsüberchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine tragungsverfahrens innerhalb der Umschließung unter Feder (86) in der Nähe des normalerweise ge- lichtdichtem Abschluß stattfinden kann. Man kann
DE19702009384 1969-03-03 1970-02-27 Photographische Selbstentwickler kamera Expired DE2009384C3 (de)

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SE (1) SE358244B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2319467A1 (de) * 1972-04-24 1973-11-15 Polaroid Corp Photographische kamera mit einer vorrichtung zum behandeln von selbstentwicklerfilmeinheiten

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NL169925C (nl) 1982-09-01
CH522238A (de) 1972-06-15
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SE358244B (de) 1973-07-23
GB1279023A (en) 1972-06-21
NL7003005A (de) 1970-09-07
FR2037488A5 (de) 1970-12-31
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CA930219A (en) 1973-07-17
DE2009384C3 (de) 1973-10-18
BE746775A (fr) 1970-09-03
AT310551B (de) 1973-10-10

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