DE2009593A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Her stellen und Bearbeiten der Zahnflanken von Gerad oder Schrägzahnrädern mit Evolven tenverzahnung im intermittierenden Abwalz verfahren - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Her stellen und Bearbeiten der Zahnflanken von Gerad oder Schrägzahnrädern mit Evolven tenverzahnung im intermittierenden Abwalz verfahrenInfo
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Description
D I PL.-1 N <3. H. SOHiFFER
Dr* Ing« W* Höfler, 73 Karlsruhe, Fridtjof-Nansen-StraBe
35
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen
und Bearbeiten der Zahnflanken von Geradodor
Schrägzahnrädern mit Evolventenverzahnung in intermittierenden Abwälsverfahren
Die Erfindlang betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
eur Steuerung des Abwälsvorganges beim Herstellen
und Bearbeiten der Zahnflanken von Gerad- oder
Schrägzahnrädern mit Evolventejiverzahnung im intermittierenden Afewälarerfahrün, wobei der translatorisohe
und der rotstorieohe Bewegungsanteil der Abwälz-»
bewegung dem Zahnrad auferlegt werden«
Bei diepem Verfahren führt das die Verzahnung erzeu~
gendt WericE9üg meist «ine periodische, hin- und her-
101330/0884
(10477/78) 20D95.93
gehende Hubbewegung aus, während sioh das Zahnrad relativ zum Werkzeug abwälzt, so daß das erzeugte
Zahnprofil Evolventenform aufweist· Eb ist auch bekannt, daß das Werkzeug ortsfest bleibt und dafür
das Zahnrad sowohl die Abwälzbewegung, als auch gleichzeitig die periodische, hin- und hergehende
Hubbewegung ausführt»
Zur Erzeugung der Abwälzbewegung wird dem das herzustellende Zahnrad tragenden Werkstüoktlsoh eine
Translationsbewegung erteilt, wobei das Zahnrad außerdem eine Drehbewegung erfährt, deren Winkelgesohwindigkeit so auf die Translationsbewegung abgestimmt
ist, daß ein die Evolventenform eicherstellender Abwälzvorgang zwischen Zahnrad und Werkzeug vorliegt·
Zur Abstimmung der translatorisohen Bewegung des Werkstücksohlittena mit der Drehbewegung des herzustellenden Zahnrades sind zwei Verfahren bekannt ι
Beim ersten Verfahren wird die Drehbewegung des Zahnrades über Rollbögen erzeugt, die sich schlupffrei
an zwei, am Gestell verankerten Spannbändern abrollen und in ihrem Durohmesser mit dem Grundkreisdurchmesser des herzustellenden Zahnrades übereinstimmen·
Dieses Verfahren 1st zwar außerordentlich genau, hat aber den Nachteil, daß eine große Anzahl kostspieliger Rollbögen zur Verfügung stehen muß, denn bei der
Herstellung von Zahnrädern mit verschiedenem Grundkrelsdurohmesser muß jeweils der Durchmesser des RoIlbogens an diesen angepaßt werden·
Beim zweiten Verfahren erfolgt die Abstimmung der
beiden Bewegungsabläufe duroh ein Rollweohselgetriebe,
dessen Übersetzungsverhältnis jeweils auf den Grund·*
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kreisdurohmesser des herzustellenden Zahnrades angepaßt sein muß. Deshalb "bedarf es bei der Herstellung
von Zahnrädern mit verseh±edengroßem Grundkreisdurchmesser
einer Übersetzungsänderung duroh Vertauschen der tlbersetzungsräder· Zwar sind diese nicht so kostspielig
wie die Rollbögen des erstgenannten Verfahrens, doch liegt die orzieltoare Genauigkeit wesentlich niedriger·
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin,
ein Verfahren nebst einer Vorrichtung zur Durchführung
desselben anzugeben, die es ohne Austausoh einzelner
Antriebselemente gestatten, Abwälzvorgänge kontinuierlich für beliebige Grundkreisdurahmesser
Ton Werten nahe Null bis Unendlich (Fall der Zahn·»
stange) au erzeugen» so daß weder Grundkreisscheiben
verschiedener Durchmesser* noch Rollweohselräder mit
verschiedener übersetzung zur Verfügung stehen müssen«
Dabei soll sich das erfindungsgemäße Verfahren duroh
einfache; praktische Anwendung und hohe Genauigkeit auszeichnen«
Gelöst wird diese Aufgabe ®rfiai.ungsgemäß dadurch,
daß der translatorisoh© Bewegung®anteil der su erzeugenden
Abwälzbewegung des Zahnrades mittels einer Führungsbahn, deren Winkellage bezüglich dieser tranB- (
latorisohen Bewegungsrichtung stufenlos verstellbar ist, eine entsprechend der Winkellage übersetzte
Querbewegung erzeugt, die den rotatorisohen Anteil der Wälzbewegung liefert oder daß in umkehrung dieses
Bewegungsablaufes der rotatorisohe Anteil aur Erzeugung
des translatorisohen Anteiles der Abwälzbewegung
dient.
Durch die erfindungsgeiaäße Anwendung des an sieh be«
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kannten Prinzips tin·· Sinuslineal· läßt βion duroh
Änderung der Winkellage der da· Einuslineal bildenden Führungsbahn auf außerordentlich βinfaohe und
dennoch genaue Weiee die während der translator!»
ßohen Verschiebung erforderliohe Drehbewegung dee
«ti bearbeitenden Zahnrades stufenlos festlegen. Die Lagerhaltung zahlreicher rersehiedengroler Rollbögen
biw. Räderpaare entfällt, Dennooh ist große Bearbeltungsgenauigkeit gewährleistet, da dl· führungsbahn
la Maschinenbett gelagert werden kann und ihr· Winkellage während der Bearbeitung «in·· Zahnrades stete
koji·taut bleibt.
Bei einer Vorrichtung, "bei der das die Verzahnung erzeugende Werkzeug eine periodisch hin- und hergehend·
Hubbewegung und das au bearbeitende Werketüok die
Wälzbewegung ausführt und drehbar auf seinem Werk«*
etüoktiBoh gelagert ist» der eine rein translatorisehe Bewegung ausführt oder dae Werkstück sowohl die
Abwälzbewegung, al· auch die periodische Hubbewegung ausführt, während da· Werkzeug ortsfewt bleibt, hat
es aioh zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens al· vorteilhaft erwiesen» daß eine den rotatorisohen Anteil liefernde Schubstange in zur translatorisohen Bewegung senkrechter Richtung verschiebbar auf des Werkstücktisch geführt ist und an ihre»
einen Ende einen Kuliesensteln trägt und daß die den
Kulissenstein aufnehmende Führungsbahn am Maschinenbett verdrehbar angeordnet ist«
Ein· derartige Vorrichtung ist denkbar unkompliziert und gestattet eine genaue Abstimmung de· rotatorleohen Bewegungeanteilee auf den jeweiligen Grundkreis«
durchmesser des zu bearbeitenden Zahnrad···
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BAD ÖftN
det sein» die nit einem mit dem Werkstück verbundenen Zahnrad in Eingriff steht· Die Genauigkeit des
Abwälzvorgangeswird jedochwesentlich erhöht, wenn
die Schubstauge als Basis für die an sich bekannte
RolXbogenführung
Bei der Umkehrung des:beschriebenen Bewegungsablaufes
liegt die Quellt für die Wälzbewegung nichtbeim
translatorischen, sondern beimrotatorisehen Bewegungsanteil ι das heiltt das su bearbeitende Zahnrad wird
unmittelbar in Drehbewegungversetztund erzeugt durch
die daraus resultierende Querbewegung der Schubstange- "
eine mittels der Piüiruagsbahn übersetst© Längsbewegung»
die den translatorischen Anteil der zu erzeugenden Wälzbewegung liefert. Wie nachfolgend noch gezeigt wird, ergeben sich hierbei für bestiBMte Verhältnisse
von Rollbogendurchmesser zu Grundkreisdurohmesser
günstigere öleitverhältniss® in der FÜhrungB-bahn»
Weitere Merkmale des Anmeldungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
anhand iron Eeichnungen; darin zeigt}
Figo 1 eine sohematische Darstellung des Abwälz-Vorganges
mittels Rollbogen und Spann-* bändern}
' Pig* 2 ©ine sohematisehe Darstellung des Abwälz-
- Vorganges- mittels Rollwechselgetriebe und
?ig« 3 eine seliematisohe Darstellung des erfindungsgsmäBtn
Abwälzverfahrens,
In ?ig„ 1 sitst ein herausteilendes Zahnrad 1 fest
auf eiaea HundtisöK 2*'der drshbar auf einem Werk«
stüeksehlitten 3 gelagert ist. Dir Rundtisch 2 trägt
1Q98 3S/03 84 , '
BAD
einen Rollbogen A9 dessen Durohmeeeer mit dem Grundkreisdurohmesser
des herzustellenden Zahnrades 1 übereinstimmt· An diesem Rollbogen 4 sind an gegenüberliegenden
Stellen die beiden Enden zweier Spannbänder 5 befestigt« Die beiden anderen Enden dieser Spannbänder
5 sind mit dem Maschinenbett 6 verbunden. Eine Kugelrollspindel 7 wird von einem Motor 8 über ein
Vorsohubgetrieb· 9 angetrieben« Das die Verzahnung
erzeugend· Werkzeug 1st als Sohl«ifscheibe 10 dargestellt«
In FIg, 1 ist zu beachten, daß die Spannbänder 5 mit
dem Maschinenbett 6 in Wirklichkeit auf derselben Seite liegen wie die Schleifscheibe 10, damit sich
dieser gegenüber der gewünschte Abwälzvorgang des Zahnrades 1 vollziehen kann* Die seltenverkehrte Darstellung
in Fig. 1 wurde der besseren Übersichtlichkeit wege» i-ewählt.
Die Wirkungsweise 1st folgendet
Durch die vom Motor 8 angetriebene Kugelrollspindel 7 erfährt der Werkstüoksohlltten 3 eine Längsbewegung·
Hierbei rollt der Rollbogen 4 an den gestellfesten Spannbändern 5 ab und nimmt dabei das Zahnrad 1 mit,
das infolgedessen bezüglich der Schleifscheibe 10, die man sich bei der Bearbeitung des Zahnrades in
die Zahnlüoke hineingerückt denken muß, eine Wälzbewegung
ausführt. Soll ein Zahnrad mit größerem oder
geringerem Grundkreisdurohmesser hergestellt werden,
bo muß der Rollbogen 4 duroh einen solchen mit entspreohend
angepaßtem Durchmesser ersetzt werden, bo daü ütUnüig eine große Zahl der kostspieligen UoLlbügan
auf Lagor gehalten werden muß.
Anotatt der gaze Lg ten Schis ifscheibe 10 können auch
I 0 9 3 3 Ά Ι 0 ■>>
8 U
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2ΟΌ9593*7
2W«i telltrförnig· Sohlelfiohtiben oder ein Kammhobelstahl elngesetet werden,
Dae ;lji; fig* 2 dargestellte Verfahren unterscheidet
eioh ron dem soeben beschriebenen dadurch, daß die
Drehbewegimg de* Zahnrades 1 nloht duroh einen Rollbogen und Spannbänder» eondern dur oh ein mit den Zahnrad 1 Terbundene» Sohneokenrad 11 erfolgt, das duroh
etii· Sohne oke 12 angetrieben wird. Die Sehne ο ke 12
steht ihrerseits über Rollweohselräder 13 und ein
Differential 14 alt der Kugelrollspindel 7 in Verbindung· Duroh entapreohende Wahl des ÜberBetrungsrerhältnisees der Rollweohselräder läßt eich damit die
duroh die Sohneoke 12 bewirkte Drehbewegung des Zahnrades 1 auf die Längsbewegung dee Werke tUokBOhlittens 3 abstimmen, so dafl die gewllnsohte Wälzbewegung
des Zahnrades 1 besüglioh der 8ohleifsoheibe 10 erfolgt
Auflerdee wird die Sohneoke 12 «ur Teilung dee Zahnrades herangesogen· Hiersu dient ein Teilmotor 15» der
über eine Teilsoheibe 16 und Teilwecheelräder 17 den
Außenring dee Differentials 14 antreibt und daduroh die Drehzahl der Sohneoke 12 beeinflußt. Der Teilmotor 15 kann daduroh erstens den naoh Fertigeohleifen
der einen Zahnflanke su tiberbrüokenden Differenzbetrag iwisohen Sohleifsoheibenstärke und Zahnlüokenbreite ausgleiohen und «weitens dl· Weiterbewegung
dee Zahnrad·· von Zahn su Zahn rornehmen.
Zum Bearbeiten τοη Zahnrädern größeren oder kleineren
Grundkrelsdurohaessers muß duroh Austausoh der RoIlweohael- sowie der Teilweohselräder das Übersetzungsverhältnis Bwisohen Kugelrollspindel 7 und Sohnecke 12,
da· heißt, Ewisohen Translations- und Rotationsbewegung auf den jeweiligen Orundkreisdurohmeeser des
Zahnrades 1 abgestimmt werden«
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(10477/78) 200959Γ 8 ~
Das erfindungsgemäße Verfahren let sohematisoh in
ffig· 3 gezeigt* Dabei ist das Zahnrad 1 drehbar auf
dem Werkstückeohlitten 3 gelagert· Sie Verschiebung
des Werksttioksohllttens 3 kann unmittelbar über die
auskuppelbare Kugelrollspindel 7 erfolgen, die von dem Motor 8 über ein Vorschubgetriebe 9 angetrieben
wird. Zur Erzeugung der erforderHohen Drehbewegung
des Zahnrades 1 dient jedooh eine Schubstange 18, die
Im Werkstücksohlltten 3 verschiebbar gelagert ist, und
zwar in einer zum Verschiebeweg des Sohlittens senk-·
reohten Richtung. Diese Sohubstange 18 bildet einerseits die Basis für die an sich bekannte Rollbogen-·
steuerung mittels Spannbändern 5» Zum anderen trägt sie einen Kulissenstein 19» der in einer Führungsbahn 20 verschiebbar gelagert 1st« Die Führungsbahn
ist ihrerseits in einem Gehäuse 21 stufenlos verdrehbar und mittels einer Kreisoptik exakt einstellbar
angeordnet· Das Gehäuse 21 ist starr mit dem Masohl»·*
nenbett 6 verbunden«
Außerdem kann der Antrieb des Werkstüoksohlittens 3
mittelbar über die Sohubstange 18 und die Führungsbahn 20 duroh einen Motor 23 und eine zugehörige auskuppelbare Kugelrollspindel 22 erfolgen»
Bei der duroh die Kugelrollspindel 7 erzeugten Verschiebung des Werkstüoksohlittens 3 kommt es zu einer
Relativbewegung zwischen dem an der Sohubstange 18 angeordneten Kulissenstein 19 und der ortsfesten Führungebahn 20. Hierbei erfährt der Kulissenstein 19
und damit auoh die ,Sohubstange 18 eine von der Winkellage der Führungsbahn 20 abhängige Querbewegung, die
über die Spannbänder 5 weitergeleitet wird und zu einer Verdrehung des Rollbogtna 4 und damit des Zahn-*
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rades 1 führt« Für den Fall, daß beispielsweise der
Grundkreisdurohmesser des su bearbeitenden Zahnrades
gleichgroß ist dem Durchmesser des Rollbogens 4, muß
die durch den Kulissenstein 19 erzeugte Querbewegung,
der Sohubstange 18 gerade genau so groß sein, wie die
durch die Kugelrollspindel 7 erzeugte Verschiebebewegung des WerkstUoksohllttens 3, damit das Zahnrad 1
bezüglich der in Eingriff befindlichen Schleifscheibe 10 exakt die gewünschte Abwälzbewegung ausführt·
Zur Verwirklichung dieses Bewegungsablaufes muß also
die Führungsbahn 20 genau unter einem Winkel·)* von 45 bezüglioh der Versehieberiohtung des Werkstück«
Schlittens 5 geneigt sein« Zur Bearbeitung Ton Zahnrädern, deren Grundkreisdurohmesser größer oder kleiner als der Burohmesser des Rollbogens 4 ist, genügt
es , die Winkellage der Führungsbahn 20 auf einen reohnerisoh vorherbestimmbaren Wert einzustellen, damit
wiederum die zur Evolventenverzahnung notwendige Abwälzbewegung des Zahnrades 1 gewährleistet ist. Da
die Winkellage der Führungebahn 20 sehr genau einstellbar und die Führung des .Kulissensteines 19 praktisch spielfrei ist, kann der Anmeldungsgegenstand
nahezu mit derselben Genauigkeit arbeiten, wie die in Fig« 1 gezeigte Vorrichtung, jedoch mit dem Vor-;» ä
teil der atufenlosen Zuordnung zwisohen Rotationsund Translationsanteil.
Ist der Orundkreisdurohmesser des zu bearbeitenden
Zahnrades größer als der Durohmesser des Rollbogens 4, dann 1st der an der Führungsbahn 20 einzustellende
Winkel 4" kleiner als 45°· Er nähert sich mit wachsendem Zahnraddurohmesser dem Wert ψ- gleich Null und
ist exakt gleioh Null beim Schleifen oder Bearbeiten
einer Zahnstange, well hierbei keine Drehbewegung mehr,
sondern lediglich nooh eine translatorlsohe Bewegung
erforderlioh 1st«
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Ist der Grundkreisdurehmesser des zu bearbeitenden
Zahnrades kleiner als der Durohmesser des Hollbogens 4,
dann ist der an der Führungebahn 20 einzustellende V/inkel ψ größer als 45°· Mit wachsendem Grundkreisdurohmesser erreioht der Winkel/^ jedooh schließlich
einen Wert, bei welchem die Selbsthemmungskräfte am Kulissenstein 19 eine Drehbewegung des Zahnrades über
die Sohubstange 18 und die Spannbänder 5 nloht mehr zulassen·
Aus vorstehendem Grund wird deshalb erfindungsgemäö bei solchen DurchmesBerverhältniseen, bei denen der
Winkel Al· an der führungsbahn auf einen Wert größer als
45° eingestellt werden muß, der Bewegungsablauf für die Abwälzbewegung umgekehrt und dao Zahnrad 1 unmittelbar über die Drehbewegung angetrieben, während der
zugehörige translatorisohe Bewegungsanteil durch die Winkeleinstellung der Führungsbahn 20 erzeugt wird«
Hierzu wird die Kugelrollspindel 7 vom Werkstüoksohlltten 3 getrennt, das heifit entkuppelt und dafür die
zweite Kugelrollspindel 22 mit der Schubstange 13 fest gekuppelt und damit die Sohubstange 18 vom Motor 23
angetrieben«
größer kann der Winkel ^t" an der Führungsbahn eingestellt werden, ohne daß Selbsthemmung auftritt· Je
größer der Winkel Si* wird, um so kleiner wird die
translatorisohe Bewegung, die nunmehr duroh die Schubstange 18 auf den Kuliesenetein 19 und von diesem
auf den Werkstüoksohlitten 3 übertragen wird·
Anstelle der Rollbögen mit Spannbändern können selbstverständlich auoh Reibscheiben verwendet werden, wobei dann die Sohubstange al» Reib- oder Wälelineal
ausgebildet ist«
109838/0884 BAD ORiGINAi.
Bei geringeren Genauigkeitsanforderungen kann der Rollbogen mit den Spannbändern ersetzt werden durch
eine an der Sohubstange 18 angebrachte Verzahnung, die mit einem anstelle des Rollbogens 4 angeordneten
Zahnrad zusammenwirkt·
Sohließlioh sei nooh auf die ebenfalls im Rahmen der Erfindung liegende Möglichkeit hingewiesen, das Werkzeug 10 duroh einen Meßtaster zu ersetzen, so daß das
erfindungsgemäße Verfahren auoh zur rationellen Prüfung der Zahnflankenform von Zahnrädern verschiedener Grundkreisdurohmesser eingesetzt werden kann. Wäh- I
rend dew Prttfvorganges erübrigt sioh eine Auf- und Abbewegung des Meßtasters· Es werden lediglich die zu
prüfenden Zahnflanken an ihm vorbeigewälzt· Daher kann vorteilhafterweise der Meßtaster gestellfest angeordnet werden und die Prüfung des Zahnrades nicht nur
mit derselben Maschine, sondern auoh gleichzeitig mit der Fertigbearbeitung erfolgen·
109838/0884
ORfGlNAt
Claims (1)
1.09838/0884
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| CH270571A CH517547A (de) | 1970-03-02 | 1971-02-25 | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Abwälzvorganges beim Herstellen oder Bearbeiten der Zahnflanken von Gerad- oder Schrägzahnrädern mit Evolventenverzahnung im intermittierenden Abwälzverfahren |
| FR7106925A FR2084016A5 (de) | 1970-03-02 | 1971-03-01 | |
| GB2286371A GB1344105A (en) | 1970-03-02 | 1971-04-19 | Gear making and testing machine |
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| DE2055411A DE2055411C3 (de) | 1970-03-02 | 1970-11-11 | Für verschiedene Grundkreisdurchmesser einstellbares Wälzgetriebe bei einer Verzahnungsmaschine für Evolventenverzahnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2009593A1 true DE2009593A1 (de) | 1971-09-16 |
| DE2009593C3 DE2009593C3 (de) | 1976-03-25 |
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ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0069274A1 (de) * | 1981-07-07 | 1983-01-12 | BHS-Höfler Maschinenbau Gmbh | Wälzgetriebe bei einer Verzahnungsmaschine für Evolventenverzahnung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0069274A1 (de) * | 1981-07-07 | 1983-01-12 | BHS-Höfler Maschinenbau Gmbh | Wälzgetriebe bei einer Verzahnungsmaschine für Evolventenverzahnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2055411A1 (de) | 1972-07-20 |
| DE2055411B2 (de) | 1977-03-17 |
| DE2055411C3 (de) | 1978-03-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |