DE2009683B2 - Medaillenprägemaschine - Google Patents

Medaillenprägemaschine

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DE2009683B2
DE2009683B2 DE19702009683 DE2009683A DE2009683B2 DE 2009683 B2 DE2009683 B2 DE 2009683B2 DE 19702009683 DE19702009683 DE 19702009683 DE 2009683 A DE2009683 A DE 2009683A DE 2009683 B2 DE2009683 B2 DE 2009683B2
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    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/0076Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins having a series of embossing tools each of which can be brought into working position
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/26Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for printing, stamping, franking, typing or teleprinting apparatus

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Description

21 ausführt. Am Ende des Eisenkerns 43 ist ein An- scheibe 21 und ist so angeordnet, daß das Element schlag 44 vorgesehen, der die Stempelträgerscheibe 21 60, das auf der Stempelträgerscheibe 21 vorgesehen an einer Drehung dadurch hindert, daß sein Ende zwi- ist, die sich in der Ausgangsstellung befindet, in Ansehen die auf der Scheibe 21 angeordneten Stempel lage an dem hinteren Ende eines Schwenkgliedes 62 26 geschoben wird. 5 gebracht wird, das als Anschlag wirkt und am rech-
Zwischen dem beweglichen Eisenkern 43 und ten Ende der Stütze 41 um eine Längsachse 61
einem am rechten Ende der Stütze 41 vorgesehenen schwenkbar ist; dabei ist eino Zugfeder 63 zwischen
Stift ist eine Zugfeder 45 gespannt, durch die der dem vorderen Ende des Schwenkgliedes 62 und der
Anschlag 44 ständig zwischen die Stempel gedrückt Stütze gespannt, wodurch dem Schwenkglied eine
wird. Der Anschlag wird entgegen der Wirkung der io Uhrzeigersinn-Drehkraft um die Achse 61 mitgeteilt
Feder 45 zurückgezogen, wenn die Spule des Elek- wird. Ferner ist die Anordnung so getroffen, daß das
tromagnets erregt wird, was zur Folge hat, daß der hintere Ende eines nach unten gerichteten Elements,
Anschlag 44 zwischen den Stempeln 26 heraustritt, das an dem Schwenkglied 62 angeformt ist, in An-
so daß sich die Wählscheibe 13 und die Stempel- lage an einem Aufnahmeelement 64 gebracht wird,
trägerscheibe 21 frei drehen können. 15 das an der Stütze 41 vorgesehen ist, wobei eine
Wie in Fig.2 und3 gezeigt, ist die Basis eines Schraube 65 in einen vor der Achse 61 liegenden
Anns 46 drehbar auf der Welle 19 angeordnet und Teil des Schwenkgliedes 62 eingeschraubt ist, so daß
ist das vordere Ende einer Verbindungsstange bzw. das Element 60 auf die Schraube 65 auftrifft, wenn
eines Kopplungshebels 47 mit dem Ende des Arms sich die Stempelträgerplatte 21 im Uhrzeigersinn um
46 mittels einer Achse 48' gelenkig verbunden. 20 einen erforderlichen Winkel aus der in F i g. 3 darge-
Wie F i g. 3 zeigt, ist eine Längsachse 48 drehbar stellten Stellung (350° im Falle der gezeigten Aus-
am rechten hinteren Teil des Rahmens 17 gelagert führungsform) dreht; dabei ist das innere Ende der
und ist das äußere Ende eines Stücks 49, das an der Schraube 65 so angeordnet, daß es am äußeren Ende
Längsachse 48 befestigt ist, mit dem hinteren Ende der Stütze 41 anschlagen kann. Die durch die Feder
der genannten Verbindungsstange 47 durch eine 25 59 erzeugte Drehkraft ist größer als diejenige am
Achse 50 gelenkig verbunden. Der Mittelteil eines Schwenkglied 62 durch die Feder 63 erzeugte.
Schwenkgliedes 51 ist an der erwähnten Längsachse Mit 66 ist in F i g. 2 und 3 eine Gummibremse be-
48 befestigt, und eine Zugfeder 53, die zwischen dem zeichnet, die gegen den Außenumfang des Flansches
hinteren Ende des Schwenkgliedes und dem Ende 25 unterhalb der Stempelträgerplatte 21 gepreßt wird
eines Arms 52, der am linken hinteren Teil des Rah- 30 und die Drehgeschwindigkeit der Scheibe 21 wäh-
mens 17 befestigt ist, gespannt ist, zieht das hintere rend ihrer Rückstellung durch die Elastizität der Fe-
Ende des Schwenkgliedes 51 nach links. Am vorde- der 59 regelt.
ren Ende des Schwenkgliedes 51 ist ein Haken 54 Wie in F i g. 2 gezeigt, ist eine zylindrische Wand
vorgesehen, der eine Uhrzeigersinndrehung der 67 um den Außenumfang des Medaillenaufnehmers
Scheibe 21 durch den Eingriff zwischen die Stempel 35 16 herum befestigt, deren oberer Rand weiter nach
26 derselben verhindert, wenn das Schwenkglied 51 oben ragt als der Aufnehmer 16. Ein Aufnahmering
gegen die Feder 53, d. h. in F i g. 3 im Uhrzeigersinn, 68 aus einem elastischen Material, wie Gummi
verschwenkt wird. u. dgl., ist in eine Nut eingesetzt, die am Innenum-
Wie in F i g. 2 ersichtlich, erstreckt sich ein EIe- fang der zylindrischen Wand 67 ausgebildet ist, und
ment 55 am Endteil des Arms 46 nach oben bis zum 40 erstreckt sich weiter nach oben als der Aufnehmer
unteren Teil der Wählscheibe 13, nachdem er mit 16. Der Innendurchmesser des Aufnahmeringes 68
Spiel durch eine Öffnung 56 hindurchgetreten ist, die ist geringfügig kleiner als der Außendurchmesser der
zur Welle 19 konzentrisch ist und an der Oberseite Medaille, so daß die letztere am Aufnehmer dadurch
des Maschinengehäuses 11 vorgesehen ist. Das EIe- unbeweglich befestigt werden kann, daß sie in den
ment 55 »st längs des unteren Teils der Wählscheibe 45 Aufnahmering 68 eingepreßt wird.
13 gebogen, ohne mit dieser in Kontakt gebracht zu Eine Hohlwelle 69 ist am unteren Teil des Medail-
werden, und das vordere Ende des Elements 55 ist lenaufnehmers 16 angeformt und in einer Stütze 70
längs des Außenumfangs der Wählscheibe 13 nach drehbar gelagert, die am Rahmen 17 befestigt ist. Ein
oben gebogen, ohne mit diesem in Kontakt gebracht Sperrad 71 ist am unteren Teil des Aufnehmers 16
zu werden, während das weitere Ende des Elements 50 befestigt, und eine Schaltklinke 72 sowie eine Sperr-
55, das sich oberhalb des Außenumfangs der Wähl- klinke 73 stehen mit dem Sperrad im Eingriff, wie in
scheibe 13 befindet, ohne mit dieser in Berührung zu F i g. 5 dargestellt. Das hintere Ende der Schaltklinke
stehen, in Form eines Fingeranschlags 57 ausgebildet 72 ist um eine dem linken Ende benachbarte Achse
ist. Fingerspitzenaufnahmeöffnungen 58, deren Zahl 76 eines Schwinghebels 75 schwenkbar, dessen rech-
um eins geringer als die der Stempel 26 ist, sind im 55 tes Ende durch eine Achse 74 an der Stütze 70
Abstand voneinander benachbart dem Außenumfang schwenkbar gelagert ist, wobei die Schaltklinke 72
der Wählscheibe 13 vorgesehen. gegen das Sperrad 71 durch eine Zugfeder 77 ge-
Ferner ist, wie in F i g. 2 dargestellt, der untere drückt ist und eine Zugfeder 78 ferner zwischen
Teil der Welle 19 mit einer Schraubenfeder 59 verse- einem dem linken Ende benachbarten Teil des
hen, deren unteres Ende am unteren Ende der Wellt 60 Schwinghebels 75 und einem Stift 84 am vorderen
19 befestigt ist, während ihr oberes Ende an dem La- Teil der Stütze 70 gespannt ist, wodurch dem
ger 18 befestigt ist, so daß, wenn die Wählscheibe 13 Schwinghebel 75 eine Vorwärtsdrehkraft mitgeteilt
im Uhrzeigersinn gedreht wird, der Feder 59 eine wird.
Gegenzeigersinn-Vorspannung mitgeteilt wird. An der linken Seite der Oberfläche der Stütze 70
Ein nach oben gerichtetes Element 60 ist an einer 65 ist ein Elektromagnet 79 befestigt, der mit einem
geeigneten Stelle auf der Stempelträgerscheibe 21 be- Eisenkern 82 versehen ist, welcher vorwärts und
festigt, wie in F i g. 3 gezeigt. Das rechte Ende der rückwärts beweglich ist, wobei das hintere Ende 80
Stütze 41 erstreckt sich oberhalb der Stempelträger- des beweglichen Eisenkerns 82 sich in Anlage an
5 6
dem linken vorderen Teil des Schwinghebels 75 be- zugeführt wird, wenn die richtige Geldmünze einge-
findet, so daß, wenn die Spule des Elektromagnets worfen worden ist und diese dem Münzspeicherge-
79 erregt wird, der bewegliche Eisenkern 82 zurück- häuse zugeführt wird.
gezogen wird, wodurch der Schwinghebel 75 nach Bei der dargestellten Ausführungsform sind sechsrückwärts entgegen der Kraft der Feder 78 ver- 5 unddreißig Stempel 26 in den vertikalen Bohrungen schwenkt wird. Ein verstellbarer Anschlag 81, der 22, 23 im Umfangsteil der Stempelträgerscheibe 21 aus einer Schraube besteht, ist an einem Halteteil be- mit regelmäßigen Abständen angeordnet, d. h. mit festigt, der an der Stütze in der Weise vorgesehen ist, einem Mittenwinkel von 10° zwischeneinander, wodaß er sich vor dem beweglichen Eisenkern 82 befin- bei die Stempel so angeordnet sind, daß ihre unteren det; die Zähne des Sperrades 71, die Form der Schalt- xo Teile das lateinische Alphabet von sechsundzwanzig klinke 72 und die Stellung des Anschlages 81 sind Buchstaben und die Ziffern von 0 bis 9 prägen, so so festgelegt, daß, wenn der Elektromagnet 79 ent- daß fünfunddreißig Stempel ausreichen, da der Buchregt wird, der Schwinghebel 75 durch die Feder 78 stäbe I gleichzeitig die Ziffer 1 darstellen kann oder zurückgestellt wird, wodurch das vordere Ende des der Buchstabe O gleichzeitig die Ziffer 0. Der übrig-Eisenkerns 82 zurückgeschoben wird, bis es auf den 15 bleibende eine Stempel ist als Blankostempel reser-Anschlag 81 auftrifft, gleichzeitig jedoch die Schalt- viert, dessen axiale Mitte, wie in F i g. 3 dargestellt, klinke 72 das Sperrad 71 um den erforderlichen Tei- genau der axialen Mitte des Hammers 35 vor der Inlungsschritt dreht. betriebnahme entspricht, in welchem Zustand das
Die Klinke 73 ist auf der einen Seite des Mitteltei- Element 60 auf der Stempelträgerscheibe 21 sich in
les eines Schwinghebels 83 ausgebildet, dessen hinte- ao Anlage an dem Schwenkelement 62 befindet, das als
res Ende an der Stütze 70 durch die erwähnte Achse Anschlag wirkt; dabei ist die Anordnung so getrof-
74 schwenkbar gelagert ist, wobei eine Zugfeder 85, fen, daß die Mitte des Stempels 26, die zum Hammer
die dazu dient, die Klinke 73 im Eingriff mit dem 35 gleichachsig ist, sich benachbart dem Umfangsteil
Sperrad 71 zu halten, zwischen dem vorderen Ende der in den Medaillenaufnehmer 16 eingelegten Me-
des Schwinghebels 83 und dem Stift 84 gespannt ist. 25 daille befindet.
Wie ferner in Fig. 2 gezeigt ist, mündet eine Die Fingerspitzenaufnahmeöffnungen 58 der
Durchführungsöffnung 89 innerhalb der Hohlwelle Wählscheibe 13, die fünfunddreißig öffnungen auf-
69 in den Medaillenaufnehmer 16 nach dem Durch- weist, sind so angeordnet, daß sie einen Mittenwinke]
tritt durch dessen Mitte und sitzt eine Schubstange von 10° zwischeneinander haben, wobei sich keine
86 gleitbar in der Durchführungsöffnung 89. Am 30 Fingerspitzenaufnahmeöffnung unmittelbar untei
oberen Ende der Schubstange 86 ist ein Kopf 87 von dem Fingeranschlag 57 in der Stellung vor der Inbe-
größerem Durchmesser angeformt, und eine Einsen- triebnahme befindet.
kung 88 dient zur Aufnahme des Kopfes 87 am obe- Wie in Fig. 1 gezeigt, ist neben jeder Fingerspit-
ren Ende der Durchführungsöffnung 89. zenaufnahmeöffnung 58 der gleiche Buchstabe bzw.
Das untere Ende der Schubstange 86 ragt aus dem 35 die gleiche Ziffer angegeben, die durch den Stempel unteren Ende der Hohlwelle 69 heraus und ist mit 26 geprägt wird, der genau unter den Hammer 35 dem oberen Ende eines beweglichen Eisenkerns 91 kommt, wenn die erforderliche Fingerspitzenaufnaheines Elektromagnets 90 gekoppelt. Dieser Elektro- meöffnung 58 gedreht wird, bis der Finger am Finmagnet 90 ist an einem Trägerrahmen 92 befestigt, geranschlag 67 zur Anlage kommt. Ferner sind neder am unteren Teil der Stütze 70 vorgesehen ist, 40 ben der Wählscheibe an dem Maschinengehäuse 11 wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, wenn der ein Leerstellen-Fortschalter 99 und ein Prägeschluß-Elektromagnet 90 erregt Avird, der bewegliche schalter 100 vorgesehen.
Eisenkern 91 angehoben wird, was zur Folge hat, Die Wirkungsweise des vorangehend beschriebe-
daß der Kopf 87 am oberen Ende der Schubstange nen Mechanismus ist wie folgt: Bevor eine GeId-
86 »her die Oberseite des Medaillenaufnehmers 16 45 münze eingeworfen worden ist, befinden sich die
heraustritt, so daß die in den Aufnehmer 16 einge- Wählscheibe 13 und die Stempelträgerscheibe 21 ir
legte Medaille ausgestoßen wird. ihrer in F i g. 1 und 3 dargestellten Ausgangsstellung.
Wie in Fig.3 gezeigt, ist ein Mikroschalter 93 an in welcher es nicht möglich ist, die Wählscheibe 13
der rechten Rückseite des Rahmens 17 befestigt und zu drehen, selbst wenn ein Finger in die Fingerspit-
durch das erwähnte Schwenkglied 51 betätigbar. Mit so zenaufnahmeöffnung 58 eingesetzt wird, da der An-
94 ist ein Mikroschalter bezeichnet der durch den schlag 44 eine Drehung der Scheibe 21 durch seiner
Schwenkhebel 32 betätigt wird, wenn dieser sich ab- Eingriff zwischen den Stempeln 26 verhindert
wärts bewegt und der Hammer 35 auf das obere Zuerst wird eine zu prägende Medaille auf der
Ende des Stempels 26 aufschlägt Der Mikroschalter Medaillenaufnehmer gelegt und fest in den Aufnah-
94 ist an einem Halterungselement 95 befestigt, das 55 mering 68 eingedrückt. Sodann wird die richtige
an der Stütze 30 vorgesehen ist Geldmünze durch den Einwurfschlitz 14 eingewor-
Mit 96 ist in Fig. 2 ein Mikroschalter bezeichnet, fen. Hierdurch wird der Münzprüfer aktiviert, dei
der an einem Halterungselement 97 befestigt ist wel- Elektromagnet 42 durch die Zufuhr von elektri-
ches am Rahmen 17 angebracht ist. Der Mikroschal- schem Strom erregt was zur Folge hat, daß der be-
ter 96 ist durch einen Betätigungshebel 98, welcher 60 wegliche Eisenkern 43 und der Anschlag 44 entgegen
am beweglichen Eisenkern 91 befestigt ist betätig- dem Widerstand der Feder aus der Stellung zwischen
bar, wenn der letztere aufwärts bewegt wird. den Stempeln 26 zurückgezogen werden, wodurch die
Innerhalb des Maschinengehäuses 11 ist, obwohl Scheibe 13 in einen drehbaren Zustand versetzt wird in der Zeichnung nicht dargestellt ein Münzprüfer In diesem Zustand fällt die Geldmünze vom Münzherkömmlicher Art vorgesehen, der die durch den 65 prüfer in den Münzenspeicherteil, jedoch wird dei Einwurfschlitz 14 eingeworfenen Geldmünzen prüft. Elektromagnet 42 durch einen Haltestromkreis untei wobei ein elektrischer Strom dem Elektromagneten Verwendung eine*s Relais od. dgl. erregt gehalten. 42 durch die Abgabe eines Aktivierungssignals nur Wenn nun die Wählscheibe 13 im Uhrzeigersinn.
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wie durch den Pfeil in F i g. 1 angegeben, dadurch rend des Prägevorgangs unbeweglich ist. Gleichzeitig
gedreht wird, daß ein Finger in die erforderliche Fin- mit dem Entregen des Elektromagnets 36 und dem
gerspitzenaufnahmeöffnung 58, z.B. in die dem Anheben des Hammers 35 wird auch der Elektro-
Buchstaben T entsprechende öffnung, eingeführt und magnet 79 entregt, so daß der bewegliche Eisenkern
viie Scheibe gedreht wird, bis der Finger am Finger- 5 82 freigegeben wird, was zur Folge hat, daß der
anschlag 57 zur Anlage kommt, zieht der Arm 46, Schwinghebel 75 und die Schaltklinke 72 unter der
der mit dem Fingeranschlag 57 fest verbunden ist Wirkung der Feder 78 bewegt werden, wodurch der
bzw. mit diesem aus einem Stück besteht, den in Aufnehmer 16 im Gegenzeigersinn um einen Tei-
F i g. 3 gezeigten Kopplungshebel 47, indem er in der lungsschritt dadurch weiterbewegt wird, daß das
gleichen Richtung wie die Scheibe 13 gedreht wird, io Sperrad 71 in der in Fig. 5 durch den Pfeil angege-
was zur Folge hat, daß das Stück 49, welches mit btnen Richtung gedreht wird.
dem Kopplungshebel 47 verbunden ist, etwas im Wenn dann der Finger aus der Fingerspitzen aufUhrzeigersinn zusammen mit der vertikalen Achse nahmeöffnung 58 der Wählscheibe 13 zurückgezogen 48 gedreht wird. Infolgedessen dreht sich das wird, werden die Wählscheibe 13 und die Stempel-Schwenkglied 51, das mit der vertikalen Achse 48 15 trägerscheibe 21 durch die Feder 59 in ihre Ausfest verbunden ist, im Uhrzeigersinn, so daß die gangsstellungen zurückgeführt, wobei das Schwenk-Stempelträgerscheibe 21 und die Wählscheibe 13 da- glied 51 wieder gegen den Schalter 93 gedrückt wird, durch unbeweglich gesichert werden, daß der Haken der Elektromagnet 42 jedoch magnetisiert bleibt.
54 am vorderen Ende des Schwenkgliedes 51 an Wenn der Finger in die Fingerspitzenaufnahmeöffeinem daneben befindlichen Stempel 26 zur Anlage 30 nung 58 der Wählscheibe 13 eingeführt wird, die beikommt, während der dem durch die Fingerspitzen- spielsweise dem Buchstaben A entspricht, und der aufnahmeöffnung 58 angegebenen T entsprechende gleiche Vorgang wie zuvor wiederholt wird, wird der Stempel 26 in diesem Augenblick gleichachsig unmit- Buchstabe A neben dem vorher geprägten Buchstatelbar unter dem Hammer 35 angeordnet ist. An- benT geprägt, worauf der Medaillenaufnehmer 16 dererseits wird gleichzeitig mit der Anlage des Ha- 25 um einen weiteren Teilungsschritt im Gegenzeigerkens 54 an dem Stempel 26 durch das Schwenkglied sinn gedreht wird.
51 der Mikroschalter 93 durch das Lösen von diesem Die erforderliche Kombination von Buchstaben,
betätigt, was zur Folge hat, daß der Elektromagnet wie in F i g. 6 dargestellt, kann dadurch geprägt wer-
36 erregt wird, so daß der bewegliche Eisenkern 37 den, daß der vorangehend beschriebene Vorgang
entgegen der Kraft der Feder 40 abwärts bewegt 30 wiederholt wird.
wird, der Schwinghebel 32 abwärts bewegt wird und Wenn der Leerstellen-Fortschalter 99 gedrückt der Hammer 35 an dessen Ende auf den unmittelbar wird, dreht sich der Aufnehmer 16 um einen Teidarunter befindlichen Stempel 26 aufschlägt; das hat lungsschritt, ohne daß geprägt wird, wobei der Elekzur Folge, daß der Buchstabe T auf den Umfangsteil tromagnet 79 allein erregt wird. Auf diese Weise läßt der in den Medaillenhalter 16 gelegten Medaille auf- 35 sich die Medaille drehen, ohne daß ein Zeichen aufgeprägt wird. geprägt wird, wenn dies so gewünscht wird.
Gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung des Wenn alle erforderlichen Buchstaben geprägt wor-Schwinghebels 32 und dem Aufschlagen des Harn- den sind und der Schalter 100 gedrückt wird, wird mers 35 auf den Stempel 26, wie vorangehend be- der Elektromagnet 90 erregt, so daß sich der bewegschrieben, wird durch den einen Teil des Schwinghe- 40 liehe Eisenkern 91 aufwärts bewegt, und die Schubbels 32 der Mikroschalter 94 aktiviert. Durch die Be stange 86 angehoben wird, was zur Folge hat, daß tätigung des Mikroschalters 94 wird der elektrische die Medaille in dem Medaillenaufnehmer 16 ausge-Strom zum Elektromagnet 36 abgeschaltet, wodurch stoßen wird.
dieser entmagnetisiert wird, der Hammer 35 angeho- Wie erwähnt, wird, wenn die Schubstange 86 sich ben und zusammen mit dem Schwinghebel 32 durch 45 aufwärts bewegt, durch den Betätigungshebel 98, dei die Feder 40 zurückgestellt wird. Die Schaltung ist so am unteren Ende des beweglichen Eisenkerns 91 vorgesehen, daß der Elektromagnet 36 nicht erregt vorgesehen ist, der Mikroschalter 96 betätigt, was wird, selbst wenn der Schalter 93 sich immer noch in zur Folge hat, daß der Stromkreis des Elektromaeinem Betriebszustand befindet, wenn der Schwing- gnets42 unterbrochen wird, der Elektromagnet enthebel 32 angehoben wird und den Schalter 94 ver- 50 regt wird, der Anschlag 44 durch die Feder 45 zuläßt, rückgestellt wird und sein vorderes Ende zwischen
Wenn der Elektromagnet 36 in der vorangehend die Stempel 26 eintritt, wodurch verhindert wird, da£ beschriebenen Weise erregt wird, wird gleichzeitig der Wählscheibe 13 und der Stempelträgerscheibe 21 ferner der Elektromagnet 79 erregt, was zur Folge eine Drehbewegung mitgeteilt wird,
hat, daß der bewegliche Eisenkern 82 die Schalt- 55 Es wird daher der ursprüngliche Ruhezustand aufklinke 72 in der in F i g. 5 durch den Pfeil angegebe- rechterhalten, bis eine weitere Geldmünze wiedei nen Richtung zurückzieht und das linke Ende des durch den Einwurfschlitz 14 eingeworfen wird.
Schwinghebels 75 durch das hintere Ende 80 entge- Wenn ein Mechanismus erforderlich ist, der das gen der Wirkung der Feder 78 gedrückt wird. In die- Prägen ermöglicht, ohne daß eine Geldmünze einge· sem Falle kommt jedoch die Schaltklinke 72 nicht in 60 worfen wird, so kann diesem Erfordernis in einfache! Eingriff mit den Zähnen des Sperrades 71; außerdem Weise dadurch Rechnung getragen werden, daß dei wird das letztere durch die Klinke 73 unbewegäich Münzprüfer, der durch diesen betätigte Anschlag 44 gehalten, so daß der Medaillenaufnehmer 16 wäh- usw. weggelassen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
7 t. 1 C

Claims (1)

  1. kierungen durch die Prägemaschine versehenen Me-Patentanspruch: daille.
    Das Ausführungsbeispiel zeigt in Fig. 1 eine Prä-
    Medaillenprägemaschine mit einer drehbaren gemaschine, die durch das Einwerfen einer Geld-Stempelträgerscheibe, deren Lettern tragende, S münze betätigbar ist, wobei alle Vorrichtungen in vertikal bewegliche Stempel wahlweise unter eine das Maschinengehäuse 11 eingebaut sind und eine Schlageinrichtung bewegbar und oberhalb eines Beschreibungstafel 12 am hinteren oberen Teil des eine Vorschubeinrichtung aufweisenden Medail- Maschinengehäuses 11 vorgesehen ist.
    lenaufnehmers angeordnet sind, dadurch ge- Eine Wählscheibe 13 und ein Geldmünzen-Ein-
    kennzeichnet, daß der Medaillenaufnehmer xo wurfschlitz 14 sind am vorderen Teil der Oberseite (16) parallel zur Stempelbewegungsrichtung des Maschinengehäuses 11 vorgesehen, während der drehbar gelagert ist. obere Teil des Medaillenaufnehmers 16 innerhalb
    einer Eintiefung 15 sichtbar ist, die an der Vorderseite des Maschinengehäuses 11 vorgesehen ist.
    15 Wie in Fig.2 dargestellt, ist die Wählscheibe 13
    am oberen Ende einer Welle 19 befestigt, die in
    einem Lager 18 drehbar ist, welches in einem Rahmen 17 innerhalb des Maschinengehäuses 11 vorgesehen ist.
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Medaillenprä- ao Eine Stempelträgerscheibe 21 ist an der Welle 19 gemaschine mit einer drehbaren Stempelträger- auf dem halben Wege nach unten drehfest angebracht, scheibe, deren Lettern tragende, vertikal bewegliche und Stempel 26 sind in vertikalen Bohrungen 22, 23 Stempel wahlweise unter eine Schlageinrichtung be- angeordnet, die sich voneinander im Abstand befinwegbar und oberhalb eines eine Vorschubeinrichtung den und sich durch einen oberen und einen unteren aufweisenden Medaillenaufnehmers angeordnet sind. 25 Flansch 24 bzw. 25 am Außenumfang der Stempel-
    Eine bekannte Medaillenprägemaschine dieser Art trägerscheibe 21 erstrecken, wie in F i g. 4 gezeigt.
    (USA.-Patentschrift 2 438 271) ist so ausgebildet, In jeder vertikalen Bohrung 22 ist eine vertikale
    daß die Einprägungen genau im Zentrum der jeweili- Nut 27 geformt, welche die vertikale Bohrung 22 gen Medaille vorgenommen werden müssen. Hierzu vom Außenumfang des Flansches 24 aus erreicht ist es erforderlich, die Medaille durch Verschiebung 30 und deren Breite geringer als der Durchmesser der einer Platte nach links oder rechts bzw. nach vor- vertikalen Bohrung 22 ist. In der Nut 27 sind zwei wärts oder rückwärts genau zu justieren. Dadurch er- vom Stempel 26 abstehende Stifte 28 gleitbar, welche gibt sich zwangläufig ein erheblicher baulicher Auf- den Stempel 26 an einer Drehung hindern, wobei wand der Maschine sowie auch ein großer zeitlicher eine Feder 29 zwischen dem unteren Stift 28 und Aufwand beim Prägen der Medaillen. 35 dem Flansch 25 angeordnet ist, um den Stempel 26
    Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht ständig nach oben zu drücken.
    nun darin, kreisförmig auf Medaillen anzubringende Mit 30 ist eine am Rahmen 17 befestigte Stütze
    Prägungen von Lettern zu erleichtern. bezeichnet. Das linke Ende eines Schwinghebels 32
    Diese Aufgabe wird bei einer Medaillenprägema- ist um eine Achse 33 am Endteil eines Arms 31
    schine der eingangs bezeichneten Gattung erfin- 40 schwenkbar, der an der Außenseite des oberen Teils
    dungsgemäß dadurch gelöst, daß der Medaillenauf- der Stütze 30 befestigt ist. Der Schwinghebel 32 ernehmer parallel zur Stempelbewegungsrichtung dreh- reicht den Außenumfang der Stempelträgerscheibe
    bar gelagert ist. 21 durch eine vertikale längliche öffnung 34 der
    Hierdurch ergibt sich der Vorteil eines geringen Stütze 30; an seinem rechten Ende ist ein Hammer
    baulichen Aufwandes, da kein Justieren der Medaille 45 35 so befestigt, daß er sich oberhalb des oberen Envon Hand mehr erforderlich ist. Zwangläufig ist da- des des Stempels 26 befindet und den wesentlichen
    durch auch der Prägevorgang mit der Maschine ein- Teil der Schlageinrichtung bildet.
    fächer und kann von jedermann durchgeführt wer- An der Stütze 30 ist ein Elektromagnet 36 befe-
    den. Es ist hierdurch möglich, diese Medaillenpräge- stigt, der mit einem beweglichen Eisenkern 37 zjmaschine beispielsweise auch in der Touristik zu ver- 50 sammenwirkt, dessen oberes Ende mit dem unteren wenden, um etwa eine Gedenkmünze an einem Be- Ende einer Verbindungsstange 38 durch eine Achse sichtigungsort mit dem eigenen Namen, dem Datum 20 gelenkig verbunden ist, während das obere Ende
    usw. zu versehen. der Verbindungsstange 38 seinerseits durch eine
    Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in Achse 39 am Mittelteil des Schwinghebels 32 ange-
    der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles 55 lenkt ist (vgl. Fig.4); dabei ist eine Zugfeder 40
    näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt zwischen der Stütze 30 und dem oberen Ende der
    F i g. 1 eme perspektivische Ansicht der Medail- Achse 20 gespannt, so daß der bewegliche Eisenkern
    lenprägemaschine, 37 durch die Feder 40 nach oben gezogen wird,
    F i g. 2 eine Seitenansicht eines Längsschnittes des wenn die Spule des Elektromagnets nicht erregt ist,
    Hauptteils der Maschine nach F i g. 1, 60 während der bewegliche Eisenkern 37 magnetisch
    Fig. 3 eine teilweise der Linie 1-1 in Fig.2 fol- entgegen der Wirkung der Feder nach unten gezogen
    gende Schnittansicht, wird, wenn die Spule des Elektromagnets erregt wird.
    F i g. 4 eine perspektivische Ansicht der Schlagein- Wie F i g. 3 zeigt, ist ein Elektromagnet 42 an dem
    richtung der Maschine, linken Ende einer Stütze 41 befestigt, die an der
    F i g. 5 eine vergrößerte Draufsicht auf den An- 65 Rückseite des Rahmens 17 vorgesehen ist, wobei der
    triebsmechanismus des Medaillenaufnehmcis der bewegliche Eisenkern 43 des Elektromagnets 42 so
    Maschine und angeordnet ist, daß er eine Hin- und Herbewegung zu
    F i g. 6 eine schaubildliche Ansicht einer mit Mar- der und über der vorgenannten Stempelträgerscheibe
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