DE2009902A1 - Clamp for retreading pneumatic tyres - Google Patents

Clamp for retreading pneumatic tyres

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Publication number
DE2009902A1
DE2009902A1 DE19702009902 DE2009902A DE2009902A1 DE 2009902 A1 DE2009902 A1 DE 2009902A1 DE 19702009902 DE19702009902 DE 19702009902 DE 2009902 A DE2009902 A DE 2009902A DE 2009902 A1 DE2009902 A1 DE 2009902A1
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DE
Germany
Prior art keywords
pliers
pins
jaws
stapling
clamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702009902
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wien Moser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Semperit Gummiwerk GmbH
Original Assignee
Deutsche Semperit Gummiwerk GmbH
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Publication date
Application filed by Deutsche Semperit Gummiwerk GmbH filed Critical Deutsche Semperit Gummiwerk GmbH
Publication of DE2009902A1 publication Critical patent/DE2009902A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Zange Die Erfindung betrifft eine Zange für das Zusammenheften der Stöße von unvulkanisierten Belagsstreifen auf Luftreifen bei deren Runderneuerung, wobei Jede Zangenbacke wenigstens eine Reihe von zugespitzten Stiften aufweist.
  • Bei der Runderneuerung von Reifen wird die alte Lauffläche des Reifens bis zur äußersten Gewebelage abgeschliffen. Darauf wird eine mit einer Klebesohichte versehene neue Lauffläche auf den Reifen aufkonfektioniert und in einer Heizpresse vulkaniiert.
  • Bei der Konfektion von Rohreifen ist es üblich, dic Enden der Lauffläche abzuschrägen. Beim Aufwickeln der Lauf fläche Uberlappen sich diese Enden. Bei der Runderneuerung von Reifen weisen die abgeschitrfenen Reifen jedoch unterschiedliche Durchmesser auf. Der Verband der Verstärkungseinlagen ist dabei in vulkanisiertem also elastischen Gummi eingebettet, der bei einer Vulkanisation nicht mehr plastisch verformt werden an. Es können daher bei der Runderneuerung keine einheitlich langen Lauff3äehenstreiCen verwendet werden, wie dies bei der Reifenkonfektion der Fall ist. Da ein schräges Zuschneiden der Laufflächen auf der Konfektionsmaschine sehr schwierig wäre, verwendet man bei der Runderneuerung Laufflächenatreifen mit senkrechten Schnittflächen, welche leicht zugeschnitten werden können. Diese Ende1l werden dann stumpf zusammengeheftet.
  • Beim stumpfen Zusammenheften können natürlich nicht die Festigkeiten erreicht werden, wie dies bei einer Uberlappung der Fall ist. Um die haftfläche und -pressung zu erhöhen, werden die aneinander stoßenden Enden des Laufflächenstreifens durch eine sogenannte Kaltheftzange zusammengezogen. Diese Kaltheftzangen wesen am Ende einer Jeden Zangenbacke eine Reihe von zugespitzten Stiften auf, die senkrecht zur Bewegungsrichtung angeordnet sind. Die Reihen der Zangenbacken sind gegeneinander um eine halbe Teilung versetzt, wobei die Stifte auf kammartigen Vorsprüngen sitzen. Durch die se Anordnung ist es möglich, die Stiftreihen gegeneinander und aneinander vorbei zu bewegen. Dabei greifen die kammartigen Zangenbacken ineinander ein.
  • Nach Auflegen des unvulkanisierten Belagsstreifens auf den abgeschliffenen Reifen wird Im Bereich der Heftstelle die geöffnete Zange so gegen den Belagsstreifen gedrückt, daß die Stiftreihen rechts und links von dem Stoß und parallel zu diesem in den Belagastreifen dringen. Darauf wird die Zange zusammengedrUckt, wobei sieh die Stifte gegeneinander und aneinander vorbei bewegen. Durch die Stifte werden die Fnden des Belagsstreifens geg,eneinander gepreßt, wobei sich eine zickzackförmige Stoßlinie ergibt.
  • Diese bekannten Heftzangen haben den Nachteil, daß sie nur mit großem Kraftaufwand betätigt werden können. während des Zusammenbewegens der Zangenbacken führen die Stiftreihen eine Winkelbewegung aus, wobei die beispielsweise bei geöffneter Zange parallel zueinander stehenden Stifte bei geschlossener Zange in einem Winkel zueinander stehen. Dies erschwert ganz wesentlich das Herausziehen der Zange aus dem Belagastreifen nach dessen Zusammenheften. Außerdem ist der Weg der einzelnen Abschnitte der Stifte im Belagsstreifen durch deren Winkelbewegung unterschiedlich lang, wodurch es leicht zur Bildung von Rissen kommt.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine Zange für das Zusammenheften der Stöße von unvulkanisierten Belagsstreifen auf Luftreifen bei der Rundernarerune vorgeschlagen, bei welcher die oben genannten Nachteile dadurch behoben sind, daß alle Stifte in jeder Stellung - z.B. durch annähernd senkrechte Anordnung der Stifte auf in einer Ebene gegeneinander bewegbaren Zangenbacken - im wesentlichen parallel zueinander liegen.
  • Die Bewegung der Stifte erfolgt am besten so, daß die die Stifte tragenden Zangenbacken in einer gemeinsamen Führungsplatte geführt und in einer Ebene bewegbar sind Durch diese Maßnahme stehen die Stifte weder beim Einsetzen der Zangen noch bei deren Abziehen in einem Winkel zueinander, wodurch diese beiden Vorgänge wesentlich erleichtert werden. Die Stifte sind dabei im wesentlichen senkrecht zu der Bewegungsebene angeordnet.
  • Um ein kräfteraubendes Zasammendrücken der Zange zu ersparen, kann die Bewegung durch eine hydraulische oder pneumatische Einrichtung erfolgen.
  • Vorteilhaft ist es weiter, wenn die Stifte in ihrer Länge verstellbar sind. Dadurch-können mit einer einzigen Zange verschieden dicke Bnlagsstreifen zusammellgeheftet weiden. Die Verstellung der Lange der Stifte kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß vor den Zanitaeken, in welche die Stlfte eingesetzt sind, eine zu diesen Backen parallele Plat;te angeordnet ist. Diese Platte kann z.B. Bohrungen aufweisen, durch welche die Stifte hindurchragen. Durch Anderung des Abstandes der Platte zu der Zangenbacke wird die wirksame Länge der Stifte verstellt. Außerdem ist es aber auch möglich, die Stifte einzeln zu verstellen. Sie können in diesem Fall in die Befestigungaplatte eingeschraubt und durch eine Gegenmutter gesichert sein. Die Stifte können nun einzeln mehr oder weniger aus der Platte herausgedreht werden.
  • Dies ist z.B. vorteilhaft, wenn die Zange eine größere Breite aufweist und verschiedenen Reifenkonturen angep a ßt werden soll.
  • Vorzugsweise kann die Bewegung der Zangenbacken durch einen Zylinder erreicht werden, der über ein Membranventil gesteuert ist, welches durch einen von Hand aus regelbaren Druckaufbau die Zufuhr des Steuermediums zum Zylinder freigibt.
  • Die Erfindung wird nun im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine herkömmliche Kaltheftzange; Fig. 2 die Kaltheftzange nach Fig. 1 von vorne gesehen im geöffneten Zustand; Fig. 3 dieselbe Ansicht im geschlossenen Zustand; Fig. 4 eine erfindungsgemäße Zange und Fig. 5 einen pneumatischen Schaltplan für die erfindungsgemäße Zange gemäß Fig. 4.
  • Die bekannte Zange nach den Fig. 1, 2 und 3 besteht aus zwei Zangenhälften 1 und 2, welche um einen Drehpunkt 3 gegeneinander schwenkbar sind. Die Zangenhälften 1 und 2 weisen Je eine Zangenbacke 4 bzw. 5 auf, welche Zangenbacken an den einander zugekehrten Seiten kammförmig ausgebildet sind. Die Zähne 6 der Komme sind um 1/2 Teilung gegeneinander versetzt, sodaß die Zähne 6 ineinander geschoben werden können, :(siehe Fig. 2 und 3). An den Zähnen 6 sind Stifte 7 aufgesetzt welche auf der vom Drehpunkt 5 abgewandten Seite der Zangenbacken 4 und 5 aus diesen herausragen.
  • Beim Schließen der Zange bewegen sich die auf den beiden Zangenbacken angeordneten Reihen der Stifte 7 gegeneinander. Bei haibgeschlossener Zange liegen sie ca. in liner Linie. Bei weiterem Schließen der Zange bewegen sie sich aneinander vorbei und entfernen sich wieder von einander. (Siehe Fig. 3).
  • In der Fig. 4 ist eine erfindungegemäße Zange 8 dargestellt.
  • Diese Zange weist eine Führungsplatte 9 auf, an welcher in einer Ebene zueinander bewegbare Zangenbacken lo befestigt sind. Diese Zangenbacken 10 tragen senkrecht zur Bewegungsebene ausgerichtete Stifte 11. Weiters ist auf der Zange 8 ein Zylinder 12 angeordnet, dessen Kolbenstange 13 gelenkig mit den Enden von zwei doppelarmigen Hebeln 14 verbunden ist.
  • Die anderen Enden dieser Hebel 14 wirken mit den Zangenbacken lo zusammen. Wird nun der Zylinder 12 durch ein Druckmedium beaufschlagt, so werden über die Kolbenstange 13 die Hebel um einen Winkel geschwenkt, wobei sich die mit den Zangenbacken lo zusammenwirkenden Enden der Hebel 14 gegeneinander bewegen. Die Zange wird geschlossen. Wird nun der Druck im Zylinder 12 abgebaut, so wird der Kolben mit der Kolbenstange 13 durch eine Druckfeder 15 in seine Ausgangslage gedrückt, wobei sich die. Zange wieder öffnet.
  • Die erfindungsgemäße Zange 8 wird durch ein Drucksystem gesteuert, welches nachfolgend beschrieben wird. Die Druckluft gelangt von einer nicht dargestellten Druckluftquelle über eine Leitung 16 zu einem Membranventil 17. Dieses wird durcii ene Druckfeder 18 gesclossen gehalten. Von dem Membranventil 17 geht eine Leitung 19 aus, welche mit einem, äuSeren Steuerschlauch 20 durch eine Kammer 21 verbunden ist. Der äußere Steuerschlauch 20 miindet in einer weiteren Kammer 22, welche durch einen Schlauch 23 mit dem Zylinder 12 verbunden ist. Von der Leitung 16 zweigt eine Steuerleitung 24 ab, in we]cher eine verstellbare Drosseleinrichtung 25 vorgesehen ist.
  • Nach der. Drosseleinrichtung 25 zweigt von dieser Steuerleitung 24 eine Leitung 26 zum Membranventil 17 ab. Die Steuerleitung durchdringt des weiteren die Kammer 21, verläuft innerhalb des äußeren Steuerschlauches 20, tritt bei der Kammer 22 wieder aus dem Steuerschlauch 20 aus und mündet in einer oeffnung 27. Die Schläuche 20 und 24 sind ineinandergelegt, um eine handliche Verbindung zwischen dem Membranventil 17 und der Zange 7 zu schaffen. Sie können selbstverständlich auch nebeneinander gelegt werden.
  • Soll nun ein Belagsstreifen 28 eines Reifens 29 zusammengeheStet werden, so wird die geöffnete Zange 8 auf die Heftstelle aufgesetzt, wobei die Stifte 1] in den Belagsstreifen 28 eindringen. DarauF wird die Öffnung 27 zugehalten, worauf sich in der Steuerleitung 24 ein Druck aufbaut. Über die Leitung 26 überträgt sich dieser Druck auf die Membran 30 des Membranventils 17, wodurch diese betätigt wird und die Leitung 16 mit der Leitung 19 verbindet. Über die Kammer 21, den äußeren Steuerschlauch 20, die Kammer 22 und den Schlauch 23 gelangt das Druckmedium in den Zylinder 12 und schließt die Zange 8. Nach Zusammenheften der Belagsstreifenenden wird die Zange 8 abgezogen. Gibt man nun die Öffnung 27 frei, so wird durch die Druckfeder 15 die Zange wieder geöffnet, wobei die Lurt durch die bSrnung 31 des durch den Druckabfall in der Steuerleitung 24 und die Druckfeder 38 geschlossenen Membranventils entweicht. DI Fig. 5 zeigt einen Schaltplan der Seur-reinrichtung.
  • Die Zange 8 muß jedoch nicht unbedingt von Hand gegen den Reifen gepreßt werden. Sie kann-z.B. in einer Bewegungseinrichtung gehalten sein, durch welche die Zange, vorzugsweise automatisch gesteuert, zum und vom Reifen bewegt wird.

Claims (2)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    11ZaIige für das Zusammenheften der Stöße von unvulkanisierten Belagsatreifen auf Luftreifen bei der Runderneuerung, wobei Jede Zangenbacke wenigstens eine Reihe von zugespitzten Stiften aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß alle Stifte (11) in jeder Stellung - z.B. durch annähernd senkrechte Anordnung der Stifte (11) auf in einer Ebene (A) gegeneinander bewegbaren Zangenbacken (lo) - im wesentlichen parallel zueinander liegen.
  2. 2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (11) in ihrer Länge verstellbar sind.
    L e e r s e i t e
DE19702009902 1969-03-05 1970-03-03 Clamp for retreading pneumatic tyres Pending DE2009902A1 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT215269A AT288896B (de) 1969-03-05 1969-03-05 Zange

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2009902A1 true DE2009902A1 (en) 1970-09-24

Family

ID=3528876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702009902 Pending DE2009902A1 (en) 1969-03-05 1970-03-03 Clamp for retreading pneumatic tyres

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