DE20101414U1 - Umschlag zur Aufnahme eines scheibenförmigen Ton-, Bild- oder Datenträgers - Google Patents

Umschlag zur Aufnahme eines scheibenförmigen Ton-, Bild- oder Datenträgers

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    • B42F7/06Filing appliances comprising a plurality of pockets or compartments, e.g. portfolios or cases with a plurality of compartments
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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Packaging For Recording Disks (AREA)

Description

PATENTANWALT DiPL-SNG. P. HENTSCHEL Hohenzollernstr. 21, Tel. 0261-343S3 56068 KOBLENZ
Koblenz, den 24. 01..2001 p-al
Gebrauchsmusteranmeldung
Curtis 1000 Europe AG
Gottlieb-Daimler-Straße 1
D-56564 Neuwied
Umschlag zur Aufnahme eines
scheibenförmigen Ton-, Bild- oder
Datenträgers
Beschreibung:
s* Vi .!«i
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Umschlag zur Aufnahme eines scheibenförmigen Ton-, Bild- oder Datenträgers, und zwar eines sogenannten ROM, aus zwei zueinander parallelen, weitgehend rund um das ROM aneinander befestigten, flachen, mindestens eine Tasche bildenden Wänden aus flexiblem Flächenmaterial, wobei die Befestigung zwischen den Wänden einen Schlitz zum Einführen des ROM ausspart.
Umschläge der eingangs genannten Art sind auch als reißfeste Versand-Taschen, Faltentaschen oder Briefumschläge bekannt geworden. Sie bestehen aus einer Kunststoff-Folie mit einer faserigen Struktur, wie beispielsweise Polyäthylen-Spinnvlies, wobei sehr dünne Fasern aus Kunststoff oder dergleichen nach einem Schmelzspinn-Verfahren erzeugt und unregelmäßig auf eine Unterlage gespritzt werden. Anschließend wird aus diesen aufgespritzten Kunststoff-Fasern unter Anwendung von Druck und Temperatur, also ohne zusätzliche Bindemittel, eine Folie mit faseriger Struktur geformt.
Derartige Taschen haben den Vorteil, dass sie auch bei rauhester Handhabung, wie sie zum Beispiel beim Postversand oft gegeben ist, nicht zerreißen, so dass keine Sendungen verloren gehen können. Aus diesem Grunde ist man auch dazu übergegangen, mittels derartiger Taschen wichtige Unterlagen, wie beispielsweise Reisedokumente, die oft benötigt werden, das heißt oft aus den mitgeführten Taschen herausgeholt werden müssen, unterzubringen und zu transportieren.
Wegen ihrer besonderen Strapazierfähigkeit, eignen sich die bekannten Umschläge aber auch zur Aufnahme und sicheren Verwahrung von scheibenförmigen Ton-, Bild- oder Datenträgern.
2 1
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Umschläge der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass sie sich noch besser zur Aufbewahrung und Archivierung von scheibenförmigen Ton-, Bild- oder Datenträgern aller Art eignen.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1. gelöst.
Dadurch, dass das Flächenmaterial der vorderen Wand mindestens teilweise durchscheint oder durchsichtig ist, kann leicht festgestellt werden, ob und welcher scheibenförmiger Datenträger, wie zum Beispiel CD-ROM, sich im Umschlag befindet, ohne dass dieser herausgenommen werden muß.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass mindestens das Flächenmaterial der hinteren Wand des Umschlags aus faserverstärktem, undurchsichtigen Material besteht. Hierdurch wird eine Einheit großer Stabilität geschaffen, die gewährleistet, dass die sehr empfindlichen CD's oder dergleichen über lange Zeit hindurch sicher aufbewahrt werden können.
Dadurch, dass an dem erfindungsgemäßen Umschlag die hintere stabilisierte Wand seitlich übersteht und in diesem Bereich Mittel zur Abheftung vorgesehen sind, lässt sich der erfindungsgemäße Umschlag mit den scheibenförmigen Ton-, Bild- oder Datenträgern in Mappen oder Ordern einheften und archivieren. Hierbei haben sich gemäß Anspruch 2. als Mittel zur Abheftung Löcher bewährt.
Durch die vorteilhafte Ausgestaltung gemäß Anspruch 4, 5 und 6 wird erreicht, dass für das Verschließen des Umschlags eine Lasche gebildet ist, die bei Nichtgebrauch bündig in der hinteren Wand aufgenommen ist und zum teilweise Verschließen des Schlitzes der Tasche mit der Hand herausgedrückt werden kann, derart, dass zumindest ein Teilbereich des Schlitzes von der Lasche verschlossen wird. Hierdurch wird ein zuverlässiger und wirkungsvoller Verschluß erzielt, so dass der Inhalt der Tasche nicht herausgleiten kann.
Aufgrund der vorteilhaften Ausgestaltung gemäß Anspruch 8 ist es
möglich, einen erfindungsgemäßen Umschlag mit einer vorderen und
einer hinteren Tasche zu bilden. Erfindungsgemäß bevorzugt ist aber eine Ausgestaltung gemäß Anspruch 9 und 10. Hierdurch wird eine
Vierfach-Tasche für die Archivierung geschaffen, die wenig Platz
beansprucht und die auf einmal vier ROM's oder dergleichen aufnehmen kann.
Zum Verschließen der Schlitze der Taschen auf der Vorder- und
Rückseite der hinteren Wand sind jeweils pro Schlitz zwei
nebeneinander liegende Laschen eingeschnitten, wobei die eine Lasche zum Verschließen des Schlitzes auf der Vorderseite der hinteren Wand und die andere Lasche zum Verschließen der Tasche auf der Rückseite der hinteren Wand vorgesehen ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Ansprüchen 12 bis 18 offenbart.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend beschrieben.
Diese zeigt
einen erfindungsgemäßen Umschlag in Vorderansicht mit Blick auf zwei Taschen, wobei auf der Zeichnung in der linken Tasche eine Kompakt-Schaltplatte oder dergleichen eingesteckt ist und der
Schlitz dieser Tasche durch eine herausgedrückte, übergeklappte Lasche verschlossen ist.
Der in der Zeichnung von ihrer Vorderseite her dargestellte,
erfindungsgemäße Umschlag besteht aus einer hinteren, rechteckigen
Wand 1 aus stabilem Kunststoff-Vlies mit faseriger Struktur. Auf der hinteren Wand 1 sind auf deren Vorderseite zwei vordere Wände 2
dicht nebeneinander befestigt, derart, dass jeweils zwei durch einen oberen Schlitz 4 zugängliche Taschen 5 für je eine CD-ROM 10 oder
dergleichen gebildet sind.
Auf der Rückseite der hinteren Wand 1 sind -in der Zeichnung nicht sichtbar- den Taschen 5 auf der Vorderseite der hinteren Wand 1 gegenüberliegend zwei weitere vordere Wände 2 dicht nebeneinander befestigt, die zwei weitere, durch jeweils einen oben belassenen Schlitz 4 zugängliche Taschen 5 für je eine CD-ROM 10 oder dergleichen bilden. Auf diese Weise lassen sich mit einem erfindungsgemäßen Umschlag gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel vier CD-ROM 10 oder dergleichen auf einmal unterbringen und archivieren.
Die hintere Wand 1 steht an der Seite 6, an der die Löcher 7 zur Abheftung ausgebildet sind, über die vordere Wand 2 über. Des weiteren erstreckt sich die hintere Wand 1 über die vorderen Wände 2 hinaus, nämlich an der Stelle 8, wo sich die Schlitze 4 der nebeneinander liegenden Taschen 5. befinden. In diesem Bereich sind in der hinteren Wand 1 Laschen 9 durch Einschnitte gebildet, die sich bogenförmig mit ihren Enden ein wenig über die Schlitze 4 hinaus erstrecken, so dass die vorderen Wände 2 im Bereich der Schlitze 4 unter die Laschen 9 nach Heraushebeln derselben schiebbar sind, derart, dass die so gebildeten Taschen 5 gegen Herausgleiten der CD-ROM's oder dergleichen gesichert sind.
In der Zeichnung sind pro Tasche 5 jeweils zwei Laschen 9 nebeneinander dargestellt, wobei die vordere Wand 2 der in der Zeichnung linken Tasche 5, dort, wo sich der Schlitz 4 befindet, unter die Lasche 9 geschoben ist, die auf der hinteren Wand 1 mit einem Pfeil gekennzeichnet ist. Die unmittelbar daneben befindliche Lasche 9 dient zum Verschluß der auf der Rückseite der hinteren Wand 1 angeordneten Tasche 5 und ist dort in gleicher Weise aktivierbar und mit einem Pfeil kenntlich gemacht.
Die vordere Wand 2 einer jeden Tasche 5 auf der Vorder- und Rückseite der hinteren Wand 1 weist jeweils einen kreisförmigen Ausschnitt 11 auf, der die Beschriftung auf der einzusteckenden CD-ROM 10 oder dergleichen erkennen lässt. Der Ausschnitt 11 ist mittels einer Folie 12 aus durchsichtigem Material verschlossen. In der Zeichnung linken Tasche 5 ist eine CD-ROM 10 eingesteckt und schematisch dargestellt.
· &idigr;
Die Abmessungen des dargestellten Ausführungsbeispieles betragen für die hintere Wand 1 ca. 14 &khgr; 27,5 cm. Der Heftrand hat eine Breite von ca. 2 cm. Der überstand der hinteren Wand 1 oberhalb der Taschen 5 misst ca. 1,5 cm. Die beiden Taschen 5 haben jeweils eine Länge von ca. 13 cm und eine Höhe, parallel zum Heftrand gemessen, von ca. 12,5 cm. Die gleichen Abmessungen gelten für die gegenüberliegenden Taschen 5 auf der Rückseite der hinteren Wand 1.
Die gezeigten und beschriebenen Ausbildungen sind beispielhaft und bilden keine Einschränkung des Schutzumfangs, aber bevorzugte Ausgestaltung des Erfindungsgedankens.
Alle gezeigten und insbesondere beschriebenen Einzel- und Kombinationsmerkmale gelten als erfindungswesentlich.
Bezugszeichenliste:
1. hintere Wand
2. vordere Wand
3. frei
4. Schlitz
5. Taschen
6. überstehende Seite
7. Mittel zur Abheftung (Löcher)
8. Stelle, an der sich die Schlitze befinden
9. Laschen
10. CD-ROM oder dergleichen
11. kreisförmiger Ausschnitt
12. Folie aus durchsichtigem Material
• ··

Claims (18)

1. Umschlag zur Aufnahme eines scheibenförmigen Ton-, Bild- oder Datenträgers, und zwar eines sog. ROM, aus zwei zueinander parallelen, weitgehend rund um das ROM aneinander befestigten, flachen, mindestens eine Tasche bildenden Wänden aus flexiblem Flächenmaterial, wobei die Befestigung zwischen den Wänden einen Schlitz zum Einführen des ROM ausspart, dadurch gekennzeichnet, dass
- die vordere Wand (2) mindestens teilweise so durchscheinend oder durchsichtig ist, dass das Vorhandensein oder Fehlen der ROM durch diese Wand (2) hindurch von außen erkennbar ist,
- die hintere Wand (1) aus faserverstärktem, opakem Material besteht und
- mindestens die hintere Wand (1) an mindestens einer Seite (6) über die Befestigung übersteht und Mittel zur Abheftung (7) aufweist.
2. Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abheftung als Löcher (7) ausgebildet sind.
3. Umschlag nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Wand (1) mindestens an der Stelle (6) an der die Mittel zur Abheftung (7) vorgesehen sind, über die vordere Wand (2) übersteht.
4. Umschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die hintere Wand (1) über die vordere Wand (2) auch an der Stelle (8) des Schlitzes (4) hinauserstreckt, wo in dieser eine Lasche (9) durch einen Einschnitt gebildet ist, die zum mindestens teilweisen Verschließen des Schlitzes (4) eingerichtet ist.
5. Umschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (9) kürzer als der Schlitz (4) ist.
6. Umschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der die Lasche (9) bildende Einschnitt im Bereich des Schlitzes (4) bogenförmig unter die vordere Wand (2) erstreckt und allenfalls mit seinen Enden ein wenig über den Schlitz (4) hinauserstreckt, so dass die vordere Wand (2) unter die Lasche (9) schiebbar ist.
7. Umschlag nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (9) kürzer als die Hälfte des Schlitzes (4) ist.
8. Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorder- und Rückseite der hinteren Wand (1) jeweils eine vordere Wand (2) angebracht ist.
9. Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei vordere Wände (2) auf einer oder je einer Seite der hinteren Wand (1) angeordnet sind.
10. Umschlag nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Laschen (9) pro Schlitz zum Verschließen zweier Taschen (5) mit zwei vorderen Wänden (2), die einander gegenüberliegend auf jeder Seite der hinteren Wand (1) befestigt sind, in dieser ausgebildet sind.
11. Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinanderliegende Taschen (5) auf einer hinteren Wand (1) angebracht sind.
12. Umschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine durchgehende vordere Wand (2) die nebeneinanderliegenden Taschen (5) bildet.
13. Umschlag nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein durchgehender Schlitz (4) pro Reihe nebeneinanderliegender Taschen (5) vorgesehen ist.
14. Umschlag nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Wand (1) rechteckig ist, mit einem Überstand der hinteren Wand (1) über die vordere (n) (2) hinaus an zwei aneinander angrenzenden Seiten (6 u. 8), mindestens zwei Heftlöchern (7) an der einen Schmalseite (6), zwei nebeneinanderliegenden Taschen (5) auf der Vorder- und Rückseite und zwei Laschen (9) in der überstehenden Längsseite (8) der hinteren Wand (1) pro Tasche (5).
15. Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Wand (2) aus durchsichtigem Material (12) besteht, insbesondere aus Zellophan oder Polycarbonat.
16. Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Wand (1) aus Kunststoff-Vlies mit faseriger Struktur besteht.
17. Umschlag nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern aus Olefinen bestehen.
18. Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Wand (1) rechteckig ist, und dass ein Bogen aus durchsichtigem oder teilweise durchsichtigem Material um eine der Längskanten der rechteckigen Wand (1) herumgelegt, mit dieser verklebt oder verschweißt ist und die vordere Wand (2) oder die vorderen Wände (2) bildet.
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