DE20102436U1 - Druckluftregeleinrichtung - Google Patents
DruckluftregeleinrichtungInfo
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Description
| Patentanwalt | Mülbergerstr. 65 | Zijgelassenei*Vertreter beim |
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| D-73701 Esslingen | ||
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Arnold Müller GmbH & Co.KG
2. Februar 2001
73230 Kirchheim/Teck
Anwaltsakte 6704
Druckluftregeleinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckluftregeleinrichtung mit den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei bekannten Druckluftregeleinrichtungen dieser Art ist für die Luftführung beim Entleeren'eine eigenständige Leitung versehen, die von einer Auslassöffnung des Gehäuses des Lufttrockners ausgeht und zur Ansaugleitung des Kompressors als Druckmittelquelle geführt ist, so dass die Entlüftung beim Entleeren über diesen Weg geschieht. Diese besondere Leitung ist störend und aufwendig. Sie bedarf jeweiliger Anschlüsse. Nachteilig ist dabei auch, dass aufgrund dieser Luftführung beim Entleeren Geräusche entstehen, die als störend empfunden werden. Bekannte Lufttrockner sind außerdem so gestaltet, dass beim Entleeren nur ein relativ kleiner Luftdurchsatz pro Zeiteinheit erreichbar ist, so dass das Entleeren eines Anschlusselements, eines Verbrauchers od.dergl., z.B. ein oder mehrerer Luftfedern einer Fahrzeugluftfederung, sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Dies macht sich erst recht bei großen Volumina der Anschlusselemente, z.B. Luftfedem, bemerkbar, z.B. bei Geländefahrzeugen, die eine Niveauabsenkung über größere Hubwege ermöglichen und
bei denen daher erst recht große Luftmengen pro Zeiteinheit beim Absenken und somit beim Entleeren abgeführt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckluftregeleinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die den genannten Problemen begegnet und Abhilfe schafft.
Die Aufgabe ist bei einer Druckluftregeleinrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung durch die Merkmale im Anspruch 1 gelöst. Weitere besondere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, auf die zur Vermeidung von Wiederholungen insbesondere erzielter Vorteile hiermit ausdrücklich verwiesen wird.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Hinweis auf die Ansprüche darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben. Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung erwähnten Merkmale sowie auch die allein aus den Zeichnungen entnehmbaren Merkmale weitere Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig.
einen schematischen Schnitt eines aus Antriebsmotor, Kompressor und Lufttrockner mit Druckluftregeleinrichtung bestehenden Druckluftaggregats gemäß einem ersten
i Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht in Pfeilrichtung Il
! in Fig. 1,
Fig. 3 jeweils eine schematische stirnseitige Ansicht des Gehäuses
und 4 des Lufttrockners,
; Fig. 5 i
und 5a eine schematische Seitenansicht bzw. stirnseitige Ansicht der!
Innenseite eines Trockenbehälters des Lufttrockners, ;
Fig. 6 einen schematischen Schnitt einer Einzelheit der Druckluft-
regeleinr
beispiel.
beispiel.
regeleinrichtung entsprechend einem zweiten Ausführungs-
In Fig. 1 bis 5 ist schematisch ein Druckluftaggregat gezeigt, das eine Druckmittelquelle 15 in Form eines Kompressors, einen elektrischen Hochleistungsmotor 79 zum Antrieb des Kompressors 15 sowie einen Lufttrockner 12 mit einer integrierten Druckluftregeleinrichtung 10 aufweist. Das Druckluftaggregat ist beispielsweise für Luftfedem von Fahrzeugen, die mit einer Luftfederung bei allen vier Rädern ausgestattet sind, mit besonderem Vorteil geeignet. An das Druckluftaggregat werden üblicherweise Anschlusselemente, z.B. ein Druckspeicherund daran anschließend mehrere Luftfedem, angeschlossen, wobei diese Anschlusselemente hier nicht weiter dargestellt sind.
Der Lufttrockner 12 weist ein etwa topfförmiges Gehäuse 13 mit freiem Innenraum 14 auf, das am in Fig. 1 linken Ende offen ist und mit einer dort vorgesehenen Stirnseite 38 unmittelbar an ein Gehäuse 50 des Kompressors 15 angesetzt ist. Das in Fig. 1 rechte Ende 36 des Gehäuses 13 ist bis auf nachfolgend erläuterte Besonderheiten geschlossen und enthält ein erstes
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• ·
steuerbares Wegeventil 19 zur Luftführung beim Entleeren z.B. mindestens einer Luftfeder, ferner ein zweites steuerbares Wegeventil 20 für die Ansteuerung des ersten Wegeventils 19 mit dem Druck beim Entleeren und ferner ein drittes steuerbares Wegeventil 41, das zusammen mit dem zweiten steuerbaren Wegeventil 20 ein vorgesteuertes Ventil darstellt. Das erste Wegeventil 19, das zweite Wegeventil 20 und das dritte Wegeventil 41 sind allesamt in das Gehäuse 13 des Lufttrockners 12 im Bereich des Endes 36 integriert und eingebaut. Sie befinden sich somit alle am in Fig. 1 rechten Ende.
Im Inneren 14 des Gehäuses 13 ist ein hineinpassender, etwa topfförmiger Trockenbehälter 60 enthalten, dessen Inneres 63 üblicherweise mit einem hier nicht weiter gezeigten Granulat gefüllt ist. Der Trockenbehälter 60 ist am in Fig. 1 j linken Ende 71 geöffnet und am gegenüberliegenden rechten Ende mittels eines Bodens 61 verschlossen, der einstückig mit der etwa zylindrischen Topfwandung 74 ist. Im Bereich des linken Endes 71 ist das enthaltene Granulat mittels einer Auslässe 72 enthaltenden Abschlussplatte gehalten, die auf einem zentralen Stab 67 zentriert und daran endseitig mittels einer Federklammer 67a od.dergl. befestigt ist. Die das Granulat sichernde Abschlussplatte des Trockenbehälters 60 steht über die Federklammer 67a oder statt dessen über eine andere, nicht gezeigte Feder unter Federdruck, wodurch das Granulat entsprechend beaufschlagt ist.
Das Innere 63 des Trockenbehälters 60 ist über einen gehäuseseitigen Lufteinlass 17 mit der Druckmittelquelle in Form des Kompressors 15 verbunden und am anderen Ende im Bereich des Bodens 61 über ein dortiges Ventil 16 mit einem Luftauslass 18 im Gehäuse 13 verbunden, wobei das Ventil 16 unter dem Druck zum Luftauslass 18 hin gegen die Wirkung einer Feder 56 öffnen kann. Zum Füllen des nicht gezeigten mindestens einen Anschlusselements wird vom Kompressor 15 erzeugte Druckluft, die über den Lufteinlass 17 in das Gehäuse 13 gelangt und von dort das Innere 63 des Trockenbehälters 60 passiert, durch den Trockenbehälter 60 und das Gehäuse 13 hindurch unter Öffnung des Ventils
&igr; : 16 zum Luftauslass 18 und von dort zum nicht weiter gezeigten mindestens einen Anschlusselement geführt. Beim Passieren des Lufttrockners 12 wird die Luft dadurch getrocknet, dass das Granulat im Trockenbehälter 60 in der Luft enthaltene Feuchtigkeit aufnimmt. Zum Entleeren z.B. mindestens einer Luftfeder
\ als Ahschlusselement wird die Luft in entgegengesetzter Strömungsrichtung vom!
&iacgr; Luftauslass 18 her durch das Ende 36 des Gehäuses 13, durch den Trockenbehälter 60 und aus letzterem und aus dem Gehäuse 13 abgeführt. Die Vorgänge beim Füllen und beim Entleeren werden von der Druckluftregeleinrichtung 10 gesteuert. Das erste steuerbare Wegeventil 19 dient beim Entleeren als Ablassventil. Das zweite steuerbare Wegeventil 20 dient der Ansteuerung des ersten Wegeventils 19 mit dem Druck beim Entleeren. Das erste Wegeventil 19 steuert mit seinem Ventilglied 34 einen Kanal 23 im Gehäuse 13, dessen Einlass von einer zum Gehäuseinneren 14 hin offenen ersten Gehäuseöffnung 21 und dessen Auslass von einer zweiten Gehäuseöffnung 22 gebildet ist, an die sich ein im Gehäuse 13 ausgebildeter Abführkanal 23 anschließt, der mit mindestens einer Ausgangsöffnung 24 in das Gehäuse 50, und hierbei mit Vorzug in den Saugraum 26, des daran
anschließenden Kompressors 15 mündet und in dieser Weise beim Entleeren der Entlüftung in den Saugraum 28 dient. Der mit dem Gehäuse 13 einstückige Abführkanal 23 verläuft längs des Gehäuses 13 vom in Fig. 1 rechten Ende 36 zum Bereich der links befindlichen Stirnseite 38. Dieser in das Gehäuse 13 integrierte Abführkanal 23 macht besondere äußere zu verlegende Leitungen, Schläuche od.dergl. für die Abluftführung entbehrlich. Dadurch ist der Aufwand reduziert und das Gehäuse 13 des Lufttrockners 12 einfacher, kostengünstiger und kompakter. Besondere Anschlüsse für die Entlüftung sind entbehrlich. Der Abführkanal 23 weist einen großen Durchlassquerschnitt auf und ermöglicht so einen großen Luftdurchsatz, der eine schnelle Entleerung angeschlossener Anschlusselemente, z.B. Luftfedern, ermöglicht, selbst dann, wenn diese ein überaus großes Füllvolumen aufweisen.
• ·
• &igr;
&igr; I In das Ventilglied 34 des ersten steuerbaren Wegeventils 19 ist ein
Überdruckventil 39 integriert, das für einen Öffnungsdruck gleich oder größer als der Betriebsdruck, z.B. etwa 18 bis 20 bar, ausgebildet ist. Das Überdruckventil 39 hat einen Einlasskanal 39a z.B. in Form einer koaxialen Bohrung, die mit dem j Einlass 21 des vom Ventilglied 34 gesteuerten Kanals 23 in Verbindung steht,
und einen Auslasskanal 39b, der im Bereich des Auslasses 22 in den j
Abführkanal 23 mündet. Das Ventilglied besteht z.B. aus einer Kugel 40, die in j Schließrichtung mittels einer Feder 29 belastet ist. j
.' !
Das in Fig. 6 gezeigte zweite Ausführungbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel hinsichtlich des ersten steuerbaren Wegeventils 19 dadurch, ' dass beim zweiten Ausführungsbeispiel dieses integrierte Überdruckventil 39 entfällt.
Das zweite steuerbare Wegeventil 20 ist elektrisch, insbesondere elektromagnetisch, steuerbar. Sein Ventilglied 31 verschließt die Öffnung 32 eines im Gehäuse 13 enthaltenen Steuerkanals 28, der mit dem Luftauslass 18 in Verbindung steht. Beim Entleeren gibt das Ventilglied 31 die Öffnung 32 des Steuerkanals 28 frei und öffnet den Steuerkanal 28 zu einem darüber befindlichen Steuerraum 49. Der Steuerraum 49 ist über einen Steuerkanal 51 im Gehäuse 13 mit einem Steuereingang 27 des ersten steuerbaren Wegeventils 19 zu dessen pneumatischer Ansteuerung verbunden.
Das dritte steuerbare Wegeventil 41 dient beim Entleeren zum Einlass der Luft in das Gehäuseinnere 14 und in das Innere des Trockenbehälters 60 im Bereich des Bodens 61. Es weist einen pneumatischen Steuereingang 42 auf, der über einen Steuerkanal 52 im Gehäuse 13 ebenfalls mit dem Steuerraum 49 des zweiten Wegeventils 20 in Verbindung steht. Die beiden Steuerkanäle 51, 52 sind in Fig. 1 lediglich gestrichelt angedeutet und besser aus Fig. 2 entnehmbar.
&igr; i Das dritte Wegeventil 41 weist einen ersten Anschluss in Form einer
Gehäuseöffnung 43 auf, die mit einem Zuführkanal 44 in Verbindung steht, der im Gehäuse 13 ausgebildet ist und mit dem Luftauslass 18 in Verbindung steht und !■ beim Entleeren vom Luftauslass 18 mit der Abluft gespeist wird. Das dritte
Wegeventil 41 weist ferner einen zweiten Anschluss in Form einer zum Gehäuseinneren 14 hin vorzugsweise axial öffnenden Kammer 45 auf, von der beim Entleeren Luft in das Innere 63 des eingesetzten Trockenbehälters 60 einleitbar ist.
Der im Ende 36 des Gehäuses 13 ausgebildete Zuführkanal 44 ist aus Fig. 1 und i insbesondere Fig. 3 erkennbar. Erweist einen vom Luftauslasskanal 18 quer, i insbesondere etwa radial, abzweigenden ersten Kanalabschnitt 64, einen sich in Verlängerung des ersten Kanalabschnitts 64 erstreckenden zweiten Kanalabschnitt 65 und einen den ersten Kanalabschnitt 64 und den zweiten Kanalabschnitt 65 miteinander verbindenden dritten Kanalabschnitt 66 dazwischen auf. Der zweite Kanalabschnitt 65 erstreckt sich bis in die Kammer 45 des dritten Wegeventils 41. Er ist in Bezug auf den ersten Kanalabschnitt 64
axial versetzt vorgelagert. Der dritte Kanalabschnitt 66 verläuft zwischen beiden Kanalabschnitten 64, 65 und dabei in Längsrichtung und etwa parallel zum Luftauslass 18. Alle Kanalabschnitte 64 bis 66 sind als Nuten gestaltet, wobei der erste Kanalabschnitt 64 und der zweite Kanalabschnitt 65 in Axialrichtung betrachtet zum Boden 61 des Trockenbehälters 60 hin offen sind. Der Boden 61 des Trockenbehälters 60 weist entsprechend Fig. 4 außen überstehende, allgemein mit 62 bezeichnete Wandteile auf, die bei eingesetztem Trockenbehälter 60 den zweiten Kanalabschnitt 65 und dritten Kanalabschnitt 66, insbesondere die diese bildenden Nuten, abdecken.
Dieser zuvor beschriebene Zuführkanal 44, der eine Verbindung zwischen dem Luftauslass 18 einerseits und dem Einlass 43 des dritten Wegeventils 41 andererseits herstellt, ist am Ende 36 des Gehäuses 13 in dieses bei dessen Herstellung integriert. Der Durchlassquerschnitt dieses Zuführkanals 44 ist dem
' &idigr; .8
jeweils vorgegebenen Sollluftdurchsatz beim Entleeren angepasst und in !
\ Anpassung daran verschieden groß bemessen. Der Durchlassquerschnitt des
Zuführkanals 44 wird also entsprechend den Anforderungen an den Sollluftdurch-
Zuführkanals 44 wird also entsprechend den Anforderungen an den Sollluftdurch-
] satz beim Entleeren entsprechend gewählt, was fertigungstechnisch z.B. beim j Herstellen des Gehäuses 13 durch Spritzen od.dergl. Formen ohne besonderen Zusatzaufwand möglich ist. Der Durchlassquerschnitt des Zuführkanals 44 ist
maßgebend dafür, wie schnell beim Entleeren ein oder mehrere angeschlossene &igr;
maßgebend dafür, wie schnell beim Entleeren ein oder mehrere angeschlossene &igr;
; Anschlusselemente selbst mit großem Fassungsvolumen entleert werden '
können. Der Durchlassquerschnitt des Zuführkanals 44 ist z.B. so gewählt, dass beispielsweise ein Anschlusselement in Form eines Behälters, der 7 Liter fasst, in einer Zeit von bis nur 7 Sekunden vollständig entleert werden kann. Dies ist ; wesentlich für z.B. Luftfedern von Fahrzeugen als Anschlusselemente, und dabei solchen z.B. von Geländefahrzeugen, die beim Anheben bzw. Absenken einen
größeren Hub machen, wodurch beim Absenken eine entsprechend große
Luftmenge pro Zeiteinheit mit Hilfe der Druckluftregeleinrichtung 10 entleert
werden muss.
Luftmenge pro Zeiteinheit mit Hilfe der Druckluftregeleinrichtung 10 entleert
werden muss.
Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel beträgt der Durchlassquerschnitt des Zuführkanals 44 etwa zwischen 2 und 15 mm2, z.B. zwischen 6 und 8 mm2.
Der Boden 61 des Trockenbehälters 60 enthält ausmittig einen ersten Durchlass 57, der mit der axial öffnenden Kammer 45 beim Öffnen des dritten Wegeventils 41 in Verbindung gelangt, so dass beim Entleeren über den Luftauslass 18
eintretende Luft, die den Zuführkanal 44 passiert, über die geöffnete Kammer 45 und den ersten Durchlass 57 in den Trockenbehälter 60 hineingelangen kann.
Der Boden 61 des Trockenbehälters 60 ist ferner mit einem zweiten Durchlass 58
eintretende Luft, die den Zuführkanal 44 passiert, über die geöffnete Kammer 45 und den ersten Durchlass 57 in den Trockenbehälter 60 hineingelangen kann.
Der Boden 61 des Trockenbehälters 60 ist ferner mit einem zweiten Durchlass 58
versehen, der in Abstand vom ersten Durchlass 57 vorgesehen ist und in den
Luftauslass 18 und den Zuführkanal 44 mündet, wobei der zweite Durchlass 58 etwa auf Höhe des Luftauslasses 18 verläuft. Der zweite Durchlass 58 dient beim Füllen für den Auslass der Luft aus dem Trockenbehälter 60 und den Einlass in den Luftauslass 18. Dieser zweite Durchlass 58 des Trockenbehälters 60 enthält
Luftauslass 18 und den Zuführkanal 44 mündet, wobei der zweite Durchlass 58 etwa auf Höhe des Luftauslasses 18 verläuft. Der zweite Durchlass 58 dient beim Füllen für den Auslass der Luft aus dem Trockenbehälter 60 und den Einlass in den Luftauslass 18. Dieser zweite Durchlass 58 des Trockenbehälters 60 enthält
9|
das zum Luftauslass 18 hin öffnende Ventil 16, das den Durchlass 58 steuert. Das Ventil 16 weist ein zum Luftauslass 18 etwa koaxiales Ventilglied 53 auf, das mittels einer Feder 56 in Schließrichtung belastet ist. Das Ventilglied 53 verschließt den zweiten Durchlass 58 unter der Wirkung des Entleerdruckes und/oder der Feder 56. Beim Füllen kann das Ventilglied 53 gegen die Wirkung der Feder 56 unter der Wirkung des Fülldruckes, wenn dieser entsprechend groß ist, selbsttätig öffnen und den zweiten Durchlass 58 zum Luftauslass 18 hin frei geben.
Der Trockenbehälter 60 weist auf der Innenseite des Bodens 61 in Umfangsrichtung verlaufende Strömungsleitkanäle 68 auf, die z.B. entlang etwa konzentrischen Kreisen verlaufen und mit Vorteil z.B. durch zum Behälterraum 63' offene Nuten 69 gebildet sind. Diese Strömungsleitkanäle 68, insbesondere Nuten 69, stehen über einzelne radial verlaufende Leitkanäle, z.B. Nuten 70, miteinander in Verbindung. Der Trockenbehälter 60 weist an dem dem Boden 61 gegenüberliegenden anderen Ende 71 Auslässe 72 auf, die als Öffnungen in der dortigen Abschlusswand gebildet sind und die beim Füllen den Eintritt von Druckluft ermöglichen und beim gegensinnigen Entleeren den Auslass gegensinnig hindurchgeführter Luft ermöglichen. Der Trockenbehälter 60 ist im Gehäuse 13 unter Bildung eines Ringspaltes 73 zwischen seiner Topfwand 74 und dem Gehäuse 13 gehalten, wobei dieser Ringspalt 73 zur Rückführung der beim Entleeren am linken Endbereich aus dem Trockenbehälter 60 austretenden Luft zum in Fig. 1 gegenüberliegenden rechten Ende 36 des Gehäuses 13 dient, wobei die auf diese Weise im Ringspalt 73 zurückgeführte Luft dem vom Gehäuse 13 einerseits und dem Boden 61 des Trockenbehälters 60 andererseits begrenzten Kanal 23 zugeführt wird, der vom ersten steuerbaren Wegeventil 19 gesteuert wird.
Zwischen dem Trockenbehälter 60 und dem Gehäuseinneren 14 sind endseitig und/oder umfangsseitig des Trockenbehälters 60 Abstandshalter 75 vorgesehen, z.B. am Trockenbehälter 60 und/oder Gehäuse 13 angeformte Vorsprünge 76,
&iacgr; 10
z.B. Stege, Rippen od.dergl. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind solche Abstandshalter 75 umfangsseitig und im Bereich der Außenseite des Bodens 61 des Trockenbehälters 60 vorgesehen zur Schaffung des Ringspaltes 73. In Fig. 3
! ist angedeutet, dass auch das Gehäuse 13 auf der Innenseite des rechten Endes
36 mit entsprechenden Abstandshaltern 75 versehen sein kann.
Das erste steuerbare Wegeventil 19 und/oder das dritte steuerbare Wegeventil ! 41 ist gegen die Wirkung einer Rückstellkraft, insbesondere einer mittels einer ; Feder 30 bzw. 46 erzeugten Federkraft, in seiner Schließstellung gehalten. Diese Federkraft ist zum Entleeren von dem Steuerdruck überwindbar, mit dem der ! jeweilige Steuereingang 27 bzw. 42 beaufschlagt wird.
&khgr; 5 Das erste Wegeventil 19 und/oder das zweite Wegeventil 20 und/oder das dritte ■
Wegeventil 41 und/oder das Ventil 16 des Trockenbehälters 60 weist als betätigtes Ventilglied 34 bzw. 31 bzw. 47 bzw. 53 einen Stift, Kolben, Ventilteller od.dergl. auf, wobei dieses Ventilglied 34 bzw. 47 im Gehäuse 13 geführt ist und das Ventilglied 53 des Ventils 16 in einem Ansatz auf der Außenseite des Bodens
61 des Trockenbehälters 60 geführt ist.
Dem Ventilglied 34, 47 des ersten Wegeventils 19 und/oder des dritten Wegeventils 41 ist ein Steuerglied 35 bzw. 48 zur Betätigung durch pneumatische Beaufschlagung zugeordnet. Dieses Steuerglied 35 bzw. 48 ist im Gehäuse 13 geführt und koaxial zum zugeordneten Ventilglied 34 bzw. 47 angeordnet und damit verbunden, wobei beim gezeigten Ausführungsbeispiel das jeweilige Steuerglied 35, 48 und Ventilglied 34, 47 jeweils miteinander einstückig sind. Das Steuerglied 35 bzw. 48 besteht aus einem Kolben, Stift, Teller od.dergl. Die wirksame Fläche des Steuergliedes 35, 48 des Wegeventils 19 bzw. des Wegeventils 41 ist größer als die wirksame Fläche des jeweils zugeordneten Ventilgliedes 34 bzw. 47.
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Das erste Wegeventil 19 und das dritte Wegeventil 41 sind zueinander etwa parallel und mit Querversatz angeordnet und befinden sich im rechten Ende 36 ebenso wie auch das zweite Wegeventil 20.
Das Gehäuse 13 weist zylindrische Gehäuseaufnahmen 8 für das erste Wegeventil 19 und 9 für das dritte Wegeventil 41 auf, wobei diese Gehäuseaufnahmen 8, 9 jeweils als Stufenbohrungen gebildet sind, die zum in Fig. 1 rechten Ende des Gehäuses 13 hin offen sind, so dass von dort in einer \ Richtung die Montage der Wegeventile 19 und 41 in einfacher Weise möglich ist. Von diesen Stufenbohrungen 8, 9 nimmt die im Durchmesser kleinere Bohrung 54 bzw. 55 das jeweilige Ventilglied 34 bzw. 47 auf. Die andere im Durchmesser größere Bohrung 77, 78 nimmt das jeweilige Steuerglied 35 bzw. 48 des !
&igr; Wegeventils 19 bzw. 41 auf. In diesen Stufenbohrungen 8, 9 sind die Ventilglieder 34,47 und Steuerglieder 35, 48 der Wegeventile 19, 41 zugleich i zentriert und verschiebbar geführt. Die Gehäuseaufnahmen 8, 9 sind am Ende des Gehäuses 13 mittels Kappen 6, 7 verschlossen, die zugleich zur Abstützung der jeweiligen Federn 30, 46 dienen. Die Kappen 6, 7 sind in einfacher Weise
z.B. mittels Bajonettverschlusses 6a, 7a lösbar im Gehäuse 13 gehalten.
Das Gehäuse 13 weist an dem die Wegeventile 19, 20,41 enthaltenden rechten Ende 36 einen mit dem Luftauslass 18 in Verbindung stehenden Leitungsanschluss 37 auf für den Anschluss einer zum Anschlusselement führenden, nicht weiter gezeigten Leitung. Der Leitungsanschluss 37 besteht z.B. aus einer Gewindebohrung.
Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, verläuft der Abführkanal 23 durch das Gehäuse 13 hindurch in Fig. 1 nach links bis hin zum Gehäuse 50 des Kompressors 15. Im Verlauf des Abführkanals 23, vorzugsweise im Bereich der Ausgangsöffnung 24, weist dieser ein Überdruckventil 2 auf. das Überdruckventil 2 enthält einen permanenten Durchlass 3, z.B. eine relativ kleine Bohrung, und ist 5 ferner derart ausgebildet, dass das Überdruckventil 2 bei einem definierten Druck
12
im Abführkanal 23, z.B. von 8 bar, öffnet. Das Überdruckventil 2 hat den Vorteil, dass es beim Durchgang großer Luftmengen selbsttätig öffnet und dabei sonst ! etwa entstehende Stöße, Schläge und Geräusche auf diese Weise verhindert werden. Fallen beim Entleeren nur relativ kleine Luftmengen pro Zeiteinheit an, so spricht das Überdruckventil 2 nicht an, da die Entlüftung durch deren permanenten Durchlass 3 erfolgen kann.
Mit Vorteil ist das Gehäuse 13 und/oder der Trockenbehälter 60 aus einem Formteil aus Kunststoff oder aus Leichtmetallguss gebildet. Auf diese Weise
lassen sich sowohl das Gehäuse 13 als auch der Trockenbehälter 60 ;
kostengünstig mit Ausbildung sämtlicher beschriebener Details herstellen. Da alle drei Wegeventil 19, 20 und 41 auf einer Seite, nämlich der rechten Endseite, des Gehäuses 13 angeordnet sind, ist deren Montage besonders einfach und schnell durchführbar, zumal das erste Wegeventil 19 und das dritte Wegeventil 41 achsparallel und vom offenen Ende des Gehäuses 13 her montiert werden können. An diesem Ende 36 befindet sich als alleiniger Anschluss lediglich der Leitungsanschluss 37, insbesondere die Gewindebohrung, für den Anschluss
einer Leitung, die zu mindestens einem Anschlusselement führt, z.B. einem Druckspeicher und/oder ein oder mehreren Luftfedern. Auch das zweite Wegeventil 20 ist an diesem Endbereich des Gehäuses 13 schnell und einfach montierbar, und zwar von oben her durch Einsetzen in die dafür vorgesehene Gehäuseaufnahme 11. Der elektrische Anschluss ist als Steckanschluss ausgebildet, so dass der elektrische Anschluss schnell und einfach erfolgen kann.
Das zweite Wegeventil 20 ist mit einer Entlüftung versehen, damit dieses im Schließzustand drucklos ist. Diese Entlüftung erfolgt über einen Kanal 82, der mit nur gestrichelt angedeuteten Entlüftungskanälen 83, 84 der Wegeventile 19 bzw. 41 auch zu deren Entlüftung in Verbindung steht. Das Druckluftaggregat ist insgesamt kompakt und hinsichtlich des Lufttrockners 12 mit Druckluftregelein-
richtung 10 klein, übersichtlich und einfach, wobei keine besonderen zusätzlichen!
äußeren Leitungsführungen etwa für die Abluft erforderlich sind. ;
Bei Einschaltung des Kompressors 15 zum Füllen mindestens eines an den
Luftauslass 18 angeschlossenen Anschlusselements, z.B. eines Druckspeichers &igr; und/oder einer Luftfeder od.dergl., wird vom Kompressor 15 erzeugte Druckluft j von dessen Druckraum 25 zum Lufteinlass 17 geleitet, wobei die Druckluft im wesentlichen durch das Innere 63 des Trockenbehälters 60 hindurchgeführt wird.
Das Ventil 16 im Boden 61 des Trockenbehälters 60 öffnet selbsttätig bei |
Überschreiten der Schließkraft, wodurch das Ventil 16 den zweiten Durchlass 58 ! des Trockenbehälters 60 zum Luftauslass 18 hin frei gibt. Die Luft gelangt somit zum Luftauslass 18 und zum angeschlossenen mindestens einen Anschlusselement. Die Wegeventile 19, 20 und 41 sind dabei geschlossen. Der auf deren jeweilige Ventilglieder 34 bzw. 31 bzw. 47 wirkende Druck kann keine Ventilöffnung hervorrufen, da die Feder 30 bzw. die Feder des Wegeventils 20 bzw. die Feder 46 hinsichtlich ihrer Federkraft so gewählt sind, dass die Ventilglieder 34, 31 und 47 unter dieser Federwirkung in Schließstellung gehalten
sind. Sollte der Systemdruck ein vorgegebenes Maß, das durch das Überdruckventil 39 vorgegeben ist, überschreiten, so öffnet das Überdruckventil 39 gegen die Wirkung der Feder 29, wobei jedoch nach wie vor die Ventilglieder 34, 31 und 47 der Wegeventile 19, 20 bzw. 41 in Schließstellung verbleiben. 25
Soll das mindestens eine Anschlusselement, z.B. mindestens eine Luftfeder, entlüftet und somit geleert werden, so wird das elektromagnetische Wegeventil 20 eingeschaltet. Das Ventilglied 31 gibt dann die Öffnung 32 des Steuerkanals 28, der mit dem Luftauslass 18 in Verbindung steht, frei, so dass der Steuerkanal 28 mit dem Steuerraum 49 verbunden ist, über den das Wegeventil 19 und das Wegeventil 41 über die zugeordneten Steuerkanäle 51 bzw. 52 pneumatisch angesteuert werden. Der Steuereinlass 27 des Steuergliedes 35 sowie der Steuereingang 42 des Steuergliedes 48 werden mit dem Druck gespeist,
• ·
• ·
wodurch über die Verschiebung dieser Steuerglieder 35 bzw. 48 die Ventilglieder i
: 34 bzw. 47 aus der dargestellten Schließstellung in ;
Fig. 1 nach rechts in die Öffnungsstellung verschoben werden. Beim Öffnen des i Wegeventils 41 wird der mit dem Luftauslass 18 in Verbindung stehende &igr; Zuführkanal 44 über die Gehäuseöffnung 43 mit der Kammer 45 verbunden, so ; dass beim Entleeren die Druckluft über den Luftauslass 18, den Zuführkanal 44, } die Gehäuseöffnung 43, die Kammer 45 und den ersten Durchlass 57 in das Innere 63 des Trockenbehälters 60 gelangen kann. Dort wird die Luft durch die i
&iacgr;&ogr; &igr; Strömungsleitkanäle 68 auf der Innenseite des Bodens 61 in Umfangsrichtung ; geleitet, so dass die Luft möglichst über die ganze Querschnittsfläche des Innenraumes 63 durch den Trockenbehälter 60 unter Beaufschlagung des enthaltenen Granulats in Fig. 1 nach links bis hin zum Ende 71 geleitet wird und dort aus den Auslässen 72 in der Abschlussplatte austritt. Dort wird die Luft umgelenkt und gelangt über den Ringspalt 73 zwischen dem Gehäuse 13 und den Trockenbehälter 60 in Fig. 1 nach rechts bis hin dortigen Kanal 23, der über das geöffnete Wegeventil 19 durchgängig ist, so dass die Luft durch den Abführkanal 23 und dessen Ausgangsöffnung 24 und über den im Gehäuse 50
enthaltenen Kanal 85 in den Saugraum 26 des Kompressors 15 geführt wird. Diese Entlüftung in den Saugraum 26 hat den Vorteil, dass sonst damit verbundene Geräusche, z.B. Zischen, vermieden sind. Auch etwaige in der Abluft enthaltene Verunreinigungen werden auf diese Weise von der Umgebung ferngehalten. Die Druckluftregeleinrichtung 10 macht es möglich, vor allem beim Entleeren große Luftdurchsatzmengen zu beherrschen, wobei das elektromagnetische Wegeventil 20 klein, kompakt und leicht mit nur geringer Leistungsaufnahme gestaltet werden kann und dadurch ein geringes Gewicht und ein geringer Bauraum verwirklicht werden können. Es ist ersichtlich, dass die Druckluftregeleinrichtung 10 keine besondere Drossel benötigt. Der hinsichtlich seines Durchlassquerschnitts an verschiedene Aufgaben anpassbare Zuführkanal 44 macht es möglich, entsprechend den gestellten Anforderungen große Luftmengen in äußerst kurzer Zeit hindurchzulassen und zu entlüften.
&iacgr; 15
Wie sich insbesondere aus Fig. 1 ergibt, ist das Gehäuse 13 des Lufttrockners 12 mit der in Fig. 1 linken Stirnseite 38 direkt und derart an das Gehäuse 50 des Kompressors 15 angesetzt, dass der Lufteinlass 17 mit dem Druckausgang 25 und der Abführkanal 23 mit seiner Ausgangsöffnung 24 zum Entleeren mit dem Saugraum 26 in direkter Verbindung stehen. Besonderer Leitungsverbindungen, die ihrerseits besondere Anschlüsse benötigen, bedarf es deswegen nicht. Damit ist zugleich der Gefahr etwaiger Undichtigkeiten von Leitungen und/oder deren Anschlüssen vorgebeugt.
Ersichtlich ist aus Fig. 1 ferner, dass der Kompressor 15 mit dem elektrischen Hochleistungsmotor 79 zu einer Funktionseinheit zusammengebaut ist. Der Motor! 79 erstreckt sich dabei unterhalb des Lufttrockners 12 und in zumindest geringem Abstand von diesem, wobei er zum Lufttrockner 12 etwa parallel verläuft.
In besonderer Gestaltung ist der Kompressor 15 als zweistufiger Hochdruckkompressor ausgebildet. Er weist im Gehäuse 50 einen etwa quer zur Längsmittelachse der Motorwelle 80 gerichteten, länglichen Kolbenträger 86 auf, der an einem Ende einen ersten Kolben 87 mit großem Durchmesser für die erste Druckstufe und am gegenüberliegenden Ende einen zweiten Kolben 88 mit kleinerem Durchmesser für die zweite Druckstufe aufweist. Der Kolbenträger 86 bildet mit zumindest einem der beiden Kolben 87, 88 ein einstückiges Bauteil, das vorzugsweise als Formteil aus Kunststoff oder aus Aluminiumdruckguss ausgebildet ist.
Das Gehäuse 50 weist in Fig. 1 unten einen ersten Zylinderraum 89 und oben einen zweiten Zylinderraum 90 auf, die einander gegenüberliegen und in denen der jeweils zugeordnete Kolben 87 bzw. 88 hin und hergehend geführt sind. Auf der Druckseite des ersten Kolbens 87 ist zwischen diesem und dessen Zylinderraum 89 ein erster Druckraum 91 gebildet, in dem in der ersten Stufe Druckluft auf einen Druck etwa in der Größenordnung von 1 bis 10 bar, z.B. 5 bar, verdichtet wird. Die Druckluft wird in der Saugphase vom ersten Kolben 87
■ I 16 &iacgr;
&igr; von außen her über eine Zuleitung 92 und Öffnung 93 im Gehäuse 50 in den i Saugraum 26 gesaugt.
Auf der Druckseite des zweiten Kolbens 88 ist im zweiten Zylinderraum 90 ein
zweiter Druckraum 25 gebildet, in dem die Verdichtung auf die zweite Druckstufe j geschieht, z.B. auf einen Druck etwa in der Größenordnung von 8 bis 40 bar, z.B.! 15 bis 18 bar. Der zweite Druckraum 25 ist über einen Verbindungskanal 94 mit ' dem ersten Druckraum 91 verbunden, über den das in dem ersten Druckraum 91 j verdichtete Druckmedium aus dem ersten Druckraum 91 dem zweiten Druckraum; 25 zugeführt wird, wo die Verdichtung des Druckmediums auf die zweite
Druckstufe geschieht. Der Verbindungskanal 94 verläuft in vorteilhafter Weise im Inneren des Kolbenträgers 86. Er ist in Fig. 1 nur gestrichelt angedeutet und
besteht z.B. aus einem durchgängigen, bei der Herstellung des Kolbenträgers 86 gleich mit eingebrachten Kanal. Der in den zweiten Druckraum 25 mündende
Ausgang des Verbindungskanals 94 ist mittels mindestens eines Ventils 95
verschlossen, das nur schematisch angedeutet ist und z.B. aus einem üblichen
zweiter Druckraum 25 gebildet, in dem die Verdichtung auf die zweite Druckstufe j geschieht, z.B. auf einen Druck etwa in der Größenordnung von 8 bis 40 bar, z.B.! 15 bis 18 bar. Der zweite Druckraum 25 ist über einen Verbindungskanal 94 mit ' dem ersten Druckraum 91 verbunden, über den das in dem ersten Druckraum 91 j verdichtete Druckmedium aus dem ersten Druckraum 91 dem zweiten Druckraum; 25 zugeführt wird, wo die Verdichtung des Druckmediums auf die zweite
Druckstufe geschieht. Der Verbindungskanal 94 verläuft in vorteilhafter Weise im Inneren des Kolbenträgers 86. Er ist in Fig. 1 nur gestrichelt angedeutet und
besteht z.B. aus einem durchgängigen, bei der Herstellung des Kolbenträgers 86 gleich mit eingebrachten Kanal. Der in den zweiten Druckraum 25 mündende
Ausgang des Verbindungskanals 94 ist mittels mindestens eines Ventils 95
verschlossen, das nur schematisch angedeutet ist und z.B. aus einem üblichen
Flatterventil mit einer beweglichen Platte als Ventilglied besteht. Das Ventil 95 ist 20
am zweiten Kolben 88 angebracht. Bei Verdichtung im zweiten Druckraum 25
wird das Ventil 95 unter dem Verdichtungsdruck geschlossen, während es in der Saugphase unter dem Druck im Verbindungskanal 94 geöffnet ist, so dass das in der ersten Stufe im ersten Druckraum 91 verdichtete Druckmedium über den
Verbindungskanal 94 in den zweiten Druckraum 25 geleitet wird.
wird das Ventil 95 unter dem Verdichtungsdruck geschlossen, während es in der Saugphase unter dem Druck im Verbindungskanal 94 geöffnet ist, so dass das in der ersten Stufe im ersten Druckraum 91 verdichtete Druckmedium über den
Verbindungskanal 94 in den zweiten Druckraum 25 geleitet wird.
Auch der erste Druckraum 91 ist mittels mindestens eines Ventils 96
verschlossen, das nur schematisch praktisch als Strich angedeutet ist und hier
verschlossen, das nur schematisch praktisch als Strich angedeutet ist und hier
am ersten Kolben 87 angebracht ist, statt dessen aber auch am Gehäuse 50
zwischen einem Einlass des ersten Druckraums 91 und diesem wirkend
angeordnet sein kann. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind am ersten
Kolben 87 z.B. zwei derartige Ventile 96 vorgesehen. Auch diese sind als
Flatterventile mit einer beweglichen Platte als Ventilglied ausgebildet und
verschließen einen jeweiligen Durchgang 87a im ersten Kolben 87, der zum
angeordnet sein kann. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind am ersten
Kolben 87 z.B. zwei derartige Ventile 96 vorgesehen. Auch diese sind als
Flatterventile mit einer beweglichen Platte als Ventilglied ausgebildet und
verschließen einen jeweiligen Durchgang 87a im ersten Kolben 87, der zum
; &idiagr; 17
&igr; I Saugraum 26 mündet. Bei der Verdichtung im ersten Druckraum 91 wird das jeweilige Ventil 96 unter dem Verdichtungsdruck geschlossen, hingegen in der
'■ Saugphase geöffnet, so dass es in der Saugphase den Saugraum 26 mit dem ersten Druckraum 91 verbindet. Der Saugraum 26 ist durch den Innenraum des Gehäuses 50 gebildet, der auf derjenigen Seite der Kolben 87, 88 vorgesehen ist,
j die dem jeweiligen ersten Druckraum 91 bzw. zweiten Druckraum 25 abgewandt ! ist.
Jeder Kolben 87, 88 weist einen vorzugsweise aus Kunststoff gebildeten Kolbenring 97 und Führungsring 98 auf.
Der Kolbenträger 86 ist mittels eines Pleuels 99 angetrieben, das auf einem Exzenterabschnitt 81 am Ende der Motorwelle 80 drehbar gelagert ist und quer dazu in Abstand davon am Kolbenträger 86 drehbar gelagert ist, z.B. an einem Querstift 100, der fester Bestandteil des Kolbenträgers 86 ist und von diesem etwa parallel zur Motorwelle 80 und in Richtung zu dieser soweit absteht, dass das Pleuel 99 mittels z.B. eines Nadellagers darauf drehbar gelagert werden kann.
Der zweite Druckraum 25, mit dem der Lufteinlass 17 des Lufttrockners 12 verbindbar ist, ist mittels eines Überdruckventils 110 gesteuert, das z.B. bei einem Druck in dem zweiten Druckraum 25, der größer ist als der Druck im Lufteinlass 17, öffnet. Auf der Motorwelle 80 ist eine Ausgleichsmasse 111 zum Gewichtsausgleich befestigt.
Der beschriebene zweistufige Hochdruckkompressor 15 ist außerordentlich einfach, kompakt, kostengünstig und ermöglicht eine große Leistung. Beim Antrieb des Kolbenträgers 86 bei umlaufender Motorwelle 80 wird der Kolbenträger 86 hin und her gehend bewegt. Dabei ergibt sich bei doppelter Verdichtung ein nur geringer Hub, wie er sonst bei einem einstufigen Kompressor vorliegt. Erfolgt mittels des ersten Kolbens 87 im ersten Druckraum 91 die
Verdichtungsphase, so ist das mindestens eine Ventil 96 geschlossen, über das i zuvor bei Öffnung des Ventils Luft in den ersten Druckraum 91 eingesaugt wurde.! In der Druckphase wird im ersten Druckraum 91 die angesaugte Luft auf die erstej Stufe z.B. von etwa 1 bis 10 bar, z.B. 5 bar, verdichtet und sodann über den i Verbindungskanal 94 bei geöffnetem Ventil 95 in den zweiten Druckraum 25 &iacgr; eingeleitet, in dem in der Druckphase mittels des kleineren zweiten Kolbens 88 j eine weitere Verdichtung in der zweiten Stufe bei geschlossenem Ventil 95 auf 8 i bis 40 bar, z.B. auf etwa 15 bis 18 bar, erfolgt. Aufgrund der Gestaltung des [ ; Kolbenträgers 86 mit beiden endseitigen Kolben 87, 88 ergibt sich praktisch ein
Gewichtsausgleich und auch ein Schwingungsausgleich. Der Kompressor 15 : arbeitet daher praktisch vibrationsfrei, zumindest im Vergleich zu bekannten
Verdichtern sehr geräuscharm. Der Leistungsbedarf des Kompressors ist relativ gering, zumal die beiden Kolben 87, 88 praktisch selbstschmierend geführt sind.
Verdichtern sehr geräuscharm. Der Leistungsbedarf des Kompressors ist relativ gering, zumal die beiden Kolben 87, 88 praktisch selbstschmierend geführt sind.
In vorteilhafter Weise ergeben sich ferner günstige Temperaturverhältnisse, was ■ dazu führt, dass in der zweiten Druckstufe am Ausgang des zweiten
Druckraumes 25 eine relativ niedrige Temperatur z. B in der Größenordnung von etwa 60° C vorliegt. Die in der ersten Stufe im ersten Druckraum 91 verdichtete
Luft wird durch den Verbindungskanal 94 des Kolbenträgers 86 geleitet, wo durch Wärmeleitung und Wärmeabgabe an das Innere des Saugraumes 26 und von
dort über das Gehäuse 50 nach außen eine Abkühlung geschieht.
dort über das Gehäuse 50 nach außen eine Abkühlung geschieht.
Claims (52)
1. Druckluftregeleinrichtung (10), insbesondere für Luftfedern von Fahrzeugen, mit einem Lufttrockner (12), in dessen Gehäuse (13) ein etwa topfförmiger Trockenbehälter (60) enthalten ist, dessen Inneres (63) über das Gehäuse (13) einerseits mit einer Druckmittelquelle (15) und andererseits mit einem Anschlusselement, z. B. einem Druckspeicher und/oder einer Luftfeder, über ein zu diesem öffnendes Ventil (16) verbindbar ist, wobei das Gehäuse (13) mindestens einen Lufteinlass (17) sowie mindestens einen Luftauslass (18) jeweils für die Druckluft aufweist, die zum Füllen des mindestens einen Anschlusselements in einer Strömungsrichtung vom Lufteinlass (17) durch den Trockenbehälter (60) hindurch zum Luftauslass (18) und zum Entleeren in entgegengesetzter Strömungsrichtung vom Luftauslass (18) her durch den Trockenbehälter (60) und das Gehäuse (13) und aus letzterem abgeführt wird, mit einem ersten steuerbaren Wegeventil (19) zur Luftführung beim Entleeren und mit mindestens einem weiteren steuerbaren Wegeventil (20) für die Ansteuerung des ersten Wegeventils (19) mit dem Druck beim Entleeren, die in das Gehäuse (13) des Lufttrockners (12) integriert und eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, dass das erste steuerbare Wegeventil (19) mit seinem Ventilglied (34) einen Kanal (23) im Gehäuse (13) steuert, dessen Einlass von einer zum Gehäuseinneren (14) hin offenen ersten Gehäuseöffnung (21) und dessen Auslass von einer zweiten Gehäuseöffnung (22) gebildet ist, an die sich ein im Gehäuse (13) ausgebildeter und längs dieses verlaufender Abführkanal (23) anschließt, der mit mindestens einer Ausgangsöffnung (24) in das Gehäuse (50), insbesondere den Saugraum (26), der daran anschließbaren Druckmittelquelle (15) mündet und beim Entleeren der Entlüftung dorthin dient.
2. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das Ventilglied (34) des ersten steuerbaren Wegeventils (19) ein Überdruckventil (39), z. B. eine federbelastete Kugel (40), integriert ist, dessen Einlasskanal (39a) mit dem Einlass (21) des vom Ventilglied (34) gesteuerten Kanals (23) in Verbindung steht und dessen Auslasskanal (39b) in den Abführkanal (23) mündet.
3. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Überdruckventil (39) des ersten steuerbaren Wegeventils (19) für einen Öffnungsdruck gleich oder größer etwa als der Betriebsdruck, z. B. 18 bis 20 bar, ausgebildet ist.
4. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine weitere steuerbare Wegeventil (20) elektrisch, z. B. elektromagnetisch, steuerbar ist und dessen Ventilglied (31) die Öffnung (32) eines Steuerkanals (28) im Gehäuse (13), der mit dem Luftauslass (18) in Verbindung steht, verschließt oder beim Entleeren freigibt und zu einem Steuerraum (49) öffnet, der über einen Steuerkanal (51) im Gehäuse (13) mit einem Steuereingang (27) des ersten steuerbaren Wegeventils (19) zu dessen pneumatischer Ansteuerung in Verbindung steht.
5. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes steuerbares Wegeventil (41) in das Gehäuse (13) des Lufttrockners (12) integriert und eingebaut ist, das beim Entleeren zum Einlass der Luft in das Gehäuseinnere (14) und den Trockenbehälter (60) dient und einen pneumatischen Steuereingang (42) aufweist, der über einen Steuerkanal (52) im Gehäuse (13) mit dem Steuerraum (49) des weiteren steuerbaren Wegeventils (20) in Verbindung steht.
6. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte steuerbare Wegeventil (41) einen ersten Anschluss in Form einer Gehäuseöffnung (43) aufweist, die mit einem Zuführkanal (44) in Verbindung steht, der im Gehäuse (13) des Lufttrockners (12) ausgebildet ist, mit dem Luftauslass (18) in Verbindung steht und beim Entleeren über diesen mit der Abluft gespeist wird.
7. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte steuerbare Wegeventil (41) einen zweiten Anschluss in Form einer zum Gehäuseinneren (14) hin vorzugsweise axial öffnenden Kammer (45) aufweist, von der beim Entleeren Luft in das Innere des eingesetzten Trockenbehälters (60) einleitbar ist.
8. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführkanal (44) einen vom Luftauslasskanal (18) quer, insbesondere etwa radial, abzweigenden ersten Kanalabschnitt (64), einen sich in Verlängerung des ersten Kanalabschnitts (64) bis in die Kammer (45) des dritten steuerbaren Wegeventils (41) erstreckenden, in Bezug auf den ersten Kanalabschnitt (64) axial versetzt vorgelagerten zweiten, Kanalabschnitt (65) und einen längsverlaufenden, den ersten Kanalabschnitt (64) und den zweiten Kanalabschnitt (65) miteinander verbindenden dritten Kanalabschnitt (66) aufweist.
9. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kanalabschnitt (64) und der zweite Kanalabschnitt (65) als in Axialrichtung zum Boden (61) des eingesetzten Trockenbehälters (60) hin offene Nuten ausgebildet sind.
10. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kanalabschnitt (65) und der dritte Kanalabschnitt (66), insbesondere die diese bildenden Nuten, mittels Wandteilen (62) des Bodens (61) des Trockenbehälters (60) abgedeckt sind.
11. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlassquerschnitt des Zuführkanals (44), insbesondere des ersten, zweiten und dritten Kanalabschnitts (64, 65, 66), dem jeweils vorgegebenen Sollluftdurchsatz beim Entleeren angepasst und in Anpassung daran verschieden groß bemessen ist.
12. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlassquerschnitt des Zuführkanals (44), insbesondere des ersten, zweiten und dritten Kanalabschnitts (64, 65, 66), etwa zwischen 2 und 15 mm2, z. B. zwischen 6 und 8 mm2, beträgt.
13. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (61) des Trockenbehälters (60) einen mit der axial öffnenden Kammer (45) in Verbindung stehenden ersten Durchlass (57) für den Einlass der Luft in den Trockenbehälter (60) beim Entleeren aufweist.
14. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (61) des Trockenbehälters (60) einen in den Luftauslass (18) und Zuführkanal (44) mündenden zweiten Durchlass (58) für den Auslass der Luft aus dem Trockenbehälter (60) und Einlass in den Luftauslass (18) beim Füllen aufweist.
15. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Durchlasse (58) des Trockenbehälters (60) ein diesen steuerndes Ventil (16) enthält, das ein zum Luftauslass (18) etwa koaxiales, federbelastetes Ventilglied (53) aufweist, welches den zweiten Durchlass (58) unter der Wirkung des Entleerdruckes und/oder seiner Feder (56) verschließt und gegensinnig unter der Wirkung des Fülldruckes beim Füllen öffnet.
16. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockenbehälter (60) auf der Innenseite des Bodens (61) in Umfangsrichtung verlaufende Strömungsleitkanäle (68) aufweist.
17. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsleitkanäle (68) entlang etwa konzentrischen Kreisen verlaufen.
18. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsleitkanäle (68) durch zum Behälterraum (63) offene Nuten (69) gebildet sind.
19. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (69) mittels einzelner radial verlaufender Nuten (70) miteinander in Verbindung stehen.
20. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockenbehälter (60) an dem dem Boden (61) gegenüberliegenden Ende (71) Auslässe (72) für die beim Entleeren hindurchgeführte Luft aufweist.
21. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockenbehälter (60) unter Bildung eines Ringspaltes (73) zwischen seiner Topfwandung (74) und dem Gehäuse (13) des Lufttrockners (12) in letzterem gehalten ist, wobei der Ringspalt (73) zur Rückführung der beim Entleeren endseitig aus dem Trockenbehälter (60) austretenden Luft zum gegenüberliegenden Ende des Gehäuses (13) und in den zwischen dem Boden (61) des Trockenbehälters (60) und dem Gehäuse (13) begrenzten, vom ersten steuerbaren Wegeventil (19) gesteuerten Kanal (23) dient.
22. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Trockenbehälter (60) und dem Gehäuseinneren (14) endseitig und/oder umfangsseitig des Trockenbehälters (60) Abstandshalter (75), z. B. am Trockenbehälter (60) und/oder Gehäuse (13) angeformte Vorsprünge (76), z. B. Stege, Rippen od. dgl., vorgesehen sind.
23. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das erste steuerbare Wegeventil (19) und/oder das dritte steuerbare Wegenventil (41) gegen die Wirkung einer Rückstellkraft, insbesondere Federkraft (Feder 30, 46) in Schließstellung gehalten ist, die zum Entleeren von dem den jeweiligen Steuereingang (27, 42) beaufschlagenden Steuerdruck überwindbar ist.
24. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wegeventil (19) und/oder das zweite Wegeventil (20) und/oder das dritte Wegeventil (41) und/oder das Ventil (16) des Trockenbehälters (60) als betätigtes Ventilglied (34, 31, 47, 53) einen im Gehäuse (13) bzw. am Trockenbehälter (60) geführten Stift, Kolben, Ventilteller od. dgl. aufweist.
25. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ventilglied (34, 47) des ersten Wegenventils (19) und/oder des dritten Wegeventils (41) zur Betätigung durch pneumatische Beaufschlagung ein im Gehäuse (13) geführtes Steuerglied (35, 48), z. B. ein Kolben, Stift, Teller od. dgl., zugeordnet ist, das koaxial zum zugeordneten Ventilglied (34, 47) angeordnet und damit verbunden ist, vorzugsweise damit einstückig ist.
26. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Fläche des Steuergliedes (35, 48) des ersten Wegeventils (19) und/oder des dritten Wegeventils (41) größer ist als die wirksame Fläche des jeweils zugeordneten Ventilgliedes (34, 47).
27. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wegeventil (19) und das dritte Wegeventil (41) zusammen mit dem zweiten Wegeventil (20) am einen Ende des Gehäuses (13) des Lufttrockners (12) in jeweiligen Gehäuseaufnahmen (8, 9, 11) dafür angeordnet sind.
28. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wegeventil (19) und das dritte Wegeventil (41) zueinander etwa parallel und mit Querversatz angeordnet sind.
29. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseaufnahmen (8, 9) für das erste Wegeventil (19) und/oder das dritte Wegeventil (41) jeweils aus Stufenbohrungen gebildet sind, von denen die eine im Durchmesser kleinere Bohrung (54, 55) das jeweilige Ventilglied (34, 47) und die andere im Durchmesser größere Bohrung (77, 78) das jeweilige Steuerglied (35, 48) aufnimmt und zugleich führt.
30. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseaufnahmen (8, 9) zumindest des ersten Wegeventils (19) und/oder des dritten Wegeventils (41) zum Ende des Gehäuses (13) hin offen sind und dort mittels die jeweiligen Federn (30,46) abstützender Kappen (6, 7) verschlossen sind.
31. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen (6, 7) mittels Bajonettverschlusses (6a, 7a) im Gehäuse (13) lösbar gehalten sind.
32. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (13) des Lufttrockners (12) an dem die Wegeventile (19, 41, 20) enthaltenden Ende (36) einen mit dem Luftauslass (18) in Verbindung stehenden Leitungsanschluss (37), z. B. eine Gewindebohrung, für den Anschluss einer zum Anschlusselement führenden Leitung aufweist.
33. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Abführkanal (23), vorzugsweise im Bereich seiner Ausgangsöffnung (24), ein Überdruckventil (2) aufweist.
34. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Überdruckventil (2) derart ausgebildet ist, dass dieses bei einem definierten Druck im Abführkanal (23), z. B. bei 8 bar, öffnet.
35. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Überdruckventil (2) einen permanenten Durchlass (3), z. B. eine Bohrung, enthält.
36. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (13) des Lufttrockners (12) und/oder der Trockenbehälter (60) aus einem Formteil aus Kunststoff oder Leichtmetallguss gebildet sind.
37. Druckluftregeleinrichtung (10), insbesondere für Luftfedern von Fahrzeugen, mit einem Lufttrockner (12), in dessen Gehäuse (13) ein etwa topfförmiger Trockenbehälter (60) enthalten ist, dessen Inneres über das Gehäuse (13) einerseits mit einer Druckmittelquelle (15) und andererseits mit einem Anschlusselement, z. B. einem Druckspeicher und/oder einer Luftfeder, über ein zu diesem öffnendes Ventil (16) verbindbar ist, wobei das Gehäuse (13) mindestens einen Lufteinlass (17) sowie mindestens einen Luftauslass (18) jeweils für die Druckluft aufweist, die zum Füllen des mindestens einen Anschlusselements in einer Strömungsrichtung vom Lufteinlass (17) durch den Trockenbehälter (60) hindurch zum Luftauslass (18) und zum Entleeren in entgegengesetzter Strömungsrichtung vom Luftauslass (18) her durch den Trockenbehälter (60) und das Gehäuse (13) und aus letzterem abgeführt wird, mit einem ersten steuerbaren Wegeventil (19) zur Luftführung beim Entleeren und mit mindestens einem weiteren steuerbaren Wegeventil (20) für die Ansteuerung des ersten Wegeventils (19) mit dem Druck beim Entleeren, die in das Gehäuse (13) des Lufttrockners (12) integriert und eingebaut sind, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (13) des Lufttrockners (12) mit einer Stirnseite (38) direkt und derart an ein Gehäuse (50) der Druckmittelquelle (15) in Form eines Kompressors angesetzt ist, dass der Lufteinlass (17) zum Füllen mit dem Druckausgang (25) und der Abführkanal (23) mit seiner Ausgangsöffnung (24) zum Entleeren mit dem Saugraum (26) der Druckmittelquelle (15) in direkter Verbindung stehen.
38. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor (15) mit einem elektrischen Hochleistungsmotor (79) zu einer Einheit zusammengebaut ist, welcher sich unterhalb des Lufttrockners (12) und in zumindest geringem Abstand von diesem, dazu etwa parallel verlaufend, erstreckt.
39. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 37 oder 38, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor (15) als zweistufiger Hochdruckkompressor ausgebildet ist.
40. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor (15) an einem etwa quer zur Längsmittelachse der Motorwelle (80) gerichteten Kolbenträger (86) am einen Ende dieses einen im Durchmesser großen ersten Kolben (87) für die erste Druckstufe und am gegenüberliegenden Ende einen im Durchmesser kleineren zweiten Kolben (88) für die zweite Druckstufe aufweist, wobei beide Kolben (87, 88) in einem jeweils zugeordneten ersten Zylinderraum (89) bzw. zweiten Zylinderraum (90) des Gehäuses (50) des Kompressors (15) geführt sind.
41. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Druckraum (25) im zweiten Zylinderraum (90) über einen vorzugsweise im Kolbenträger (86) verlaufenden Verbindungskanal (94) mit dem ersten Druckraum (91) im ersten Zylinderraum (89) in Verbindung steht und mit dem Druckmedium aus dem ersten Druckraum (91) gespeist wird.
42. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass der in den zweiten Druckraum (25) mündende Ausgang des Verbindungskanals (94) mittels mindestens eines Ventils (95) am zweiten Kolben (88) verschlossen ist, das bei der Verdichtung im zweiten Druckraum (25) unter dem Verdichtungsdruck geschlossen wird, hingegen in der Saugphase unter dem Druck im Verbindungskanal (94) geöffnet wird.
43. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Druckraum (91) mittels mindestens eines Ventils (96) am ersten Kolben (87) oder Gehäuse (50) verschlossen ist, das bei der Verdichtung im ersten Druckraum (91) unter dem Verdichtungsdruck geschlossen wird, hingegen in der Saugphase geöffnet wird und den Saugraum (26) mit dem ersten Druckraum (91) verbindet.
44. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 42 oder 43, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Ventil (95, 96) als Flatterventil mit einer beweglichen Platte als Ventilglied ausgebildet ist.
45. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugraum (26) des Kompressors (15) durch den auf derjenigen Seite der Kolben (87, 88) vorgesehenen Innenraum des Gehäuses (50) gebildet ist, die dem jeweiligen ersten Druckraum (91) bzw. zweiten Druckraum (25) abgewandt ist.
46. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kolben (87, 88) einen vorzugsweise aus Kunststoff gebildeten Kolbenring (97) und Führungsring (98) aufweist.
47. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenträger (86) mit zumindest einem der beiden Kolben (87, 88) ein einstückiges Bauteil bildet.
48. Druckluftregeleinrichtung nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass das einstückige Bauteil als Formteil aus Kunststoff oder Aluminiumdruckguss ausgebildet ist.
49. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenträger (86) mittels eines Pleuels (99) angetrieben ist, das auf einem Exzenterabschnitt (81) der Motorwelle (80) drehbar gelagert ist und in Abstand davon an dem Kolbenträger (86), z. B. einem Querstift (100) dieses, drehbar gelagert ist.
50. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Gehäuse (13) und dem Lufteinlass (17) in Verbindung stehende zweite Druckraum (25) mittels eines Überdruckventils (110) gesteuert ist, das bei einem Druck in dem zweiten Druckraum (25), der größer ist als der Druck im Lufteinlass (17), öffnet.
51. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (50) des Kompressors (15) in Abstand unterhalb des zweiten Zylinderraums (25) einen in den Saugraum (26) mündenden Kanal (85) enthält, an den der Abführkanal (23) mit der Ausgangsöffnung (24) angeschlossen ist.
52. Druckluftregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 51, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor (15) derart ausgebildet ist, dass im ersten Druckraum (91) ein Druck etwa in der Größenordnung von 1 bis 10 bar, z. B. von 5 bar, und im zweiten Druckraum (25) ein Druck etwa in der Größenordnung von 8 bis 40 bar, z. B. von 15 bis 18 bar, erzeugt wird.
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