DE201026C - - Google Patents

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DE201026C
DE201026C DENDAT201026D DE201026DA DE201026C DE 201026 C DE201026 C DE 201026C DE NDAT201026 D DENDAT201026 D DE NDAT201026D DE 201026D A DE201026D A DE 201026DA DE 201026 C DE201026 C DE 201026C
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cutting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/20Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with a fixed member
    • B26D1/205Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with a fixed member for thin material, e.g. for sheets, strips or the like

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

i:in-
bo.1
s^ 11. V2u ι!" ι·; t Ii fet j^t?
KAfSERLiCHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 201026 ~ KLASSE 55 e. GRUPPE 5/7.
JULIUS POST in HAMBURG. ·
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Haspel mit Einrichtung zum Aufschneiden der aufgewickelten Papier- öder Stofflagcn zur Herstellung von Abschnitten von Stoff bahnen aller Art. Der Haspel besitzt ein starres Haspelgcstell, bei welchem auf den Stellen, an denen die aufgewickelten Lagen durchschnitten werden sollen, also entweder an den Haspelkanten oder zwischen den
ίο Haspelkanten, Messerunterlagen bzw. Gegcnlagcn angeordnet bzw. die Stäbe des Haspelgcstcllcs als solche ausgebildet sind.
Bei den bekannten haspelartigen Vorrichtungen zum Messen bzw. Abteilen von Stoffbahnen in gleiche Längen oder Abschnitte läßt man die Stoffbahn über den Haspel hinwcglaufcn, wobei die "Größe der Haspclscite die Maßeinheit für die Stofflängen bildet. Je nachdem man den Stoff unzertrennt über den Haspcl hinwcglaufen läßt und mit einem fort-
' laufenden Maßaufdruck versieht bzw. die Anzahl der Haspcllängen mittels eines Zählwerkes zählt, oder den über den Haspel hin-' weglaufenden Stoff nach jeder abgemessenen Länge zerschneidet, kann man die betreffende Stoffbahn entweder in Abschnitte von genau gleicher Länge abmarken, oder überhaupt ihre Länge ermitteln, oder in Abschnitte von genau gleicher Länge zerschneiden bzw. aufteilen.
30. Es ist auch schon eine haspelartige \^orrichtung bekannt geworden, bei welcher zur Herstellung gleich langer St'offabschnitte die Stoffbahn aufgehaspelt wird. Bei dieser Vorrichtung sind zur Erreichung des angestrebten
Zweckes (Herstellung gleich langer Abschnitte) die Stäbe des Haspclgcstclles federnd 40
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verstellbar gemacht, so daß sie sich nach einwärts, d. h. gegen die Haspelwelle hin verschieben können, je nachdem die Stoffbahn beim Aufwickeln einen stärkeren oder schwächeren Zug ausübt. Die Größe der Bogen ist hier also abhängig von der Größe der Bremsung der Stoffbahnrolle. Das Aufwickeln der Stoffbahn ist so gedacht, daß durch das radiale Einschieben der Haspelstäbe die innere Stofflage etwas schlaff wird, die Stoffbahnlagen zwischen den Haspelstäben also in von außen nach innen größer werdende Bogen gelegt werden, wodurch die durch das Aufwickeln des Stoffes in Erscheinung tretende Längcndifferenz ausgeglichen werden soll. Bei solcher Maschine ist aber die Einstellung der die Haspelstäbe tragenden Federn umständlich und niemals genau zu bewirken, so daß die Vorrichtung nicht zuverlässig arbeitet.
Einen wesentlich anderen Zweck mit Hilfe anderer Mittel verfolgt und erreicht der neue Haspel, bei dem die Stoffbahn nicht über den Haspel hinwegläuft, d. h. zur Zeit nicht nur immer mit der oberen bzw. den beiden oberen Haspelseiten in Berührung ist, sondern sich auf sämtliche Haspelseiten auflegt, indem nämlich die Stoffbahn im wirklichen Sinne des Wortes auf den Haspel aufgewickelt wird, wobei die Kanten des Haspels, um die der Stoff sich beim Aufhaspeln legt, gleichzeitig eine Faltung des Stoffes bewirken. Durch die Benutzung eines Haspels wird also erreicht, daß sich beim Aufwickeln die Stoffbahnlagen nur an bestimm- ten bzw. gewünschten Stellen fest attfcir)ander legen, zwischen diesen Stellen aber lockerauf-
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einander aufschichten, wodurch das Ab-. klatschen etwaiger Aufdrucke usw. der Stoffbahn vermieden wird.
Nachdem von der Stoffbahn eine gewünschte Länge, die durch ein mit dem Haspel verbun- : denes Zählwerk, Ausrückvorrichtung usw.
angezeigt oder bestimmt wird, aufgehaspelt ist, werden die nur an den Faltstcllen fest, sonst aber locker aufeinanderliegender! Lagen
ίο des Stoffes an den gewünschten Stellen nicht einzeln, sondern alle zusammen auf einmal auf dem Haspel durchschnitten, so daß man die abgeschnittenen bzw. zerteilten Stofflagen als Schichten oder Stöße, d. h. in mehreren Lagen aufeinander liegend bzw. ineinander gefaltet von dem. Haspel abnehmen kann. Durch das Zerschneiden der aufgewickelten . »Stofflagen auf dem Haspel erhalten die Stofflagen der einzelnen Schichten oder Stöße keine gleichmäßige, sondern eine zunehmend bzw. abnehmend ungleichmäßige Größe, so daß das gekennzeichnete Aufhaspeln und Zerschneiden allein-schon genügt, um z. B. in der Papierindustrie aus Rollcnpapier das bekannte Foliopapier -herzustellen. Auch lassen sich auf diese Weise ohne weiteres, d. h. 'ohne nach-
- trägliches Beschneiden Bücher oder Hefte von bestimmter Bogenzahl herstellen, wenn man das Zerschneiden der aufgehaspelten Papierlagen an solchen Stellen ausführt, an denen sich die Papierlagen schon in Faltung bc-
. ■ finden, also z. B. auf zwei gegenüberliegenden bzw. einer Faltkette · anliegenden Haspelkanten. Beim buchartigen Zusammenklappen derartig aufgehaspelter und zerteilter Papierlagcn treten infolge der schräg zur Papierfläche der einzelnen Lagen ausgeführten Schnitte die Ränder oder Kanten der inneren Bogen des Buches gar nicht oder doch nur ganz unwesentlich hervor, während beim Zusammenfalzen und Incinanderlegen einzelner, gleich groß geschnittener Bogen oder Blätter bekanntlich die Ränder der inneren Bogen gegen die der außen liegenden ganz beträchtlieh vorstehen, so daß ein nachträgliches Beschneiden des so gebildeten Buches unerläßlich ist. . .
. Das Durchschneiden der · aufgehaspelten Stofflagen kann von Hand mit Hilfe eines ge-Avöhnlichen Messers geschehen, in den meisten Fällen wird jedoch hierfür eine Schereneinrichtung vorzuziehen sein, deren bewegliches Messcrblatt an dem Haspelgestell angelenkt ist, während die Haspelkanten als Gcgcnmesser ausgebildet oder mit solchen ausgerüstet sind. Während bei den bekannten Vorrichtungen ein spitzwinkliges Messer in die zu trennenden Stoffbahnen eingestoßen bzw. durch die gespannten Stoffbahnen hindurchgestoßen wird, um die abgemessenen Längen einzeln abzuschneiden, wobei dieses Durchstoßen der nicht unterstützten Bahn immerhin' keinen genauen und sauberen Schnitt gewährleistet, ist bei dem neuen Haspcl durch die Ausbildung der Haspelkanten als Unterlage bzw. Gegenmesser für das außerhalb des Haspels angeordnete Schneidmesser ein durchaus glattes Durchschneiden aller Stofflagen auf einmal sichergestellt.
Die Arbeitsweise des neuen Haspels mit Einrichtung zum Durchschneiden der aufgehaspelten Stofflagcn beruht nicht auf einer beabsichtigten Gleichheit der einzelnen Lagen, sondern auf dem Größer- oder Längerwerden der einzelnen aufeinander gehaspelten Lagen oder Lagenabschnitte.
Der neue Haspel ist auf den Zeichnungen zur Veranschaulichung gebracht.
Wie aus dem schematischen Querschnitt Fig. ι zu ersehen, faltet der um seine Achse a drehbare Haspcl h die sich aufwickelnde Stoffbahn c dadurch, daß die sonst gebräuchlichen, , abgerundeten -Haspeltraversen scharfkantig ausgebildet sind. Diese scharfen Kanten, um die sich der Stoff legt, bewirken also die Faltung. Die Befestigung des Endes der Stoffbahn bei Beginn des Aufhaspeins kann in irgendeiner zweckmäßigen Weise, z. B. durch Umschlingen der Stoffbahn um besondere Querstäbe oder mit Hilfe einer Klemmvorrichtung geschehen.
Die scharfen Kanten der Haspeltraversen sind gleichzeitig als Gegen- oder Untermesser für ein zweckmäßiges, von dem Haspel unabhängiges Obermesser ausgebildet, durch dessen Schneidbewegung gegen das Untermesser die aufgehaspelten Stofflagen auf einmal durchschnitten werden. Auf diese Weise. ist es möglich, daß der Schnitt bei / (Fig. 1) an den Ecken oder an beliebigen anderen Stellen / des Haspels erfolgen kann (Fig. 2' und 3).
Dieses Zerschneiden, sofern der Schnitt gerade und glatt erfolgt, genügt, um z. B. in der. Papierindustrie aus Rollenpapier das bekannte Foliopapier zu bilden. Auch Bücher (Fig. 5) von bestimmter Bogenzahl lassen sich auf . diese Weise herstellen, wenn man mit Hilfe' eines Zählwerkes bzw. einer selbsttätigen Aus- »» lösevorrichtung den Haspel nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen auslöst bzw. anhält. Eine Ausführungsform' einer solchen Auslösevorrichtung ist in Fig. 4 zur Veranschaulichung gebracht.
Der mittels der Welle α drehbar gelagerte Haspel b erhält zwecks Aufwickelung der Stoffbahn c seine Umdrehung von einer oberen Schnurscheibe d aus, deren Riemen oder Schnur e um eine mit der Haspclwclle »20 verbundene untere Schnurscheibe / geführt ist, Für gewöhnlich läuft die schlaff herab-
hängende Schnur c mit Bezug auf die untere Scheibe f leer und nimmt diese erst mit, wenn sie durch eine Spannrolle g in der in Fig. 4 gezeigten Weise gespannt ist.' Auf der Haspclwelle ist ein Mitnehmer h angeordnet, welcher, hinter Stifte i einer bei / drehbar gelagerten Scheibe k fassend, diese Scheibe bei jeder Haspclumdrchung um den sechsten Teil eines Kreises weiter · vordreht. Bei Bcendigung der sechsten Teildrchung, also nach sechs vollen Haspclumdrchungcn, stößt ein auf der Scheibe k sitzender Knaggen m gegen einen Arm η des Spannrollenhebels g1 und schwingt' diesen bzw. die Spannrolle in die untätige Stellung zurück, wobei ein Bremsansatz 0 des Hebels ^1 gegen die Scheibe f zu liegen kommt, wodurch die Scheibe f.bzw. der
- -Haspel b sofort stillsteht, während der schlaff herabhängende Riemen c leer weiterläuft. An Stelle des beschriebenen ausrückenden Zählwerkes kann auch jede andere zweckmäßige Zähl- und Ausrückvorrichtung Anwendung finden. Das Einrücken oder Anstellen der Maschine geschieht durch Umlegen des Spann-
*5 rollenhcbels ^1, g mittels Hand.
Der Schnitt des Stoffes oder Papieres in der Lage bzw. an der Stelle, wo dasselbe sich schon in Faltung befindet, hat den Vorteil, daß ein nachträgliches Beschneiden nicht mehr -nötig ist, weil die Ränder der inneren Lagen oder Bogen eines Buches nicht mehr so hervortreten (Fig. 5), wie beim Zusammenfalzen und Ineinanderlegen gleich großer Bogen oder Blätter (Fig. 6).
Das Schneiden selbst kann von Hand geschehen mit Hilfe eines gewöhnlichen Messers, welches man von unten nach oben- durch die aufgewickelten Papierlagen c usw. zieht, wobei es an der harten Unterlage geführt werden kann. Der ziehende Schnitt vollzieht sich
' . ohne Anstrengung an dieser Stelle, weil sich das Messer durch . Zurückweichen des gespalteten Papieres freischneidet und das Pa-•pier nicht zusammendrückt.
Zum Durchschneiden der Stoff lagen c wird in den meisten Fällen eine Schere genügen, die aus einem am Haspelgestell angelenkten, mit Handgriff.ν versehenen Messerträger w mit Messerblatt χ besteht (Fig. 7 und 8), für
50' welches letztere jedes Paar der erforderlichenfalls verstellbaren (verlängerbaren) Haspelarme oder Haspclspcichcn. y mit einem Gegenoder Untermesscr s ausgerüstet ist. Zum !Durchschneiden der Stoffiagcn c wird der Haspel absatzweise vorgedreht, bis sich ein Untermesser ζ in Schneidstellung unter dem Messer χ befindet und dann letzteres niedergeschwungen, wobei die-Stoff lagen durch-, schnitten werden. Die Anordnung könnte auch so gewählt werden, daß jedes Haspelarmpaar mit einer besonderen Schere ausgerüstet ist oder doch wenigstens ein Gelenk zum Einsetzen eines als bewegliches Scherenblatt diev nenden Messers besitzt. '
Damit die abgeschnittenen Stücke der Stoffbahn nicht herunterfallen, ist eine besondere Einrichtung zum Festhalten derselben erforderlich. ,Diese kann z. B., wie in Fig. 9 angedeutet, aus zweckmäßig an dem Haspcl gestell angebrachten Klcmmhcbcln 1 bestehen, die die 7» abgeschnittenen Stücke c gegen das Haspelgestcll andrücken und festhalten. Die Klemmhebel I fallen selbsttätig beim Herumdrehen des Haspels nach unten und gestatten so dem von unten zugeführten Stoff, sich frei aufzuwickeln, stellen sich aller bei den nach oben liegenden Teilen des ^Haspels immer wieder selbsttätig aufrecht, so daß, wenn oben auf dem Haspel abgeschnitten wird, der Stoff ohne weiteres auch festgehalten wird. Durch Zurückdrehen der Klemmhebelarme 2 über die Federn 3 hinweg können diese Klemmhebel festgestellt werden. .:
Handelt es sich um Drucksachen usw., welche nach dem Abschneiden noch in einzelne Teile zerschnitten oder perforiert o. dgl. wer-, den sollen, dann kann der Haspel diese Druck-, Sachen usw. gleichzeitig aufnadcln. Zu diesem Zweck ist das Haspel gestell, bzw. der Stellring 8 mit erforderlichenfalls verstellbaren Nadelträgern 11 (Fig. 7, 8, 10 und 11) versehen, auf denen federnde Schlitzplattcn 12 befestigt sind. Tn diese sind Kopfstifte 13 ■ eingeschoben, derart, daß die Spitzen nach außen zeigen. Auf diese Stifte 13 spießen oder nadeln sich die Stoffbahnlagen c beim Aufhaspeln auf. Nachdem die Lagen durchschnitten sind, können die Stifte 13 mit den aufgenadclten Lagen c von den Nadclträgern abgenommen werden, so daß die Stifte in den Lagen stecken bleiben, um während des weiteren Zerteilens usw. der Lagen, diese mit den einzelnen Drucken, Etiketten usw. genau übereinanderliegend zu erhalten. Die Nadeln oder Stifte 13 bewirken gleichzeitig eine Aufhebung des Druckes der einzelnen Blätter gegeneinander, d. h. sie beugen dem Ab- , klatschen vor.
Würde die Stoffbahn nicht auf dem Haspel in seine Hauptteile zerteilt, überhaupt diese no einzelnen Haspelflächen in ihrer ursprünglichen Lage nicht festgehalten, sondern die ganze Bahn nur einmal durchschnitten, dann wurden bei der nachträglichen Ausbreitung · der Bahn auf einer flachen Unterlage, Tisch o. dgl. die bis dahin genau übereinanderliegenden Etiketten usw. sich verschieben.
In gleichmäßigen Abständen wiederkehrende Markierungen, Muster, Drucke, Stempel usw. würde die Maschine infolge der Um- ia° fangsvergrößerung des sich aufwickelnden Stoffes nicht genau übereinander bringen.
■ Wäre cine Papierbahn ·/.. B. mit Briefköpfen bedruckt und die Bahn zum Falzen bzw. Trennen aufgewickelt, so würden, wenn auch die ■', Zwischenräume zwischen den Speichen zu Anfang genau eingestellt worden wären, die be-. druckten Stellen allmählich mit auf die Speichen bzw. Traverse geraten und hier infolge des festen Aufcinanderliegens gegenseitig abfärben, während die bedruckten Stellen doch eigentlich zwischen den Speichen; bzw. Traversen liegen sollten, wo sie keinen Druck aufeinander auszuüben vermögen. Könnte man die Papierbahn also so wickeln, daß das Gc- \ druckte usw. zwischen den Speichen bzw. Tra-1S vcrscn genau aufeinander läge, so würde man das sonst beim Drucken zur Vermeidung des ' Abklatschcns übliche Zwischcnlcgcn von Löschpapier usw. sparen und die aufgewickelte Bahn auch genau an den richtigen "2° Stellen durchschneiden können.
•Wenn man nun zum Drucken, Stempeln usAv. bekannte Maschinen, wie Kopfdruckpressen usw., verwendet, die sich leicht ein- und ausschalten oder nur einschalten lassen' und sich selbsttätig ausschalten, und wenn man diese Ein- bzw. Ausschaltung abhängig macht von den Umdrehungen des Haspels, also. z. B. durch den Haspel selbst bewirken läßt, dann ist der angestrebte Zweck erreicht. Eine Ausführungsform einer solchen Einrichtung ist in Fig. 7 und 8 veranschaulicht. Auf einem ■ um die Mittelachse σ des Haspels drehbaren und feststellbaren Ring 8 sitzen vier Rollen 9, für jeden' Speichenzwischenraum eine. Diese Rollen 9 heben im geeigneten Zeitpunkt den Verbinduiigsmechanismus 10, welcher nach der Druckmaschine führt und.durch seine Bewegung diese letztere einrückt; die Rollen 9 steuern also die Druckmaschine. Die Rollen 9 können leicht so eingestellt werden, daß der Druck genau auf die Stelle zwischen den Haspelspeichen bzw. Haspcltraversen kommt, wo er hin soll, ohne auf den nächsten darüber gelegten Bogen abzufärben, d. h. ohne auf diesen Bogen zu drücken und auch ohne beim Durchschneiden der Bogen verstümmelt, d.h. zum Teil abgeschnitten zu werden. '
Beim Drucken von Briefen mit Anhängeblatt wird entsprechend den Haspclspcichcn bzw. Haspcltravcrscn, welche nur falten (nicht 5" schneiden) sollen, eine Rolle 9 entfernt, damit die Druckmaschine hier in Ruhe bleibt und die Seite des Anhängcbogcns nicht bedruckt.
Die Maschine kann auch beim Bedrucken von Tüchern usw., beim Übertragen von Abziehbildern, beim Kopieren von Briefen usw. ' verwendet werden, wobei dann die Steuerung ein Vorschieben der Abziehbilder, Briefe usw. zwischen die Druckwalzen veranlaßt bzw. das öffnen einer Einfallvorrichtung usw. bewirkt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Haspel mit Einrichtung zum Aufschneiden der aufgewickelten Papier- oder
• Stofflagcn, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Umfange seines Gestelles an den Durchschnittstellen für die Storrbahnlagcn entweder an den Haspelkantcn oder zwischen zwei Haspelkanten Gegenmesser angeordnet oder die Querstäbc des Haspelgestelies als Gegenmesser ausgebildet sind.
2. Haspel nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Haspelgestell oder unabhängig von dem Haspel ein Schcrenblatt (x) vorgesehen ist, .das ' gegen die durch Drehen des Haspels einzustellenden Gegenmesser fs) bewegt werden kann.
3. Haspel nach Patent-Anspruch 1, da-' durch gekennzeichnet,' daß die Ein- bzw. Ausschaltung einer mit dem Haspel in Verbindung gebrachten Kopf druckpresse 0. dgl. durch an dem Haspel angeordnete Steuerknaggen (9) in solcher Beziehung mit den Haspehimdrehungen bewirkt wird, daß die Aufdrucke usw. auf die sich aufhaspelnden Stoffbahnlagen genau bzw. übereinander ■ erfolgen.
4. Haspel nach Patent-Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß der Haspel zum Aufspießen der sich aufhaspelnden Stoffbahnlagcn mit festen oder abnehmbaren Nadeln oder Stiften (13) verschen ist, die nach Durchschneiden der Stoffbahnlagen verhindern, daß die abgeschnittenen^ Stöße auseinander fallen. ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085410B (de) * 1958-11-19 1960-07-14 Stempel Ag D Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von zu Wabenmaterial weiterverarbeitbaren Stapeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085410B (de) * 1958-11-19 1960-07-14 Stempel Ag D Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von zu Wabenmaterial weiterverarbeitbaren Stapeln

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