DE20102701U1 - Matratzenkern - Google Patents

Matratzenkern

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DE20102701U1 DE20102701U DE20102701U DE20102701U1 DE 20102701 U1 DE20102701 U1 DE 20102701U1 DE 20102701 U DE20102701 U DE 20102701U DE 20102701 U DE20102701 U DE 20102701U DE 20102701 U1 DE20102701 U1 DE 20102701U1
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  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

BUSE · MENTZEL · LVOJW^ y · j j "j Patentanwälte
EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK*ATTORNEYS
Postfach 2014 62 KJeiner Werth 34 Dipl.-Phys. Mentzel
D-42214 Wuppertal D-42275 Wuppertal Dipl.-Ing. Ludewig
47 Wuppertal,
Kennwort: „DORMITA - klimatex 200"
RECTICEL SCHLAFKOMFORT GmbH - dormilux - , Augsfelder Str. 15,
D-97437 Haßfurt
Matratzenkern
Die Erfindung betrifft einen Matratzenkern mit zwei mittig liegenden Symmetrieebenen, nämlich einer Längsebene und einer Querebene und mit zumindest zwei aus Schaumstoff bestehenden Bereichen, in denen oberflächennahe Hohlräume vorhanden sind und jeder Bereich eine spezifische Federstärke aufweist, wobei sich eine spezifische Federstärke eines Bereiches durch Formgebung und Anzahl der Hohlräume sowie durch eine verwendete Schaumstoffart ergibt.
Bei einer bekannten Ausführung GBM - DE 296 00 170 ist eine solche Anordnung für einen Matratzenkern dargestellt. Nachteilig bei diesem Matratzenkern ist, dass er zwar über einen extra ausgeformten Schaumstoffbereich verfügt, wobei dieser Bereich aber nur eine Härte besitzt. Ein Verändern der Härte ist nur durch einen Austausch des Schaumstoffbereiches durch einen anderen möglich. Somit kann ein
STADTSPARKASSE WUPPERTAL 765677 - BLZ 33050000 TELEFON +49(0)2 02/255 35-0
CREDIT- U. VOLKSBANK EG WUPPERTAL 103490014 - BLZ 33060098 TELEFAX +49(0)202/25535-29
CREDIT-U. VOLKSBANK EG WUPPERTAL JBAN: DE.9,43306,00980.1,034^0.014 iv-mail: PAe@patbumelu.de
COMMERZBANK AG WUPPEr5"Ä*L· i'JJsOS -*BL« «30 JOOOJ : :* I .* '. '. &Iacgr; ftipi/wvw.paibumelu.de
POSTBANK KÖLN 72634 506 - &Igr;&iacgr;&Zgr;&Idigr;3*&Ogr;1&Ogr;&Ogr;5&Ogr; · m · 1 1 '. ' I '.'.'. '. '. i
VAT-No. DE 121035 988
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Benutzer den Matratzenkern nur optimal benutzen, wenn er verschiedene Schaumstoffbereiche bereit hält. Nachteilig ist nicht nur, dass die einzelnen Bereiche extra gekauft werden müssen, sondern sie müssen auch bei ihrer Nichtbenutzung getrennt vom Matratzenkern aufbewahrt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Matratzenkern zu schaffen, der wahlweise in einem Bereich über verschiedene Federstärken verfügt, ohne dass dieser Bereich durch einen anderen Bereich ausgetauscht werden muss. Dieses geschieht erfindungsgemäß dadurch, dass die jeweiligen oberflächennahen Bereiche unterschiedliche, spezifische Federstärken aufweisen. indem verschiedene Schaumstoffarten oder unterschiedliche Formgebungen und/oder Anzahl der Hohlräume in den Bereichen verwendet sind und dass die Bereiche im Matratzenkern zueinander spiegelsymmetrisch durch Einfach- oder Zweifachspiegelung zur Längsebene und/oder zur Querebene des Matratzenkerns angeordnet sind. Durch diesen Matratzenkern kann sich der Benutzer immer eine optimale Auflage aussuchen, in dem er den Matratzenkern gemäß seiner Wünsche so dreht oder wendet, dass der entsprechende Bereich mit der richtigen Federstärke für ihn zur Anwendung kommt. Hierdurch wird ein Auswechseln der einzelnen Schaumstoffbereiche vermieden, so dass auch keine zusätzlichen Schaumstoffbereiche gekauft oder gegebenenfalls gelagert werden müssen.
Vorteilhafterweise sind im Matratzenkern vier Bereiche zueinander spiegelsymmetrisch zur Längsebene und/oder zur Querebene angeordnet. Bei vier Bereichen mit nur zwei unterschiedlichen Federstärken wird so eine übermäßige Abnutzung oder ein übermäßiges Durchliegen des Matratzenkerns in nur einem Bereich vermieden, da der Matratzenkern über einen zweiten Bereich mit der gleichen Federstärke verfügt. Der Benutzer muss hierfür nur den Matratzenkern entsprechend wenden oder drehen. Das Wenden und/oder Drehen ist auch bei handelsüblichen Matratzenkernen regelmäßig durchzuführen, um eine einseitige Benutzung der Matratze zu vermeiden.
BUSE
Der Matratzenkern kann aber auch in allen Bereichen im Matratzenkern unterschiedliche, spezifische Federstärken aufweisen. Sind vier Bereiche mit vier unterschiedlich, spezifischen Federstärken vorhanden, so kann der Benutzer des Matratzenkerns -je nach seiner körperlichen Verfassung- durch Drehen und Wenden eine für sich optimale Lage aus den vier verschiedenen Liegemöglichkeiten aussuchen.
Um möglichst eine große Spannweite von Federstärken für die einzelnen Bereiche zu erzielen, können die Hohlräume in den einzelnen Bereichen zumindest teilweise mit einem von der verwendeten Schaumstoffart abweichenden Material gefüllt sein. So kann an sich die niedrige Federstärke eines Bereich durch die Verwendung eines Schaumstoffes mit hoher Federstärke in den Hohlräumen insgesamt deutlich erhöht werden.
Vorteilhafterweise erstrecken sich die Hohlräume in den Bereichen über eine gesamte Breite des Matratzenkerns. Somit wird eine gleichmäßige Federstärke über die gesamte Matratzenbreite auf einfache Art und Weise erzielt.
Die über die gesamte Breite des Matratzenkerns verlaufenden Hohlräume können auch einen tropfenartigen oder ellipsenartigen Querschnitt aufweisen. Durch die recht einfache geometrische Struktur der Hohlräume kann auf ein kompliziertes Modell bei der Herstellung des Matratzenkerns verzichtet werden. Außerdem lassen sich die genannten Hohlräume einfach durch eine weitere Schaumstoffart ausfüllen.
Damit auf eine stabile Abdeckung des Matratzenkerns verzichtet werden kann, ist es vorteilhaft, dass die Hohlräume unter einer geschlossenen Oberfläche des Matratzenkerns liegen und diese nicht durchdringen. Somit kann auch für den Fall, dass der Matratzenkern nur mit einem einfachen Bezug umhüllt ist. ein gleichmäßiger Liegekomfort ohne Kanten- oder Knickbildung für den Benutzer realisiert werden.
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Es kann aber auch zumindest in einem Bereich eine im wesentlichen geschlossene Oberfläche des Matratzenkerns von Schnitten durchdrungen sein. Durch die einfachen Schnitte lässt sich einerseits die Federstärke eines Bereiches verändern und andererseits kann auch so der darunterliegende Hohlraum gut durch ein Material mit abweichender Federstärke zu der bisher verwendeten Schaumstoffart gefüllt werden. Hierdurch lässt sich die Federstärke des entsprechenden Bereiches auf einfache Art und Weise entweder bei der Fertigung oder durch den Benutzer selbst verändern.
Um fein abgestufte Federstärken der einzelnen Bereiche zu erzielen, können die Hohlräume aus zylinderartigen oder quaderartigen Formen od. dgl. bestehen, die sich durch die Oberfläche des Matratzenkerns erstrecken und diese durchbrechen. Dadurch lassen sich besonders weiche Federstärken in den Bereichen leicht realisieren.
Der gesamte Matratzenkern kann, sowie die einzelnen Bereiche, aus nur einer Schaumstoffart bestehen. Durch die zuletzt genannte Maßnahme reduzieren sich besonders die Fertigungskosten und trotzdem können auf einfache Art und Weise verschiedene Federstärken bei nur einem Matratzenkern erreichen werden.
Für besondere orthopädische Zwecke kann der Matratzenkern auch mehrschichtig aufgebaut sein, wobei je nach Schicht unterschiedliche Schaumstoffarten Verwendung finden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Matratzenkern mit vier unterschiedlich stark federnden Bereichen,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Matratzenkern aus der Fig. 1.
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Fig. 3 eine Längsansicht bzw. ein Längsquerschnitt durch einen weiteren Matratzenkern,
Fig. 4a Draufsicht auf die Oberfläche eines möglichen Bereiches eines anderen Matratzenkerns und
Fig. 4b Querschnitt durch den Bereich des Matratzenkerns in Fig. 4b.
In der Fig. 1 ist ein Matratzenkern 10 in perspektivischer Darstellung gezeigt. Dieser Matratzenkern 10 ist im wesentlichen quaderförmig, wobei sein Querschnitt in geringen Toleranzen eine unterschiedliche Dicke aufweisen kann. Der quaderförmige Matratzenkern 10 verfügt über zwei mittig liegende Symmetrieebenen, nämlich einerseits eine Längsebene 1 1 und andererseits eine Querebene 12. Der Matratzenkern 10 besteht u.a. aus zumindest zwei aus Schaumstoff bestehenden Bereichen 15 und 16, in denen oberflächennahe Hohlräume 19 vorhanden sind. Jeder der zuvor genannten Bereiche 15 und 16 weist dabei eine spezifische Federstärke auf, wobei sich eine spezifische Federstärke eines Bereiches 15. 16 durch Formgebung und Anzahl der Hohlräume 19 sowie durch eine verwendete Schaumstoffart ergibt. Wesentlich ist, dass die jeweiligen oberflächennahen Bereiche 15, 16 unterschiedliche, spezifische Federstärken aufweisen, in dem verschiedene Schaumstoffarten oder unterschiedliche Formgebungen und/oder Anzahl der Hohlräume 19 in den Bereichen 15, 16 verwendet sind und dass die Bereiche 15, 16 im Matratzenkern 10 zueinander spiegelsymmetrisch durch' Einfach- oder Zweifachspiegelung zur Längsebene 11 und/oder zur Querebene 12 des Matratzenkerns 10 angeordnet sind.
Der in Fig. 1 dargestellte Matratzenkern 10 kann zusätzlich mit nicht dargestellten Bezügen umgeben sein, um so eine vollständige Matratze zu bilden. Ebenso könnte für eine vollständige Matratze noch Polsterungen
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oder weitere Auflagen vorgesehen sein, auf deren Abbildung in den Figuren verzichtet wurde.
In der Fig. 1 sind vier Bereiche 15, 16, 17. 18 im Matratzenkern 10 zueinander spiegelsymmetrisch zur Längsebene 1 1 und/oder zur Querebene 12 angeordnet. Dieses Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet. dass der gesamte Matratzenkern 10 sowie die einzelnen Bereiche 15. 16. 17, 18 aus einer Schaumstoffart bestehen und dabei jeweils unterschiedliche, spezifische Federstärken aufweisen. Die Ausführungsform in Fig. 1 ist besonders einfach herzustellen, da sie nur aus einem Teil besteht, obwohl sie trotzdem vier unterschiedlich gefederte Bereiche enthält. ,
Die Lage der Bereiche 15, 16, 17, 18 ist bei den dargestellten Ausführungsformen im besonders belastetem Schulterbereich des Benutzers angeordnet. Die Lage der Bereiche 15, 16, 17, 18 kann bis zur Mitte der gesamten Länge 13 des Matratzenkerns 10 verändert werden. Auch die Ausmaße der Bereich 15, 16, 17, 18 sind keinesfalls auf die gezeigten Ausführungsformen beschränkt.
Selbstverständlich ist der erfindungsgemäße Matratzenkern 10 nicht auf vier Bereiche 15, 16, 17, 18 begrenzt, sondern er könnte noch weitere Bereiche enthalten, die ebenfalls spiegelsymmetrisch zur Längsebene 1 1 und/oder zur Querebene 12 angeordnet sind. So könnten z.B. zwei weitere Bereiche angeordnet sein, die von der Querebene 12 mittig durchschnitten werden und so als besonders gefederte Auflage für die Hüfte eines Benutzers dienen. In diesem Fall würde der Matratzenkern 10 über insgesamt sechs Bereiche verfügen.
Um den Einsatzbereich des Matratzenkerns 10 möglichst umfangreich zu gestalten, ist es von besonderem Vorteil, dass alle Bereiche 15. 16. 17. 18 unterschiedliche, spezifische Federstärken aufweisen. So kann der Benutzer
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je nach Drehung oder Wendung des Matratzenkerns 10 eine für sich optimale Auflage aus den unterschiedlichen Möglichkeiten heraussuchen. Ebenfalls ist es denkbar, dass die Hohlräume 19 in den einzelnen Bereichen 15, 16, 17, 18 zumindest teilweise mit einem von der verwendeten Schaumstoffart abweichenden Material gefüllt sind. Durch diese zusätzliche Füllung der Hohlräume 19 lässt sich die Federstärke in den einzelnen Bereichen 15, 16, 17, 18 wahlweise erhöhen. So kann auch die Federstärke eines vorhandenen Matratzenkerns 10 durch das Einbringen von dem zusätzlichen Material in die Hohlräume 19 nachträglich wahlweise gesteigert werden.
In der Ausführungsform, die in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. erstrecken sich die Hohlräume 19 in den Bereichen 15, 16, 17, 18 über eine gesamte Breite 14 des Matratzenkerns 10. Wie bereits oben schon erwähnt wurde, wird durch die zuletzt genannte Maßnahme eine homogene Federstärke über die gesamte Breite 14 des Matratzenkerns 10 erreicht. Die Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Ausführungsform des Matratzenkerns 10. welcher in Fig. 1 dargestellt ist. Sowohl die Hohlräume 19 mit einem tropfenartigen Querschnitt 20, als auch die Hohlräume 19 mit einem ellipsenartigen Querschnitt 21 sind in der Fig. 2 gezeigt. Alleine durch die unterschiedliche Querschnittsform 20, 21 lassen sich auch unterschiedliche Federstärken in den Bereichen 15, 16, 17, 18 erzielen. In der Fig. 2 weist der Bereich 18 eine höhere Federstärke gegenüber dem Bereich 16 auf. obwohl beide Bereiche 16, 18 genau über drei gleich angeordnete Hohlräume 19 verfügen. Das selbe gilt auch für die Bereiche 15 und 17. die allerdings aufgrund einer unterschiedlichen Anzahl der Hohlräume 19. eine jeweils andere Federstärke zu den Bereichen 16 und 18 aufweisen. Es sei noch einmal eindeutig erwähnt, dass die verwendete Schaumstoffart in den Bereichen 15, 16, 17, 18 identisch ist und mit der verwendeten Schaumstoffart des gesamten Matratzenkerns 10 übereinstimmt.
7.,
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In der Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform des Matratzenkerns 10 dargestellt, bei dem die Hohlräume 19 unter einer geschlossenen Oberfläche 25 des Matratzenkerns 10 liegen und die Oberfläche 25 nicht durchdringen. In dieser Ausführungsform ist in den Bereichen 15 und 16 eine andere Schaumstoffart, als im übrigen Matratzenkern 10 verwendet worden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bereiche 15. 16. z.B. durch Verkleben mit dem übrigen Matratzenkern 10 verbunden sind, oder aber ob die Bereiche 15 und 16 nur einfach in den Matratzenkern 10 gesteckt sind. Alleine durch die Verwendung einer anderen Schaumstoffart in den Bereichen 15 und 16 lässt sich eine veränderte spezifische Federstärke erzielen. Außerdem sind die Hohlräume 19 in den Bereichen 15. 16 unterschiedlich ausgebildet, so dass der eine Hohlraum 19 im Bereich 15 einen dreieckigen Querschnitt aufweist und der andere Hohlraum 19 im Bereich 16 einen runden Querschnitt bildet.
Der Matratzenkern 10 ist in der Fig. 3 mehrschichtig aufgebaut, wobei das Oberteil 26 und das Unterteil 28 über ein- und dieselbe Schaumstoffart verfügen und nur das Mittelteil 27 aus einer anderen Schaumstoffart besteht. Durch den mehrschichtigen Aufbau des Matratzenkerns 10. kann dieser für besondere orthopädische Zwecke verwendet werden. Dabei ist es auch denkbar, dass der Schichtaufbau nicht nur, wie gezeigt, in Längsebenen verläuft, sondern auch in einzelnen Querebenen.
Eine im wesentlichen geschlossene Oberfläche 25 des Matratzenkerns 10 kann zumindest in einem Bereich 15, 16, 17, 18 von Schnitten 22 durchdrungen sein. In der Fig. 3 sind in dem Bereich 17 die Schnitte 22 dargestellt. Durch diese Schnitte lässt sich ebenfalls die Federstärke des Bereiches 17 verändern. In der Fig. 4a und 4b sind ebenfalls Längs- und Querschnitte 22 in der Oberfläche 25 des Matratzenkerns 10 gezeigt. Außerdem kann, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, leicht zusätzliches Material durch die Schlitze 22 in die Hohlräume 19 eingearbeitet werden, um so die gesamte Federstärke eines Bereiches zu erhöhen.
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Die Hohlräume 19 können auch aus zyliiiderartigen 23 oder quaderartigen 24 Formen od. dgl. bestehen, die sich durch die Oberfläche 25 des Matratzenkerns 10 erstrecken und diese durchbrechen, siehe dazu Fig. 4a und 4b. Die besonderen Hohlräume 23, 24 sind bei der Fertigung des Matratzenkerns 10 leicht herzustellen. Außerdem kann durch die unterschiedlichen Hohlräume 23, 24, die in unterschiedlichem Abstand. Größe oder Anzahl vorgesehen sind, die spezifische Federstärke eines Bereiches 15, 16, 17, 18 leicht und fein abgestuft verändert sein. Sind im Matratzenkern 10 zylinderartige oder quaderartige Hohlräume 23. 24 vorhanden, so ist es ratsam, den Matratzenkern 10 mit einer zusätzlichen Polsterung auf seiner Oberfläche 25 zu versehen. Werden dagegen Hohlräume 19, wie in der Fig. 3 in den Bereichen 15 und 16 verwendet, die nicht durch die Oberfläche 25 dringen, kann auf eine zusätzliche Polsterung des Matratzenkerns 10 eher verzichtet werden.
BUSE · MENTZEL· LUDEWIG
Bezugszeichen liste
10 Matratzenkern
11 Längsebene (Symmetrieebene)
12 Querebene (Symmetrieebene)
13 Länge von
14 Breite von
15 1. Bereich
16 2. Bereich
17 3. Bereich
18 4. Bereich
19 Hohlraum
20 Hohlraum mit tropfenartigen Querschnitt
21 Hohlraum mit ellipsenartigen Querschnitt
22 Schnitte
23 zylindartige Hohlräume
24 quaderartige Hohlräume
25 Oberfläche von
26 Oberteil von
27 Mittelteil von
28 Unterteil von
10.

Claims (12)

1. Matratzenkern (10) mit zwei mittig liegenden Symmetrieebenen, nämlich einer Längsebene (11) und einer Querebene (12), und
mit zumindest zwei aus Schaumstoff bestehenden Bereichen (15, 16) in denen oberflächennahe Hohlräume (19) vorhanden sind,
und jeder Bereich (15, 16) eine spezifische Federstärke aufweist,
wobei sich eine spezifische Federstärke eines Bereiches (15, 16) durch Formgebung und Anzahl der Hohlräume (19) sowie durch eine verwendete Schaumstoffart ergibt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweiligen oberflächennahen Bereiche (15, 16) unterschiedliche, spezifische Federstärken aufweisen, indem verschiedene Schaumstoffarten oder unterschiedliche Formgebung und/oder Anzahl der Hohlräume (19) in den Bereichen (15, 16) verwendet sind, und
dass die Bereiche (15, 16) im Matratzenkern (10) zueinander spiegelsymmetrisch durch Einfach- oder Zweifachspiegelung zur Längsebene (11) und/oder zur Querebene(12) des Matratzenkerns (10) angeordnet sind.
2. Matratzenkern (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier Bereiche (15, 16, 17, 18) im Matratzenkern zueinander spiegelsymmetrisch zur Längsebene (11) und / oder zur Querebene (12) angeordnet sind.
3. Matratzenkern (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Bereiche (15, 16, 17, 18) unterschiedliche, spezifische Feclerstärken aufweisen.
4. Matratzenkern (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume (19) in den einzelnen Bereichen (15, 16, 17, 18) zumindest teilweise mit einem von der verwendeten Schaumstoffart abweichenden Material gefüllt sind.
5. Matratzenkern (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Hohlräume (19) in den Bereichen (15, 16, 17, 18) über eine gesamte Breite (14) des Matratzenkerns (10) erstrecken.
6. Matratzenkern (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume (19) einen tropfenartigen Querschnitt (20) aufweisen.
7. Matratzenkern (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume (19) einen ellipsenartigen Querschnitt (21) aufweisen.
8. Matratzenkern (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume (19) unter einer geschlossenen Oberfläche (25) des Matratzenkerns (10) liegen und diese nicht durchdringen.
9. Matratzenkern (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einem Bereich (15, 16, 17, 18) eine im wesentlichen geschlossene Oberfläche (25) des Matratzenkerns (10) von Schnitten (22) durchdrungen ist.
10. Matratzenkern (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume (19) aus zylinderartigen (23) oder quaderartigen (24) Formen o. dgl. bestehen, die sich durch die Oberfläche (25) des Matratzenkerns (10) erstrecken und diese durchbrechen.
11. Matratzenkern (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Matratzenkern (10) sowie die einzelnen Bereiche (15, 16, 17, 18) aus nur einer Schaumstoffart bestehen.
12. Matratzenkern (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Matratzenkern (10) mehrschichtig aufgebaut ist, wobei je nach Schicht (26, 27, 28) unterschiedliche Schaumstoffarten Verwendung finden.
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