DE2010342B2 - Mehrkammerleuchte, insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Mehrkammerleuchte, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

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DE2010342B2
DE2010342B2 DE19702010342 DE2010342A DE2010342B2 DE 2010342 B2 DE2010342 B2 DE 2010342B2 DE 19702010342 DE19702010342 DE 19702010342 DE 2010342 A DE2010342 A DE 2010342A DE 2010342 B2 DE2010342 B2 DE 2010342B2
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DE2010342A1 (de
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Friedrich 4780 Lippstadt Kunze
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Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
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Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S43/00Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights
    • F21S43/20Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S43/26Refractors, transparent cover plates, light guides or filters not provided in groups F21S43/235 - F21S43/255
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfind''ng bezieht sich auf eine Mehrkammerleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge, be* der die aus transparentem Kunststoff bestehende Lichtscheibe mit dem einzelne Kammern bildenden Gehäuseteil aus Kunststoff mittels Schweißen, vorzugsweise Spiegelschweißen, verbunden ist und den einzelnen Kammern verschiedenartig gefärbte Lichtschcibcnabschnitte zugeordnet sind.
Bei den bekannten Mehrkammerleuchten dieser Art ist die Lichtscheibe einteilig hergestellt, oder die verschiedenartig gefärbten Lichtscheibenabschnitte G5 •jind zu einer Einheit zusammengefügt. Derartige Lichtscheiben sind flächenmäßig sehr groß bei einer meist geringen Bauhöhe. Eine solche Form ist sehr labil und führt leicht zu Verwerfungen oder Verwindungen des umläüfepdetl Auflagerandes» der mit dem Gehäuse zu vefsfchvMßgn ist. Eine mit derartigen Fehlern behaftete Lichtscheibe läßt sich oft nur stellenweise mit dem Gehäuse verschweißen, wodurch weder die gewünschte Festigkeit noch die erforderliche Dichtigkeit erreicht werden, oder die Lichtscheibe muß mit großer Kraft gegen das Gehäuse gepreßt werden, wodurch jedoch verbleibende Spannungen in die Lichtscheibe gebracht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Lichtscheibe und das Gehäuse so auszubilden, daß die angezogenen Nächteile beseitigt werden und das Herstellverfahren der aus unterschiedlich eingefaßten Kunststoffen abgespritzten Lichtscheibe vereinfacht
Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemnß die Lichtscheibe aus mehreren, jeweils einzelne Kammern abdeckenden Teilen besteht und daß die die Gehäusekammern bildenden Trennstege doppelwandig und zum Gehäuseboden hin offen ausgeführt sind und die breit gehaltene Stirnfläche der Stege zusammen mit dem umlaufenden Gehäuserand eine ir. einer Ebene liegende Auflagefläche bildet, auf der jeder Lichtscheibenteil separat aufgeschweißt ist.
Bei einer solchen Ausführung einer Mehrkammerleuchte sind die einzelnen Lichtscheibenteile verhältnismäßig klein und daher sehr verwindungssteif und formstabil. Außerdem kann jeder einer Kammer zugeordnete Teil der Lichtscheibe gleich in der gewünschten Farbe abgespritzt werden, und .war, da kein An- oder Zusammenspritzen von mehreren Teilen erfolgt, vollautomatisch.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Erfmdungsgedankens sind an den Längskanten der Stegstimseitrn parallel verlaufende Leisten angeformt, zwischen denen die benachbarten Ränder einzelner Lichtscheibenteile aneinanderstoßend eingesetzt sind. Diese Leisten bilden die Aufnahme der Lichtscheibenteile im Gehäuse und sorgen für ein lückenloses Aneinanderliegen der benachbarten Lichtseheibenteile.
Damit die zum Gehäuseboden offenen Stege die Formsteifigkeit nicht vermindern, sind nach einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zwischen den beiden iitegwänden Verbindungsstege angeordnet. Hierdurch ergibt sich ein besonders formsteifes Gehäuse.
Voraussetzung für eine gute Schweißung ist, insbesondere bei Anwendung des Spiegelschweißverfahrens, eine gute Aufnahme der beiden zu verschweißenden Teile, da beim Zusammenpressen der beiden aufgeweichten Schweißflächen ein gewisser Drack notwendig ist. Aufnahmen mit einer ungünstig angeordneten und ausgebildeten Auflagefläche können auf Grund der dem Kunststoff eigenen Elastizität einen an den einzelnen Stellen der Schweißnaht unterschiedlichen Anpreßdruck hervorrufen. Um dieses zu verhindern, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgedankens das Gehäuse an seinem Außenrand, vorzugsweise unterhalb der außen umlaufenden Schweißstelle, mit einer umlaufenden Schulter versehen, die beim Schweißvorgang als Auflagefläche dient. Damit diese Schulter beim Einbau der Leuchte in die Karosseriewandung nicht stört, sind an der Gehäuseseitenwand mehrere auf dem Umfang verteilte und etwa über die gesamte Gehäusetiefe verlaufende Rippen angeordnet, die von
der Gehäseseitenwandung aus bis zu dem äußeren Rand der schulterförmigen Auflagefläche hin keilförmig ansteigen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Ansicht von vorn auf die Lichtscheibe der Leuchte und
Fig.2 eintii Schnitt nach der Linie A-A, während
F i g. 3 eine rückwärtige Ansicht des Gehäuses zeigt.
Das in die Karosseriewandung versenkt eingesetzte Gehäuse aus Kunststoff ist durch doppelwandige Stege 9 in mehrere Kammern 5, 6, 7, 8 kreuzförmig aufgeteilt und jede Kammer von einem separat mit dem Gehäuse verschweißten Lichtscheibenteil 1, 2. 3, 4 abgedeckt. Die Stirnfläche 11 der Stege 9 bildet zusammen mit dem umlaufenden Gehäuserand 12 die Auflagefläche der Lichtscheibenteile.
Beim Schweißen werden die Auflageflache 12, 11 und die umlaufende, zu verschweißende Kante der Lichtscheibenteile durch einen erwärmten Stempel aufgeweicht und anschließend zusammengepreßt. Der Schweißstempel ist der Form der Schweißnaht angepaßt uud wird zum Erweichen des Schweißgutes zwischen die zu verschweißenden Teile gefahren. Der Schweißstempel wird wegen seiner symmetrischen Ausbildung seiner beiden Schweißflächen als Schweißspiegel bezeichnet.
Die die Lichtscheibenteile tragenden Stirnflächen 11 der Stege weisen an ihren Längskanten 13 verlaufende Leisten 14 auf, die die benachbarten Lichtscheibenränder, wie z.B. die beiden mit IS und 16 bezeichneten, aneinanderstoßend zusammenhalten.
Am Außenrand des Gehäuses ist direkt unterhalb der Schweißstelle 17 eine umlaufende Schulter 18 angeordnet. Diese Schulter dient als Auflagefläche des Gehäuses in der Schweißaufnahme.
Unterhalb der Schulter 18 sind an der Gehäuseseitenwandung 19 mehrere auf dem Umfang des Gehäuses verteilte Rippen 20 anp-ordnet, deren Stärke zur Schulter 18 hin keilförmig ansteigt.
Die zum Gehäuseboderi 10 hin offenen Stege 9 weisen zwischen ihren beiden Wandungen Querstege 21 auf, die dem Gehäuse eine größere Steifigkeit geben
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

342 Patentansprüche:
1. Mehrkammerleuchte, insbesondere für Kraftfah ieuge, bei der die aus transparentem Kunststoff bestehende Lichtscheibe mit dem einzelne Kammern bildenden Gehäuseteil aus Kunststoff mittels Schweißen, vorzugsweise Spiegelschweißen, verHunden ist und den einzelnen Kammern verschiedenartig gefärbte Lichtschei benabschnitte zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtsßheibe aus mehreren, jeweils einzelne Kammern äbflecfcbfiden Teilen (I1 2, 3, 4) besteht und daß die die Gehäusekammern (5, 6, 7, 8) bildenden Trennstege (9) doppelwandig Mhd zum Gehäuseboden (10) hin offen <.asgeführt sind und die breit gehaltene Stirnfläche (il) der Stege zusammen mit dem umlaufenden Gehäuserand (12) eine in einer Ebene liegende Auflagefläche bildet, auf der jeder Lichtscheibenteil separat aufgeschweißt ist.
2. Mehrkammerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längskanten (13) der Stegstirnseite parallel verlaufende Leisten (14) angeformt sind, zwischen denen die benachbarten Ränder (15 und 16) einzelner Lichtscheibenteile aneinanderstoßend eingesetzt sind.
3. Mehrkammerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß C-^s Gehäuse am Außenrand, vorzugsweise unterhalb der Schweißstelle (17) zwischen Gehäuse uv. I Lichtscheibe, eine umlaufende Schulter (18) aufweist, die beini Schweißvorgang als Auflagefläche dient.
4. Mehrkarnttierleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dpß an der Gehäuseseiten· wand (19) mehrere auf dem Umfang verteilte und etwa über die gesamte Gehäusetiefe verlaufende Rippen (20) angeordnet sind, die von der Gehäusewandung aus bis zu dem äußeren Rand der schulterförmigen Auflagefläche (18) hin keilförmig ansteigen.
5. Mehrkammerleuchte nach Anspruch 1, mit einer kreuzförmigen Steganordnung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Stegwänden Verbindungsstege (21) angeordnet sind.
DE19702010342 1970-03-05 Mehrkammerleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge Expired DE2010342C (de)

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DE19702010342 DE2010342C (de) 1970-03-05 Mehrkammerleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DE19702010342 DE2010342C (de) 1970-03-05 Mehrkammerleuchte, insbesondere für Kraftfahrzeuge

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2010342A1 DE2010342A1 (de) 1971-09-23
DE2010342B2 true DE2010342B2 (de) 1972-12-07
DE2010342C DE2010342C (de) 1973-06-28

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DE2010342A1 (de) 1971-09-23

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