DE2010703A1 - Seitenwandkonstruktion für Schwimmbecken - Google Patents

Seitenwandkonstruktion für Schwimmbecken

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Publication number
DE2010703A1
DE2010703A1 DE19702010703 DE2010703A DE2010703A1 DE 2010703 A1 DE2010703 A1 DE 2010703A1 DE 19702010703 DE19702010703 DE 19702010703 DE 2010703 A DE2010703 A DE 2010703A DE 2010703 A1 DE2010703 A1 DE 2010703A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pool
side wall
wall construction
bulkheads
construction according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702010703
Other languages
English (en)
Inventor
Jaroslav Braunau Koser (Österreich)
Original Assignee
Vereinigte Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG, Braunau (Österreich)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG, Braunau (Österreich) filed Critical Vereinigte Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG, Braunau (Österreich)
Publication of DE2010703A1 publication Critical patent/DE2010703A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/0018Easily movable or transportable swimming pools
    • E04H4/0043Easily movable or transportable swimming pools mainly made of panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

  • Seitenwandkonstruktion für Schwimmbecken Bekanntlich müssen die Seitenwände von großen Metall- oder Kunststoffbecken zur Aufnahme des Erd- bzw. Wasserdruckes zusätzlich abgestützt werden. Dies geschieht in der Regel durch außen angebrachte Streben mit Erdankern oder Eisenbetonkonsolen. Um diese Konstruktionen anzubringen, ist Jedoch ein wesentlich größerer Erdaushub für die Fußplatten notwendig, der dann wieder zugeschüttet werden muß. Dadurch ist die spätere Zugänglichkeit zu diesen tonstruktionen unterbunden und außerdem ergeben sich Setzungen des Beckenumganges. Auch erfordern die-Betonkonsolen teure Armierungen und Schalungen.
  • Alle diese Nachteile werden nun erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß an der Außenseite der Seitenwände normal zu diesen stehende Schottwände angeordnet sind, welche auf Streifenfundament oder Platte ruhen und an ihrer Oberseite den oberen Beckenrand abstützen und gleichzeitig den Beckenumgang tragen. Dadurch werden Setzungen über die Breite der Beckenumgangsplatten ( 1 m ) vermieden. Der Gegenstand der Erfindung wird in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Wie man daraus erkennen kann, besitzt die Schwimmbeckenseitenwand 2 einen unteren Rand 3, der in einem Betonstreifendfundament sitst und einen oberen Beckenrand 1, der gleichzeitig die Überlaufrinnen bildet. Am unteren Beckenrand 3 ist das Bodenblech 4 angeschweißt. Zur Abstützung dieser Seitenwand sind an der Außenseite in Abständen von etwa 2 m aus trapezförmig abgekantetem Blech bestehende Schottwände 91 angeordnet, die unten und oben durch Profile 98 und 94 versteift in Betonfundamenten verankert sind. Dabei erfolgt der Anschluß an der unteren Seitenwandkonstruktion 3 bzw. an dessen Fundamenten gelenkig über Bolzen 96 und Scharnierprofil 95, 97, wogegen in einem Paralleltundament ein Eingießen der Profile 98 vorgesehen ist. An der Oberseite ist die Schottwand ebenfalls mittels der Profile 94 gelenkig über Bolzen 96, Scharnierprofile 95 am oberen Beckenrand 1 angeschlossen, wobei zur Versteifung bei der Montage noch ein U-Profil 97 dient. Die Schottwand trägt die Beckenumgangsplatte und ist mit dieser über einen eingegossenen Bolzen 92 verbunden. Da die Bolzen hinten angeordnet sind, ist die Möglichkeit Wärmedehul7gen durch Verwinden der Schottwände aufzunehmen, gegeben. Die Beckenumgangsplatte ist so auch zur Abstützung des oberen Beckenrandes statisch herangezogen. Im Gegensatz zu parallel zum Beckenrand angeordneten langen Betonplatten als Beckenrandträger, ergeben diese Umgangsplatten bei geringem Gewicht auch kleinere relative Verschieblmgen zwischen Beton und Aluminiumprofil durch WElrredehnungen.
  • Die Montage dieser Konstruktionen geht folgendermaßen vor sich: Vor Beginn der Montage wird bauseits der Erdaushub durchgeführt und pro Elementende ein kleines, quer zu den umlaufenden Streifenfundamenten liegendes Fundament ca.
  • 2,0 m lang, 0,5 m breit und 0,25 m tief betoniert. In diese Fundamente werden 2 Stahlbügel einbetoniert, an die die Al-Elemente, nachdem sie in die richtige Lage und Höhe gebracht wurden, angeschraubt werden.
  • Die Wandelemente bestehen aus Beckenrand, Seitenwand und Bodenrand. Am Beckenrand und am Bodenrand sind an den Stellen ( alle 2 m ),an denen das Element an die Schottwaside angehängt werden soll, scharnierähnliche Profile (Pos. 9,5) schon angeschweißt, daher werden bei der Montage Wand und Schotten lediglich mit Bolzen verbunden.
  • Da der Beckenrand für den Transport und für das Justieren der Elemente zu weich wäre, wird in die scharnierähnlichen Profile des Beckenrandes ein Versteifungsprofil (Pos.9,7) in Form eines U-Profiles eingehängt. Nach beendeter Montage wird das U-Profil wieder entfernt und für andere Becken verwendet. An der Montagestelle werden die Schottwände an die Seitenwandelemente angehängt, das Versteifungsprofil befindet sich dabei noch an den Elementen. Die Elemente werden in die richtige Lage und Höhe gebracht und an die zwei querliegenden Fundamente, die sich an den Enden eines Jeden Elementes befinden, angeschraubt.
  • Nachdem unter alle Schottwände kleine Hebevorrichtungen gestellt worden sind, werden die Fertigteil-Umgangsplatten auf die Schottwände gehoben und eingerichtet. Wenn die Umgangsplatten in der richtigen Lage sind, werden die Bohntngen (100 ) mit Beton aufgegossen, so daß die Platten nun unverrückbar mit den Schottwänden verbunden sind. Eine Umgangsplatte ist ca. 4 m lang und wird auf 2 Schottwände (Entfernung ca. 2 m) aufgesetzt, wobei Je ein Meter der Platte über die Schottwände frei auskragt.
  • Wenn alle Elemente des Beckens aufgestellt, eingerichtet und mit den Umgangsplatten verbunden sind, werden das vordere und das hintere Streifenfundament betoniert. Die Streifenfundatente werden ohne aufwendige Schalungsarbeiten gegossen. Zwischen die beiden zu betonierenden durchlaufenden Streifenfundamente und 2 Schottwände werden lauter gleiche Schalungsplatten in rechteckiger Form mit 25 cm Höhe und einem Ausmaß von ca. 1,7 x 1,0 m gegeben und mit Bolzen in Bohrung in Lage gehalten. Die übrigen Schalfllchen bildet der Erdaushub.
  • Nach dem Betonieren der Streifenfundamente wird der Boden feinplaniert und anschließend das Bodenblech auf den Bodenrahmen aufgeschweißt.
  • Die Versteifungsträger (Pos. 9,7) werden nach beendeter Montage demontiert und wieder mitgenommen.
  • Die Rohrleitungen für Wasserumwälzung werden auf durchlaufendem Bankett gebettet oder an der Schottwand befestigt, daher ist keine eigene Stützung erforderlich.

Claims (6)

Patentansprüche:
1) Seitenwandkonstruktion für Schwimmbecen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Seitenwände 2 normal zu diesen stehende Schottwände 91 angeordnet sind, welche auf Streifenfundament oder Platte ruhen und an ihrer Oberseite den oberen Beckenrand abstützen und gleichzeitig den Beckenumgang tragen.
2) Seitenwandkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schottwände 91 aus abgekanteten Blechen sowie versteifenden Profilen oben und unten bestehen.
3) Seitenwandkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schottwände 91 am oberen und vorzugsweise auch am unteren Beckenrand (1) sowie am Beckenumgang gelenkig angeschlossen sind.
4) Seitenwandkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte oder das innere Streifenfundament unter den Beckenboden reicht, so daß der Wasserdruck Rippung verhindert.
5) Seitenwandkonstruktion nach einem der vorhergehenden Anqpruche t dadurch gekennzeichnet, daß der Beckenumgang zur Stützung des Beckenrandes dient.
6) Seitenwandkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schottwände und- oder Streifenfundamente zur Halterung der Rohrleitungen dienen.
Leerseite
DE19702010703 1969-03-11 1970-03-06 Seitenwandkonstruktion für Schwimmbecken Pending DE2010703A1 (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2010703A1 true DE2010703A1 (de) 1970-09-24

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ID=3533179

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AT (1) AT297272B (de)
CH (1) CH518432A (de)
DE (1) DE2010703A1 (de)

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CH518432A (de) 1972-01-31
AT297272B (de) 1972-03-27

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