DE20109443U1 - Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, die Spuren von Arsen, Mangan und Eisen beinhalten - Google Patents

Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, die Spuren von Arsen, Mangan und Eisen beinhalten

Info

Publication number
DE20109443U1
DE20109443U1 DE20109443U DE20109443U DE20109443U1 DE 20109443 U1 DE20109443 U1 DE 20109443U1 DE 20109443 U DE20109443 U DE 20109443U DE 20109443 U DE20109443 U DE 20109443U DE 20109443 U1 DE20109443 U1 DE 20109443U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
column
water
bioadsorber
iron
manganese
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20109443U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atc Dr Mann Ek De
Karlsruher Institut fuer Technologie KIT
Original Assignee
ATEC DR MANN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ATEC DR MANN GmbH filed Critical ATEC DR MANN GmbH
Priority to DE20109443U priority Critical patent/DE20109443U1/de
Publication of DE20109443U1 publication Critical patent/DE20109443U1/de
Priority to HU0200036U priority patent/HU2451U/hu
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/28—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58—Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58—Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/62—Heavy metal compounds
    • C02F1/64—Heavy metal compounds of iron or manganese
    • C02F1/645—Devices for iron precipitation and treatment by air
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/28—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption
    • C02F1/281—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption using inorganic sorbents
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/28—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption
    • C02F1/283—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption using coal, charred products, or inorganic mixtures containing them
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F2101/00—Nature of the contaminant
    • C02F2101/10—Inorganic compounds
    • C02F2101/103—Arsenic compounds
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F2103/00—Nature of the water, waste water, sewage or sludge to be treated
    • C02F2103/06—Contaminated groundwater or leachate

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)

Description

Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, die
Spuren von Arsen, Mangan und Eisen beinhalten
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, insbesondere von Trink- und/oder Grundwässern, die Spuren von Arsen (As) Mangan (Mn) und Eisen (Fe) beinhalten, wobei diese Metalle mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch Kombination eines Bioadsorbers zur Eisen- und Manganentfernung und eines anorganischen Adsorbers zur selektiven As-Entfernung unter die gesetzlichen Grenzwerte gebracht werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst mindestens zwei Chromatographiesäulen, durch welche das zu dekontaminierende Wasser geleitet wird, wobei eine Säule den Bioadsorber beinhaltet und die andere Säule den anorganischen Adsorber beinhaltet.
Die weltweiten Ressourcen an hochwertigem Trinkwasser werden zusehends knapper. Deswegen ist man in vielen Ländern bereits heute gezwungen, auf Grundwässer zurückzugreifen, die Spurenelemente an Schwermetallen und/oder Halbmetallen bzw. organischen Verunreinigungen enthalten. Zum einen sind solche Kontaminationen geogen bedingt oder sie stellen Verunreinigungen aus z.B. gewerblichen Abwässern dar, zum anderen sind sie in Spuren in fast allen natürlichen Gewässern anzutreffen.
··· &phgr;&phgr;&phgr;&phgr; &phgr;&phgr; ······ ·· ·
&phgr; . &phgr; &phgr; &phgr; »&phgr;&phgr; &phgr;&phgr;&phgr;&phgr;
, , &phgr;&phgr;&phgr;&phgr;&phgr;&phgr; » &phgr; &phgr; &phgr; ·
... «&phgr; &phgr;&phgr; &phgr;&phgr; &phgr;&phgr;&phgr; &phgr;&phgr; ··'
Die gesundheitliche Relevanz bestimmter Wasserinhaltsstoffe ist, basierend auf dem heutigen Wissens- und Technikstand, offiziell niedergelegt in den „Guidelines for Drinking Water Quality". Manche Wasserinhaltsstoffe beeinträchtigen lediglich den Geschmack oder Geruch des Trinkwassers, so z.B. Eisen und Mangan, während andere Inhaltsstoffe große gesundheitliche Risiken bergen, wie z.B. Arsen, welches ein erhöhtes Krebsrisiko bewirkt. An Forschung und Technik sind daher neue Anforderungen zu stellen.
In der deutschen Trinkwasserverordnung vom 05.12.1990 sind die an „Wasser für den menschlichen Gebrauch" zu stellenden Anforderungen festgelegt. In den Anlagen 2 und 4 der Trinkwasser-VO sind Grenzwerte für chemische Stoffe sowie sensorische und physikalisch-chemische Kenngrößen und Grenzwerte für die Beurteilung der Beschaffenheit des Trinkwassers aufgeführt, die für Fe bei 2 00 ßg/1, für Mn bei 50 Mg/1 und für As bei 10 ^g/1 liegen.
Aufgabe der Erfindung war es, eine Anlage zur Dekontamination von Wässern zu entwickeln, mit der effektiv, kostengünstig und umweltfreundlich die im Wasser enthaltenen Mengen an Fe, Mn und As mindestens auf die Werte von 200 &mgr;&idiagr;/&idiagr; für Eisen, 50 ^g/1 für Mangan und 10 &mgr;&idiagr;/&idiagr; für Arsen reduziert werden.
Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß den Ansprüchen gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei Chromatographiesäulen umfasst, die hintereinander geschaltet sein können, wobei die eine Säule einen Bioadsorber zur Eisen- und Manganentfernung beinhaltet und die zweite Säule einen anorganischen Adsorber zur selektiven As-Entfernung aufweist. Vorzugsweise ist in Säule 1, durch die das Wasser zuerst geleitet wird, der Bioadsorber enthalten und in der nachfolgenden Säule 2 der anorganische Adsorber.
In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung umfasst die Vorrichtung darüber hinaus eine dritte Säule (3) , die nachgeschaltet ist und Aktivkohle beinhaltet, die zur Entfernung weiterer unerwünschter Geschmacksstoffe und/oder Trübungen hervorrufender Inhaltsstoffe dient. Insbesondere dient die Aktivkohle als „Polizeifilter" und zur Entfernung organischer Verunreinigungen. Im Fall des Einsatzes der dritten Säule besteht eine bevorzugte Ausführungsform darin, daß Säule 1 von unten nach oben und die zweite und dritte Säule (2, 3) hintereinander von oben nach unten geschaltet sind. Es ist selbstverständlich auch möglich, jede Chromatographiesäule allein, also abgetrennt von den anderen, zu betreiben.
Bioadsorber, hergestellt durch Modifizierung pflanzlicher, nachwachsender Rohstoffe sind zur Schwermetallentfernung an sich bekannt (z.B. WO 98/48933). Sie sind billig, bezüglich der Umweltbilanz CO2- neutral und aus leicht zugänglichen Rohstoffquellen herstellbar. Darüber hinaus kann die
• ·
• ·
• · I
Bindungskapazität vieler Bioadsorber durch chemische Modifikationen (z.B. Phosphorylierung) erhöht werden. Das Bindungsprinzip beruht dabei sowohl auf Ionenaustauschvorgängen als auch auf Physisorption. Weiterhin ist ein Bioadsorber leicht zu entsorgen. So wird ein nach Durchführung der Dekontamination mit Schwermetallen beladener Bioadsorber entweder für seinen Wiedereinsatz mit bekannten Methoden regeneriert oder einer Entsorgung z.B. durch Verbrennung oder Kompostierung zugeführt, wobei die biologische Abbaubarkeit keine Probleme darstellt.
Ein an sich geeigneter bekannter Bioadsorber (Ionenaustauscher) zur Entfernung von Schwermetallen ist z.B. ein chemisch modifiziertes Holzgranulat (WO 99/2 83 72 A), das aus Spänen der Holzverarbeitung gewonnen wurde, und das einer Modifizierung mit Phosphorsäure bzw. Ammoniumphosphaten und Harnstoff sowie ggf. Schwefel unterzogen wurde. Ein weiterer Bioadsorber ist in DE 42 39 74 9 C2 beschrieben, der ein phosphoryliertes Holz darstellt, wobei es sich um Holzmehl der Körnung 0,05 bis 3 mm handelt, das mit Phosphorsäure bzw. Ammoniumdihydrogenphosphat, Wassser und Harnstoff modifiziert wurde.
Besonders geeignet ist jedoch ein Bioadsorber, der sphärische Kohlenhydratpartikel darstellt. Diese sphärischen Kohlenhydratpartikel werden hergestellt, indem ein faseriges oder pulverförmiges Kohlenhydrat in einer wässrigen Harnstofflösung suspendiert wird, wobei
gegebenenfalls nieder- oder hochmolekulare Füllstoffe der Suspension zugegeben werden. Anschließend wird das Wasser unter Rühren und Temperaturerhöhung auf 100 - 2000C, bevorzugt bei einer Temperatur von 130° - 1600C, ggf. unter Anlegen eines Vakuums, verdampft. Die entstehenden sphärischen Partikel in Perlform sind in wässrigen Lösungen und organischen Lösungsmitteln stabil. Sie werden abgekühlt und nach an sich bekannten Methoden gereinigt, z.B. mit kaltem und/oder heißem Wasser, Basen, Säuren, kaltem Wasser bis zur neutralen Reaktion des Waschwassers. Danach werden sie bei erhöhten Temperaturen im Umluftstrom oder durch Lösungsmittelaustausch mit z.B. Alkohol, Aceton und Trocknen bei Umgebungstemperatur oder nur unwesentlich erhöhter Temperatur bzw. durch Verwendung eines Vakuums getrocknet und letztendlich nach Korngrößen klassiert. Die so hergestellten Materialien sind selektive Adsorbermaterialien für Eisen und Mangan. Für den erfindungsgemäßen Einsatz können sie ggf. auch derivatisiert oder modifiziert werden.
Die Entfernung von As mit anorganischen Adsorbentien ist bekannt, wobei der Einsatz von Chemikalien zur Fällung oder Flockung (Kaliumpermanganat oder Eisen(III)chlorid) aufwendige Technologien erfordert und unter Umständen große Restmengen an schwer zu entsorgendem Sondermüll entstehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird als anorganischer Adsorber granuliertes Eisen(III)hydroxid (GEH) als Festbettadsorber eingesetzt (z.B. Ferrosorb® Plus). GEH zeichnet sich durch die
selektive Entfernung von Arsenspezies (sowohl von As(III)-als auch von As (V)-Verbindungen) aus und es besitzt ein hohe Beladungskapazität ([mg]-Bereich As/g Trockensubstanz). Als zu entsorgender Sondermüll fällt lediglich der As-beladene anorganische Adsorber an. Da in Trink- und/oder Grundwässern Arsenkonzentrationen im [^g] Bereich vorkommen, die Bindekapazität des Adsorbernmaterials dagegen im [mg]-Bereich As/g Trockensubstanz liegt, lässt sich ein Vielfaches des Bettvolumens an Wassermenge aufarbeiten, bevor sich die Kapazität des GEH-Adsorbers erschöpft.
Die vorliegende erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst bevorzugt eine Chromatographiesäule, die sphärische Kohlenhydratpartikel zur Entfernung von Fe und Mn beinhaltet und eine weitere Chromatographiesäule, die granuliertes Eisen(III)hydroxid zur Entfernung von As aufweist, wobei die Säulen hintereinander geschaltet sind.
Eine besonders bevorzugte Ausführung einer Wasseraufbereitungsvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung ist in Abb. 1 dargestellt, wobei die Vorrichtung die folgenden Einzelbestandteile aufweist:
Mehrere (mindestens drei) Chromatographiesäulen, wobei in Säule 1 als Austauschermaterial ein Bioadsorber (bevorzugt sphärische
Kohlenhydratpartikel) beinhaltet ist, Säule 2 einen anorganischen Adsorber (bevorzugt GEH) und Säule 3 Aktivkohle als Austauschermaterialien aufweist,
Leitungssystem mit Absperrvorrichtungen zum Variieren des Wasserflusses
mehrere Pumpen,
Durchflussmesser an jeder Säule pH-Meter mit entsprechenden Elektrodenmessbehältern Leitfähigkeitsmesssgerät
Schaltkasten
Montagegerüst.
Durch ein fexibles Leitungssystem verfügt die Vorrichtung, abgestellt auf die jeweilige Dekontaminationsaufgabe, über mehrere Möglichkeiten zur Verschaltung der Chromatographiesäulen:
1. Maximal alle drei Chromatographiesäulen können hintereinander geschaltet werden.
2. Jede Chromatographiesäule kann allein, d.h. abgetrennt von den anderen Säulen betrieben werden.
3. Der Wasserfluss kann sowohl im Abstrom als auch im Aufstrom geschaltet werden.
Abhängig von der Dekontaminationsaufgabe kann das Wasser in einzelnen Schritten oder in Kombination mehrerer Adsorbermaterialien hintereinander aufgereinigt werden. In einer besonderen Ausgestaltung der Vorrichtung ist die erste Chromatographiesäule von unten nach oben geschaltet und die beiden anderen Säulen hintereinander von oben nach unten.
Diese erfindungsgemäße Vorrichtung trägt den Ansprüchen vieler Wasserwerke Rechnung und hat die folgenden Vorteile:
a) Zur technischen Realisierung können i.d.R. andere Einrichtungen der Wasserversorgung (Pumpen, Reinwasserspeicher) ohne Änderung genutzt werden.
b) Es ist keine aufwendige Steuer- und Regelungstechnik erforderlich.
An folgendem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden, ohne sie darauf zu beschränken.
Beispiel
über eine Vorrichtung umfassend einen Bioadsorber in einer ersten Säule, GEH in einer zweiten Säule und ggf. Aktivkohle in einer dritten Säule, wurde zu reinigendes Trinkwasser mit einer Durchflussrate von 10 bis 15 Bettvolumina/Stunde geleitet.
Der ursprüngliche Gehalt an Fe im zu untersuchenden Trinkwasser betrug 490 ^g/1 (vorgeschriebener Grenzwert 2 00 &mgr;g/l) und der Mn-Gehalt lag bei 150 /xg/l (vorgeschriebener Grenzwert 5 0 Mg/1) · Die As-Konzentration betrug ca. 15 bis 4 0 &mgr;g/l (vorgeschriebener Grenzwert 10 &mgr;g/l) .
Nach dem Passieren des Bioadsorbers lag der Gehalt an Fe und Mn unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Werte. Mit dem Adsorbermaterial GEH (unter Anwendung des Handelsproduktes FerroSorb® Plus) konnten mehr als 40000
Bettvolumina Trinkwasser unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 10 &mgr;g/l abgereinigt werden.
Legende zu Abb. 1
10
Chromatographiesäulen mit Adsorbens
Pumpen
Durchflussmesser
Leitungssystem
Absperrvorrichtung

Claims (6)

1. Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, die Spuren von Arsen (As), Mangan (Mn) und Eisen (Fe) beinhalten, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei Chromatographiesäulen (1, 2) umfasst, wobei eine Säule einen Bioadsorber zur Entfernung von Eisen und Mangan beinhaltet und die andere Säule einen anorganischen Adsorber zur Entfernung von Arsen beinhaltet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich eine Säule mit Aktivkohle als Adsorbens umfasst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Säule (1), durch die das zu dekontaminierende Wasser zuerst geleitet wird, den Bioadsorber beinhaltet und die nachgeschaltete zweite Säule (2) den anorganischen Adsorber beinhaltet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bioadsorber sphärische Kohlenhydratpartikel darstellt und hergestellt ist, indem ein faseriges oder pulverförmiges Kohlenhydrat in einer wässrigen Harnstofflösung suspendiert wird, wobei gegebenenfalls nieder- oder hochmolekulare Füllstoffe der Suspension zugegeben werden, anschließend das Wasser unter Rühren und Temperaturerhöhung auf 100-200°C, bevorzugt bei einer Temperatur von 1300-160°C, ggf. unter Anlegen eines Vakuums, verdampft wird und die entstehenden sphärischen Partikel nach an sich bekannten Methoden gereinigt und ggf. derivatisiert oder modifiziert sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das anorganische Adsorptionsmaterial zur Entfernung von As granuliertes Eisen(III)hydroxid (GEH) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie drei Chromatographiesäulen (1, 2, 3) umfasst, die derart hintereinander geschaltet sind, daß Säule 1 von unten nach oben und die Säulen 2 und 3 von oben nach unten mit dem zu dekontaminierenden Wasser durchströmt werden, wobei Säule 1 einen Bioadsorber, Säule 2 einen anorganischen Adsorber und Säule 3 Aktivkohle beinhaltet.
DE20109443U 2001-05-30 2001-05-30 Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, die Spuren von Arsen, Mangan und Eisen beinhalten Expired - Lifetime DE20109443U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20109443U DE20109443U1 (de) 2001-05-30 2001-05-30 Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, die Spuren von Arsen, Mangan und Eisen beinhalten
HU0200036U HU2451U (en) 2001-05-30 2002-02-01 Apparatus for decontaminating of waters with arsenic, manganese and iron

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20109443U DE20109443U1 (de) 2001-05-30 2001-05-30 Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, die Spuren von Arsen, Mangan und Eisen beinhalten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20109443U1 true DE20109443U1 (de) 2001-08-09

Family

ID=7957791

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20109443U Expired - Lifetime DE20109443U1 (de) 2001-05-30 2001-05-30 Vorrichtung zur Dekontamination von Wässern, die Spuren von Arsen, Mangan und Eisen beinhalten

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE20109443U1 (de)
HU (1) HU2451U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113788510A (zh) * 2021-10-19 2021-12-14 江西师范大学 一种适用于水库铁锰去除的装置

Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH566942A5 (de) 1972-05-10 1975-09-30 Ciba Geigy Ag
US3976571A (en) 1973-10-26 1976-08-24 Rhone-Poulenc S.A. Redox resin process
DE3245139A1 (de) 1982-12-07 1984-06-07 Degussa Ag, 6000 Frankfurt Verwendung von polykondensationsprodukten aus acrolein und formaldehyd zur beseitigung von schwefelwasserstoff und eisensulfid in waessrigen systemen
DE3836138A1 (de) 1987-10-28 1989-05-18 Gutec Gmbh Zur selektiven abtrennung von metallkationen aus waessrigen loesungen geeignetes teilchenfoermiges mittel, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung
DE4110736A1 (de) 1991-04-03 1992-10-08 Rotta Innovations Gmbh Dr Polymerpartikel zur wasseraufbereitung
DE4332762C1 (de) 1993-03-12 1994-10-06 Protec Partner Umwelttech Verfahren und Vorrichtung zur biologischen Behandlung von organisch belastetem Abwasser und organischem Abfall
DE4320003A1 (de) 1993-06-11 1994-12-15 Jekel Martin Prof Dr Ing Verfahren zur Entfernung von gelöstem Arsen mittels festem Eisenhydroxid bei der Wasserreinigung
DE19547356A1 (de) 1995-12-19 1997-06-26 Vifor Int Ag Adsorbens für Phosphat aus wäßrigem Medium, dessen Herstellung und Verwendung
DE19626640A1 (de) 1996-07-03 1998-01-08 Oeste Franz Dietrich Dipl Ing Zubereitungen und Verfahren zur Herstellung von Trinkwasser
DE19826186A1 (de) 1998-06-04 1999-12-09 Ingbuero Dr Fechter Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Eisenhydroxid enthaltenden Adsorptionsmittels/Reaktionsmittels
DE19834727A1 (de) 1998-07-31 2000-02-03 Biotechnolog Forschung Gmbh Pilotanlage für die Wasseraufbereitung

Patent Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH566942A5 (de) 1972-05-10 1975-09-30 Ciba Geigy Ag
US3976571A (en) 1973-10-26 1976-08-24 Rhone-Poulenc S.A. Redox resin process
DE3245139A1 (de) 1982-12-07 1984-06-07 Degussa Ag, 6000 Frankfurt Verwendung von polykondensationsprodukten aus acrolein und formaldehyd zur beseitigung von schwefelwasserstoff und eisensulfid in waessrigen systemen
DE3836138A1 (de) 1987-10-28 1989-05-18 Gutec Gmbh Zur selektiven abtrennung von metallkationen aus waessrigen loesungen geeignetes teilchenfoermiges mittel, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung
DE4110736A1 (de) 1991-04-03 1992-10-08 Rotta Innovations Gmbh Dr Polymerpartikel zur wasseraufbereitung
DE4332762C1 (de) 1993-03-12 1994-10-06 Protec Partner Umwelttech Verfahren und Vorrichtung zur biologischen Behandlung von organisch belastetem Abwasser und organischem Abfall
DE4320003A1 (de) 1993-06-11 1994-12-15 Jekel Martin Prof Dr Ing Verfahren zur Entfernung von gelöstem Arsen mittels festem Eisenhydroxid bei der Wasserreinigung
DE19547356A1 (de) 1995-12-19 1997-06-26 Vifor Int Ag Adsorbens für Phosphat aus wäßrigem Medium, dessen Herstellung und Verwendung
DE19626640A1 (de) 1996-07-03 1998-01-08 Oeste Franz Dietrich Dipl Ing Zubereitungen und Verfahren zur Herstellung von Trinkwasser
DE19826186A1 (de) 1998-06-04 1999-12-09 Ingbuero Dr Fechter Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Eisenhydroxid enthaltenden Adsorptionsmittels/Reaktionsmittels
DE19834727A1 (de) 1998-07-31 2000-02-03 Biotechnolog Forschung Gmbh Pilotanlage für die Wasseraufbereitung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113788510A (zh) * 2021-10-19 2021-12-14 江西师范大学 一种适用于水库铁锰去除的装置
CN113788510B (zh) * 2021-10-19 2023-06-20 江西师范大学 一种适用于水库铁锰去除的装置

Also Published As

Publication number Publication date
HU2451U (en) 2003-01-28
HU0200036V0 (en) 2002-04-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
Taamneh et al. The removal of heavy metals from aqueous solution using natural Jordanian zeolite
Rengaraj et al. Kinetics of removal of chromium from water and electronic process wastewater by ion exchange resins: 1200H, 1500H and IRN97H
Šćiban et al. Study of the biosorption of different heavy metal ions onto Kraft lignin
Kocaoba Comparison of Amberlite IR 120 and dolomite's performances for removal of heavy metals
Guo et al. Ammonium and potassium removal for anaerobically digested wastewater using natural clinoptilolite followed by membrane pretreatment
Igwe et al. Adsorption kinetics and intraparticulate diffusivities for bioremediation of Co (II), Fe (II) and Cu (II) ions from waste water using modified and unmodified maize cob
Zolgharnein et al. Taguchi L16 orthogonal array optimization for Cd (II) removal using Carpinus betulus tree leaves: adsorption characterization
López-Mesas et al. Bioseparation of Pb (II) and Cd (II) from aqueous solution using cork waste biomass. Modeling and optimization of the parameters of the biosorption step
Lopes et al. Cork stoppers as an effective sorbent for water treatment: the removal of mercury at environmentally relevant concentrations and conditions
Janin et al. Selective recovery of Cr and Cu in leachate from chromated copper arsenate treated wood using chelating and acidic ion exchange resins
EP0389661A1 (de) Verfahren zur Abtrennung von Arsen aus Abwässern
Chojnacka Equilibrium and kinetic modelling of chromium (III) sorption by animal bones
Meunier et al. Selection of a natural sorbent to remove toxic metals from acidic leachate produced during soil decontamination
Singh et al. Selective separation of silver from waste solutions on chromium (III) hexacyanoferrate (III) ion exchanger
DE10005681B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Dekontamination metallhaltiger Wässer
Dikdima et al. Batch mode treatment of wastewater from the Maroua artisanal tannery using silica extracted from rice husks and silica/sand mixture
Sharif et al. Evaluation of Empty Fava Beans Pods as Bioadsorbent for the Removal of Pb2+ from Aqueous Solutions Using Phytoadsorption Technique
DD209430A5 (de) Verfahren zur entgiftenden behandlung von abwasserschlamm der lederindustrie
DE10127575A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Dekontamination von Wässern, die Spuren von Arsen, Mangan und Eisen beinhalten
EP0134393A2 (de) Verfahren zur Abscheidung von Kohlenwasserstoffen aus Wasser, insbesondere Grundwasser
EP0302293A1 (de) Verfahren zur Reinigung von Feststoffen und Flüssigkeiten
Hintermeyer et al. Chromium (III) recovery from tanning wastewater by adsorption on activated carbon and elution with sulfuric acid
DE4218863C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von schwermetallbelasteten Stoffen
DE4204870A1 (de) Entsorgung von arsenbelasteten grundwaessern und boeden
EP0419842B1 (de) Verfahren zur Abtrennung von halogenorganischen Schadstoffen mit mindestens 5 C-Atomen aus Wasser

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20010913

R021 Search request validly filed

Effective date: 20010619

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: ATC DR. MANN E.K., DE

Free format text: FORMER OWNER: ATEC DR. MANN GMBH, 74847 OBRIGHEIM, DE

Effective date: 20020729

Owner name: KARLSRUHER INSTITUT FUER TECHNOLOGIE (KOERPERS, DE

Free format text: FORMER OWNER: ATEC DR. MANN GMBH, 74847 OBRIGHEIM, DE

Effective date: 20020729

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: ATC DR. MANN E.K., DE

Free format text: FORMER OWNER: ATEC DR. MANN GMBH, FORSCHUNGSZENTRUM KARLSRUHE GMB, , DE

Effective date: 20030403

Owner name: KARLSRUHER INSTITUT FUER TECHNOLOGIE (KOERPERS, DE

Free format text: FORMER OWNER: ATEC DR. MANN GMBH, FORSCHUNGSZENTRUM KARLSRUHE GMB, , DE

Effective date: 20030403

R163 Identified publications notified

Effective date: 20030509

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: ATC DR. MANN E.K., DE

Free format text: FORMER OWNER: ATC DR. MANN E.K., FORSCHUNGSZENTRUM KARLSRUHE GMB, , DE

Effective date: 20030922

Owner name: KARLSRUHER INSTITUT FUER TECHNOLOGIE (KOERPERS, DE

Free format text: FORMER OWNER: ATC DR. MANN E.K., FORSCHUNGSZENTRUM KARLSRUHE GMB, , DE

Effective date: 20030922

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20041020

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20070821

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: KARLSRUHER INSTITUT FUER TECHNOLOGIE (KOERPERS, DE

Free format text: FORMER OWNER: ATC DR. MANN E.K., FORSCHUNGSZENTRUM KARLSRUHE GMB, , DE

Effective date: 20091126

Owner name: ATC DR. MANN E.K., DE

Free format text: FORMER OWNER: ATC DR. MANN E.K., FORSCHUNGSZENTRUM KARLSRUHE GMB, , DE

Effective date: 20091126

R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20091201