DE2010996A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Vermessen von Fahrgestellrahmen an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Vermessen von Fahrgestellrahmen an KraftfahrzeugenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zwn Vermessen von Fahrgestellrahmen an Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vermessen von Fahrgestellrahmen an Kraftfahrzeugen mit Hilfe von Lichtstrahlen und eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
- Zum Vermessen von Kraftfahrzeugen, wie beispielsweise des Fahrgesteklrahmens bzw. der Karosserie, wurden bisher eßwerkzeuge in Gestalt von Rahmenlehren verwendet. Da die Meßpunkte am Kraftfahrzeug räumlich verteilt liegen, stellen diese Rahmenlehren platzaufwendige dreidimensionale Gebilde dar, die zudem speziell für jeden Fahrzeugtyp hergestellt werden müssen und daher nur für diesen einen fyp verwendet werden können. Jeder i'ahrzeugtyp benötigt daher eine eigene Rahmenlehre, die bei einer Typenänderung durch eine neue zu ersetzen ist. Für eine werkstatt war es daher notwendig, auch wenn sie nur eine einzige Fahrzeugmarke betreut, eine eine von Rahmenlehren auf Lager zu halten, um wenigstens alle gängigen Typen dieser Fahrzeugmarke vermessen zu können.
- Dies bedeutet einen erheblichen finanziellen Aufwand, den sich nur grobe Werkstätten leisten können, so daß also solche Vermessungen, wie sie beispielsweise zur Beurteilung eines Unfallwagens laufend vorkommen, bei der weit größeren Anzahl von kleinen und mittleren Werkstätten nicht oder nur vereinzelt vorgenommen werden können. Darüberhinaus hat der Benutzer keine Möglichkeit, die Maßeinhaltung der Rahmenlehre zu überprüfen, da die genauen Abmaße nur dem Rahmenhersteller bekannt sind. Fehlmessungen lassen sich daher nicht vermeiden.
- Hinzu kommt noch, daß zum Bedienen, einstellen und Transportieren einer derartigen Rahmenlenre zwei ersonen erforderlich sind. Weiterhin ist es bei Achswinkelvermessungen all Kraftfahrzeugen oereits bekannt, scharf gebündelte Lichtstrahlen zu verwenden, um eine möglicast kleine punktförmige Lichtmarke auf eine Ableseskala zu werfen. Zum vermessen von Fahrgestellrahmen ist diese Meßmethode jedoch nicht geeignet.
- Die Erfindung hat sich daner die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu entwickeln, womit die eingangs erwähnten Vermessungen am Fahrgestellrahmen eines Kraftfahrzeuges mit einem einzigen Gerät unabhängig von Fahrzeugmarke und -typ durchgeführt werden können.
- diese Aufgabe wird erfindungsgtemäß durch gelöst, daß flaehige und senkrecht zueinander stehende Lichtstrahlen verwendet werden, von denen einer in die vertikale Mittenebene und ein anderer parallel zur waagerechten Ebene des zu vermessenden Kraftfahrzeuges gestellt is-t und mit Hilfe von Längenmeßwerkzeugen die Abstände zwischen den Gichtstrahlen und den Meßpunkten am Kraftfahrzeug gemessen werden.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich eine Vorrichtung zum Durchführen des vorgenannten Verfahrens dadurch, daß zum Ausstrahlen der flächigen Lichtstrahlen ein Projektor vorgesehen ist, dessen Optik durch ein einziges Objektiv beide l.icl1tstrahlen gemeinsam aussendet.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung'ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Figur 1 die Anordnung zurn Vermessen eines Kraftfahrzeuges; Figur 2 die Draufsicht auf die Anordnung nach Pigur 1; Figur 3 die Vorderansicht des Projektors; Pigur 4 die Ansicht einer Meßlatte.
- Das zu vermessende Kraftfahrzeug 1 ist auf einer ebenen, möglichst horizontalen Fläche 2 aufgestellt worden. Genau in der vertikalen Mittenebene steht mit Abstand vor oder hinter dem Kraftfahrzeug 1 ein Projektor 3, dessen Optik in an sich bekannter Weise zum Aussenden von senkrecht zueinwander stehenden, kreuzweise. sich schneidenden sowie flächigen Lichtstrahlen 4 und 5 ausgebildet ist. Diese Lichtstrahlen 4 und 5 bilden optische Ebenen, von denen aus die Lage eines jeden Punktes am Kraftfahrzeug 1, insbesondere jedoch am Rahmen oder an der Karosserie mit einem Längenmeßwerkzeug, wie Maßband, Meßstab, Meßlatte oder dergleichen festgestellt werden kann. Der vertikale Lichtstrahl 4 liegt in der Längsmittenebene des Kraftfahrzeuges 1, während der senkrecht dazu stehende Lichtstrahl 5 horizontal liegt, also parallel zur waagerechten Ebene des Kraftfahrzeuges 1 und somit auch zur Fläche 2 ausgerichtet ist. Der horizontale Lichtstrahl 5 befindet sich ferner unterhalb der zu vermessenden Bodenfläche 6, so daß der vertikale Lichtstrahl 4 auf der gesamten Länge der Bodenfläche Lichtpunkte erzeugt, in deren Verbindungslinie die eventuell am Fahrzeugboden 6 angebrachten Markierungspunkte für die Längsmittellinie liegen müssen.
- Um die Einstellung des horizontalen Lichtstrahles 5 zu erleichtern bzw. kontrollieren zu können, lassen sich Kontrollständer 7 verwenden, die auf Höhe des Lichtstrahles 5 eine Markierung 10 aufweisen, so daß letztere nach Aufstellen des Kontrollständers 7 an der dem Projektor 3 gegenüberliegenden Seite des Xraftfahrzeuges 1 vom Lichtstrahl 5 angestrahlt wird, wenn dessen Lage stimmt.
- Das Vermessen selbst erfolgt mit Hilfe von üblichen Längenmeßwerkzeugen, die an die Meßpunkte am Kraftfahrzeug 1 angesetzt werden, so daß an der jeweils angeleuchteten Skalenteilung des Meßwerkzeuges der Abstand zwischen dem Meßpunkt und dem als Meßebene dienenden Lichtstrahl 4 oder 5 abgelesen werden kann. Durch Vergleich der Abstände symmetrisch zueinander liegender Meßpunkte läßt sich somit der jeweilige Zustand von Fahrgestellrahmen bzw. Karosserie feststellen.
- Da es sich hierbei um Vergleichsmessungen handelt, ist nur die eventuelle Abstandsdifferenz wesentlich und daher die Ausübung dieses Meßverfahrens unabhangig von Pahrzeugmarke und vom Fahrzeugtyp. In Verbindung mit einem Achsmeßstand kann mit Hilfe des Kreuzstrahlprojektors 3 das Kraftfahrzeug 1 genau ausgerichtet werden, wenn durch den vertikalen Lichtstrahl 4 alle Mittenpunkte des Fahrgestellrahmens angestrahlt werden.
- Zum Durchführen des vorgenannten Verfahrens eignet sich insbesondere ein Projektor 3 mit einem einzigen Objektiv 8, durch das mit Hilfe einer entsprechend ausgebildeten Optik die flächigen und senkrecht aufeinander stehenden Lichtstrahlen 4 und 5 auagesandt werden. Um die Einstellung zu erleichtern, ruht der Projektor 3 längsverschiebbar und schwenkbar auf einer z.B. rohrförmigen Führung 9, die an beiden Enden auf Ständern 24 gelagert ist. Zum Einrichten des Lichtstrahles 5 in die horizontale Lage können diese Ständer 24 höhenverstellbar sein. Pür die winkelgerechte Justierung des Lichtstrahles 4 kann schließlich -die Optik um die Hochachse schwenkbar gelagert und durch einen Drehknopf 11 verstellbar sein. Eine Wasserwaage 26 erleichtert das Einstellen des Projektors 3 in die Waagerechte, in der er durch eine Klemmschraube 12 festgestellt werden kann.
- Das Vermessen des Kraftfahrzeuges 1 läßt sich schließlich noch dadurch vereinfachen und beschleunigen, daß eine Meßlatte 13 verwendet wird, die beiderends auf Ständern 14 ruht und parallel zum horizontalen Lichtstrahl 5 einstellbar ist.
- An der Meßlatte 13 lagern in der Nähe der Enden senkrecht nach oben ragende als Meßwerkzeuge dienende Fühler 15, von denen mindestens der eine längs der Meßlatte 13 verstellbar und der jeweilige Abstand der beiden Fühler 15 auf einer Skala 25 ablesbar ist. Die Fühler 15 bestehen aus mit einer Skala 20 ausgestatteten Hülsen 21, die sich längs stabförmiger Halterungen 22 verschieben und einstellen lassen. Denkbar ist auch die Anordnung von Druckfedern zwischen Halterung 22 und Hülse 21, so daß letztere durch Federdruck am MeX-purlkt gehalten wird. In der Mitte zwischen den beiden Fühlern 15 befindet sich ein Mittenanzeiger 23 mit einer Projektionstafel 16 vorzugsweise aus transparentem Material bzw.
- mit transparenter oder mattierter Folie überzogen. Der Mittenanzeiger 23 kann mit Hilfe einer Skala 17 mit halber Teilung jeweils genau in die- Mitte zwischen die beiden Fühler- 15 gestellt werden. Auf diese Weise kann nicht nur der Höhenabstand der am Kraftfahrzeug 1 befindlichen Meßpunkte zum horizon-talen Lichtstrahl 5 miteinander verglichen werden, sondern es kann auch gleichzeitig durch den vertikalen Lichtstrahl 4 eine eventuelle seitliche Versetzung festgestellt werden. Pällt nämlich der Lichtstrahl 4 nicht mit der eingestellten Mittenmarke zusaenen, ist eine seitliche Verse tzlmg vorhanden, deren Größe unmittelbar an der Skala 17, die auch an der Projektionstafel 16 angebracht sein kann, abzulesen ist. Setzt man auf die Projektionstafel 16 noch einen Spiegel 18, so kann darüberhinaus durch den zurückgeworfenen Lichtstrahl 4 und mit Hilfe einer vertikal zur optischen Achse des Objektivs 8 am Projektor 3 vorgesehenen Btittenmarke 19 auch eine Diagonalverschiebung des Rahmens bzw. der Karosserie ermittelt werden.
- Zweckmäßig ist ferner eine transportable Ausführung, z.B.
- für ElW- oder Omnibus-Vermessung an verschiedenen Arbeitsplätzen. Hierfür ist der Projektor auf einem höheneinstellbaren Dreibeinständer gelagert. Denkbar ist es schließlich auch, mehrere Lichtstrahlen 4 und 5 auszusenden, um die zu vermessenden Abstände kleiner, also leichter meßbar zu maehen. So können beispielsweise winkelsymmetrisch zum mittleren vertikalen Lichtstrahl 5 weitere Lichtstrahlen auegestrahlt werden. Endlich könnte für jeden Lichtstrahl 4 und 5 ein eigenes Objektiv vorgesehen sein.
- Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Vermessen von Kraftfahrzeugen ohne unhandliche und zudem nur für einen bestinlmten Fahrzeugtyp verwendbare Meßwerkzeuge mit ein und demselben Meßgerät ausführbar ist, und zwar ohne Rücksicht auf Pahrzeugmarke und h1ahrzeugtyp. Die Messung selbst ist leicht und schnell, da es sich um einfache Längenmessungen handelt und mit einer einmaligen Ein justierung der Lichtstrahlen auf die vorhandene Bodenfläche eine nahezu unbegrenzte Zahl von Einzelmessungen vorgenommen werden kann. Auf diese Weise werden nicht nur die Anschaffungskosten der notwendigen VJerkzeuge für ein derartiges universelles Messen erheblich gesenkt, so daß eine solche Anschaffung auch für kleinere Werkstätten rentabel wird, sondern auch die Handhabung ist veseinfacht und führ;t zu einer beschleunigten sowie genauen Vermessung oder Ausrichtung des Kraftfahrzeuges. Der Projektor und die Meßwerkzeuge können ferner mit einfachen Mitteln überprüft werden, so daß eine weit höhere Meßsicherheit gegeben ist als bisher. Die gesamte Handhabung läßt sich von einer einzigen Person ausführen, während die Anschaffungskosten etwa auf Höhe einer Rahmenlehre liegen. Da Lagerkosten für nicht oder nicht mehr benötigte Meßwerkzeuge völlig entfallen, bietet sich die Anschaffung des Meßgerätes nach der Erfindung in weit höherem Maß auch kleineren Werkstätten an, so daß Eraftfahrzeuge in größerer Anzahl vermessen werden können. Dadurch verbessert sich nicht nur deren allgemeiner technischer Zustand, sondern es vermindert auch die Unfallgefahr.
Claims (7)
1. Verfahren zum Vermessen von Fahrgestellrahmen an Kraftfahrzeugen
mit Hilfe von Lichtstrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß flächige und senkrecht
zueinander stehende Lichtstrahlen (4 und 5) verwendet werden, von denen einer (4)
in die vertikale Mittenebene und ein anderer (5) parallel zur waagerechten Ebene
des zu vermessenden Kraftfahrzeuges (1) gestellt ist und mit Hilfe von Längenmeßwerkzeugen
(13, 15) die Abstände zwischen den Lichtstrahlen (4 und 5) und den Meßpunkten am
Kraftfahrzeug (1) gemessen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicimet, daß je ein
vertikaler (4) und ein waagerechter (5) Lichtstrahl vorgesehen ist, deren Schnittlinie
die optische Achse des Objektivs (8) einnimmt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die optische Achse der Lichtstrahlen (4 und 5) außerhalb der zu vermessenden Pläche
(6) des Kraftfahrzeuges (1) liegt und die Mittenpunkte dieser Fläche (6) durch den
senkrecht auf dieser Pläche (6) stehenden Lichtstrahl (4) angestrahlt werden.
4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Ausstrahlen der flächigen Lichtstrahlen (4 und 5) ein Projektor
(3) vorgesehen ist, dessen Optik durch ein einziges Objektiv (8) beide Lichtstrahlen
(4 und 5) gemeinsam aussendet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum winkelgerechten
Einstellen des vertikalen Lichtstrahles (4) zur vertikalen Mittenebene des Kraftfahrzeuges
(1) die Optik des Projektors (3) um die Hochachse schwenkbar ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen
in die Waagerechte am Projektor (3) eine Wasserwaage (26) angeordnet ist.
7. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine parallel zum horizontalen Lichtstrahl (5) einstellbare
Meßlatte (13) mit-längs verstellbaren, nach oben gerichteten Fühlern (15) und einem
einstellbaren Mittenanzeiger (23) vorgesehen ist, der vorzugsweise mit einer Projektionstafel
(16) und/oder einer Skala ausgestattet ist.
b. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenanzeiger
(23) einen Spiegel (1d) zum Zurückwerfen des vertikalen Lichtstrahles (4) auf den
Projektor (3) und dieser eine Mittenmarkierung (19) vertikal zur Optik schen Achse
des Objektivs (8) aufweist.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010996 DE2010996A1 (de) | 1970-03-09 | 1970-03-09 | Verfahren und Vorrichtung zum Vermessen von Fahrgestellrahmen an Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010996 DE2010996A1 (de) | 1970-03-09 | 1970-03-09 | Verfahren und Vorrichtung zum Vermessen von Fahrgestellrahmen an Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010996A1 true DE2010996A1 (de) | 1971-06-24 |
Family
ID=5764517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702010996 Pending DE2010996A1 (de) | 1970-03-09 | 1970-03-09 | Verfahren und Vorrichtung zum Vermessen von Fahrgestellrahmen an Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2010996A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2481444A1 (fr) * | 1980-04-23 | 1981-10-30 | Pharos Ab | Appareil pour controler la precision de dimensions, ou pour mesurer des dimensions |
| US4630379A (en) * | 1983-09-02 | 1986-12-23 | Chart Industries Limited | Laser gauging system and component parts therefor |
| EP0215540A3 (en) * | 1985-08-12 | 1988-10-26 | Hein-Werner Corporation | Intersecting laser alignment apparatus |
| DE3828838A1 (de) * | 1988-08-25 | 1990-03-01 | Celette Gmbh | Anordnung zur diagnose der abmessungen einer kfz-karosserie |
| WO1990010188A1 (en) * | 1989-02-21 | 1990-09-07 | Vern Palombi | A method of measuring a vehicular frame |
-
1970
- 1970-03-09 DE DE19702010996 patent/DE2010996A1/de active Pending
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