DE201176C - - Google Patents
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- DE201176C DE201176C DENDAT201176D DE201176DA DE201176C DE 201176 C DE201176 C DE 201176C DE NDAT201176 D DENDAT201176 D DE NDAT201176D DE 201176D A DE201176D A DE 201176DA DE 201176 C DE201176 C DE 201176C
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- DE
- Germany
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- chain
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- disc
- brake
- weight
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D35/00—Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
Firma C. H. SCHÄFER in OHORN i. S.
Die Erfindung betrifft eine Kettenspulenbremse mit Bremsscheibe, deren Neuerung in
der vorteilhaften Art liegt, in welcher zugleich mit dem Bremsen das stete Angezogenhalten
der Kette herbeigeführt wird. In erster Linie ist die Neuerung für Bandwebstühle
bestimmt, aber nicht auf solche beschränkt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise
ίο Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
und zwar veranschaulichen die Fig. ι und 2 zwei verschiedene Stellungen je in Seitenansicht
und Schnitt, während Fig. 3 einen Einzelteil (ebenfalls im Schnitt) wiedergibt.
α ist die Kettenspule, die sich auf der * stillstehenden Welle b dreht und die Kette c
trägt. Das herausragende Wellen ende d ist mit Gewinde versehen und trägt die Bremsscheibe
e mit den Bremsklötzchen f; um die Peripherie der Bremsscheibe geht die Nut g
für die Schnur /2, an welcher das Gewicht i hängt. . Im Zentrum der Bremsscheibe ist
eine Kammer k (am Eingang erweitert) ausgefräst, in der eine Spiralfeder / liegt, m ist
eine im Durchgang « mit Innengewinde versehene Scheibe; in ihr befinden sich glattwandige
Löcher, durch welche die Schrauben ο lose hindurchgehen, um sich dann in die
Bremsscheibe einzuschrauben.
Über den Gebrauch wird folgendes erläutert. Die Bremsscheibe e sitzt lose auf
dem Teil d, während die Scheibe m auf ihm schraubt. Die Feder / wird in die Kammer k
eingelegt, die Bremsscheibe e wird mit der einen Hand festgehalten und mit der anderen
wird die Scheibe m (während die Schrauben 0 noch abgenommen sind) so viel an e herangedreht,
-daß sie sich auf die Feder / aufsetzt und dieselbe durch Zusammendrücken vorspannt.
Nun werden die Schrauben 0 eingesetzt, was einen Zusammenschluß zwischen m und e herstellt. Hierauf werden die
Scheiben e und m gemeinsam weiter auf den Teil d niedergeführt, bis die erstere an die
Kettenspule anstößt und nicht weiter kann; setzt man nun die Drehung von m fort, so
dreht sich diese Scheibe m in die Kammer k (bzw. in deren erweiterten Eingangsteil) hinein,
und die Feder / wird immer schärfer gespannt, bis ihr Druck so stark wird, daß er
die Scheibe e mit der Spulenscheibe α kuppelt. Das Gewicht, dessen Zug dem Zuge der
Kette entgegengeht, wird nun ziemlich im Tief stände angehängt, und die Arbeit kann
beginnen (Fig. 1).
Wenn sich nun die Kettenspule durch das Anziehen der Kette dreht, so nimmt sie zunächst
die Bremsscheibe e mit, so lange, bis das Gewicht ungefähr auf die geeignete Höhe
gelangt ist. Auf diesem Wege schraubt sich aber die von der Bremsscheibe mitgedrehtc
Scheibe m auf dem Gewinde wieder hinauf, und zwar wandert sie jetzt allein, indem sie
längs der Schrauben 0 wieder aus der Kammer k herausrückt (Fig. 2). Die Feder
wird dadurch so viel entspannt, daß die Kuppelung der beiden Scheiben e und α aufhört.
Die Kettenspule dreht nun, obwohl sie natürlich von der Feder immer noch etwas gebremst wird, und zwar mit etwa gleicher
Kraft wie vorher vom Gewichtszug, gleitend allein weiter. Das Gewicht i versucht die
Bremsscheibe zwar stetig zurückzudrehen, da aber jedes Zurückdrehen sofort wieder die
Scheibe m niedersteigen läßt und den Federdruck wieder bis zum Kuppeln steigert, so
geht das Spiel zwischen Mithochnehmen und Alleinweitergleiten immer hin und her. Ein
Nachgeben der Kette aber schaltet den Kettenzug für solange aus; der Gewichtszug wirkt
nun allein und zieht die Bremsscheibe und die Kettenspule zurück, bis die Kette gestrafft
ist und das Wiederanheben des Gewichtes beginnen kann.
Sowohl das Vorspannen der Feder durch die Scheibe / als auch das Nachspannen durch
Niederdrehen von m und e sind so abzumessen, daß der Druck der Feder gerade so
lange zum Kuppeln von Brems- und Kettenspulenscheibe hinreicht, bis das Gewicht etwa
auf die geeignete Höhe gehoben ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kettenspulenbremse mit Bremsscheibe für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Bremsscheibe (e) andrückende Feder (I) dadurch, daß ein mit ersterer (e) achsial verschiebbar verbundener Schraubkörper (m, n) auf einem Gewinde auf- und absteigt, gespannt und entspannt und ihr Druck derart eingerichtet wird, daß sie bis zum Aufziehen des Bremsscheibengewichtes (i) die Bremsscheibe (e) an die Kettenspulenscheibe (a) kuppelt, dann aber letztere gleitend allein weiterdrehen läßt, während das Bremsscheibengewicht jeden Rücklauf der Kette durch Rückdrehen der Kettenspule ausgleicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201176C true DE201176C (de) |
Family
ID=463753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201176D Active DE201176C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201176C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7257995B1 (en) | 2006-02-09 | 2007-08-21 | Johann A. Krause Maschinenfabrik | Method for testing nozzles of internal-combustion engines |
-
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- DE DENDAT201176D patent/DE201176C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7257995B1 (en) | 2006-02-09 | 2007-08-21 | Johann A. Krause Maschinenfabrik | Method for testing nozzles of internal-combustion engines |
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