DE201176C - - Google Patents

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DE201176C
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chain
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disc
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
Firma C. H. SCHÄFER in OHORN i. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Kettenspulenbremse mit Bremsscheibe, deren Neuerung in der vorteilhaften Art liegt, in welcher zugleich mit dem Bremsen das stete Angezogenhalten der Kette herbeigeführt wird. In erster Linie ist die Neuerung für Bandwebstühle bestimmt, aber nicht auf solche beschränkt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise
ίο Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar veranschaulichen die Fig. ι und 2 zwei verschiedene Stellungen je in Seitenansicht und Schnitt, während Fig. 3 einen Einzelteil (ebenfalls im Schnitt) wiedergibt.
α ist die Kettenspule, die sich auf der * stillstehenden Welle b dreht und die Kette c trägt. Das herausragende Wellen ende d ist mit Gewinde versehen und trägt die Bremsscheibe e mit den Bremsklötzchen f; um die Peripherie der Bremsscheibe geht die Nut g für die Schnur /2, an welcher das Gewicht i hängt. . Im Zentrum der Bremsscheibe ist eine Kammer k (am Eingang erweitert) ausgefräst, in der eine Spiralfeder / liegt, m ist eine im Durchgang « mit Innengewinde versehene Scheibe; in ihr befinden sich glattwandige Löcher, durch welche die Schrauben ο lose hindurchgehen, um sich dann in die Bremsscheibe einzuschrauben.
Über den Gebrauch wird folgendes erläutert. Die Bremsscheibe e sitzt lose auf dem Teil d, während die Scheibe m auf ihm schraubt. Die Feder / wird in die Kammer k eingelegt, die Bremsscheibe e wird mit der einen Hand festgehalten und mit der anderen wird die Scheibe m (während die Schrauben 0 noch abgenommen sind) so viel an e herangedreht, -daß sie sich auf die Feder / aufsetzt und dieselbe durch Zusammendrücken vorspannt. Nun werden die Schrauben 0 eingesetzt, was einen Zusammenschluß zwischen m und e herstellt. Hierauf werden die Scheiben e und m gemeinsam weiter auf den Teil d niedergeführt, bis die erstere an die Kettenspule anstößt und nicht weiter kann; setzt man nun die Drehung von m fort, so dreht sich diese Scheibe m in die Kammer k (bzw. in deren erweiterten Eingangsteil) hinein, und die Feder / wird immer schärfer gespannt, bis ihr Druck so stark wird, daß er die Scheibe e mit der Spulenscheibe α kuppelt. Das Gewicht, dessen Zug dem Zuge der Kette entgegengeht, wird nun ziemlich im Tief stände angehängt, und die Arbeit kann beginnen (Fig. 1).
Wenn sich nun die Kettenspule durch das Anziehen der Kette dreht, so nimmt sie zunächst die Bremsscheibe e mit, so lange, bis das Gewicht ungefähr auf die geeignete Höhe gelangt ist. Auf diesem Wege schraubt sich aber die von der Bremsscheibe mitgedrehtc Scheibe m auf dem Gewinde wieder hinauf, und zwar wandert sie jetzt allein, indem sie längs der Schrauben 0 wieder aus der Kammer k herausrückt (Fig. 2). Die Feder wird dadurch so viel entspannt, daß die Kuppelung der beiden Scheiben e und α aufhört. Die Kettenspule dreht nun, obwohl sie natürlich von der Feder immer noch etwas gebremst wird, und zwar mit etwa gleicher
Kraft wie vorher vom Gewichtszug, gleitend allein weiter. Das Gewicht i versucht die Bremsscheibe zwar stetig zurückzudrehen, da aber jedes Zurückdrehen sofort wieder die Scheibe m niedersteigen läßt und den Federdruck wieder bis zum Kuppeln steigert, so geht das Spiel zwischen Mithochnehmen und Alleinweitergleiten immer hin und her. Ein Nachgeben der Kette aber schaltet den Kettenzug für solange aus; der Gewichtszug wirkt nun allein und zieht die Bremsscheibe und die Kettenspule zurück, bis die Kette gestrafft ist und das Wiederanheben des Gewichtes beginnen kann.
Sowohl das Vorspannen der Feder durch die Scheibe / als auch das Nachspannen durch Niederdrehen von m und e sind so abzumessen, daß der Druck der Feder gerade so lange zum Kuppeln von Brems- und Kettenspulenscheibe hinreicht, bis das Gewicht etwa auf die geeignete Höhe gehoben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kettenspulenbremse mit Bremsscheibe für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Bremsscheibe (e) andrückende Feder (I) dadurch, daß ein mit ersterer (e) achsial verschiebbar verbundener Schraubkörper (m, n) auf einem Gewinde auf- und absteigt, gespannt und entspannt und ihr Druck derart eingerichtet wird, daß sie bis zum Aufziehen des Bremsscheibengewichtes (i) die Bremsscheibe (e) an die Kettenspulenscheibe (a) kuppelt, dann aber letztere gleitend allein weiterdrehen läßt, während das Bremsscheibengewicht jeden Rücklauf der Kette durch Rückdrehen der Kettenspule ausgleicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7257995B1 (en) 2006-02-09 2007-08-21 Johann A. Krause Maschinenfabrik Method for testing nozzles of internal-combustion engines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7257995B1 (en) 2006-02-09 2007-08-21 Johann A. Krause Maschinenfabrik Method for testing nozzles of internal-combustion engines

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