DE2012143A1 - Bandhandhabungsgerät - Google Patents
BandhandhabungsgerätInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
- G11B15/43—Control or regulation of mechanical tension of record carrier, e.g. tape tension
Landscapes
- Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
- Advancing Webs (AREA)
- Conveying Record Carriers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bandhandhabungsgerät und insbesondere auf ein G-erät zum Handhaben von
magnetischem Band bei solchen Anwendungen, die eine Ausrüstung von relativ niedriger Leistung und geringen
Kosten Verlagen. Bacher war es Praxisf die Aufwickelspule eines Bandhandhabungsgerätes mit einer einzigen
Antriebsquelle anzutreiben. Bs war daher erforderlich,
daß diese einzige Antriebsquelle ein Drehmoment von einer Größe liefert, die ausreicht, um die Spule unter
den vorauszusehenden strengsten Vorschubbedingungen in richtiger Weise zu beschleunigen. Da solche Bedingungen
z.B. für einen langen Bandrücklauf (slew) während des normalen Arbeitens relativ selten auftreten, bedeutet
dies im Ergebnis, daß das Gerät mit einem Hochleistungeantrieb versehen 1st, der in der meisten Zeit auf einem
niedrigen Leietungsniveau benutzt wird. Dies hat natürlich eine unerwünschte Wirkung auf das Koeten-Iieistunga-Terhältnie dee Aerates.
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Bs ist daher ein Zweck der Erfindung, ein verbessertes
Bandhandhabungsgerät zu schaffen, welches eine relativ einfache und billige Einrichtung zum
Vorbewegen und Aufwickeln des Bandes unter Arbeitsbedingungen aufweist, welche dureh ä&nge Perioden von
niedrigem Leistungsniveau, die durch gelegentliche Perioden von hohem Leistungsniveau unterbrochen sind,
gekennzeichnet sind.
Ein weiterer 2weck der Erfindung besteht darin,
ein Bandhandhabungsgerät zu schaffen, das ein verbessertes Kosten^Leistungs-Verhältnis hat.
Gemäß der Erfindung wird eine-^ntriebsvorrichtung
relativ geringer Leistung verwendet, um die Aufwickelspule unter normalen Vorschubbedingungen anzutreiben.
Eine zweite relativ billige Antriebsquelle, die normalerweise verwendet wird, um andere Antriebsfunktionen in dem Gerät auszuführen, wird mit dem
Bandaufwickelantrieb in denjenigen Situationen gekuppelt,
in denen ein zusätzliches Aufwickeldrehmoment erforderlich ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform,
die nachstehend beschrieben wird, wird der Antriebsmotor für die Bandvorachubrollen als
Quelle zum Liefern des ergänzenden Antriebsdrehmoment es benutzt, und ein einfacher mechanischer
Ψ Kupplungsmechanismus, der eine "ilfsrolle (zuweilen
auch Schrubbjrfrolle genannt) aufweist, wird unter
der Steuerung eines die Bandlose ausgleichenden Armee dazu verwendet, das zusätzliche Drehmoment zu liefern,
, wenn es erforderlich ist. Deshalb werden gelegentliche
hohe Drehmomentanforderungen dadurch erfüllt, daß
zwei Antriebsquellen, die bereits in dem Meohaniemue
vorgesehen sind, auf einer zeitweiligen -Basis kombiniert
werden, wodurch die Leistung des Systems durdh die Hinzufügung lediglich einer relativ einfachen
Drehmomentkupplungevorriohtung wesentlich verbessert
wird.
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Diese und andere Zwecke und die Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in welcher die Erfindung anhand der Zeichnung, beispielswäse erläutert wird.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Bandhandhabungsgerätes
gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Ansicht auf die linke Seite des Gerätes gemäß Fig. 1 und zeigt Einzelheiten
des Antriebsmechanismus für die Aufwickelspule.
Fig. 3 ist eine Rückansicht des Gerätes gemäß
Fig. 1 nach der Linie 3-3 der Fig. 2, und sie zeigt weitere Einzelheiten des
Antriebsmechanismus für die Aufwickelspule sowie Einzelheiten der Mechanismen für die Bandvorschubsteuerung und die
Steuerung der Abwickelspule.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform eines
Bandhandhabungsgerätes, das die Prinzipien der Erfindung
verkörpert, weist eine Abwickelspule 12
zum Zuführen eines Magnetbandes 1, einen magnetischen Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 28, unter welchem
das Band entlang geführt wird, und eine Aufwickel-•pule
10 auf, die auf einer Nabe 13 angeordnet ist. Der Mechanismus zum Vorbewegen und Führen des Bandes
unter dem Kopf 28 umfaßt ein Paar seitlich verschiebbare Leerlaufrollen 14 und 42, ein Paar senkrecht
einstellbare Bandführungen 18 und 38, ein Paar sich
dauernd drehende Bandantriebsrollen (capstans) 20 und 36, ein Paar wahlweise betätigbare Andruckrollen 22 und 34,
ein Paar Saugkieeen 24 Und 32 und ein Paar Führungen
26 und 30. Das ganze System wird von einer senkrechten
öeetellplatte 11 getragen.
Unter normalen Betriebebedingungen wird das Band
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ORfQfNAt INSPECTS
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in einer Vorwärtsrichtung von rechts nach links unter
dem Kopf 28 in einer Start-Stopp-Art vorbewegt, wobei jede Länge des Vorwärtsvorschubs ungefähr 25 mm beträgt.
Das Band wird in intermittierender Weise rücklaufen gelassen, um eine Kontrollwiedergabe der auf dem Band
befindlichen ^aten zu ermöglichen. Wenn das Band vorbewegt
wird, wandert es mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 75 cm je Sekunde.
Die Leerlaufrolle 14 und 42 sind an durch Federn
vorgespannten schwingbaren Armen angeordnet, die auf der Hinterseite der G-estellplatte 11 vorgesehen sind, und
sie wirken dahingehend, die Bandlose zwischen dem Kopf 28 und den Spulen 10 und 12 aufzunehmen. Unter den
P normalen Bedingungen der Start-Stopp-Vorbewegung und der intermittierenden Huckbewegung des Bandes ist die
seitliche Verschiebung der Hollen 14 und 42 ausreichend, um eine richtige Bandspannung aufrechtzuerhalten, während
sie die Änderungen in der Bandlose aufnehmen. Das Ansprechen der Spulen braucht nicht zu schnell zu erfolgen,
da während der intermittierenden Perioden, in welchen das Band gestoppt oder angehalten wird, die
Spulen "aufholen" können. Wenn jedoch ein langer Bandrücklauf (slew), d.h. eine kontinuierliche Bewegung
von mehr als ungefähr 15 cm eingeleitet wird, müssen älie Spulen, insbesondere die Aufwi ekel spule 10 mit
fc der Bandvorschubgeschwindigkeit im Schritt bleibeni
um die Anhäufung von zuviel Lose im Band zu vermeiden. Falls die *ufwiekelspule 10 durch ihre Antriebsquelle
nicht auf eine ausreichende GBeschwindigkeit beschleunigt wird, hätt sich eine Bandlose in einem Ausmaß an, das
größer als das ist, das durch die nach links erfolgende Bewegung der Holle 14 gehandhabt werden kann, wodurch
die Gefahr besteht, daß das Band außer Berührung mit
der Bolle 14 oder der Führung 18 kommt. Bs ist demgemäß höchstbedeutend, daß das Antriebssystem der Aufw^ickelspule
in der Lage ist, unter den Bedingungen eines
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langen Rücklaufs ein Drehmoment von ausreichender Höhe
zu liefern, um das Eintreten eines solchen Zustandes zu verhindernI
Fig. 2 und 3 zeigen den Mechanismus» der zum Steuern
des Systems verwendet wird. Ein Motor 52 (Pig. 2.) dreht die Bandantriebsrollen 20, 36 kontinuierlich in
entgegengesetzten Richtungen. Der Motor 52 ist an einer Tragplatte 50 angeordnet, die an der Gestellplatte
11 mittels eines Satzes von Stützen 51 befestigt ist. Die -Ausgangswelle 62 des Motors 52 erstreckt
sich über den vollen -Abstand zwisohen den
Platten 50 und 11, und ΐρβ ist an ihrem entfernt
liegenden Ende in einem Endlager gelagert, das an der Platte 11 befestigt ist. Eine auf der Welle 62 angeordnete
Riemenscheibe 66 treibt einen Riemen 60 an, der über die Riemenscheibe 66, zwei die Bandantriebsrollen
20 bzw. 36 drehende Scheiben 58 und 150 und eine Leerlaufriemenscheibe 56 läuft (Pig. 3). Der Motor 52
treibt die Welle 62 im Uhrzeigersinn (gemäß Pig. 3) an, so daß die Scheibe 150 im Ihrzeigersinn und die Scheibe
im Gegenuhrzeigersinn angetrieben werden. Badurch wird der Vorwärts-Antriebsrolle 20 eine konstante Drehung
im Uhrzeigersinn (gemäß Pig. 1) und der Rückwärts-Antriebsrolle 36 eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn
erteilt.
Die Andruckrolle 22, welche mit der Bandantriebsrolle
20 zusammenarbeitet, um das Band in Vorwärtsrichtung zu bewegen, wird durch ein Solenoid 156
(Pig. 3) und einen federbelasteten Betätigungshebel 158 besteuert. Wenn der Steuerstromkreis des Systems
(nicht gezeigt) arbeitet, um das Solenoid 156 zu erregen, wird der Hebel 158 im Uhrzeigersinn geschwenkt,
um zu bewirken, daß die Andrückrolle 22 das Band gegen
die Bandantrieberolle 20 drückt und an ihr hält. In
ähnlioher Weite betätigt ein Solenoid 154 einen Hebel
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152, um daa Band gegen die andere Bandantriebarolle
zu drücken und an dieser zu halten und das Band in entgegengesetzter Sichtung zu bewegen. Es ist offensichtlich,
daß die Erregung der Solenoide 154 und ausschließlich wechselweise erfolgen muß»
Ein Satz Rohrleitungen 160, 162 und 164, die durch einen Teil 166 miteinander -verbunden sind (Fig. 3),
verbindet eine Vakuumquelle (nicht gezeigt) mit den Saugkiasen 24 und 32 (Fig. 1). Die Kissen 24 und 32
üben einen konstanten Sog auf das Band aus, um ein " Überschießen" zu vermeiden. Das Vakuum wird während
aller Arbeitsphasen des Gerätes, außer während des " Rückspulens des Bandes angelegt.
Die Abwickelspule 12 wird während des normalen Arbeitens durch einen einfachen ^remsmechanismus
gesteuert, der einen Schwenkarm 126 (Fig. 3), ein Bremsband 120 und eine Bremswalze 136 aufweist, die
auf einer Welle 138 angeordnet ist, welche die Abwickelspule 12 trägt. Eine am oberen Ende des Schwenkarmes
126 angebrachte Achse ragt durch einen Schlitz in der Gestellplatte 11 hindurch und trägt die Leerlaufrolle
42.
Der Arm 126 ist an einer Buchse 132 angebracht,
die um einen an der Rückseite der Great ellplatte 11 ) befestigten Zapfen 134 drehbar Ist. Der Arm 126 wird
von einer Spannfeder 128 naoh links (gemäß Fig. 3) vorgespannt. Das Bremsband 120 ist an dem einen Ende
mit einem fest angeordneten Stift 122 und an dem • anderen Ende über eine Spannfeder 124 mit dem Ar»
verbunden. Das Bremsband 120 ist um die Bremawalie
gesohlungen, so daß, wenn dem ^rm 126 erlaubt wird,
unter der Spannung der Feder 12· naoh links(gemäß
Pigi 3) au schwanken, das Bremsband 120 in Brtmaeingriff
mit der W»iM 136 gesogen wird. Die letitert ist
auf der Wellt 138 mittels einer in einer Riohtung wirkenden
Buohae 137 gelagert, ««loht die Walae 136 alt
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der Welle 138 verriegelt, wenn die letztere sich im Segemthrzeigersinn dreht oder zu drehen sucht.
Die Walze 136 läuft leer auf der Welle 138, wenn die letztere sich im Uhrzeigersinn dreht.
Wenn daher die Vorwärts-Bandantriebsrolle 20
arbeitet, um das Magnetband 1 von der Abwickelspule 12 abzuziehen, verschwenkt sich der Arm 126 nach
rechts (gemäß Fig. 3)· und hebt den Bremsdruck auf die Walze 136 auf. Dies ermöglicht, daß die Bandspannung
die Spule und die sie tragende Welle 138 entgegen dem Uhrzeigersinn (gemäß Fig. 3) dreht, wodurch
die Spannung an dem Band aufgehoben und dem Arm 126 gestattet wird, unter dem Einfluß der Feder
nach links zurückzuschwenken. Dadurch wird der auf die
Walze 136 ausgeübte Bremsdruck erhöht, und die Drehung der Abwickelspule 12 wird angehalten. Die Feder
ermöglicht, daß die Feder 128 den Arm 126 nach links
über die in Fig. 3 wiedergegebene Bremsstellung hinaus bewegt, um dem Arm 126 zu gestatten, die durch einen
Bandrückholvorgang erzeugte Lose des Bandes aufzunehmen.
Das Ergebnis ist, daß die Bandspannung zwischen der Antriebsrolle 20 und der Abwickelspule 12 unter der
Steuerung der Feder 128 relativ konstant gehalten wird.
Die die Abwickelspule 12 tragende Welle 138 ist mit einem Bückspulmotor (nicht gezeigt) verbunden, der
während des normalen Arbeitens abgeschaltet ist. Um das
Magnetband von der Aufwickelspule 10 auf die Abwickeln
spule 12 rückzuspulen, wird die Saugwirkung von den
Klesen 24 und 32 (Fig. 1) entfernt ,und der (nachstehend
zu beschreibende) Antrieb der Aufwickelspule 10 abgeschaltet.
Der Hückspulmotor treibt die Welle 138 im
Uhrseigersinn (gemäß Fig. 3) an. Die Stellung des Armes
126 let für den Bückepulvorgang belanglos, da der Effekt
dee Breaebandes 120 durch die in einer Richtung wirkende
Buche· 137 aufgehoben ist. Es ist jedoch ein Anschlag
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130 vorgesehen, um die Bewegung des Armes 126 nach
rechts (gemäß Pig. 3) zu begrenzen, die durch die relativ hohe Bandspannung hervorgerufen wird, welche
während der anfänglichen Stufen des Rückspulens auftritt.
Wie bereite oben erwähnt, ist die Aufwickelspule 10 auf einer Nabe 13 angeordnet. Die Nabe 13 ist mit
einer W6IIe 82 verbunden, die einem konstanten Drehmoment
in ^egenuhrzeigerrichtung unterworfen ist, das von einem Aufwickelnd tor 54 geliefert wird, der an der
Platte 50 angebracht ist (Pig. 2). Der Motor 54 ist von der Überlastdrehmoment- oder Schlupfantriebsart,
um ein Abbremsen der Welle 82 ohne nachteilige Wir-™ kungen auf den Motor zuzulassen. Die Leerlaufrolle
14 ist am oberen Ende eines Schwenkarmes 96 auf einer Achse angeordnet, die sich durch einen Schlitz 16 in
der Gestellplatte 11 hindurcherstreckt. Der Schwenkarm ist an einer Buchse 100 angebracht, die um einen an der
/102 Grestellplatte 11 befestigten Zapfen/frei drehbar ist.
Der Schwenkarm 96 wird von einer Spannfeder 97 nach rechts (gemäß Pig. 3) vorgespannt. Eine Bremswalze 86
ist auf der Welle 82 mittels einer in einer Richtung wirkenden Buchse 89 gelagert, die der Buchse 137 ähnlich
ist. Die Buchse 89 verriegelt die Walze 86 mit der Well·
82, wenn die letztere sich in Gregenuhrzeigerrichtung fe dreht oder zu drehen sucht. Der Welle 82 ist es gestattet,
sich frei von der Walze 86 im Uhrzeigersinn zu drehen. An der den Schwenkarm 96 tragenden Buchse
100 ist außerdem ein Arm 104 befestigt, der an seinem freien Ende mit einem Bremsband 85 verbunden ist·
Das (Bremsband 85 ist an dem einen End· mit einem feet
angeordneten Stift 84 und an dem anderen Ende Bit einer
Spannfeder 87 verbunden, die an dem Arm 104 angehakt ist.
Auf diese Weise schaffen der Schwenkarm 96 und da«
Bremsband 85 eine Steuerung fUr den Aufwickeln»ohanismus,
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die der von dem Schwenkarm 126 und dem Bremsband 120 geschaffenen steuerung für den ^bwickelmechaniamus
ähnlich ist. Wenn die Vorwärtsantriebsrolle 20 beginnt, das Magnetband 1 auf die Aufwickelspule 10 zu fördern,
zieht die Feder 97 den Schwenkarm 96 nach rechts (gemäß Pig. 3), wodurch der Bremsdruck, der von dem Bremsband
85 auf die Walze 86 ausgeübt wird, vermindert wird. Dadurch wird ermöglicht, daß das von dem Motor
54 erzeugte Drehmoment die W8IIe 82, die Walze 86
und die Aufwickelspule 10 dreht, um das Magnetband aufzuwickeln. Der Effekt hiervon ist, daß der Schwenkarm
96 nach links (gemäß Pig. 3) zurückgezogen wird, woraufhin der Bremsdruck erhöht und die AUfwickelspule
angehalten wird. Das Ergebnis ist, daß die Bandspannung zwischen der Vorwärtsantriebsrolle 20
und der Aufwiekelspule 10 unter der Steuerung der
Feder 97 relativ konstant gehalten wird.
Aus Sparsamkeitsgründen ist es erwünscht, daß der Aufwickelmotor 54 von der Type niedrigen Drehmomentes
und geringer Kosten ist. Das bedeutet, daß die in Cregenuhrzeigerrichtung erfolgende Beschleunigung, d.h.
das Aufwickelansprechen der. Spule 10 nicht sehr schnell ist. Dies ist jedoch kein Nachteil während des normalen
Start-Stopp-Betriebes, da die nach rechts (gemäß Fig. 3)
erfolgende Bewegung des Schwenkarme 96 ausreichend ist, um die vergrößerte Bandlose, die am Beginn eines Vorwärtsvorschub
Zyklus entsteht, aufzunehmen. Solange die Aufwickelspule zeitlich angetrieben werden kann,
um diese Lose auf ein normales Maß zurückzuführen, bevor der nächste Vorwärtsvorachubzyklus beginnt, kann
die Bandlose nicht außer Kontrolle gelangen. Wenn jedoch ein Bücklauf (slew) des Bandes eintritt, entsteht
•in Problem, da, fall· der *ufwicke!spulenantrieb in
dtr Zeit bis zum Auftraffen des Armee 96 auf den reoht-•titigen Begrenzung·anschlag nicht in ausreichender
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Weise anspracht, eine übermäßige Lose in dem Band entsteht, so daß das Band außer Eingriff mit der Leerlaufrolle 14 gelangen kann.
Deshalb ist, um dieses Problem ohne Änderung der
Ansprechcharakteristik des Motors 54 zu lösen, der Mechanismus mit einer "Schrubb"- oder Hilfsrolle 94
versehen, die in Wirkung gebracht wird, um an die Welle 82 ein zusätzliches Aufwickeldrehmoment anzulegen, wenn ea exforderlich ist. Die Bolle 94 ist
auf einer Achse 81 drehbar gelagert, die an einem Schwenkarm 80 angebracht iat. Der Arm 80 ist um eine
drehbare Welle 70 schwenkbar, welche in einem .findlager
72, das an der Platte 50 angeordnet ist, gelagert ist·
Die Hilferolle 94 wird von dem Antriebsmotor 52 kontinuierlich in Uhrzeigerrichtung (gemäß Pig. 3)
gedreht. Dies erfolgt über einen Getriebezug, der ein auf der Welle 62 angeordnetes Zeiteteuerzahnrad 64,
ein Zeitsteuerzahnrad 74 und eine zwischengeschaltete
Riemenscheibe 78 und eine Eiemenscheibe 92 aufweist,
die mit der Hilfsrolle 94 verbunden ist. Die ZeitateuerZahnräder 64 und 74 sind durch einen gezahnten
Riemen 68 miteinander verbunden, und die Riemenscheiben 78 und 92 sind miteinander durch einen Riemen 90 verbunden.
Der Schwenkarm 80 bewegt die Hilfsrolle 94 hinein
in und außer Eingriff mit einer auf der Welle 82 angeordneten -Antriebsrolle 88 (fig. 2) unter der
Steuerung einer Feder 107 und des üchwenkarmes 96. Die
Feder 107 spannt den Arm 80 in Richtung gegen die Welle
'82 vor. Sin Mitnehmerarm 106, der an der Buchse 100 befestigt ist, ist zusammen mit dem Arm 96 vorschwenkbar. Ein L-förmiger Ansatz 80', der sich vom unteren
Ende des Armes 80 naoh unten erstreckt, hat einen naoh oben ragenden Bndteil 108, der mit dem Mitnehmerarm
zusammenwirkt. Demgemäß ermöglicht der Mitnehmerarm 106,
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wenn der Arm 96 nach rechts (gemäß Fig. 3) schwenkt,
daß der Arm 80 von der Feder 107 nach links gezogen wird. Durch die Schwenkbewegung des Armes 80 um wenige
Grade nach links wird die Hilfsrolle 94 in Eingriff mit der Antriebsrolle 88 gebracht, woraufhin die
Drehung der Bolle 94 im Uhrzeigersinn die Aufwickeldrehung der Welle 82 im Gegenuhrzeigersinn unterstützt.
Das ist so, weil die Umfangsgeschwindigkeit der Holle merklich, größer als die der Rolle 88 ist und die
Friktionakupplung zwischen diesen Bollen der Aufwickelspule
einen plötzlichen Beschleunigungsstoß erteilt. Natürlich wird, sobald dies geschieht, der Arm 96 auf
Grrund der Bandspannung nach links zurückgezogen, und die Hilfsrolle 94 wird außer Eingriff mit der Rolle
gebracht. Demgemäß wird ein verlängerter Eingriff zwischen den Bollen 94 und 88 vermieden. Durch diesen
Faktor im Verein mit der Wirkung eines auf der Welle 70 angeordneten Schwungrades 76 und der Zahnraduntersetzung,
die durch den Getriebezug 64, 74, 78, 92 geschaffen ist, werden irgendwelche nachteiligen Geschwindigkeitsänderungen
an den Bandantriebsrollen 20, 36 zufolge des Arbeitens der Hilfsrolle 94 im wesentlichen
eliminiert.
Die Rolle 88 ist auf der Welle 82 mittels einer in einer Sichtung wirkenden Buchse gelagert, welche
die Rolle 88 mit der Welle 82 verriegelt, wenn sich die Rolle 88 mit Bezug auf die Welle 82 im Gegenuhrzeigersinn (gemäß Fig. 3) zu drehen sucht. Während demgemäß
die Hilferolle 94 dip dem Uhrzeigersinn entgegengerichtete Geschwindigkeit der Well© 82 vergrößern kann,
kannpie βie nicht.begrenzen.
Hinsichtlich der Arbeitsweise des gesamten Systems
ergibt eich zusammenfassend folgendes/ die Erregung
des Solenoids 156 'bewirkt, daß die Bandantriebarolle
und die Andruckrolle 22 das Band in der Richtung von
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rechts nach links (gemäß Pig. 1) vorbewegen, woraufhin
die Leerlaufrolle 42 und der Schwenkarm 126 nach rechts (gemäß Fig. 5) gezogen werden, was bewirkt,
daß die Abwickelspule 12 das Band abgibt. Zur gleichen
Zeit schwenkt die Feder 97 die -Arme 96 und 104 im
Uhrzeigersinn, wodurch die Bremswalze 86 gelöst und ein im ^egenuhrzeigersinn wirkendes Drehmoment von
dem Aufwickelmotor an die Aufwickelspule angelegt wird, um sie anzutreiben. Sobald die Vorwärtsvorschubbewegung
anhält, ermöglicht die verringerte Bandspannung auf der Zufuhrseite, daß die Feder 128 den Arm
nach links zieht, wodurch die Abwickelspule abgebremst
W wird. Zur gleichen Zeit werden durch die vergrößerte Bandspannung auf der AUfWiCkelseite die Arme 96 und
entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, um die Aufwickelspule gegen das -Drehmoment vom Motor 54 abzubremsen.
Falls die Vorwärtsvorschubbewegung nicht angehalten wird, kurz nachdem sie begonnen hat, erlaubt
der Mangel eines schnellen ^nsprechens durch den Aufwickelmotor
54 der Feder 97, den Arm 96 gemeinsam mit dem Arm 106 über einen größeren Winkel im Uhrzeigersinn
als gewöhnlich zu verschwenken, woraufhin der Arm 80 die Hilfsrolle 94 in Eingriff mit der Antriebsrolle
88 schwenkt, wodurch der Welle 82 «ine zusätzliche
-Äufwickelb es chi eunigung erteilt wird, um ein Davonlaufen
der AufwjfockeHose zu vermeiden.
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Claims (9)
- 2012H3Patentansprüche} Bandhandhabungsgerät, gekennzeichnet durch eine Quelle zum Zuführen eines Bandes, eine Einrichtung zum Aufwickeln des von der Quelle zugeführten Bandes, eine erste Einrichtung, die ein Aufwickeldrehmoment liefert, um die Aufwickeleinrichtung anzutreiben, eine Einrichtung zum Abbremsen der Aufwickeleinrichtung gegen dieses Drehmoment, eine die Lose des Bandes aufnehmende Einrichtung, die auf die Bandlänge zwischen der Zufuhrquelle und der Aufwickeleinrichtung anspricht, eine mit der die Bandlose aufnehmenden Einrichtung verbundene erste Steuereinrichtung zum Steuern der Abbremseinrichtung in der Weise, daß die letztere betätigt wird, um die Aufwickeleinrichtung anzuhalten, wenn die Bandlänge ein vorher festgelegtes Minimum erreicht, eine Hilfseinrichtung zum Anlegen eines Aufwickeldrehmomentes an die Aufwiekeleinrichtung und eine mit der die Bandlose aufnehmenden Einrichtung verbundene zweite Steuereinrichtung zum. Steuern der Hilfseinrichtung in der Weise, daß diese betätigt wird, um das Aufwickeldrehmoment anzulegen, wenn die Bandlänge ein vorher festgelegtes Maximum erreicht.
- 2. Bandhabungagerät zum Aufwickeln eines von einer Quelle zugeführten Bandes, gekennzeichnet durch eine Bandwickeleinrichtung, die eine Antriebswelle und eine auf der Welle angeordnete Spule aufweist, eine erste und eine zweite Einrichtung zum Liefern eines Antriebsdrehmomentes an die Welle, eine Einrichtung zur Aufnahme von sich ändernden Beträgen von Bandlose zwischen der Bandzufuhrquelle und der Spule und eine Steuereinrichtung, die auf die Bandlänge in der die Bandlose auf- nehmenden Einrichtung anspricht, um sowohl die erste als auch die zweite Einrichtung zum Liefern «ines Antriebedrehmomentes an die Spulenwelle unwirksam zu maohen,009840/1914- 14 - 2012H3wenn die die Bandlose aufnehmende Einrichtung eine erste vorbestimmte Bandmenge enthält.
- 3. Bandhandhabungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung weiterhin so betätigbar ist, daß sie nur die erste Drehmomentliefereinrichtung wirksam macht, um die Spulenwelle 'anzutreiben, wenn die die Bandlose aufnehmende Einrichtung eine zweite vorbestimmte Bandmenge enthält.
- 4. Bandhandhabungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung weiterhin so betätigbar ist, daß sie sowohl die erste als auch die zweite Drehmomentliefereinrichtung wirksam macht, um die Spulenwelle anzutreiben, wenn die die Bandlose aufnehmende Einrichtung eine dritte vorbestimmte Bandmenge enthält.
- 5. Bandhandhabungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bandlose aufnehmende Einrichtung eine mit dem Band in Eingriff tretende Leerlaufrolle, die zwischen der Bandzufuhrquelle und der Spule angeordnet ist, und einen federbelasteten Schwenkarm aufweist, der die Bolle trägt und derart angeordnet ist, daß er durch seine Winkelstellung die Bandmenge zwischen der Quelle und der Spule anzeigt.
- 6. Bandhandhabungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste DruLimomentliefereinrichtung einen ersten Motor aufweist, der mit der Spulenwelle verbunden ist, und die zweite Drehmomentliefereinrichtung eine Friktionsantriebswalsse, die der Welle benachbart angeordnet und in und außer Eingriff mit ihr bewegbar ist, und einen »weiten Motor aufweist, der so angeschlossen ist, daß er die Walze antreibt.
- 7« Bandhandhabungsgerät nach Anspruoh 6, dadurch gekennaoiohnet, daß die Steuereinrichtung folgtndt Teil· aufweist« ein Bremsband, das mit dem Schwenkarm verbunden und mit der Bremswalze in Eingriff bringbar ist, um dit0Q984Q/13H20121 A3Spulenwelle anzuhalten, wenn der Schwenkarm sich in einer ersten Winkelstellung befindet, die das Vorhandensein, einer ersten vorbestimmten Bandmenge in der die Bandlose aufnehmenden Einrichtung anzeigt, und eine Jiitnehmervorrichtung, die auf die Stellung des Schwenkarms anspricht und so angeordnet ist, daß sie die Antriebswalze außer Eingriff mit der Welle hält, wenn der Schwenkarm sich in der ersten Stellung befindet.
- 8-· Bandhandhabungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung weiterhin dahingehend wirkt-, die Antriebswalze außer %ngriff mit der Welle zu halten und das Bremsband zu veranlassen, die Welle freizugeben, wenn der Schwenkarm sich in eine zweite Winkelstellung bewegt.
- 9. Bandhandhabungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,, daß die Steuereinrichtung weiterhin dahingehend wirkt, das Bremsband von der Welle gelöst zu halten und die Antriebswalze in Eingriff mit der Welle zu verschieben, wenn der Schwenkarm sieh in eine dritte Winkelstellung bewegt·0098*0/1914Leerseite
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