DE2012159A1 - Adhesive for fire-resistant glass - Google Patents

Adhesive for fire-resistant glass

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Publication number
DE2012159A1
DE2012159A1 DE19702012159 DE2012159A DE2012159A1 DE 2012159 A1 DE2012159 A1 DE 2012159A1 DE 19702012159 DE19702012159 DE 19702012159 DE 2012159 A DE2012159 A DE 2012159A DE 2012159 A1 DE2012159 A1 DE 2012159A1
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DE
Germany
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adhesive
glass
foam
alkali silicate
weight
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702012159
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English (en)
Inventor
Adolf Dr 6104 Jugenheim Schwiete Rolf Dr 6084 Gernsheim Krieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Silinwerk Van Baerle & Co GmbH
Original Assignee
Silinwerk Van Baerle & Co GmbH
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Publication date
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Publication of DE2012159A1 publication Critical patent/DE2012159A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J1/00Adhesives based on inorganic constituents
    • C09J1/02Adhesives based on inorganic constituents containing water-soluble alkali silicates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Klebstoff, sowie Verfahren zum Kleben von wärmeisolierendem Glas, insbesondere von Schaumglas und Schaumkies.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Klebstoff zum Kleben von wärmeisolierendem Glas, insbesondere von Schaumglas und Schaumkies, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der Klebstoff aus einer wässrigen Alkalisilikatlösung einer Viskosität von oberhalb 100 op bei 20° bestht.
  • Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Kleben von isolierendem Glas, insbesondere von Schaumglas und Schaumkies, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das wärmeisolierende Glas bzw. Formkörper wie Schaumglasplatten, dadurch miteinander verklebt werden, daß man Alkalisilikatltisungen aufbringt, die zu verklebenden elemente im Kontakt miteinander beläßt und das Klebemittel trocknen läßt.
  • Schaungläser sind wärmeisolierende Gläser, die aus vielen kleinen gegeneinander abgeschlossenen luftgekuhlten Glasbläschen besteht. Sie widerstehen Feuer und Wasser.
  • Schaumgläser werden als Platten oder auch in Granulatform als Schaumkies zur weiteren Verarbeitung hergestellt und geliefert.
  • ne ne Verklebung dieser Schaumglasplatten miteinander u o n Untergrund ist oftmals notwendig. Schaumkies er or@@ de lockere Verklebung zwischen den einzelnen Grießtei n t genügend Zwischenräumen zur Wärme-Isolierung.
  • r derartige Verklebungen wurden bisher zum größten Te; tu@inöse Kleber oder Zellkleber sowie Mischungen diese: eiden Klebstoffe in Anwendung gebracht. Mit solchen Klen war wohl eine befriedigende Verklebung zu erreichen, jedoch ist der Diffusionswiderstandsfaktor der so erzielten Klebung weitgehend verschieden von dem des Schaumgl& ses, Außerdem sind die bisher angewandten Kleber nicht feuerbeständig, im Gegenteil begünstigen sie Brände.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß feuerhemme d. Verklebungen durch Einsatz von Alkalisilikatlösungen m@ st@mmten Eigenschaften zu erreichen sind. Die Alkalis katlosungen können als solche oder in pigmentierter Form @@ setzt werden, wobei sowohl aktive wie inerte Pigmente @ ndet werden können; am zweckmäßigsten sind Mischungen vor beiden. Durch den Pigmentzusatz wird bei dem starkporigen S@@aumglasmaterial eine leichtere Handhabung und Verarbe@ -ag des Klebers erreicht. Die Poren werden mit dem Klebt ausge üllt und eine innige Verklebung ersielt. Die Diffus widerstandsfaktoren beider Materialien passen sich einander s Alkalisilikatlösungen kömmen vorzugsweise folgende zum Einsatz Natronsilikatlösung, Kalisilikatlösung, Lithiumsilikatlösung und Ammoniumsilikatlösung, wobei sowohl alkalische als auch solche mit höherem Kieselsäuregehalt t angewandt werden können, und awar allein, oder ii Gemisch mit Pigmenten.
  • Die Alkali-täten dieser -Wasserglaslösungen bestimmen besonders bei der Verarbeitung von pigmentierten Klebern die Geschwindigkeit ihrer Trocknung und Abbindung, Die Viskositäten der Alkalisilikatlösungen sollen über 100, vorzugsweise um 200 - 300 cp, sowie gegebenenfalls'darüber liegen.
  • Als Pigmente werden sowohl inerte Pigmente, wie Ton, Kaolin, Quarzmehl, Schwerspatpulver usw., als auch aktive Pigmente wie Titandioxyd, Zinkdioxyd, Zinksulfid usw., d-.h. Pigmente, die aktiv mit den Alkalisilikaten in Reaktion treten, eingesetzt.
  • Durch Zugabe von Ferrosilicium zu den-Alkalisilikatlös-ungen wird eine Beschleunigung der Abbindung ausgelöst, die vor allem bei pigmentierten Klebern zur Regelung der Abbindezeiten eingesetzt werden können.
  • Durch-die-Zugabe von Ferrosilicium wird die Wasserfestigkeit der Klebung erhöht. Es können so absolut wasserfest Klebungen erzielt und die Abbindezeiten eingestellt werden.
  • Die mit Alkalisilikatlösungen allein oder in Gemeinschaft mit Pigmenten erzi-elten-Klebungen sihd hitzebeständig und nicht brennbar. Sie widerstehen Temperaturen von 800 bis 900°C und liegen daher weit über der Wärmebeständigkeit des Sohaumglases,- das bei 400 - 500°C Verfärbungen aufweist-bzw. zerspringt.
  • Beschichtungen von Schaumglasplatten mit diesen Klebern führen zu einer merklichen Verbesserung der Temperaturwiderstandsfähigkeit. Gegenstände, die aus Schaumkies mit ferrosiliciumhaltigen Klebern hergestellt und mit dieser Klebemasse beschichtet sind, zeigen eine weitgehende Verbesserung der Hitzebeständigkeit, so daß Temperaturen von 800 bis 9000C einwirken können, ohne daß merkliche Verformungen eintreten.
  • Das Wesen vorliegender Erfindung wird nun anhand der folgenden Ausführungsbeispiele weiterhin erläutert Beispiel 1s Für die Verklebung von Schaumglasplatten wird eine Alkalisilikatlösung mit folgender Zusammensetzung in Anwendung gebracht 98 Gewichtsteile Natronwasserglas, Modul 3,0 spez. Gewicht 1,385, Viskosität 300 cp - 20 C 2 Gewichtsteile Ferrosilicium 75%ig, die in das Natronwasserglas eingerührt werden.
  • Das Aufbringen dieses Klebers geschieht beidseitig im Streichverfahren, kann aber auch im Spritzverfahren erfolgen, Trockendauer 3 Stunden.
  • Beispiel 2s Für die Verklebung von Schaumglasplatten wird folgender Kleber in Anwendung gebracht 90 Gewichtsteile Natronwasserglas, Modul 3,4 spez. Gewicht 1,36 Viskosität 200 cp eingerührt werden 20 Gewichtsteile Kaolin und 2 Gewichtsteile Eisenoxyd In diese Kleberlösung werden vor der Verarbeitung lur Verklebung eingerthtts 15 Gewichtsteile eines Gemenges bestehen aus 50 Gewichtsteilen Ferrosilicium 75 ig 50 Gewichtsteilen Zinkoxyd.
  • Mit diesem Kleber werden die Verklebungen von Schäumglasplatten durch beidseitiges Aufbringen im Streichverfahren oder Spritzverfahren ausgeführt.
  • Trockendauer der Verklebung ca. 2 Stunden, Mit diesem Kleber können Schaumkies aneinander gebunden werden. In Anwendung gebraucht wird etwa ein Verhältnis von 100 Gewichtsteilen Schaumkies und'100 GewichtsteiLen Kleber.
  • Die beiden Komponente werden in einem Mischer ohne Zwang gemischt und in die betreffende Form gebracht.
  • Der hier geoffenbarte Klebstoff, sowie das Klebeverfahren eignet sich ferner zur Schaffung einer klebenden Verbindung zwischen dem wärmeisolierenden Glas und anderen' Körpern bzw-Formkörpern beispielsweise einer Unterlage oder Auflage, /Patentansprüche-

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1.) Klebstoff zum Kleben von wärmeisolierendem Glas, insbesondere von Schaumglas und Schaumkies, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff aus einer wässrigen Alkalisilikatlösung einer Viskosität von oberhalb 100 cp bei 200C besteht.
  2. 2.) Klebstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzelchnet, daß er aktive und/oder inerte Pigmente enthält.
  3. 3.) Klebstoff nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er bis zu 20 Gew.% Ferrosilicium, bezogen auf das Gewicht der Gesamtmasse enthält.
  4. 4.) Verfahren zum Kleben von wärmeisolierendem Glas, insbesondere von Schaumglas und Schaumkies, dadurch gekennzeichnet, daß das wärmeisolierende Glas bzw. Formkörper wie Schaumglasplatten, dadurch miteinander verklebt werden, daß man Alkalisilikatlösungen aufbringt, die zu verklebenden Elemente im Kontakt miteinander beläßt und das Klebemittel trocknen läßt.
  5. 5.) Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Verklebung solche Alkalisilikatlösungen einsetzt, die aktive und/oder inerte Pigmente enthalten.
  6. 6,) Verfahren nach Ansprüchen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, - Patentansprüche -daß man solche Alkalisilikatlösungen als Kleber einsetzt, die bis zu 20 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse an Ferrosilicium enthalten.
  7. 7.) Verfahren nach Anspruch 4, da durch gekennzeichnet, daß das wärmeisolierende Glas mit Körpern oder Formkörpern anderer Art klebend verbunden wird.
DE19702012159 1970-03-14 1970-03-14 Adhesive for fire-resistant glass Pending DE2012159A1 (en)

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DE19702012159 DE2012159A1 (en) 1970-03-14 1970-03-14 Adhesive for fire-resistant glass
BE764163A BE764163A (fr) 1970-03-14 1971-03-12 Matiere adhesive et procede pour le collage du verre athermane,en particulier du verre mousse et du verre grenaille multicellulaire

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DE (1) DE2012159A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4020771A1 (de) * 1990-06-29 1992-01-09 Porotherm Daemmstoffe Gmbh Hochtemperaturfester klebstoff
DE102007050579A1 (de) 2007-10-23 2009-04-30 Dracowo Forschungs- Und Entwicklungs Gmbh Einkomponentiger Epoxidharzklebstoff aus nativen Pflanzenölen zur Glasverklebung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4020771A1 (de) * 1990-06-29 1992-01-09 Porotherm Daemmstoffe Gmbh Hochtemperaturfester klebstoff
DE102007050579A1 (de) 2007-10-23 2009-04-30 Dracowo Forschungs- Und Entwicklungs Gmbh Einkomponentiger Epoxidharzklebstoff aus nativen Pflanzenölen zur Glasverklebung

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BE764163A (fr) 1971-08-02

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