DE20121729U1 - Stationäres Personenidentifikationsgerät zur Zugangskontrolle - Google Patents

Stationäres Personenidentifikationsgerät zur Zugangskontrolle

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DE20121729U1
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    • G06V40/00Recognition of biometric, human-related or animal-related patterns in image or video data
    • G06V40/10Human or animal bodies, e.g. vehicle occupants or pedestrians; Body parts, e.g. hands
    • G06V40/12Fingerprints or palmprints
    • G06V40/13Sensors therefor
    • G06V40/1312Sensors therefor direct reading, e.g. contactless acquisition

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Description

Beschreibung
Stationäres Personenidentifikationsgerät zur Zugangskontrolle
Zugangssysteme, wie z.B. Türen, werden üblicherweise durch ein Schloss gesichert. Man benötigt einen passenden Schlüssel, um Zugang zum jeweils geschützten Objekt zu erlangen. In weiteren Ausführungsformen werden z.B. Türen, Anlagen oder Geldautomaten durch ein elektronisches Zahlenschloss und bzw. oder eine Chip-Karte gesichert, wobei sich die Person, die eintreten möchte, durch eine nur ihr bekannte Zahlenkombination, die üblicherweise über eine Tastatur eingegeben wird, identifiziert. Bei den angegebenen Lösungen ergibt sich aber immer das Problem, dass nicht die Person selbst identifiziert wird, sondern nur ein für diese Person angefertigter Schlüssel bzw. eine Zahlenkombination erkannt wird. Wenn eine unbefugte Person den Schlüssel oder die Zahlenkombination in ihren Besitz bringt, kann sie Zugang erlangen, obwohl sie dazu nicht autorisiert wurde. Eine Zugangskontrolle mit erhöhtem Sicherheitsbedarf sollte daher so gestaltet sein, dass die Person selbst identifiziert wird, und nicht der jeweilige Schlüssel. Diese so genannten biometrischen Systeme werden heutzutage schon sporadisch eingesetzt. Sie weisen allerdings verschiedene Nachteile in Bezug auf Herstellungskosten, Benutzerfreundlichkeit, Täuschungssicherheit, Benutzerakzeptanz oder Hygiene auf. Diese Probleme sollen durch die angegebene Erfindung verringert bzw. gelöst werden.
Der in Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt somit das Problem zugrunde, ein kostengünstiges, stationäres Gerät zu schaffen, welches zum Zweck der Zugangskontrolle eine Person anhand eines biometrischen Merkmals zuverlässig und zudem benutzerfreundlich identifiziert.
Dieses Problem wird durch das in den Schutzansprüchen angegebene Gerät gelöst, welches am zu sichernden System installiert wird und die Person berührungslos anhand ihres Fingerabdrucks bzw. der Fingerkuppe identifiziert. Die jeweilige Fingerkuppe wird von dem Gerät analysiert und mit zuvor gespeicherten Daten von autorisierten Personen verglichen. Wenn die Person als autorisiert erkannt wird, erlangt die Person Zugang und anderenfalls wird sie abgewiesen.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass nur befugte Personen Zugang zum jeweils zu schützenden System erlangen. Dabei ist im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen die Anwesenheit der Person erforderlich. Zudem ergibt sich für den Benutzer der Vorteil, dass er keinen Schlüssel für das jeweilige System mit sich führen muss oder sich eine Zahlenkombination merken muss, was die Sicherheit des Gesamtsystems erhöht, da die Person selbst den Schlüssel darstellt. Der Schlüssel kann somit nicht durch Unbefugte entwendet werden. Der Fingerabdruck bzw. die Fingerkuppe, die zur Identifizierung der Person herangezogen wird, stellt dabei das Entscheidungskriterium dar. Entgegen den üblichen Verfahren arbeitet das Gerät berührungslos, so dass der Finger nicht auf eine Sensorfläche aufgelegt werden muss, was z.B. in Bezug auf die Hygiene einen Vorteil zu herkömmlichen Fingerabdrucksystemen darstellt. Von der Fingerkuppe werden mit Hilfe zweier Kameras zwei Aufnahmen erzeugt. Aus diesen beiden Ansichten lässt sich zum einen der Fingerabdruck gewinnen und zum anderen wird die räumlich dreidimensionale Rekonstruktion des Fingerkuppenprofils ermöglicht. Die Auswertungseinheit kann entweder in das Gerät integriert sein oder aber extern an das Gerät angeschlossen werden und ist daher im folgenden Ausführungsbeispiel nicht näher erläutert.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Figuren la und Ib erläutert. Es zeigen:
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Fig.la das Gerät zur Identifikation der Person in der Vorderansicht
Fig.lb das Gerät zur Identifikation der Person in der Seitenansicht
In den Figuren ist das Gehäuse 1 des Gerätes, des zu analysierenden Fingers 2 und die Öffnung des Gehäuses 3 zur Einführung des Fingers dargestellt.
In Fig. la ist das Gerät in der Vorderansicht dargestellt. Die rechteckförmige Gehäuseöffnung 3 dient der Einführung des Fingers. Sie ist auf der Unterseite durch ein transparentes Material ausgeführt. Das ist notwendig, damit die Kameras 4, 5 die Fingerkuppe aufnehmen und die Beleuchtungseinheiten 6, 7 die Fingerkuppe beleuchten können. Als Hilfestellung für den Benutzer sind zur Signalisierung Leuchtdioden 8, 9 über der Gehäuseöffnung angebracht, die dem Benutzer eine Rückmeldung über eine positive oder negative Identifikation geben. Ferner kann die richtige oder falsche Positionierung des Fingers angezeigt werden.
Zur Verdeutlichung ist in Fig. Ib das Gerät in der Seitenansicht dargestellt. Dadurch wird die Positionierung der Kameras 4 bzw. 5 und der Beleuchtungseinheiten 6 bzw.7 innerhalb des Gehäuses deutlich. Sie sind nach oben gerichtet und blicken somit auf die Unterseite des Fingers 2, wo sich der Fingerabdruck befindet. Sowohl die Kamera 4 bzw. 5 als auch die Beleuchtungseinheit 6 bzw. 7 sind unterhalb der Gehäuseöffnung angebracht und werden durch ein transparentes Material - z.B. eine Glasplatte geschützt. Dadurch ist die Aufnahmeeinheit vor Verschmutzungen oder Zerstörung geschützt.

Claims (6)

1. Stationäres Gerät zur Personenidentifikation mittels Fingerabdruck- -bzw. Fingerkuppenanalyse für die Zugangskontrolle an Türen und anderen sicherheitsrelevanten Bereichen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gerätegehäuse 1 mindestens zwei Kameras (4, 5) angebracht sind, welche die Unterseite eines in die Gehäuseöffnung 3 eingebrachten Fingers 2 aufnehmen.
2. Personenidentifikationsgerät nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Identifikation der persönlichen Merkmale der Fingerkuppe bzw. des Fingerabdrucks zwei oder mehr Kameras im Gehäuse 1 installiert sind.
3. Personenidentifikationsgerät nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseöffnung 3 derart ausgebildet ist, dass die Fingerunterseite ohne Berührung oder Auflage durch die Kameras 4, 5 aufgenommen werden kann.
4. Personenidentifikationsgerät nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Gehäuseöffnung 3 durch ein transparentes Material ausgebildet ist, welches die Kameras 4, 5 vor direktem Zugriff schützt und gleichzeitig die Aufnahme der Fingerunterseite zulässt.
5. Personenidentifikationsgerät nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beleuchtungseinheit 6, 7 die Fingerunterseite mit der für die Aufnahme notwendigen Helligkeit versorgt.
6. Personenidentifikationsgerät nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät Leuchtdioden 8, 9 enthält, die dem Benutzer eine optische Rückmeldung über den Verlauf der Identifikation geben können.
DE20121729U 2001-05-15 2001-05-15 Stationäres Personenidentifikationsgerät zur Zugangskontrolle Expired - Lifetime DE20121729U1 (de)

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DE10123561A DE10123561A1 (de) 2001-05-15 2001-05-15 Verfahren zur Personenidentifikation mittels dreidimensionaler Fingerkuppenanalyse

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