DE20122091U1 - Laderaum für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

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Abstract

Laderaum für ein Kraftfahrzeug mit einem Laderaumboden sowie mit zwei einander gegenüberliegenden, senkrecht zum Laderaumboden und parallel zueinander ausgerichteten, ebenen Seitenverkleidungen, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich jeder Seitenverkleidung (4) jeweils zwei Funktionsspuren (5 bis 7) vorgesehen sind, die zueinander beabstandet und geradlinig parallel zu dem Laderaumboden ausgerichtet und in den Seitenverkleidungen (4) räumlich integriert sind und die sich jeweils paarweise gegenüberliegen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Laderaum für ein Kraftfahrzeug mit einem Laderaumboden sowie mit zwei einander gegenüberliegenden, senkrecht zum Laderaumboden und parallel zueinander ausgerichteten Seitenverkleidungen.
  • Ein solcher Laderaum ist für einen Kombi-Personenkraftwagen bereits bekannt (BMW 5er Touring, aktuelle Baureihe). Dieser Laderaum wird nach hinten durch eine Heckklappe, nach vorne durch eine Rückenlehne einer Vorsitzbank, zu den Fahrzeugseiten hin durch jeweils eine Seitenverkleidung, nach unten durch einen Laderaumboden und nach oben durch einen Dachhimmel begrenzt. Sowohl die Heckklappe als auch die Rückseite der Rückenlehne, die Seitenverkleidungen und der Laderaumboden bilden Innenraumflächen. Die Seitenverkleidungen sind eben gestaltet und ragen rechtwinklig zum Laderaumboden nach oben ab. Die gegenüberliegenden Seitenverkleidungen sind somit parallel zueinander ausgerichtet. Im Bereich des Laderaumbodens ist eine Klappe vorgesehen, durch die ein unterhalb des Laderaumbodens befindlicher Hohlraum zugänglich ist. Zudem sind im Bereich des Laderaumbodens fahrzeugfest verankerte Ösen vorgesehen, die zur Verzurrung und Festlegung von im Laderaum transportierten Gegenständen dienen können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Laderaum der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine variable Strukturierung und Nutzung des Laderaumes ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass im Bereich jeder Seitenverkleidung jeweils zwei Funktionsspuren vorgesehen sind, die zueinander beabstandet sind, geradlinig parallel zu dem Laderaumboden ausgerichtet und in den Seitenverkleidungen räumlich integriert sind und die sich jeweils paarweise gegenüberliegen. Durch die horizontal – auf den Laderaum bezogen – verlaufende Funktionsspuren ist es möglich, den Laderaum äußerst variabel zu gestalten und mit einer Vielzahl unterschiedlicher Funktionen zu versehen. Dies können Halte-, Führungs-, Stützfunktionen oder anders gestaltete Funktionen sein. Somit ist ein umfangreiches, variables Laderaummanagement ermöglicht. Der Laderaum kann je nach Einsatzzweck schnell und einfach umgestaltet werden, indem die jeweils geeigneten, zusätzlichen Funktionsteile mit den Funktionsspuren verbunden und/oder in diesen geführt werden. Die Funktionsspuren sind bevorzugt geradlinig gestaltet und weisen in jeweils einer Linie eine Reihe von Funktionspunkten wie Rastungen oder ähnliches oder auch durchgängige Längsführungen, Reihen von unterschiedlichen elektrischen Anschlüssen und ähnliche Funktionseinheiten oder Kombinationen derartiger Funktionen auf. Die entsprechenden Funktionsspuren können somit modulartig je nach gewünschtem Einsatzzweck vorgesehen werden. Die räumliche Integration der Funktionsspuren in den Innenraumflächen bedeutet, dass die Funktionsspuren in die Innenraumflächen eingelassen sind und bündig mit den Innenraumflächen abschließen. Die ebene Fläche der Innenraumflächen wird somit durch die Funktionsspuren nicht wesentlich unterbrochen. Die Innenraumflächen können sowohl durch Verkleidungsteile als auch durch vorzugsweise ebene Flächen von Innenraumausstattungseinheiten, wie durch Karosserieteile (insbesondere Dach- oder horizontale Heckdeckel oder schräge oder vertikale Heckklappen) gebildet sein. Die Funktionsspuren können entweder innerhalb der Flächen der Innenraumflächen oder an den Eckbereichen oder auch zwischen zwei aneinander grenzenden Innenraumflächen, insbesondere in Form von Eckprofilen, vorgesehen sein.
  • Durch die paarweise einander gegenüberliegende Anordnung der Funktionsspuren können die gegenüberliegenden Funktionsspuren zusammenwirken, insbesondere bei der Segmentierung des Kofferraumes durch Ablagedecks auf unterschiedlicher Höhe, sich vertikal und quer erstreckende Trenngebilde, Auffangnetze oder Sicherheitsgitter und ähnliches. Es ist auch möglich, verschiedene Paare von Funktionsspuren mit unterschiedlichen Funktionen miteinander zu kombinieren.
  • Insbesondere übernimmt wenigstens ein Paar von gegenüberliegenden Funktionsspuren Befestigungs- oder Haltefunktionen für im Laderaum positionierte Funktionsteile. Derartige Funktionsteile sind insbesondere horizontale Decklagen, die sich über einen Teil der Fläche des Laderaumbodens oder über die gesamte Fläche des Laderaumbodens erstrecken. Unter Funktionsteilen im Sinne der Ausgestaltung sind neben den horizontalen Funktionsteilen auch vertikale Funktionsteile wie Trenn- oder Sicherungsgitter, Trenn- oder Aufnahmenetze oder ähliches vorgesehen.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist jeweils eine untere Funktionsspur in einem Fußbereich der Seitenverkleidung und eine obere Funktionsspur in einem oberen Bereich der Seitenverkleidung angeordnet.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Funktionsspuren als Befestigungsschienen für Befestigungs- oder Halteelemente ausgelegt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens ein Segmentierteil vorgesehen, das sich quer durch den Laderaum erstreckt und in den gegenüberliegenden Funktionsspuren lösbar gehalten ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Segmentierteil als mit einem Rahmen versehenes Trennnetz ausgeführt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der Zeichnungen dargestellt sind.
  • 1 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Laderaumes,
  • 2 den Laderaum nach 1 im Fahrzeugrohbau,
  • 3 einen Querschnitt durch den Laderaum nach den 1 und 2 in vergrößerter Darstellung,
  • 4 bis 22 den Laderaum oder Teile des Laderaumes mit unterschiedlichen, beispielhaften Einsatzfunktionen.
  • Ein Laderaum für einen Personenkraftwagen nach den 1 bis 22 weist einen Laderaumboden 2 auf, der in Fahrtrichtung gesehen nach vorne durch eine Fondsitzbank 3 begrenzt ist. Auf gegenüberliegenden Fahrzeugseiten ist der Laderaum durch Seitenverkleidungen 4 begrenzt, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel sich vertikal und in Fahrzeuglängsrichtung erstrecken und somit einander parallel gegenüberliegen. Die Seitenverkleidungen 4 sind jeweils eben gestaltet, so dass sich eine nahezu quaderförmige Laderaumkapazität für den Laderaum ergibt.
  • Die anhand der 1 bis 22 dargestellten Laderaumausführungen stellen jeweils einen Laderaum eines Personenkraftwagens mit einer Heckklappe dar, Bei anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung sind entsprechende Laderäume für andere Arten von Kraftfahrzeugen, insbesondere für Stufenheck- oder Großraumlimousinen, Transporter oder ähnliches vorgesehen. Neben den als Seitenverkleidungen 4 gestalteten Innenraumflächen des Laderaumes ist auch der Laderaumboden 2 eine Innenraumfläche. Auch eine Rückseite der Fondsitzbank 3 stellt eine Innenraumfläche im Sinne der Erfindung dar. Gleiches gilt für einen Innenseite einer Heckklappe (20), die ebenfalls als Innenraumfläche im Sinne der Erfindung anzusehen ist. Auch ein Dachbereich (19) stellt eine erfindungsgemäße Innenraumfläche dar. Gleiches gilt für nicht dargestellte Innenseiten von Heckdeckeln, anderen Fahrzeuginnenausstattungen und ähnlichem.
  • Den Seitenverkleidungen sind verschiedene Funktionsspuren 5 bis 7 zugeordnet, die zumindest teilweise in den Seitenverkleidungen 4 räumlich integriert sind. Die Funktionsspuren 5 bis 7 sind spiegelsymmetrisch auf den gegenüberliegenden Fahrzeugseiten vorgesehen, so dass die jeweiligen Funktionsspuren 5 bis 7 einander paarweise gegenüberliegen. Es sind drei vertikale Funktionsspuren 5 vorgesehen, die sich in gleichmäßigen Abständen zueinander über die gesamte Höhe der Seitenverkleidungen 4 erstrecken. Im Bereich ihrer oberen Stirnenden werden die vertikalen Funktionsspuren 5 von einer horizontalen, oberen Funktionsspur 6 begrenzt, die sich über die gesamte Länge des Laderaumes horizontal erstreckt. Am Fußbereich der Seitenverkleidungen 4 ist auf jeder Seite jeweils eine untere horizontale Funktionsspur 7 vorgesehen, die sich über die gesamte untere Länge des Laderaumes erstreckt und parallel zu der oberen horizontalen Funktionsspur 6 verläuft. Die einander auf den gegenüberliegenden Seiten paarweise gegenüberstehenden Funktionsspuren 5, 6, 7 sind jeweils parallel zueinander ausgerichtet.
  • Wie anhand der 2 erkennbar ist, sind die Funktionsspuren 5 bis 7 rohbauseitig befestigt, indem sie mittels entsprechender Stützabschnitte 11 fest mit inneren Seitenteilen 10 der Rohbaukarosserie verbunden sind (2 und 3). Die Stützabschnitte 11 sind vorzugsweise sowohl mit den Funktionsspuren 5 bis 7 als auch mit den inneren Seitenteilen 10 der Rohbaukarosserie verschweißt, so dass sich ein stabiler Verbund der Funktionsspuren 5 bis 7 mit der Rohbaukarosserie ergibt. Auch die Funktionsspuren 5 bis 7 untereinander stützen sich jeweils gegeneinander ab, indem die oberen und unteren Stirnenden der vertikalen Funktionsspuren 5 mit den oberen und unteren horizontalen Funktionsspuren 6, 7 fest verbunden sind. Auch hierfür können Verschweißungen oder andere Arten von Befestigungen vorgesehen sein. Auch die Stützabschnitte 11 können anstelle von Verschweißungen durch anders gestaltete lösbare oder unlösbare Befestigungselemente mit den Seitenteilen 10 verbunden sein.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Funktionsspuren 5 bis 7 durch durchgehende, geradlinige Profilschienen gebildet, in denen Längsnuten zur Führung (Funktionsspuren 6), Rasterreihen für Befestigungselemente (Funktionsspuren 5 gemäß 1) und/oder Auflage- und Stützflansche (Funktionsspuren 7) vorgesehen sind. Die Auflage- und Stützflansche der unteren horizontalen Funktionsspuren 7 sind insbesondere dazu vorgesehen, die Auflage und Abstützung des Laderaumbodens 2 zu übernehmen. Unterhalb des Laderaumbodens 2 ist der Rohbauboden 9 vorgesehen, der in grundsätzlich bekannter Weise mit wenigstens einer Vertiefung für die Aufnahme eines Reserverades oder ähnlichem versehen sein kann. Die Funktionsspuren 5 können leiterförmig (1) gestaltet sein, so dass die Querstege oder -sprossen für Einhängungen oder Verbindungen mit korrespondierenden Befestigungselementen der Funktionsteile vorgesehen sind.
  • Die unteren horizontalen Funktionsspuren 7 weisen zudem eine in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Lochreihe auf, in denen gemäß 5 und 6 Halteösen verankerbar sind. Diese Halteösen 12 können verschiedene Einsatzzwecke haben und insbesondere Spanngurte 13 sichern.
  • Zwischen den Funktionsspuren, d.h. Profilschienen, sind die flächigen Verkleidungsteile der Seitenverkleidungen 4 positioniert und in geeigneter Weise befestigt.
  • Anstelle einer Lochreihe zur Befestigung können die Funktionsspuren 7 auch Befestigungsschienen aufweisen, an denen entsprechende Halte- oder Befestigungselemente stufenlos durch Verklemmung festgelegt werden können.
  • Wie anhand der 1 erkennbar ist, sind auch die vertikalen Funktionsspuren 5, d.h. Profilschienen, mit Rasterreihen in Form von Halte- oder Befestigungsaufnahmen versehen. Hierdurch ist es möglich, Funktionsteile stufenweise in unterschiedlichen Höhen festzulegen. Dies ist anhand der 1 durch eine sich über die gesamte Breite und Tiefe des Laderaumes erstreckende Deckplatte 8 als Funktionsteil dargestellt. Die Deckplatte 8 weist ähnlich einem mit einem Rahmen versehenen Abdecknetz 8' gemäß 8 an den Eckbereichen Befestigungselemente 21 auf, die zu den Befestigungs- oder Halteaufnahmen der vertikalen Funktionsspuren 5 korrespondieren und lösbare Einhängungen, Verrastungen oder anders gestaltete Befestigungen dieser Funktionsteile gewährleisten. Ein Netz 22 gemäß 9 entspricht vom grundsätzlichen Aufbau dem Netz 8' nach 8, wobei es sich lediglich über die Hälfte der Tiefe des Laderaumes erstreckt und somit auch lediglich zwischen den beiden hinteren vertikalen Funktionsspuren 5 angeordnet ist.
  • Wie anhand der 10 und 12 erkennbar ist, können die vertikalen Funktionsspuren 5 nicht nur zur Halterung oder Befestigung horizontaler Funktionsteile, sondern auch zur entsprechenden Befestigung vertikaler Funktionsteile 23, 27 vorgesehen sein, die jeweils aus auf dem Laderaumboden aufliegenden horizontalen Positionen in eine vertikale Segmentierungsfunktion überführt werden können. Beide Funktionsteile 23, 27 erstrecken sich über die gesamte Breite des Laderaumes. Das Funktionsteil 23 stellt ein mit einem Rahmen versehenes, flexibles Trenn- oder Abdecknetz dar. Das Funktionsteil 27 ist eine Abdeckplatte im Bereich des Laderaumbodens, die in vertikaler Aufstellung als Trennwand gestaltet sein kann. Auf den gegenüberliegenden Seiten weist die Abdeckplatte 27 entsprechende Verriegelungselemente auf, die auf die Befestigungsaufnahmen der vertikalen Funktionsspuren 5 abgestimmt sind.
  • Wie anhand der 7 erkennbar ist, können die vertikalen Funktionsspuren 5 noch weitere, beispielhaft ausgewählte Funktionen offenbaren. So können in der hinteren vertikalen Funktionsspur 5 elektrische Anschlüsse 20 integriert sein. In diesem Fall kann die Funktionsspur 5 modulartiger Träger unterschiedlicher Funktionselemente sein, indem insbesondere neben der elektrischen Anschlussdose 20 oberhalb und unterhalb auch noch Befestigungsaufnahmen vorgesehen sind. Die Befestigungs- und Halteaufnahmen der Funktionsspur können zudem zur Aufnahme von Befestigungshaken 19 dienen, an denen Transportgegenstände positioniert werden können. Schließlich können die Funktionsspuren 5 ein- und ausklappbare Haken 17 aufweisen, die entweder zur Halterung von Transportgegenständen oder gemäß der Darstellung nach 7 auch als Steckelement für die Positionierung eines plattenartigen Funktionsteiles 18 mit korrespondierender Stecknut gestaltet sein können.
  • Die oberen horizontalen Funktionsspuren 6 sind insbesondere zur durchgängigen Linearführung vorgesehen, indem sie als mit einer Längsnut versehene Profilschienen gestaltet sind. In diesen kann gemäß den 6 und 11 ein in Fahrzeugquerrichtung verlaufendes Gehäuse 24 eines nach unten ausziehbaren Flächengebildes 15 positioniert sein. Am unteren Ende des Flächengebildes 15 ist eine Auszugleiste vorgesehen, die mit Einhängehaken 25 versehen ist, die auf korrespondierende Haltestege 26 in den unteren horizontalen Führungsspuren 7 abgestimmt ist, um dort eingehängt zu werden. Zudem können die oberen, horizontalen Funktionsspuren zum Ausziehen einer Abdeckplane 16 gemäß den 6 und 18 vorgesehen sein.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach den 13 bis 17 sind die Seitenverkleidungen derart gestaltet, dass sich zwischen den Funktionsspuren 5 bis 7 jeweils wenigstens ein Hohlraum 28 ergibt. Dieser kann zur Aufnahme von langen Gegenständen dienen, so dass die Laderaumkapazität erhöht wird. Die Hohlräume 28 können gemäß den 14 und 17 auch durch bündig einpassbare Behältnisse 29 ausgefüllt sein, wobei die Behältnisse 29 gemäß den 14 und 17 derart lösbar in den Hohlräumen 28 gehalten sind, dass sie entnommen und mittels eines Handgriffes kofferartig getragen werden können.
  • In den 15 und 16 sind beispielhaft zwei Varianten dargestellt, um den Hohlraum 28 zumindest teilweise abzudecken. Hierzu ist entweder ein Netz 30 vorgesehen, das gemeinsam mit dem Hohlraum 18 eine taschenartige Vertiefung bildet. Alternativ ist ein Schließrollo 31 vorgesehen, das bei Bedarf den jeweiligen Hohlraum 28 vollständig verschließen kann.
  • Bei einem Kraftfahrzeug nach 19 sind in einem Laderaum 1 mehrere Funktionsspuren 5 vorgesehen, die sowohl im Bereich eines Laderaumbodens 2 als auch im Bereich von Seitenverkleidungen 4 und in einem Dachbereich 33 angeordnet sind. Im Bereich des Laderaumbodens 2 und im Dachbereich erstrecken sich die Funktionsspuren 5 bis über einen Fondsitzbereich hinaus, so dass die Funktionsspuren 5 auch bei umgeklappter Rückenlehne der Fondsitzbank und entsprechend vergrößertem Laderaum genutzt werden können. Die Funktionsspuren 5 des Laderaumes 1 gemäß 19 nehmen Energieversorgungs- und/oder Datenleitungen auf, die schematisch strichpunktiert dargestellt sind. Diese Energieversorgungs- oder Datenleitungen, die im übrigen nicht mit Bezugszeichen versehen sind, sind an ein elektronisches Energieversorgungs- und/oder Datenverarbeitungszentrum 35 angeschlossen, das schematisch in 19 angedeutet ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach 20 sind ergänzende Funktionsspuren an einer Rückseite einer Rückenlehne 3 der Fondsitzbank positioniert, wobei zumindest ein Teil dieser Funktionsspuren 5 derart mit den Funktionsspuren 5 des Laderaumbodens 2 fluchtet, dass bei umgelegter Rückenlehne sich ein im wesentlichen geradliniger Übergang zwischen diesen Funktionsspuren 5 ergibt. Auch im Bereich der Innenraumfläche 32 der Heckklappe sind mehrere Funktionsspuren 5 vorgesehen, die in gleichen vertikalen Fahrzeuglängsebenen angeordnet sind wie die zugeordneten Funktionsspuren 5 im Bereich des Laderaumbodens 2 und im Bereich der Rückenlehne der Fondsitzbank 3.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach den 21 und 22 ist eine Funktionsspur 5 als Heckprofil 35 ausgebildet, das zwei Innenraumflächen 4 und 34 miteinander verbindet und gleichzeitig die gewünschte Zusatzfunktion für die Funktionsspur 5 aufweist. Die Innenraumfläche 4 stellt eine Seitenverkleidung dar. Die Innenraumfläche 34 ist durch ein entsprechendes Innenverkleidungsteil eines Heckspiegels für einen Kofferraum einer Stufenhecklimousine gebildet.

Claims (5)

  1. Laderaum für ein Kraftfahrzeug mit einem Laderaumboden sowie mit zwei einander gegenüberliegenden, senkrecht zum Laderaumboden und parallel zueinander ausgerichteten, ebenen Seitenverkleidungen, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich jeder Seitenverkleidung (4) jeweils zwei Funktionsspuren (5 bis 7) vorgesehen sind, die zueinander beabstandet und geradlinig parallel zu dem Laderaumboden ausgerichtet und in den Seitenverkleidungen (4) räumlich integriert sind und die sich jeweils paarweise gegenüberliegen.
  2. Laderaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine untere Funktionsspur in einem Fußbereich der Seitenverkleidung und eine obere Funktionsspur in einem oberen Bereich der Seitenverkleidung angeordnet sind.
  3. Laderaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsspuren als Befestigungsschienen für Befestigungs- oder Halteelemente ausgelegt sind.
  4. Laderaum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Segmentierteil vorgesehen ist, das sich quer durch den Laderaum erstreckt und in den gegenüberliegenden Funktionsspuren lösbar gehalten ist.
  5. Laderaum nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Segmentierteil als mit einem Rahmen versehenes Trennnetz ausgeführt ist.
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