DE2013000C3 - Schaltungsanordnung zum Umsetzen eines Gleichstromzeichens in ein trägerfrequentes, ein begrenztes Frequenzband belegendes Wechselstromzeichen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Umsetzen eines Gleichstromzeichens in ein trägerfrequentes, ein begrenztes Frequenzband belegendes Wechselstromzeichen

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DE2013000C3
DE2013000C3 DE19702013000 DE2013000A DE2013000C3 DE 2013000 C3 DE2013000 C3 DE 2013000C3 DE 19702013000 DE19702013000 DE 19702013000 DE 2013000 A DE2013000 A DE 2013000A DE 2013000 C3 DE2013000 C3 DE 2013000C3
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Hans-Robert Dipl.-Ing. 8500 Nuernberg Schemmel
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung $;■:■ maß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der Trägerfrequenzübertragungstechnik ist es üblich, Gleichstromzeichen mit Hilfe eines Modulator« in ein trägerfrequentes Wechselstromzeichen umzusetzen. Dabei besteht die Bedingung, daß das zeitliche Tastverhältnis des Gleichstromzeichens auch im Wechselstromzeichen erhalten bleibt. Für die Anwendung solcher Modulatoren in Trägerfrequenzanlagen besteht ferner die Forderung, daß das Wechselslromzeichün nur ein beschränktes Frequenzspektrum aufweist, um Störungen auf Nachbarkanälen zu vermeiden. Die gesuchte Anordnung soll es ferner ermöglichen, im Bedarfsfall von Arbeitsstrombetrieh auf Ruhestrombetrieb umzuschalten. In der Trägerfrequenztechnik versteht man dabei unter Arbeitsstrombetrieb, wenn bei Tastung ein Signal abgegeben wird und ohne Tastung kein Wechselstromzeichen entsteht. Bei Ruhestrom dagegen wird ohne Tastung ein Dauersignal abgegeben, das für die Zeit einer Tastung unterbrochen wird.
In F i g. 1 ist eine bekannte Anordnung dargestellt (nach Ring »Einführung in die Trägerfrequenztechnik^, Band 10, S. 12); sie enthält einen einfachen Gegentaktmodulator mit einem Diodenpaar im Längszweig und Schaltmitteln zum Einstellen der Diodenvorspannurig, dessen Ausgangskreis zur Bandbegrenzung des Wechselstromzeichens zu einem L/C-Kreis — bestehend aus Sekundärwicklung des Ausgangsübertragers und parii'llelgeschaltetem Kondensator — ergänzt ist. L/GKnü> se dieser Art lassen sich jedoch nicht ausreichend schmalbandig ausführen, Bei längeren in der Regel kuipazitätsbehafteten Tastleitungen treten ferner bereits Verzerrungen im Tastverhältnis auf, d. h. das Wechsel· stromausgpngszeichen entspricht nicht mehr den eingegebenen Gleichstromzeichen. Maßnahmen zur Korrektur von Zeichenverzerrungen sind nicht vorgesehen.
In einer anderen bekanntgewordenen Anordnung mit einem Modulator mit einem Diodenpaar im Längszweig (französische Patentschrift 1 456 842) ist zur Bandbegrenzung ein Tiefpaß in der Tastleitung angeordnet Durch die Kondensatoren des Tiefpasses wird der Einschalt- und Ausschallzeitpunkt, herorge-
IQ rufen durch das unterschiedliche Ein- und Ausschaltverhalten der Dioden, für die Zeichenumsetzung jedoch unterschiedlich beeinflußt, so daß Zeichenverzerrungen unvermeidlich sind. Eine Möglichkeit zur Korrektur dieser Verzerrungen ist nicht vorgesehen.
Eine weitere Schaltungsanordnung zur Gleichstromsignal-Eintastung ist durch die Albiswerk-Berichte (Bd. 20, 1968, H. 1, S. 29 bis 34) bekanntgeworden, bei der ein Tiefpaß in der Signalleitung Störungen im eigenen und Nachbarkanal bei der Obertragung von Zählimpulsen während eines Gespräches genügend klein halten soll. Maßnahmen zur Korrektur der durch den Tiefpaß verursachten Zeichenverzerrungen sind nicht vorgesehen, ebensowenig eine Möglichkeit für eine Zeichenumkehrung.
Ferner ist ein Modulator für Gleichstromzeichen bekannt (DE-PS 921 947), und zwar für die Anwendung in Wechselstromtelegra/tesystemen. bei denen für Arbeits- und Ruhestrombetrieb andere Bedingungen gelten als für die Trägerfrequenzübertragungstechnik. Je nach dem Telegrafieverfahren muß der Modulator eine bestimmte Dämpfung haben, wenn der steuernde Kreis stromlos wird; so muß beim Arbeitsstromverfahren die Ruhedämpfung groß sein, beim Ruhestromverfahren dagegen klein. Dabei sei erwähnt, daß bei der bekannten Anordnung drei Schaltzustände der Tastleitung möglich sind, nämlich die Tastung mit Plus- oder Minuspotential und der stromlose Zustand der Tastleitung. Bei der Anordnung nach der Erfindung dagegen sind nur zwei Zustände der Tastleiiung vorzusehen.
Maßnahmen für die Bandbegrenzung des Wechselstromausgangssignals sind nicht vorgesehen. In Verbindung mit einem Tiefpaß in der Tastleitung, etwa nach dem Vorbild der obenerwähnten Anordnung, würden ebenfalls Zeichenverzerrungen auftreten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung anzugeben für die Umsetzung eines Gleichstromzeichens in ein trägerfrequentes, ein begrenztes Frequenzband belegendes Wechselstromzeichen, dessen zeitlichei Tastverhältnis dem des Gleichntromzeichens entspricht. In einer Weiterbildung der Erfindung soll die Anordnung von Arbeilsstrombetrieb auf Ruhestrombetrieb umschaltbar sein.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruches I gelöst.
In Weiterbildung der Erfindung wird durch umschaltbare Umpolung der Dioden eine Umkehr des Ausgangssignals bezüglich des Eingangssignals ermöglicht, was einem Übergang vom Arbeitsslrombetneb auf Ruhestrombetrieb entspricht.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung zeigt Fig,2, an Hand deren der Aufbau und die Wirkungsweise der Anordnung näher erläutert werden:
Am TF-Eingang wird die Trägerfrequenz über einen Eingangsübertrager zugeführt, an dessen Sekundärseile — über Entkopplungswiderstände, die für die Erfindung selbst nicht wesentlich sind — die Modulations-
dioden angeschlossen sind; das Diodenpaar D3/D4 liegt im Längszweig der Anordnung, das Diodenpaar DiIDl liegt im Querzweig, der in Richtung zum Trägereingang vor dem ersten Diodenpaar angeordnet ist Durch die Widerstände A3/ff4, deren Verbindungspunkt die Gleichvorspannung für die Dioden sowie das Gleichsiromtastsignal zugeführt wird, wird einerseits die Ausgangsspannung symmetriert und andererseits den beiden Dioden DiIEA im Längszweig gleiche Gleichvorspannung zugeführt. Zwischen diesem Verbindungspunkt der Widerstände Λ3/Λ4 und dem Verbindungspunkt der Dioden des Querzweiges ist der veränderbare Widerstand RS angeordnet, mit dem der Stromdurchfluß durch diese Dioden gesondert einstellbar isL
Das Gleichstromzeichen wird über die Tastleitung eingegeben; daß diese Tastleitung lang und damit kapazitätsbehaftet sein kann, ist durch den Block I symbolisiert. In der Tastleitung liegt ein Tiefpaß, bestehend aus dem Widerstand Ri und dem Kondensator Ci, der die geforderte Bandbegrenzung bewirkt. An die Tastleitung kann — und zwar im Punkt P zwischen Widerstand Ri und Kondensator Cl — über die Widerstände R2 und /?6 wahlweise der Pluspol bzw. der Minuspol oder beide Pole der Batterie UB angelegt werden. Damit läßt sich die Gleichvorspannung für die Diodenpaare bezüglich der Zeichenverzerrung günstig einstellen. Die Widerstände Rl bzw. R6 werden wesentlich größer als der Widerstand Ri gewählt, damit sie das Verhalten des Tiefpasses nicht beeinflussen. Mit Widerstand R5 wird die Vorspannung für das Diodenpaar DiIDl getrennt nachgestellt, bis etwa vorhandene Zeichenverzerrungen kompensiert sind.
Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß die Zeichenverzerrungen, die bei kapazilätsbehafteten Tastleitungen oder durch zusätzliche Kapazitäten in einem der Tastleitungen zugeordneten Tiefpaß entstehen, dadurch verursacht werden, daß die Anstiegbzw. Abfallflanken des Gleichstromzeichens je nach den Arbeitspunkten der modulierenden Dioden ein verkürztes oder verlängertes Wechselstromzeichen ergeben.
Durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten der Diodenvorspannung nach der Erfindung, z. B. über die Widerstände Rl, R6, R5, lassen sich etwa auftretende Verzerrungen in einfacher Weise ausgleichen, wobei der einmal eingestellte Abgleich sowohl für Arbeitsitrombetrieb als auch für Ruhestrombetrieo gilt.
F i g. 2 zeigt die Anordnung für Arbeitsstrombetrieb; werden die Dioden umgepolt, so ergibt sich die Atiordnung gemäß F i g. 2a, die dann in Ruhestrombelrieb arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Umsetzen eines Gleichstromzeichens in ein trägerfrequentes, <;in begrenztes Frequenzband belegendes Wechselstromzeichen, bestehend aus einem Modulator mit einem Diodenpaar im Längszweig, einem Diodenpaar im Querzweig sowie zwei Symmetrierwiderständen im Querzweig und einem Tiefpaß in der Gleichstromtastleitung, dadurch gekennzeichnet, daß das Diodenpaar im Querzv^eig (Di, D2) in Richtung auf den Trägereingang ιόγ dem Diodenpaar (D3, D4) im Längszweig angeordnet ist und daß der Verbindungspunkt der Dioden im Querzweig über einen veränderbaren Wia erstand (R 5) an den Verbindungspunkt (P) der beiden Symmetrierwiderstände (R 3, R 4) geschaltet sind und daß dieser Punkt einerseits mit dem Ausgang des Tiefpasses verbunden ist und andererseits über einen ersten zusätzlichen Widerstand (R 2) mit dem Pluspol und einen zweiten zusätzlichen Widerstand (R 6) mit dem Minuspol der Versorgungsbatterie in Verbindung steht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung ton Arbeitsstrombetrieb auf Ruhe.trombetrieb durch Umpolung aller Dioden (DX, D2, D3. D4J erfolgt.
DE19702013000 1970-03-19 1970-03-19 Schaltungsanordnung zum Umsetzen eines Gleichstromzeichens in ein trägerfrequentes, ein begrenztes Frequenzband belegendes Wechselstromzeichen Expired DE2013000C3 (de)

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DE2013000A1 DE2013000A1 (de) 1971-10-07
DE2013000B2 DE2013000B2 (de) 1975-02-13
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DE2013000B2 (de) 1975-02-13
DE2013000A1 (de) 1971-10-07

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