DE201301C - - Google Patents

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DE201301C
DE201301C DENDAT201301D DE201301DA DE201301C DE 201301 C DE201301 C DE 201301C DE NDAT201301 D DENDAT201301 D DE NDAT201301D DE 201301D A DE201301D A DE 201301DA DE 201301 C DE201301 C DE 201301C
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DENDAT201301D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/30Conveying materials in bulk through pipes or tubes by liquid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

Ιΐ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 201301 KLASSE 5 a. GRUPPE
FRANZ RYBA in SCHARLEY, O.-S.
für Spülversatzleitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1907 ab.
Es ist bekannt, Versatzgutrohrleitungen gegen die reibende Wirkung des Spülguts dadurch zu schützen, daß am Innenmantel des Spülrohrs zwischen angegossenen Querrippen ein Teil des Spülguts zwecks Bildung eines Schlammpolsters zurückgehalten wird, über welchem sich der Spülstrom bewegt, so daß dieser nicht mehr unmittelbar auf die Rohrwandung einwirken kann. Hierdurch wird
ίο indessen ein vollkommener Schutz der Rohrwandung noch nicht erzielt, da die Querrippen sehr bald verschlissen werden, womit auch das Schutzpolster verschwindet.
Nun hat man zum Schutz der Rohrleitung auch schon ein Futter vorgeschlagen, das aus einem dünnen Blechrohr mit aus dem Mantel nach innen herausgestoßenen, unter einem gewissen Neigungswinkel dem Spülstrom entgegengestellten, zum Auffangen und Festhalten des Schlammpolsters dienenden Zungen besteht und dadurch die Wandung der Spülrohre der reibenden Wirkung des Spülstroms entzieht. Solche Futter eignen sich aber weniger für Krümmer und verengen immerhin noch erheblich den Querschnitt der Rohrleitung.
Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß zum Zurückhalten eines Schlammpolsters innerhalb der Rohrleitung ein aus einem Drahtgitter bestehendes Rohrfutter eingelegt ist, das sich eng an die Rohrwandung anlegen· und auch in Krummrohre einfügen läßt, dabei also den Querschnitt der Leitung nur um den Querschnitt des Schlammpolsters verengt, das sich unmittelbar auf der Rohrwandung absetzt.
Es ist zwar an sich auch nicht mehr neu, Ausfütterungen von Spülrohren mit einer Drahteinlage zu versehen; indes dient diese dort lediglich zur Versteifung und Festigung von starren Futtern, z. B. von Glas- oder Zementfuttern, nicht aber zur selbsttätigen Bildung eines natürlichen Futters, als welches das von den beweglichen Massen zurückgehaltene Schlammpolster angesprochen werden muß.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Draufsicht auf die Rohrleitung, teils geschnitten, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, Fig. 3 einen Teil des Drahtgitters, größer gezeichnet, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3. α sind die Drahtgitter, die dem Querschnitt der Rohrleitung entsprechend zylindrisch gerollt und an der Naht stumpf zusammengestoßen sind. Die in die einzelnen Rohre b der Leitung einzuschiebenden Gitter sind etwas langer als jene zu bemessen, so daß die überstehenden Enden zu Flanschen a1 umgehauen werden können, die dann von den Rohrflanschen b1 festgehalten werden. Zum Auffangen einer zweckentsprechend starken Schlammschicht genügen schon Gitter von etwa 3 mm Drahtstärke, wenn man die Drähte an ihren Kreuzungsstellen nach innen zu Ösen a 2 ausbiegt (Fig. 4) und die Maschen rhombusförmig gestaltet (Fig. 3), wodurch dem Versatzgut ein
größerer Widerstand entgegengesetzt wird, der die Bildung eines die Drahtstärke überragenden Schlammpolsters veranlaßt. Auch kann man an den Kreuzungsstellen anstatt der ösenförmigen Ausbiegungen Dorne, wie solche bei dem sogenannten Stacheldraht üblich sind, anbringen. Das in dem Gitter sich festsetzende Schlammpolster ersetzt dann unter weit günstigeren Bedingungen jedes andere
ίο aus festem Stoff bestehende Futter.
Ist der untere, am meisten beanspruchte Teil des Gitters mit der Zeit verschlissen, so genügt nach Lösung der Rohrverbandstellen bekanntlich eine Viertelumdrehung des Gitters, um es ohne Nachteil weiter benutzen zu können, so daß man ein und dasselbe Futter erst nach dreimaligem Drehen, also erst nach völligem Verschleiß auszuwechseln braucht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein aus dem Spülstrom selbsttätig gebildetes, zusammenhängendes Verschleißfutter für Spülversatzleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Futters aus einem Drahtgitter (α) besteht, dessen Maschen sich beim Fördern mit Versatzgut füllen und dadurch ein Schlammpolster zurückhalten, über welches das Spülgut hinweggleitet.
2. Ausführungsform des Verschleißfutters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtgitter an seinen Kreuzungsstellen radiale Erhöhungen besitzt.
3. Ausführungsform des Verschleißfutters ' nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschen des Drahtgitters rhombusförmig gestaltet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT201301D Active DE201301C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE201301C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3776601A (en) * 1971-02-19 1973-12-04 Canadian Patents Dev Method and apparatus for conveying particulate material upwardly in a gas stream

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3776601A (en) * 1971-02-19 1973-12-04 Canadian Patents Dev Method and apparatus for conveying particulate material upwardly in a gas stream

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