DE201314C - - Google Patents
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- DE201314C DE201314C DENDAT201314D DE201314DA DE201314C DE 201314 C DE201314 C DE 201314C DE NDAT201314 D DENDAT201314 D DE NDAT201314D DE 201314D A DE201314D A DE 201314DA DE 201314 C DE201314 C DE 201314C
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- barrels
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/0804—Cleaning containers having tubular shape, e.g. casks, barrels, drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6/. GRUPPE
PAUL ROMBERG in LEIPZIG.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an solchen Maschinen zum Außen-
und Innenreinigen von Fässern, bei denen sich zwischen der Außenwaschmaschine und der
Innenspülvorrichtung eine Ausrichtevorrichtung befindet, deren Ausrichtescheiben zu gleicher
Bewegung verbunden sind.
Es handelt sich in vorliegendem Falle darum, bei diesen an sich bekannten Maschinen Betriebsstörungen
zu vermeiden, die entstehen können, wenn beispielsweise beim Ausstoßen
des in der Außenreinigungsmaschine behandelten Fasses die Ausrichtevorrichtung sich
noch nicht in Aufnahmebereitschaft für dieses nunmehr mit dem Spundloch nach unten einzustellende
Faß befindet. Es sind zu diesem Zwecke die Ausrichtescheiben bzw. das Bewegungsgestänge
mit der Maschine in solche Verbindung gebracht, daß sich das Auseinanderbewegen der Ausrichtescheiben selbsttätig
vollzieht und diese bis zur Ankunft des auszurichtenden Fa.sses auf den Tragrollen der
Ausrichtevorrichtung in auseinanderbewegter Stellung gehalten werden. Erst hierauf gibt
die Bewegungsmechanik die Ausrichtescheiben frei, die nun durch Gewichte so weit gegeneinanderbewegt
werden, daß sie das Faß symmetrisch zur Maschine einstellen.
Im folgenden ist wegen des besseren Verständnisses die selbsttätige Maschine zum
Außen- und Innenreinigen der Fässer in ihrer gesamten Einrichtung beschrieben. Es ist aber
hervorzuheben, daß es sich nach vorliegender Erfindung nur um die Einrichtung handelt,
durch die die Ausrichtescheiben der Spundlochsuchevorrichtung für die Aufnahme eines
neuen Fasses bereitgehalten werden.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Aufriß, Fig. 2 einen Grundriß der Maschine.
Das in der Faßwaschmaschine 1 gereinigte, durch eine an sich bekannte, in der Zeichnung
nicht mit dargestellte Aus werfe vorrichtung selbsttätig ausgehobene Faß rollt auf einer
Laufbahn 2 nach den langsam umlaufenden Tragrollen 3 und drückt dabei den zwischen
beiden Tragrollenpaaren befindlichen Haltestift 4 nieder, der durch eine in der Zeichnung
nicht ersichtliche Feder ständig nach oben gedrückt wird. Da aber die ausgeworfenen
Fässer größtenteils in schiefer Lage über die Bahn 2 rollen und deshalb zu befürchten ist,
daß sie in ungünstiger Lage auf den Tragrollen 3 ankommen, ist vor der durch · beide
Rollenpaare gebildeten Lagerstelle eine Vorrichtung angebracht, durch die die etwa schiefliegenden
Fässer in kurzer Zeit in symmetrische Lage eingestellt werden.
Diese Vorrichtung wird in der Hauptsache durch Scheiben 6 gebildet, die auf der Tragrollenachse
29 verschiebbar angeordnet und durch ein Hebelgestänge zu gleichmäßiger Bewegung
verbunden sind. An den Schleifringen 7 greifen Hebel 8 an, die auf den
Achsen 9 befestigt sind. An den vorderen Enden der Hebel 8 greifen Ketten 24 an, die
über Leitrollen 25 führen und mit Gewichten 26 belastet sind, so daß bei freigegebenen
Hebeln 8 die Scheiben 6 auf Veranlassung der Gewichte 26 gegeneinanderbewegt werden, wo-
bei die Gleichmäßigkeit der Bewegung beider Scheiben dadurch bedingt wird, daß sich an
den oberen Enden der Achsen 9 gleichgroße entgegengesetzt gerichtete Kurbeln 11 befinden,
deren Verbindung durch eine Zugstange 10 hergestellt wird. Die Hebel 8 befinden sich
in der eingezeichneten Lage in ihrer äußersten Stellung. Die entgegengesetzte Grenzstellung
ist durch strichpunktierte Linien angedeutet.
Sobald die Teller 6 gegen das in ihrem Bereich befindliche Faß vorgeschwungen sind,
wird im höchsten Falle bei einer Umdrehung des Fasses der Haltestift 4 in das in der Faßmitte
befindliche Spundloch eingesprungen. sein und das Faß stillhalten. Dieses befindet sich
somit in der für die eigentliche Innenreinigung erforderlichen Stellung, so daß es nun von
einer Fördervorrichtung aufgenommen werden kann, die es der Reihe nach über die Vorspül-
und Nachspüldüse bewegt.
Bevor ein anderes Faß an die Stelle des inzwischen abgehobenen Fasses rollt, vollzieht
sich das Auseinanderziehen der Teller 6 durch die beiden langsam umlaufenden Klinken 12,
die an Knaggen 13 der Schienen 14 angreifen und letztere nach außen verschieben. Durch
über Leitrollen 30 geführte Ketten 15 sind die Schienen 14 mit den über die Achsen 9
hinaus verlängerten Schenkeln der Hebel 8 und somit mit den Tellern 6 verbunden. Die
beiden Aushebeklinken 12 halten während des Gleitens ihrer Kreisbogenbegrenzung die Teller 6
so lange auseinander, bis ein neues von der Maschine 1 abgegebenes Faß den Lagerrollen 3
zugerollt ist, worauf sich der bereits geschilderte Vorgang von neuem wiederholt. Vorteilhaft
werden beide Teller 6 hohl ausgebildet, so daß sie über die mit ihnen auf gleicher Welle sitzenden Tragrollen 3 greifen
und auch kleine Fässer sicher erfassen können.
Das für die Spülarbeit in der richtigen Lage
auf den Rollen 3 festgehaltene Faß wird durch Tragschienen 16, die an den auf den Wellen 27
befestigten Kurbeln 17 angelenkt sind, erfaßt, von dem Haltestift 4 abgehoben und im weiteren
Verlauf der Tragschienenbewegung auf den Warmwasserspülapparat 18 niedergesenkt.
Gleichzeitig wird auch das vorher auf letzterem liegende Faß nach dem Kaltspülapparat
bzw. das auf diesem befindliche Gefäß nach der Ablegeschanze 20 befördert, von welcher
es dann selbsttätig dem Ausleuchter zurollt. Die Kurbelwellen 27 drehen sich mit der gleichen
Geschwindigkeit wie die Wellen 28 und werden durch Schnecken 33 und Schneckenräder
34 angetrieben. Die Faßauflegekreuze 21 am warmen und kalten Spülapparat sind durch
Gestänge 22 mit den betreffenden Ventilen 23 verbunden, so daß deren öffnung beim Auflegen
der Fässer selbsttätig erfolgt. Das selbsttätige Schließen kann beim Abheben der Fässer
mittels Gewichte oder Federn erfolgen. Die Spritzköpfe beider Spülapparate werden durch
Schnecken 31 und Schneckenräder 32 in Umdrehung versetzt.
Die Schnecken zum Antrieb der Spritzköpfe sitzen mit den Schnecken 33 auf der Welle 35.
Natürlich läßt sich die Einrichtung auch so treffen, daß an Stelle eines der Wasserspülapparate
eine Dampfdüse gesetzt wird oder auch noch die Einschaltung einer solchen besonders
geschieht.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Vorrichtung zum Außen- und Innenreinigen von Fässern, bestehend in einer zwischen der Außenwaschmaschine und der Innenspülvorrichtung angeordneten Ausrichtevorrichtung mit zu gleicher Bewegung ■ verbundenen Scheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (6) zum Ausrichten des nach den Tragrollen (3) geleiteten Fasses durch Gewichte (26) gegeneinanderbewegt werden und mittels eines Hebelgestänges (9, 10, 11) verbunden sind, sowie durch Aushebeklinken (12) geöffnet und bis zur Ankunft des nächsten Fasses in Offenstellung gehalten werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruCkereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201314C true DE201314C (de) |
Family
ID=463879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201314D Active DE201314C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201314C (de) |
-
0
- DE DENDAT201314D patent/DE201314C/de active Active
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