DE2013178A1 - Aerosolbehälter mit einer durch eine, gegebenenfalls ein Ventil enthaltende Kappe verschließbaren öffnung - Google Patents

Aerosolbehälter mit einer durch eine, gegebenenfalls ein Ventil enthaltende Kappe verschließbaren öffnung

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DE2013178A1
DE2013178A1 DE19702013178 DE2013178A DE2013178A1 DE 2013178 A1 DE2013178 A1 DE 2013178A1 DE 19702013178 DE19702013178 DE 19702013178 DE 2013178 A DE2013178 A DE 2013178A DE 2013178 A1 DE2013178 A1 DE 2013178A1
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Samuel Benjamin Los Angeles; Mason Jimmie L. El Monte; Calif. Prussin (V.St.A.)
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Description

PATENTANWÄLTE
, W, Schalk. · dipl.-ing. P. Wirth ■ dipl.-inc.G. Dannenberg DR.V, Schmied-KowARziκ · dr. P. Weinhold · dr. d. Gudel
6 FRANKFURT AM MAIN
CR. ESCHENHEIMER STRASSE 39
Da/i s
18, März 1970
Dart Industries Inc0, 8480. Beverly Boulevard Los Angeles, California 90054, USA i|
Aerosolbehälter mit einer durch eine, gegebenenfalls ein Ventil enthaltende Kappe verschließbaren Öffnung
Die Erfindung "betrifft einen Aerosolbehälter mit einer durch eine, gegebenenfalls ein Ventil enthaltende Kappe verschließe baren Öffnung»
Pur die verschiedensten Aerosolbehälter sind Ventile der verschiedensten Bauarten in Verbindung mit den Oberteilen solcher Behälter verwendet worden. Solche Ventile wurden an den Oberteilen der Behälter durch Kappen befestigt, die umgebördelt oder in anderer Weise gegenüber den Oberteilen der Behälter zu einem Zeitpunkt befestigt werden mußten, wenn die Behälter bereits mit Aerosolsubstanzen gefüllt waren. Viele solche Kappenbauarten nach dem Stande der Technik weisen einen komplizierten geometrischen Aufbau auf, der schwierig und kostspielig herzustellen ist,und der außerdem zu erhebliohen Schwierigkeiten beim Julien und Versiegeln der Aerosolbehälter im Verlauf der reihenweisen Abfüllung
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verschiedener Aerosolsubstanzen in den "betreffenden Behältern ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kappe für die öffnung eines Aerosolbehälter derart auszubilden, daß das Verschließen des Behälters ebenso wie die Montage eines Aerosol-Abgabeventils am Oberteil eines solchen Aerosolbehälters wesentlich vereinfacht wird,und den Püllvorgang erleichtert.
Zu diesem Zweck kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß das Oberteil im Bereich der Öffnung mit einer zum Inneren des Behälters hin gerichteten Kante versehen ist, und daß an einer Kappe eine entgegengesetzt wie die Kante am Oberteil des Behälters gerichtete Kante -»-on geringfügig größerem Durchmesser als der/üxfnung vorgesehen und durch/in Eingriff mit der Kante am Oberteil bringbar ist, wobei die Kante der Kappe radial elastisch verformbar und damit die Kappe durch Einschnappen in der Öffnung verriegelbar ist, und wobei die Kanten am Oberteil des Behälters und an der Kappe in Bezug auf den Innendruck im Aerosolbehälter druokfest gegeneinander zur Anlage bringbar sind. Die Kappe kann ein Aerosolventil lagern oder vorzugsweise selbst als Teil eines solchen Ventils, beispielsweise als Ventilgehäuse,ausgebildet sein.
Eine Ausführungsform der Erfindung,bei der die Kappe zum Lagern eines Aerosol-Abgabeventils ausgebildet ist, kennzeiohnet sich dadurch, daß in der Kappe eine Öffnung vorgesehen und mit einer dritten, vom Behälter her gesehen naoh außen gerichteten Kante versehen iatj daß an einem Aerosol-Abgabeventil eine vierte, zu der dritten Kante entgegengesetzt gerlohtete Kante vorgesehen iet, die durch Druck in Eingriff mit der dritten Kante bringbar ist,und daß mindestens eine dieser beiden Kanten radial elastisch verformbar und damit duroh Einschnappen eine Verriegelung dee Ventilgehäuses in der öffnung der Kappe erreiohbar iat.
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- 5 - ■'■-.■ .
Die.Erfindung schafft somit eine neuartige, durch einfaches Eindrücken in die Behälteröffnung einschnappbare Kappenart, mittels deren ein Aerosol-Abgabeventil durch einfaches Einpressen in da3 Oberteil des Behälters vor dessen Beschickung oder zur Zeit des Abfüllvorgangs am Behälter angebracht werden kann ο Hierfür sieht die Erfindung Einschnappkanten zur Befestigung einer Kappe am Behälter und gleichfalls eine Einschnappbefestigung eines Ventilkörpers oder -gehäuses in der Kappe vor, wobei zur Befestigung jeweils nur ein axiales Zusammendrücken der !Teile und keinerlei genaue geometrische Abmessung oder Umbördelung oder sonstige Bearbeitung erforderlich ist* Die Erfindung schafft somit eine erhebliche Verein- ™ fachung, welche dem gesamten Abfüllvorgang und Verschließen von Aerosolbehältern zugute kommt und zugleich Λ1& Montage der Abgabeventile umfaßt» In weiterer Ausbildung der Erfindung sieht diese auch derartige Einschnappkanten für das Anbringen von Kappen vor, die faltbare Behälter tragen zusammen mit einer Einschnappbefestigung für ein Abgabeventil, das mit dem Inneren des zusammenlegbaren Behälters oder Beutels und auch mit dem Inneren des den Beutel umgebenden Hauptbehälters in Verbindung steht» Dabei kann die Anbringung der Kappe und/oder des Ventils vor oder nach bestimmten Arbeitsgängen erfolgen, die zum Einbringen von Substanzen oder Treibmitteln in die Behälter erforderlich sind. Jj
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß nach der Erfindung hergestellte Kappe und/oder Ventile aus relativ steifem elastischem Kunststoff herstellbar sind, der für das Einschnappen auch in einen metallischen Behälter besonders geeignet und wirtschaftlich zu verarbeiten ist· Weiter ist nach einer Ausführungsform der Erfindung ein Einschnappverschluß in Verbindung mit metallischen Aeroso.lbehältern vorgesehen, die eine korrosionsbeständige Auskleidung haben, wobei auch Kappe und Ventil korrosionsbeständig ausgebildet bzw. umkleidet sind.
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Weiter sieht die Erfindung in Verbindung mit der elastischen Einschnappbefestigung eine neuartige !compressible Abdichtung vor, mittels deren Kappen und/oder Ventile infolge der Einsohnappwirkung der Kanten abdichtend am Oberteil des Aerosolbehälters befestigt werden können«
Auch können in vorteilhafter Weise die Einschnappkanten für die Befestigung der Kappen oder Ventile derart elastisch
gegeneinander anliegend ausgebildet werdenf daß sie entgegen dem Druck im Behälter eine zuverlässige Abdichtung zwischen der Kappe und/oder dem Ventil gegenüber dem Aerosolbehälter bilden.
Insbesondere ergibt sich für Aerosolbehälter mit verschiedenen Substanzen, die in einem äußeren Behälter nooh einen inneren, zusammenlegbaren Behälter oder Beutel enthalten, der Vorteil, daß mittels einer Kappe nach der Erfindungen die ein Ventil nach der Erfindung jeweils durch einfaches Einschnappen einsetzbar ist, der innere und äußere Behälter nacheinander gefüllt und danach das Aerosol-Treibmittel beispielsweiee in
den äußeren Behälter eingebracht werden kann.
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201317a
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispiels· weise näher besehrieben, und zwar zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht einea Aerosolbehälters mit einer ein Ventil enthaltenden Kappe nach, der Erfindung;
Pig. 2 vergrößert einen Teilsohnitt nach der linie 2-2 der Pig. 1 j
Pig. 3 weiter vergrößert einen Seil der Pig, 2j ,
Pig· 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Pige 2j Pig· 5 einen. Schnitt nach der Linie 5-5 der Pig. 2;
Pig. 6 einen der Pig* 2 entsprechenden Querschnitt, jedoch für eine abgewandelte Ausführungsformj
Pig. 7 vergrößert einen Teil der Pig· 6j
Pig. 8 einen den Pig. 2 undo ähnlichen Schnitt durch. eine weitere Ausführungsformj
Pig. 9 einen Teil der Pig. 8 vergrößert;
Pig.10 vergrößert einen Teil der Pig. 8, weloher die für die Schnappwirkung und Abdichtung maßgebenden Teile zeigtj '
Pig.11 teilweise im Sohnitt und abgebrochen einen Aerosolbehälter zur Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der am Behälter angebrachten und mit iinem Ventil versehenen Kappe gemäß der Erfindung $
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- 6 Fig. 12 vergrößert einen Teilschnitt nach der Linie
12-12 der Fig· 11, welcher das Hehrfach-Aerosolventil in geschlossener Stellung zeigt;
Fig. 13 einen der Fig. 12 entsprechenden Teilschnitt,
wobei jedoch das Ventil in der Hückfüllstellung gezeigt ist, derart, daß nur der Weg durch eins der Ventilgebilde für den Durchfluß offen und die Rückfüllung des äußeren Behälters mit Aerosoltreibmittel ermöglicht ist; und
Fig. 14 einen Teilschnitt nach der linie 14-14 der
ψ Fig. 12 ο
Die hier verwendeten Ausdrücke "einschnappen" oder "Einsclmapp-" beziehen sich auf jede Art einer Kappe oder einer Ventilkonstruktion, die so ausgebildet ist, daß sie an der öffnung eines Aerosolbehälters durch einfaches Bindrücken in die öffnung angebracht werden kann, wobei elastisch nachgebende Ränder, Kanten od. dgl. an der Kappe oder dem Ventil durch Schnappwirkung mit Kanten od. dgl. an der Öffnung des Behälters in Eingriff treten können.
Weiter ist der hier verwendete Ausdruck "Kappe" sowohl als einzelne Kappe als auch als Kombination einer Kappe mit einem Ventil oder als unmittelbar in die Öffnung eines Aerosolbehälter eindrückbare bzw· einschnappbare Ventilkonstruktion zu verstehen.
Gemäß Fig. 1 weist ein hohler Aerosolbehälter 20 ein im wesentlichen starres Oberteil 22 auf. Dieses, in Fig. 2 gezeigte Oberteil, ist mit einer an der inneren und normalerweise unteren Seite des Oberteils 22 anliegenden Auskleidung 24 versehen. Diese Auskleidung 24 ist vorzugsweise niohtkorrodierend au« Kunststoff od. dgl. hergestellt und
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erstreckt sich überdas gesamte Innere des hohlen Behälters 2Oo Die Auskleidung 24 ist daher in der-Lage, korrodierendes ..._. , , eine Körrosion des Behälters 20 und
seines Oberteils 22 zu verhindern, die beispielsweise aus Stahl oder anderem Metall bestehen können«
Das Oberteil 22 ist mit einem kurzen, aufwärts gerichteten* hohlen zylindrischen Hals 25 versehen, -in welchen ein Halsteil 28 der Auskleidung 24- übereinstimmend paßt ο Die Auskleidung 24-. weist eine innenliegende Kante 30 auf, die mit dem normalerweise äußeren Ende des zylindrischen Halses 6 in Anlage verbunden ist«,
Der Halsteil der Auskleidung 24 weist eine umlaufende äußere Kante 34 auf, die mit einer kompressiblen Ringdichtung 36in Eingriff steht, welche sich in einer ringförmigen Manschette 38 einer Kappe 40 für den Behälter 20 befindet. Die Ringdichtung 36 übergreift mit einem, im Querschnitt im wesentlichen TJ~förmigen Teil den äußeren Rand 34 des Halsteils 28 der Auskleidung 24*
Die Manschette 38 der Kappe 40 umgibt eine ihr angepaßte Manschette 42 der Ringdichtung 36, die sich ihrerseits um den Hals 26 des Behälter-Oberteils-22 legt» Die Kappe 40 weist einen hohlen zylindrischen Teil 44 auf, der sich durch die Bohrung 46 des Halsteils 28 der Auskleidung 24 erstreckt. Die Bohrung 46 der Auskleidung 24 endet in einer einwärts gerichteten Kante 48, die mit einer entgegengesetzt bzw· auswärts gerichteten elastischen, biegbaren Einsohnapp-Kante 50 des zylindrischen Teils 44 der Kappe 40 (Fig· 3) in Eingriff steht.
Der zylindrische Teil 44 der Kappe 40 ist an seinem inneren Ende, wie Fig. 2 zeigt, mit einem nach außen kegelstumpfförmigen Teil 52 versehen, dessen äußerer Enddurchmesser
0 0 Θ 8 A 1 / 1 2 0 d
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kleiner als der Durchmesser der Bohrung 46 im Halsteil 28 der Auskleidung 24 ist, so daß der zylindrische Teil 44 in die Bohrung 46 eingedrückt werden kann, wobei eine leichte elastische Verformung des Kantenteils 50 seinen Durchgang durch die Bohrung 46 und ein radial auswärts gerichtetes Einschnappen gegenüber der Kante 48 der Auskleidung 24 am inneren Ende der Bohrung 46 ermöglicht. Wie Figo 3 zeigt, ist die Kante 48 dea Halsteils 28 der Auskleidung am Ende der Bohrung 46 gegen das Innere des Behälters 20 gerichtet, und die elastisch verformbare Kante 50 des zylindrischen Teils der Kappe 40 ist entgegengesetzt zu der Kante 48 der Auskleidung 24 gerichtete Die Kante 48 ist daher zur Außenseite des Behälters hin gerichtet oder zum offenen Ende bzwe der Außenkante 34 des Halsteils 28 der Auskleidung 24ο
In einer im zylindrischen Teil 44 der Kappe vorgesehenen Bohrung 54 ist der Ventilkörper 56 eines Aerosolventils angeordnet. Der Ventilkörper 56 weist eine zum Inneren des Behälters hin gerichtete Kante 58 auf, die mit einer auswärts gerichteten Einschnapp-Kante 60 der Kappe 40 in Eingriff steht (Pig. 3). Die Kanten 58 und 60 sind radial elastisch verformbar, und diese Eigenschaft ist für das Material, aus dem die Teile bestehen, charakteristisch; als Material wird fjk vorzugsweise relativ steifer, elastisch veiformbarer Kunststoff od. dgl. verwendet·
Der zylindrische Teil 44 der Kappe iat an seiner Innenseite gleichfalls mit einem kegelstumpfförmigen Teil 62 versehen, der sich von der Endkante 64 dieses Teils zu der elastischen Kante 60 hin erstreckt· Dieeer kegeletumpfförmige Teil 62 gestattet es, den Ventilkörper 56 im Preßsitz bzw. durch Einschnappen in die Bohrung 54 des zylindrischen Teile 44 der Kappe 40 einzusetzen. Somit kann der Ventilkörper 56 durch Einstöpseln oder Einschnappen in die Kappe 40 eingesetzt werden, vor deren Anbringung in der Bohrung 46 der Auskleidung 24, wie oben beschrieben wurde. Die elastische und
'radial nachgiebige Schnappwirkung der Kanten 58 und 60 hält den Ventilkörper 56 sicher in dem zylindrischen Halsteil 44 der Kappe 40 und hält dabei eine normalerweise obenliegende Kante 66 des Ventilkörpers 56 in Eingriff mit einer elastischen Dichtung 68, so daß letztere unter leichtem Druck gegen eine Innenwand 70 der Kappe 40 gehalten wird» wie sich, am besten aus Figo 2 der Zeichnung ergibt.
Die Dichtung 68 liegt konzentrisch zu einer zentralen Öffnung 72 der Kappe 40, In einer zentralen Öffnung 74 der Dichtung 68 befindet sich eine hohle Abgabedüse 76 eines Aerosolventils 78β Die Düse 76 ist gleitbar in der Öffnung 72 der Kappe 40 gelagert (Figo 2)«
Ein Ventilkegel 80 des Ventils kann mit der Dichtung 68 gegenüber der Innenwand 70 der Kappe 40 zum Sperren der Abgabe aus dem Ventil in Eingriff kommen, wobei der Ventilkegel 80 normalerweise durch eine leder 82 fest gegen die Dichtung 68 gedrückt wird· Figo 2 zeigt die Feder 82 leicht zusammengedrückt und das Ventil in der Offenstellunge In der Schließstellung des Ventils läge der Ventilkegel 80 des Ventils 78 fest und die Dichtung 68 zusammendrüokend gegen diese an, um sie abdichtend gegen die Innenwand 70 der Kappe 40 zu drüoken.
Weitere Einzelheiten des Ventils 78 sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung«
Somit ist ersichtlich, daß das das Ventil 78 enthaltende öehäuse 56 in den zylindrischen Teil 44 der Kappe 40. eingedrückt bzw· eingesohnappt werden kann, und daß der zylindrisehe Teil 44 der Kappe 40 - wie beschrieben -». in das Oberteil 22 dea Behälters 20 eingedrückt werden kann· Bei dieser Anordnung sind die Kapp· und das Ventilgehäuse sicher gegen den Druck dta Behälterinhalte gehalten.!, der die Tendenz hat, die
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Kappe und das Ventilgehäuse aus dem Behälter 20 herauszudrücken» Die elastischen Kanten 48 und 50 halten die Dichtung 36 zusammengedrückt, und diese Ausbildung erleichtert offensichtlich das Füllen des Behälters 20 und das Aufsetzen der Kappe und des Ventils durch axiales- Eindrücken des kegelstumpf förmigen !Teils 52 am zylindrischen Teil 44· der Kappe in die Bohrung 46, wie oben beschrieben, bis die Kanten 48 und 50 elastisch einschnappen·
Bei der abgewandelten Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 6 und 7 ist die Kappe 40 und das Ventilgehäuse 56 praktisch übereinstimmend mit dem ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet. Unterschiede der Ausführungsform nach Pig· 6 und 7 liegen jedoch in Dimensionsunterschieden der kegelstumpffö'rmigen Fläche 52 des zylindrischen Teils 44 der Kappe 40, Gemäß Fig. 6 und 7 kommt nämlich die auswärts gerichtete Kante 50 des zylindrischen Teils 44 der Kappe 40 mit einer einwärts gerichteten Kante 86 in Eingriff, die sich an einem abwärts gerichteten Flansch 90 eines im wesentlichen starren Oberteils 23 befindet, welches im Prinzip dem Oberteil 22 entspricht, jedoch nur aus Metall ohne Auskleidung ausgebildet ist. Das Oberteil 23 endet daher in der Kante 82. Die Kante 86 umgibt eine öffnung 88, in weloher sioh der zylindrische Teil 44 der Kappe 40 befindet. Das Oberteil 23 umgibt die Öffnung 88 mit dem einwärts und abwärts gebogenen ringförmigen Flansch 90, der einstückig mit dem Oberteil 23 ausgebildet ist und in dtr Kante 86 endet (Fig« 7)· Wie ersichtlich, sind diese Abänderungen der in Eingriff tretenden Kanten die wesentlichen Unterschiede der Ausführung naoh Fig. 6 und 7 gegenüber der naoh Fig· 1 und 2, Es sind daher lediglich dimensionsmäßige Änderungen des konischen Teils am zylindrischen Teil 44 der Kappe 40 und der einwärts geriohteten Kante 86 erforderlioh, welche der naoh innen geriohteten Kante 48 der Auskleidung 24 gemäß Fig. 2 entspricht, Da das Oberteil .?> des Behälters mit keiner Auekleidung reraehen ist, Vtldet der einwärts gebogene^ in der Kante 86 ■
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endende Hansen 90 eine zum Inneren des Behälter-Oberteils gerichtete Kante, Die Art der Verbindung des Ventilgehäuses 56 mit der Kappe 40 ist praktisch die gleiche, wie in 3?igo und 3 gezeigte
Bei der weiteren Ausführungsform gemäß Fig. 8 ist ein verhältnismäßig starres Oberteil 92 eines Behälters mit einem ringförmigen, umgebördelten Teil 94, .ähnlich dem umgebogenen !!!,eil 90 der !Figo 7» versehen« Dieser umgebördelte Teil 94 bildet eine nach innen, also zum Inneren des Oberteils 92 hin gerichtete Kante 96° Diese Kante 96 ist in Fig«, 10 vergrößert gezeigt, und daß abgewandelte Ventilgehäuse 98 ist hier mit einer Einschnapp-Kante 100, der Kante 96 gegenüberliegend, ausgebildet. Die Kante 100 ist fest bzw0 einstückig mit dem Ventilgehäuse aus elastisch biegsamem Material ausgebildet und liegt nahe einem kegelförmigen Teil 1 02,das ringförmig verläuft und das Einsetzen des Ventilgehäuses 98 in eine von dem Timgebördelten Teil 94 umgebene Öffnung 104 erleichterte
Das Ventilgehäuse 98 ist im Aufbau dem Ventilgehäuse 56 ähnlich. Das normalerweise obenliegende Ende des Ventilgehäuses 98 ist jedoch mit einem Ringflansch 106 und darüber > einem metallischen Halter 108 versehen, der mit einem einwärts gebogenen Randteil 110 einen Schulterteil 112 (Pig· 8.) des Hans ehe s 106 hintergreif to Der Halter 108 klemmt die Dichtung 68 am Ventilgehäuse 98 fest. Somit kann ein Ventilgehäuse der in;$ige 8 gezeigten Art unmittelbar in eine öffnung am Oberteil eines Behälters eingedrückt oder eingeschnappt werden, ohne Verwendung einer besonderen Kappe, wie die Kappe 40 der Ausführungsformen nach fig« I, 2, 3, 6 lind 7·
Im "Rahmen der vorliegenden Erfindung dient das Ventilgehäuse 98 statt einer Kappe 40 selbst als Kappe für das Oberteil eines Behälters und hat somit eine doppelte Funktion, nämlich
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die einer Kappe und die eines !Teils oder des ganzen VentilgeMuses ο Der metallische Halter 108 übernimmt eine Funktion der Kappe 40, indem er an dem normalerweise obenliegenden Ende des Ventilgehäuses 98 befestigt ist und die Dichtung in richtiger lage für den Eingriff des Ventilkegels 80 hält, wie weiter oben anhand der Figo 2 beschrieben wurde.
Wie Figo 9 zeigt, ist ein Dichtungsring 114 aus weichem Kunststoff nahe der Eins-chnappkante 100 des Ventilgehäuses 98 (Fig. 8) vorgesehen· Dieser Dichtungsring 114 wird gemäß Fig. 1 0 von dem umgebördelten Teil 94 des Behälter-Oberteils 92, der die öffnung 104 umgibt, erfaßt. Daher wird der Dichtungsring 114 zusammengedrückt, wenn die elastisch nachgebende Kante 100 über die Endkante 96 des umgebördelten Teils hinaus gedrückt wird und radial nach außen in Eingriff mit der Kante 96 schnappt. Auf diese Weise wird eine zuverlässige Abdichtung zwischen dem Ventilgehäuse 98 und der Öffnung 104 im umgebördelten Teil 94 des Oberteils 92 erzielt.
Die Anbringung des Ventils bzw. Ventilgehäuses 98 erfolgt duroh einfaches Einzwängen baw· Eindrücken des Gehäuse· 98 in die öffnung 104 am Oberteil 92 in Riohtung des Pfeiles A der Fig# 8, Dieser Vorgang wird durch den konisohen Teil 102 erleichtert, der sich einfach in die öffnung 104 einführen läßt. Wird das Ventilgehäuse 98 in die öffnung 104 gepreßt, so gibt die auswärts gerichtete Kante 100 elastisch naoh, bis sie an der Kante 96 dee umgebördelten Teile 94 rorbei ist, worauf sie wieder elastisoh radial naoh außen vorspringt und mit der Kante 96 eine Verriegelung bildet, welche das Ventilgehäuse 98 in der Öffnung 104 des Behälter-Oberteils 92 festlegt· In dieser Stellung legt sich eine leicht vorspringende Schulter 116 des Ventilgehäuseβ gegen die äußere Kante 118 des umgebördelten feile 94 und verhindert daduroh ein weiteres Eindringen des Gehäuses 98, als
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für den Eingriff der Kanten 100 und 96 (Figo TO) erforderlich is te Die einfache Art des Eindrüokens eines Ventilgehäuses 98 in die Öffnung 104 erleichtert die Anbringung von Ventilen an Aerosolbehältern außerordentlich und verbilligt den Vorgang des Verschließens solcher Behälterβ
Die in ligo 2 gezeigte Ausführungsform ist einschließlich der Kappe 40, die auoh in figc 6 gezeigt ist, vollständig aus Kunststoff hergestellt, wodurch die Materialkosten gering gehalten werden können, und die Anbringung der Kappe 40 ebenso wie die des Ventilgehäuses 98 erfolgt im wesentlichen in der gleichen Weise, weil das Versehließen des Behälters durch axiales Bindrücken der Kappe oder des Ventilgehäuses in eine öffnung der Kappe erfolgt 9 bis die Einschnappwirkung elastisch nachgebender Kanten, wie beschrieben, stattfindete
Bei der weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß S1Ig0 11 - 14 ist ein hohler Aerosolbehälter 120 mit einem, im wesentlichen starren Oberteil 122 versehen, das den oben beschriebenen Oberteilen 22 und 23 ähnlich ist«
Gemäß fig. 12 weist das Oberteil 122 einen ringförmig umgebördelten Teil 124» ähnlich dem umgebördelten Teil 90 und 94 der Eigo 7 bzw. 10, auf. Der umgebördelte Teil 124 umgibt eine öffnung 126 des Oberteils 122, und eine Dichtung 128 liegt· am äußeren Ende des umgebördelten Teils-124 an. Die Dichtung 128 ist der vorher beschriebenen Dichtung 36 des ersten Auaführungsbeispiels ähnliohe Die Dichtung 128 versiegelt den Übergang zwischen dem Oberteil 122 und einer Kappe 130, die der Kappe 40 ähnlich ist, Jedooh einige9 naoJistehend beaojiriebenif,Abweichungen aufweist. Der umgebördelie Till 124 hat ©ine naok innen gerieh-öete Kante 132, WaLnLiQh den vorher fee getriebenen Kanten 90 und 96 der Eig* 7 bzw» 10.
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In Eingriff mit der Kante 132 steht eine elastisch verformbar Einsohnapp-Kante 134» die fest bzw. einstückig mit einem hohlen zylindrischen Teil 136 der Kappe 130 verbunden ist· Die elastische Kante 134 kann in die Öffnung 126 in ähnlicher Weise eingedrückt werden wie die Kante 100 der Fig. 10. Die Kante 134 ergibt aufgrund ihrer Elastizität eine Einschnappwirkung, wenn sie bei der Einwärtsbewegung in Riohtung des Pfeiles B an der Kante 132 vorbeistreicht (Mg. 12). Somit läßt sich die Kappe 130 in die Öffnung 126 des Behälter-Oberteils 122 einzwängen, bzwe einpressen, wobei die elastische Kante 134 unter Sohnappwirkung die Kante 132 hintergreift und dadurch die Dichtung 128 zusammendrückt und die Kappe 130 am Oberteil 122 des Behälters festhält.
In einer Bohrung 138 des hohlen zylindrischen Teils 136 der Kappe 130 ist ein Ventil bzw* ein Ventilgehäuse HO angeordnet. Das Ventilgehäuse 140 ist ein hohler zylindrischer Körper mit einer auswärts gerichteten Kante 142, an der eine einwärts'gerichtete Kante 144 der Kappe 130 angreift·
Die einwärts gerichtete Kante 144 liegt zum Inneren des Behälters 120 hin und die auswärts geriohtete Kante 142 ist in entgegengesetzte Richtung ausgerichtet·
Diese Kanten 142 und 144 sind elastisch verformbar, so daß das Ventilgehäuse HO in die Bohrung 138 der Kappe 130 eingedrüokt werden kann, bis durch Sohnappwirkung der Kante 144 diese in Eingriff mit der Kante 142 tritt.
Die Kante 144 karir xadial naoh außen gebogen einen Innendurchmesser, etwa gleich dem der Bohrung 138, einnehmen und sohnappt, wenn *ie Kante 142 vorbeietreioht, radial einwärta/ffiSt de? Kante 142 am Umfang dea Ventilgehaueea 140.
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Bei Eingriff der Kanten 142 und 144 gemäß >ige 12 wird eine Dichtung 146 zwischen dem Ende der Kappe 130 und einer vom normalerweise obenliegenden Ende des Ventilgehäuses 140 sich radial nach außen erstreckenden Schulter 148 zusammengedrückt gehalten»
Der zylindrische Teil 156 der Kappe 130 weist einen zylindrischen Endabschnitt 150 auf, der mit einer Halterung 152 für einen im wesentlichen zylindrischen "biegsamen und zusammenlegbaren Behälter oder Beutel 154 versehen ist«, Der Beutel 154 bildet' einen inneren Behälter und ist zum Zusammenwirken mit dem Behälter 120 und-darin enthaltenen Medien zur zwei-phasigen Abgabe von Substanzen durch das Ventil "bzw« Ventilgehäuse 140 bestimmt, wie nachstehend beschrieben istP
Der Behälter 120 ist zur Aufnahme einer strömungsfähigen Substanz bestimmt, während der zusammenlegbare Beutel 154 der Aufnahme einer anderen Substanz dient, wobei "beide Substanzen gleichzeitig zum Reagieren abgegeben werden können, um ein Endprodukt zu ergeben, das durch die hohle Düse 156 des Ventils im Ventilgehäuse 140 abgegeben werden kann· - ■
Der Behälter 120 ist zur Aufnähme einer Substanz und eines Aeroeöltreibmittels geeignet, das im Behälter 120 einen Druck erzeugt, welcher aufden Behälter 154 drückt und dadurch ein in letzterem enthaltenes strömendes Medium zum Austreiben durch das Ventil im Gehäuse 140 unter Druck setzt·
Die als Mehrfachventil bzw. als Ventil für zweifache Abgabe in Fig· 12 gezeigte Ventilkonstruktion in dem Ventilgehäuse 140» stimmt im.wesentlichen mit dem Aerosol-Abgabeventil
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der schwebenden Patentanmeldung P 19 06 681.0-12 "Ventil für die Abgabe ..» " vom 11. Februar 1969 übereine
Diese Ventilkonstruktion enthält Einrichtungen zum Kippen der Düse 156 zur normalen Betätigung eines Ventilkegels relativ zu einem biegsamen membranartigen Ventilelement 160, so daß Strömungen längs- seiner beiden Seiten,sowohl von dem Behälter 120 aus als auch von dem Beutel 154 aus, stattfinden können.
Die Abgabe aus dem Behälter 120 und aus dem Beutel 154 erfolgt normalerweise, wenn der Behälter 120 sich in umgekehrter Stellung mit.nach unten gerichteter Düse 156 befindete In dieser Stellung erfolgt eine Strömung aus dem Inneren des Behälters 120 einwärts durch eine Bohrung 162 in den zylindrischen Teil 136 der Kappe 130 und in eine Ringnut 164 im Inneren des Ventilgehäuses 140 und von dort in einen Ringraum 166, der mit einer Seite des flexiblen Elements 160 in Verbindung steht.
Die Strömung aus dem Beutel 154 geht durch eine Bohrung 168 am Ende des Ventilgehäuses 140, dann aufwärts um den Ventilkegel 158 sowie an der den Ringraum 166 gegenüberliegenden Seite des flexiblen Elements 160 vorbei, und die Strömungen bzw. Medien treten durch die Düse 156 in der in der genannten Anmeldung beschriebenen Weise au*·
Das Ventil nach der Erfindung weist einen konischen Ventilteil 170 auf, dem ein Ventilsitz in Gestalt einer schmalen ringförmigen Kante 172 am inneren Ende der Bohrung 168 zugeordnet ist, so daß eine Rüokfüllung duroh das Ventil zur Beschickung des Behälters 120 mit AerosoL-Treibmittel
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ermöglicht wird. Diese Ventilstellung ist in Iigo 13 gezeigt, wo der konische Seil 1170 des Ventils an der Ringkante 172 anliegt und wo eine Strömung aus dem Beutel 154 durch, das Ventil verhindert wird, wenn der Behälter 120 mit Aerosoltreibmittel aufgeladen wird0 Wenn, wie in Jig« 13 gezeigt, der kegelige Teil 170 den Ventilsitz 172 einnimmt, ist der Ventilkegel 158 von dem flexiblen Ventilelement 160 abgehoben, so daß eine Rückfüllung bzw«, eine Beschickung des Behälters 120 mit Aerosoltreibmittel durch die Bohrung 174 der Düse 156 ermöglicht wird und weiter über mit der Bohrung 174 in Verbindung stehende Bohrungen 173 zu Kanälen 178 in dem Betätigungsglied 180 für den Ventilkegel 158* Weiter geht die Strömung,wie durch Pfeile in Figo 13 angedeutet ist, an der oberen Seite des flexiblen Elements 160 vorbei und durch den Ringraum 166, die Ringnut 164 und die Bohrung 134 nach am Ben in das Innere des Behälters 120,
Die vorgeschriebene Ventilbauart ist für serienweises lullen, Abkapseln und Beschicken von zwei-phasen-Aerosolabgabesystemen bestimmt und geeignet· Zunächst wird der Behälter 120 über seine Öffnung 126 mit einer Substanz beschickt, dann die Kappe 130 bis zum elastischen Einschnappen der Kante 134 mit der Kante 132 an der Kappe 122 in die Öffnung 126 des Behälters hineingedrückt* Während des Einsetzens der Kappe 130 hängt der Beutel 154 am zylindrischen Teil 136 der Kappe 130 und wird, von dieser getragen, in den Behälter 120 eingesetzt, der in diesem Stadium des Zusammenbaus bereits eine flüssige Substanz enthält. Der Beutel 154 wird dann Über die Bohrung 138 der Kappe 130 mit einer anderen !Flüssigkeit gefüllt, Dann wird das Ventilgehäuse 140 mit allen darin enthaltenen Ventilelementen, wie oben beschrieben, in die Bohrung 138 der Kappe 130 eingedrückt, Mi die elastieoh verformbare Kante 144 mit der Kante 142 des Ventilgehäuse» 140 eineohnapptnd in Singriff kommt» In dieser Stellung dichtet die Dichtung 146 a» Ende der Kappe 130 -ab, und das System ist für df» EüekfilllVorgang baw* das
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- 18 Beschicken des Behälters 120 mit Treibmittel "bereit.
Bei diesem Vorgang wird die Düse 156 in Richtung des Pfeiles B nach innen gedrückt, bis sie das Betätigungsglied 180 und den Ventilkegel 158 in die in Hg. 13 gezeigte Stellung bewegt hat, wo der konische Ventilteil 170 dem Ventilsitz 172 abdichtend aufliegt, so daß Treibmittel durch die Düse 156 in das Innere des Behälters 120, wie vorher beschrieben, eingeführt werden kann.
Naohdem solchermaßen Treibmittel unter Druck in den Behälter 120 gefüllt wurde, wird die Düse 156 losgelassen und die Rückholfeder 174 (Fig. 12) drückt den Ventilkegel 158 gegen das elastische, membranartige Ventilelement 160»
Aus den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung ist ersichtlich, daß das axiale Einzwängen oder Eindrücken der Kappe und des Ventilgehäuses in den Oberteil des Behälters durch das Einschnappen der beschriebenen, elastisch verformbaren Kanten wesentlioh vereinfacht wird, und daß weiter die Kombination einer Einschnapp- Kappe bzw. eines Einschnapp-Ventilgehäuses mit der für Rüokfüllung geeigneten Ventilbauart nach Fig* 12, die Serienproduktion gefüllter Aerosolbehälter mit mehreren Substanzen bzw, Phasen gleichfalls wesentlioh vereinfacht, wie diese bei- spielsweise zum Erzeugen von warmem Rasierschaum oder anderen Erzeugnissen verwendet werden können, welche eine Reaktion von zwei Substanzen oder das Mischen zweier Substanzen während ihrer Abgabe duroh ein gemeinsames Mehrfaohventil erfordern.
Alle gezeigten Ausiührungsformen einsohließlioh der Kappen und Ventilkörpex baw. -gehäuse sind au» Kunststoff naoh wirteohaftlio*> η, große Stückzahlen ermöglichendenVerfahren
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herstellbar, und die Art des Zusammenbaus und der Beschickung eines Behälters und Abgabesystems, wie es in I1Igβ 11» 12 und 13 gezeigt ist, läßt sich leicht mit Eins ehnappkappen und linschnappventilen durchführen, die elastisch -verformbare Kanten zum automatischen Einschnappen "bei axialem Druck während des Einsetzens in einen Aerosolbehälter aufweisen,,. ■
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Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    Aerosolbehälter mit einer zu verschließenden Öffnung in einem im wesentlichen starren Oberteil, dadurch gekennzeichnet, daß das Ober-teil (22) im Bereich der Öffnung (46) mit einer zum Inneren des Behälters hin gerichteten Kante (48) versehen ist, und daß an einer Kappe (40) eine entgegengesetzt wie die Kante (48) am Oberteil (22) des Behälters (20) gerichtete Kante (50) von geringfügig größerem Durchmesser als die Öffnung (46) vorgesehen und duroh Druck in Eingriff mit der Kante (48) am Oberteil bringbar ist, wobei die Kante (50) der Kappe (40) radial elastisch verformbar und damit die Kappe durch Einschnappen in der Öffnung verriegelbar ist, und wobei die Kanten (48, 50) am Oberteil (22) des Behälters und an der Kappe (40) in Bezug auf den Innendruck im Aerosolbehälter druckfest gegeneinander zur Anlage bringbar sind»
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe als Ventil (98) für die Abgabe von Aerosolsubstanzen ausgebildet ist.
    3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (40) als Teil eines Ventils zur Abgabe von Aerosolsubstanzen ausgebildet ist.
    4· Vorrichtung nach einem der Anaprüohe 1-3» daduroh gekennzeichnet, daß in der Kappe (40) eine öffnung (72) vorgesehen und mit einer dritten, vom Behälter her gesehen nach außen geriohteten Kante (60) versehen ist}
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    daß an einem Aerosol-Abgabeventil (56) eine vierte, zu der dritten Kante (60) entgegengesetzt gerichtete Kante (58) vorgesehen ist, die durch Druck in Eingriff mit der dritten Kante (60) "bringbar ist",und daß mindestens eine dieser beiden Kanten (60, 58) radial elastisch verformbar und damit durch Einschnappen eine,: Verriegelung des Ventilgehäuses (56) in der Öffnung (72) der Kappe (40) erreichbar ist«
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 -■ 4-, dadurch gekennzeichnet, daß'innerhalb des Behälters (120) ein faltbarer Beutel (154) an der Kappe (130) gelagert ist, dessen Inneres mit dem Ventil (140) in Verbindung steht·
    Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (140) über erste Ventilteile (162, 164, 166) mit dem Inneren des Behälters (120) außerhalb des Beutels (154) in Verbindung steht und zweite'Ventilteile (168) aufweist, die mit dem Inneren des Beutels in Verbindung stehen, wobei das Ventil außerdem ein bewegliche» Element (160) aufweist, über welches der Strömungsweg von dem Beutel (154) durch die zweiten m Ventilteile (168) absperrbar und damit ein RÜokfüllvorgang von Aerosoltreibmittel duroh die ersten Ventilteile (162, 164, 166) in den Behälter (120) außerhalb des Beutels nach Beschickung des Behälters und des Beutele mit den betreffenden Substanzen und nach An·» bringung der Kappt und des Ventils durchführbar isto
    7*-C- Vorrichtung naöh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet s daß dtr Behälter (20) und sein Oberteil (22) mit einer Auskleidung (24) vergehen sind, die eine Öffnung (46)
    an weloher die Kante (48) dee· Oberteils iet* ■ .
    m Ansprueii 8 *· 9841/ 12 09
    8, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante am Oberteil (23? 92) durch einen ringförmigen, umgebördelten Halsteil (90j 94) gebildet ist, der eine ringförmige, zum Inneren des Behälters gerichtete Kante (86; 96) aufweist, welche die/für den Schnappeingriff mit einer Kante der Kappe oder des Ventils bildet.
    9# Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine ringförmige nachgiebige Diohtung (114) der Kante (100) der. Kappe benachbart und durch diese in der Öffnung (104) des Oberteils zusammendrückbar vorgesehen ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (23) an einem Halsteil (90) eine nach außen gerichtete Kante aufweist und zwischen dieser und der Kappe (40) eine zusammendrückbare Dichtung (36), die durch Eingriff der Kanten an der Kappe und an dem Oberteil als Abdichtung zwischen diesen beiden Teilen zusammendrückbar ist·
    11. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (40) einen zylindrischen Hohlteil (44) mit einer dritten, vom Behälter aus gesehen nach außen gerichteten Pläohe versehene Kante (60) aufweist, und daß an einem Ventilgehäuse (56) eine vierte, der dritten entgegengeriohtete Kante (58) für gegenseitigen Eingriff der beiden Kanten voi^gesehen ist, wobei das Ventilgehäuse (56) in dem zylindiisohen Teil (44) der Kappe angeordnet ist, und daß die Kappe (40) einen daa normalerweise obenliegende Ende <Hs Ventilgehäuses (56) überlagernden Teil (70) aufweisi·, der die Kappe bei Eingriff der dritten und vierten Kar „a in ihrer Lage hält.
    - Anspruon 12 009841 / 1 209
    12. Vorrichtung nach, Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet! daß eine kompressible Dichtung (68) zwischen dem normalerweise äußeren Ende (66) des Ventilgehäuses (56) und der Kappe (40) angeordnet ist, daß die Kappe eine zentrale Öffnung (72) aufweist, daß eine Abgabedüse (76) des Ventils bewegbar in der Öffnung (72) der Kappe gelagert ist, und daß ein mit der Düse (76) verbundener Ventilkegel (80) mit der Dichtung (68) auf der einem Endteil (70) der Kappe (40) gegenüberliegenden Seite als Abdichtung des Ventils in Eingriff bringbar ist0
    Patentanwalt:
    009841/1209
    Leerseite
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