DE2013272A1 - Verfahren und Einrichtung zur Uberwa chung des Laufbereiches einer Maschine, insbesondere einer Presse - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Uberwa chung des Laufbereiches einer Maschine, insbesondere einer Presse

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DE2013272A1
DE2013272A1 DE19702013272 DE2013272A DE2013272A1 DE 2013272 A1 DE2013272 A1 DE 2013272A1 DE 19702013272 DE19702013272 DE 19702013272 DE 2013272 A DE2013272 A DE 2013272A DE 2013272 A1 DE2013272 A1 DE 2013272A1
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machine
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DE19702013272
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Inventor
Egon 7987 Weingarten Engelhardt Hans 7982 Baienfurt MP Feirer
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Maschinenfabrik Weingarten AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Weingarten AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Überwachung des Laufbereiches einer Maschine, insbesondere einer Presse.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eill Verfahren und eine Einrichtung zur Uberwachung einzelner unter dem Maximalwert liegender Punkte oder Teilbereiche des Laufbereiches einer Maschine, insbesondere des LeerlauSbereiches einer Presse.
  • Es ist bereits bei mechanischen Pressen bekannt, die Arbeitskraft derselben mit Hilfe von Uberlastsicherungen auf eine bestimmte Nennkraft zu begrenzen. Zu diesem Zweck sind Sicherungen bekannt, die beim Erreichen der Nennkraft lediglich den Pressenantrieb stillsetzen, z.B. Uberlastsicherungen mit elektrischer Anzeige der Preßkraft, und solche, die nach. Ansprechen noch einen bestimmten Leerhub gestatten, z.B. hydraulische Überlastsicherungen.
  • Alle diese in den verschiedensten Ausführungen bekanntgewordenen Überlastsicherungen dienten einzig und allein 4er Aufgabe, eine Oberlastung der Maschine zu vermeiden.
  • Es tritt aber nicht selten auf, daß beispielsweise an einem Maschinenteil ein Lagerschaden ("Fressen" eines Lagers) entsteht, welcher durch zu spätes Erkennen großen schaden hervorrufen kann.
  • Hier setzt nun die vorliegende Erfindung ein und hat sich zur Aufgabe gestellt, unabhängig von einer Überlastsicherung auch andere Punkte bzw. Teilbereiche des Laufbereiches einer solchen Presse hinsichtlich ganz bestimmter Funktionen zu überwachen und somit eine Möglichkeit zu schaffen, durch rechtzeitiges Melden eines Defektes im Anfangsstadium grußeren Schaden zu verhindern.
  • Das zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagene erfindungsgemäße Verfahren wird dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Strom-Istwert des Motors an einer Vergleichsvorrichtung ansteht, über einen Impulsgeber in einem bestimmten Punkt oder Bereich des Leerlaufbereiches der Maschine einerseits der für diesen Punkt bzw. Bereich entsprechende Strom-Sollwert der Vergleichsvorrichtung zugeführt und andererseits ein Vergleich des Strom-Istwertes mit dem Strom-Sollwert veranlaßt wird, und bei Abweichung der beiden Werte über einen bes timmten Toleranzwert hinaus von der Vergleichsvorrichtung ein Impuls zum Stillsetzen der Maschine gegeben wird. Dabei ist es von Vorteil, daß die Messung des Strom-Istwertes vorzugsweise innerhalb der oberen 180° des Kurbelwinkels (Leerlauf) durchgeführt wird.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens wird gekennzeichnet durch eine Vergleichsvorrichtung, die mit einem Strom-Istwertgeber des -Motors- einerseits sowie mit einem Impulsgeber-der Maschine und einem oder-mehreren Strom-Sollwertgebern andererseits über entsprechende Kabel in Verbindung steht, wobei der Vergleichsvorrichtung eine hbschaltvorrichtung für die Maschine nachgeschaltet ist0 Dabei ist es möglich, daß die Vergleichsvorrichtung neben der Ab-.
  • schaltvorrichtung mit einer optischen und/oder akustischen Anzeige- und/oder Warnvorrichtung in Verbindung steht1 Die Erfindung macht sich somit die Erkenntnis zunutze, daß eine Maschine bei einem auftretenden Defekt einen erhöhten Strom aufnimmt. Diese erhöhte Stromaufnahme wird erfindungsgemäß zum Abschalten oder zur Anzeige herangezogen. Die Anzeige und t'terwachung der Stromaufnahme erfolgt dabei nicht im Hinblick auf den Maximalstrom, was ja j ede Schmelzsicherung machte s@ndern as erfolgt eine Messung der Stromaufnahme im Leerlaufbereich der Maschine (bei Maschinen mit intermit- tierender Belastung), oder im # Laufbereich, in dem eine ganz bestimmte Funktion der Maschine ausgeführt wird. Der zu erfassende Bereich kann punktförmig aus dem gesamten liaufbereich der Maschine herausgegriffen werden und es können während eines Umlaufs der Maschine verschiedene B-unktionen überpruft werden, ohne daß hierbei erhebliche Aufwendungen gemacht werden müßten.
  • Die Erfindung wird anhand einer Schemazeichnung näher erläutert.
  • Der Antrieb der allgemein mit 4 angedeuteten L-aschine, beispielsweise einer Presse, erfolgt über einen Motor 1, dessen otrom-Istwert über einen Strom-Istwertgeber 5 einer Vergleichsvorrichtung 2 zugeführt wird. Gleichzeitig ist an der Maschine 4 ein Impulsgeber,'angeordnet, von dem ein Kabel 7 zur Vergleichsvorrichtung 2 führt und weitere Kabel 8, 8a und 8n zu Strom-Sollwertgebern 6, 6a und 6n führen. Von den Strom-Sollwertgebern 6, 6a und 6n gehen Verbindungskabel ebenfalls zur Vergleichsvorri.chtung 2. Der Vergleichsvorrichtung 2 sind im dargestellten Beispiel einmal eine Abschaltvorrichtung 9 und zum anderen eine Anzeige- und/oder Warnvorrichtung 10 nachgeschaltet.
  • Die Funktionsweise ist folgende: Jeder Strom-Sollwertgeber 6, 6a bis 6n ist auf einen ganz bestimmten Punkt oder Bereich des Maschinenlaufbereiches ausgelegt. Ist beispielsweise der für den Strom-Sollwertgeber 6 zuständige Bereich oder Punkt erreicht, so gibt der Impulsgeber 3 - über die Leitung 8 einen Impuls an den Strom-Sollwertgeber 6, der dann den entsprechenden Sollwert an die Vergleichsvorrichtung 2 freigibt, an welcher der entsprechende Strom-Istwert bereits über den Strom-Istwertgeber 5 ansteht. Gleichzeitig erfolgt über das Kabel 7 ein Impuls an die Vergleichsvorrichtung 2, die nunmehr den Strom-Istwert und den entsprechenden Strom-Sollwert vergleicht.
  • Stimmen die beiden Werte überein oder weichen in einem bestimmten Bereich nur voneinander ab, so läuft die Maschine ordnungsgemäß weiter. Überschreitet dagegen die Abweichung einen bestimmten Wert, so schaltet die Maschine über die Abschaltvorrichtung 9 ab. Gleichzeitig kann eine Anzeige- und/ oder Warnvorrichtung 10 betätigt werden.
  • Entsprechend der gewünschten Anzahl der zu überwachenden Punkte oder Bereiche des Maschinenlaufbereiches können dann mehrere Strom-Sollwertgeber vorgesehen werden. Im dargestellten Beispiel sind noch zwei weitere Strom-Sollwertgeber 6a und strichliert 6n angedeutet. Diese Anzahl kann selbstverständlich beliebig erweitert werden.
  • Die Erfindung ist nicht nur auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es erscheint ebenfalls möglich, in Hinsicht auf die Anordnung der einzelnen Schaltungs-teilet noch Abänderungen vorzunehmen, ohne dadurch jedoch den Gedanken der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Überwachung einzelner unter dem Maximalwert liegender Punkte oder Teilbereiche des Laufbereiches einer Maschine, insbesondere des Leerlaufbereiches einer Presse, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der jeweilige,Strom-Istwert des Motors (1) an einer Vergleichsvorrichtung (2) ansteht, über einen Impulsgeber (3) in einem bestimmten Punkt oder Bereich des Leerlaufbereiches der Maschine (4) einerseits der für diesen Punkt bzw. Bereich sprechende Strom-Sollwert der Vergleichsvorrichtung (2) zugeführt und andererseits ein Vergleich des Strom-Istwertes mit dem Strom-Sollwert veranlaßt wird, und bei Abweichung der beiden Werte über einen bestimmten Toleranzwert hinaus von der Vergleichsvorrichtung (2) ein Impuls zum Stillsetzen der Maschine (4) gegeben wird,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Messung des Strom-Istwertes vorzugsweise innerhalb der oberen 180° des Kurbelwinkels (Leerlauf) durchgeführt wird.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den An-@@@üchen 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Verglei@@s-@@@@@@@@ung @@@@@@@@ mit @@nem @@ @@@@@@@@@@@@@@@@@@@@e Motors (1) einerseits sowie mit einem Impulsgeber (3) der Maschine (4) und einem oder mehreren Strom-Sollwertgebern (6, 6a, 6n) andererseits über entsprechende Kabel (7, .8, 8a, 8n) in Verbindung steht wobei der Vergleichsvorrichtung (2) eine Abschaltvorrichtung- (9) für die Maschine (4) nachgeschaltet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Vergleichsvorrichtung (2) neben der Abschaltvorrichtung (9) mit einer optischen und/oder akustischen Anzeige- und/oder Warnvorrichtung (lo) in Verbindung steht. L e e r s e i t e
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0075370A1 (de) * 1981-09-21 1983-03-30 Nicolaas Christiaan Treurniet Verfahren und Vorrichtung zum Schützen einer Futterpresse gegen eine Verklemmung
US4387632A (en) * 1981-07-20 1983-06-14 Danly Machine Corporation Control system for synchronizing power presses and associated feed mechanism with interlock features
DE3410228A1 (de) * 1983-03-23 1984-10-04 Toshiba Kikai K.K., Tokio/Tokyo Pressdruckueberwachungsverfahren und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
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EP0358405A3 (de) * 1988-09-08 1991-07-03 Trw Steering Systems Japan Co., Ltd. Einrichtung und Verfahren zur Feststellung einer in einem Druckgerät unüblichen Last

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