DE2013607A1 - Schrankwandtisch - Google Patents
SchrankwandtischInfo
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- 238000009958 sewing Methods 0.000 claims description 6
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 2
- 235000015115 caffè latte Nutrition 0.000 description 1
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B83/00—Combinations comprising two or more pieces of furniture of different kinds
- A47B83/04—Tables combined with other pieces of furniture
- A47B83/045—Tables combined with cabinets
Landscapes
- Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)
Description
- S c h r a n k w a n d t i s c h Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein in einer Schrankwand eingebauter Tisch, der zu seiner Benutzung aus dieser herausgebracht werden kann0 Bei den meisten Tischen dieser Art besteht der grosse Nachteil, dass sie-sehr viel wertvollen Raum in der Schrankwand in Anspruch nehmen0. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch vermieden, dass der Tisch hinter einem fahrbaren Regal oder dergleichen angeordnet ist und zusamen mit diesem nach vorne aus der Wänd herausgezogen. werden kann. Damit wird dann der gesamte zur Verfügung stehende Raum in vorteilhafter Weise und vollkommen ausgenutzt. Nach der Erfindung erhält dabei das fahrbare Regal dieselbe Höhe wie der Tisch, so dass seine obere Abdeckplatte als Vergrösserung der Tischfläche dienen kann0 Werden in den fahrbaren Regalkasten dann z.B. noch einige Schubladen eingebaut, kann man hier auch Eßbestecke, Servietten, Tischwäsche sowie Schreibutensilien und andere geeignete Bedarfsgegenstände unterbringen.
- In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Daraus und aus der zugehörigen Beschreibung gehen dann noch weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes hervor.
- In den Figuren 1 bis 4 sind dieselben Teile mit denselben Bezugszeichen versehen. Dabei ist 1 die linke und 2 die rechte Seite eines Regales, das in einer Schrankwand steht, Jedoch auch für sich allein aufgestellt werden kann. Es hat-die Rückseite 3, den Deokel-4, das Bodenbrett 5 und den Sockel 6 und ist in Figur 1 in der Seiten- und in der Figur² in der Vorderansicht dargestellt. In etwa Tischhöhe ist ein Fachboden 7 angeordnet, unterhalb welchem ein auf Rollen 8 fahrbarer Schrank 9 eingeschoben ist mit seiner Rückseite 10, seinem Deckel 11 und seinem Bodenbrett 12. Er kann in Richtung des Pfeiles 13 auf dem Boden rollend in die Stellung 15 herausgezogen werden.Dabei zieht er die bei 16 angelenkte Tischplattenhälfte 17 in die Stellung 18 heraus und gleichzeitig die Tischplattenhälfte 19, die mit 17 bei 20 scharnierartig mit derselben verbunden ist, in die waagerechte Stellung 21. Dabei haben sich z.B. zwei Bolzen 22 und 23 in zwei seitlichen Führungen 24 irnd 25, die an den Regalseiten 1 und 2 angebracht sind, nach vorne bis etwa in die Stellungen 26 und 27 bewegt, wodurch sich eine sehr grosse Tischfläche ergibt. In dieser Stellung müssen die ausgefahrenen Tischplat;tenhälften 18 und 21 gegenseitig so verriegelt und versteift werden, dass sie sich an der Stoßstelle nicht nach unten bewegen können. Für die Verriegelung gibt es eine Reihe technischer Möglichkeiten mit an sich bekannten liitteln, auf die hier nicht weiter eingegangen wird0 Man kann indessen die Verriegelung auch im Scharnier 20 anordnen. Eine weitere Mög lichkeit besteht darin, an der Tischplatte 19 21 etwa bei 20 klappbare Füße 28 anzuordnen, welche dann in Richtung des Pfeiles 29 in die Stellung 30 geschwenkt erden können und dadurch die beiden Tischplattenhälften auf dem Boden 14 abstützen. Die Betätigung des Tisches, insbesondere beim stusfahren, wird dadurch erleichtert, dass man zB im Scharnier 20 eine Federkraft anordnet, die z.B. so stark ist, dass sie die nicht belasteten Tischplatten 18,21 von selbst in der gestreckten Lage hält, wodurch dann das Herabschwenken der Stützfliße in die Stellung 30 bequem erfolgen kann0 Bei einer besonders gross bemessenen Federkraft könnte man dann auf Stützfüße verzichten, vorausgesetzt, dass nicht besonders schwere Lasten auf den Tisch gestellt werden. Das Zurückbringen des Tisches und des Schrankes erfolgt dann in umgekehrter Weise sehr einfach rasch und bequem, zumal die Rollen 8 das Schiefen des Schrankes erleichtern. In dem gezeichneten Beispiel sind im oberen Teil des Regals Fachböden 31 untergebracht und im Schrank 9,15 Schubladen 32, die über die ganze Breite des Regals gehen können oder auch in zwei z,B. gleich grosse aufgeei teilt werden.Um nen optischen Eindruck zu erwecken, werden, wie in Figur 3, im Schnitt und in der Draufsicht gezeigt ist, die Frontseiten 33 der Schuladen 32 bis zur linken Seite 1 des Regales geführt und entsprechend auf der rechten Seite.
- Die linke Seite 34 des Schrankes 9,15 und auch entsprechend die nicht gezeichnete rechte sind dadurch von vorne nicht zu sehen, weshalb der Schrank als solcher auch nicht erkennbar ist, vor allem auch dann, wenn sein Sockel 135 der Sockelausführung d@@ Schrankwand abgepasst wird.
- Da die Schrankwände und Regale verschiedene Tiefen haben können.
- wird man,auch im Hinblich auf die gewünschte Länge der Tischfläche, die Tiefe des fahrbaren Schrankes den entsprechenden Verhältnissen anpassen. In Figur 4 ist schematisch in der Seitenansicht noch eine entsprechende andere Lösung dargestellt.
- Hier ist die obere Platte 35 des Schrankes 9 bis beinahe zur Rückseite 3 von Regal 1 verlängert. An ihrer hinteren Kante ist dann bei 36 scharnierartig die Tischplatte 37 angelenkt, dareb untere Kante 38 zwei nicht gezeichnete seitliche Bolzen besitzt, entsprechend 22,23 in Figur 1.Beim Herausziehen vom Schrank 9 in die Stellung 15 bewegen sich dann diese Bolzen in den beiderseitigen Führiuigen 39 schräg nach oben, wobei die Tischplatte 37 dann in die waagerechte Stellung 40 kommt.
- Die Tischplatte ist hier zwar kürzer, man erspart jedoch Stützfüße, was als besonderer Vorteil zu gelten hat. Zur Sicherung gegen ein Umkippen könnte man einen Sockelboden, der direkt auf der Boden 14 sich abstützt, ebenfalls nach hinten.in Richtung auf die Rückwand 3 verlängern, was jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Eine andere Möglichkeit wäre die Kombination der Bauarten von Figur 4 und Figur 1, wobei dann bei 38 sinngemäss eine weitere Platte scharnierartig befestigt wäre, entsprechend 19 in Figur 1.
- Nach der weitere Ausbildung der Erfindung kann man, wie in Figur 5 gezeigt ist und zwar in der Draufsicht, in den Sohrarik 15 eine versenkbare Nähmaschine einbauen, die aus der Stellung 41 in Richtung des Pfeiles 42 in die Nähstellung 43 um einen Bolzen. 44 gedreht werden-kann, wobei sich die liadel etwa an der Stelle 45 befindet. Diese Lösung naoh der Erfindung hat den wichtigen Vorteil, dass eine grosse Nähfläche zur Verfügung steht und auf dem Tisch ausserdem noch reichlich Platz zur Ablage von Stoffen, Kleidern und Nähntensilien vorhänden ist Das Hochbringen der versenkten Nähmaschine kann dabei in der üblichen Weise durch Schwenken erfolgen oder aber auch durch Hochfahren der Maschine in senkrechter Gebrauchsstellung, so dass sie dann nur noch um 90 Grad gedrecht zu werden braucht.
- Erfindungsgemäss könnte man in dem Schrank auch andere Geräte, wie z.B. eine elektrische Bügelmaschine, unterbringen und zwar ebenfalls versenkt. Auch diese könnte dann nach dem Hochbringen wieder um 90 Grad gedreht werden. Voraussetzung ist dafür dann eine entsprechende Breite des Regals.
- In Fällen, in denen das Bedürfnis besteht, den Schrank 15 an einer anderen Stelle im. Zimmer oder in der Wohnung ein benutzen oder aufzustellen, und zwar vorzugsweise nur vorübergehend, kann man z.B. die 1 latte 18 auch bei 16 vom Schrank 15 abkoppelbar machen.
Claims (10)
1. Schrankwandtisch, der in einer Schrank- oder Regalwand untergebracht
ist und der zu seiner Benutzung herausgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet,
dass seine ein- oder mehrteilige Tischplatte an der hinteren Wand z.B. eines Regales
quer eingestellt ist und dass vor ihm ein ausfahrbares Regalteil oder ein kleiner
Schrank von Tischhöhe frontgleioh mit der Schrank-oder Regalwand eingeschoben wird0
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Querkante der
Tischplatte scharnierartig so., mit der oberen Platte eines fahrbaren kleinen'Schrankes
verbunden ist, dass bei dessen Herausziehen, zOB. aus dem Regal, die Tischplatte
in eine ebene Gebrauchslage mit herausgezogen wird, gegebenen-.
falls zusammen mit an ihr angeklappten Füßen zur Abstützung auf dem
Boden.
3. Tisch nach .Anspruch 1 und 2, dadurch gek'ennzeichnet, dass die
Teile (17,19) einer zweiteiligen Dischplatte an der Stoßstelle (20) scharnierartig
verbunden sind und in ihrer Nähe mit klappbaren Füßen (30) abgestützt' werden.
40 Tisch nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der
hinteren Querkante des Tisches beiderseits Bolzen (22,23) angebracht sind, die beim
Herausziehen des Tisches in seithohen Führungen (24,25)- gleiten und sich dabei
nach vorne (26,27) bis zu einem-Ansohlag bewegen.
5. Tisch nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem
herausfahrbaren Schrank (9,15) eine Platt.e (.35) von der Tiefe des Wandschrankes
oder Wandregales angebracht ist, an deren hinterer Querkante (36) beweglich eine
nach unten hängende Tischplatte (37) angeordnet wird, deren seitliche Bolzen (38)
sich beim Herausziehen in schrägen Führungen (39) nach oben bewegen und damit die
Platte (37-,) in ihre- ebene Gebrauchslage (40) bringen.
6. Tisch nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der ausfahrbare
Schrank auf Kufen oder Rollen bewegt wird.
70 Wisch nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, riuss in dem
die beiden Tischplattenteile (17,19) verbindenden Scharnier (20) Federn eingebaut
sind, welche bestrebt sind, die beiden Platten in eine ebene Lage zu bringen, wobei
bei einer sehr stark Bemessung der Federn gegebenenfalls a.uf Stlltzfüße (30) verzichtet
werden kann.
8. Tisch nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontseiten
(33) der Schubladen aus optischen Gründen seitlichbis zu den Regalseiten (1,2) geführt
werden und dabei die Seiten (34) des ausfahrbaren Schrankes an ihren vorderen Kanten
verdecken, wodurch der Eindruck entsteht, als würden die Schubladen zum Regal selbst,
d.h. zur Regalwand gehören,
9. Tisch nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Schubladen vorzugsweise gleicher Breite nebeneinander angeordnet sind
und dass ihre Frontseiten an ihren Stoßstellen sich beinahe berühren.
10. Tisch nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den
herausfahrbaren Schrank eine Nähmaschine versenkt eingebaut ist, die nach ihrem
Herausschwenken oder Herausfahren um 90 Grad auf den Tisch (18) gedreht werden kann
(Figur 5).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702013607 DE2013607A1 (de) | 1970-03-21 | 1970-03-21 | Schrankwandtisch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702013607 DE2013607A1 (de) | 1970-03-21 | 1970-03-21 | Schrankwandtisch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2013607A1 true DE2013607A1 (de) | 1971-10-14 |
Family
ID=5765836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702013607 Pending DE2013607A1 (de) | 1970-03-21 | 1970-03-21 | Schrankwandtisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2013607A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3615761C1 (en) * | 1986-05-10 | 1987-10-22 | Dieter Hagemann | Rack/turning-folding table |
| DE3739658A1 (de) * | 1987-11-23 | 1989-06-01 | Horn Dieter Dipl Kaufm | Moebelkorpus |
| DE202008014973U1 (de) | 2008-11-12 | 2009-02-12 | Hagemann, Dieter | Regal-Drehklapptisch, bestehend aus einem tischhohen Langregal und einem Drehklapptisch, in Teilen ausdreh- und aufklappbar |
-
1970
- 1970-03-21 DE DE19702013607 patent/DE2013607A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3615761C1 (en) * | 1986-05-10 | 1987-10-22 | Dieter Hagemann | Rack/turning-folding table |
| DE3739658A1 (de) * | 1987-11-23 | 1989-06-01 | Horn Dieter Dipl Kaufm | Moebelkorpus |
| DE202008014973U1 (de) | 2008-11-12 | 2009-02-12 | Hagemann, Dieter | Regal-Drehklapptisch, bestehend aus einem tischhohen Langregal und einem Drehklapptisch, in Teilen ausdreh- und aufklappbar |
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