DE2013708C3 - Münzspielgerät - Google Patents
MünzspielgerätInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/32—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
- G07F17/3202—Hardware aspects of a gaming system, e.g. components, construction, architecture thereof
- G07F17/3204—Player-machine interfaces
- G07F17/3211—Display means
- G07F17/3213—Details of moving display elements, e.g. spinning reels, tumbling members
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Description
60
Die Erfindung betrifft ein Münzspielgerät mit frei beweglichen, durch die Frontscheibe sichtbaren
Spielkörpern, die unterschiedliche Dimensionen aufweisen und von denen mehrere in einer bestimmten
Abtastzone der angenähert lotrecht angeordneten Spielfläche vorgesehene Tastorgane zur Steuerung
einer Auszahl- und/oder Ergebnisanzeigevorrichtung beaufschlagen.
Ein derartiges Gerät ist geschätzt durch die ältere,
aber nicht vorveroffentlichte deutsche Patentanmeldung 1 574 184. Nicht geschützt ist jedoch eine geeignete
konstruktive Lösung für die Tastorgane sowie für ihre Steuerung der Auszahl- und/oder Ergebnisanzeigevorrichtung.
Durch die deutsche Patentschrift 931860 ist ein
ähnliches Münzspielgerät bekanntgeworden, das jedoch mit Spielkörpern gleicher Dimensionen arbeitet.
Die in der bestimmten Zone der Spielfläche vorgesehenen Schaltorgane bestehen aus zwei Kontakten, die
immer dann geschlossen werden, wenn auf sie mindestens zwei Spielkörper fallen, die durch Stifte in ihrer
Lage festgehalten werden. Es kommt somit lediglich darauf an, mit Spielkörpern gleicher Dimension
einen oder mehrere bestimmte Kontakte zu treffen, die dann einen entsprechenden Impuls abgeben zur
Steuerung einer Auszahlvorrichtung :nJ d^i.
Der von diesem Gerät ausgehende Spielanreiz ist verhältnismäßig gering, da das Treffen bzw. Verfehlen
der die Auszahlvorrichtung betätigenden Kontakte vom Spieler sofort und unmittelbar optisch
wahrgenommen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgaoe .aigrundi:. ^u
Münzspielgerät mit lotto-ähnlichem Charakter zu schaffen, bei den" der Spieler zwar die Spielkörper,
nicht jedoch deren Bedeutung bzw. Wertigkeit zu erkennen vermag. Das Gerät soll dadurch einen größeren
Spielanreiz bieten und die Gewinnermittlung spannender machen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jedem sich in der Abtastzone befindlichen
Spielkörper als Tastorgan ein Tasthebel zugeordnet ist. die durch ihre sich aus den unterschiedlichen Dimensionen
der abgetasteten Spielkörper ergebenden Höhenstellungen eine an ihnen vorbeibewegliche Abs>rcifvorrichtung
beaufschlagen, die die Auszahl- und/oder Ergebnisanzeigevorriciitung steuert.
Die bei dem bekannten Gerät vorhandene Schaltzone wird somit ersetzt durch eine Abtastzone, in die
die Spielkörper in an sich beliebiger Weise eingebracht werden können, beispielsweise über ein
Schleudersystem gemäß der deutschen Patentschrift 931 860. Die Tatsache, daß der Spieler die Abtastzone
mit mehreren Spielkörpcrn treffen konnte, ist zwar Voraussetzung für einen etwaigen Gewinn, ergibt
jedoch noch keine Gewinngarantie und sagt insbesondere nichts aus über die etwaige Gewinnhöhe.
Auch nach Abschluß des eigentlichen Spielvorganges wird somit der Spieler bis zur Anzeige bzw. Auszahlung
eines etwaigen Gewinns in Spannung gehalten.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform besteht
die Abtastzone aus einer lotrechten, im Blickfeld des Spielers liegenden Rinne, die mehrere Spielkörper
aufzunehmen vermag.
Die Spielkörper bestehen vorteilhaft aus Scheiben, deren Mittelachse senkrecht zur Spielfläche steht und
deren dem Spieler abgewandte Seite Ausnehmungen unterschiedlicher Tiefe aufweist zum Eingriff einer
Nase der Tasthebel.
Eine konstruktiv einfache Lösung ist dann gegeben, wenn die Abgreifvorrichtung aus einem Zahnradsatz
besteht, dessen Zahnräder den einzelnen Tasthebeln zugeordnet sind, die je nach Höhenstellung
mit einer Stcuernase in den Weg eines der Zahnräder ragen. Der Zahnradsatz ist dabei zweckmäßig
an einem Schwenkhebel befestigt.
Zur Steuerung der Auszahl- und/oder Ergcbnisan-
jeigevorrichwng trögt jedes Zahnrad einen über entsprechende
Kontakte gleitenden Kontaktfinger.
Jeder Tasthebe! wird vorzugsweise über eine Feder hi seine Abtaststellung gedrückt, während die Aussteuerung
der Tasthebel gegen die Wirkung ihrer Fedem vorteilhaft durch eine gemeinsame, nockenge-
«teuerte Druckschiene erfolgt.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende
Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 im Ausschnitt eine Rückansicht eines Spielgerätes
und
Fig.2 einen Schnitt gemäß der Linie A-B in Fig. 1.
Danach ist in einer lotrechten, durch eine durchechtige
Scheibe 1 vom Spieler zu beobachtenden Spielfläche 2 eine lotrechte Abtasuone3 in Form
einer Rinne vorgesehen, die zur gleichzeitigen Aufnahme von sechs scheibenförmig ausgebildeten Spielkörpern
4 dient. Letztere weisen auf ihrer dem Spieler abgewandten Rückseite 5 verschieden tiefe Ausnehmungen
6 auf, die in F i g. 2 zum Teil gestrichelt dargestellt sind.
Hinter jedem sich in der Abtastzone 3 befindlichen Spielkörper4 ist ein um eine Achse 7 verschwenkbarer
Tasthebel 8 angeordnet, der unter der Wirkung einer Druckfeder9 mit einer Nase 10 in die entsprechende
Ausnehmung 6 des Spielkörpers 4 gedrückt wird. Die sich aus der unterschiedlichen Tiefe der
Ausnehmungen 6 ergebenden unterschiedlichen Abtaststeiiungen sind in F i g. 2 gestrichelt dargestellt.
Als Abgreifvorrichtung für die unterschiedlichen Abtaststcllungen der einzelnen Tasthebel 8 dient ein
Zahnradsatz 11, der an einem Schwenkhebel 12 um eine ortsfeste Drehachse 13 an den entsprechenden
Steuernasen 14 der Tasthebel 8 vorbeigefühlt werden kann. Fig. 2 läßt erkennen, daß die Tasthebel 8 je
nach ,':irer Höhenlage mit ihren Steuernasen 4 in den
Weg eines der Zahnräder 15 ragen. Letztere tragen jeweils einen über entsprechende Kontakse 16 gleitenden
Kantaktfinger 17.
F i g. I läßt erkennen, daß — bedingt durch die
Größe der Spielkörper 4 — der gesamte Abstand zwischen den beiden äußersten Tasthebeln 8 verhältnismäßig
groß ist. Um den Verschwenkwinkel des Zahnradsatzes 11 zu begrenzen, sind die außenliegenden
Tasthebel mit entsprechenden, den Zahnradsatz beaufschlagenden Hebeln 18 starr verbunden.
F i g. 2 zeigt schematisch im Querschnitt eine Druckschiene 19, die über nicht dargestellte Nockenscheiben
gesteuert wird und alle Tasthebel 8 gemeinsam gegen den Druck der Federn 9 aus den Ausnehmungen
8 der Spielkörper 4 wieder aussteuert.
Die Funktionsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Durch einen beliebigen Spielmechanismus gelangen von einer größeren Aiizphl frei beweglicher Spielkörper
sechs Scheiben in die Abtastzone 3. Diese Scheiben können auf ihrer dem Spieler zugewandten
Seite farbig ausgebildet oder mit Ziffern versehen sein. Von der nockengesteuerten Druckschiene 19
werden nunmehr die Tasthebel 8 gemeinsam freigegeben, so daß sie unter der Wirkung ihrer Federn 9
in die Ausnehmungen 6 der Spielkörper 4 eingreifen und -lie Tiefe dieser Ausnehmungen mit ihron Nasen
'" abtasten. Anschließend w;rd dann der Zahnradsatz
11 um seinen Hebel 12 verschwenkt, wobei jede Steuernase 14 das in ihrer Höhe verschwenkte Zahnrad
15 verdreht. Dadurch wird über den gleichzeitig verdrehten Kontaktfinger 17 ein bestimmter Kontakt
16 beaufschlagt.
Der Zahnradsatz 11 wird dann in seine Ausgangslage
zurückgeschwenkt, wobei alle Zahnräder wieder in ihre Null-Stellung zurückgedreht werden. Die
Druckschiene 19 hebt dann alle Tasthebel 8 gemeinsam aus den Ausnehmungen 6 der Spielkörper 4 aus,
so daß ein neues Spiel beginnen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Münzspielgerät mit frei beweglichen, durch die Frontscheibe sichtbaren Spielkörpern, die unterschiedliche
Dimensionen aufweisen und von denen mehrere in einer bestimmten Abtastzone der angenähert lotrecht angeordneten Spielfläche
vorgesehene Tastorgane zur Steuerung einer Aus- ta zahl- und/oder Ergebnisanzeigevorrichtung beaufschlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem sich in der Abtastzone befindlichen Spielkörper als Tastorgan ein Tasthebel (8) zugeordnet
ist, die durch ihre sich aus den unterschiedlichen Dimensionen der abgetasteten Spiel
körper ergebenden Höhenstellungen eine an ihnen vorbeibewegliche Abgreifvorrichtung (II)
beaufschlagen, die (II) die Auszahl- und/oder
Ergebnisanzeigevorrichtung steuert.
2. Münzspielgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastzone (3) aus einer
lotrechten, im Blickfeld des Spielers liegenden Rinne besteht, die mehrere Spielkörper (4) aufzunehmen
vermag.
3. Münzspielgcrät nach Anspruch I oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spielkörper (4) aus Scheiben bestehen, deren Mittelachse senkrecht
zur Spielfläche (2) steht und deren dem Spieler abgewandte Seite (5) Ausnehmungen (6)
unterschiedlicher Tiefe aufweist zum Hingriff einer Nase (10) der Tasthebel (3).
4. Münzspielgeriit nadi . .nspruch 1. dadurch
gekennzeichnet, dab die Ahgrcifvorrichtung aus einem Zahnradsatz (11) besteht, dessen Zahnräder
(15) den einzelnen Tasthebeln (8) zugeordnet sind, die je nach Höhenstellung mit einer Steuernasc
(14) in den Weg eines der Zahnräder (15) ragen.
5. Münzspielgcrät nach einem der vorhergchenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, duß
der Zahnradsatz (11) an einem Schwenkhebel (12) befestigt ist.
6. Münzspielgera't nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zahnrad (15)
einen über entsprechende Kontakle (16) gleitenden Kontaktfinger (17) trägt.
7. Münzspielgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Tasthebel (8) über eine Feder (9) in seine Abtastsicllung gedrückt wird.
8. Münzspiclgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteuerung der Tasthebel
(8) gegen die Wirkung ihrer Federn (9) durch eine gemeinsame nockengesteuerte Druckschiene
(19) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702013708 DE2013708C3 (de) | 1970-03-21 | 1970-03-21 | Münzspielgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702013708 DE2013708C3 (de) | 1970-03-21 | 1970-03-21 | Münzspielgerät |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2013708A1 DE2013708A1 (de) | 1971-09-30 |
| DE2013708B2 DE2013708B2 (de) | 1974-03-07 |
| DE2013708C3 true DE2013708C3 (de) | 1974-10-03 |
Family
ID=5765904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702013708 Expired DE2013708C3 (de) | 1970-03-21 | 1970-03-21 | Münzspielgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2013708C3 (de) |
-
1970
- 1970-03-21 DE DE19702013708 patent/DE2013708C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2013708B2 (de) | 1974-03-07 |
| DE2013708A1 (de) | 1971-09-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |