DE2014191A1 - Fahrzeugachse fur Anhanger - Google Patents

Fahrzeugachse fur Anhanger

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DE2014191A1 DE19702014191 DE2014191A DE2014191A1 DE 2014191 A1 DE2014191 A1 DE 2014191A1 DE 19702014191 DE19702014191 DE 19702014191 DE 2014191 A DE2014191 A DE 2014191A DE 2014191 A1 DE2014191 A1 DE 2014191A1
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Willi 8871 Großkotz Kober
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Alois Kober KG, 8871 Großkotz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/22Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having rubber springs only
    • B60G11/225Neidhart type rubber springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Fahrzeugachse für Anhänger Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrzeugachse für Anhänger, insbesondere für Wohnwagen, bei der zwischen einem im Querschnitt vieleckigen Trägerrohr und einem konzentrisch darin angeordneten, ebenfalls vieleckigen Innenrohr oder dgl. mehrere Stränge aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Material derart eingelagert sind, daß bei Verdrehen des die Fahrzeugräder über Lenker tragenden Innenrohres eine elastische Abstützung des Innenrohres an den Innenflächen des mit dem Fahrgestell fest verbundenen Trägerrohres stattfindet.
  • Derartige Fahrzeugachsen sind an sich bekannt. Anfänglich ordnete man ein im Querschnitt quadratisches Innenrohr konzentrisch in einem ebenfalls quadratischen Außenrohr derart an, daß der Kante des Außenrohres eine Außenfläche des Innenrohres gegenüber liegt, wobei in dem dreieckigen Zwischenraum der einzelne Gummistrang eingelagert ist. Bne Verdrehung des Innenrohres hat eine elastische Verformung des Gummistranges zur Folge, wobei durch das 'tken des Gummistranges Energie verloren geht und dadurch eine nicht unerhebliche Dämpfung stattfindet, ohne daß die Rückfederung des Innenrohres in die ursprüngliche Stellung darunter leidet. Die gleiche Wirkung erzielt man mit im Querschnitt dreieckigen oder sechseckigen und dgl. Träger- bzw. Innenrohren.
  • Bei der Weiterentwicklung solcher Fahrzeugachsen ist man dann dazu übergegangen, die Eckenzahl des Trägerrohres doppelt so groß wie die Eckenzahl des Innenrohres zu wählen und erreicht dadurch eine progressive Dämpfung bei Steigerung der Last. Schließlich ist es auch bekannt, die Wandflächen des Innenrohres nach innen ausgebaucht auszubilden.
  • Bei diesen Fahrzeugachsen besteht das Montageproblem, die Gummistränge einwandfrei in die Betriebsstellung zwischen Innenrohr und Trägerrohr einzufuhren. In dieser Betriebsstellung stehen nämlich die Gummistränge unter Vorspannung, herrührend von den sie begrenzenden Flächen des Trägerrohres und des Innenrohres.
  • Bei Beginn der Montage führt man die Gummi stränge in das Trägerrohr an die gewünschten Stellen ein und schiebt alsdann das Innenrohr von der Stirnseite des Trägerrohres her in den verbleibenden Hohlraum. Da bei diesem Vorgang erhebliche Reibkräfte zwischen den @@@@@@ägen und dem Innenrohr entste.lenS hat man versucht, die Gummistränge tiefgekühlt einzubauen, um somit eine erhebliche Schrumpfung und Verminderung der Reibungskräfte zu erzielen. Dadurch wird die Montage jedoch erheblich verteuert.
  • Es ist weiterhin bekannt, die Gummistränge länger als das rägerrohr auszubilden, so daß sie an der Einführseite über das Xrägerrohr hinausstehen. Durch eine Spreizvorrichtung werden die Gummistränge an dieser Stelle nach'außen gedrückt, so daß nunmehr das Innenrohr in den verbleibenden Hohlraum eingeschoben werden kann.
  • Die über das Trägerrohr hinausstehenden Strangenden knicken dabei um die Innenrandkanten der Stirnfläche des Trägerrohres nach außen um und erfahren dort eine axiale Begrenzung beim Einschieben des Innenrohres, wobei in diesem Falle die Gummistränge nicht gekühlt zu werden brauchen. Diese bekannte Maßnahme hat jedoch den Nachteil, daß man die überstehenden Enden der Gummistränge, bevor das Innenrohr ganz in seine Endstellung geschoben wird, abgesägt werden müssen. Abgesehen davon, daß dadurch ein nicht unerheblicher Gummiabfall von ca. 5 °h entsteht, kann man beim Abschneiden dÇs bereits vor- bzw. angespannten Gummistranges keine Sauberkeit des Schnittes erzielen.
  • Der Erfindung liegt demgemäß das Problem zugrunde, die Montage derartiger Fahrzeugachsen wesentlich zu erleichtern, in dem man einerseits die bisher übliche Kühlung unterläßt und andererseits unter Meidung eines Gummiabfalles einen sauberen Abschluß der Gummistränge an beiden Stirnseiten des Trägerrohres erreicht Dieses Problem wird im Sinne der Erfindung dadurch gelöst, daß das Trägerrohr nahe einer Stirnseite nach innen gerichtete und zur Stirnseite wirkende widerhakenartige Vorsprünge aufweist, die sich in die Gummistränge eindrücken.
  • Im Rahmen von Ausgestaltungen der Erfindung empfiehlt es sich, die Vorsprünge durch Einstanzung und Abkröpfung der Trägerrohrwandung zu bilden. Zweckmäagerweise sind die Vorsprünge im Kantenbereich des Trägerrohres vorgehen. Ihr Ort befindet sich bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung etwa im Bereiche des ersten Fünftels des Trägerrohres.
  • Mit dem Gegenstand der Erfindung ist eine wesentliche Erleichterung der Montage derartiger Fahrzeugachsen und demgemäß eine Verbilligung 3n der Herstellung erzielbar. Zunächst gewinnt man den Vorteil, daß die Gummistränge nach der Erfindung nicht länger als die Länge des Trägerrohres zu sein brauchen. Der besondere Arbeitsvorgang des Abschneidens von überstehenden Gummi stücken wird entbehrlich wie auch das unregelmäßige Aussehen der Gummi stränge an der Stirnfläche der Achse vermieden wird. Beim Gegenstand der Erfindung legt man die Gummistränge in das Trägerrohr wie üblich ein. Durch eine übliche Spreizvorrichtung werden die Gummi stränge an der Einschiebseite des Trägerrohres nach außen gegen die Wandung des Trägerrohres gedrückt, wobei sich die widerhakenartigen Vorsprünge in die Gummistränge eindrücken. Wenn nun das Innenrohr in den verbleibenden Hohlraum eingeschoben wird, bleibt dieser axiale Klemmschluß zwischen Trägerrohr und Gummisträngen beibehalten. Die Gummistränge werden damit fest arretiert und beim Einschieben des Innenrohres daran gehindert, Relativbewegungen zum Trägerrohr auszuführen.
  • Der hierfür erforderliche Montageaufwand ist minimal gering. Im besonderen lassen sich die widerhakenartigen Vorsprünge auf dem Wege der spanlosen Verformung besonders billig herstellen, ohne daß dadurch die Festigkeit des Trägerrohres gefährdet wird.
  • Die Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele sondern umfaßt auch zahlreiche andere Varianten. So ist es beispielsweise möglich, die widerhakenartigen Vorsprünge durch besondere Elemente zu bilden, die man in das Trägerrohr von der Stirnseite her einsetzen kann. Es bietet sich ferner die Möglichkeit an, an Stelle des Innenrohres einen Vollwanddrebtab zu verwenden. Schließlich kann der elastische Strang auch aus anderem Material als aus Gummi hergestellt werden. Schließlich läßt sich die Erfindung bei allen möglichen Querschnittformen der Achsen anwenden. Sie ist nicht nur bei Gummifederachsen sondern ganz allgemein bei Gummifederelementen anwendbar.
  • Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Fig. 1: -Eine schematische Draufsicht auf die- Fahrzeugachse nach der. Erfindung, Fig. 2: einen Querschnitt durch die Achse gemäß Fig. 1, Fig. 3: einen Teillängsschnitt durch die in Montage befindliche Achse und Fig. 4 und 5: Querschnittsvarianten der Achse gemäß Fig. 2 Im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 ist mit 1 die Fahrzeugachse in ihrer grundsätzlichen Konstruktion dargestellt. Sie besteht im wesentlichen aus einem Trägerrohr 2 und einem konzentrisch 4 darin angeordneten Innenrohr 3, zwischen denen Gummisträngeiunter Vorspannung eingeordnet sind. Das Innenrohr 3 ragt über die Stirnseiten des Trägerrohres 2 hinaus und ist über Lenker 6 mit den Fahrzeugrädern 5 verbunden. Das Trägerrohr 2 ist hingegen am schematisch dargestellten Fahrgestell 7 befestigt. Mithin liegt die Fahrzeugachse 1 exzentrisch zur Achse der Fahrzeugräder 5. Eine auf die Fahrzeugachse 1 einwirkende Last führt somit zu einer Relativschwenkbewegung zwischen den Fahrzeugrädern 5 und der Achse 1 über die Lenker 6. Diese Relativbewegung äußert sich in einer Drehbewegung des Innenrohres 3 um seine Achse, was zur Folge hat, daß die Gummi stränge 4 von den Außenflächen des Innenrohres 3 gegen die Innenflächen des Trägerrohres 2 gedrückt werden. Da die gegenüberliegenden Flächen nicht parallel zueinanderstehen, werden die Gummistränge 4 peripher nach Art eines Walkvorganges belastet, was zu einer erheblichen Energievernichtung und somit zu einer Dämpfung der Federung führt.
  • Das Problem besteht bei diesen Fahrzeugachsen 1 darin, die Gummistränge 4 im vorgespannten Zustand mit einem Minimalaufwand zwischen das Trägerrohr 2 und das Innenrohr 3 einzufüken, Zu diesem Zweck sieht die Erfindung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Ff 3 vor, daß im Trägerrohr 2 widerhakenartige Vorsprünge 9 nahe de. einen Stirnseite 8 des Trägerrohres 2 angeordnet sind, die n L ttin. gerichtet sind. Beim AusfEit»-ungsbeispiel werden die widerhakenartigen Vorsprünge 9 durch entsprechende Einstanzungen 10 und Abwinkelung der dadurch gebildeten Zungen der rägerrohrwandung 2 gebildet. Man legt nunmehr die Gummistränge 4 in die gewünschten Stellen des Trägerrohres 2 ein und drückt den Stirnbereich der Gummi stränge 4 durch eine nicht dargestellte Spreizvorrichtung so nach außen, daß die widerhakenartigen Vorsprünge 9 in die Gummistränge 4 sich eindrücken. Nunmehr wird das Innenrohr 3 von der Stirnseite 8 her in den zwischen den Gummisträngen 4 verbleibenden Hohlraum eingeschoben. Überraschenderweise wurde dabei festgestellt, daß die nicht unerhebliche Reibungskraft zwischen dem Innenrohr 3 und den Gsummisträngen 4 nicht ausreicht, die Gummistränge 4 innerhalb des Trägerrohres 2 zu verschieben, da diese ausreichend von den widerhakenartigen Vorsprüngen 9 fest gehalten werden.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 sind das Trägerrohr 2 und das Innenrohr 3 im Querschnitt etwa quadratisch ausgebildet, sodaß vier Gummistränge 4 zur Verwendung kommen. Darüberhinaus wird in Fig. 4 gezeigt, daß die widerhakenartigen Vorsprünge 9 im Kantenbereich 11 des Trägerrohres 2 angebracht sind und somit die Gummistränge 4 zentrisch über ihre Achse zurückhalten.
  • Bei eispiel der Fig. 5 wird ein im Querschnitt etwa sechseckiges ~Trägerrohr 2 mit einem im Querschnitt etwa dreieckigen Innenrohr 3 verwendet, wodurch drei Gummistränge 4 zur Verwendungxkommen.
  • Auch in diesem Fal-l empfiehlt es sich, die widerhakenartigen Vorsprünge 9 im Kantenbereich 11 des Trägerrohres 2 anzuordnen, ohne daß die Erfindung darauf beschränkt ist.
  • Patentansprüche:

Claims (3)

  1. PATEN TAN SPR 0 HE 1. Fahrzeugachse für Anhänger, insbesoSbre für Wohnwagen, bei der zwischen einem im Querscheitt vieleckigen Trägerrohr und einem konzentrisch darin angeordneten, ebenfalls vieleckigen Innenrohr oder dgl. mehrere Stränge aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Material derart eingelagert sind, daß bei Verdrehen des die Fahrzeugräder über Lenker tragenden Innenrohres eine elastische Abstützung des Innenrohres an den Innenflächen des mit dem Fahrgestell fest verbundenen Trägerrohres stattfindet, dadurch g e k e n n z e i c h n et, daß das Trägerrohr (2) nahe einer Stirnseite (8) nach innen gerichtete und zur Stirnseite wirken widerhakenartige Vorsprünge (9) aufweist, die sich in die Gummistränge 4 eindrücken.
  2. 2.) Fahrzeugachse nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Vorsprünge (9) durch Einstanzung (10) und Ab kröpfung der Trägerrohrwandung gebildet sind.
  3. 3.) Fahrzeugachse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i zuc h n e t, daß die Vorsprünge (9) im Kanbenbereich (11) des Trägerrohres (2) vorgesehen sind.
    L,) Fahrzeugachse nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Ort der Vorsprünge (9) sich etwa im Bereiche des ersten Fünftels des Trägerrohres (2) befindet.
DE19702014191 1970-03-24 1970-03-24 Gummidrehfederachse für Anhänger Expired DE2014191C3 (de)

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