DE2014228A1 - Turmdrehkran - Google Patents

Turmdrehkran

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DE2014228A1 DE19702014228 DE2014228A DE2014228A1 DE 2014228 A1 DE2014228 A1 DE 2014228A1 DE 19702014228 DE19702014228 DE 19702014228 DE 2014228 A DE2014228 A DE 2014228A DE 2014228 A1 DE2014228 A1 DE 2014228A1
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Dieter 6703 Limburgerhof Sorg
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Peiner Hebe- und Transportsysteme 5500 Trier GmbH
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    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/26—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
    • B66C23/34—Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes
    • B66C23/342—Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes with telescopic elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

DIPL.-INQ. H. STEHMANN es Nürnberg 2 ES8ENWE!NSTRA88E 4·< DIPL.-PHYS. DR. K. SCHWEIZER 2014228 tel, kanzle.™,*^ pr.vat, 77430*
_ . ~m ... - a .. ... « . » μ, TELEGRAMM-ADRlESSEtSTEHPATENT
PATENTANWÄLTE „ TELEX 04-23155
BANKKONTEN;
■ _-- DEUTSCHE BANKAG.NORNBERG NR. 3411«
POSTSCHECKKONTO: NORNBERG «7081
Nürnberg, den 24.3.70 18/47
Firma Wetzer KG., 68^0 Schwetzingen/Baden, Schubertstr. Il
"Turmdrehkran" (Zusatz zu P 19 52 447.I-22)
! Ϊημ S2S SS >v5 ·5ϊ· SbS Smm S
Die Erfindung betrifft einen Turmdrehkran, bestehend aus einem umlegbaren Turm und einem an diesem,angelenkten Ausleger mit ' einem Lastenträger, der mit einem von einer Winde betätigten Seil zum Aufrichten des Kranes und Heben von Lasten versehen ist, wobei ausgehend von der Winde das Seil über den Turm, den Lastenträger, das freie Ende des Auslegers und über einen zwischen Turm und Qrundgestell angeordneten Flaschenzug verläuft, dessen eines aus einer Umlenkrolle bestehendes Ende fest am Turm befestigt ist und dessen anderes ebenfalls aus Umlenkrollen bestehendes Ende beweglich ist, wobei das bewegliche Ende des Flaschenzuges als am Turm angeordnete und an diesem längs verfahrbare Montagehubtraverse mit Umlenkrollen ausgebildet ist, wobei ein an sich bekanntes mit dem Qrundgestell verbundenes Turmaufrichteseil an der Montagehubtraverse befest^ar ist, wobei j| ein teieskop&rtig ausfahrbarer, den Ausleger tragender Teil des Turmes mit der Montagehubtraverse zum Hochfahren des Turmes verbindbar ist und wobei ein am Ausleger angebrachtes Auslegermontageseil an der Montagehubtraverse zum Aufrichten des Auslegers befesfcigbar ist nach DBP ...... (Patentanmeldung P I9 447.1-22). "■■ ..
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Turmdrehkran gemäß der Hauptanmeldung P 19 52 447.1-22 weiter zu verbessern und insbesondere bei gleich einfacher Seilführung eine, noch kompaktere Zusammenlegbarkeit und Aufrlchtbarkeit des Turmdrehkranes
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zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein oder mehrere teleskopierbar Teile des Turmes mittels jeweils eines an deren unterem Ende befestigten Teleskopierseiles, das über eine Umlenkrolle im oberen Bereich des nächst tieferen Teiles des Turmes geführt wird, mit der am unteren Teil des Turmes verfahrbaren Montagehubtraverse verbindbar sind.
Hierdurch wird in einfacher Weise erreicht, daß mit nur ganz geringen zusätzlichem konstruktivem Aufwand dem heutigen Bedürfnis nach immer höheren Anlenkpunkten für den Ausleger Rechnung getragen werden kann,denn durch die erfindungsgemäße Maßnahme ist es möglich, einen Turmdrehkran gemäß der eingangs darge-" stellten Art auch zwei- oder mehrmals teleskopierbar auszugestalten. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen können durch Verbinden jeweils eines teleskopierbaren Turmteiles mittels des Teleskopierseiles mit der Montagehubtraverse durch Verfahren der Montagehubtraverse ein teleskopierbarer Teil des Turmes nach dem anderen ausgefahren oder eingefahren werden.
Damit jeder teleskopierbare T^iI des Turmes beim Hochfahren der Montagehubtraverse ausgefahren werden kann, wird in vorteilhafter Weise jedes Teleskopierseil über eine am Fuß des Turmes angeordnete Umlenkrolle geführt.
tk Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigeni
Fig. 1 einen Turmdrehkran in vollständig zusammengelegtem Zustand in schematischer Darstellung in Seitenansicht,
Fig. 2 den Turmdrehkran gemäß Fig. 1 mit senkrecht aufgerichtetem noch nicht teleskopiertem Turm,
Fig. 3 den Turmdrehkran gemäß Fig. 1 und 2 mit teleskopiertem Mittelteil und noch nicht teleskopiertem oberen Teil des Turmes,
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Fig. 4 den Turmdrehkran gemäß Fig. 1 bis 3 mit telesko pier tem
Mittelteil und teleskopiertem oberen Teil des Turmes, in nichtproportionaler Darstellung;
Fig. 5 den Turmdrehkran gemäß Fig. 1 bis 4 in seiner Arbeitsstellung, ebenfalls in nichtproportionaler Darstellung,
Fig. 6 eine erfindungsgemäße Montagehubtraverse in unverriegeltem Zustand in Vorderansicht,
Fig. 7 die.Montagehubtraverse in mit dem Turm zur Sei!speicherung verriegeltem Zustand, und
Fig. 8 einen Schnitt durch den Turm und die Montagehubtraverse gemäß der Schnittlinie A-A in Fig. 6.
Der in der Zeichnung schematisch dargestellte Turmdrehkran gemäß der Erfindung weist einen Unterwagen 1 auf, der im vorliegenden Fall mit ein oder mehreren Fahrachsen ausgerüstet sein kann. Über einen Kugeldrehkranz 2 ist dieser Unterwagen 1 mit der Drehbühne J5 verbunden. Der Einfachheit halber wird nachfolgend die aus Unterwagen 1, Kugeldrehkränz 2 und Drehbüime > gebildete Einheit als Untergestell bezeichnet. Auf der Drehbühne 2 ist ein dreieckformiger Tragebock 4 angeordnet, der einerseits über ein an einer Spitze befindliches Gelenk 5 schwenkbar mit der Drehbühne J verbunden ist und der andererseits.mit einem an der Spitze 6 befindlichen Gelenk mit dem unteren Teil des Turmes 8,9, 56 schwenkbar verbunden ist. Die Anlenkung des Tragebockes 4 mittels des Gelenkes 6 an dem Turm ist oberhalb des Fußes des unteren Teiles 8 des Turmes vorgenommen. Die Spitze 7 des Tragebockes kann beim Aufrichten des Turmes mit der Drehbühne J5 verriegelt werden. Der Turm 8,9,56 besteht aus dem bereits erwähnten unteren Teil 8, einem in diesem angeordneten teleskopierbaren Mittelteil 56 und einem im Mitteilteil 56 befindlichen ebenfalls teleikopierbaren oberen Teil 9. An seinem Kopfende ist der obere Teil 9 des Turmes gelenkig mit einem Ausleger 10 verbunden.
Auf der Drehbühne 5 ist eine Winde 14 angebracht, die Von einem nicht dargestellten Antriebsmotor angetrieben wird. Auf dieser
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Winde 14 ist ein gleichzeitig zum Aufrichten des Turmes und zum Heben von Lasten dienendes Seil 13 befestigt, das über eine im unteren Bereich des unteren Teiles 8 des Turmes befindliche Umlenkrolle 15, eine an der Turmspitze befindliche Umlenkrolle 16, eine an dem turmseitigen Ende des Auslegers 10 befindliche Umlenkrolle 17, die Umlenkrollen 18,19,20 einer an der Unterseite des Auslegers 10 verfahrbaren Laufkatze 21, eine Umlenkrolle 22 am freien Ende des Auslegers, eine Umlenkrolle 23 am turmseitigen Ende des Auslegers, eine Umlenkrolle 24 an der Turmspitze, eine Umlenkrolle 25 einer Montagehubtraverse 29, eine am oberen Ende des unteren Teiles 8 des Turmes befindliche Umlenkrolle 26, eine weitere Umlenkrolle 25 an der Montagehubtraverse 29 zum oberen Ende des unteren Teiles 8 des Turmes verläuft und dort befestigt f ist.
Die Montagehubtraverse 29 ist als am unteren Teil 8 des Turmes längsverfahrbarer Schlitten ausgebildet, der mittels einer Umlenkrolle 25 und der ortsfesten Umlenkrolle 26 und des diese Umlenkrollen umschlingenden Seiles 13 den beweglichen Teil eines Piaschenzuges bildet. An der Montagehubtraverse ist eine öse oder ein Haken 28 zum Einhängen eines Seiles vorgesehen. An der Drehbühne 3 ist am Punkt 11 ein Turmaufrichteseil 32 befestigt, das über eine am Fuß des unteren Teiles 8 des Turmes befindliche Umlenkrolle 12 zu dem Haken oder der öse 28 an der Montagehubtraverse 29 geführt wird und dort zum Aufrichten des Turmes einge-A hängt wird. Am Ausleger 10 ist ein Auslegerhalteseil 30 befestigt, das über im aufgerichteten Zustand des Kranes ausgeklappte Spreizstäbe 41,42 nach oben und hinter die Turmspitze geführt wird. Ein am Auslegerhalteseil 3° befestigtes Auslegermontageseil 3I wird mit seinem freien Ende über die Umlenkrolle 12 zu dem Haken oder der öse 28 geführt, wenn der Ausleger angehoben werden soll, während das freie Ende des Auslegerhalteseiles in angehobenem Zustand des Auslegers 10 am Punkt 34 mit der Drehbühne 3 verbunden wird.
Am unteren Ende des oberen Teiles 9 des Turmes ist ein Teleskopierseil 57 befestigt, das über eine im oberen Bereich des Mittelteiles 56 angeordnete Umlenkrolle 58 geführt wird. Gleichermaßen kann am unteren Ende des Mittelteiles 56 ein weiteresf nicht dar-
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gestelltes Teleskopierseil befestigt sein, das über eine im oberen Bereich des unteren Teiles 8 des Turmes angebrachte Umlenkrolle geführt wird.
Das Aufstellen des erfindungsgemäßen Turmdrehkranes geht folgendermaßen vonstatten:
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der Turmdrehkran, .taschenmesserartig zusammengeklappt, wobei die teleskopierbaren Teile 9,56 des Turmes in dessen unteren Teil 8 hineingefahren sind. Die Montagehubtraverse 29 befindet sich in der Nähe des Fußes des unteren Teiles 8 des Turmes. Das Seil 32 wird um die Umlenkrolle geführt und an dem Haken oder der öse 28 der Montagehubtraverse eingehängt.Anschließend wird die Winde 14 derart betätigt,daß das Seil 13 auf ihr aufgewickelt wird. Hierdurch wird die Montagehubtraverse in Richtung auf das obere Ende des unteren Teiles 8 des Turmes gezogen. Durch die - in Fig. 1 nach links gerichtete - Seilkraft des Turmauf richte sei Ie s 32 wird der zusammengelegte Turmdrehkran um die Anlenkpunkte 5 und 6 des Tragebockes 4 nach links gezogen, so daß der Befestigungspunkt 7 des Tragebockes 4 auf die Drehbühne 2 abgesenkt wird und dort verriegelt werden kann. Durch weiteres Aufwinden des Seiles IJ auf der Winde 14 wird die Montagehubtraverse weiter in Richtung des oberen Endes des unteren Teiles 8 des Turmes um den Punkt 6 in Richtung auf die Drehbühne geschwenkt. Dieser Schwenkvorgang geht solange vor sich, bis der Turm gemäß Fig. 3 in senkrechter Lage ankommt.
Wegen seiner großen Länge ruht der Aufleger hierbei mit seinem freien Ende auf dem Bogen auf. Ber untere Teil 8 des Turmes wird anschließend mit nicht dargestellten Verriegelungseinrichtungen mit der Drehbühne 3 verriegelt. Anschließend wird das Turmaufrichteseil 32 aus der Montagehubtraverse 29 ausgehakt und diese durch Abwinden des Seiles 13 von der Winde 14 wieder nach unten befördert.
Daraufhin wird eine am unteren Ende des teleskopierbaren Teiles.9 des Turmes befindliche Klnike 33 in den Fahrbereich der Montagehubtraverse 29 eingeschwenkt und das Seil 13 erneut auf die Win-
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de 14 aufgewickelt, wodurch die Montagehubtraverse 29 den teleskopierbaren Mittelteil 56 des Turmes mit nach oben nimmt. Wenn der teleskop!erbare Teil 56 des Turmes in seiner oberen Endstellung angekommen ist, wird er durch nicht dargestellte Verüegelungseinrichtungen mit dem unteren Teil 8 des Turmes verriegelt.
Danach wird das Teleskopierseil 57 nach erneutem Ablassen der Montagehubtraverse 29 über die Umlenkrolle 12 geführt und in den Haken oder die öse 28 eingehängt. Durch erneutes Aufwinden des Seiles I3 auf die Winde 14 wird der obere Teil 9 des Turmes aus dem bereits ausgefahrenen Mittelteil 56 teleskopiert. Durch ebenfalls nicht dargestellte Verriegelungseinrichtungen wird der obere ^ Teil 9 des Turmes dann in seiner Lage zum Mittelteil 56 fixiert.
Falls der Mittelteil 56 nicht direkt von der Montagehubtraverse mittels der Klinke 33, sondern mittels des erwähnten, nicht dargestellten weiteren Tßleskopierseiles teleskopiert wird, geht dieses Teleicopleren des Mittelteiles 56 dem Ausfahren des Teiles 8 des Turmes in gleicher Weise voran.
Falls nicht die volle mögliche Höhe des Turmes benötigt wird, kann beispielsweise auch nur der Mittelteil teleskopiert werden.
Im Anschluß an das Teleskopieren des Turmes wird die Montagehubtraverse 29 erneut herabgelassen und das Auslegermontageseil 31 nach Umführen um die Umlenkrolle 12 an dem Haken oder der öse 28 befe-P stigt. In Fig. 5 ist die Lage des Auslegermontageseiles 3I während des Hochziehens des Auslegers gestrichelt eingezeichnet. Beim Hochziehen des Montagehubtraverse 29 klappen die Spreizstäbe 41,42, an denen das Auslegerhalteseil 30 befestigt ist, nach oben bzw. hinten, so daß ein entsprechender Hebelarm zum Hochziehen und späteren Verspannen des Auslegers 10 vorhanden ist.
Im Anfangsstadium des Hochziehens des Auslegers 10 wird das Auslegerhalteseil 30 über eine nicht dargestellte Gleitfläche an der Turmspitze geführt. Bevor der Ausleger 10 in die waagerechte Lage kommt, hebt das Seil aufgrund der Ausspreizung durch den Spreizstab 42 von der Gleitfläche ab. Der Ausleger 10 wird ek-s über die waagerechte Lage hinaus angehoben, damit das Ende des Auslegerhalteseiles 30 bei 34 an der Drehbühne befestigt werden kann.
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Nachdem der erfindungsgemäße Turmdrehkran aufgerichtet worden ist, wird die Montagehubtraverse in beliebiger Höhe am unteren Teil 8 des Turmes eingerastet. Die Wahl des Ortes erfolgt so, daß nur jeweils eine Lage Seil für den jeweiligen Arbeitsbetrieb auf der Winde 14 vorhanden ist. Der durchaie Montagehubtraverse 29 und die Umlenkrolle 26 und den Endbefestigungspunkt 27 des Seiles 1J> gebildete Flaschenzug wirkt somit auch als Seilspeieher.
Bei dem unteren Teil 8 und den in diesem teleskopierbar angeordneten Teilen 9*56 des Turmes handelt es sich um Gittertürme mit rechteckigem Querschnitt, die an ihren Ecken längsverlaufende Winkelprofile 43 aufweisen, die mit Winkelprofilen 44 verstrebt sind. Der untere Teil 8 des Turmes weist an einer Seite zwei ein- i ander zugekehrte U-Schienen 45 auf, die als Fahrschienen für die Montagehubtraverse 29 dienen. Anstelle eines rechteckigen Querschnitts können die Turmteile 8,56,9 auch den heute schon sehr verbreiteten dreieckigen oder einen beliebigen anderen zweckmässigen Querschnitt aufweisen.
Die Montagehubtraverse besteht im wesentlichen aus einem Querträger 46 und sich seitlich von diesem nach unten erstreckenden Längsträgern 47, an denen Laufrollen 48 angebracht sind, die in den Fahrschienen 45 laufen.
Anstelle der Laufrollen können selbstverständlich auch entsprechende Gleitflächen vorgesehen sein. -M
Die Umlenkrollen 25, von denen in der Zeichnung zwei dargestellt sind, deren Zahl aber je nach gewünschtem Übersetzungsverhältnis auch größer sein kann, sind an der Querstrebe 46 angebracht. An der Querstrebe 46 ist ebenfalls der als Befestigungspunkt für die Seile 31*32 dienende Haken oder öse angebracht.
Zur Verriegelung der Montagehubtraverse 29 als Seilspeicher ist eine Bolzenverriegelung vorgesehen, die aus jeweils einem in den Streben 47 beweglich angebrachten Bolzen 49 bestehen,· die über ein gemeinsames Gestänge betätigt werden. Hierzu ist ein drehbar gelagerter Betätigungshebel 50 vorgesehen, mit dem zwei Hebel 51 und 52 gelenkig verbunden sind, die wiederum mit dem . .
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Verriegelungsbolzen 49 verbunden sind. Beim Schwenken des Betätigungshebels 50 aus der in Fig. 7 dargestellten Lage in die in Fig. 8 dargestellte Lage werden die Hebel 51 und 52 derart nach' außen gedrückt, daß die Verriegelungsbolzen 49 in entsprechende Bohrungen in den Laufschienen 45 eingreifen, wobei sie durch die Federn 53 in der verriegelten Lage gehalten werden. Beim Entriegeln wird der Betätigungshebel 50 nach unten gezogen und herumgeschwenkt, wobei der abgewinkelte Hebel 51 unter gleichzeitigem Spannen der Federn 53 bis Über eine Totpunktlage herumgeschwenkt wird, wodurch ein Feststellen der Verriegelungsbolzen 49 aufgrund des Federdruckes erreicht wird. Die Federn 53 liegen zum einen gegen an den Verriegelungsbolzen befestigte Scheiben 54 und zum anderen gegen Führungen 55 für die VerriegelungsbdLzen 49 an.
Die an dem teleskopartigen Teil 9 des Turmes befindliche Klinke 33 wird zum Hochfahren des teleskopierbaren Teiles 9 auf die Querstrebe 46 geschwenkt.
Für die Erfindung ist es nicht zwingend erforderlich, daß das Aufrichten des Kranes und das Heben von Lasten mittels eines einzigen Seiles erfolgt. Entscheidend ist, daß das Teleskopleren mindestens eines Turmteiles 56,9 mit Hilfe der Montagehubtraverse und des Teleskopierseiles 57 erfolgt. Der möglicherweise auch von einer von der Winde 14 unabhängigen Winde erfolgende Antrieb der Montagehubtraverse 29 ist in diesem Zusammenhang von sekunfe därer Bedeutung. Der"Ein-Seil-Antrieb" gemäß dem Hauptpatent (P 19 52 447.I-22) ist nur für die anderen oben dargestellten Funktionen besonders vorteilhaft.
- Ansprüche -
1098Α5/053Λ

Claims (2)

  1. ..-·■■ λ . ;-: . .' 20Η228
    Anspruch e ■
    1J Turmdrehkran, bestehend aus einem umlegbaren Turm und einem an diesem angelenkten Ausleger mit einem Lastenträger, der mit einem von einer Winde betätigten Seil zum Aufrichten des Kranes und Heben von Lasten versehen ist, wobei ausgehend von der Winde das Seil über den Turm, den Lastenträger, das freie Ende des Auslegers und über einen zwischen Turm und Grundgestell angeordneten Flaschenzug verläuft, dessen eines aus einer Umlenkrolle . bestehendes Ende fest am Turm befestigt ist und dessen anderes ebenfalls aus Umlenkrollen bestehendes Ende beweglich 1st, wobei das bewegliche Ende des Piaschenzuges als am Turm angeordnete und an diesem längs verfahrbare Montagehubtraverse mit Umlenkrollen ausgebildet ist, wobei ein an sich bekanntes mit dem Grundgestell verbundenes Turmaufrichteseil an der Montagehubtraverse befestigbar ist, wobei ein teleskopartig ausfahrbarer, den Ausleger tragender Teil des Turmes mit der Montägehubtraverse zum Hochfahren des Turmes verbindbar ist und wobei ein am Ausleger angebrachtes Auslegermontageseil an der Montagehubtraverse
    zum Aufrichten des Auslegers befestigbar 1st nach DBP
    (P I9 52 447.1-22), dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere teleskopierbare Teile (56,9) des Turmes (8,9,56) mittels jeweils eines an deren unterem Ende befestigten Teleskopierseiles (57)* das über eine Umlenkrolle (58) im oberen Bereich des nächst tieferen Teiles (56,8) des Turmes geführt wird, mit der am unteren Teil des Turmes verfahrbaren Montagehubtraverse (29) verbindbar sind. ".-.-■.,.-
  2. 2. Turmdrehkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Teleskopierseil (57) über eine am Fuß des Turmes (8,9,56) angeordnete Umlenkrolle (12) geführt wird.
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Date Code Title Description
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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: PEINER HEBE- UND TRANSPORTSYSTEME GMBH, 5500 TRIER