DE2014233A1 - - Google Patents

Info

Publication number
DE2014233A1
DE2014233A1 DE19702014233 DE2014233A DE2014233A1 DE 2014233 A1 DE2014233 A1 DE 2014233A1 DE 19702014233 DE19702014233 DE 19702014233 DE 2014233 A DE2014233 A DE 2014233A DE 2014233 A1 DE2014233 A1 DE 2014233A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
auxiliary
circuit
arrangement according
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702014233
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Publication of DE2014233A1 publication Critical patent/DE2014233A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/04Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant
    • H03J7/06Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant using counters or frequency dividers
    • H03J7/065Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant using counters or frequency dividers the counter or frequency divider being used in a phase locked loop
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/06Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/16Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop

Landscapes

  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

101 Bd. Murat, Paris 16e/Frankreich
Anordnung zur automatischen. Gleichlaufsteuerung eines
Überlagerungsempfängers
Die Erfindung bezieht-sich auf eine Anordnung zur automatischen Gleichlaufsteuerung in einem Überlagerungsempfänger* der einerseits einen Überlagerungsoszillator enthält, der mit Hilfe einer Modulation die Umsetzung des die Information tragenden Signals auf einen Zwischenfrequenzgenannten festen Träger ermöglicht, und andrerseits . wenigstens einen auf die Empfangsfrequenz abstimmbaren selektiven Eingangskreis. Die Erfindung eignet sich insbesondere für Empfänger, die mit einem oder mehreren auf die Empfangsfrequenz abstimmbaren Eingangskreisen ausgestattet sind, bei denen die Abstimmung durch Anlegen einer elektrischen Grosse an wenigstens ein nichtlineares Schaltungselement erfolgt. In den meisten Fällen wird eine Sperrspannung an eine Kapazitätsdiode angelegt, doch ist die Erfindung keineswegs auf-diesen Sonderfall beschränkt. ;
Ein Überlagerungsempfänger enthält einen oder mehrere Abstiamkreise für die Empfangsfrequenz und insbesondere bei Rundfunkempfängern Abstimmkreise, die auf eine
i/S*
009840/1528
_ 2 —
verhältnismässig hohe Frequenz F abgestimmt sind, deren Selektivität hauptsächlich den Zweck eines Schutzes gegen den Empfang auf der Spiegelfrequenz hat, die beispielsweise den Wert F +2Z hat, wenn Z die Zwischenfrequenz ist,während die Frequenz des Überlagerungsoszillator den Wert F = F +Z hat. Die Hauptabstimmung erfolgt durch die Frequenz P des Überlagerungsoszillators, welche mit Hilfe öines geeigneten Modulators bewirkt, dass das die Informati^n enthaltende Signal in den verhältnismässig schmalen Kanal umgesetzt wird, der von der nachfolgenden Schaltungskette geliefert wird, die beispielsweise einen Verstärker für die erste Zwischenfrequenz, einen zweiten Frequenzumsetzer, einen Verstärker für die zweite Zwischenfrequenz, einen Demodulator und einen Verstärker für das die Information darstellende Niederfrequenzsignal enthält. Die Einstellung des Überlagerungsoszillators ermöglicht die Ausnutzung der Selektivität gegen die Nachbarkanäle, im Gegensatz zur Abstimmung der Hochfrequenzkreise, die sehr viel weniger selektiv sind und hauptsächlich die Aufgabe des Schutzes gegen die Spiegelfrequenz haben.
Bei hochempfindlichen Empfängern ist aber die Selektivität der Hochfrequenz-Abstimmkreise so gross, dass eine genaue Abstimmung auf die Empfangsfcequenz notwendig ist, da sonst der Schutz gegen das Rauschen und die Störsignale sehr schnell abnimmt. Die Bestimmung der zu empfangenden Frequenz erfolgt durch die Frequenz der Überlagerungsschwingung: Auf diese Überlagerurigsschwingung wirkt die Bedienungsperson ein, die eine bestimmte Sendung zu empfangen sucht. Die Empfangsgüte und die Empfindlichkeit des Empfmgers hängen aber von da: Genauigkeit der Abstimmung der Hochfrequenzkreise ab, die vorzugsweise automatisch in Gleichlauf mit der zu empfangenden Frequenz gebracht werden müssen, sobald diese durch die Einstellung des Überlagerungsoszillators festgelegt ist.
009840/ 1 528
" 3 " 20H233 -
Es ist eine lösung dieses Problems bekannt, die es ermöglicht, auf G-rund der Einstellung eines Überlagerungsoszillators eine Spaimung zu erzeugen, die einen durch Kapazitätsveränderung abstimmbaren Hochfrequenzkreis abstimmt. .
Diese bekannte Lösung besteht darin, dass die vom Überlagerungsoszillator erzeugte Frequenz F einem - . ■ ersten Eingang eines Phasendiskriminators zugeführt wird, während dem zweiten Eingang des Phasendiskriminators die gleiche Frequenz F nach dem Durchgang durch eine auf/ diese Frequenz abgestimmte Schaltung zugeführt wird. Nach d'er Abstimmung dieser Schaltung, die durch die Ausgangsgleichspannung des Phasendiskriminators erhalten wird, die ■ d an eine in der Schaltung enthaltene Kapazitätsdiode angelegt wird,besteht eine Phasenverschiebung von 90° zwischen den beiden Spannungen, was eine Abgleichbedingung der Schaltung ist. Die gleiche Gleichspannung wird an eine Kapazitätsdiode angelegt, die in dem auf die Empfangsfrequenz 3? abzustimmenden Eingangskreis enthalten ist. Es besteht somit ein Gleichlauf zwischen dem Hochfrequenz-Abstimmkreis und der Einstellschaltung des Überlagerungs-' Oszillators. . ■.
Diese Lösung ist jedoch unvollkommen, weil sie in automatischer Form einen sogenannten "Dreipunktgleichiauf" durchführt, der bei Überlagerungs empfänger η allgemein ™
ttekannt ist und nur einen angenäherten Gleichlauf, aber. keinen vollkommenen Gleichlauf darstellt. Wenn nämlich d die relative Breite des: zu. empfangenden Hochfrequenzbereichs mit den Grenzen FJ und FJJ ist ( oc = FJ/FJ), ist die relative Breite des Überlagerungsfrequenzbereichs mit den Grenzen F1 = FJ + Z und F" = FjJ + 2 (wobei Z die Zwischenfrequenz ist ) nicht gleich #. , sondern kleiner.. Es ist allgemein bekannt, dass unter diesen Bedingungen nur ein angenäherter Gleichlauf erhalten werden kann, wie zuvor erwähnt worden ist.
009840/1528
20U233
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung, die einen theoretisch vollkommenen Gleichlauf ergibt.
Eine Anordnung zur automatischen Gleichlaufsteuerung eines Überlagerungsempfängers , bei welchem eine Empfangsfrequenz F nach dem Durchlaufen eines oder mehrerer, durch eine an ein erstes nichtlineares Schaltungselement angelegte Steuergleichspannung auf die Empfangs frequenz F abstirambarer selektiver Kreise in einem Modulator, dem eine Überlagerungsfrequenz F zugeführt wird, auf eine Zwischenfrequenz Z umgesetzt wird, enthält nach der Erfindung äne Frequenzumsetzerschaltung für im Verhältris η ähnliche Frequenzen mit einem elektronisch abstimmbaren Hilfsoszillator, der durch eine die gleiche Steuergleichspannung empfangendes zweites nichtlineares Schaltungselement von gleicherArt wie das erste nichtlineare Schaltungselement auf die Frequenz f = η F abstimmbar ist, einem Hilfsmodulator, dem einerseits die Frequenz f und andrerseits eine mit Hilfe eines Frequenzteilers (n *si) oder eines Frequenzvervielfachers (n>i) aus der Überlagerungsfrequenz F gebildete Frequenz f = nF zugeführt wird, einem auf eine Hilfszwischenfrequenz ζ = nZ abgestimmten Bandpass und einem Regelkreis, der die Steuergleichspannung erzeugt, die einerseits dem Hilfsoszillator und andrerseits den P selektiven Kreisen zugeführt wird.
Wenn die nichtlinearen Schaltungselemente, beispielsweise Kapazitätsjioden, Kapazitäts-Spannungs-Kennlinien haben, die sich mit ausreichender Genauigkeit decken, erhält man dadurch autanatisch eine befriedigende Abstimmung der selektiven Hochfrequenzkreise.
Man erhält somit die Nachbildung des Abstimmbereichs durch einen ähnlichen Bereich. Dies wird nachstehend an
009840/ 1528
• — 5 —
Hand des häufigsten Anwendungsboispiels gezeigt, das den Fall betrifft, dass die Frequenz f durch eine Frequenzteilung der Überlagerungsfreqiuenz F erhalten wird, nachstehend vird gesetzt: f = J1Zp,
Es wird angenommen, dass beim Maximalwert der veränderlichen Kapazität CL.= G + G die Frequenz F den kleinsten Wert F1 an der unteren Grenze des Bereichs hat. Dana gilt die Beziehung :
F· - F'o = Z (1)
An der oberen Grenze des Bereichs für C = CQ gilt: · |
p« - τ?» =s ζ (2)
-ο ν '
In dem simulierten Bereich erhält man für diese beiden Kapazitätswerte:
f -ti = ζ . (3)
f» - fj =.z (4-)
Die Frequenzen f' und f" sind konstruktionsbedingt gleich den Werten F'/p bzw. F"/p.
Wenn der Hochffequenz-Abstimmkreis die Induktivität L ' "
hat, wählt man für die Induktivität des Abstimmkreises des Hilfsoszillators den Wert I.p2. Wenn der Hilfsoszillator auf die Frequenz fQ/v eingestellt ist, wird der Hochfrequenz-Abstimmkreis des Empfängers gleichzeitig auf F0 eingestellt, also auf FQ am einen Ende des Bereichs und auf F" am anderen Ende des Bereichs. Man wählt für die Zwischenfrequenz der Simulationsschaltung den Wert z= Z/p. Man erhält also für eine beliebige Frequenz des Bereichs:
009840/15-2 8
- im Hochfrequenz-Abstimmkreis:
ΐ1 - ϊ"0 = Z . (5)
- in der Simulationsschaltung :
*/p - Γο/Ρ = Z/P - (6)
Die Simulation ist also theoretisch vollkommen.
Wenn der gesamte Empfangsbereich in mehrere Teilbereiche unterteilt ist, sind für die Aufrechterhaltung der
m Einstellung in allen Teilbereichen Justierungen erforderlich, die nachstehend untersucht werden sollen.
Wenn von einem ersten Teilbereich, für den ein Hochfrequenz-Abstimmkreis mit einer Induktivität des Viertes L1 und einem Hilfsoszillatorkreis mit einerlnduktivitat des
2
Wertes L^.ρ vorgesehen sind, auf einen zweiten Teilbereich übergegangen werden soll, für den ein Hochfrequenz-Abstimmkreis mit einer Induktivität L„ vorgesehen ist, besteht·eine erste Lösung darin, dass der Hilfsoszillator-
2 kreis mit einer Induktivität des Wertes L2.ρ ausgestattet wird. Man hat dann also ebensoviele Hilfsoazillatorkreise (oder ebensoviele Hilfsoszillatoren) wie Teilbereiche.
Eine andereLösung besteht darin, dass der gleiche Hilfsoszillator für alle Teilbereiche beibehalten wird, und dass die Zwischenfrequenz der Simulationsschaltung sowie der ihr zugeordnete Diskriminator gewechselt werden.
Man hat dann im ersten Teilbereich;
~ Z1
0098A0/1528
und in einem zweiten Teilbereich
T - (fO>2 - Z2
mit zwei Zwischenfrequenzen z.. und Zp des simulierten Bereichs.
Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist jedoch ein übergang von einem Teilbereich auf einen anderen Teilbereich durch eine rein numerische Justierung ohne-Änderung der Schaltung möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung ' i|
dargestellt. Darin zeigen:
P-ig. 1 das Blockschaltbild eines nach der Erfindung ausgeführten Einbereichs-Überlagerungsempfängers,
Pig.2 das Schaltbild eine^r in dem Empfänger von Eig.1 enthaltenen Anordnung und
3?ig.3 das Blockschaltbild eines nach der Erfindung ausgeführten MehrbereichST-„Überlagerungsempfängers.
Der in Fig.1 dargestellte Empfänger besitzt eine Empfangs-
antenne 1 und wenigstens einen .abstimmbaren -
Eingangskreis 12, der mit Hilfe einer an einen Punkt A1 angelegten Gleichspannung auf eine Eingangsfrequenz i1 abgestimmt werden kann. Das Ausgangssignal des selektiven Kreises 12 wird einem Eingang einer Mischäbufe 13 zugeführt, die andrerseits eine von einem Überlagerungsoszillator 18 gelieferte frequenz 1 über ein Bandfilter 17 empfängt. Hinter einem Bandpass 14 erhält man die Zwischenfrequenz Z ( oder die erste Zwischenfrequenz, falls mehrere Zwischenfrequenzen
009840/1528 .
~ö" 20U233
vorhanden sind), die dem Eingang der nachfolgenden Schaltungen für Verstärkung, gegebenenfalls eine weitere FiB^uenzumsetzung , Demodulation, Filterung usw. zugeführt wird, von denen angenommen wird, dass sie in der Baugruppe 15 enthalten sind. Hinter der Baugruppe 15 ist ein Tiefpassfilter 16, beispielsweise ein Tonfrequenzfilter angeordnet, das ein demoduliertes Signal zu einer Ausgangsklemme S überträgt.
Die Frequenz F des Überlagerungsoszillators 18 wird einer Schaltung 19 zugeführt, die eine Frequenzvervielfachung mit dem Faktor η durchführt, der grosser oder kleiner als die Einheit sein kann. Bei einem sehr häufigen Anwendungsfall ist die Schaltung 19 ein Frequenzteiler, wobei der Faktor η dann den Wert 1/p hat(wobei ρ eine ginze Zahl ist).
Die von der Schaltung 19 abgegebene Frequenz f=n . F wird einem Modulator 21 zugeführt, der andrerseits eine Frequenz f empfängt, die von einem elektronisch einstellbaren Oszillator 20 ( mit Kapazitätsdiode ) geliefert wird. Hinter einem Bandpassfilter 22 erhält man eine Frequenz z, die einem Frequenzdiskriminator zugeführt wird, der eine Ausgangsspannüng abgibt, die, vorzugsweise nach Verstärkung in einem Verstärker 24, ψ als Steuerspannung für den Oszillator 20, den Abstimmkreis 12 und das Bandpassfilter 17 dient.
Der Frequenzdiskriminator 23 könnte auch durch einen Phasendiskriminator ersetzt werden, der zusätzlich von einem auf die Nennfrequenz ζ eingestellten Oszillator gespeist würde. Diese Ausführungeform ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
0098A0/1528
Pig.2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer Schaltung, die für die Hochfrequenz-Abstimmkreise 12 und für den Einstellkreis des Hilfsoszillators 20 von Fig.1 verwendet werden kann.
Diese Schaltung hat in beiden Fällen genau den gleichen Aufbau. Sie enthält eine Induktivität L parallel zu einer Kapazitätsdiode D.
Die Kapazitätsdiode D liegt mit einer Klemme an Masse, , Eine Klemme der Induktivität 1 ist mit der Diode D verbunden, und die andere Klemme ist an einen Widerstand R angeschlossen, an den bei A eine Gleichspannung V für die Einstellung der Kapazität angelegt wird. Ein Konäeny sator C entkoppelt den Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand R und der Induktivität L nach Masse. In dem Kreis 12 und in der^Schaltung 20 ist die Kapazitätsdiode D im wesentlichen vom gleichen !yp, vorzugsweise aus ·
der gleichen Fertigungsserie. Dagegen hat die. Induktivität 1 in dem Kreis 12 einen anderen Wert als in der Schaltung 20. ' .
Die Schaltung von J1Ig. 1 mit der in Pig.2 gezeigten Ergänzung arbeitet in folgender Weise:
Wenn der Überlagerungsoszillator 18 auf eine·,·.« Frequenz F eingestellt ist, wird dem Hilfsmodulator 21 eine Frequenz n.F zugeführt. (In den meisten Fällen ist die Schaltung 19 ein Frequenzteiler mit η - ί/ρ,. wob'ei ρ im allgemeinen eine kleine ganze Zahl ist,. z.B. p'sjo),..
Bei einer beliebigen Einstellung des"Hilfsoszillatom 20· erhält man hinter dem Bandpassfilter 22 eine Frequenz z1, die gegen die Nennfrequenz ζ verschoben ist* Wenn diese Frequenz dem Frequenzdiskrirainator 23 zugeführt wird,
9 840/1^i
20H233
ruft sie das Auftreten einer Gleichspannung hervor, die nach Verstärkung im Verstärker 24 eine Spannung V ergibt, die an die Klemme A« angelegt wird und die richtige. Polarität hat , um die Frequenz ζ' auf den Nennwert zu bringen. Bei geeignet bemessenen Werten der Parameter ist die bleibende Regelabweichung (z'-z) vernachlässigbar.
Die gleiche Spannung V wird gleichzeitig an die Klemme A1 angelegt, wodurch der Hochfrequenzkreis 12 auf die Empfangsfrequenz P0 abgestimmt wird, die der Einstellung des Überlagerungsoszillators 18 auf die Frequenz L entspricht.
Die Steuerspannung V wird nach einer Gleichspannungswandlung auch an das Bandpassfilter 17 angelegt, das eine verhältnismässig grosse Bandbreite hat und beispielsweise ebenfalls eine Kapazitätsdiode enthält. Dieses Bandpassfilter hat die Aufgabe, die Übertragung der vom Überlagerungsoszillator 18 stammenden Rausahspannungen zu der Mischstufe 13 zu verhindern.
Als Beispiel für den Betrieb der Schaltung von Fig.1 seien die nachfolgenden Angaben gemacht:
(F0) Empfangsbereich: 222 - 272 MHz
Zwischenfrequenz Z = 100 MHz (F) Überlagerungsfrequenzbereich (Oszillator 18): 322-372 MHz
mit ρ a 10 gilt:
Frequenz f = 32,2 - 37,2 MHz Hilfszwischenfrequenz ζ « 10 MHz.
0098A0/1528
•-.11 - :
20K233 ;
Um zu verhindern, dass die Hilfsschleife störende Spektralkomponenten der Ordnung ρ zum Eingang des Empfängers schickt, kann man vorzugsweise eine geringfügige Prequenzverschie bung bei der Abstimmung des Diskriminators vornehmen. Man nimmt beispielsweise eine Frequenzverschiebung /^ ζ um 10 kHz vor, die sich auf die Einstellung des Oszillators 20 auswirkt. Daraus ergibt sich eine zehnmal grössere Frequenzverschiebung ' bei der Abstimmung des Eingangskreises, also 100 kHz; eine solche Verschiebung ist aber für die. betreffenden Frequenzen (222 bis 272 MHz bei dem zuvor angegebenen ' Beispiel) vollkommen unmerklich. "Wenn man annimmt» dassdie Bandbreite des Empfängers schliesslich D - 3 kHz (Sprach-; frequenzband) beträgt, ist zuerkennen, dass die bei der Ϊ Frequenz des Oszillators 20 vorgenommene Verschiebung um 10 kHz keine hörbare Störspektrallinie am Ausgang des · Empfängers verursachen kann. ■
Fig.3 zeigt die Erweiterung der Anordnung auf mehrere Bereiche. < ,
Wie zuvor erläutert-worden ist, ist die vorteilhafteste Massnahme für die Erweiterung des Betriebs auf mehrere Teilbereiche ein rein numerisches Verfahren, bei wichem ■ die Schwingkreise und die Diskriminatorschaltung unverändert bleiben, denn beispielsweise kann ein Frequenz- " teiler mit veränderlicher Teilung leicht auf den einen ' . ™ oder anderen Wert durch Programmsteuerung eingestellt werden.
Wenn man sich damit begnügt, den V/ert ρ des Frequenzteilers zu verändern, ist leicht zu erkennen, dass damit keine befriedigende Lösung für mehrere Teilbereiche erhalten werden kann. Es wird ein zusätzlicher Freiheitsgrad benötigt; dies ist bei der Schaltung von Fig*3 ausgeführt.
0 0 9840/1528
20U233
Der allgemeine Aufbau der Anordnung von Pig.3 ent der Darstellung von Pig.1 , und die gleichen Bezugszeichen haben die gleiche Bedeutung wie in Pig.1. Die Schaltung enthält zusätzlich einen Prequenzvervielfacher 31 mit dem P.aktor k.
Perner ist der Verstärker 24 von Pig.1 durch einen Integrationsverstärker 32 ersetzt. Eine logische Schaltung 33, die von der Ausgangsspannung des Integrationsverstärkers gesteuert wird, kann auf die Schaltungen 19 (Wert des Teilungsfaktors p) und 31 (Wert des Paktors k) einwirken, um eine Änderung des Teilbereichs vorzunehmen.
Die Wirkungsweise der Schaltung ergibt sich aus den folgenden Gleichungen :
P1 r P'o = Z (1)
P" - P"o = Z (2)
mit P" / P' = f" /f · = et
O O OO
Durch Entfernen von P1 . P" und P£ erhält man
f. e^ojLL. _g (9)
f" = 2 . - I . (10)
Durch gliedweise Division erhält man nach Vornahme aller Kürzungen :
(cc - 1) .( I - f ) - O . (11)
0098A0/ 1528
. - 13 - ■ ■
. 20H233
Da ίΧ. von der Einheit verschieden ist, kann der Ausdruck (11) nur dann zu Null werden, wenn der zweite Faktor Null ist. Daraus ergibt sich : ' ;
kZ = pz (12)
Dies ist die Bedingung dafür, dass die Systeme I und II für einen beliebigen Wert von F' gleichzeitig erfüllt sind. Unter diesen Bedingungen ist die Abstimmung im ganzen Teilbereich aufrechterhalten, unabhängig von dem Anfangspunkt dieses Teilbereichs. ·
Natürlich bestehen Grenzen in den physikalischen Bauteilen. Als näherungsweise Abschätzung kann man beispielsweise annehmen, dass die gleichen Bestandteile der Hilfsschleife in_ einem Bereich von einer Oktave beibehalten werden können. Der Generator 18 ist von beliebiger Art, Sr kann ein einfacher Quarzoszillator , ein Generator mit stetiger Frequenzänderung oder eine Frequenzsyatheseschaltung sein.
Der Integrationsverstärker 32 hat die folgende Aufgabe:
Es wird beispielsweise angenommen, das.s bei Feinabstimmung am Ausgang des Frequenzäi3kitminators 23 eine Gleichspannung erscheint. Diese Gleichspannung liefert nach Integration durch den Integrationsverstärker "32 beispielsweise eine Sägezahnspannung an den Kapazitätsdiode^. Diese Spannung bewirkt eine Durchstimraung in dem betreffenden Teilbereich, damit die zuvempfangende Sendung gesucht wird. Wenn in dem betreffenden Teilbereich am Diskriminator 23 die Hilfszwischenfrequenz ζ erscheint, ändert die Ausgangsspannung des Disknninators 23 ihre Polarität und die Integration sowie die Sägezahnspannung hören auf. Wenn jedoch in diesem ersten Teilbereich keine Frequenz am
009840/1528
-H-
20H233
Diskriminator 23 ankommt, führt die Sägezahnspannung ihren Gesamthub aus. Das logische System 33 löst dann einen Impuls aus, der durch Einwirkung auf die Schaltungen 19 und 31 den Übergang zum nächsten !Teilbereich hervorruft und den Integrationsverstärker 32 zurückstellt. Es beginnt ein neuer Integrationsvorgang in gleicherweise wie zuvor. Das Suchsystem ist also ein dauernder zyklischer Suchvorgang.
Wenn am Ausgang des Diskriminator 23 eine Hegelspannung erscheint , beendet diese negativ angenommene Spannung die Bildung der Sägesahnspannung durch den Integrationsversträrker Auf den Suchvorgang folgt eine Synchronisierphase.
Patenta nsprücho
0098A0/1528

Claims (1)

  1. Pat e.ntans p-rüc he
    ''Anordnung zur automatischen G- le ic hlauf steuerung, eines Überlagerungsempfängers, bei welchem eine Empfangsfrequenz F nach .dem Durchlaufen eines oder mehrerer durch eine an ein erstes nichtlineares Schaltungselement angelegte Steuergleichspannung auf die Empfangsfrequenz F a"b_.stiimabarer selektiver Kreise in einem Modulator, dem eine Überlagerungsfrequenz F zugeführt wird, auf eine Zwischenfrequenz Z umgesetzt wird, gekennzeichnet durch eine Frequenzumsetzersehaltung für im Verhältnis η ähnliche Frequenzen mit einem elektronisch abstimmbaren Hilfsoszillator, der durch ein die gleiche Steuergleichspannung empfangendes zweites nichtlineares Schaltungselement von gleicher Art wie das erste nichüineare Schaltungselement auf die Frequenz f = η F abstimmbar ist, einem Hilfsmodulator, dem einerseits die "Frequenz f und andrerseits eine oait Hilfe eines Frequenzteilers (η<Τ) oder eines Frequenzvervielfachers (n > 1) aus der Überlagerungsfrequenz E gebildete Frequenz f = η F zugeführt wird, einem auf eine Hilfszwischenfrequenz ζ = nZ abgestimmten Bandpass und einem Regelkreis, der die Steuergleichspannung erzeugt, die einerseits dem Hilfsoszillatör und andrerseits den selektiven Kreisen zugeführt wird.
    Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nichtlinearen Schaltuqgelemente Kapazitätsdioden ' ' sind.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkreis.einen Frequenzdiskriminator oder einen Phasendiskritninator, dessen Bezugsfrequenz die Hilfszwischenfrequenz ζ = nZ ist, enthält.
    Ö09840/152
    20U233
    4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erweiterung auf mehrere Bereiche zwischen dem Überlagerungsoszillator und dem Hilfsmodulator ein Frequenzteiler mit dem üeilungsverhältnis ρ und am Ausgang des Hilfsmodulators ein Frequenzvervielfacher mit dem Faktor k angeordnet sind.
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faktoren ρ und k miteinander durchlas Verhältnis kZ=pz verknüpft sind.
    6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, W dass am Ausgang des Frequenz- oder Phasendiskrioinators
    ein Integrationsverstärker angeschlossen ist.
    7. Anordnung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine lpgische Schaltung und eine Bereichsumschaltanordnung, die in funktioneller Verbindung mit dem Integrationsverstärker stehen.
    00 98AO/15 28
    L e e r s e 11 e
DE19702014233 1969-03-25 1970-03-24 Pending DE2014233A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR6908749A FR2036576A5 (de) 1969-03-25 1969-03-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2014233A1 true DE2014233A1 (de) 1970-10-01

Family

ID=9031224

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702014233 Pending DE2014233A1 (de) 1969-03-25 1970-03-24

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE747883A (de)
DE (1) DE2014233A1 (de)
FR (1) FR2036576A5 (de)
NL (1) NL7004226A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0518086A3 (de) * 1991-06-08 1995-02-15 Telefunken Electronic Gmbh

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0518086A3 (de) * 1991-06-08 1995-02-15 Telefunken Electronic Gmbh

Also Published As

Publication number Publication date
BE747883A (fr) 1970-08-31
FR2036576A5 (de) 1970-12-24
NL7004226A (de) 1970-09-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69515336T2 (de) Mischer mit spiegelfrequenz-unterdrückung
DE68921265T2 (de) Mehrfache Wiederverwendung eines FM-Bandes.
DE2165911A1 (de) Schaltung fuer den empfang amplitudenmodulierter oder frequenzmodulierter signale
EP0084876A2 (de) Demodulatoranordnung zur Demodulation von in Frequenzmodulation auf einer Trägerfrequenzwelle enthaltener Signale
DE69423126T2 (de) Mehrschleifenphasenregelkreis, FM-Empfangsverfahren und FM-Empfänger mit einem derartigen Phasenregelkreis
DE3784930T2 (de) Empfaenger mit zwei zweigen.
DE3133547A1 (de) &#34;eingangswaehlschaltung zur zufuehrung verschiedener oszillatorsignale zu einem vorteiler eines pll-abstimmsystems&#34;
DE2943375A1 (de) Nahstationsstoerungs-detektorvorrichtung
DE1441817B2 (de) Überlagerungsempfänger
DE2800242A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum empfang und zur herstellung frequenzmodulierter signale
DE3311784C2 (de)
DE1200891B (de) Demodulator fuer frequenzmodulierte elektrische Hochfrequenzschwingungen
DE2442985A1 (de) Rundfunkempfaenger
DE3240565A1 (de) Direktmischender synchronempfaenger
DE2222735C3 (de) System zur Übertragung von Phasenkorrekturen in einem Radionavigationssystem, insbesondere einem Differential-OMEGA-System
DE69423197T2 (de) Überlagerungsoszillator
DE3208480C2 (de)
DE2649745C2 (de) Frequenzsteuerbarer Oszillator
DE1591408C2 (de) Vorrichtung zum Empfang mehrerer Eingangssignale gleicher Frequenz
DE1155828B (de) UEber einen vorgegebenen Frequenzbereich abstimmbare drahtlose Sende-Empfangs-Station
DE3108901C2 (de) Verfahren zur Erfassung und Verarbeitung eines Pilotsignals
DE2610562A1 (de) Schaltungsanordnung zur phasensynchronisierung
DE1279129B (de) Phasenvergleichs-Funknavigationssystem zur Ortsbestimmung durch Entfernungsmessungen
DE3200560A1 (de) &#34;verfahren zur unterdrueckung von spiegelwellen- und intermodulationsstoerungen&#34;
DE2014233A1 (de)