DE2014233A1 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE2014233A1 DE2014233A1 DE19702014233 DE2014233A DE2014233A1 DE 2014233 A1 DE2014233 A1 DE 2014233A1 DE 19702014233 DE19702014233 DE 19702014233 DE 2014233 A DE2014233 A DE 2014233A DE 2014233 A1 DE2014233 A1 DE 2014233A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- auxiliary
- circuit
- arrangement according
- hand
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000010354 integration Effects 0.000 claims description 11
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000004088 simulation Methods 0.000 description 4
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 230000003595 spectral effect Effects 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000000470 constituent Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000006071 cream Substances 0.000 description 1
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J7/00—Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
- H03J7/02—Automatic frequency control
- H03J7/04—Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant
- H03J7/06—Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant using counters or frequency dividers
- H03J7/065—Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant using counters or frequency dividers the counter or frequency divider being used in a phase locked loop
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L7/00—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
- H03L7/06—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
- H03L7/16—Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop
Landscapes
- Superheterodyne Receivers (AREA)
Description
101 Bd. Murat, Paris 16e/Frankreich
Anordnung zur automatischen. Gleichlaufsteuerung eines
Überlagerungsempfängers
Die Erfindung bezieht-sich auf eine Anordnung zur automatischen Gleichlaufsteuerung in einem Überlagerungsempfänger*
der einerseits einen Überlagerungsoszillator enthält, der mit Hilfe einer Modulation die Umsetzung des die
Information tragenden Signals auf einen Zwischenfrequenzgenannten festen Träger ermöglicht, und andrerseits .
wenigstens einen auf die Empfangsfrequenz abstimmbaren selektiven Eingangskreis. Die Erfindung eignet sich
insbesondere für Empfänger, die mit einem oder mehreren auf die Empfangsfrequenz abstimmbaren Eingangskreisen
ausgestattet sind, bei denen die Abstimmung durch Anlegen einer elektrischen Grosse an wenigstens ein nichtlineares
Schaltungselement erfolgt. In den meisten Fällen wird eine Sperrspannung an eine Kapazitätsdiode angelegt,
doch ist die Erfindung keineswegs auf-diesen Sonderfall
beschränkt. ;
Ein Überlagerungsempfänger enthält einen oder mehrere Abstiamkreise für die Empfangsfrequenz und insbesondere
bei Rundfunkempfängern Abstimmkreise, die auf eine
i/S*
009840/1528
_ 2 —
verhältnismässig hohe Frequenz F abgestimmt sind, deren
Selektivität hauptsächlich den Zweck eines Schutzes gegen den Empfang auf der Spiegelfrequenz hat, die beispielsweise
den Wert F +2Z hat, wenn Z die Zwischenfrequenz ist,während die Frequenz des Überlagerungsoszillator den Wert F = F +Z
hat. Die Hauptabstimmung erfolgt durch die Frequenz P des
Überlagerungsoszillators, welche mit Hilfe öines geeigneten Modulators bewirkt, dass das die Informati^n enthaltende
Signal in den verhältnismässig schmalen Kanal umgesetzt wird, der von der nachfolgenden Schaltungskette geliefert
wird, die beispielsweise einen Verstärker für die erste Zwischenfrequenz, einen zweiten Frequenzumsetzer, einen
Verstärker für die zweite Zwischenfrequenz, einen Demodulator und einen Verstärker für das die Information darstellende
Niederfrequenzsignal enthält. Die Einstellung des Überlagerungsoszillators ermöglicht die Ausnutzung der Selektivität
gegen die Nachbarkanäle, im Gegensatz zur Abstimmung der Hochfrequenzkreise, die sehr viel weniger selektiv
sind und hauptsächlich die Aufgabe des Schutzes gegen die Spiegelfrequenz haben.
Bei hochempfindlichen Empfängern ist aber die Selektivität der Hochfrequenz-Abstimmkreise so gross, dass eine genaue
Abstimmung auf die Empfangsfcequenz notwendig ist, da sonst der Schutz gegen das Rauschen und die Störsignale sehr
schnell abnimmt. Die Bestimmung der zu empfangenden Frequenz erfolgt durch die Frequenz der Überlagerungsschwingung:
Auf diese Überlagerurigsschwingung wirkt die Bedienungsperson ein, die eine bestimmte Sendung zu empfangen sucht.
Die Empfangsgüte und die Empfindlichkeit des Empfmgers
hängen aber von da: Genauigkeit der Abstimmung der Hochfrequenzkreise
ab, die vorzugsweise automatisch in Gleichlauf mit der zu empfangenden Frequenz gebracht werden müssen,
sobald diese durch die Einstellung des Überlagerungsoszillators festgelegt ist.
009840/ 1 528
" 3 " 20H233 -
Es ist eine lösung dieses Problems bekannt, die es ermöglicht, auf G-rund der Einstellung eines Überlagerungsoszillators eine Spaimung zu erzeugen, die einen durch
Kapazitätsveränderung abstimmbaren Hochfrequenzkreis abstimmt. .
Diese bekannte Lösung besteht darin, dass die vom
Überlagerungsoszillator erzeugte Frequenz F einem - . ■
ersten Eingang eines Phasendiskriminators zugeführt wird, während dem zweiten Eingang des Phasendiskriminators
die gleiche Frequenz F nach dem Durchgang durch eine auf/
diese Frequenz abgestimmte Schaltung zugeführt wird. Nach d'er Abstimmung dieser Schaltung, die durch die Ausgangsgleichspannung
des Phasendiskriminators erhalten wird, die ■ d an eine in der Schaltung enthaltene Kapazitätsdiode angelegt
wird,besteht eine Phasenverschiebung von 90° zwischen
den beiden Spannungen, was eine Abgleichbedingung der Schaltung ist. Die gleiche Gleichspannung wird an eine
Kapazitätsdiode angelegt, die in dem auf die Empfangsfrequenz 3? abzustimmenden Eingangskreis enthalten ist.
Es besteht somit ein Gleichlauf zwischen dem Hochfrequenz-Abstimmkreis
und der Einstellschaltung des Überlagerungs-' Oszillators. . ■.
Diese Lösung ist jedoch unvollkommen, weil sie in automatischer Form einen sogenannten "Dreipunktgleichiauf"
durchführt, der bei Überlagerungs empfänger η allgemein ™
ttekannt ist und nur einen angenäherten Gleichlauf, aber.
keinen vollkommenen Gleichlauf darstellt. Wenn nämlich
d die relative Breite des: zu. empfangenden Hochfrequenzbereichs
mit den Grenzen FJ und FJJ ist ( oc = FJ/FJ),
ist die relative Breite des Überlagerungsfrequenzbereichs
mit den Grenzen F1 = FJ + Z und F" = FjJ + 2 (wobei Z
die Zwischenfrequenz ist ) nicht gleich #. , sondern kleiner..
Es ist allgemein bekannt, dass unter diesen Bedingungen nur ein angenäherter Gleichlauf erhalten werden kann,
wie zuvor erwähnt worden ist.
009840/1528
20U233
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung, die einen theoretisch vollkommenen Gleichlauf ergibt.
Eine Anordnung zur automatischen Gleichlaufsteuerung eines Überlagerungsempfängers , bei welchem eine Empfangsfrequenz F nach dem Durchlaufen eines oder mehrerer,
durch eine an ein erstes nichtlineares Schaltungselement
angelegte Steuergleichspannung auf die Empfangs frequenz F
abstirambarer selektiver Kreise in einem Modulator, dem
eine Überlagerungsfrequenz F zugeführt wird, auf eine Zwischenfrequenz Z umgesetzt wird, enthält nach der Erfindung
äne Frequenzumsetzerschaltung für im Verhältris η ähnliche Frequenzen mit einem elektronisch abstimmbaren Hilfsoszillator,
der durch eine die gleiche Steuergleichspannung empfangendes zweites nichtlineares Schaltungselement
von gleicherArt wie das erste nichtlineare Schaltungselement auf die Frequenz f = η F abstimmbar ist,
einem Hilfsmodulator, dem einerseits die Frequenz f
und andrerseits eine mit Hilfe eines Frequenzteilers (n *si) oder eines Frequenzvervielfachers (n>i)
aus der Überlagerungsfrequenz F gebildete Frequenz f = nF zugeführt wird, einem auf eine Hilfszwischenfrequenz
ζ = nZ abgestimmten Bandpass und einem Regelkreis, der die Steuergleichspannung erzeugt, die
einerseits dem Hilfsoszillator und andrerseits den P selektiven Kreisen zugeführt wird.
Wenn die nichtlinearen Schaltungselemente, beispielsweise Kapazitätsjioden, Kapazitäts-Spannungs-Kennlinien haben,
die sich mit ausreichender Genauigkeit decken, erhält man dadurch autanatisch eine befriedigende Abstimmung der
selektiven Hochfrequenzkreise.
Man erhält somit die Nachbildung des Abstimmbereichs durch einen ähnlichen Bereich. Dies wird nachstehend an
009840/ 1528
• — 5 —
Hand des häufigsten Anwendungsboispiels gezeigt, das den
Fall betrifft, dass die Frequenz f durch eine Frequenzteilung der Überlagerungsfreqiuenz F erhalten wird, nachstehend
vird gesetzt: f = J1Zp,
Es wird angenommen, dass beim Maximalwert der veränderlichen
Kapazität CL.= G + G die Frequenz F den kleinsten Wert F1
an der unteren Grenze des Bereichs hat. Dana gilt die Beziehung :
F· - F'o = Z (1)
An der oberen Grenze des Bereichs für C = CQ gilt: · |
p« - τ?» =s ζ (2)
-ο ν '
In dem simulierten Bereich erhält man für diese beiden Kapazitätswerte:
f -ti = ζ . (3)
f» - fj =.z (4-)
Die Frequenzen f' und f" sind konstruktionsbedingt
gleich den Werten F'/p bzw. F"/p.
Wenn der Hochffequenz-Abstimmkreis die Induktivität L ' "
hat, wählt man für die Induktivität des Abstimmkreises
des Hilfsoszillators den Wert I.p2. Wenn der Hilfsoszillator
auf die Frequenz fQ/v eingestellt ist, wird
der Hochfrequenz-Abstimmkreis des Empfängers gleichzeitig
auf F0 eingestellt, also auf FQ am einen Ende
des Bereichs und auf F" am anderen Ende des Bereichs. Man wählt für die Zwischenfrequenz der Simulationsschaltung den Wert z= Z/p. Man erhält also für eine beliebige
Frequenz des Bereichs:
009840/15-2 8
- im Hochfrequenz-Abstimmkreis:
ΐ1 - ϊ"0 = Z . (5)
- in der Simulationsschaltung :
*/p - Γο/Ρ = Z/P - (6)
Die Simulation ist also theoretisch vollkommen.
Wenn der gesamte Empfangsbereich in mehrere Teilbereiche
unterteilt ist, sind für die Aufrechterhaltung der
m Einstellung in allen Teilbereichen Justierungen erforderlich,
die nachstehend untersucht werden sollen.
Wenn von einem ersten Teilbereich, für den ein Hochfrequenz-Abstimmkreis
mit einer Induktivität des Viertes L1 und einem Hilfsoszillatorkreis mit einerlnduktivitat des
2
Wertes L^.ρ vorgesehen sind, auf einen zweiten Teilbereich übergegangen werden soll, für den ein Hochfrequenz-Abstimmkreis mit einer Induktivität L„ vorgesehen ist, besteht·eine erste Lösung darin, dass der Hilfsoszillator-
Wertes L^.ρ vorgesehen sind, auf einen zweiten Teilbereich übergegangen werden soll, für den ein Hochfrequenz-Abstimmkreis mit einer Induktivität L„ vorgesehen ist, besteht·eine erste Lösung darin, dass der Hilfsoszillator-
2 kreis mit einer Induktivität des Wertes L2.ρ ausgestattet
wird. Man hat dann also ebensoviele Hilfsoazillatorkreise
(oder ebensoviele Hilfsoszillatoren) wie Teilbereiche.
Eine andereLösung besteht darin, dass der gleiche Hilfsoszillator
für alle Teilbereiche beibehalten wird, und dass die Zwischenfrequenz der Simulationsschaltung sowie
der ihr zugeordnete Diskriminator gewechselt werden.
Man hat dann im ersten Teilbereich;
~ Z1
0098A0/1528
und in einem zweiten Teilbereich
T - (fO>2 - Z2
mit zwei Zwischenfrequenzen z.. und Zp des simulierten
Bereichs.
Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung
ist jedoch ein übergang von einem Teilbereich auf einen
anderen Teilbereich durch eine rein numerische Justierung
ohne-Änderung der Schaltung möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung ' i|
dargestellt. Darin zeigen:
P-ig. 1 das Blockschaltbild eines nach der Erfindung ausgeführten
Einbereichs-Überlagerungsempfängers,
Pig.2 das Schaltbild eine^r in dem Empfänger von Eig.1
enthaltenen Anordnung und
3?ig.3 das Blockschaltbild eines nach der Erfindung ausgeführten MehrbereichST-„Überlagerungsempfängers.
Der in Fig.1 dargestellte Empfänger besitzt eine Empfangs-
antenne 1 und wenigstens einen .abstimmbaren -
Eingangskreis 12, der mit Hilfe einer an einen Punkt
A1 angelegten Gleichspannung auf eine Eingangsfrequenz
i1 abgestimmt werden kann. Das Ausgangssignal des
selektiven Kreises 12 wird einem Eingang einer Mischäbufe
13 zugeführt, die andrerseits eine von einem Überlagerungsoszillator 18 gelieferte frequenz 1
über ein Bandfilter 17 empfängt. Hinter einem Bandpass 14 erhält man die Zwischenfrequenz Z ( oder die
erste Zwischenfrequenz, falls mehrere Zwischenfrequenzen
009840/1528 .
~ö" 20U233
vorhanden sind), die dem Eingang der nachfolgenden Schaltungen für Verstärkung, gegebenenfalls eine
weitere FiB^uenzumsetzung , Demodulation, Filterung
usw. zugeführt wird, von denen angenommen wird, dass sie in der Baugruppe 15 enthalten sind. Hinter der
Baugruppe 15 ist ein Tiefpassfilter 16, beispielsweise ein Tonfrequenzfilter angeordnet, das ein demoduliertes
Signal zu einer Ausgangsklemme S überträgt.
Die Frequenz F des Überlagerungsoszillators 18 wird einer Schaltung 19 zugeführt, die eine Frequenzvervielfachung
mit dem Faktor η durchführt, der grosser oder kleiner als die Einheit sein kann. Bei einem sehr häufigen Anwendungsfall
ist die Schaltung 19 ein Frequenzteiler, wobei der Faktor η dann den Wert 1/p hat(wobei ρ eine
ginze Zahl ist).
Die von der Schaltung 19 abgegebene Frequenz f=n . F wird einem Modulator 21 zugeführt, der andrerseits
eine Frequenz f empfängt, die von einem elektronisch einstellbaren Oszillator 20 ( mit Kapazitätsdiode )
geliefert wird. Hinter einem Bandpassfilter 22 erhält man eine Frequenz z, die einem Frequenzdiskriminator
zugeführt wird, der eine Ausgangsspannüng abgibt, die, vorzugsweise nach Verstärkung in einem Verstärker 24,
ψ als Steuerspannung für den Oszillator 20, den Abstimmkreis
12 und das Bandpassfilter 17 dient.
Der Frequenzdiskriminator 23 könnte auch durch einen Phasendiskriminator ersetzt werden, der zusätzlich von
einem auf die Nennfrequenz ζ eingestellten Oszillator gespeist würde. Diese Ausführungeform ist in der Zeichnung
nicht dargestellt.
0098A0/1528
Pig.2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer
Schaltung, die für die Hochfrequenz-Abstimmkreise 12 und für den Einstellkreis des Hilfsoszillators 20 von
Fig.1 verwendet werden kann.
Diese Schaltung hat in beiden Fällen genau den gleichen
Aufbau. Sie enthält eine Induktivität L parallel zu einer
Kapazitätsdiode D.
Die Kapazitätsdiode D liegt mit einer Klemme an Masse, ,
Eine Klemme der Induktivität 1 ist mit der Diode D
verbunden, und die andere Klemme ist an einen Widerstand R
angeschlossen, an den bei A eine Gleichspannung V für die Einstellung der Kapazität angelegt wird. Ein Konäeny
sator C entkoppelt den Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand R und der Induktivität L nach Masse. In dem
Kreis 12 und in der^Schaltung 20 ist die Kapazitätsdiode
D im wesentlichen vom gleichen !yp, vorzugsweise aus ·
der gleichen Fertigungsserie. Dagegen hat die. Induktivität
1 in dem Kreis 12 einen anderen Wert als in der Schaltung 20. ' .
Die Schaltung von J1Ig. 1 mit der in Pig.2 gezeigten
Ergänzung arbeitet in folgender Weise:
Wenn der Überlagerungsoszillator 18 auf eine·,·.« Frequenz F
eingestellt ist, wird dem Hilfsmodulator 21 eine Frequenz n.F
zugeführt. (In den meisten Fällen ist die Schaltung 19 ein Frequenzteiler mit η - ί/ρ,. wob'ei ρ im allgemeinen
eine kleine ganze Zahl ist,. z.B. p'sjo),..
Bei einer beliebigen Einstellung des"Hilfsoszillatom 20·
erhält man hinter dem Bandpassfilter 22 eine Frequenz z1,
die gegen die Nennfrequenz ζ verschoben ist* Wenn diese
Frequenz dem Frequenzdiskrirainator 23 zugeführt wird,
9 840/1^i
20H233
ruft sie das Auftreten einer Gleichspannung hervor, die
nach Verstärkung im Verstärker 24 eine Spannung V ergibt, die an die Klemme A« angelegt wird und die richtige. Polarität
hat , um die Frequenz ζ' auf den Nennwert zu bringen. Bei
geeignet bemessenen Werten der Parameter ist die bleibende Regelabweichung (z'-z) vernachlässigbar.
Die gleiche Spannung V wird gleichzeitig an die Klemme A1
angelegt, wodurch der Hochfrequenzkreis 12 auf die Empfangsfrequenz P0 abgestimmt wird, die der Einstellung des
Überlagerungsoszillators 18 auf die Frequenz L entspricht.
Die Steuerspannung V wird nach einer Gleichspannungswandlung auch an das Bandpassfilter 17 angelegt, das eine verhältnismässig
grosse Bandbreite hat und beispielsweise ebenfalls eine Kapazitätsdiode enthält. Dieses Bandpassfilter hat
die Aufgabe, die Übertragung der vom Überlagerungsoszillator 18 stammenden Rausahspannungen zu der Mischstufe 13
zu verhindern.
Als Beispiel für den Betrieb der Schaltung von Fig.1 seien
die nachfolgenden Angaben gemacht:
(F0) Empfangsbereich: 222 - 272 MHz
Zwischenfrequenz Z = 100 MHz (F) Überlagerungsfrequenzbereich (Oszillator 18):
322-372 MHz
mit ρ a 10 gilt:
Frequenz f = 32,2 - 37,2 MHz Hilfszwischenfrequenz ζ « 10 MHz.
0098A0/1528
•-.11 - :
20K233 ;
Um zu verhindern, dass die Hilfsschleife störende Spektralkomponenten der Ordnung ρ zum Eingang des
Empfängers schickt, kann man vorzugsweise eine geringfügige Prequenzverschie bung bei der Abstimmung des
Diskriminators vornehmen. Man nimmt beispielsweise eine Frequenzverschiebung /^ ζ um 10 kHz vor, die sich auf
die Einstellung des Oszillators 20 auswirkt. Daraus ergibt sich eine zehnmal grössere Frequenzverschiebung '
bei der Abstimmung des Eingangskreises, also 100 kHz;
eine solche Verschiebung ist aber für die. betreffenden Frequenzen (222 bis 272 MHz bei dem zuvor angegebenen '
Beispiel) vollkommen unmerklich. "Wenn man annimmt» dassdie Bandbreite des Empfängers schliesslich D - 3 kHz (Sprach-;
frequenzband) beträgt, ist zuerkennen, dass die bei der Ϊ
Frequenz des Oszillators 20 vorgenommene Verschiebung um 10 kHz keine hörbare Störspektrallinie am Ausgang des ·
Empfängers verursachen kann. ■
Fig.3 zeigt die Erweiterung der Anordnung auf mehrere
Bereiche. < ,
Wie zuvor erläutert-worden ist, ist die vorteilhafteste
Massnahme für die Erweiterung des Betriebs auf mehrere Teilbereiche ein rein numerisches Verfahren, bei wichem ■
die Schwingkreise und die Diskriminatorschaltung unverändert bleiben, denn beispielsweise kann ein Frequenz- "
teiler mit veränderlicher Teilung leicht auf den einen ' . ™
oder anderen Wert durch Programmsteuerung eingestellt werden.
Wenn man sich damit begnügt, den V/ert ρ des Frequenzteilers
zu verändern, ist leicht zu erkennen, dass damit
keine befriedigende Lösung für mehrere Teilbereiche erhalten werden kann. Es wird ein zusätzlicher Freiheitsgrad
benötigt; dies ist bei der Schaltung von Fig*3 ausgeführt.
0 0 9840/1528
20U233
Der allgemeine Aufbau der Anordnung von Pig.3 ent
der Darstellung von Pig.1 , und die gleichen Bezugszeichen haben die gleiche Bedeutung wie in Pig.1. Die Schaltung
enthält zusätzlich einen Prequenzvervielfacher 31 mit dem P.aktor k.
Perner ist der Verstärker 24 von Pig.1 durch einen Integrationsverstärker
32 ersetzt. Eine logische Schaltung 33, die von der Ausgangsspannung des Integrationsverstärkers
gesteuert wird, kann auf die Schaltungen 19 (Wert des Teilungsfaktors p) und 31 (Wert des Paktors k) einwirken,
um eine Änderung des Teilbereichs vorzunehmen.
Die Wirkungsweise der Schaltung ergibt sich aus den
folgenden Gleichungen :
P1 r P'o = Z (1)
P" - P"o = Z (2)
mit P" / P' = f" /f · = et
O O OO
Durch Entfernen von P1 . P" und P£ erhält man
f. e^ojLL. _g (9)
f" = 2 . - I . (10)
Durch gliedweise Division erhält man nach Vornahme aller Kürzungen :
(cc - 1) .( I - f ) - O . (11)
0098A0/ 1528
. - 13 - ■ ■
. 20H233
Da ίΧ. von der Einheit verschieden ist, kann der Ausdruck (11)
nur dann zu Null werden, wenn der zweite Faktor Null ist. Daraus ergibt sich : ' ;
kZ = pz (12)
Dies ist die Bedingung dafür, dass die Systeme I und II für einen beliebigen Wert von F' gleichzeitig erfüllt
sind. Unter diesen Bedingungen ist die Abstimmung im
ganzen Teilbereich aufrechterhalten, unabhängig von dem Anfangspunkt dieses Teilbereichs. ·
Natürlich bestehen Grenzen in den physikalischen Bauteilen.
Als näherungsweise Abschätzung kann man beispielsweise
annehmen, dass die gleichen Bestandteile der Hilfsschleife in_ einem Bereich von einer Oktave beibehalten werden können.
Der Generator 18 ist von beliebiger Art, Sr kann ein einfacher Quarzoszillator , ein Generator mit stetiger
Frequenzänderung oder eine Frequenzsyatheseschaltung sein.
Der Integrationsverstärker 32 hat die folgende Aufgabe:
Es wird beispielsweise angenommen, das.s bei Feinabstimmung
am Ausgang des Frequenzäi3kitminators 23 eine Gleichspannung
erscheint. Diese Gleichspannung liefert nach Integration durch den Integrationsverstärker "32 beispielsweise eine
Sägezahnspannung an den Kapazitätsdiode^. Diese Spannung
bewirkt eine Durchstimraung in dem betreffenden Teilbereich, damit die zuvempfangende Sendung gesucht wird. Wenn in
dem betreffenden Teilbereich am Diskriminator 23 die Hilfszwischenfrequenz ζ erscheint, ändert die Ausgangsspannung
des Disknninators 23 ihre Polarität und die
Integration sowie die Sägezahnspannung hören auf. Wenn jedoch in diesem ersten Teilbereich keine Frequenz am
009840/1528
-H-
20H233
Diskriminator 23 ankommt, führt die Sägezahnspannung
ihren Gesamthub aus. Das logische System 33 löst dann einen Impuls aus, der durch Einwirkung auf die Schaltungen
19 und 31 den Übergang zum nächsten !Teilbereich hervorruft
und den Integrationsverstärker 32 zurückstellt. Es beginnt ein neuer Integrationsvorgang in gleicherweise
wie zuvor. Das Suchsystem ist also ein dauernder zyklischer Suchvorgang.
Wenn am Ausgang des Diskriminator 23 eine Hegelspannung
erscheint , beendet diese negativ angenommene Spannung die Bildung der Sägesahnspannung durch den Integrationsversträrker
Auf den Suchvorgang folgt eine Synchronisierphase.
0098A0/1528
Claims (1)
- Pat e.ntans p-rüc he''Anordnung zur automatischen G- le ic hlauf steuerung, eines Überlagerungsempfängers, bei welchem eine Empfangsfrequenz F nach .dem Durchlaufen eines oder mehrerer durch eine an ein erstes nichtlineares Schaltungselement angelegte Steuergleichspannung auf die Empfangsfrequenz F a"b_.stiimabarer selektiver Kreise in einem Modulator, dem eine Überlagerungsfrequenz F zugeführt wird, auf eine Zwischenfrequenz Z umgesetzt wird, gekennzeichnet durch eine Frequenzumsetzersehaltung für im Verhältnis η ähnliche Frequenzen mit einem elektronisch abstimmbaren Hilfsoszillator, der durch ein die gleiche Steuergleichspannung empfangendes zweites nichtlineares Schaltungselement von gleicher Art wie das erste nichüineare Schaltungselement auf die Frequenz f = η F abstimmbar ist, einem Hilfsmodulator, dem einerseits die "Frequenz f und andrerseits eine oait Hilfe eines Frequenzteilers (η<Τ) oder eines Frequenzvervielfachers (n > 1) aus der Überlagerungsfrequenz E gebildete Frequenz f = η F zugeführt wird, einem auf eine Hilfszwischenfrequenz ζ = nZ abgestimmten Bandpass und einem Regelkreis, der die Steuergleichspannung erzeugt, die einerseits dem Hilfsoszillatör und andrerseits den selektiven Kreisen zugeführt wird.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nichtlinearen Schaltuqgelemente Kapazitätsdioden ' ' sind.3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkreis.einen Frequenzdiskriminator oder einen Phasendiskritninator, dessen Bezugsfrequenz die Hilfszwischenfrequenz ζ = nZ ist, enthält.Ö09840/15220U2334. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erweiterung auf mehrere Bereiche zwischen dem Überlagerungsoszillator und dem Hilfsmodulator ein Frequenzteiler mit dem üeilungsverhältnis ρ und am Ausgang des Hilfsmodulators ein Frequenzvervielfacher mit dem Faktor k angeordnet sind.5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faktoren ρ und k miteinander durchlas Verhältnis kZ=pz verknüpft sind.6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, W dass am Ausgang des Frequenz- oder Phasendiskrioinatorsein Integrationsverstärker angeschlossen ist.7. Anordnung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine lpgische Schaltung und eine Bereichsumschaltanordnung, die in funktioneller Verbindung mit dem Integrationsverstärker stehen.00 98AO/15 28L e e r s e 11 e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR6908749A FR2036576A5 (de) | 1969-03-25 | 1969-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2014233A1 true DE2014233A1 (de) | 1970-10-01 |
Family
ID=9031224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702014233 Pending DE2014233A1 (de) | 1969-03-25 | 1970-03-24 |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE747883A (de) |
| DE (1) | DE2014233A1 (de) |
| FR (1) | FR2036576A5 (de) |
| NL (1) | NL7004226A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0518086A3 (de) * | 1991-06-08 | 1995-02-15 | Telefunken Electronic Gmbh |
-
1969
- 1969-03-25 FR FR6908749A patent/FR2036576A5/fr not_active Expired
-
1970
- 1970-03-24 DE DE19702014233 patent/DE2014233A1/de active Pending
- 1970-03-24 NL NL7004226A patent/NL7004226A/xx unknown
- 1970-03-24 BE BE747883D patent/BE747883A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0518086A3 (de) * | 1991-06-08 | 1995-02-15 | Telefunken Electronic Gmbh |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE747883A (fr) | 1970-08-31 |
| FR2036576A5 (de) | 1970-12-24 |
| NL7004226A (de) | 1970-09-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69515336T2 (de) | Mischer mit spiegelfrequenz-unterdrückung | |
| DE68921265T2 (de) | Mehrfache Wiederverwendung eines FM-Bandes. | |
| DE2165911A1 (de) | Schaltung fuer den empfang amplitudenmodulierter oder frequenzmodulierter signale | |
| EP0084876A2 (de) | Demodulatoranordnung zur Demodulation von in Frequenzmodulation auf einer Trägerfrequenzwelle enthaltener Signale | |
| DE69423126T2 (de) | Mehrschleifenphasenregelkreis, FM-Empfangsverfahren und FM-Empfänger mit einem derartigen Phasenregelkreis | |
| DE3784930T2 (de) | Empfaenger mit zwei zweigen. | |
| DE3133547A1 (de) | "eingangswaehlschaltung zur zufuehrung verschiedener oszillatorsignale zu einem vorteiler eines pll-abstimmsystems" | |
| DE2943375A1 (de) | Nahstationsstoerungs-detektorvorrichtung | |
| DE1441817B2 (de) | Überlagerungsempfänger | |
| DE2800242A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum empfang und zur herstellung frequenzmodulierter signale | |
| DE3311784C2 (de) | ||
| DE1200891B (de) | Demodulator fuer frequenzmodulierte elektrische Hochfrequenzschwingungen | |
| DE2442985A1 (de) | Rundfunkempfaenger | |
| DE3240565A1 (de) | Direktmischender synchronempfaenger | |
| DE2222735C3 (de) | System zur Übertragung von Phasenkorrekturen in einem Radionavigationssystem, insbesondere einem Differential-OMEGA-System | |
| DE69423197T2 (de) | Überlagerungsoszillator | |
| DE3208480C2 (de) | ||
| DE2649745C2 (de) | Frequenzsteuerbarer Oszillator | |
| DE1591408C2 (de) | Vorrichtung zum Empfang mehrerer Eingangssignale gleicher Frequenz | |
| DE1155828B (de) | UEber einen vorgegebenen Frequenzbereich abstimmbare drahtlose Sende-Empfangs-Station | |
| DE3108901C2 (de) | Verfahren zur Erfassung und Verarbeitung eines Pilotsignals | |
| DE2610562A1 (de) | Schaltungsanordnung zur phasensynchronisierung | |
| DE1279129B (de) | Phasenvergleichs-Funknavigationssystem zur Ortsbestimmung durch Entfernungsmessungen | |
| DE3200560A1 (de) | "verfahren zur unterdrueckung von spiegelwellen- und intermodulationsstoerungen" | |
| DE2014233A1 (de) |