DE2014269B2 - Gerät zum strichweisen Auftragen von Farbe - Google Patents

Gerät zum strichweisen Auftragen von Farbe

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DE2014269B2
DE2014269B2 DE19702014269 DE2014269A DE2014269B2 DE 2014269 B2 DE2014269 B2 DE 2014269B2 DE 19702014269 DE19702014269 DE 19702014269 DE 2014269 A DE2014269 A DE 2014269A DE 2014269 B2 DE2014269 B2 DE 2014269B2
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    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C23/00—Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
    • E01C23/16—Devices for marking-out, applying, or forming traffic or like markings on finished paving; Protecting fresh markings
    • E01C23/20—Devices for marking-out, applying, or forming traffic or like markings on finished paving; Protecting fresh markings for forming markings in situ
    • E01C23/203—Devices for marking-out, applying, or forming traffic or like markings on finished paving; Protecting fresh markings for forming markings in situ the marking material being applied to the surface by contact with an application tool, e.g. paint roller

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Auftragen von Farbe, bestehend aus einem Farbbehälter, aus dem die Farbe über ein Farbsteuerrohr an eine Verteilerdüse abfließt, wobei die Regulierung der abfließenden Farbmenge mittels eines an einer im Farbsteuerrohr längsbewegbaren Farbsteuerstange angeordneten Ventilkegels erfolgt und die Farbsteuerstange über eine axiale Steuerkurve in einem Betätigungsknopf einstellbar ist.
Bei diesen Geräten ist es bereits bekannt, durch Aufdrücken auf das freie Ende der Farbsteuerstange den Ventilkegel zum Farbablauf vom Ventilsitz abzuheben. Hierbei kann durch relative Stellungsänderungen des Betätigungsknopfes auf der Farbsteuerstange die Spaltweite zwischen Ventilkegel und Ventilsitz zur Mengenregulierung verändert werden. Von Nachteil hat sich gezeigt, daß der Betätigungsknopf in der Offenstellung des Ventilkegels auf der Farbsteuerstange verdrehbar ist, so daß durch Veränderung der Handstellung des Gerätebenutzers die Beibehaltung eingestellter Durchflußquerschnitte Schwierigkeiten bereitet.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung von Maßnahmen, die die exakte Beibehaltung der eingeregelten Durchtrittsquerschnitte zwischen Ventilsitz und -kegel sicher gewährleisten.
Nach der Erfindung ist dies erreicht dadurch, daß die Farbsteuerstange entgegen einer Federkraft längsverschieblich unverdrehbar im Farbsteuerrohr geführt und mittels einer zwischen dem Betätigungsknopf und dem
is Farbsteuerrohr angeordneten Verrastung in der Offenstellung arretierbar ist. Die Farbsteuerstange kann hierzu mit einem Querstift in einer farbsteuerrohrfesten Hülse mit achsparallelen Schlitzungen unverdrehjedoch längsbewegbar geführt sein, wobei bei Freigabe des Betätigungsknopfes dieser mit der Farbsteuerstange und dem Ventilkegel durch die Federkraft selbsttätig aus der Offenstellung in die Schließstellung bewegbar bzw. in diese haltbar ist. Der Betätigungsknopf kann so über die Dauer der Einnahme der Verschlußstellung des Ventilkegels zu beliebigen Längenänderungen der Farbsteuerstange relativ zu dieser gedreht werden, während bei der Einnahme der Offenstellung die Verrastungseinrichtung für eine Fixierung des Betätigungskuopies am Farbsteuerrohr sorgt, wodurch auf den Betätigungsknopf gegebenenfalls einwirkende Drehmomente, die beispielsweise durch Handhaltungsänderungen eintreten, zu keinen Stellungsänderungen der Farbsteuerstange und des Ventilkegels zum Ventilsitz im Farbsteuerrohr führen.
Es entspricht der Erfindung, daß die Verrastung auch in anderer Weise, z. B. durch in Schlitzungen eintauchende Stifte od. dgl. gebildet sein kann. Maßgebend ist hierzu, daß der Betätigungsknopf in der Verschlußstellung des Ventilkegels frei einstellbar ist und in der Offenstellung desselben unverdrehbar am Farbsteuerrohr anliegt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist das Farbsteuerrohr mit dem auslaufseitigen Ende in einem farbbehälterfesten Verbindungsstück fest eingreifend und mit dem freien Ende in einer farbbehälterfesten Führungshülse od. dgl. verschieblich am Farbbehälter gehalten. Die einseitig nachgiebige Halterung des Farbsteuerrohrs ermöglicht einen selbsttätigen Ausgleich von Längenänderungen des Farbbehälters bzw. des Farbsteuerrohres und vermeidet Spannungen zwischen diesen, die zu Beschädigungen führen können. Bei zweckmäßiger Ausbildung der Führungshülse als Griffstück, beispielsweise durch Einschneiden einer Fingernut od. dgl., läßt sich das Verschieben des Gerätes auf der Markierungsfläche erleichtern. Hierbei kann als Verbindungsstück ein koaxial zum Farbsteuerrohr sich erstreckender Rohrabschnitt und ein mit diesem verschraubtes Querrohr dienen, das mittels eines Gewindeansatzes in den Farbbehälterwandungen festgelegt ist. Die so geschaffene Aufteilung des Verbindungsstückes erlaubt dieses einfach herzustellen und zu montieren oder zu Reparaturen zu zerlegen, in beliebigen Durchmessergrößen zu verwenden und unterschiedliche Abstände zwischen Farbsteuerrohr und Farbbehälter auszugleichen. Außerdem kann das so geschaffene Verbindungsstück aus beliebigen Werkstoffen gebildet sein und über einen Ansatz als Träger der Farbverteilerdüse dienen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt F i g. 1 ein Gerät nach der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Teilschnitt eines Gerätes, vergrößert und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie Ii)-111 der Fig. 2.
Das Gerät weist, wie die Fi g. 1 erkennen läßt, einen zylindrischen Farbbehälter auf, der in einem Fahrgestell 2 eingesetzt ist, das durch Stützräder 3 und FührungTäder 4 über die Markierungsfläche verfahren werden kann. Mit dem Farbbehälter 1 steht über ein Querrohr 6 ein Farbsteuerrohr 5 in fester Verbindung, dessen freies Ende verschieblich in eine farbbehälterfeste Führungshülse 7 abgestützt ist, die durch die Anordnung einer Fingernut T als Griffstück dient. Das Farbsteuerrohr 5 ist beim Ausführungsbeispiel (Fig.2) in ein Verbindungsstück 8 fest eingesetzt in das das Querrohr 6 ausmündet und das eine Farbverteilerdüse 9 trägt.
In der Fig.2 ist weiter erkennbar, daß als Verbindungsstück ein zum Farbsteuerrohr 5 sich axial erstreckender Rohrabschnitt 8' und das Querrohr 6 dient. An seinem unteren Ende weist der Rohrabschnitt 8' einen zylindrischen Ansatz 11 auf, auf den die Farbverteilerdüse 9 aufgeschoben und mittels nicht näher dargestellten Klemmgliedern festgelegt ist. Das Verbindungsstück 8 nimmt den Ventilsitz 12 auf, mit dem ein Ventilkegel 13 in der Art eines Schließventils zur wahlweisen Regelung des Farbabflusses zur Wirkung kommt. Der Ventilkegel 13 ist auf das Ende einer im Farbsteuerrohr 5 längsverschieblichen Färb-Steuerstange 14 fest aufgebracht, die mittels eines Querstiftes 15 in Schlitzungen 16 einer Führungshülle 17 unverdrehbar im Farbsleuerrohr 5 geführt ist. Die Farbsteuerstange 14 greift mit ihrom dem Ventilkegel 13 abgewandten Ende in einen das Farbsteuerrohr 5 überragenden Betäugungsknopf 18, insbesondere mit einem Schraubgewinde 18' ein, so daß durch Drehen des Betätigungskriopfes 18 sich dieser mit verschieden großen Abständen zum Ventilkegel auf der Farbsteuerstange 14 befindet. Der Betätigungsknopf 18 dient weiter als Widerlader einer Rückstellfeder 19, die sich mit ihrem anderen Ende auf der Führungshülse 17 abstützt, wodurch die Farbsteuerstange 14 in der oberen, d. h. der Schließstellung (F i g. 2) gehalten bzw. in diese gebracht wird. Durch Eindrücken des Betätigungsknopfes 18 in Richtung des Farbsteuerrohres 5 wird der Ventilkegel 13 vom Ventilsitz 12 abgeiioben und es erfolgt der Abfluß der Farbe vom Farbbehälter 1 an die Farbverteilerdüse 9.
Zur Vermeidung unerwünschter Stellungsänderungen des Betätigungsknopfes 18 ist dieser an seiner Unterseite mit Raistnocken 20 versehen, die bei Einnehmen der Offenstellung in Rastausnehmungen 21 am Farbsteuerrohr 5 eingreifen und somit eine unverdrehliche Halterung des Betätigungsknopfes 18 ergeben. Wird der Betätigungsknopf 18 freigegeben, so wird unter dem Einfluß der Rückstellfeder 19 der Ventilkegel 13 an den Ventilsitz 12 angelegt und der Farbablauf unterbrochen. In der Schließstellung des Ventils sina die Rastenteile 20, 21 außer Eingriff gebracht und der Betätigungsknopf 18 kann in der einen oder anderen Drehrichtung zur Vorwahl bestimmter Schlitzweiten zwischen Ventilkegel und Ventilsitz freigedreht werden. Zweckmäßig ist im Farbsteuerrohr 5 eine Dichtpackung eingebracht, die einen Farbübertritt in das Farbsteuerrohr nach oben verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Gerät zum strichweisen Auftragen von Farbe, bestehend aus einem Farbbehälter, aus dem die Farbe über ein Farbsteuerrohr an eine Farbverteilerdüse abfließt, wobei die Regulierung der abfließenden Farmenge mittels eines an einer im Farbsteuerrohr längsbewegbaren Farbsteuerstange angeordneten Ventilkegels erfolgt und die Farbsteuerstange über eine axiale Steuerkurve in einem Betätigungsknopf einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbsteuerstange (14) entgegen einer Federkraft (19) längsverschieblich unverdrehbar im Farbsteuerrohr (5) geführt und mittels einer zwischen dem Betätigungsknopf (18) und dem Farbsteuerrohr (5) angeordneten Verrastung in der Offenstellung arretierbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbsteuerstange (14) mittels eines Querstiftes (15) in einer farbsteuerrohrfesten Führungshülse (17) mit achsparallelen Schlitzungen (16) längsverschieblich unverdrehbar geführt ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsknopf (18) mit der Farbsteuerstange (14) und dem Ventilkegel (13) durch die Federkraft (19) selbstätig aus der Offenstellung in die Schließstellung bewegbar bzw. in dieser gehaltert ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbsteuerrohr (5) mit dem auslaufseitigen Ende in einem farbbehälterfesten Verbindungsstück (8) fest eingreift und mit dem freien Ende in einer farbbehälterfesten Führungshülse (7) verschieblich gehalten ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (7) als Griffstück ausgebildet ist.
6. Gerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (8) aus einem koaxial zum Farbsteuenohr (5) sich erstrekkenden Rohrabschnitt (8') und einem mit diesem verschraubten Querrohr (6) gebildet ist, das mittels eines Gewindeansatzes in den Farbbehälterwandungen festgelegt ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (8) den Ventilsitz (12) aufnimmt und als Träger der Farbverteilerdüse (9) dient.
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