DE2014309A1 - Patentwesen, Ost-Berlin WP139159 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Tischumschlagbearbeitung, vorzugsweise an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen - Google Patents

Patentwesen, Ost-Berlin WP139159 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Tischumschlagbearbeitung, vorzugsweise an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen

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DE2014309A1 DE19702014309 DE2014309A DE2014309A1 DE 2014309 A1 DE2014309 A1 DE 2014309A1 DE 19702014309 DE19702014309 DE 19702014309 DE 2014309 A DE2014309 A DE 2014309A DE 2014309 A1 DE2014309 A1 DE 2014309A1
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DE19702014309
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Wolfgang Dipl.-Phys.; Lange Klaus-Jürgen Dipl.-Ing.; Karl-Marx-Stadt; Prescher Norbert Dipl.-Ing. Foschenroda Fickel
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VEB Starkstrom-Anlagenbau Karl-Marx-Stadt, Karl-Marx-Stadt
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Program-control systems
    • G05B19/02Program-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form
    • G05B19/408Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form characterised by data handling or data format, e.g. reading, buffering or conversion of data
    • G05B19/4086Coordinate conversions; Other special calculations

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Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zur Tischumschlagbearbeitung, vorzugsweise an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Tischumschlagbearbeitung, wobei das Werkstück mit einem zum Maschinenkoordinatensystem parallel liegenden Werkstückkoordinatensystem aufgespannt sowie durch Drehen in verschiedene Bearbeltungalagen gebracht wird und die erforderlichen Sollwertkoordinaten des Maschinenkoordinatensystems in den vorgegebenen Bearbeitungslagen von einem seriellen Rechenwerk errechnet werden.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Bestimmung von Sollwertkoordinaten eines Werkstücks an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen mit einem Rundtisch, wobei in der Ausgangslage des Werkstücks die Bezugspunkte genullt und die hierdurch ermittelten Festwerte gespeichert werden. Durch Koordinatentransformation und unter Verwendung der Drehpunktskoordinaten des Rundtisches werden fiktive Sollwertkoordinaten des Werkstllckkoordinatensystems vom Programmierer ermittelt und programmiert, bzw. bei Speicherung der Drehpunktkoordinaten durch ein aufrufbares Unterprogramm vom Rechenwerk errechnet. Aus den Festwerten und den fiktiven Sollwerten werden die Sollwerte des Maschinenkoordinatsnsystems vom Rechenwerk bestimmt.
  • In der Schaltungsanordnung ist vorgesehen, daß die Steuerleitungen für die Speicher der Soll-, Fest-und Korrekturwerte über vom Programm steuerbare Kontakte mit einem Ansteuerglied zur Subtraktion verbunden sind, so daß der Rechner den entsprechenden Wert bei Bedarf und damit verbundenen Programmaufruf subtrahieren kann. Zwischen den Festwertspeichern und den zugeordneten logischen Gliedern ist eine vom Programm steuerbare Wendeschaltung vorgesehen, die in bestimmten Bearbeitungslagen des Werkstücks das Vertauschen der Festwerte entsprechend den Rechenvorgängen realisiert.
  • Der Nachteil des aufgezeigten Verfahrens besteht darin, daß die Verrechnung von Fest- und Sollwerten sich in den einzelnen Bearbeitungslagen so ändert, daß die Vorzeichen stets neu entschieden werden müssen und sich ein größerer Aufwand beim Programmieren ergibt und daß im Fall eines automatischen Ablaufes für die zu speichernden Drehpunktskoordinaten des Rundtisches ein erhöhter Speicheraufwand erforderlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Tischumschlagbearbeitung zu schaffen, mit welchem die Sollwerte eines Werkstücks im Maschinenkoordinatensystem in einfacher Weise bei geringem Speicheraufwand für die zu verrechnenden Werte der Bearbeitungslagen bestimmt werden können.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einem außerhalb des Meßsystemmittelpunktes liegenden Drehpunkt des Bearbeitungstisches, die Festwerte und die Sollwerte des Werksttlckkoordinatensystems in allen vorgegebenen Bearbeitungslagen in der eingegebenen Form addiert oder subtrahiert werden und daß die Istwerte in Abhängigkeit der Bearbeitungslagen zu den Fest- und Sollwerten addiert bzw.
  • von diesen subtrahiert werden, daß außerdem Korrekturwerte verrechnet werden, welche durch die Differenz der Drehpunktkoordinaten des Bearbeitungstisches und der Koordinaten des Meßsystemmittelpunktes gebildet flnd jeweils in Abhängigkeit der Bearbeitungslagen verrechnet werden, wobei positive zu fahrende Richtung entschieden und eine Komplementbildung des Rechenergebnisses durchgeführt wird, wenn das Rechenergebnis bei der Istwertaddition kleiner als ein vorgegebener Meßsystememndwert ist, whrend negative zu fahrende Richtung entschieden und ein Übertrag in einer entsprechenden höchsten Dekade gelöscht wird, wenn das Rechenergebnis größer als der vorgegebene Meßsystemendwert ist und daß bei einem im Meßsystemmittelpunkt liegenden Drehpunkt des Bearbeitungstisches keine Korrekturwerte verrechnet werden.
  • Die Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens besteht erfindungsgemäß darin, daß die ersten Eingänge eines logischen Informatioflsverteilers zur Eingabe von oen Bearbeitungslagen des Werkstücks und bestimmten zu verrechnenden Korrekturwerten zugeordneten Befehlen vorgesehen sind, wobei der erste und zweite Eingang einer Umkehrschaltung mit zwei weiteren Eingängen des Informationsverteilers zusammengeschaltet mit zwei Signaleingängen verbunden sind und daß der erste Ausgang des Informationsverteilers auf einen weiteren Eingang der Umkehrschaltung und auf den ersten Eingang einer Aufrufschaltung geführt ist, deren zweiter Eingang mit dem zwiten Ausgang des Informationsverteilers verbunden ist, daß der erste und zweite Eingang'einer Befehlsschaltung an den zwei Signal eingängen angeschlossen sind und der dritte Eingang der Befehlsschaltung mit dem dritten Ausgang des Informationsverteilers verbunden ist, wobei der vierte Ausgang des Informationsveiteilers auf eine Entscheidungslogik zum Vorzeichenentscheid der Korrekturwerte und der erste Ausgang der Befehlsschaltung auf den ersten Eingang einer Steuerschaltung geführt ist, daß die zwei Ausgänge der Umkehrschaltung zur Befehlserteilung an die Festwertspeicher, die zwei Ausgänge der Aufrufechaltung zum Korrekturwertaufruf, der Ausgang der Entscheidungslogik zum Vorzeichenentscheid, der zweite Ausgang der Befehlsschaltung zur Befehlserteilung an das Rechenwerk und die Ausgänge der Steuerschaltung zur Ansteuerung des Rechenwerkes vorgesehen sind, wobei weitere Eingänge der Steuerschaltung zur Aufnahme von Befehlen des Rechenwerkes vorgesehen sind.
  • Der Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß durch die zahlenmäßig kleinen Korrekturwerte im Fall eines automatischen Ablaufes Speicherkapazität eingespart wird und daß die Vorzeichen von Fest- und Sollwerten in den einzelnen Bearbeitungslagen nicht neu entschieden werden müssen. Ist kein automatischer Ablauf vorgesehen, ergeben sich Vereinfachungen für den Programmierer, da keine neuen Sollwerte in irgendeiner Form berechnet werden müssen.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erlEutert werden, In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1 ein zu bearbeitendes Werkstück in der Nulllage mit dem Werkstück - und Maschinenkoordinatensystem Fig. 2 das Werkstück in der Bearbeitungslage 900 Fig. 3 das Werkstück in der Bearbeitungslage 1800 Fig. 4 das Werkstück in der Bearbeitungslage 2700 Fig. 5 das Blockschaltbild der Schaltungsanordnung.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Werkstück enthält 4 Bohrungen, deren Koordinaten im Werkstückkoordinatensystem mit den Achsen z und x angegeben sind. Die Abstände der Nullpunkte des Maschinenkoordinatensystems und des Werkstückkoordinatensystems sind als Festwerte FX und FZ angegeben.
  • Der Mittelpunkt M des Wegmeßsystems mit dem Endwert XE besitzt die Koordinaten MX; MZ und der Drehpunkt DP des Bearbeitungstisches die Koordinaten DX und DZ.
  • Die Differenz der Koordinaten beider Punkte wird durch die Korrekturwerte Kx und Kz gebildet. In den Figuren 2 bis 4 wurde das Werkstück jeweils in. mathematisch positiver Richtung gedreht, wobei in jeder der dadurch entstandenen Bearbeitungslage nur die Bohrung eingezeichnet ist, die in dieser Stellung ausgeführt wird, Der Drehpunkt Dr des Bearbeitungstisches befindet sich dabei immer außerhalb des Mittelpunktes M des Wegmeßsystems.
  • -In der Bearbeitungslage 0° nach Fig. 1 wird die Bohrung mit den Werkstückkoordinaten Sx 1 und Sz 1 durchgeführt. In diesein Fall werden die Festwerte und die eingegebenen Sollwerte vom Rechner addiert und von dieser Summe wird jeweils in beiden Koordinatenachsen der Istwert subtrahiert. Ist das Rechenergebnis gleich 0, wird Hauptkoinzidenz entschieden, d. h.,der Positioniervorgang ist beendet. Während des Positioniervorganges wird die zu verfahrende Richtung in Abhängigkeit des Rechenergebnisses in bekannter Weise entschieden. Nach einer entsprechenden Befehlseingabe wird der Bearbeitungstisch um 90°, wie in Fig. 2 dargestellt, gedreht.
  • In dieser Bearbeitungslage wird die Bohrung mit den Koordinaten Sx 2 und Sz 2 ausgeführt. Die Sollwerte im Maschinen-Koordinatensystem SX 2 und SZ 2 sowie die eingezeMhneten Abstände A und B lassen sich wie folgt ermitteln, SZ 2 = DZ + A SX 2 - DX - B A s FX + Sx 2 - DI B = PZ + Sz - DZ Bei einet vorgegeben.n Mesystemendwert in beiden Koordinatenschsen NE r 100 ergeben sioh dann folgende Beziehungens DZ = 50 + Kz DX = 50 + Kx SZ 2 = DZ + Sx 2 + FX - DK SX 2 = DX - Sz 2 - FZ + DZ SZ 2 = 50 + Kz + Sx 2 + PX - 50 - Kx SX 2 = 50 + Kx - Sz 2 - FZ + 50 + Kz Um zum Koinzidenzentscheid zu kommen, wird gerechnet: SZ 2 - 1 = 0 SX 2 - 1 = 0 Damit ergeben sich folgende Endgleichungen in den Koordinatenachsen, die vom Rechenwerk für die Positionierung zu lösen sind: FX + Sx 2 + Kz - Kx - I = 0 1 FZ + Sz 2 - Kz - Kx + I = 100 II Wird das Werkstück um 1800 gedreht, so ergibt sich eine Bearbeitungslage nach Fig. 3, in welcher die Bohrung mit den Koordinaten Sx 3; Sz 3 gebohrt werden soll. Die Gleichungen für den Rechner lassen sich aus folgenden Beziehungen ableiten: SX 3 = DX - B SZ 3 = DZ - A B 5 FX + Sx 3 - DX A = FZ + Sz 3 - DZ SX 3 - I = 0 SZ 3 - I - 0 FX + Sx 3 - 2 Kx + I = 100 III FZ + Sz 3 - 2 Kz + I = 100 Iv In dieser Bearbeitungslage wird soiait der doppelte Korrekturwert in der entsprechenden Koordinatenachse verrechnet.
  • In der Bearbeitungslage 270° nach Fig. 4 lassen sich die Gleichungen ähnlich wie im Fall der Tischdrehung um 900 ableiten, so daß eine ausführliche Erläuterung nicht erforderlich ist.
  • Für den Bearbeitungsfall 1800 sind beispielsweise. folgende Werte vorgegeben: FX = 40; Kx = 10; Sx 3 = 20; ME = 100 Der Positioniervorgang in der X - Richtung wird mittels Rechenwerk nach Gleichung (III) durchgeführt.
  • 40 + 20 - 2 (+10) + I = 100 Bei einem Istwert von 60 wird Hauptkoinzidenz entschieden.
  • Ist das Rechenergebnis, d. h. der Istwert kleiner als der Meßsystemendwert 100, wird positive Richtung entschieden.
  • Für die weitere Informationsverarbeitung, einschließlich der Subtraktion der Vorabschaltwerte sowie zur Anzeige der noch zu verfahrenden Strecken wird vom Rechenergebnis eine Komplementbildung durchgeführt. Dabei wird wie bekannt in der niedrigsten Dekade das Komplement zur Zahl 10 und in den übrigen Dekaden das Komplement zur Zahl 9 gebildet.
  • Die Komplementbildung ist nicht erforderlich, wenn das Rechenergebnis größer als der Zahlenwert 100 ist.
  • In diesem Fall wird negative zu fahrende Richtung entschieden und der bei der Istwert-Verrechnung in der entsprechenden höchsten Dekade entstandene Übertrag gelöscht, so daß der entstehende Betrag direkt für eine weitere Informationsverarbeitung bzw. zur Anzeige benutzt werden kann.
  • Befindet sich der Drehpunkt Dr des Bearbeitungstisches im--Mittelpunkt M des Wegmeßsystems, so entfallen bei der Verrechnung in allen Bearbeitungslagen die Korrekturwerte Kx und Kz.
  • Die Tischumschlagbearbeitung ist außer für Bohrmaschinen auch auf anderen Werkzeugmaschinen wie z. B. Fräs- oder Schleifmaschinen anwendbar.
  • Zur Durchführung des Verfahrens wird die in Fig. 5 dargestellte Schaltungsanordnung verwendet. Die Eingänge E des logischen Informationsverteilers I sind zur Eingabe von den Bearbeitungslagen und bestimmten zu verrechnenden Korrekturwerten zugeordneten Befehlen vorgesehen, wobei die Eingänge a; b der Umkehrschaltung U mit den Eingängen 1; 2 des Informationsverteilers I zusammengeschaltet mit den Signaleingängen z5jxtverbunden sind. Der Ausgang 3 des Informationsverteilers ist auf den Eingang c der Umkehrschaltung U und auf den Eingang d der Aufrufschaltung H geführt, deren Eingang e mit dem Ausgang 4 des Informationsverteilers I verbunden ist. Der Eingang f sowie der Eingang g der Befehlsschaltung C sind an den Signaleingängen zi,xlangeschlossen und der Eingang h der Befehlsschaltung C ist mit dem Ausgang 5 des Informationsverteilers verbunden, wobei der Ausgang 6 des Informationsverteilers I auf die Entscheidungslogik K und der Ausgang 1 der Befehlsschaltung C auf den Eingang m der Steuerschaltung G geführt ist. Die Ausgänge F1; F2 der Umkehrschaltung U sind zur Befehlsertilung an die Festwertspeicher, die Ausgänge Ki; K2 der Aufrufschaltung H zum Korrekturwertaufruf, der Ausgang Vi der Entscheidungslogik K zum Vorzeichenentscheid, der Ausgang N der Befehlsschaltung C zur Befehlserteilung an das Redenwerk und die Ausgänge R2 der Steuerschaltung D zur Ansteuerung des Rechenwerkes vorgesehen. Die Eingänge R1 der Steuerschaltung D sind zur Aufnahme von Befehlen des Rechenwrkes vorgesehen.
  • Werden beispielsweise die erforderlichen Befehle für die Bearbeitungslage 1800 an den Eingängen B des Inforamationsverteilers I erteilt, wird die Befehlsechaltung C durch denlnformationsverteiler I über dessen Ausgang 5 so angesteuert, daß sich am Ausgang N der Befehlsschaltung H ein 0-Signal einstellt. Dieses Signal bewirkt, daß der Istwert nach den Gleichungen (III) oder (IV) im Rechenwerk addiert wird, Uber die Signaleingänge ziund xiwird bestimmt, in welchen Koordinatenachsen verrechnet wird und welche Festwertspeicher durch die Umkehrschaltung U entsprechend der Bearbeitungslage angesteuert werden.
  • Wie bereits aufgezeigt, wird in Abhängigkeit des Rechenergebnisses bei der Istwertaddition in den einzelnen Bearbeitungslagen eine Komplement bildung durchgeführt, Die Befehle vom Rechner gelangen auf die Eingänge R 1 der Steuerschaltung D. In der Bearbeitungslage 1800 bzw.
  • bei der Istwertaddition in bestimmten Koordinatenachsen der Bearbeitungslagen 900 und 2700 steht am Ausgang 1 der Befehlsschaltung C ein L-Signal, so daß an den Ausgängen R 2 der Steuerschaltung D die Befehle an den Rechner zur Komplementbildung abgegeben werden können.
  • Über die Ausgänge 3;4 des Informationsverteilers I wird die Aufrufschaltung H angesteuert, so daß die Korrekturwerte Kx; Kz von den Ausgängen K1; K2 der Aufrufschaltung H aufgerufen werden. Die Vorzeichen der Korrekturwerte Kx; Kz werden in der. Entscheidungslogik K in Abhängigkeit der in den Informationsverteiler I gegebenen Befehle gebildet. Alle Bauglieder der Schaltungsanordnung werden von einer Taktzentrale angesteuert, bzw. geben an diese erforderliche Befehle ab.

Claims (2)

PatentanRprüche:
1. Verfahren zur Tischumschlagbearbeitung an Werkstücken, welche mit einem zum Maschinenkoordinatensystem parallel liegenden Werkstückkoordinatensystem aufgespannt sind und durch Drehen des Bearbeitungstisches in vorgegebene Bearbeitungslagen gebracht werden, wobei die durch einen Nullungsvorgang ermittelten Festwerte gespeichert und diese Festwerte in bestimmten Bearbeitungslagen vertauscht werden und zur Bestimmung der Sollwerte des Laschinenkoordinatensystems die Drehpunktskoordinaten des Bearbeitungstisches mit verrechnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem außerhalb des Meßsystemmittelpunktes (M) liegenden Drehpunkt (Dr) des Bearbeitungstisches, die Festwerte (FX;FZ) und die Sollwerte (Sx 1; Sz 1 ... Sx 4; Sz 4) des WerkstUckkoDrdinatensystems (x;z) in allen vorgegebenen Bearbeitungslagen in der eingegebenen Form addiert oder subtrahiert werden und daß die Istwerte in Abhängigkeit der Bearbeitungslagen zu den Fest- und Sollwerten addiert bzw. von diesen subtrahiert werden, daß außerdem Korrekturwerte verrechnet werden, welche durch die Differenz der Drehpunktkoordinaten (DX;DZ) des Bearbeitungstisches und der Koordinaten (MX;MZ) des Meßsystemmittelpunkses (M) gebildet und jeweils in Abhängigkeit der Bearbeitungslagen verrechnet werden, wobei positive zu fahrende Richtung entschieden und eine Komplementbildung des Rechenergebnisses durgeführt wird, wenn das Rechenergebnis bei der Istwertaddition kleiner als ein vorgeFebener Meßsystemendwert (ME) ist, während negative zu fahrende Richtung entschieden und ein Ubertrag in einer entsprechenden höchsten Dekade gelöscht wird, wenn das Rechenergebnis größer als der vorgegebene Meßsystemendwert (ME) ist und daß bei einem im Meßsystemmittelpunkt (M) liegenden Drehpunkt (Dr) des Boarboitungstisches keine Korrekturwerte (Kx; Kz) verrechnet werden.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Umkehrschaltung und einem Informationsverteiler sowie einer Steuerschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge (E) des logischen Informationsverteilers (1) zur Eingabe von den Bearbeitungslagen des Werkstückes und bestimmtenzu errechnenden Korrekturwerten (Kx;Kz) zugeordneten Befehlenvorgesehen sind, wobei die Eingänge (a;b) der Umkehrschaltung (U) mit den Eingängen (1;2) des Informationsverteilers (I) zusammengeschaltet mit den Signaleingängen (z1;x1) verbunden sind und daß der Ausgang (3) des InDrmationsverteilers (1) uf den Eingang (c) der Umkehrschaltung (U) und auf den Eingang (d) einer Aufrufschaltung (H) geführt ist, deren Eingang (e) mit dem Ausgang (4) des Informationsverteilers (I) verbunden ist, daß die Eingänge (f;g) einer Befehlsschaltung (C) an den Signaleingangen (z1;x1) angeschlossen sind und daß der Eingang (h) der Befehlsschaltung (C) mit dem Ausgang (5) des Informationsverteilers (I) verbunden ist, wobei der Ausgang (6) des Informationsverteilers (I) auf eine Entscheidungslogik (K) zum Vorzeichenentscheid der Korrekturwerte (Kx;Kz) und der Ausgang (1) der Befehlsschaltung (C) auf den Eingang (m) der Steuerschaltung (D) geführt ist, daß die Ausgänge (F1;F2) der Umkehrschaltung (U) zur Befehlserteilung an die Festwertspeicher,die Ausgänge (K1;K2) der Aufrufschaltung (H) zum Korrekturwertaufruf, der Ausgang (V1) der Entscheidungslogik (K) zum Vorzeichenentscheid, der Ausgang (N) der Befehlsschaltung (C) zur Befehlserteilung an das Rechenwerk und die Ausgänge (R2) der Steuerschaltung (D) zur Ansteuerung des Rechenwerkes vorgesehen sind, wobei die Eingänge (R1) der Steuerschaltung (D) zur Aufnahme von Befehlen des Rechenweekes vorgesehen sind.
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